Umstieg auf E-Flitzer?

Der chaotische Hauptfaden

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inse
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von inse » Mo 14. Sep 2020, 18:11

Kenne aus den Werkstätten diese zwei Aussagen:
So kommt er nicht durch den TÜV, die Bremsscheiben sind abgenutzt.
und
So kommt er nicht durch den TÜV, die Bremsscheiben sind angerostet.

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RMK
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Mo 14. Sep 2020, 19:24

ich kann jetzt aus 5Tkm E-Smart-fahren berichten dass man - bei etwas vorausschauender Fahrweise - kaum noch bremsen muss,
aber doch regelmässig mal in die Eisen steigt. Zudem bleibt das Auto nicht stehen, wenn man auf "D" schaltet und an der Ampel
nicht "N" aktiviert, so dass man auch hier die letzten wenigen km/h mechanisch runterbremsen muss. Rostige Bremsscheiben habe
ich daher nicht - beim Langstreckenkombi, der ein paar Tage als Immobilie vor der Tür steht, ist mehr Rost dran.

Verschleissteile kann ich jetzt noch nicht so viel sagen, wir haben nach ca 80.000km mal die Betriebsflüssigkeiten (Getriebeöl,
Bremsflüssigkeit) gewechselt, die Scheiben und Beläge sind noch relativ ok (ich denke 80% - die wurden wohl kurz vor dem
Ausmustern nochmal gewechselt..)
Dazu Scheibenwischer, ein paar Scheinwerferbirnchen und eine große Autowäsche.

die restlichen Teile die erneuert werden mussten (defektes Rücklicht, und zwei Scheinwerfereinsätze) sind eher auf das ruppige
Benutzerprofil der spanischen Car2Go-Kunden zurückzuführen.

btw, bei 75.000 km hatte das Auto knapp 40.000 Starts (!) - noch nicht mal das Zündschloss ist ausgeleiert.

Ich wage zu behaupten dass relativ wenig Verbrauchs- und Verschleissteile anfallen. Dazu hoffe ich auf ein paar Meldungen mehr aus dem
Forum, von E-Auto-Treibern. :)

Anse
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Anse » Mo 14. Sep 2020, 20:06

Es gibt doch das solar abhängige Laden. Dabei wird geschaut, wie viel macht die Solar gerade und dem entsprechend wird dem Lader im Auto über den CP Pin die maximale Ladestromstärke vorgeschrieben. Kann man fertig kaufen. Ist aber auch ein schönes Projekt zum selber machen.
Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass die Sonne nichts nachts schein. Bei der geplanten Fahrleistung könntest Du ja fast alles am Wochenende unter Tags nachladen.
Es gibt auch Anbieter, die günstigen Nachtstrom anbieten. Hat zwar nichts mehr mit dem grünen Gedanken zu tun aber wills nur gesagt habe...

Es ist aber schon fast ein Naturgesetz, das sich Elektronen getriebenen Kutsche fast sofort als Erstwagen etabliert, und sich der Verbrenner die Reifen platt steht. Das morgendliche Gerangel um den Autoschlüssel ist auch noch so eine Sache. Lässt sich nur durch noch ein E-Auto beseitigen.
sysconsol hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 17:40
Wie lange halten die Fahrakkus?
Also mal als Hausnummer, VW gibt durchgehend 8 Jahre Garantie. Ich rechne aber mit sinnvoller Nutzungsdauer im Bereich 15-20 Jahre. Voraussetzung ist aber eine pflegliche Behandlung. Z.B. nicht vollgeladen tagelang in der Sonne stehen lassen wie z.B. bei Car Sharing Fahrzeugen in Spanien der Fall...
Ich hab LiFePo4 Akkus. Die sind sehr zyklenfest. Ich rechne bei meiner typischen Entladetiefe mit ca. 5000 Zyklen oder 400.000 Km auf einem 10 kWh Akku. Bis dahin ist die Kiste drei mal auseinander gefallen.

Aiways verlangt übrigens die erste Wartung nach 100.000 km(!)

Ich hatte mal die Idee von "VPN-Strom". Also tagsüber speist meine Solar bei mir unentgeltlich ein und ich hole die Strommenge gleichzeitig z.B. bei meinem AG an der Ladestation ab. Alles was mehr eingespeist wird, wird halt (schlecht) vergütet. Eine kleine Abgabe für Netznutzung sollte halt auch noch abfallen. Müsste halt etwas Software zur Regelung dahinter stecken. Ist aber im deutsche Bürokratie-Staat sicher unmöglich.

Noch ein Wort zum Fahrzeug, auch wenn nicht gefragt. Renault verbaut immer noch fremd erregte synchron Motoren. Wieso auch immer. Das ist aber aus meiner Sicht nur das nächst Beste nach einem DC Motor. Man hat immer noch die Kohlebürsten, welche den Erregerstrom auf den Anker bringen. Sorgt für Kohlestaub im Motor und regelmäßige Wartungstermine in der Werkstatt. Bei Nichtbeachtung auch gerne mal Isolationsfehler.

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ferdimh
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von ferdimh » Mo 14. Sep 2020, 20:48

Noch ein Wort zum Fahrzeug, auch wenn nicht gefragt. Renault verbaut immer noch fremd erregte synchron Motoren. Wieso auch immer.
Leistungsdichte bei gleichzeitiger Vermeidung der Nachteile der Permanenterregung (keine wirklich zuverlässige Feldschwächung möglich, damit Pmax bei Höchstdrahzahl).
Die Bürsten sind längst nicht so problematisch, wie sie auf dem Papier aussehen, insbesondere wenn sie auf Schleifringen laufen. Bürstensätze in Lichtmaschinen halten bei normaler Benutzung ein Fahrzeugleben. Straßenbahnen liefen/laufen viele 100Mm, evtl sogar 1Gm mit dem gleichen Bürstensatz auf einem "normalen" Gleichstromkommutator.
Wenn es da Isolationsprobleme gibt, sehe ich eher einen Fehler in der Ausführung, nicht im Prinzip.

Miraculix
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Miraculix » Mo 14. Sep 2020, 20:50

Kleine Frage eines unbedarften:
Mein Kollege hat auch Solar und er speißt in die Cloud, was er braucht wird davon abgezogen. Wäre das nicht genau sowas? Nur mit flexibler Entnahmestelle?

Er kann per äpp genau sehen was seine Anlage gerade in die Cloud pumpt und was er verbraucht.


*unwiederabtauch*

Hdf666
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Hdf666 » Mo 14. Sep 2020, 20:53

Mal ein paar Infos von mir. Fahre seit April 2018 eine Zoe mit 41 kwh Akku. Bei meiner Nutzung (viel Landstrasse) komme ich auf ca. 14,5 kwh pro 100 km. Das ist nicht die Anzeige beim fahren sondern aus meinem vor der Ladestation montierten Stromzähler und der Gesamtfahrstrecke ermittelt. Ist leicht geschönt da ich sehr selten mal kostenlos am Supermarkt lade.

Die Zoe ist als Ladezicke verschrien. An manchen Ladesäulen mag meine auch nicht laden. Soweit ich weiss liegt der minimal mögliche Ladestrom bei 10A einphasig. Auf jeden Fall prüft das Auto den Innenwiderstand der Installation und verweigert bei unter Last zusammenbrechender Spannung das Laden.

Zuhause lade ich mit einer 11kw Ladestation völlig unproblematisch. Ich hatte auch schon überlegt solarunterstützt zu laden mittels kleiner Solaranlage. Aber Richtung Süden ist hier alles mit 100 Jahre alten Eichen zu, und die darf und will ich nicht fällen.

Bei der Kalkulation der Verbrauchskosten auf kostenlosen Ladesäulen zu setzen halte ich für blauäugig. Hier in der Gegend verschwinden mehr und mehr kostenlose Lademöglichkeiten und werden durch kostenpflichtige ersetzt. Und die wenigen verbleibenden sind immer häufiger besetzt.

Aber das wichtigste: elektrisch fahren bring viel Spass, meine Frau fragt auch immer ob sie die Zoe nehmen kann.
Wenn noch weitere Fragen sind: gerne fragen.
Ich bereue die Anschaffung eines Elektroautos nicht. Passt bei mir aber auch perfekt ins Fahrprofil. Wobei ich relativ pauschal sage das es nicht ernsthaft billiger ist elektrisch zu fahren: Mein alter Twingo war mit 6l pro 100 km auch recht sparsam und in den TCO wegen minimalem Wertverlust auch sehr günstig. Und ich gehe davon aus das der Strompreis langfristig auch nur eine Richtung kennt.
Jens

Anse
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Anse » Mo 14. Sep 2020, 21:42

ferdimh hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 20:48
Leistungsdichte bei gleichzeitiger Vermeidung der Nachteile der Permanenterregung (keine wirklich zuverlässige Feldschwächung möglich, damit Pmax bei Höchstdrahzahl).
Die Bürsten sind längst nicht so problematisch, wie sie auf dem Papier aussehen, insbesondere wenn sie auf Schleifringen laufen. Bürstensätze in Lichtmaschinen halten bei normaler Benutzung ein Fahrzeugleben. Straßenbahnen liefen/laufen viele 100Mm, evtl sogar 1Gm mit dem gleichen Bürstensatz auf einem "normalen" Gleichstromkommutator.
Wenn es da Isolationsprobleme gibt, sehe ich eher einen Fehler in der Ausführung, nicht im Prinzip.
Danke für die Weiterführung. Will das Thema aber hier nicht weiter breit treten. Kohlestaub ist ja auch normalerweise kein Problem. Nur in einem System mit Isolationsüberwachung wirds halt blöd. Ist aber wirklich mehr eine technisches Problem.
Sehe halt kein Bedarf für diese Technik, weil es gibt Alternativen die verschleißfreier sind. Das ist aber Meckern auf hohen Niveau.
Hab diese Jahr übrigens schon drei mal mit dem E-Auto Leuten aus der Patsche geholfen, die mit ihrem Verbrenner liegen geblieben sind :mrgreen:
Miraculix hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 20:50
Kleine Frage eines unbedarften:
Mein Kollege hat auch Solar und er speißt in die Cloud, was er braucht wird davon abgezogen. Wäre das nicht genau sowas? Nur mit flexibler Entnahmestelle?

Er kann per äpp genau sehen was seine Anlage gerade in die Cloud pumpt und was er verbraucht.
Von diesen Konzepten hab ich auch schon gehört. Das wird dann doch mit dem Spruch beworben "Das Netz ist ihr Speicher" wenn ich mich richtig erinnere. Das löst aber nicht wirklich das grundlegende Problem. Ist mehr für Sommer-Winter Ausgleich gedacht. Aber das ist nur ein finanzielles Konstrukt, bei dem der Kunde im blödsten Fall drauf zahlt.

Hdf666 hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 20:53
Und ich gehe davon aus das der Strompreis langfristig auch nur eine Richtung kennt.
Mal am Rande angemerkt. Der Erzeugungspreis fällt. Der Privatkundenpreis steigt. Die teuren Erzeugungsformen werden immer weiter abgelöst. Solarstrom kann man schon für 4ct/kWh herstellen. In sonnigeren Ländern geht es noch tiefer.
Von den typischen 30 ct/kWh gehen schon mal ca. 12ct an den Staat. Ca. 7 ct sind EEG Umlage, die mittlerweile abgeschafft gehört.

Mirqua
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Mirqua » Di 15. Sep 2020, 06:35

Herzlichen Dank für eure teilweise sehr ausführlichen Antworten.
Das E-Fahrzeuge beim Fahren Spass machen hat meine bessere Hälfte nach der Probefahrt auch festgestellt :D
Sie hat aber auch gerade hier auf dem Land Angst liegenzubleiben, und ein Kanister, ist aus eigener Erfahrung,
schnell mal mit dem Moped bereitgestellt; beim Stromer?

Der Renalt hat momentan auch zu lange Lieferzeiten, der E-Corsa währe gleich verfügbar ?

Vielleicht ist momentan das billigste Auto das man momentan fährt und nochmal (irgendwie) durch den TÜV
schafft. Aber wie weiter oben schon über den Fahrspass geschrieben müßte Frauchen.....denm auch zustimmen :roll:

MfG
Andreas

Ps: das mit den Gebrauchten Fz aus Spanien hatte ich leider zu spät gelesen.

Hdf666
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Hdf666 » Di 15. Sep 2020, 08:23

Hallo Mirqua,
Lieferzeiten waren auch schon ein Thema als ich mein Auto gekauft habe: Ende September 2017 bestellt, April 2018 geliefert. Da habe ich aber auch unbedingt bei meinem Stammhändler kaufen wollen. Es gab damals schon den Tip bei größeren Händlern die reichlich E-Autos verkaufen nachzufragen. Die haben oft noch Autos vorbestellt und konnten daher mit geringeren Lieferzeiten aufwarten. Eventuell ist das immer noch so.
Du kannst ja mal deine Nerven etwas belasten und im Forum bei Goingelectric stöbern. Da werden häufiger mal Händler erwähnt die Fahrzeuge kurzfristig lieferbar haben. Aber Vorsicht in dem Forum, da sind viele "Extremisten" unterwegs...

Eventuell auch mal an gebrauchte denken. Durch die hohe Kaufprämie beim Neukauf sollte eigentlich der Gebrauchtpreis auch gesunken sein. Ich hatte aber nur kurz nach Erscheinen der Phase 2 Zoe geguckt um zu sehen was mich der Umstieg gekostet hätte.

Thema liegenbleiben: Wie häufig seit ihr denn bislang aus Treibstoffmangel liegen geblieben? Ist wirklich eine Kopfsache. Ich werde auch nervös wenn die Reichweite auf unter 50 Kilometer sinkt. Selbst wenn ich nur 25km von zuhause weg bin. Also einfach angewöhnen häufiger zu laden wenn möglich.

Wenn sich der Gedanke mit dem elektrisch fahren erst mal festgesetzt hat wird man das so schnell nicht mehr los. Meine Frau war im Vorfeld schon so generft das Sie immer wieder gesagt hat: Kauf das Ding endlich, du nervst :D
Jens

duese
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von duese » Di 15. Sep 2020, 09:10

Anse hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 21:42
ferdimh hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 20:48
Leistungsdichte bei gleichzeitiger Vermeidung der Nachteile der Permanenterregung (keine wirklich zuverlässige Feldschwächung möglich, damit Pmax bei Höchstdrahzahl).
Die Bürsten sind längst nicht so problematisch, wie sie auf dem Papier aussehen, insbesondere wenn sie auf Schleifringen laufen. Bürstensätze in Lichtmaschinen halten bei normaler Benutzung ein Fahrzeugleben. Straßenbahnen liefen/laufen viele 100Mm, evtl sogar 1Gm mit dem gleichen Bürstensatz auf einem "normalen" Gleichstromkommutator.
Wenn es da Isolationsprobleme gibt, sehe ich eher einen Fehler in der Ausführung, nicht im Prinzip.
Danke für die Weiterführung. Will das Thema aber hier nicht weiter breit treten. Kohlestaub ist ja auch normalerweise kein Problem. Nur in einem System mit Isolationsüberwachung wirds halt blöd. Ist aber wirklich mehr eine technisches Problem.
Sehe halt kein Bedarf für diese Technik, weil es gibt Alternativen die verschleißfreier sind. Das ist aber Meckern auf hohen Niveau.
Hab diese Jahr übrigens schon drei mal mit dem E-Auto Leuten aus der Patsche geholfen, die mit ihrem Verbrenner liegen geblieben sind :mrgreen:
Permanent erregte Synchronmaschinen haben auch noch den Nachteil, dass die Selten-Erd-Magnete brauchen. Das ist neben den oben beschriebenen technischen Aspekten ein wesentlicher wirtschaftlicher Aspekt, da die seltenen Erden nicht häufig sind :mrgreen:

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RMK
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Di 15. Sep 2020, 09:20

als Antwort noch auf weiter oben - ich würde auch nicht auf kostenlose Ladesäulen setzen, um die laufenden Kosten
niedrig zu halten, aber es ist nett wenn man ab und zu eine "mitnehmen" kann.

und zur Info - es sind wohl noch einige spanische E-Smarts verfügbar. Kostenmässig musst ungefähr mit 6kEUR rechnen,
weil man kleinere Reparaturen und TÜV am besten selbst macht, das kommt günstiger als deren "Komplettangebot". Ist aber
für jemanden ihne zwei linke Hände gut machbar (üblicherweise Rücklichter tauschen. evtl. nen Scheinwerfer, Scheibenwischer,
bisl Kleinkram)

Es ist halt kein Neuwagen, sondern ein gut abgehangener Gebrauchter. Aus Erfahrung wissen wir inzwischen aber dass die Kisten
alle noch eine Reichweite von mind. 100 km zusammenbringen (es ist KEIN ZOE mit grossem Akku!), dafür aber auch
an einer Ladesäule in 45-90 min wieder komplett voll sind (über Nacht einphasig dauerts etwa 7h)

Mit der Reichweite gewöhnt man sich dran, liegengeblieben bin ich noch nie, einmal hat das Auto mir ein paar km lang
"sofort aufladen!" befohlen, da war es aber auch eine Fahrstrecke von 128km - da wars dann wirklich leer. :)

Falls Interesse an so einem Smart besteht, gern melden (den Thread mit "es wurde Zeit" hast schon gelesen?)

achso, noch ganz ketzerisch die Idee - es gibt wohl grade das Angebot einen E-Smart zu leasen auf drei Jahre,
das ist im Moment die günstigste Lösung E-Auto zu fahren. Kostet etwa 100 EUR (unter Umständen auch drunter!) im
Monat und natürlich den Strom der zum Aufladen benötigt wird.... sonst nix.

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Fritzler
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Fritzler » Di 15. Sep 2020, 11:01

Bei diesen günstigen Leasingangeboten Frage ich mich echt immer wie die noch Gewinn machen.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Mirqua » Di 15. Sep 2020, 12:03

Zum Thema Leasing:
ich war mal verantwortlich für ne Firmenflotte (so nebenher) und da sieht man sehr schnell womit die ihr Geld verdienen.

Immer in die Werkstatt und alles mögliche getauscht,weil angeblich kaputt. Und damals waren wir vetraglich auch noch genau
an die Werkstatt gebunden.
Am Leasingende war dann noch die Frage was ist normaler Verschleiß....
Lohnt sich wirklich oft nur für Leute die alles abschreiben können.

Edit, ja das Thema über den E-Smart hab ich gelesen. Leider ist jetzt nach der Probefahrt des Zoe der Smart zu klein :lol:

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von sysconsol » Di 15. Sep 2020, 12:24

RMK hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 09:20
Aus Erfahrung wissen wir inzwischen aber dass die Kisten
alle noch eine Reichweite von mind. 100 km zusammenbringen [...]
Im Sommer oder im Winter?

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Di 15. Sep 2020, 12:51

Fritzler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 11:01
Bei diesen günstigen Leasingangeboten Frage ich mich echt immer wie die noch Gewinn machen.
die brauchen die Null-Emissions-Fahrzeuge für den Flottenverbrauch - da ist es billiger die Leasingautos
für nen Nuller rauszugeben als heftige Strafen für den sonst (zu hohen) Flottenverbrauch zu bezahlen...

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Di 15. Sep 2020, 12:52

sysconsol hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 12:24
RMK hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 09:20
Aus Erfahrung wissen wir inzwischen aber dass die Kisten
alle noch eine Reichweite von mind. 100 km zusammenbringen [...]
Im Sommer oder im Winter?
im Moment (grade wieder gefahren) bin ich bei 125km, trotz blöder Topologie
(hier gehts dauernd auf und ab...)

im Winter - nunja, hängt von der Benutzung der Heizung ab. die hat 5kW Stromverbrauch.....
ich hoffe durch die beheizten Sitze da noch was reißen zu können. :) zumindest dieses Jahr im
Februar/März waren es aber trotzdem so um die 90-100 km regelmässig.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Fritzler » Di 15. Sep 2020, 12:56

RMK hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 12:51
die brauchen die Null-Emissions-Fahrzeuge für den Flottenverbrauch - da ist es billiger die Leasingautos
für nen Nuller rauszugeben als heftige Strafen für den sonst (zu hohen) Flottenverbrauch zu bezahlen...
Im prinzip ja, aber auch Dinoschluckspechte gibts recht günstig im Privatleasing:
https://www.mydealz.de/deals/leasing-pr ... ss-1652856
https://www.mydealz.de/deals/leasing-xc ... 47-1651325
https://www.mydealz.de/deals/lf04-renau ... de-1650097

Wenn da inkl Verschleiss steht, dann geht das wohl auf das von Mirqua genannte "was ist normaler Verschleiss" hinaus.
Schöne Nachzahlungen und sowas.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Desinfector » Di 15. Sep 2020, 13:31

E-"Mobilität" ist eine der grössten Verdummungen der letzten Jahre.

Ich guck mir das Thema in 10 Jahren nochmal an.
Ich würde 'ne E-Karre maximal geschenkt nehmen, um die dann SOFORT zu verkaufen!

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von radixdelta » Di 15. Sep 2020, 15:41

Ich grübel da auch schon eine Weile drüber nach.
Interessant: Alle finden das ganz großen Blödsinn, geht nicht, ist nix... blafasel.
Nur die E-Auto-Fahrer sind bis auf ganz wenige Ausnahmen begeistert, man hört so gut wie nie was negatives. Selbst im Winter nicht.

Ich bin mal alle Leute die ich so kenne durchgegangen, ich kenne gar keinen einzigen Menschen persönlich wo nicht mindestens der Zweitwagen ohne jede Einschränkung Vollelektrisch sein könnte. Und bei den Hauptautos ist der einzige wirkliche Hinderungsgrund Anhängerbetrieb. Das gilt für den Ländlichen Bereich wo jeder sein Auto zuhause laden kann, allerdings auch teils weite Strecken erforderlich sind.
Geht das Laden zuhause nicht, muss man immer an die Ladesäule, die entsprechend teuer ist, mittlerweile wohl auch nicht selten belegt und dann die Zeit die das braucht etc. pp. dann wäre mir das wohl auch zu doof. Da fehlte es mir wirklich noch an Ladeinfrastruktur. Aber ich kann zuhause laden ;)

Ich mag eigentlich keine neuen Autos, aber bei Elektro bin ich kompromissbereit. (Ich habe mal gesagt, wenn ich mein Auto per Smartwatch rufen kann "Kumpel, hol mich ab", dann ist es spätestens mit meiner Neuwagenverweigerung vorbei 8-) )
Ich behalte die Angebote jedenfalls im Auge. Leasing ist teilweise heftig günstig, Finanzierung leider meistens nicht so.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von sysconsol » Di 15. Sep 2020, 16:06

Wenn so viel (und überhaupt) Geld für den Zweitwagen vorhanden ist und die Einschränkung in Bezug auf Reichweite nicht stört, dann mag das gehen.
radixdelta hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 15:41
Ich habe mal gesagt, wenn ich mein Auto per Smartwatch rufen kann "Kumpel, hol mich ab", dann ist es spätestens mit meiner Neuwagenverweigerung vorbei
Nennt sich Mietwagen.
Naja, fast.
Man muss zum KFZ hinlaufen und es per App entsperren.
Geht - nicht immer :roll:

Früher gab es mal kontaktlose Karten, da ging das besser.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Zummmsel » Di 15. Sep 2020, 16:10

Erst wenn Wasserstoff diese sinnlose Akkutechnik ablöst macht es meiner Meinung nach Sinn umzusteigen.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Di 15. Sep 2020, 16:17

Desinfector hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 13:31
E-"Mobilität" ist eine der grössten Verdummungen der letzten Jahre.
Ich guck mir das Thema in 10 Jahren nochmal an.
Ich würde 'ne E-Karre maximal geschenkt nehmen, um die dann SOFORT zu verkaufen!
Ich schau mir das Thema seit 1997 an, damals (tm) war elektrisch fahren wirklich was für Extremisten,
Individualisten, extreme Individualisten und individuelle Extremisten... #-)

und wie ich im andern Thread geschrieben habe war (und bin) ich der Meinung jetzt kann man es wagen, und
mir den Smart günstig zugelegt.
Dann ist genau das passiert was weiter oben geschrieben wurde, das Ding ist fast von Woche 1 weg Erstwagen
geworden. Alles bis 100km mache ich mit dem Ding.
Mir macht es Spass, es ist günstiger als das "große" Auto - trotz LPG-Betrieb - und für die meisten Fahrten reicht
die Größe.

im Urlaub in Mecklenburg habe ich eine ZOE aus München gesehen - geht augenscheinlich auch... :-)

nein, ich bin kein Elektro-Missionar, nur: wenns einen elektrischen Volvo Kombi mit ~450km Reichweite gäbe
würde ich nicht zögern.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Di 15. Sep 2020, 16:23

Zummmsel hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 16:10
Erst wenn Wasserstoff diese sinnlose Akkutechnik ablöst macht es meiner Meinung nach Sinn umzusteigen.
ganz ehrlich? da wirst lang drauf warten. Da fehlt schlicht die Logistik mit dem Wasserstoff tanken.

was ich mir tatsächlich vorstellen könnte wäre ein Methanol-Brennstoffzellensystem, weil da jede beliebige Tankstelle
als Kraftstofflieferant dienen kann (einfache Umrüstung)
Allerdings entsteht bei der Verbrennung von Methanol - im Gegensatz zu Wasserstoff - wieder CO2...

*Du* brauchst ja eh so einen Motor... :mrgreen:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... n-v8-form/

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Heaterman » Di 15. Sep 2020, 17:37

Ich hab seit März einen Plug-In-Hybriden, nachdem ich mich um des Familienfriedens willen von meinem blauen Boliden trennen musste. Über die Entscheidung hab ich lange nachgedacht, aber der Plug-In passt zumindest für die nächsten Jahre sehr perfekt in mein Nutzungsprofil: Ich muss nicht jeden Tag fahren, da ich zu Hause arbeite, und der absolut überwiegende Teil der restlichen Fahrten ist mit der elektrischen PHEV-Reichweite (je nach Temperatur bis 60 km) hin und zurück zu erreichen. Die eher seltener gewordenen Langstrecken erledigen beide Antriebe sehr angenehm im Team.

Mein Leib-und Magen-Hersteller baut schon seit 2012 Plug-In-Hybride, da konnte die 2019 komplett neu entwickelte Edition nicht schlecht sein. Also so ein Ding geordert (330e).

Hat jetzt ca. 6,5 tkm runter, davon fast 5000 elektrisch. Da die Schmiede ja auf die Fahrspaßklientel setzt, macht das Ding, trotz des eher schmalbrüstigen Vierzylinders (184 PS) in allen Betriebsarten Spaß, den Übergang merkt man bloß an der Färbung der Armaturen.

Zum eigentlichen Thema:
Je nach Fahrweise und Strecke werden 15 bis unendlich kWh/100 km verfahren. Unendlich, weil der E-Motor (112 PS) im Getriebe sitzt und direkt bei Sprints mit eingreift (Boost, Stichwort Fahrspaß, immerhin sitzen ja virtuell ständig die Wildecker Herzbuben unter der Rückbank). So gehts dann auch zackig beim Überholen oder beim Autobahnsprint (5 s) zu. Der Akku hat ca. 10 kWh (beim Laden unter Einbeziehung von Verlusten gemessen, der Hersteller rückt keine konkreten Zahlen heraus, und die wahre Kapazität wird per Software zugunsten der Lebensdauer verheimlicht).

Wir wohnen auf dem Land mit c. 2,5 kW Solar auf dem Dach und 10 kWh Blei im Keller. Da ich nicht täglich fahre, schafft es das Blei im Keller oft, aber lange nicht immer, den Fahrzeugakku vollzukriegen. Der Wechselrichter regelt die Umschalterei Solarakku/Netz automatisch. Nebenbei hängen an der Solarinsel auch noch diverse 24/7-Gerätschaften. Ich hab mir auch einen Stromanbieter gesucht, der aktuell noch bei 24 Cent liegt. Das Laden aus dem Solarakku klappt gut, allerdings sind die maximalen 3,6 kW nur am Netz realisierbar, mein kleiner WR schaltet bei 12 A Last ab. Reicht, ich hab ja über Nacht Zeit und kann im Notfall jederzeit mit Benzin losfahren. Woanders als zu Hause hab ich noch nie geladen, das DC-Kabel liegt beschäftigungslos in der Garage rum.
Allerdings sorgt das Navi, wenns in eine Gegend mit Fahrverbotszonen geht, vorher für das Bunkern einiger Kilometer mit Strom. Praktisch, wenn man da hin muss, aber auch zum Glück abschaltbar, braucht ja mehr Sprit.

Insgesamt ein maßgeschneidertes Paket, aber eben auch sehr individuell. Der Elektrovirus greift auch: man bemüht sich, möglichst viel mit Strom zu fahren. Kostenmäßig ist das bei meiner Konfiguration weit billiger als Super 95. Benzinverbrauch liegt je nach Streckenprofil bei 6 bis 8 l. Rein elektrisch gehts bis 140 km/h hoch, Landstraßentempo ist aber deutlich sparsamer.

Das Fahren ist sehr, sehr angenehm, aber zu Anfang auch gewöhnungsbedürftig. Mir fehlt z. B. ein Startgeräusch. Die Amis kriegen das mit verkauft, bei uns gibts das nicht für Geld und gute Worte. Sehr angenehm: man kann den nach Zeit oder per App vorheizen oder vorklimatisieren lassen. Im Sommer sehr toll, auch wenns ein wenig Strom kostet.

Thema Bremsen: Rost hab ich keinen, ich fahr auch fast immer mit Abstandsradar, und da bremst der zusätzlich zur Rekuperation auch relativ oft kurz vor Stillstand oder bei hohem Tempo automatisch mit der Bremse. Merkt man auch, dass bei Regen die Bremsen vorgespannt werden.

Verschleißteile: Da hab ich keine Sorge, Bring Mich Werkstatt halte ich für ein Gerücht. Ich hatte seit 1990 sieben dieser bayerischen Kaleschen, neu und gebraucht. Einmal ein singendes Hinterachsgetriebe vorsorglich am ersten 5er (Bj.1987) getauscht und einmal, durch den Graukittel veranlasst, Querlenker vorn am E46. Das wars.

Einziger Wermutstropfen für mich - kein geliebter Reihensechser mehr. Der kleine 2-l-Viertöpfler dreht zwar kultiviert leise, aber beim Beschleunigen hört man dann doch, was sich da Niedliches vorne mit den 1700 kg quält. Die Taxi-Schmiede in Sindelfingen/Untertürkheim baut noch Sechszylinder in den PHEV ...

Fazit: Elektro muss auch Spaß machen und zum eigenen Profil passen. Bisher bin ich ganz zufrieden. PHEV ist zwar eine Übergangslösung, aber für eingefleischte Petrolheads wie mich erträglich.

Was mir bei den vollelektrischen Kopfschmerzen machen würde: wenn man auf öffentliches Laden angewiesen ist, wird garantiert, und teilweise auch schon jetzt, siehe Ionity, kräftig an der Preisschraube gedreht, spätestens, wenn genug Leute elektrisch unterwegs sind. Da gibt es jetzt schon Überraschungen bis 1,70 €/kWh (bei elektrofahrer.com berichtet) an bestimmten, gut frequentierten Ladepunkten. Das wird noch spannend ...

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Zummmsel
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Zummmsel » Di 15. Sep 2020, 17:42

RMK hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 16:23

*Du* brauchst ja eh so einen Motor... :mrgreen:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tec ... n-v8-form/
Warum sollte ich mich mit weniger PS/NM zufrieden geben ? 🤣🤣🤣

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