Hundeschreck

Der chaotische Hauptfaden

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Hansebambel
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Hundeschreck

Beitrag von Hansebambel » So 28. Mär 2021, 21:56

Guten Abend zusammen,

kurz vorab: Ich habe die Forumssuche bemüht und leider kein passendes Thema gefunden. Falls mir jemand einen passenden Thread nennen kann: gerne. Dann können wir das Thema hier auch wieder löschen.

Nun zum Anliegen:
Ich benötige einen Ultraschall-Hundeschreck. Laut den Bewertungen auf Amazon sollen die käuflichen Teile wohl nur bei einigen Vierbeinern ihren DIenst erledigen, aber leider nicht bei allen. Zudem hätte ich gerne was, das nicht erst auf 3 m Abstand wirkt. Gibt's da schon Erfahrung, was ich als Schallwandler nehmen kann und welche Endstufe?

Hintergrund:
Nein, ich bin kein Tierquäler und habe Hunde gern. Allerdings nicht, wenn sie mir ins Rad springen. Ja ich weiß, jetzt lächeln sicher einige und sagen: "Der alte Radler vs. Hunde Krieg". Der geht leider nie vorbei und jeder, der schon mitdrin war/ist, weiß, dass das richtig unschön werden kann. Nach ein paar üblen Begegnungen, die für mich zum Glück alle gut ausgegangen sind, hätte ich gerne für die ganz hartnäckigen Vierbeiner etwas, dass sie mir vom Leib hält und am besten schon aus etwas Entfernung (mind. 5 m). Falls nun einige von euch meinen: "Na dann sprich doch mit dem Halter!" Sorry, negativ. Habe ich schon versucht, das sind ganz üble Gestalten. Da kann einem der Hund fast leid tun. Ich brauch einfach was zuverlässiges, das niemandem weh tut und das ich im Idealfall etwa einmal alle 3 Monate einsetzen muss.

Danke euch schonmal
Hansebambel

IPv6
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Re: Hundeschreck

Beitrag von IPv6 » So 28. Mär 2021, 22:04

So als Idee, bis zu welcher Frequenz sind denn diese 1 € Piezohörner aus dem Pseudo-PA Bereich einsetzbar?
Vielleicht braucht es nur davon eine Hand voll, eine kleine Endstufe dazu, die noch nicht gleich bei 20 kHz dicht macht und das Ding wäre zu 90 % fertig?

berferd
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Re: Hundeschreck

Beitrag von berferd » So 28. Mär 2021, 22:19

Erstmal willkommen im Forum, wie ich sehe ist das Dein erstes Posting.
Hansebambel hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 21:56
Falls nun einige von euch meinen: "Na dann sprich doch mit dem Halter!" Sorry, negativ. Habe ich schon versucht, das sind ganz üble Gestalten. Da kann einem der Hund fast leid tun.
Äh, wo wohnst Du denn? Zuhälterviertel, Bürgerkriegsgebiet?
Ich frage weil sich das extrem von meinen eigenen Erfahrungen unterscheidet. Zudem hat der Hundehalter ja selber ein Interesse dran, dass sein Hund nicht überfahren wird. Wenn das (wohnortbedingt?) wirklich derart üble Gestalten sind, dass man auch mit freundlicher Ansprache nichts bewegt, liegt das Problem glaube ich eher wo anders und wird sich durch Ultraschallsysteme nicht lösen lassen.

Hansebambel
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Hansebambel » So 28. Mär 2021, 22:46

berferd hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 22:19
Äh, wo wohnst Du denn? Zuhälterviertel, Bürgerkriegsgebiet?
Ich frage weil sich das extrem von meinen eigenen Erfahrungen unterscheidet. Zudem hat der Hundehalter ja selber ein Interesse dran, dass sein Hund nicht überfahren wird. Wenn das (wohnortbedingt?) wirklich derart üble Gestalten sind, dass man auch mit freundlicher Ansprache nichts bewegt, liegt das Problem glaube ich eher wo anders und wird sich durch Ultraschallsysteme nicht lösen lassen.
Danke fürs Willkommenheißen. Bin vor einigen Jahren umgezogen. Davor hab ich im Stadtgebiet gewohnt. Ich weiß nicht, ob es mit dem dortigen höheren Bildungsniveau zusammenhängt, aber seit dem Umzug ins Ländliche hab ich das Problem, dass eine normale Aussprache mit zwei sehr speziellen Hundebesitzern nicht funktioniert. Ich möchte das hier nicht weiter ausführen, aber wenn das vor Gericht käme, würde es die Gestalten eine gute vierstellige Summe kosten, da Nötigung und Beleidigung im Straßenverkehr. Klar liegt das Problem beim Halter. Eigentlich so gut wie immer! Aber das hilft mir nicht weiter.

Bzgl. der 1-€-Piezosummer: Ihr meint sowas hier oder?

TDI
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Re: Hundeschreck

Beitrag von TDI » So 28. Mär 2021, 22:48

Fahrrad mit Nabendynamo? Dann vielleicht dort per Taster einen Trafo anschalten. Die Sekundärwicklung mit einem Pol ans Rad und den anderen per Schleifer erden.
Hansebambel hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 22:46


Bzgl. der 1-€-Piezosummer: Ihr meint sowas hier oder?
Die Dinger können richtig Krach machen. Da sie einen Kondensator darstellen, muss da auch Blindleistung rein. Hab mal einen Marderschreck daraus gebaut. Mit einer auf die Resonanzfrequens abgestimmten Spule in Reihe bildet sich ein Reihenschwingkreis mit Spannungsüberhöhung, der relativ niederohmig von einem normalen Audio-Verstärker gespeist werden kannund dann richtig Pegel am Horn erzeugt

ch_ris
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Re: Hundeschreck

Beitrag von ch_ris » So 28. Mär 2021, 22:57

n hund der auf krawall aus ist, mit nem homopatischen us gesummse von seinem trip ablenken?
glaub ich nicht.
der braucht einen richtigen tritt in den arsch, ob nun sinnbildlich oder wortwörtlich.
fussball tröte zb.

poolizei
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Re: Hundeschreck

Beitrag von poolizei » So 28. Mär 2021, 23:40

Pfefferspray?

Hätte vermutlich auch einen gewisse Nachhaltigkeit...

Virtex7
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Virtex7 » Mo 29. Mär 2021, 03:22

Pfefferspray ist gut, das geht auch gegen den Halter..

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Desinfector
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Desinfector » Mo 29. Mär 2021, 07:20

berferd hat geschrieben:
So 28. Mär 2021, 22:19
Äh, wo wohnst Du denn? Zuhälterviertel, Bürgerkriegsgebiet?s man auch mit freundlicher Ansprache nichts bewegt, liegt das Problem glaube ich eher wo anders und wird sich durch Ultraschallsysteme nicht lösen lassen.

ist hier grad ganz ähnlich gewesen. man kommt mit dem Rad an, einE macht die hintere Autotür auf...
NATÜRLICH auf der Strassenseite und erstmal rennen 2 Hunde
äh... nein, ihre kleinen Prinzen

auf der Strasse rum.

mMn hilft da auch kein Ultraschall,
sondern nur bremsbereit zu sein und nicht immer alles an Tempo zu fahren was das jeweilige Fahrzeug hergibt.

Daffid
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Daffid » Mo 29. Mär 2021, 07:48

Moin,
kann nicht viel zur Ultraschalllösung beitragen, aber wäre eine Hundepfeife auch ein Anfang um zu schauen ob die Tölen reagieren?

Ich hab mir letztens eine gekauft. Die taugt aber (offensichtloch) nix. Der höchste Ton aus dem Teil ist bei 16 kHz. Ich glaube, das interessiert den Hund nicht.
Apps auf dem Handy sind zu leise.
Vielleicht gibt es hochwertigere Hundepfeifen die auch über 20 kHz laut genug sind. Meine hat 5€ bei einem großen Tierbedarf gekostet.

Gruß David

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RMK
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Re: Hundeschreck

Beitrag von RMK » Mo 29. Mär 2021, 10:46

ich darf als Hundebesitzer mal die andere Seite erzählen (auch wenn ich hoffentlich nicht zu den üblen Gestalten
gehöre, von denen der Threadersteller spricht... ;-) )

Ich bekomme es eigentlich bei *jedem* Spaziergang mit, dass irgend ein (sorry) hirnloser Radfahrer (Anwesende ausgenommen!)
mit seinem E-Bike und "alles was drin ist, LI !" mit recht geringem Abstand und OHNE VORWARNUNG, sprich KLINGELN an mir
und dem Hund vorbeibrettert.

Nun ist mein Hund relativ gelassen, aber ich kann mir vorstellen dass je nach Hunderasse und persönlichem Empfinden des
Tiers der Jagdtrieb und/oder Verteidigungswille ausgelöst wird.

Ersterer lässt sich mit einer entsprechend lauten Tröte vermutlich wieder abschalten, bei letzterem verschlimmert sich die Situation
(und Agression) definitiv.

Ich hab mich auch mal mit so einem Radfahrer gestritten, auf meine - relativ laut gestellte - Frage warum er die 1,5m Sicherheitsabstand
die er beim Überholen von Kraftfahrzeugen einfordert nicht selbst beim Überholen von Schwächeren einhält hat er ein langes Gesicht gemacht
und sich dann verkrümelt.. (liegt vielleicht auch daran dass ich 1,90 gross bin :D )

Okay, nochmal zurück zum Anfang. Ich freue mich sehr wenn Radfahrer *rechtzeitig* - das heisst mind. 25m vorher, je nach Geschwindigkeit - klingeln
und auf sich aufmerksam machen. Wenn ich fünf Sekunden habe kann ich den Hund an den Strassenrand beordern, das klappt relativ gut. Ich bin auch
nicht eine der Triefnasen die sich auf das Klingelsignal erstmal umdrehen und glotzen "hab ich mir das eingebildet, oder hat es da wirklich geklingelt" :? :?

Ansonsten, vergiss Ultraschall, nimm ein Pfefferspray, wenn es wirklich zur Abwehr dienen soll. Ich weiss jetzt nicht aus welcher Situation heraus
Dein Wunsch nach Hundevergrämung entstanden ist, da wäre ein bisschen mehr Info auch noch hilfreich. :-)

Edit: wir kommen beim Laufen regelmässig an einem Auto vorbei, in dem der Besitzer offensichtlich so einen Marderschreck installiert hat. Ich kann
das Ding halt piepsen hören, es ist relativ laut - belegt die Ohren... :roll:
Der Hund hat beim ersten Mal vorbeikommen noch die Ohren gespitzt, danach wars ihm wurscht. Soviel zum Thema Ultraschall-Abschreckung.

Danke fürs Lesen...
Zuletzt geändert von RMK am Mo 29. Mär 2021, 10:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hundeschreck

Beitrag von RMK » Mo 29. Mär 2021, 10:48

Daffid hat geschrieben:
Mo 29. Mär 2021, 07:48

[Hundepfeife]
Ich hab mir letztens eine gekauft. Die taugt aber (offensichtloch) nix. Der höchste Ton aus dem Teil ist bei 16 kHz. Ich glaube, das interessiert den Hund nicht.
Apps auf dem Handy sind zu leise.

die sind dafür gemacht um Hunden Anweisungen zu geben, ob die nun im hörbaren oder für uns unhörbaren Ultraschallbereich piepsen ist dem Hund
egal, der kennt den Unterschied ja nicht. Daher sind die auch nicht so tierisch (haha) laut dass sie den "Empfänger" erschrecken.
Der Hund reagiert aber nur darauf wenn er das vorher gelernt hat...

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Re: Hundeschreck

Beitrag von Desinfector » Mo 29. Mär 2021, 11:01

so'n Plärrgerät wie für "Alte-Oma-Handtaschenalarme" wird auch ein Hund störend empfinden.
Das könnte dann zudem auch einem sorglosen Hundebesitzer besser im Bewusstsein bleiben

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Re: Hundeschreck

Beitrag von Finger » Mo 29. Mär 2021, 11:04

Dazu ne Geschichte von mir: Jahrelang haben Hunde uns den Vorgarten zugeschissen. Irgendwann hatte ich auch mit Ultraschall experimentiert und Piezohörner aus dem Fenster gehängt. Dahinter ein Verstärker und ein durchstimmbarer Oszillator. Als dann der erste Hund ankam, hab ich den Oszillator durchgekurbelt und plötzlich stieg die Stromaufnahme rasant an und ich hatte ein fieses Gefühl im Kopf, zusammen mit einer plötzlich leicht verschwommenen Optik.

In leichter Panik hab ich dann abgeschaltet und das Gefühl verschwand schlagartig. Während des Versuchs habe ich keinen Ton gehört (ausser dem Knacken im Lautsprecher beim Abschalten) und das dümmste: der Köter blieb völlig unbeeindruckt. Ich war sehr frustriert und meine Mutter hat damals angefangen, den Hudebesitzern die Scheisse hinterherzutragen. Das war lange bevor es üblich wurde, das die Leute ihre Haufen selber mitnehmen.

Fazit: kann sein, das dir eine Tröte auch nicht hilft. Versuch macht kluch.

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Re: Hundeschreck

Beitrag von Gernstel » Mo 29. Mär 2021, 11:31

Lautstärke ist Lautstärke, egal ob (für uns) hörbar oder nicht.
Das einzige "Wunder" an US ist, dass wir es nicht hören und der Hund vielleicht doch.

Stell Dir vor, Du brüllst oder trötest den Hund mit einer gewissen Lautstärke an - wie wird er sich verhalten? Der eine Ton ist halt niedriger und der andere höher, aber am Verhalten ändert das zunächst nichts.

Ich hatte vor Jahren auch mit Ultraschall herum experimentiert und schließlich sogar ein kommerzielles, darauf basierendes Abwehrgerät in Taschengröße gekauft, weil ich dachte, dass die das vielleicht besser können als ich. Gewirkt hat das alles überhaupt nicht.

Eine Tröte im hörbaren Bereich einzusetzen dürfte wirkungsvoller sein, weil mit der auch Herrchen und Umgebung reagieren. Letztlich liegt es ja eher am Herrchen als am Hund, was letzterer so treibt.

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Re: Hundeschreck

Beitrag von Bastelbruder » Mo 29. Mär 2021, 13:12

Ich hab festgestellt daß Stollenreifen laut genug sind um Herrchen und Frauchen rechtzeitig zu wecken.
Als ich noch leichtfüßig "der hat geschnauft wie ..." durch den Wald gerannt bin, ist mir mehrfach aufgefallen daß die überwiegende Zahl der Hunde mich natürlich zuerst bemerkt haben und "bei Fuß" eingeschwenkt sind, immer wieder den Blick nach oben - wann werd' ich endlich gerufen gibts endlich Leckerli?
Es gibt natürlich auch Hunde die das nicht können und vermutlich nie lernen werden. Aber wie der Volksmund sagt: Mit der Zeit werden sich Hund und Herrchen immer ähnlicher.

Statt der Quäke würde ich eher einen Knüppel bevorzugen.

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Mista X
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Mista X » Mo 29. Mär 2021, 13:45

Erweitere deine Klingel:
Statt nur Ding Ding Ding eine Blackbox an den Lenker mit:
Maschinengewehrfeuer
Martinshorn
...

Hauptsache LAUT und dermaßen überraschend, dass JEDER einen Satz in den nächsten Busch macht.
Ansonsten:
Schutzblech vorne so stabil machen, dass da locker 30 - 40 Kilo gegen prallen können und es vorne bis 10cm über Bodenhöhe nach unten erweitern.
Dachte da an ein Stück Rohr, was man mittig in die Gabel reinschweißt.

jodurino
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Re: Hundeschreck

Beitrag von jodurino » Mo 29. Mär 2021, 14:26

Also ich habe immer eine Drahtschleuder dabei, die holt auch den uneinsichtigsten Radfahrer nach gut 3Metern runter.
Ok bei Hinterradtreffern kann es auch schon mal 7 Meter sein wenn man die Schlitterzeit mitrechnet.

Warum sollte das Tier leiden wenn die Menschen nicht miteinander umgehen können?

RMK hat es richtig beschrieben, Zeit lassen und Zeit geben Tier und Mensch an die Situation zu gewöhnen.
Und nicht im Wald mit dem Mountainbike zwischen den Büschen hervor preschen und laut Brülend zwischen einem Rudel Australian Shepherds landen.

(ja ich weiß ich habe da Krasse Beispiele genutzt)
Und ja zitiere RMK ".....anwesende ausgeschlosen".
cu
jodurino

Virtex7
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Virtex7 » Mo 29. Mär 2021, 15:01

RMK: du bist nicht das genannte Problem.
Meine Mutter hat auch einen Hund (klein, recht alt inzwischen) und die Leute die ihre Viecher a) null unter Kontrolle haben und b) es ihnen auch scheißegal ist, sind das genannte Problem.
Und warum ich das Pfefferspray genannt hab, fußt auf Erfahrung von genau der Seite.

Üblicher Ablauf ist: irgendwo kommt ein Hund her, man weiß nicht von wem und auch nicht was der vor hat, könnte ja den eigenen anfallen (schon x mal passiert).
Oder könnte einen selber anfallen (auch schon passiert). Man ruft und schreit aber nix passiert, man muss sich selber irgendwie gegen das Viech verteidigen. Und da hilft eben nur eine Schusswaffe (die die allerwenigsten dahei haben werden) oder ein Pfefferwürzer. Oder ein Schlagstock, sofern man damit WIRKLICH umgehen kann.
Für den ungeübten NIchtnahkämpfer normalo wird da das Spray klar die erste Wahl sein. Im Idealfall eines das einen Strahl emittiert und keinen Nebel der einem auch mal fix selber in die Augen steigen kann.

Die E fahrrad Leute, hier zu allermeist Rentner die schneller fahren als sie denken, werden aktuell auch ein Problem, das angesprochene "fährt 20cm an einem vorbei" gibts hier auch, wenn man nichtsahnend z.b. einkaufen geht oder im Wald auf dem Weg ist Pilze zu suchen... Ich glaube manchmal, dass die Leute die sich so verhalten, zu wenig Gegenwind bekommen und damit ihr rücksichtsloses Verhalten weitermachen können.. :?

da1jo
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Re: Hundeschreck

Beitrag von da1jo » Mo 29. Mär 2021, 16:48

Hallo ,

ich weiss nicht was die Leute immer für Probleme mit den Hunden haben. Ich fahre ca. 6000 km im Jahr.
Und muss sagen so richtig Probleme das ich irgendwas machen muss hab ich nicht.
Meine Erfahrung je tölliger und kleiner der Hund desto Schlimmer verbellen sie einen. Aber das mir einer nachgerannt ist oder mich
gar angegriffen hat ne.
Wie gesagt vorher bemerkbar machen und dann klappt das.

Auch ich weiss nicht wie ein Hund auf Ultraschall reagiert wird er vielleicht richtig Agro drauf ? Und warum den Hund bestrafen
wenn der Schwachkopf am anderen Ende der Leine ist.

Gruss

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Toddybaer
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Toddybaer » Mo 29. Mär 2021, 20:32

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ein Bienenvolk im Vorgarten (es reicht auch ein friedliebendes) verhindert wirkngsvoll, das einem die Hunde in den Vorgarten kacken.
Ok, den Hunden ist das Bienenvolk normal sogar egal aber die Leine reicht normal nicht von der gegenüberliegenden Straßenseite bis an meinen Vorgarten :lol:

Ultraschall und Pfefferspray könne bei manchen Vierbeinern in der Tat eine unerwünschte Wirkung haben.
Wenn mein Hund auf Krawall ist weil er meint, da will uns jemand was böses, der sich dann auch nicht angemeldet hat und ihn vielleicht sogar gerade beim Kacken unterbrochen hat. Und der ihm dann auch noch Pfefferspray in die Nase zu sprühen meint.... Also ruhiger wird der bestimmt nicht.

Normal sind Fahrräder und Autos kein Problem. Meine Fress und Kackmaschine schlägt an, wenn er meint, das könnte vielleicht eventuell gefährlich sein. Und/Oder er meint ich hätte das nicht gesehen das was kommt.
Im Winter wird auch schon mal ein Schneemann angebellt um zu gucken, ob´s sich bewegt :lol: Also stehenbleiben, gucken, nicht einordnen können, Wuff.... :?: Kenn ich nicht Wuff mach doch mal was.....
Manche Auto´s oder Trecker mag der auch nicht, Vielleicht pfeift der Turbo oder was weis ich.
Anhänger manchmal wenns plötzlich klapper. Könne ja gefährlich sein :-)

ch_ris
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Re: Hundeschreck

Beitrag von ch_ris » Di 30. Mär 2021, 07:55

ich geh mit dem Hund durch die Stadt, auf einmal explodiert der.
mit Nackenhaare und Zähne fletschen.
Huch, was jetz los, dacht ich.
Wir standen vor einer lebensgroßen Rotkäppchen Bronze.
mit böser Wolf, der auch tatsächlich bisschen böse aussah.

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Wulfcat
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Re: Hundeschreck

Beitrag von Wulfcat » Di 30. Mär 2021, 11:44

Ja Hunde reagieren nun wirklich nicht so wie wir es uns immer vorstellen. Wichtig ist die RICHRIGE ERZIEHUNG..... und auch da passieren manche dinge, auf die man sich keinen Reim machen kann, Erziehung hin oder her. ---> Wir hatten mal enen Schäferundmischling aus dem Tierheim.... Das wäre ein Killer geworden vor dem Herrn, in den Falschen Händen... Wir haben 2 Jahre gebraucht, dann konnten wir den immer ohne Leine Laufen lassen, auch im dichtesten Gedränge in der Innenstadt(heutzutage ein Unding)...... Nur ein ein Ding blieb, eherlustig und kein Problem: Er Krigte bei Figuren von Tieren einen über sich (Dort wo wir damals Wohnten hatten einige Leute Steinviecher in den Vorgärten/an Türen --> Löwen, Esel, Hunde, Tiger, Enten und Gänse)
Die Wurden verbellt und wenn sie nicht reagierten, vorsichtig beschnüffelt, bis er sich dann verwirrt abwandte....Das Nächste mal wider von vorne.... :lol: :lol:

Was Nutzt einem das Hier????
Das Problem ist zumeist am Oberen ende der Leine, Nutzt aber einem auch nichts.

In den letzte 4 Jahren bin ich mit dem Rad über 18Mm zur Arbeit gefahren dabei nur 3 negative Hundebegenungen ---> nach dem ersten mal, was mit Stiefel auf Schnauze endete, besitzt das Rad eine Fest Montierte Fussballfanfare in sehr LAUT, betätigt über Seilzug und Hebelchen neben Klingel....die zwei weiteren Hunde drehten dann sofort erschreckt ab :mrgreen: ...... und harthörige Fussgänger die auf die Klingel nicht reagieren.... Pennende Autofahrer, schneidende Autofahrer, LKW´s mit übersichtsproblemen Smartfonzombis, Radrowdys :twisted: :twisted: :lol: :lol:

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