Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Der chaotische Hauptfaden

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MSG
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von MSG » So 25. Okt 2020, 20:49

gafu hat geschrieben:
So 25. Okt 2020, 18:58
Die metabo KS18 Säge wiegt auch 3,4 Kg und ist damit nicht erheblich leichter als die Bosch, deren gewicht bemängelt wurde.
Die Bosch wurde oben mit 4,1kg angegeben, das sind knapp 20% mehr. Ich finde sie handlich bei ordentlicher Schnitttiefe.

Die KS 18 passt hervorragend auf die alten Festool Schienen, die es auch preiswert von youtool gibt. Passt bei mir hervorragend.
Auf welche anderen Schienen sie passt, weiß ich nicht. Ich hab dafür knapp 145€ im Koffer bezahlt ohne Akku und Ladegerät. Mittlerweile benutze ich sie fast nur noch und die Festo liegt fast nur noch im Koffer.

Die Tauchkreissägen sind generell immer etwas schwerer, egal von welchem Hersteller.

Entladeströme von über 70A sind für 125er Winkelschleifer in artgerechter Nutzung oder Stabschleifer kein Problem. Bei der Handkreissäge habe ich nicht gemessen, denke aber dass da ähnliche Ströme realistisch sind.

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gafu
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von gafu » So 25. Okt 2020, 21:07

auch am winkelschleifer ist das profil irgendwann durchgeschnitten, und auch deine platte ist nach 2,5 metern zuende, und dann hat der akku in der realität erstmal eine pause, bevor es wieder weiter geht.

Das meine ich mit "nicht praxisgerecht".

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Hansele
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Hansele » So 25. Okt 2020, 21:14

Ich muss ja sagen als exzessiver Akkunutzer, ist die Tigersäge meine größte Akkufressmaschine,
dagegen kann die Flex und der 82mm Hobel total abstinken.

In den Maschinen habe ich meist auch nur die 5 AH Akkus drin, sonst macht das echt keinen Spaß zu arbeiten,
die 1,5er und die 3 Ah Akkus landen dann in den Schraubern und halten da ewig.


Der Akkutest im Werkzeugforum ist auch schon eine Weile her, ob das heute noch genauso gilt?


Ansonsten kann ich sagen, dass inzwischen kaum noch Kabelgebunde Geräte ins Haus kommen,
zumal die Akkuvariante oftmals durch Angebote günstiger ist als die mit Kabel.


Ich habe hier schon extra einen kaputten Akku aus der Batteriebox gezogen um damit ein Netzadapter zu bauen,
dann hat sich das Problem der kürzeren Laufzeit bei vorhandenen 230V auch erledigt.
(Wer ein passendes Netzteil hat, dass er loswerden möchte und es zu 18V passt, gerne PN)

Natürlich ist die 1400 Watt 230 V Flex eine andere Liga beim schrubben als die Akkumaschine,
dennoch greife ich ums Haus rum immer zur Akkumaschine.

Grüßle

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ferdimh
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von ferdimh » So 25. Okt 2020, 21:18

(Wer ein passendes Netzteil hat, dass er loswerden möchte und es zu 18V passt, gerne PN)
Ich würde hier in einen Halogentrafo der 300W-Liga und eine 50A-Metallbrücke investieren.

urmel
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von urmel » Mo 26. Okt 2020, 00:28

Von Bosch gibt es übrigens Ladegeräte die sowohl 12V als auch 18V blaue Akkus können.

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MatthiasK
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von MatthiasK » Mo 26. Okt 2020, 00:52

Ladegeräte ist übertrieben, es gibt exakt eines, das GAX 18V-30. Eigentlich hätte Bosch mal einen Adapter machen können, dass man die 12V-Akkus auch mit den anderen Ladegeräten laden könnte. Die alten Ladegeräte (z.B. GAL1820) konnten das theoretisch, nur die 12V-Akkus bekamen eine andere Bauform.

Aber ich finde das GAX auch OK, das gab es kurz nach der Markteinführung mal als Zugabe. Der Wandhalter hat auch perfekt zu den vorhandenen Löchern in der Wand gepasst. :D

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Julez
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Julez » Mo 26. Okt 2020, 09:50

Hansele hat geschrieben:
So 25. Okt 2020, 21:14
[]Der Akkutest im Werkzeugforum ist auch schon eine Weile her, ob das heute noch genauso gilt?[]
Ich hab mir das jetzt mal nur oberflächlich durchgelesen, aber ist alles was der gemacht hat die Akkus mit großen Strömen zu entladen?
Das ist sicherlich ein Punkt, aber genauso wichtig ist doch die Dauerhaltbarkeit. Und da muss man Testen, bis zu welcher Spannungsschwelle die Zellen geladen und entladen werden, ob sie gebalanct werden oder nicht, ob das BMS Kriechströme zieht oder das Ladegerät falls es aus ist, ob die Akkus dauerhaft auf hoher Spannung gefloatet werden im Ladegerät, etc...
Ob der Akku jetzt unter Vollast 5 oder 5,5Ah hat, geschenkt...

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Finger
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Finger » Mo 26. Okt 2020, 10:17

Mal was zum Thema Haltbarkeit: gibt es da zu Makita nochwas zu sagen? Ausser das man die nicht im Ladegerät stecken lassen sollte?

radixdelta
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von radixdelta » Mo 26. Okt 2020, 10:21

Ich möchte mich MSG anschließen, es spricht sehr viel für Metabo. Die Akkus sind Spitze und die Qualität der Geräte schwankt zwischen sehr ok und absolute Spitzenklasse. Nur das alte Baustellenradio ist ein teurer Scheiß, dafür kann es wenigstens den Akku laden, wenn man nicht gleichzeitig Radio hören will :?
Wegen Laden/Entladen/Balancing etc: Falls es interessiert kann ich gern mal ein Ladegerät, und falls zerstörungsfrei möglich auch einen Akku aufschrauben und Bilder machen, und ggf. auch Bauteilbezeichnungen aufschreiben. Messen und so kann ich aber nicht.
Zwei Dinge nerven an Metabo: Keine Gartengeräteserie und die Maschinen sind teuer (nicht zu teuer für was sie leisten können, aber zu teuer für das was sie bei mir zu leisten haben). Vor allem, wenn ich schon große Scheine in die Hand nehme, dann hätte ich gern Brushlessgeräte, und dann muss man immer noch einen Schein drauflegen. Derzeit würde ich allein aus finanziellen Gründen da nichts kaufen, ich brauche die Werkzeuge ja nicht professionell und alles andere als täglich.

Darum habe ich das Dogma abgelegt nur eine Akkuserie haben zu wollen. Mittlerweile bin ich bei 4.
Der Rasenmäher ist von Ryobi. Aber da sind mir die Maschinen für die gelieferte Qualität zu teuer. Das kann nämlich Lidl günstiger und meiner Meinung nach nicht schlechter. Der Rasenmäher ist aber gut, ist so ein 2x18V, der tut und tut und die Akkus halten das auch recht wacker durch.
Also habe ich mir einen kleinen handlichen Akkuschrauber aus der X12V Serie gegönnt, einfach weil ich nochmal was kleines Handliches mit Bohrfutter wollte. Die sind ein absoluter Kauftipp, für 40€ ist der mehr als gut, den nehme ich fast nur noch.
Und für die Flex und den Hochdruckreiniger (der leider nicht mehr Ansaugt, der muss noch zurück gehen, wenn er geht ist der aber super praktisch) habe ich jetzt auch die X20V Serie am Start. Wenn die tatsächlich mit Einhell und Trotec 1:1 kompatibel sind ist das wohl für den Heimwerker das beste System.
Als 5. System außer Wertung läuft noch ein alter 12V Makita NiCD, da hätte ich gern noch einen Adapter gebaut zur X12V-Serie, denn die Maschine ansich ist noch immer sehr gut.

Zurück zum Topic: Ich habe jetzt schon öfter auf Youtube Leute gesehen die mit den kleinen Handkreissägen aus der Bosch 12V-Serie arbeiten, das scheint nicht schlecht zu sein. Ich spekuliere noch auf so ein kleines Gerät von Lidl X12V, sonst wird es die X20V Handkreissäge. Oder beides. Wenn ich Plattenmaterial bis 25mm bearbeite nehme ich meistens die kleine Tauchsäge mit den 85er Sägeblatt, die hat leider ein Kabel. Die normale Handkreissäge kommt kaum noch zum Einsatz.
Wenn ich kompaktes Profiwerkzeug haben und bezahlen wollte würde ich wohl in die 12V-Serie von Bosch Blau einsteigen, weil es da einen sehr kompakten Schlagschrauber gibt und Kantenfräse und Hobel und besagte Handkreissäge. Ist mir einfach zu viel Geld, aber gefallen tut mir das schon.

jodurino
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von jodurino » Mo 26. Okt 2020, 11:05

Finger hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 10:17
Mal was zum Thema Haltbarkeit: gibt es da zu Makita nochwas zu sagen? Ausser das man die nicht im Ladegerät stecken lassen sollte?
Moin
ja gibt es
habe um 2011 einen Makita 18V Akkuschrauber mit 2 3AH Akkus im Set gekauft, zeitweise wurde er sehr intensiv einen ganzen Arbeitstag genutzt um Photovoltaik Gestelle und Platten zu schrauben.
Das war so 2015 morgens geladen und bis zum Feierabend mit beiden Akkus klar gekommen.
Sonst nur wie man eben als Frickler so einen Schrauber nutzt.
Akkus halten noch ganz gut und sind schnell geladen, habe letzte Woche gut 11 Lochkreise in Dielenbretter Bohrsägen können dann ging der Akku richtig in die Knie.
Ist aber auch nicht oft diese Anwendung.
Beim Rasenmäher 36V ist es so das ich 5AH Akkus habe und wenn beide Akkusätze leer sind bin ich es auch habe dann keine Lust mehr zu Mähen, ok mähe oft auch erst wenn es gut 20cm hoch ist.
Der 2. Satz ist schnell genug geladen da könnte ich den ganzen Tag mähen.

Leider passen da nicht die neuen Akkus von Makita, egal es steht eh ein zweiter Akkuschrauber mal an.
Mittlerweile habe ich alles Mögliche von der Serie, Rasenmäher 46cm, Freischneider mit Messer, Flex, den großen Schlagschrauber usw.
Für meine Zwecke reicht es.

Für die Wasserinstallation habe ich letztes Jahr so ein Rothenberger Presszangengerät bekommen, diese Akkus sollen mit Metabo vergleichbar sein kann es aber nicht bestätigen.

cu
jodurino

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Fritzler
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Fritzler » Mo 26. Okt 2020, 11:19

Finger hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 10:17
Mal was zum Thema Haltbarkeit: gibt es da zu Makita nochwas zu sagen? Ausser das man die nicht im Ladegerät stecken lassen sollte?
Wobei das jetzt eine Einzelaussage (n=1) von mir ist und der Akku steckte über mehrere Wochen.
Weil ich den Platz brauchte habe ich schnell Lader samt Akku in den Koffer gepackt.
... Nunja Lehrgeld.

Wenn der Makita Gerät ausgeht wegen leerem Akku, dann nicht noch nen paar mal "Nachfeuern".
Dann macht die Akkuschaltung dicht, für immer!
Daher gleich leergelutschten Akku raus und aufgeladenen rein.
Aber das ist ja eh allgemein ne schlechte Idee.

MSG
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von MSG » Mo 26. Okt 2020, 12:05

Finger hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 10:17
Mal was zum Thema Haltbarkeit: gibt es da zu Makita nochwas zu sagen? Ausser das man die nicht im Ladegerät stecken lassen sollte?
Bei Registrierung verlängert sich die Garantie bei Akkupacks
- Bei Makita auf 2 Jahre
- Bei Bosch professional (=blau) auf 3 Jahre
- Bei Metabo auf 3 Jahre.
radixdelta hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 10:21
Zwei Dinge nerven an Metabo: Keine Gartengeräteserie und die Maschinen sind teuer
Die Gartengeräte sollen wohl nächstes Jahr ausgebaut werden. Bei SVH24 gibt es gerade 20% auf Metabo, DeWalt, Stanley und Facom.
radixdelta hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 10:21
Ich habe jetzt schon öfter auf Youtube Leute gesehen die mit den kleinen Handkreissägen aus der Bosch 12V-Serie arbeiten, das scheint nicht schlecht zu sein
Die hatte ich mir mal gekauft, da ich schon 12V Akkus von Bosch hatte. Sie ist super um mal im Garten schnell was kleines wegzuschneiden wenn man ein Schuppen oder so baut. Mit 26mm Schnitttiefe reißt man da natürlich nicht viel. Die Schnittqualität ist leider verheerend. Ausrissfreie Schnitte sind mir damit egal in welchem Holz nicht gelungen. Bei der Akku-Zoo Verkleinerung musste sie dann gehen, die jetzige Metabo KS18 ist zwar größer, sägt aber einwandfrei und funktioniert an meinen alten Festo/Youtool-Schienen. Ok die Festo mit 58 Zähnen im Sägeblatt sägt noch besser ;)

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von gafu » Mo 26. Okt 2020, 14:03

https://www.t-online.de/ratgeber/id_887 ... durch.html

Im stiftung warentest versuch war makita akkus schlechter als lidl^^

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Finger » Mo 26. Okt 2020, 18:54

Hat jemand mal den ganzen Test zur Hand? Die Testkriterien fehlen hier und wurden durch Amazonwerbung ersetzt :mrgreen: Bisweilen finde ich diese Tests etwas zweifelhaft muss ich sagen

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Chemnitzsurfer » Mo 26. Okt 2020, 19:02

Finger hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 18:54
Hat jemand mal den ganzen Test zur Hand? Die Testkriterien fehlen hier und wurden durch Amazonwerbung ersetzt :mrgreen: Bisweilen finde ich diese Tests etwas zweifelhaft muss ich sagen
https://www.test.de/Werkzeugakkus-im-Te ... 5-5665199/

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Gary » Mo 26. Okt 2020, 19:25

Finger hat geschrieben:
Mo 26. Okt 2020, 18:54
Hat jemand mal den ganzen Test zur Hand? Die Testkriterien fehlen hier und wurden durch Amazonwerbung ersetzt :mrgreen: Bisweilen finde ich diese Tests etwas zweifelhaft muss ich sagen
Ich bleibe lieber bei meinen Vorurteilen...

Oder sollte ich den Hersteller wechseln wenn sein Ladegerät einen geringeren StandBy Verlust hat ?
Nachdem ja alle Ladegeräte die EU Vorschriften erfüllen müssen kann es da keines mit 5W Verlusten geben, ob dann ein Ladegerät 0,1W Standby hat oder 1W ist nicht relevant für meinen Geldbeutel, auch wenn da die Verluste das zehnfache betragen.

Das wirklich interessante - das die Akkus eine Schutzschaltung haben müssen.

Die Akkus wurden mittels Bohrschraubern 200 mal entladen - Da die Schrauber unterschiedliche Motoren/Getriebe haben, kommt es doch zu unterschiedlichen Strömen.
Zur Gesamtnote tragt zu 40% die Handhabung bei. Eine schlechte Anleitung, die wohl von den wenigsten (zumindest hier) gelesen wird kann zur Abwertung führen. Eine Ladezustandsanzeige ist dagegen schon fein, nach lesen des Test weiß ich aber nicht welcher Hersteller das bietet.

https://www.test.de/Werkzeugakkus-im-Te ... 5-5665199/

Es wird beim Test auch der Akku mitsamt dem stromlosen Ladegerät für 120 Tage im 40 Grad warmen Klimaschrank gesperrt. Nach Fritzlers Erfahrungen wird das für das schlechte Abschneiden der Makita Akkus gesorgt haben.

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Finger
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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Finger » Mo 26. Okt 2020, 21:30

Mich hätte der Kapazitätsverlust in Zahlen interessiert. Hab ich das überlesen? So als eingefleischter Makitafan mag ich das Urteil nicht kampflos hinnehmen :mrgreen:

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Tobi » Mo 26. Okt 2020, 22:01

Meine beiden 14,4V 1,3Ah Makita Akkus haben nach 9 Jahren noch 70-80% gemessene Restkapazität. Dafür dass diese kleinen Dinger vom Ladegerät und Schrauber ziemlich gequält werden, finde ich das vollkommen ok. Man kann immer noch normale Arbeiten ohne Unterbrechung mit zwei Akkus im Wechsel durchführen, die Wechselfrequenz ist halt etwas höher geworden als im Neuzustand...

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Hightech » Mo 26. Okt 2020, 22:23

Ich hab 2 Stück 3Ah 18V Akkus seit ein paar Jahren für meinen Akkuschrauber.
Dafür dass ich die fürchterlich gequält habe, sind die noch echt fit.
Man bekommt den Akku nie so schnell leer, wie der andere schon wieder geladen ist.

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Gary » Mo 26. Okt 2020, 22:49

im pdf steht :

Zwei Exemplare des Makita-Akkus schafften das nicht. Das erste gab nach rund 250 Mal Laden den Geist auf, das zweite Exemplar nach gut 300.

Also war es nicht das Ladegerät

Wenn mein Makita Akku 200 Zyklen schafft ist er über 40 Jahre alt

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Hightech » Di 27. Okt 2020, 06:27

Mein Handwerker-Nachbar meint, so ein Makita Akku hält so maximal 2 Jahre.
Bei täglichem hartem Einsatz. Also dann braucht er neue, weil dann die Akkus für IHN nicht mehr ausreichend lange arbeiten, denn er hat meistens keinen Strom vor Ort und kann nicht ständig nachladen.
Wenn ich das umrechne auf den Hobby-Einsatz, dann dürften die Akkus locker 10-20 Jahre halten.

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Heaterman » Di 27. Okt 2020, 08:20

Mein uralter Noname-Tacker aus Anfang der 2000er läuft noch mit Dampf, ähm, NiCd. Für den gelegentlichen Einsatz des Geräts reicht das immer noch. Die NiCds da drin sind erstaunlich zäh.

@HighTech: Das ist wohl so. Mein Kress-Schrauber ist jetzt 10 Jahre alt, die beiden LiIon-Akkus, die es samt Lader dazu gab, sind noch topfit. Reine Heimwerkermaschine eben, quasi einmal die Woche benutzt, vielleicht 15 Ladezyklen je Akku im Jahr. Kein Vergleich zum Handwerkergebrauch.

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von MSG » Di 27. Okt 2020, 10:57

Falls es doch Bosch werden sollte: Bei Alternate gibts da heute 20% Rabatt

http://newsletter.alternate.de/ov?maili ... M5J-MCUK3N

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Kuddel » Di 27. Okt 2020, 16:26

Heute ist meine Akkusäge angekommen. In der Mittagspause konnte ich einen kurzen Test machen. Zwei Sachen fielen mir sofort auf:
Das Ding wiegt nur 3,3 kg und somit einen Kilo weniger als die Bosch. Das ist wirklich relevant. Schon die 3,3 kg sind deutlich merklich in der Hand. Fast einen Kilo mehr würde die Maschine wirklich unhandlich machen. Sie ist kompakt, aber nicht fiddelig.
Das zweite ist die automatische Regelung. Wenn man die Säge startet, jault einem nicht gleich das brüllende Kreischen die Ohren. Sie ist recht leise, das macht es wirklich angenehm. Ich konnte nur kurz an einem Stück 20mm Holz probieren, da ging sie durch wie Butter, nur die Sicherheitsklappe war etwas sperrig, weil ich nur ein 10mm breites Stück abgesägt hatte.



Gruß
Kuddel

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Re: Ich muss mich wohl von Bosch verabschieden

Beitrag von Hansele » Di 27. Okt 2020, 19:46

Hi Kuddel,

ist es nun die DSS501 geworden oder die größere?

Ich habe das kleine Teil auch und liebe die Maschine, in der Bucht gibt´s günstige Sägeblätter,
dann ist auch ein Nagel mal zu verschmerzen.

Grüßle Pascal

€dit:
Meine ersten Akkus sind von 2007 mit 18V und 3AH, die volle Leistung bringen diese nichtmehr,
der DHP451 tut zusammen mit dem alten Ladegerät und 2 Akkus seinen Dienst bei meinem Bruder.
Das Ding wurde 12 Jahre lang nicht geschont und hat alles mitgemacht, die Akkus taugen noch für die Säbelsäge,
halten aber nur noch 1/3 solange wie neue 3AH Akkus.

Alles in allem habe ich 10 Akkus und habe noch keinen einzigen kaputt bekommen und das obwohl das Zeug
für Hobbyverhältnisse ordentlich wegstecken muss. Zumindest die Akkus müssen was mitmachen, denn bei vielen Geräten
geht da immer was.

Kann man denn einfach die Kapazität mit Hausmitteln sauber (halbwegs) ermitteln?
Dann könnte ich mal die alten Akkus messen.

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