Umstieg auf E-Flitzer?

Der chaotische Hauptfaden

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Hightech
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Hightech » Fr 18. Sep 2020, 08:05

Ein paar Gedanken zu E-Mobilität, Gegenwart und Zukunft:

Sehr bedauerlich ist der ungeregelte Markt der Ladeinfrastruktur, da hat die Diesel/Benzin-Lobby gesteuerte Politik verhindert, das Standards gesetzt werden.
So hat man jetzt als E-Fahrer 5 verschiedene Ladekarten von 6 verschiedenen Stromversorgern. Die Preise schwanken von normal bis dreist, ohne ordentliche Regelung.
Ich will einfach meine EC-Karte einschieben und laden zu einem festen Tarif.
An jeder ÖL-Tanke ist eine Preisanzeige bevor ich lade, weiß ich was ich pro L zahlen muss.

Diese Ladekarten müssen echt weg.

Landleute haben gleich 2 riesen Vorteile:
Laden in der Garage und mit eigener PV. Im Sommer kann man jeden Tag den Tank gratis vollhauen.
Da hat der Laternenparker ein echten Nachteil.

Da kommen wir zum Thema, war noch wirklich sehr große Wellen schlagen wird:
Die Kraftstoffsteuer.
Auf jedem Liter Kraftstoff ist 60ct? Steuer drauf.
Die Zuhause-PV-Lader zahlen dann weder auf Strom noch Kraftstoffsteuer.
Ich denke das ist ein großes Thema, welches in der Öffentlichkeit gar nicht im Focus steht aber die Geld-Minister sicher als Dorn im Auge haben.
Jedes E-Auto bedeutet Krafstoff-Steuerverlust von ca 540Euro im Jahr
Absurd, wenn die auf die Idee kommen würden, einen KFZ-Steuer-Stromzähler an die PV-Anlage nageln wollen.

Leider hat die Kohle bei uns nur für einen Benziner gereicht aber wenn der olle 1999er Ford endgültig stirbt, kommt ein Stromer her.
Was gibt es geileres? Den Kraftstoff kann man selber herstellen!
Wenn man auf jedes nutzbare Dach eine 9kW PV setzt, können wir alle! 8 Monate lang fast gratis tanken.
Auch in der Stadt wäre das denkbar. So eine 9kW PV ist heute nicht mehr so groß und so teuer.

So eine mies ausgerichtete, mit mieser Effektivität, PV wie ich sie habe, macht im Jahr ca. 5-6.000kwh
Ein aktueller e-PKW braucht grob 3.000kwh für 15.000km. So blieben mir zum einspeisen noch 2-3.000kwh über.
Rein rechnerisch müsste ich fürs Rumfahren nix mehr bezahlen.
Der Benzinfahrer zahlt dafür ca. 900Euro im Jahr.
So würde in 10 Jahren die PV-Anlage nur durch die Benzineinsparung bezahlt sein.
Die restlichen 2-3Mwh würden mit 360Euro im Jahr vergütet werden.
Also nach 10 Jahren würde ich theoretisch kostenlos Fahren und dazu noch 360 Euro ausgezahlt bekommen.

Das klappt leider im Moment nur theoretisch, aber wenn eine effektive Energieverteilung und Speicherung zur Verfügung steht, ist das realistisch.

Eine PV-Anlage lohnt ja nicht???? Da kann ich nur drüber lachen. Wer das behauptet, hat wirklich KEINE AHNUNG! Ich hab da ganz andere Erfahrung gemacht.
Ich kann nur jedem Raten, der Geld auf der Bank hat und da nix an Zinsen bekommt, eine PV anzuschaffen, es gibt gar nichts im Finanzmarkt was eine so hohe Renditen aufweist wie eine eigene PV Anlage.
Und das ohne Risiko, das kann man mit einer All-Schaden-Versicherung absichern, die zahlen für alle Schäden und defekte, auch den Ausfall an Einspeisung bezahlen die.
Und ganz sicher ist das wahnsinnig toll, wenn man ein E-Auto hat !

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video6
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von video6 » Fr 18. Sep 2020, 08:21

Hightech hat geschrieben:
Fr 18. Sep 2020, 08:05
Ein paar Gedanken zu E-Mobilität, Gegenwart und Zukunft:

Sehr bedauerlich ist der ungeregelte Markt der Ladeinfrastruktur, da hat die Diesel/Benzin-Lobby gesteuerte Politik verhindert, das Standards gesetzt werden.
So hat man jetzt als E-Fahrer 5 verschiedene Ladekarten von 6 verschiedenen Stromversorgern. Die Preise schwanken von normal bis dreist, ohne ordentliche Regelung.
Ich will einfach meine EC-Karte einschieben und laden zu einem festen Tarif.
An jeder ÖL-Tanke ist eine Preisanzeige bevor ich lade, weiß ich was ich pro L zahlen muss.

Diese Ladekarten müssen echt weg.

Landleute haben gleich 2 riesen Vorteile:
Laden in der Garage und mit eigener PV. Im Sommer kann man jeden Tag den Tank gratis vollhauen.
Da hat der Laternenparker ein echten Nachteil.

Da kommen wir zum Thema, war noch wirklich sehr große Wellen schlagen wird:
Die Kraftstoffsteuer.
Auf jedem Liter Kraftstoff ist 60ct? Steuer drauf.
Die Zuhause-PV-Lader zahlen dann weder auf Strom noch Kraftstoffsteuer.
Ich denke das ist ein großes Thema, welches in der Öffentlichkeit gar nicht im Focus steht aber die Geld-Minister sicher als Dorn im Auge haben.
Jedes E-Auto bedeutet Krafstoff-Steuerverlust von ca 540Euro im Jahr
Absurd, wenn die auf die Idee kommen würden, einen KFZ-Steuer-Stromzähler an die PV-Anlage nageln wollen.

Leider hat die Kohle bei uns nur für einen Benziner gereicht aber wenn der olle 1999er Ford endgültig stirbt, kommt ein Stromer her.
Was gibt es geileres? Den Kraftstoff kann man selber herstellen!
Wenn man auf jedes nutzbare Dach eine 9kW PV setzt, können wir alle! 8 Monate lang fast gratis tanken.
Auch in der Stadt wäre das denkbar. So eine 9kW PV ist heute nicht mehr so groß und so teuer.

So eine mies ausgerichtete, mit mieser Effektivität, PV wie ich sie habe, macht im Jahr ca. 5-6.000kwh
Ein aktueller e-PKW braucht grob 3.000kwh für 15.000km. So blieben mir zum einspeisen noch 2-3.000kwh über.
Rein rechnerisch müsste ich fürs Rumfahren nix mehr bezahlen.
Der Benzinfahrer zahlt dafür ca. 900Euro im Jahr.
So würde in 10 Jahren die PV-Anlage nur durch die Benzineinsparung bezahlt sein.
Die restlichen 2-3Mwh würden mit 360Euro im Jahr vergütet werden.
Also nach 10 Jahren würde ich theoretisch kostenlos Fahren und dazu noch 360 Euro ausgezahlt bekommen.

Das klappt leider im Moment nur theoretisch, aber wenn eine effektive Energieverteilung und Speicherung zur Verfügung steht, ist das realistisch.

Eine PV-Anlage lohnt ja nicht???? Da kann ich nur drüber lachen. Wer das behauptet, hat wirklich KEINE AHNUNG! Ich hab da ganz andere Erfahrung gemacht.
Ich kann nur jedem Raten, der Geld auf der Bank hat und da nix an Zinsen bekommt, eine PV anzuschaffen, es gibt gar nichts im Finanzmarkt was eine so hohe Renditen aufweist wie eine eigene PV Anlage.
Und das ohne Risiko, das kann man mit einer All-Schaden-Versicherung absichern, die zahlen für alle Schäden und defekte, auch den Ausfall an Einspeisung bezahlen die.
Und ganz sicher ist das wahnsinnig toll, wenn man ein E-Auto hat !
PV hab ich schon mir fehlt nur noch der Stromer selbst ein alter kleiner der nur 100-150 Km schafft wäre für mich/uns in 85% alle Fälle völlig ausreichend.

ich warte auf nen Bastelstromer für 1000€ dann schlage ich zu.

der E-Smart aus Spanien reizt mich total hab aber keine 6000€ über die ich dafür nutzen könnte wobei ich mir den sofort holen würde wenn die Kohle wirklich da wäre.

3er
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von 3er » Fr 18. Sep 2020, 08:53

Hi,

unserer Erfahrungen bis jetzt.

Wir haben sei Februar einen E-Golf im Haushalt. Ich darf ab und zu auch mal fahren, sonst hat ihn die Frau.
Gefahren ist er bis jetzt 8469 km und gezogen hat er 1320 kWh, also ca. 15,6kWh/100km. Geladen hat er zu 99,9 % zu Hause an der Schukosteckdose. Diese habe ich extra dafür installiert(mit 5mm^2 angeschlossen) und hat einen eigenen Zähler.
Jetzt im Sommer hat er nach dem Laden auf 100% 280 km Reichweite. Im Winter sinds ca. 220km. Damit können wir(4 Personen) 95% unserer Fahrten abdecken.
Ganz leer braucht er ca. 16h bis voll an der Schuko. Ich habe Fussläufig auch eine Ladestation im Ort, da gehen 7,5kW wenns mal drängelt.

Ohne Bier Virus währen es sicher noch mehr km.

Das fahren ist sehr schön und ich steige ungern in den Verbrenner bei uns ein.

Wir werden mittelfristig auf E-Umsteigen. Die aktuellen Produkte werden unseren Bedarf erfüllen.

Das das mit der Ladeinfrastruktur besser werden muss ist unstritig, aber die Sache wir ja auch angegangen.

@Mirqua: Ich würde auch wie schon geschrieben Vorschlagen, beim nächsten Wechsel das Kontingent entsprechend erhöhen(könnte sogar billiger pro kWh werden) und zu Hause laden wenn ihr die Möglichkeit habt. Bequemer gehts fast nicht.

Ich denke das Mittelfristig die Modelle auch weitere Ansprüche befriedigen können. Die Entwicklung geht da weiter.

Grüße Stefan

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RMK
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Fr 18. Sep 2020, 09:05

und weil es kein Geheimnis ist, der ADAC (dazu muss man halt Mitglied sein) bietet "eine Ladekarte für alles" an, in Verbindung
mit EnBW - da kostet dann die kWh 30 Cent (das ist günstiger als die EnBW-Ladekarte... #-) ) und funktioniert an sehr vielen
Ladestationen, roaming sozusagen. Bundesweit, zusätzlich noch Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande und Italien.
(Die Ionity-Säulen haben sie rausgenommen).

https://www.adac.de/services/e-angebote/adac-e-charge/

Und wenn man die Karte grade nicht dabei hat, ist der Ladestart auch über eine Smartphone-App möglich. Da ich die Karte aber
eh im e-Auto habe, brauche ich das eigentlich nicht.

also sind die Argumente "Gehampel mit Ladekarten, was ist wenn des Smartphone leer ist, verschiedene Preise überall" usw. erstmal nichtig. :)

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Desinfector » Fr 18. Sep 2020, 09:29

Die Frage dieses Fadens habe ich lediglich mit NEIN beantwortet.

Das ist dann also Stänkern?

Nein auch deswegen, weil ein E-Auto eigentlich nur für Strecken taugt, die man genauso gut per Fahrrad absolvieren kann

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RMK
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » Fr 18. Sep 2020, 09:36

Desinfector hat geschrieben:
Fr 18. Sep 2020, 09:29
Nein auch deswegen, weil ein E-Auto eigentlich nur für Strecken taugt, die man genauso gut per Fahrrad absolvieren kann
DAS ist stänkern. Wenn Du 100km - mit Laden am Ziel - in 2h schaffst per Fahrrad - Respekt.

...oder 200 in 4h.

ich rede von meinem Kurzstreckenmobil. Im e-Golf fährst die Strecke in 1h oder die lange in 2 und merkst nichtmal
nen Unterschied zu einem Verbrenner. vom Tesla - der auch im Thread schon erwähnt wurde - fange ich gar nicht an,
der hat eine höhere Reichweite als manche Verbrennerfahrzeuge.

genauso finde ich "Kabel klauen" ein bisschen weit hergeholt um gegen E-Fahrzeuge zu sein, aber das merkst ja vielleicht selber.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Finger » Fr 18. Sep 2020, 09:40

Ich denke mal, das alle wesentlichen Aspekte besprochen sind.

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Heaterman
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Heaterman » So 20. Sep 2020, 08:40

Ich mach mal das Thema wieder auf.


Bedingung: Hier geht es um Erfahrungsaustausch unter E-Fahrern und um NICHTS anderes, weder Bashing, noch Politik oder Systemdiskussionen bitte.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Fritzler » So 20. Sep 2020, 08:56

Ich finds ja schön, dass hier mal das Thema des Winterfahrens angesprochen wird.
Da hatte ich ja in Vergangenen Themen schonmal nach gefragt, aber jetzt wirds mal beantwortet.

Wenn da wirklich ein 5kW Heizer verbaut ist, dann ist son E-Auto im Winter ja schneller warm als ein Verbrenner.
Am Fr wars hier sackig kalt (3°C), bis es im Autochen angenehm warm wurde brauchte das so 5km.
Eben bis wann der Motor warm genug is.

Da wir nun wieder die kalte Jahreszeit vor uns haben könnten unsere E-Fahrer doch mal nachmessen.
Eine bessere Quelle als dieses Forum wirds da wohl nicht geben :geek:

BTW:
Man könnt die Bashereien der einen gewissen Person auch ins Aquarium verschieben ;)
Dann müssen nich alle drunter leiden.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von ch_ris » So 20. Sep 2020, 09:22

ich will mal anders stänkern ;) der Thread titel gibt mir Raum dafür, denk ich.
2 Räder gut! 4 Räder schlecht!
Kumpel hat sich ein 45kmh Moped mit Federwegen und groben Reifen gegönnt.
Abgesehen davon das sowas ein erwägenswertes Individualverkehrsvehikel ist, hat der anscheinend einen Heidenspaß damit.
wenn man möchte geht das 80.
Ist auch teuer, ich werd warten bis es sowas gebraucht gibt. Aber dann!!!
edit:
Na gut, Suron Firefly.
Zuletzt geändert von ch_ris am So 20. Sep 2020, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » So 20. Sep 2020, 09:27

Hmmm. kriegst Du raus was er da hat..? (Marke...)

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Fritzler
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Fritzler » So 20. Sep 2020, 09:29

Ein Kollege hatte sich mal nen 2000€ E-Roller geleistet.
Der war damit recht zufrieden.
Das Beste ist der abnehmbare Akku zum Daheim aufladen.
Bei 4 Rädern geht das schlecht, daher könnte ich alleine wegen Laden kein E-Auto fahren.

Nur ist der Roller keine Option, ich müsste dann mit 45kmh über eine 70kmh Landstraße (wo eh jeder 80 fährt).
Da biste dann das Abschussobjekt Nr1.

Aber jetzt gibts die vergünstigten Bedingungen für einen "A1" Führerschein:
https://www.adac.de/verkehr/rund-um-den ... ad-fahren/

Bleibt dann nurnoch 1 Problem über: TEUER, also der 80kmh E-Flitzer
Im Winter zieht man sich eben ordentlich an, mitm Quad bin ich auch noch bei -20°C gefahren!

edit:
Falls sich aus meiner Wohnungssuche ergibt, dass ich nicht mehr über diese Landstraße muss, dann ist dieses Vehikel schon gesetzt! :lol:

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Heaterman » So 20. Sep 2020, 09:37

Zum Thema Heizen und Kühlen: Zum Vorheizen kann ich noch nichts sagen, aber Kühlen ist wohl sehr effizient gelöst. Maximal kann man an der App 30 Minuten einstellen, es brauchte aber beim Test im Sommer (32 Grad auf dem Parkplatz) gerade 5 Minuten, dann hatte der Innenraum 21 Grad. Laut Anzeige habe ich dabei 4 km Reichweite verloren.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von ch_ris » So 20. Sep 2020, 09:39

Man muss da aber echt gucken.
Ich habe einige E-Roller/Mopeds gefahren, das meiste davon war ein Riesen Scheiß.
Kumpan war noch schlechter als emco z.b.
mit am besten fuhr sich noch Niu.
Das hat dann aber App... und schlau... wenig Freiraum für Bastler wie mich :?
die Schwalbe fährt auch gut aber viel zu teuer.

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Matt
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Matt » So 20. Sep 2020, 10:13

E-Roller, am meiste hat mir NIU überzeugt und denkt verstärkt nach Firmen-Umzug an diese lustige Ding. Allerdings wie schaut mit Haltbarkeit und Diebstahl aus (NIU wird gerne geklaut, wenn ich einige Beschädigung an zu verkaufene E-Roller von NIU so sehe und ich nähe zu Ausländer-Viertel wohne )
Ist ihre Apps echt schlimm bzw. erforderlich ? (Nutze LineageOS ohne Google-Ballast. )

Wobei manchere NIU Roller auch schneller als 45 fährt, aber das erfordert andere Führerschein, der dank Änderung leichter zu kriegen ist.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von ch_ris » So 20. Sep 2020, 10:33

ich weiß nicht ob die wegfahrsperre auch ohne app geht.
sollte eigentlich? weiß nur noch das ich mehrere davon nicht einfach wegschieben durfte, mußte erst der App Mann kommen um die freizuschalten.

erwähnen zumindest muss man den bmw roller, der so exzellent fährt wie das mit 260 kg eben möglich ist.
die Boss Hoss unter den e-rollern :shock:

duese
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von duese » So 20. Sep 2020, 11:31

Aber hallo. Wenn ihr den mal fahren könnt, tut es. Der macht höllisch Spass. Und krass an der Kiste ist, dass die mit dem 125er Schein gefahren werden darf. 11kW Dauerleistung aber 35kW Spitzenleistung. Ich habs an dem Wochenende an dem ich den hatte nicht geschafft, dass die Begrenzung reinhaut.

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Matt
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Matt » So 20. Sep 2020, 11:35

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/z ... gzeittest/
Das dieser UFO (unbekannte fahrende Objekte ) ?

duese
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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von duese » So 20. Sep 2020, 15:48

Genau der.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Anse » So 20. Sep 2020, 18:43

Motorroller sind auch so Gefährte, bei denen die Umstellung auf Akkubetrieb noch mehr Sinn macht als bei Autos.
Kurze Strecken, oft unter 100km, kleine Motoren mit hohem Wartungsaufwand und ein enorm schlechtes Leistung zu Lärm Verhältnis.
Ich kenne jemanden, der 30.000 km in zwei Jahren auf seinen ERoller gefahren hat. Das fahre ich in 5 Jahren aufs Auto :shock:
Fabrikat kenne ich aber gerade leider nicht.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Fritzler » So 20. Sep 2020, 20:49

Das Teil is aber richtig teuer.
Für den Preis bekommste ja schon 2 verbrenner Dacia Sandero!
Oder auch 2 Stück Renault Twizy wenn wir beim E-Betrieb bleiben wollen.
Wenn die Seiten geschlossen wären wär das echt ein nettes Fahrzeug.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von RMK » So 20. Sep 2020, 21:28

Fritzler hat geschrieben:
So 20. Sep 2020, 20:49
Oder auch 2 Stück Renault Twizy wenn wir beim E-Betrieb bleiben wollen.
Wenn die Seiten geschlossen wären wär das echt ein nettes Fahrzeug.
es gibt so Steckscheiben dafür. Das Problem
an der Kiste ist die Akkumiete. :-/

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Harry02 » Mo 21. Sep 2020, 01:28

Anse hat geschrieben:
So 20. Sep 2020, 18:43
Motorroller sind auch so Gefährte, bei denen die Umstellung auf Akkubetrieb noch mehr Sinn macht als bei Autos.
Kurze Strecken, oft unter 100km, kleine Motoren mit hohem Wartungsaufwand und ein enorm schlechtes Leistung zu Lärm Verhältnis.
Volle Zustimmung zum Ersten Satz! Schade, dass man hier alle E-Zweiräder über 25km/h anmelden muss, aber alles weitere wäre auch utopisch.

Die Effizienz oder der Lärm ist mMn ist garnicht mal so das Problem:
"In Bangkok seien Mopeds wohl für 60 Prozent der primären Aerosole, einem Hauptbestandteil von Feinstaub, verantwortlich. Und das, obwohl sie nur zehn Prozent des Sprits in der Stadt schlucken.
[...]
Die chinesische Stadt Guangzhou hat Zweitakt-Mopeds schon vor Jahren verboten; die Konzentration von aromatischen Kohlenwasserstoffen fiel daraufhin um 80 Prozent."
Edit: Für interessierte hier noch ein paar genauere Messdaten, auf die sich der erste Artikel bezieht: https://www.wissenschaft.de/technik-dig ... weitakter/

Zweitakter sind einfach elende Drecksschleudern (Zugegebenermaßen gibt es auch Viertaktmotorroller). Wir können echt froh sein, dass bei uns so wenige davon fahren. Die Abgase moderner Autos zu atmen ist im Vergleich echt angenehm.
Entschuldigt das OT, falls zu unwichtig, bitte löschen.
Zuletzt geändert von Harry02 am Mo 21. Sep 2020, 01:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von Anse » Mo 21. Sep 2020, 01:40

Klar, die Schadstoff-Emission ist auch ein wichtiges Argument. Hatte ich vergessen. In DE aber jetzt schon nicht mehr so schlimm. Aber es stimmt schon. Wenn so ein 2T Kracher durch gefahren ist, kann man die Luft noch eine Weile schneiden.
Der Lärm fällt mir halt extrem auf, weil ich an einer Steigung wohne, wo sich die armen Roller hoch quälen unter extremer Lärmentwicklung. Ok, etwas pubertäres Imponiergehabe ist sicher auch dabei. Aber warum das um 23 Uhr noch sein muss...

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Re: Umstieg auf E-Flitzer?

Beitrag von duese » Mo 21. Sep 2020, 04:05

Heaterman hat geschrieben:
So 20. Sep 2020, 08:40
Ich mach mal das Thema wieder auf.


Bedingung: Hier geht es um Erfahrungsaustausch unter E-Fahrern und um NICHTS anderes, weder Bashing, noch Politik oder Systemdiskussionen bitte.

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