Trinkwasserbehälter auf Reisen

Der chaotische Hauptfaden

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Zummmsel
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Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » So 5. Jul 2020, 21:50

Servus zusammen,

da mein Projekt Anhänger voran schreitet denke ich nun über einen 100-200 Liter Wasservorrat nach.
Gedanklich kommt das aufs Zugfahrzeug (Pickup). Nun bin ich am überlegen, festen Plastetank oder so ein Sack ?
Festen Tank kann ich gut reinigen, Sack braucht leer keinen Platz.

Was meint ihr dazu ?

Das ganze wird dann über ne 12V Pumpe und Schlauch in den Anhänger geführt.

Grüße, Zummmsel

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von duese » So 5. Jul 2020, 22:02

Auf dem Pickup hat den Nachteil, dass er sichtbar ist. Insbesondere für die Sonne. Da wäre im oder unter dem Anhänger geschickter.

Die Frage, die sich mir aufdrängt ist eher: Brauchst Du wirklich so viel Wasser? Wenn es nicht gerade Expeditions-mobile sind, sind eher 10-40 Liter üblich. So etwas würde ich fest verbauen. An den meisten Plätzen wirst Du Wasser bekommen. An Campingplätzen so wie so. Wenn Du dann noch im Einzelfall mal mehr brauchst, würde ich Kanister auf den Truck laden.

Bedenke auch die Wirkung von 100 Litern Wasser in einem 200l Tank. Das schwappt und kann ggfs. das Fahrverhalten massiv beeinflussen. Z. B. bei scharfem Bremsen. Das ist mir kleinem Tank schlicht vernachlässigbar.

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Zummmsel
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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » So 5. Jul 2020, 22:07

Ich habe keine Ahnung wie viel ich wirklich brauche. Es geht auch nicht darum, dass ich 200 Kilo über 1000 Kilometer in der Gegend rumfahre, sondern angedacht wäre den am Zielort zu füllen. Hintergedanke ist hauptsächlich die Kids, die sich immer mal wieder gerne einsauen. Und nach nem Bad im Meer ist eine Dusche gegen das Salz auch nicht verkehrt.

Ich handele immer gerne nach dem Motto: Haben ist besser als brauchen. Darum kann es auch gerne etwas mehr sein. Um Zuladung mache ich mir keinerlei Gedanken.

Unter oder im Anhänger war auch erst die Überlegung. Aber wenn dann doch mal noch Wasser drin ist, versaut mir das recht schnell die Trimmung (Stützlast auf der AHK). Auto darf 200kg Stützlast, aber der Hänger nur 100. Und ich brauche Druck auf der Hinterachse wenn der dran hängt.

Kleinere Tanks.. ja, es können auch 5x40 sein, oder 10x20 oder so....

Ich muss das alles erst eruieren, was wieviel und warum und hinterher hab ich sowieso auf das falsche Pferd gesetzt :-D

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Matt
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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Matt » So 5. Jul 2020, 22:17

:mrgreen:
2x Kugelbehälter an AHK als Wasserbehälter ? Da bringt dir bisschen mehr Anhängelast

duese
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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von duese » So 5. Jul 2020, 22:19

Falls Du bei Kindern und Meer nicht wild campen willst, sondern auf dem Campingplatz, brauchst Du gar kein Wasser bunkern. Da gibt's Duschen. Und wenn Du die Kinder doch am Platz (der vielleicht nur 10m von Meer weg ist, kurz abduschen willst, tuts ein Kanister mit Brause.

Die Wasseranlage würde ich auf jeden Fall in den Hänger unabhängig vom Auto bauen, da es genug Campingplätze gibt, wo das Auto nicht am Stellplatz sondern draußen parken muss. Dann hättest Du gar kein Wasser.

Kommt denn eine Küchenzeile bzw. eine Nasszelle in den Wagen?

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » So 5. Jul 2020, 22:38

Ich habe weniger vor damit auf normale Campingplätze zu fahren. Sonst könnte ich mir nen Platz in ner Kleingartenkolonie suchen.
Was mir gedanklich vorschwebt (daher ja auch die autarke Stromversorgung) ist damit irgendwann aufzubrechen Richtung Schweden, Finnland, Norwegen. Da wo das jedermannsrecht gilt und man überall stehen darf. Da hab ich dann eben kein Trinkwasser und da wäre es dann gut Reserven dabei zu haben.

Küchenzeile brauchen wir nicht. Grill und ein Gaskocher tuns erstmal neben der obligatorischen Koffeinmaschine.

Nach dem Bild hier, dachte ich... hey, Du hast auch ne Heckklappe, warum denn nicht sowas ?
Heckdusche.jpg
Duschvorhang in die Kederleiste und Du hast ne Dusche besser als zu Hause. Als ich den Wasserverbrauch von Regenduschen gesehen habe, kam ich schnell auf den Boden der Duschwanne (äh Tatsachen) zurück. Mir schwebt vor, im Heck eine Handbrause zu installieren, die von innen zum Händewaschen und von außen zum abduschen tauglich ist. Die braucht deutlich weniger Wasser. Für meine 9jährige Dauerduscherin kommt eine Wanne auf den Boden deren Ablauf auch nach dem ersten Dreck runter verschlossen und evtl der Ablauf in den Wasserkreislauf zum aktuellen Duschvorgang integriert wird.

Freunde haben das getestet, eine Frau mit langen Haaren. Shampoo, Spülung, nochmal irgendwas und wieder spülen geht mit 20 Litern. Ist knapp aber geht wohl.
Meine Tochter kann in einem Duschvorgang hier im Haus unseren 120Liter Heißwasservorrat unbrauchbar machen.
Klar jetzt ist abduschen mit nicht heißem Wasser nochmal ne ganz andere Nummer... aber die ist hart im nehmen. Mehr als nur einmal dunkelblau aus dem Pool geholt. "Rausgehen ist was für Jungs, Mädchen bleiben auch in kaltem Wasser" - noch Fragen ? :mrgreen:

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Später Gast » Mo 6. Jul 2020, 00:18

also ich hab für offgrid-Duschvorgänge immer ne 1,5l Petflasche mit Löchern im Deckel. Halten und Druck geben: Manuell. Damit bleibt der Kurzhaar-Duscher bei 0,5l pro Vorgang, Besitzer*innen von Zotteln brauchen nen Liter mehr.

Flasche leer = Duschvorgang zuende! :twisted:

Das Auffangen von Schmutzwasser würd ich mir sparen.

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Zummmsel
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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 00:21

Mein 3mm Kurzhaarschnitt geht auch mit 100ml :-)

Ich hatte das hier in der Zwischenzeit gelesen:
https://transitfrei.de/transitfrei-maga ... ingdusche/

Fand die Idee gar nicht schlecht.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von berlinerbaer » Mo 6. Jul 2020, 00:39

Du solltest bedenken, daß fest verbaute Wassertanks großes Theater sein können.

Nicht nur vom Gewicht her, sondern auch wg. Algen & Bakterien-Wachstum und in Skandinavien oder hier im Winter auch wg. Frost.

Würde ich mir gut überlegen.

20l-Kanister mit Frischwasser lassen sich durch regelmäßiges Ausspülen problemfei in einem hygienischen Zustand halten und reichen für Kaffeewasser und Katzenwäsche eine ganze Weile. Außerdem lassen sie sich auch noch gut tragen, wenn der Wasserdieb nicht an der netten Quelle um die Ecke passt.
Einen kannst Du dann auch mal mit etwas muffig riechendem Flusswasser zum Duschen füllen.

Ein fest verbauter Tank mit dreistelligem Liter-Fassungsvermögen ist da sehr viel anstrengender. Wegen der notwendigen Schwallbleche schlecht zu reinigen, da muss dann üble Chemie rein, die man anschließend unter großem Frischwasserverbrauch wieder ausspülen muss, damit der Kaffee wieder schmeckt und Dir keine Kiemen wachsen.

Und die Dauerduscherin muss halt lernen, daß Camping nicht wie zu Hause ist, einmal Salzwasser abspuddern tuts auch, dafür ist der Abenteuer-Erlebnisfaktor viel toller... Vom positiven Lerneffekt für häusliche Nachduscher mal abgesehen ;-).

Generell würde ich empfehlen, starte mit dem Minimum und rüste nur nach, was nachhaltig als mangelhaft empfunden wird, statt Dir Deinen Hänger mit überdimensionierten Installationen vollzupacken, die nachher keiner braucht und die nur Ärger machen.

Solange Du im ziviliserten Europa unterwegs bist, findest Du auch immer Dusch- oder Bademöglichkeiten in Schwimmbädern, truck-stops, in Paris in den Bain-Douches municipaux etc. Unterwegs bekommt man schnell einen Instinkt dafür, wo Ressourcen sind, die das eigene home-away-from-home nicht zu bieten hat.

Und mach Dir mal keine Sorgen, nach dem Ausbau ist Dein Problem bestimmt nicht, daß Dein Hänger zu leicht ist...

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 00:50

Hatte auch noch lange mit meiner Frau darüber gesprochen.
Ich mache mir viel zu viele Gedanken. Ursprünglich war das mal nur als Bett und autarkten Strom für das CPAP-Gerät gedacht. Ich bin schon 7 Schritte weiter als gedacht.
Ich lass mir das alles nochmal durch den Kopf gehen, wir starten erstmal ganz klein und rüsten dann vermisstes nach.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von xanakind » Mo 6. Jul 2020, 00:54

Nur so eine spinnerei.
Einen kleinen kleinen Warmwasserboiler im Ram verbauen und dieses Wasser vom Motor während der fahrt aufheizen lassen.
Mehr wie 100 Grad (sollte) das soweiso nicht heiss werden. Dazu muss natürlich der Kühlkreislauf aufgetrennt werden. Das Aufheizen ist dafür umsonst.
Die Isolation sollte ausreichend sein, damit das Wasser am Abend immernoch angenehm warm ist.
Oder gleich mit Kanonen auf Spatzen:
Einen weiteren kaltwasserbehäter einbauen und das ganze über eine Mischbatterie zum Brausekopf pumpen :lol:
Ok, das ist schon arg übertrieben, aber man könnte fast wie zuhause duschen :)

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von berlinerbaer » Mo 6. Jul 2020, 01:05

Wo Du gerade am nachdenken bist:

Thema Klo hatten wir ja noch nicht.

Zivilisationsnah ist das nie ein Problem, pinkeln kann man, gerade morgens nach dem Aufstehen, auch in einen Eimer mit dicht schließendem Deckel, den man bei nächster sich bietender Gelegenheit auskippt und spült. Ansonsten gibt es entweder ein öffentliches Klo oder eine Waldexkursion mit Schaufel.

Wenn es dennoch sein muss, lies Dich mal über Kompost-Klos klug. Mit aktiver (kleiner Ventilor) Belüftung komplett geruchs- und chemiefrei, Flüssiges wegkippen, Feststoffe sind, wie Windeln, Hausmüll.

Alles andere ist großer Schweinkram und weder olfaktiv noch sonst eine Freude beim Entsorgen sowie durch die Chemie unnötige Belastungen der Umwelt.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 02:25

xanakind hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 00:54
Nur so eine spinnerei.
Einen kleinen kleinen Warmwasserboiler im Ram verbauen und dieses Wasser vom Motor während der fahrt aufheizen lassen.
Mehr wie 100 Grad (sollte) das soweiso nicht heiss werden. Dazu muss natürlich der Kühlkreislauf aufgetrennt werden. Das Aufheizen ist dafür umsonst.
Die Isolation sollte ausreichend sein, damit das Wasser am Abend immernoch angenehm warm ist.
Oder gleich mit Kanonen auf Spatzen:
Einen weiteren kaltwasserbehäter einbauen und das ganze über eine Mischbatterie zum Brausekopf pumpen :lol:
Ok, das ist schon arg übertrieben, aber man könnte fast wie zuhause duschen :)
Das ist Stufe 8 in meinen Gedanken. Umbauen auf E-Lüfter und mit nem Wärmetauscher dann das Duschwasser beheizen.
Geht sogar auf dem Campingplatz mit Remotestart. 5.7L brauchen nicht lang für die 16.6L Kühlwasser an Bord dann hat das Ding Betriebstemperatur. sorgt für Abendduscher wie mich mit dem Flowmaster drunter bestimmt für viele neue Freunde :mrgreen:
berlinerbaer hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 01:05
Wo Du gerade am nachdenken bist:

Thema Klo hatten wir ja noch nicht.
Ich hab mir großzügigerweise mal ein Eimerklo von Camping Berger bestellt. Da ne Tüte vom Dönermann rein und ab in den nächsten Mülleimer :-D
Chemieklo ist nicht so meins. Da gibt es aber Verbrennungstoiletten, da wird es wieder interessant.

Naja, jetzt erstmal Bett rein und mit den Kids mal ein WE auf nen Acker gestellt. Dabei ne Liste schreiben, was fehlt.
Wenn die Kids mitschreiben ist Nr1: Internet :-(

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Desinfector » Mo 6. Jul 2020, 06:49

Zummmsel hat geschrieben:
So 5. Jul 2020, 22:07
Hintergedanke ist hauptsächlich die Kids, die sich immer mal wieder gerne einsauen.
Ich halte das für unnötig.
Ich bin in den 70ern mit Camping gross geworden.
was meinst du wohl, was WIR uns da eingesaut haben...
und wir waren da nur mit nem Zelt unterwegs.

berlinerbaer hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 00:39
20l-Kanister mit Frischwasser lassen sich durch regelmäßiges Ausspülen problemfei
in einem hygienischen Zustand halten und reichen für Kaffeewasser und Katzenwäsche eine ganze Weile.
genauso war es damals auch.

Wohnmobile sind nur allzu oft überladen.
Und Selbstbauer verzetteln sich.
Letzteres das klingt in den entspr. Fäden immer wieder durch.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 10:27

Ich darf knapp über 1t zuladen :mrgreen:

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von berlinerbaer » Mo 6. Jul 2020, 11:14

Naja, jetzt erstmal Bett rein und mit den Kids mal ein WE auf nen Acker gestellt. Dabei ne Liste schreiben, was fehlt.
Das hört sich sehr vernünftig an.

Fahr mit Deinem Hänger mal über die Waage, wenn Du mit Betten und sonstigem Innenausbau fertig bist, Du wirst staunen ;-) .

Einfach mal beim Schrotti oder WSH lieb fragen...

Außerdem verbessert hohes Gewicht, auch unter dem zul. Ges.-Gewicht, weder die Fahreigenschaften, noch den Verbrauch des Zugfahrzeugs.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Desinfector » Mo 6. Jul 2020, 11:27

Zummmsel hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 10:27
Ich darf knapp über 1t zuladen :mrgreen:
Mus ja nicht heissen, dass man grundsätzlich ALLES ausnutzen muss.
ist wie beim Tempo-80-Schild auf kurviger Strasse.
kannst trotzdem im Graben landen, weil diese 80 ganz einfach zu schnell waren.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 11:31

berlinerbaer hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 11:14
...

Außerdem verbessert hohes Gewicht, auch unter dem zul. Ges.-Gewicht, weder die Fahreigenschaften, noch den Verbrauch des Zugfahrzeugs.
Verbrauch ? 20 Liter gehen vorne eh weg. Ob es nun 23 oder 24 werden ist mir Wurscht. Zumal der Hänger mit 2.87m Gesamthöhe eh einen Windwiderstand wie ein Wohnzimmerschrank hat :mrgreen:

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von berlinerbaer » Mo 6. Jul 2020, 11:47

Fahrende Wandschränke fangen jenseits der 80 km/h ernsthaft das Saufen an, Windwiderstand wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit und fängt etwa dann an, ein entscheidender Faktor beim Verbrauch zu werden.

Aber Urlaubsreisen sollen ja ohnehin gemütlich sein, wenn es Euch irgendwo gefällt, einfach parken und bleiben, ihr habt ja Euer kleines Haus im Schlepptau und der Weg ist das Ziel ;-) . Das ist ja gerade der Reiz der Wohnmobilität...

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 11:50

Brauchst mir nicht sagen, wenn ich mit dem Zugzossen vorne alleine unterwegs bin und im 8ten Gang bei etwa 80 km/h rolle, komme ich auf Werte unter 15 Litern. Aber.... Spaß ist was anderes :-D
Reisegeschwindigkeit von 110-120 hab ich mir die letzten 4 Jahre angewöhnt, da ist das ok. Mit Anhänger werden es dann halt 100 werden. Zumindest schneller als die LKWs. Und Elefantenrennen brauche ich nicht zu fürchten, dafür hab ich vorne 565Nm die am Getriebe eingangsseitig drehen

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von duese » Mo 6. Jul 2020, 12:15

Wenn Du die bisschen mehr Zeit (und viel ist es wirklich nicht) als Urlaubszeit ansiehst und einfach zwischen den LKWs fährst, ist das sehr viel entspannter als ständig zu Überholen. So zumindest meine Erfahrung.

Vielleicht renne ich bei Dir offene Türen ein, aber weil ich die entsprechende Meinung schon viel zu oft gehört hab: Wenn Dein Hänger anfangen sollte zu schwingen, ist der Gedanke: "Ich hab ein starkes Auto, ich zieh den wieder gerade" ein Fall für den Thread "Keine gute Idee". Wenn es schwingt, muss Energie aus dem System raus -> bremsen, ggfs. auch heftiger. Mussten wir auch schon einmal testen. Das funktioniert.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von berlinerbaer » Mo 6. Jul 2020, 12:22

Tagsüber wenns nicht regnet, fahren wir eigentlich immer Landstraße, weil es da regelmäßig interessante Dinge zu entdecken gibt, Museen, schnuckelige Altstädte...

Aber mit nem 6m langen Transporter findet man natürlich auch problemloser einen Parkplatz in der Innenstadt als mit Deinem Gespann, Du brauchst ja schon einen Bus/LKW-Parkplatz oder eine seehr lange Parklücke...

Auf der Autobahn passe ich meine Geschwindigkeit den LKW um mich rum an, so das die mich gerade eben nicht überholen.

Das Ganze ist ja kein Rennen und der dreieinhalbtonner Kastenwagen begnügt sich dann mit 8 Litern. Durchzug zum überholen hat er dank Turbo trotzdem, wenns mal drauf ankommt.

Insgesamt finde ich es sehr viel entspannter, mit konstanter Geschwindigkeit zu cruisen, einfach Tempomat rein und die Landschaft genießen... Auch Geschwindigkeitsbegrenzungen drücken Deinen Schnitt weniger, so daß Du insgesamt flotter unterwegs bist, als Du denken würdest. Und so manchen Künstler des Gaspedals findest Du, nachdem er Dich mit Vollgas überholt hat, an der nächsten roten Ampel direkt vor Dir wieder ;-) .

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 12:25

Danke, ich fahre nicht erst seit 5 Jahren Anhänger. Und egal was kommt, ich werde hinter keinem LKW bleiben. Dann hätte ich auch das Zugpferd auflasten können, über die 3,5t kommen und dann auch nur noch 80 fahren. Da habsch keine Lust zu.
Und wenn mir danach ist, dann geht der auch mal mit 170 über die Bahn. Wobei ... 110-120 sind sehr angenehm.
Mit 100er Anhängern bisher immer ein paar LKW überholt, dann wieder rechts rein paar Autos vorbei gelassen, um wieder einen Pulk zu überholen.... Das klappt stressfrei. Monotones hinter einem herfahren mit Tempomat ohne Spurwechsel macht mich müde.

Ich kann keine Landschaft geniessen beim fahren, da ich mich zu sehr auf das konzentriere was da an Verkehr rumfleucht. Ich kann dir ohne bewusst hinzuschauen genau sagen, was neben oder hinter mir ist. Gleiches gilt für vorne. Ich bekomm schon immer Mecker aus der Werkstatt weil meine Bremsscheiben mehr abrosten als abgenutzt zu werden. Die letzten Beläge haben 100tkm gehalten. Sehr vorausschauendes Fahren. Dennoch ist es mir zuwider meine Augen länger als nötig von der Straße zu nehmen.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von BernhardS » Mo 6. Jul 2020, 17:44

Zummmsel hat geschrieben:
So 5. Jul 2020, 22:38
irgendwann aufzubrechen Richtung Schweden, Finnland, Norwegen.
Da findet sich doch in der Regel Wasser. Reichlich und sauber.
Uuuunnnd.... "In ständiger Bewegung die Zukunft ist" Yoda, gesagt er hat. Ob Deine Genussduscherin in 6-7 oder gar 10 Jahren noch mitfährt, nicht als sicher ansehen ich würde.

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Re: Trinkwasserbehälter auf Reisen

Beitrag von Zummmsel » Mo 6. Jul 2020, 17:46

Zurück zur Frage: fester Tank(s) oder Faltteil ?

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