Der geangelte Elektroroller

Der chaotische Hauptfaden

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Sa 8. Aug 2020, 15:59

Ja, Luftreifen machen hier tatsächlich Sinn.
Mal schauen, ob ich die bei den Rädern überhaupt montieren kann.
video6 hat geschrieben:
Sa 8. Aug 2020, 15:04
Wann angelst du die Nächsten und verteilst die hier im Forum?🤔
Zumindest einen werde ich mir vielleicht noch angeln und ein paar Ersatzteile aufheben.
Weiterverkaufen / schenken werde ich die aber nicht.

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Sa 8. Aug 2020, 16:14

Das Grünflächenamt in Frankfurt hat mich ja auf das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Aschaffenburg verwiesen:
http://www.wsa-aschaffenburg.wsv.de/05_ ... index.html

Wir berücksichtigen die Belange des Natur- und Vogelschutzes, die Interessen der Schiffer, Fischer, Angler, Sportbootfahrer, Ruderer, Wasserskifahrer, Camper und aller anderen Nutzer am und auf dem Main.

Im Rahmen der Unterhaltung ist es erforderlich, den Uferbewuchs im Hinblick auf die Sicherheit der
Schifffahrt (ausreichendes Sichtfeld / Vermeidung, dass Äste in die Schiffsschraube geraten) und die Verkehrssicherung von Wegen zurückzuschneiden. Bei diesen Pflegemaßnahmen werden ökologische
Aspekte soweit wie möglich in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden berücksichtigt.
Hierbei wird qualifiziertes Personal eingesetzt bzw. werden Fachleute hinzugezogen.
So wie ich das hier lese, sind die tatsächlich zuständig.
Ich habe die eben mal angeschrieben und bin auf die Antwort sehr gespannt :D

Anse
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Anse » So 9. Aug 2020, 13:27

xanakind hat geschrieben:
Sa 8. Aug 2020, 14:39
Bei der längsten Strecke von etwa 20km am Stück hatte der Akku gerade mal einen Balken weniger (von 6 Balken).
50km Reichweite halte ich für absolut realistisch, vielleicht auch sogar 60-70km wenn man gemütlich fährt.
Wie viele kWh sind da noch mal verbaut? :shock:
Der wird sich ja mindestens 10 Wh, eher mehr pro km genehmigen.

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Julez
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Julez » So 9. Aug 2020, 20:39

Auf Balken würde ich nix geben. Volladen, eine Strecke fahren, wieder vollladen und dabei die eingeladene Kapazität messen. Dann hat man's sicher.

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » So 9. Aug 2020, 21:54

Die Akkubalken sind halbwegs genau.
Das hatte ich vorher mit dem Labornetzteil getestet.
Man kann in diesem Display einstellen, bei welcher Spannung der Akku abschaltet (Parameter P15)
Zusammen mit der eingestellten Sollspannung (Parameter P03) macht die Balkenanzeige schon halbwegs Sinn.
Hier das Typenschild vom Akku:
Akku.jpg

Ich hatte die Kapazität ja mal ausgemessen:
Etwa 12,5Ah hat er sogar noch.
Ausserdem wiege ich ja nicht viel :D

Asko
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Asko » So 9. Aug 2020, 22:08

(T)Ja, Luftreifen ergeben echt Sinn.

Ich fahr fast täglich mit solch einem Ding ca. 300m Kopfsteinpflaster.
Nennt sich offiziell "Kleinpflaster". Das ruckelt ganz schön.
(Nordseite "alte Fahrt" in Potsdam)
Da hab ich schon mal das Gefühl, eh, sind die Reifen platt?!
Auf Asphalt oder Granit fährt das Ding wie sau.
Ich hab ja so ein Gebilde bei Pollin gekauft, da gabs sogar
ein Satz "Breitreifen" dazu. Die liegen aber noch unbenutzt im Schuppen.
Aber Achtung, keine Kaufempfehlung, das Ding hat keine Betriebserlaubnis!
Das wusste ich damals aber noch nicht, oder besser gesagt, ich wusste nicht
worauf ich achten sollte.

Gruss Asko

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Matt
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Matt » Mo 10. Aug 2020, 04:57

xanakind hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 21:54


Ich hatte die Kapazität ja mal ausgemessen:
Etwa 12,5Ah hat er sogar noch.
Ausserdem wiege ich ja nicht viel :D
aber ohne Irokese ? 1% mehr Windwiderstand :lol:

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Asko » Mo 10. Aug 2020, 21:48

@Matt

wieso MEHR Windwiderstand, eher weniger.

Bei meiner "großflächigen" Stirn gibts dagegen bistimmt unangenehme
Luftverwirbelungen, die dann wiederum bremsen.

:lol:

Cubicany
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Cubicany » Di 11. Aug 2020, 08:50

Und Aufkleber?

Jeder Aufleber am Auto bringt ja 10 PS mehr, also wenn man beim Roller...

... Ja, bin schon weg!

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Di 11. Aug 2020, 14:43

Bei der aktuellen Länge müsste meine Kopfbürste eigentlich für mehr Fahrstabilität sorgen :lol:

Beim Thema Luftreifen bin ich mir aktuell etwas unsicher, ob das überhaupt so ohne weiteres möglich ist.
Hinten steht immerhin schonmal eine Größe drauf:
1.jpg
Allerdings ist da nirgends Platz für ein Ventil.
Vorne steht nur der Hersteller drauf:
2.jpg
Hier wäre genug Platz für ein Ventil, wenn ich ein Loch in die Felge bohre.
Ich glaube, ich brauche noch einen, damit ich das gefahrlos ausprobieren kann :lol:

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Fritzler
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Fritzler » Di 11. Aug 2020, 15:13

Kricht man die Schlappen überhaupt runter?
Hinten steht ja auch direkt was von Motor manufacturer auf dem Gummi.
Nicht, dass die direkt auf dem Außenläufer raufvulkanisiert sind?

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Di 11. Aug 2020, 15:32

Also runter bekomme ich die sicher irgendwie. Notfalls mit dem Cuttermesser :twisted:
Wenn ich mir den Motor aber so anschaue, dann bekomme ich hier keinen Luftreifen drauf:
Bild
:?:

bastl_r
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von bastl_r » Di 11. Aug 2020, 15:58

Fritzler hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 15:13
Nicht, dass die direkt auf dem Außenläufer raufvulkanisiert sind?
Vollgummi ist irgendwie auch nachvollziehbar.
Ich wollte auch nicht ständig rumrennen und die Dinger zum Reifenflicken einsammeln.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Di 11. Aug 2020, 16:08

Ich glaube, ich dass das mit den Luftreifen besser erstmal sein lasse.

Ich habe vorhin Antwort vom Amt bekommen:
Ich soll sie doch bitte mal anrufen.
Am Telefon war ein sehr freundlicher Herr (er war tatsächlich sehr nett):
Aktuell streiten sich die Stadt und das Amt darum, wer denn nun dafür zuständig ist.
Das Amt ist eigentlich nur dafür zuständig, wenn das Gerümpel im Wasser die Schifffahrt beeinträchtigt oder gar gefährdet.
Das ist hier aber nicht der Fall.
Wegen der verbauten Akkus würde man eigentlich auch passendes Bergegerät und Schutzausrüstung benötigen, welche das Amt jedoch überhaupt nicht hat.
Also eigentlich müsse die Feuerwehr diese Roller bergen.
Die sind dafür aber auch nicht zuständig.
:lol:
Soll ich mal die Kollegen vom NDR anschreiben?
Das ist doch langsam mal was für extra3 :lol:
Zuletzt geändert von xanakind am Di 11. Aug 2020, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von inse » Di 11. Aug 2020, 17:29

Du popelst den Vollgummi Reifen runter um dann festzustellen, daß man auf diese Felge keinen Reifen aufziehen kann.

Nello
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Nello » Di 11. Aug 2020, 18:23

xanakind hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 16:08
Soll ich mal die Kollegen vom NDR anschreiben?
Das ist doch langsam mal was für extra3 :lol:
Ja, bitte mach das. Im übrigen muss es doch irgendwo weiter oben einen gemeinsamen Vorgesetzten geben, Umweltbundesamt oder dergleichen. Vielleicht da mal nach der tatsächlichen Zuständigkeit erkundigen: "Im Rahmen einer Recherche für den Spiegel ..." wird immer gern genommen. Muss ja nicht gelogen sein, Du kannst die Ergebnisse ja durchreichen.

Schifffahrt, echt getz. Demmnääx kannze dain Rolla bain Lloyd fasischan.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von sysconsol » Di 11. Aug 2020, 18:28

Vielleicht sollte man ganz einfach keine weitere Aufmerksamkeit erregen.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Lötfahne » Di 11. Aug 2020, 18:55

Warum nicht?
Es gibt doch nichts amüsanteres, als Behörden, die sich gegenseitig aushebeln. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Blaumilchkanal :lol:

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von SchuesselTech » Mi 12. Aug 2020, 01:03

Nello hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 18:23
xanakind hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 16:08
Soll ich mal die Kollegen vom NDR anschreiben?
Das ist doch langsam mal was für extra3 :lol:
"Im Rahmen einer Recherche für den Spiegel ..."
Und dann die Ergebnisse der Recherche auf eine Spiegelfliese schreiben und ab zur post damit^^
sorry für's OT, hab gerade Stimmung für sowas ^^

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zauberkopf
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von zauberkopf » Mi 12. Aug 2020, 01:06

Die sind dafür aber auch nicht zuständig.
:lol:
Soll ich mal die Kollegen vom NDR anschreiben?
Das ist doch langsam mal was für extra3
Also ich wäre dafür, das DU in zukunft der Beauftragte wirst, für die Bergung und Recycling von ollen Rollern...! ;-)

Ich war die ganze zeit ziemlich skeptisch diesen Dingern gegenüber einstellt... bis ich es bei der Hitze Nachts hier nicht mehr ausgehalten habe, und habe mir mal das Handy geschnappt und mir mal so ne App heruntergeladen.
Den nächsten Roller geschnappt und losgeheizt.
Cool ! Weil man muss sich nicht wirklich bewegen, bekommt aber den Fahrtwind von 20kmh ab. Sehr erfrischend !
Was ich auch wirklich anfange zu schätzen : Ich kann das teil in der übelsten Ecke der Stadt abstellen. Und muss mir keine Sorgen mehr darum machen !
Auch geil : Pflastersteine ! Mit voll stoff darüber brettern, gibt die tollsten optischen effekte ! -> Drogenersatz.
Nun.. ich denke allerdings nicht, das ich mir so ein Teil kaufen werde, oder viel mehr damit herumfahren werde.

Im übrigen.. Könne der Motor mit dem Reifen auch wunderbar dazu taugen, ein normales Rad mit einem Reibradantrieb zu versehen.
Da gibts schöne Konstruktionen, wo der Motor offline, vom Rad entkoppelt ist, d.H. unten bei den Pedalen lustlos herumbaumelt, und per knopfdruck sich dreht sich dadurch an das Hinterrad heranzieht und dann kraft gibt.
d.h. mann setzt dann den E-Antrieb wirklich nur noch dann ein, wenn man ihn wirklich (meint) zu brauchen, wie z.b. grössere steigungen.
Und hat ansonsten ein "verlustarmes" Rad.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von ch_ris » Mi 12. Aug 2020, 06:18

zauberkopf hat geschrieben:
Mi 12. Aug 2020, 01:06
Was ich auch wirklich anfange zu schätzen : Ich kann das teil in der übelsten Ecke der Stadt abstellen. Und muss mir keine Sorgen mehr darum machen !
oder halt in den Main schmeißen.
Hier kommt das Konzept an seine Grenze.
Und wenn man so was wie Verursacherhaftung(oder so...) in Betracht zieht, können die Betreiber im Grunde froh sein wenn einer hinterher räumt.
Das könnte das, mMn. ungelöste, Problem mit der Vin lösen helfen.(hast jetzt ein Kennzeichen?).
Oder es ist keines weil die Betreiber da auch keine schlafenden Hunde wecken möchten.
zauberkopf hat geschrieben:
Mi 12. Aug 2020, 01:06
Also ich wäre dafür, das DU in zukunft der Beauftragte wirst, für die Bergung und Recycling von ollen Rollern...!
das hört sich doch nach nem Plan an.

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Julez
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Julez » Mi 12. Aug 2020, 10:26

sysconsol hat geschrieben:
Di 11. Aug 2020, 18:28
Vielleicht sollte man ganz einfach keine weitere Aufmerksamkeit erregen.
Kommt darauf an, was man möchte. Wenn man mit dem geangelten Elektroroller einfach in Ruhe rumfahren möchte, wäre es in der Tat besser, kein Fass aufzumachen. Wenn einem allerdings die Umwelt am Herzen liegt, könnte man durchaus nachbohren, evtl. auch mit Medienhilfe. Vielleicht erwirkt dies ja, dass die Roller nicht näher als bis auf 250m oder so an Gewässer rangefahren werden dürfen. Das wäre ja schon mal was.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Bastel-Onkel » Mi 12. Aug 2020, 10:40

Wäre sicher ein Anfang, wo bei ich nicht glaube, daß die Anbieter sich darauf einlassen. Der Roller würde dann ja bei jeder Brücke den Dienst schon im Vorfeld versagen. Das Konzept mit den Leihrollern ist generell sehr anfällig für Vandalismus und Mißbrauch. Auch hier stehen die Dinger überall kreuz und quer herum, werden umgeworfen oder in Einfahrten abgestellt. Mit ein Grund, warum ich für kein Geld der Welt in der Stadt wohnen möchte. Es ist schlimm genug, daß ich zum Arbeiten dort hin muß.
Die Frage ist auch, ob man die Bergung und Rückgabe/Verschrottung versenkter Roller nicht kostenpflichtig als Geschäftsmodell anbieten könnte. Immerhin vermeidet der Anbieter ja Ärger mit dem Gewässerschutz, wenn er einen "Angler" beauftragt und gegebenenfalls dessen Telefonnummer bei der Stadtverwaltung hinterlegt. Die rufen an, sobald irgendwo ein Roller dieses Anbieters im Bach gefunden wird, der Angler fischt ihn raus und schreibt eine Rechnung an den Anbieter. Der Roller wird als Verlust verbucht und fachgerecht... weiterverarbeitet :mrgreen: .

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Bastelbruder » Mi 12. Aug 2020, 12:17

Bastel-Onkel hat geschrieben:
Mi 12. Aug 2020, 10:40
Wäre sicher ein Anfang, wo bei ich nicht glaube, daß die Anbieter sich darauf einlassen. Der Roller würde dann ja bei jeder Brücke den Dienst schon im Vorfeld versagen. Das Konzept mit den Leihrollern ist generell sehr anfällig für Vandalismus und Mißbrauch. Auch hier stehen die Dinger überall kreuz und quer herum, werden umgeworfen oder in Einfahrten abgestellt. Mit ein Grund, warum ich für kein Geld der Welt in der Stadt wohnen möchte. Es ist schlimm genug, daß ich zum Arbeiten dort hin muß.
Die Frage ist auch, ob man die Bergung und Rückgabe/Verschrottung versenkter Roller nicht kostenpflichtig als Geschäftsmodell anbieten könnte. Immerhin vermeidet der Anbieter ja Ärger mit dem Gewässerschutz, wenn er einen "Angler" beauftragt und gegebenenfalls dessen Telefonnummer bei der Stadtverwaltung hinterlegt. Die rufen an, sobald irgendwo ein Roller dieses Anbieters im Bach gefunden wird, der Angler fischt ihn raus und schreibt eine Rechnung an den Anbieter. Der Roller wird als Verlust verbucht und fachgerecht... weiterverarbeitet :mrgreen: .
Der gern für andere Dinge mißbrauchte Fachbegriff hierfür lautet - man glaubt es kaum - Recycled.

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Spike
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Spike » Mi 12. Aug 2020, 12:25

Julez hat geschrieben:
Mi 12. Aug 2020, 10:26
Vielleicht erwirkt dies ja, dass die Roller nicht näher als bis auf 250m oder so an Gewässer rangefahren werden dürfen. Das wäre ja schon mal was.
Und aus Wut über diese "Funktionalität" des Geräts wird es halt die 250m getragen und versenkt. "Das hast Du nun davon..."
Wertschätzung von Gemeingut war schon immer eine der schwierigeren Übungen für alle Gesellschaften in allen Zeiten.
Problemösungsvorschläge sind gerne gesehen, dürfte es aber alle auch schon seit über 4k Jahren in den verschiedensten Sprachen und Schriften geben.

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