Der geangelte Elektroroller

Der chaotische Hauptfaden

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SchuesselTech
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von SchuesselTech » Fr 14. Aug 2020, 14:40

Freak hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 14:30
Wulfcat hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 13:35
Die Beiden Accublöcke waren jedenfalls eindeutig Wechselaccus.
Das ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Machts ja auch den juicern einfacher besonders, wenn die Geräte unhandlich sind

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Di 25. Aug 2020, 19:27

Endlich habe ich brauchbares Licht:
1.jpg
Das sind die hier:
https://www.ebay.de/itm/2x-18W-LED-Arbe ... 2749.l2649
Die Reale Leistung beträgt aber "nur" 6 Watt pro Scheinwerfer.

Da wo die Originale Elektronik war, habe ich nun einen billigen LM2596 Wandler versenkt.
Mal schauen, wie lange der mit 42 Volt Eingangsspannung klarkommt :lol:
Dazu noch einen einfachen Schalter--> Fertig!
Die Originale Funzel ist immer an und quasi "Abblendlicht"
Das blendet entgegenkommende Fußgänger nicht und mal kann halbwegs was erkennen.
Und endlich kann ich auch mit dem Motor bremsen!
Die China Universal-Elektronik hat ja einen passenden Eingang:
2.jpg
Hier kann man einen Linearen Hall Sensor direkt anklemmen.
Somit kann man sogar den Originalen Daumen Gashebel wieder benutzen!
Die Blaue Ader ist der Ausgang.
Beim Bremsen wird natürlich rekuperiert, also sollte der Akku etwas mehr Reichweite haben :)

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Fritzler
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Fritzler » Di 25. Aug 2020, 19:45

xanakind hat geschrieben:
Di 25. Aug 2020, 19:27
Da wo die Originale Elektronik war, habe ich nun einen billigen LM2596 Wandler versenkt.
Mal schauen, wie lange der mit 42 Volt Eingangsspannung klarkommt
Den gibts auch als HV Variante und da ist dann sogar kein gefakter IC auf der Platine!

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xanakind
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Di 25. Aug 2020, 20:05

Der Chinese schreibt, der kann bis 50V Eingangsspannung. Also muss der das auch abkönnen :lol:
Das wäre dann also der hier?
https://www.ebay.de/itm/LM2596HVS-LM259 ... SwNSxVb7iG
Ich glaube, bei dem Preis werde ich mal vorsorglich 2 Stück bestellen :)

Hausmeister
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Hausmeister » Di 25. Aug 2020, 20:45

xanakind hat geschrieben:
Di 25. Aug 2020, 19:27
Endlich habe ich brauchbares Licht:
1.jpg
Das sind die hier:
https://www.ebay.de/itm/2x-18W-LED-Arbe ... 2749.l2649
Die Reale Leistung beträgt aber "nur" 6 Watt pro Scheinwerfer.

Da wo die Originale Elektronik war, habe ich nun einen billigen LM2596 Wandler versenkt.
Mal schauen, wie lange der mit 42 Volt Eingangsspannung klarkommt :lol:
Dazu noch einen einfachen Schalter--> Fertig!
Die Originale Funzel ist immer an und quasi "Abblendlicht"
Das blendet entgegenkommende Fußgänger nicht und mal kann halbwegs was erkennen.
Und endlich kann ich auch mit dem Motor bremsen!
Die China Universal-Elektronik hat ja einen passenden Eingang:
2.jpg
Hier kann man einen Linearen Hall Sensor direkt anklemmen.
Somit kann man sogar den Originalen Daumen Gashebel wieder benutzen!
Die Blaue Ader ist der Ausgang.
Beim Bremsen wird natürlich rekuperiert, also sollte der Akku etwas mehr Reichweite haben :)
Die holen Dich noch in ihre Entwicklungsabteilung ... ;-)

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Wulfcat
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Wulfcat » So 13. Sep 2020, 00:03

Heute auf dem Weg ins Stellwerk wider die Umwelt gesäubert.
Unter ner Brücke unter der ich durch muss, lag wider ein Trauriges Etwas im Gebüsch, das irgend ein Depp oben über Bord geworfen Hat......
Schätze mal die Höhe irgendwas zwischen 10-12m. Wohl vorne aufgeschlagen..... alles Matsch, sogar die Felge zerbrochen....
Für mich.... Motor und Accu, sowie Rücklicht und Daumengas und Bremshebel mit Kontakten....... Den Rest gleich in ner Dort rumstehenden Gitterbox mit Schrott entsorgt 8-)

Hmmmmm
Kann man nicht aus solchen Motoren nen Windgenerator fürs Womo Machen???
Sind ja Langsamläufer..... bei 20Km/h sind das bei ca 30cm Rad/Reifendurchnesser ungefähr 350Umin....
Das Ding irgendwi mit Repellerblättern bestücken und Ab in den Wind damit, wobei....
Irgendwi find ich den Gedanken an die Hohle Achse nicht so Dolle wenn das Ganze da dran hängt, So dick ist das ding ja nun wirklich nicht.
Was meint ihr? Könnte das trotzdem Halten? Irgendwie hab ich keinen bock, das das Ding abbricht und mir nen Loch ins Dach fräst.
Das ganze auf ne Dickere Achse umbauen???

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Alexander470815
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Alexander470815 » So 13. Sep 2020, 01:45

Bei den Hoverboard Rädern hält das ganze auch mit einer relativ dünnen Achse ohne abzureißen.
Muss man eben Flächig klemmen dann geht das schon.
Da muss aber schon ein ganz schönes Rad dran damit das auf Drehzahl kommt.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von j.o.e » So 13. Sep 2020, 02:43

Schau dir mal die Steck-Achsen bei modernen Motorrädern (150 PS-Klasse) an.
Hohl, wenige mm Wandung - und der Dampfkesselverein findet das OK.

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Wulfcat
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Wulfcat » So 13. Sep 2020, 16:48

j.o.e hat geschrieben:
So 13. Sep 2020, 02:43
Schau dir mal die Steck-Achsen bei modernen Motorrädern (150 PS-Klasse) an.
Hohl, wenige mm Wandung - und der Dampfkesselverein findet das OK.
Irgendwie hast du recht.....
Verschraubung so anknallen, das es kaum Kippmoment gibt.
Werd mir mal gedanken um die Repellerblätter machen..... Vorversuch zuerst mal mit Blättern aus Rohrstücken
Will einen Rotordurchmesser von 1 M nicht überschreiten......3 , 5, 7 Blätter????
Soll ja eh eher ein Langsam, als ein Schnelläufer sein.

Cubicany
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Cubicany » So 13. Sep 2020, 22:26

Wulfcat hat geschrieben:
So 13. Sep 2020, 16:48

Soll ja eh eher ein Langsam, als ein Schnelläufer sein.
Weniger Blatt = langsamer, oder denke ich falsch?

Aber ich würde so auf 5 gehen, da man so gegenüberliegende
Biegemomente besser abfängt. Lieber 7 und dann schmaler.

Außerdem sind die mit mehr Blatt auch besser balancierbar.

Habe selber mal sowas getüdelt und einfach mit Blindnieten tariert.

Ging wunderbar so.

Gary
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Gary » Mo 14. Sep 2020, 00:20

Soll das Wind generieren oder Strom ?

Bei 1m Durchmesser auf geringer Höhe ist die Leistung erst bei Sturm nutzbar. Vielleicht in Küstennähe ?

Mirqua
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Mirqua » Mo 14. Sep 2020, 06:47

Der Motor scheint mir insofern ungeeignet da erst einmal ein hohes Moment für das Anlaufen erzeugt werden muß.
Stichwort "amerikanisches Wind-Wasserrad"; läuft bei jedem Windhauch an bremst sich aber dann bei mehr Wind selbst aus.
3-5 Flügel sind so Standard,
MfG
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ch_ris
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von ch_ris » Mo 14. Sep 2020, 06:49

Cubicany hat geschrieben:
So 13. Sep 2020, 22:26
Weniger Blatt = langsamer, oder denke ich falsch?
Ja, andersrum wird ein schuh draus. je mehr Blätter desto langsamer.
der Wind soll ja zu 100% abgeschöpft werden, möglichst.
der Einflügler muss am schnellsten drehen um allen Wind zu erwischen.

btw. bei einfach genial war eine art savonius rotor zu sehen mit "zwischentragflächen".
weiß nicht mehr genau, sollte toll sein.

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Wulfcat
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Wulfcat » Mo 14. Sep 2020, 14:08

Deshalb wollte ich ja auch "Vielflüglich" ---> Hohes anlaufdrehmoment bei nicht so grosser Starkwinddrehzahl.
Ich hatte schon mal nen Kleinwindgenerator auf dem Womo... (Umgewickelter Kühllüftermotor mit 80cm 3Blatt Repeller 12V 5-7A... leider geklaut.)
Das alte Ding drehte bis zu 3-4kUmin.
Die Vielen Flügel begrenzen die Drehzal dadurch das die Flügel ab einer bestimmten Drehzal in den Wirbeln der Davorlaufenden
hängenbleiben.....Rapide steigender Luftwiderstand.
Die grossen Farmwindräder mit den vielen "Lamellen" und 4-6m Rotordurchmesser drehen ja wohl eher nur mit 30-60Umin, schwenken bei Starkwind durch Hilfswindfahne aus dem Wind.
Ich vermute mal das ich mit 5-600Umin gut leistung hab, aber mit 1m / 7Blatt Rotor noch nicht so Sturmempfindlich bin, das ich die Sturmsicherungstechnik brauche.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Cubicany » Mo 14. Sep 2020, 15:05

Wie wäre denn ein Darrieus Rotor?

Dann bräuchte man sich auch keine Gedanken über die Windrichtung machen.

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Zummmsel
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Zummmsel » Mo 14. Sep 2020, 15:21

Taugt bei Fallwinden nicht 🤣

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von inse » Mo 14. Sep 2020, 17:45

Meinst Du den Diarrheus Rotor?

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Zummmsel » Mo 14. Sep 2020, 17:47

inse hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 17:45
Meinst Du den Diarrheus Rotor?
Jo

inse
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von inse » Mo 14. Sep 2020, 17:48


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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Cubicany » Mo 14. Sep 2020, 18:19

Ooooch, Leute!!!

Ich wollte eigentlich noch was essen...

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von MSG » Mo 14. Sep 2020, 18:36

Das richtige Video wäre das da

https://youtu.be/2aOarqTcefQ

😂 😂 😂 😂

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Sunset » Mo 14. Sep 2020, 22:43

Wulfcat hat geschrieben:
So 13. Sep 2020, 16:48
Will einen Rotordurchmesser von 1 M nicht überschreiten......3 , 5, 7 Blätter????
Mit der Anzahl der Rotorblätter steigt der Luftwiderstand.

Ein Rotorblatt wirkt im Prinzip wie eine Tragfläche.
Im Unterschied zur Tragfläche sollte sich beim Rotor das Profil mit zunehmendem Abstand von der Drehachse ändern, da sich die Geschwindigkeit der umströmenden Luft zunehmend vergrößert durch die mit größer werdendem Abstand von der Drehachse zunehmende Umfangsgeschwindigkeit.

Der Widerstand berechnet sich nach der Formel
Bild
Grafik: https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6mungswiderstand

Dabei entspricht Bild dem Staudruck, cw ist im wesentlichen abhängig von der Form und A die projezierte Fläche in Strömungsrichtung.

Wie auch immer, wenn Fw die Luftwiderstandskraft eines Rotorblattes entspricht, dann muss Fw mit der Anzahl der Rotorblätter multipliziert werden. Damit erhöht jedes Rotorblatt mehr den schädlichen und unerwünschten Luftwiderstand.
Dieser Effekt ist letztendlich dann auch für die Begrenzung der Maximaldrehzahl verantwortlich.

Eine Verwirbelung findet am Ende der Tragfläche / des Rotorblattes statt. Auf der Unterseite einer Tragfläche entsteht Überdruck, auf der Oberseite ein Unterdruck. Am Ende der Tragfläche findet ein Druckausgleich statt, hier entstehen die sogenannten Wirbelschleppen.
Ein Propeller als Antrieb eines Flugzeugs gibt der durch den Propeller bewegten Luftmasse nochmals zusätzlich eine Rotationsbewegung, die auf den Flugzeugrumpf oder die Tragfläche in Strömungsrichtung hinter dem Propeller eine Wirkung ausübt.

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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von xanakind » Mo 14. Sep 2020, 23:09

MSG hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 18:36
Das richtige Video wäre das da

https://youtu.be/2aOarqTcefQ

😂 😂 😂 😂
Sehr schöner Klang! :lol:

inse
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von inse » Di 15. Sep 2020, 06:08

Ich kann mir nicht vorstellen, daß der echt ist.

Bastel-Onkel
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Re: Der geangelte Elektroroller

Beitrag von Bastel-Onkel » Mi 16. Sep 2020, 08:22

Ich mußte weiter zurückscrollen und nachlesen, was genau ihr jetzt wieder vor habt. Für einen Moment dachte ich, ihr wollt einen per Windrad selbstaufladenden Roller bauen :lol: . Sähe sicher scharf aus, ein Roller mit einklappbarem Rotor, der zum laden einfach raus gestellt wird. Und wenn einer fragt, was das soll, isses natürlich ein Mini-Hubschrauber.

Ich hab schon gehört, daß solche Motoren für Windräder verbastelt wurden. Habe auch mal etwas mit Savonius-Rotoren experimentiert. Allerdings ist nie etwas Brauchbares dabei raus gekommen.

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