Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Finger, Sven, TDI, Heaterman, duese

dixi
Beiträge: 47
Registriert: Mi 7. Mär 2018, 20:40

Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von dixi » Fr 2. Okt 2020, 16:03

Hallo, ich möchte Alu mit Kupfer Weichlöten.
Versuch 1
Reibetechnik beide Teile auf 250 C erwärmt dann weiter mit dem Propanbrenner. Lot aufs Alu und probiert mittels eines Schraubenzieher und weiteres erhitzen die Oxidschicht des Alus zu durchdringen so dass sich das Lot verbinden kann. . Kein Erfolg

Versuch 2
Beide Teile mit Öl an den Verbindungsponken Abschmirgeln so das sich wegen dem Öl keine Öxidschicht mehr bilden kann. Mit Heislüftfön weiter erhitzt Lot drauf. Keine Verbindung.
Nochmal dasselbe aber mit Propan Brenner weiter erhitzt. Kein Erfolg-

Versuch 3
Hartlöten mit Flussmittel . Kein Erfolg
IMG_20201002_152421.jpg
IMG_20201002_152315.jpg
Mal im Netz gesucht.

Dann findet man Lötzinn Flussmittel
L-CD ZN 20 FLW2
Oder 200B CW140
Beide können Alu mit Kuper verbinden. In kleinen Mengen nicht aber nicht verfügbar.

Oder 1,00 m Aluminiumweichlot Fontargen AF 631 NH Abm. 2,0 mm
Aluminiumlöten ganz einfach gemacht!
Kann aber nur Alu.

Habt ihr Erfahrung was ich noch nehmen bzw. probieren kann.

Grüße Thomas

sukram
Beiträge: 859
Registriert: Sa 10. Mär 2018, 18:27
Wohnort: Leibzsch

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von sukram » Fr 2. Okt 2020, 16:06

Gewinde schneiden? Kupfer mit Alu und Flüssigkeit klingt nach galvanischen Effekten, oder?

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11047
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von uxlaxel » Fr 2. Okt 2020, 16:12

meines wissens wird das generell nicht gemacht. wenn du eine destille frickeln willst, läuten bei mir die alarmglocken! da willst du nicht alu und kupfer drin haben! kupfer okay, aber nicht beides. aber vielleicht legst du keinen wert auf geschmack und gesundheit 😳

dixi
Beiträge: 47
Registriert: Mi 7. Mär 2018, 20:40

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von dixi » Fr 2. Okt 2020, 17:21

Galvanischen Effekte gibt es mit Sicherheit aber auch bei
Cu Sn Cu aber wie der unterschied zu Alu Sn Cu ist . Keine Ahnung.

Selbst wenn ich Maische Destillieren würde macht es nicht viel aus wenn die Brennblase aus Alu ist besser währe Edelstahl oder Cu. Wichtig ist das Helm Steigrohr und Kühler aus Cu ist.

Aber das ist jetzt nicht das eigenliche Problem.

Jannyboy
Beiträge: 879
Registriert: So 11. Aug 2013, 14:49
Wohnort: Kreis Augsburg

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Jannyboy » Fr 2. Okt 2020, 17:34

Ich würde die komplett aus Kupfer bauen, wie die professionellen Apparaturen.

Wenn du wirklich ernsthaft destillieren willst, solltest du unter 0.5 Liter Kessel bleiben (denn nur der Erwerb ist verboten... nicht der Besitz) oder die Apparatur offiziell dem Zoll anmelden.

https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/A ... _node.html

Grüße Jan

Stedinger
Beiträge: 36
Registriert: Mi 11. Jan 2017, 21:18
Wohnort: Lemwerder

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Stedinger » Fr 2. Okt 2020, 18:14

Einfach mit einer Lötverschraubung / Lötnippel 3/8" auf 12-15mm oder 1/2" auf das passende CU-Rohr und unterm Deckel Gewindemuffe aus Messing/Bronce dazwischen eine Flachdichtung, arbeiten und die Verschraubung an den Alu-Bügel mit z.b. J-B WELD Kleber - Temperaturbeständig bis 300 Grad kleben?
So, als Idee?

Gruß
Sven

Benutzeravatar
Harry02
Beiträge: 1085
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:13
Wohnort: RLP

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Harry02 » Fr 2. Okt 2020, 18:57

Jannyboy hat geschrieben:
Fr 2. Okt 2020, 17:34
Ich würde die komplett aus Kupfer bauen, wie die professionellen Apparaturen.

Wenn du wirklich ernsthaft destillieren willst, solltest du unter 0.5 Liter Kessel bleiben (denn nur der Erwerb ist verboten... nicht der Besitz) [...]
https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/A ... _node.html
Also ich weiß nicht, ob man damit irgendwas gewinnt. Die Definition, was Destillen sind, die "zur Alkoholerzeugung bestimmt" oder "nicht zur Alkoholerzeugung bestimmt" sind, gibt es nicht, und es werden die ganz normalen Kupferdinger jetzt in 2L statt 0,5L Größe verkauft, mit dem Hinweis "nur für Ätherische Öle". 0,5L ist winzig, kann man maximal halb voll füllen, usw., 2L ist da schon eine sinnvollere Größe für egal was man damit anstellt. Und das wissen wir ja auch garnicht, für was die sein soll.

Das Thema Alu weich- oder hartlöten auf Cu interessiert mich auch, ich habe letztens auf Empfehlung dashier gekauft: https://www.ebay.de/itm/Aluminiumlot-We ... 0872911868
Sn97Cu3 mit "Aluflussmittel"-Seele, 230°C. Ich habe es aber noch nicht ausprobiert, vielleicht komme ich am Wochenende dazu. Volldrahtlot und separates Flussmittel zum Alulöten habe ich auch noch, aus diesem Hause: https://rexin-loettechnik.de/ Aber das war eher so bei 500°C und war entsprechend nix für dünne Bleche.

Jannyboy
Beiträge: 879
Registriert: So 11. Aug 2013, 14:49
Wohnort: Kreis Augsburg

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Jannyboy » Fr 2. Okt 2020, 19:19

Harry02 hat geschrieben:
Fr 2. Okt 2020, 18:57
Jannyboy hat geschrieben:
Fr 2. Okt 2020, 17:34
Ich würde die komplett aus Kupfer bauen, wie die professionellen Apparaturen.

Wenn du wirklich ernsthaft destillieren willst, solltest du unter 0.5 Liter Kessel bleiben (denn nur der Erwerb ist verboten... nicht der Besitz) [...]
https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/A ... _node.html
Also ich weiß nicht, ob man damit irgendwas gewinnt.
Das war mir auch neu... deshalb habe ich es ja gepostet.

Grüße Jan

dixi
Beiträge: 47
Registriert: Mi 7. Mär 2018, 20:40

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von dixi » Sa 3. Okt 2020, 18:24

Je nachdem was man Destillieren will gibt es Verschiede Regelungen.
"Destilliergeräte für die Herstellung Ätherischer Öle, sowie Geisten aus Hydrolaten der Wasserdampfdestillation
Geräte dürfen in Deutschland auch von Privatleuten, ohne Genehmigung vom Zoll, legal erworben werden, wenn sie nicht zur Herstellung oder Reinigung von Alkohol verwendet werden. Bis zu 2 Litern Fassungsgröße sind diese dann auch anmeldefrei. Bei größeren Kesseln müssen Sie diese innerhalb von 3 Werktagen bei Ihrem Hauptzollamt anmelden und eidesstattlich versichern, dass Sie diese nicht zur Herstellung oder Reinigung von Alkohol verwenden.
Verwenden Sie die Geräte, unabhängig von der Größe, niemals mit Alkohol, auch nicht mit versteuertem Alkohol.
Wenn Sie dennoch legal einen Frucht oder Kräutergeist erzeugen möchten, nutzen Sie für die Aromatisierung von Alkohol Ihre Destille für die Wasserdampf-Destillation. Sie dürfen völlig legal Hydrolate und Ätherische Öle destillieren. Anschließend mischen Sie das Hydrolat mit klarem, möglichst geschmacksneutralem Alkohol (Wodka, Primasprit). Da die meisten ätherischen Öle alkohollöslich sind, können Sie diese mit verwenden, diese aber nur tropfenweise. In der Regel haben Sie bereits ein hocharomatisches Destillat, so dass Sie das Öl am besten abziehen, und nur das Hydrolat verwenden. Tasten Sie sich mit dem Mischungsverhältnis an Ihren Geschmack heran. Ein zu hoher Anteil an Hydrolaten kann den Geschmack auch verderben. Wir haben z.B. einen sehr guten Geist aus dem Hydrolat einer Wasserdampfdestillation der ersten 15 Minuten aus Salbeiblättern kreiert. Für unseren Geschmack war ein Volumenverhältnis von 2 Teilen Hydrolat, 3 Teilen 96 Vol.-%igem Alkohol und 4 Teilen destilliertem Wasser optimal. Wer es gerne 40 Vol.-%ig hat, mischt 1 Teil Hydrolat mit 2 Teilen 96 Vol.-%igem und 2 Teilen destilliertem Wasser. Auch der war noch sehr lecker, wenn uns persönlich auch die 1. Mischung noch besser mundete. 96-%igen Primasprit, versteuert, können Sie im Übrigen auch von uns beziehen. Mit einer Wasserdampf-Destille und Primasprit können Sie ganz legal Ihren Lieblingsgeist herstellen. So ganz nebenbei entdecken Sie - wenn nicht schon geschehen - Ihre Liebe zu den Düften der Ätherischen Öle."
@ Stedinger das wäre eine Alternative falls es mit dem Löten nicht funktioniert.
@ Harry02 das Lot von ebay hat mir ein zu niedrigen Schmelzpunkt(sollte zwischen 300 + 400 C sein) Aber bei Rexin ist schon was passendes dabei. Muss mir in Ruhe alles durchlesen oder mal dort anrufen.

Danke an alle für eure Infos

Benutzeravatar
Name vergessen
Beiträge: 2876
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 19:47

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Name vergessen » Sa 3. Okt 2020, 20:29

Ganz blöde Frage: wenn man das Kupfer mit normalen Kupferzinn verzinnt, und das Alu mit dem Alulot, und dann zusammenbringt und aufschmilzt, müßte sich das dann nicht einfach verbinden? Klar legiert das dann, aber interesant ist AFAIK doch nur, dass das Alu erstmal mit Zinn benetzt ist und danach ist das genauso unzertrennbar wie auf Kupfer?

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7625
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Bastelbruder » Sa 3. Okt 2020, 20:42

Das Alulot besteht üblicherweise aus Zink, und das gibt eine echte shice wenn man das mit Zinn und eventuell Blei mischt. Zumindest war das Zinnbad (das Zinn im Bad) in der Lehrwerkstatt nicht mehr zu gebrauchen als wir die Zinkfolie (die heute Alu ist) aus alten Telefonleitungen dort reingemischt hatten.

Benutzeravatar
Name vergessen
Beiträge: 2876
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 19:47

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Name vergessen » So 4. Okt 2020, 00:03

Hm, das erste Verlinkte hat lt. Verkäufer "Zusammensetzung/ Schmelzbereich Sn97Cu3 / 230°C". Müßte dann also gehen, und durch das zusätzliche Blei geht evtl. der Schmelzpunkt dann auch rauf.

ando
Beiträge: 1680
Registriert: Sa 31. Aug 2013, 23:30

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von ando » So 4. Okt 2020, 10:38

Hi,

du könntest natürlich das Problem auch umgehen und eine Tankverschraubung verwenden- da sind dann 2 Dichtungen drin. Gibt es auch in Kupfer, und somit kannst du dann direkt dein Steigrohr weiterführen.

Je nachdem was du destilieren willst, achte auf kleine Drücke (Aroma) -> Steigrohr großer Durchmesser, Geistrohr max die hälfte dünner. Auch der Kühler sollte gut durchgängig sein.

Und lass dich nicht einschüchtern- Kiffen ist auch nicht so richtig erlaubt, aber es werden trotzdem Bongs verkauft und massenhaft Longpapers. Du baust das Gerät ja nur zur Übung!
Und es geht ja hier um Kupfer mit Alu verbinden und nicht um eine Rechstberatung!

Ein Thermometer im Geistrohr ist noch ganz hilfreich.

Viel Erfolg!

Ando

Benutzeravatar
Schmiddla
Beiträge: 59
Registriert: Do 13. Dez 2018, 13:53

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Schmiddla » So 4. Okt 2020, 11:16

Wir hatten da auch mal expererimentiert. Rausgekommen ist sowas wie ein Obstler der gruseligsten Sorte. Aber als Scheibenfrostschutz durchaus verwendbar🤣.
Hauptproblem war, dass die Maische in der Blase immer wieder angebrannt ist, da wir direkt beheizt haben, auch die Abdichtung der Brennblase war schwierig, ein großer Teil des Alkohols ist uns da wohl flöten gegangen. Sollten wir das mal wieder machen, werden wir das mit einem Schnellkochtopf machen, den wir im Wasserbad erhitzen. Am Deckel vom Topf kann man dann die Verschraubung für das Rohr und Thermometer anbringen. Die Töpfe bekommt man recht günstig am Wertstoffhof.

ando
Beiträge: 1680
Registriert: Sa 31. Aug 2013, 23:30

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von ando » So 4. Okt 2020, 11:21

Moin,

anbrennen kannste verhindern durch sein Sieb am Boden- so bleiben die Feststoffe weg vom heißen Boden. Oder ein Rührwerk, aber das will wieder gedichtet werden.

Abdichten kann man das ganze klassisch mit einer Schlämme aus Roggenmehl. So wird das in Kroatien traditionell gemacht. Ist ja kein großer Druck vorhanden, weniger als 1 Bar.

Ando

Benutzeravatar
Schmiddla
Beiträge: 59
Registriert: Do 13. Dez 2018, 13:53

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Schmiddla » So 4. Okt 2020, 11:36

Zum Abdichten hatten wir alte Semmeln aufgeweicht, wie gesagt, mit eher schlechtem Ergebnis. Mit dem Sieb wäre zu überlegen, müssen wir mal schauen wie wir das nachrüsten können.

sukram
Beiträge: 859
Registriert: Sa 10. Mär 2018, 18:27
Wohnort: Leibzsch

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von sukram » So 4. Okt 2020, 13:10

Im Haushaltsbedarf gibts Dämpfer-Siebe für den Kochtopf um z.b. Hefeknödel über Wasserdampf zu bereiten.

Was auch gehen könnte, Entsafterkochtöpfe - da ist das Sieb drin und ein Rohranschluss schon an der Seite.

Benutzeravatar
reutron
Beiträge: 1655
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 19:58
Wohnort: Gottow
Kontaktdaten:

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von reutron » So 4. Okt 2020, 15:36

Kupfer und Alu kann man mit normalen Lötzinn verbinden das Alu mit Öl benetzen und dann mit feinen Schleifpapier die AlO-Schicht entfernen (das Öl verhindert neu Oxidation) dann verlöten. Hält in der Elektronik Problemlos, Feuchtigkeit wird wohl nicht so gut sein da sich wahrscheinlich recht schnell Al-Salze bilden. ;)

dixi
Beiträge: 47
Registriert: Mi 7. Mär 2018, 20:40

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von dixi » So 4. Okt 2020, 17:31

@ ando Bei der Tankverschraubung finde ich nur welche aus Messing.
Steig und Geistrohr habe bei mir gleichen Durchmesser. Beim Kühlrohr nehme ich die Hälfte davon. Aber da will ich noch mit verschiedenen Durchmesser und längen experimentieren ebenso beim Hut aber dann mit Kupfer.
Medizinische Cannabis enthält doch ÖL( CBD ) Herstellung Ätherischer Öle ;)
Und ja,ein Thermometer im Steigrohr ende ein muss.

@ Schmiddla da gibt es eine gute Seite. http://homedistiller.org/forum/viewforum.php?f=10 die habe ich erst heute gefunden

@ Name vergessen es sollte in diesen Fall Lebendsmittelecht sein, Also kein Blei oder etwas anderes wo ich nicht weiß ob es richtig Funktioniert.

.@ reutron Das war mein 2ter Versuch aber auch da kann ich kein normales Lot benutzen. Aber mich wunderts das es beim mir nicht Funktioniert hat. :?:
Versuch 2
Beide Teile mit Öl an den Verbindungsflächen Abschmirgeln so dass sich wegen dem Öl keine Öxidschicht mehr bilden kann. Mit Heißluftfön weiter erhitzt Lot drauf. Keine Verbindung.
Nochmal dasselbe aber mit Propan Brenner weiter erhitzt. Kein Erfolg-

MSG
Beiträge: 791
Registriert: Fr 9. Nov 2018, 23:24
Wohnort: Nähe Dieburg

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von MSG » So 4. Okt 2020, 17:48

ando hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 11:21
Abdichten kann man das ganze klassisch mit einer Schlämme aus Roggenmehl.
Die moonshiner auf DMAX machen es genauso, nur mit Maismehl :D

Benutzeravatar
Harry02
Beiträge: 1085
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:13
Wohnort: RLP

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Harry02 » So 4. Okt 2020, 18:54

dixi hat geschrieben:
So 4. Okt 2020, 17:31
@ Schmiddla da gibt es eine gute Seite. http://homedistiller.org/forum/viewforum.php?f=10 die habe ich erst heute gefunden
Kennst du die auch schon?
https://www.malle-schmickl.at/discussion/
Bei speziellen Fragen lohnt sich dort die Suchfunktion, aber eher zu anderen Themen als Alu löten. Es gibt auch eine Galerie. https://www.schnapsbrennen.at/tools/galerie/
Allerdings sind viele Vorschläge mit Vorsicht zu genießen.

BernhardS
Beiträge: 848
Registriert: Fr 23. Okt 2015, 19:58

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von BernhardS » So 4. Okt 2020, 19:47

Alu kann man grundsätzlich verzinnen und dann löten. Das Flußmittel wandelt Oxid in Al-Chlorid und das dampft dann weg - theoretisch über 193°C. Die Tricks wie man den Sauerstoff fernhält, z.B. Fett, Öl dürfte jeder schon mal gehört haben.
Mit Reinzinn kann man auch an den Bereich Lebensmittel denken - ist Schnaps ein Lebens- oder ein Überlebensmittel? Je nach Lage der Lötstelle muss eine Verunreinigung ja nicht unbedingt im Destillat landen.

Kleiner Abschweifer:
Bei Stromleitungen, die es ja in Alu und in Kupfer gibt und eine gavanische Trennung ja wohl keinen Sinn ergäbe, macht man eine Legierung mit dem Kürzel AlCuMet dazwischen.

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7625
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Bastelbruder » So 4. Okt 2020, 21:40

Das Zinn will natürlich nicht freiwillig zum Alu, das muß auch unter Öl etwas draufgerieben werden. Bloß mit dem Fön anblasen wird's nix.

Benutzeravatar
Desinfector
Beiträge: 6680
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 07:50
Wohnort: immer zu weit weg, um's abzuholen

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von Desinfector » So 4. Okt 2020, 22:34

Wenn man unter Schutzgas löten könnte, sollte das gehen.
Har das schon mal jmd versucht?
Evtl in einer Glovebox oder so?
CO2 sollte da schon reichen.

Gas müsste man draussen mischen, dann kann das in einem Brenner in der Box brennen.
Heiss machen dann natürlich nicht zuweit im Flammkegel, dort wäre dann wieder Sauerstoff zugänglich.

dixi
Beiträge: 47
Registriert: Mi 7. Mär 2018, 20:40

Re: Alu mit Kupfer Weichlöten Destille

Beitrag von dixi » Di 6. Okt 2020, 16:12

@ Harry02 Bei der malle schmickl war ich mal kurz drauf. Aber die Seite war mir zu unübersichtlich aufgebaut. Bei Gelegenheit werde ich mit der Suchfunktion etwas spielen.
Und bei Schnapsbrennen war außer zu dem Thema nicht wirklich was dabei aber die Bilder von den Destillen sind schon gut. Und jetzt beim nochmaligen nachschauen habe ich gesehen das Kurse anbieten die ganz Interessant sind. Vielleicht nächstes Jahr mal besuchen. Man kann so viel Material und Zeit sparen so dass es die Kosten für den Kurs aufhebt.

@ Bastelbruder Du hast recht das habe ich nicht so gemacht. Manchmal komme ich auf die naheliegensten Dinge nicht. :oops:

@ Desinfector Das könnte Funktionieren aber da ist mir der Aufwand zu groß.

Antworten