Notstrom über Wechselrichter

Der chaotische Hauptfaden

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schoki
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Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von schoki » Do 21. Jul 2022, 09:57

Hallo zusammen,
ich brauche mal eine "Bewertung" einer Hirn-Idee....
Notstrom ist schon länger geplant, am liebsten mit 3-4 Leuten zusammen in Form eines Zapfwellengenerators... Leider aufgrund der derzeitigen Lage weder gebraucht noch neu noch bezahlbar zu haben...

Umgehungs-Frickel-Lösung, die mein Nachbar angefangen hat, wäre ein 3kw true-sinus-Wechselrichter für 12V...
Leider fehlt da, abgesehen von diversen Lichtmaschinen in diversen Geräten, die Ladequelle, abgesehen von vielleicht ein paar Solarpanelen...

Gefunden hab ich jetzt ein Hatz-Kirsch-Diesel-Aggregat mit 28V... damit könnte man Blei-Säure-Akkus laden und über den Wechselrichter entladen....

Folgende Probleme sehe ich aber:
- mieser Wirkungsgrad
- ich kann nur 12V entladen, muss aber 24V laden, bei unterschiedlich geladenen Batterien dürfte die Reihenschaltung für 24V aber ungut sein, bzw. die Akkus stressen (einer lädt, der andere kocht?)

mein Kopf sagt: besser als nix
mein Bauch sagt: oh oh oh.. mehr Probleme als Lösungen

Gebt mir mal nen Schubs.
Gruß
Schoki

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zauberkopf
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von zauberkopf » Do 21. Jul 2022, 10:28

3kw über 12V ? Ambitioniert !
Ich habe ne APC USV, die startet von alleine von 24V.
Die macht sowas von "true Sinus".. allerdings ist es ratsam der ein paar Lüfter extra zu spendieren.

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Joschie
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Joschie » Do 21. Jul 2022, 11:03

Hallo Schoki,
schoki hat geschrieben:
Do 21. Jul 2022, 09:57
- ich kann nur 12V entladen, muss aber 24V laden, bei unterschiedlich geladenen Batterien dürfte die Reihenschaltung für 24V aber ungut sein, bzw. die Akkus stressen (einer lädt, der andere kocht?)
Da geht nur entweder laden oder entnehmen Betrieb.
Laden in Reihenschaltung und Entladen in Paralellschaltung.
Wenn du das im gleichzeitigen Betrieb machen willst wird dir eine Batterie mehr als nur kochen, rechne mal bei 3kW schiebst du so grob 250 Ampere durch eine Batterie als Vorwiederstand.

Wenn du einen Wechselrichter für 24 Volt nehmen würdest könnte man noch darüber nachdenken.
Vorallem müsstest du dann das ganze so dimensionieren das die Lima grob 130% von dem bringt was dein Wechselrichter maximal abziehen kann weil die Batterien stresst m.M.n. so ein Pufferbetrieb ganz schön.
Und denk auch daran, die Batterien werden genau dann wenn du das Ding brauchst (muss ja nicht dies Jahr sein, kann ja sein das wir das Aggregat erst in 2 oder 3 Jahren brauchen) am Lebensende sein. Zudem sollten beide ungefähr gleich alt und genutzt worden sein. Mischen hat sich m.E.n. noch nicht sehr bewährt.

Persöhnlich empfinde finde ich den Zapfwellengenerator als die weit bessere Lösung.
Es ist natürlich auch die Frage welche Leistungsklasse ihr benötigt und was als Antrieb herhalten soll.

Noch was dazu,
schoki hat geschrieben:
Do 21. Jul 2022, 09:57
Hatz-Kirsch-Diesel-Aggregat mit 28V.
das ist hoffentlich nicht das mit dem zweizylinder Hatz.

Grüße
Josef

p.s. gerade geschaut, die spinnen ja, die Preise für die ZW-Generatoren sind jetzt innerhalb von eineinhalb Jahren um 150% gestiegen. Da bleibt nur noch Eigenbau. Das Material für meinen Eigenbau liegt schon fast vollständig da.
Wenn ich dazu mehr schreiben soll bitte um kurzen Hinweis.

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Chemnitzsurfer
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Chemnitzsurfer » Do 21. Jul 2022, 11:05

3kW mit Blei und 12V kannst du vergessen. Bei ~270A spielt dir der Peukert einen Streich und klaut dir große Teile der Akkukapazität.

Wieso keinen guten 24W Wechselrichter? Bekommtst du zur Not in jedem besseren Autohof beim LKW Bedarf

Oder https://basba.de/victron-phoenix-wechse ... 0v-ac.html

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Toni
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Toni » Do 21. Jul 2022, 11:23

Ich habe bei mir ausgelotet dass im Notfall 1..1,5kW reichen. Heizung, Kühlgeräte, Kleinkram.

Dazu liegen folgende Brocken herum:

1) 2kW Eisemann Benzinstromer
Krokodilkabel Schukostecker auf CEE-Stecker liegt dabei.

Falls kein Benzin mehr da wäre:

2) 36V 1,5kW USV + passende LiFePo4 mit 7kWh (11 Zellen 200Ah in Reihe).
Die ließen sich notfalls direkt über PV Module laden.

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Landjunge » Do 21. Jul 2022, 11:48

Den Wechselrichter den du jetzt hast verkaufen. Victron Multiplus 2 (5KW) kaufen (evtl. gebraucht) und 48V Akkusystem anschließen. Den Multiplus dann mit einem Moppel am Netzeingang mit Saft zum Akkuladen versorgen. Moppel kann kleiner ausfallen wenn die Grundlast dementsprechend klein ist.

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Joschie » Do 21. Jul 2022, 12:20

Bedenket bei euren Ausführungen auch immer die Kosten und Langzeithaltbarkeit.

@Landjunge, wenn ich deinen Vorschlag überschlag komm ich auf grob 3k€ mit 200aH Blei Akkus und grob 4,7k€ mit 200aH LiFePo Akkus.
Wohlgemerkt ohne Lademoppel gerechnet, alles Neuware (andere Akkus würde ich mir nicht kaufen) und offiziell erworben.
Da würde ich dann eher einen Zapfwellengenerator oder ein brauchbares Dieselaggregat kaufen.
Immer an das KISS denken, je weniger dran ist um so weniger kann kauptt gehn.

Grüße
Josef

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Dr. Snuggles » Do 21. Jul 2022, 12:31

Joschie hat geschrieben:
Do 21. Jul 2022, 11:03
Das Material für meinen Eigenbau liegt schon fast vollständig da.
Wenn ich dazu mehr schreiben soll bitte um kurzen Hinweis.
Mach mal.

Ich nehm mir auch schon seit längere Zeit vor, da was zu basteln.
Geplant war immer, mit extra 12V Lichtmaschine(n) eine oder mehrere normale KFZ Batterie über die Zapfwelle (und ohne Eingriffe/Basteleien am Bulldog) mit entsprechender Riemenübersetzung zu laden und dann mit einem 12V Wechselrichter zumindest Zentralheizung für WW und zeitweise Kühltrühen betreiben zu können. Jetzt sehe ich hier die Links zu den 48V Wechselrichter und frage mich, ob ich darauf setzten sollte, oder bei 12V Idee bleibe -immer unter der Voraussetzung "Notstrom".

Gruß
Doc

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Julez
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Julez » Do 21. Jul 2022, 12:46

Schoki: Du willst also 230V~ haben, richtig?
Wo genau ist da jetzt der Vorteil, mit einem Generator 12V oder 24V zu machen, und danach dann wieder hoch auf 230V~ zu gehen?
Warum nicht direkt einen 230V~ Generator?

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Wulfcat
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Wulfcat » Do 21. Jul 2022, 13:28

Zapfenwellengenerator........
Wirklich grossen Drehstrommotor mit Kondensatorbestückung in Selbsterregung bringen und so als Generator missbrauchen.
Stabile Frequenz und Leistung muss durch geschickte Gasreglung des antreibenden Schleppers gewärleistet werden......

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Alexander470815 » Do 21. Jul 2022, 13:29

12V und 3kW geht natürlich schon.
Kommt eben ganz auf die Batterie an.
Wenn man da jetzt eine Bank mit 1000Ah hat geht das sicherlich. Muss eben alles mit richtig fettem Querschnitt verkabelt werden.

Den Generator könnte man sicherlich modifizieren so das er nur 12V macht.
Das wird ja vermutlich ein Gleichstromgenerator sein.

Asynchrongenerator würde ich vermeiden, das ist nicht sonderlich toll in fast allen Punkten.

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Toni » Do 21. Jul 2022, 13:47

Kannst doch auch 4 LiMas potentialfrei an einen Motor hängen, daran 4x 12V Batterien, die einen 48V WR speisen.
Entweder nur kleine Batterien zur Stabilisierung (evtl. auch Kondensatoren möglich), oder Große um den Motor nicht immer laufen lassen zu müssen.

3kW sollte kein Problem sein. Sogar große 150A LiMa kostet ja kaum was.
WR als billige Bastellösung: ausgemusterte 48V USV besorgen.

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KISS?

Beitrag von Gorbi » Do 21. Jul 2022, 14:21

Joschie hat geschrieben:
Do 21. Jul 2022, 12:20
Immer an das KISS denken, je weniger dran ist um so weniger kann kauptt gehn.
Was ist KISS nochmal? Eine Suche ergibt "Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen". :D

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Chemnitzsurfer » Do 21. Jul 2022, 14:23

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Kuddel
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Kuddel » Do 21. Jul 2022, 15:59

Kann man den 12Volt Wechselrichter nicht auf 24 Volt umbauen?

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von OnOff » Do 21. Jul 2022, 16:42

Die Idee mit dem 28V Hatz Aggregat ist ja garnicht mal so verkehrt wie ich finde.
Wenn nur sehr wenig Energie benötigt wird kann das Aggregat ne Pause machen, umgekehrt können Akkus und Diesel eine gewisse Zeit parallel genutzt werden.
Ich würde auch den WR durch einen 24V ersetzen.

Ist das das Aggregat mit dem Hatz E673LHK und ca 60-80A ?
Dann unbedingt die Platine mit der Elektronik nachlöten,
sonst kann Dir Das Ding nen ganz üblen streich spielen und die Ausgangsspannung über 50V hochschnellen lassen.

Edit:
und achte beim eventuellen Kauf darauf das die Kurbel dabei ist, die kann als Ersatzteil schnell Sehr teuer werden…

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Deimos » Do 21. Jul 2022, 17:23

Moin,

ich habe vor gut 1,5 Monaten für 16*280Ah LifePo gut 1900€ inkl Zoll und Versand gezahlt. Die Zellen sind zusammen mit einem weiteren Satz als PV Speicher gedacht.

Aber eine "Kostengünstige" Lösung für die Aufgabenstellung könnte die Kombination Aggregat 230V, Cisco CAC Netzteil(umgebaut) (~50€) als Ladegerät für die 48V und ein Benning Tebevert(die haben noch Anfang des Jahres ~ 200-300€ für die 2kW Variante gebraucht gekostet, jetzt ka.) sein.

Die Tebeverts sind nicht mit den Chinakrachern zu vergleichen, brutal robust Überlastfest, und können kurzfristig 30Sek? glaube bis zu 50 - 100% Überlastet werden. Also bzgl Startströme von Kompressoren ideal.
Die Ganze Schoße ist dann Schwarzstartfähig und die 48V lassen die Kabelquerschnitte "klein".

In Summe sollte das dann für gut ~3k€ gehen, macht aber meines Erachtens nur Sinn wenn auch eine "Nichtkrisenverwendung" geplant ist.

Ein paar Bilder eines "Testaufbaus"... :D

VG Deimos
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winnman
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von winnman » Do 21. Jul 2022, 18:24

Ich würde auf 24V setzen.

Industrie Standardspannung, da gibt es alles dafür.
Ströme sind leichter zu beherrschen als bei 12V
Bei 48V sind die Ströme zwar geringer aber das "Zubehör" ist doch eher als Exotisch und nicht ganz einfach zu beschaffen
Lademaschine für 24V ist vorhanden
12V Batterien lassen sich noch recht gut in Reihe schalten, wenn mann mehrere davon hat, kann man auch die 12V dazwischen parallelschalten (mit Sicherungen oder LSS!) und hat dann auch durch einen schlechten Block nicht allzuviele Probleme (A-Meter vor jedem Block wären da natürlich super).

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Bastelbruder » Do 21. Jul 2022, 19:23

Eine 12V Lima läßt sich problemlos mit ein paar zusätzlichen Dioden und Elkos in Drehstrom-Greinacher zur Erzeugung fast beliebiger Spannungen einsetzen. Praktisch ist hierbei auch die relativ hohe Frequenz.

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Gary » Do 21. Jul 2022, 20:03

Wie hoch wird denn der Schaden bei einem länger andauernden Stromausfall?

Mein Gefrierschrank schafft 24 Stunden, dann taut alles auf, vielleicht kann ich mit Schnee kühlen. Aber selbst wenn ich den ganzen Inhalt entsorgen muss sind das keine 200€ Schaden.

Da Investiere ich nicht mehrere tausend € um meine Lieblingsserie schauen zu können.

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Wulfcat » Do 21. Jul 2022, 21:23

Zu dem In der Spannung "hochgejubelten" Limas.....
In Welchem Umfang kann man Ne 12V Limas führ Höhere Spannungen Nutzen??? ---> 24V......Vorraus gesetzt, die Dioden haltens aus/Regler ist Modifiziert.
Wie Hoch sind eigentlich die Frquenzen, die die Limas im nennspannungs / Drehzahl Bereich.
Wenn man nicht mit dem Regler die Spannung hochjubeln Kann...... Die Höheren Frequenzen lassen in Normalen Trafos die Verlusste steigen.... Ferritkern Drehstromtrafos möglich als Drehstromtrafo(s)?????...(Spartrafowicklung?)

Gary
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Gary » Do 21. Jul 2022, 23:12

Mir kam gerade die Frage welches Kabel man über die Straße zum Nachbarn legen kann.
Ist das Kabel für Lichtketten besser als übliches rundes Kabel?

vorhautfront
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von vorhautfront » Do 21. Jul 2022, 23:18

Die Illu-Flachleitung hat nur 2 Adern, Ist aber sonst ein h05RN. Die mechanische und chemische Beständigkeit ist also nicht soo schlecht. Ich würde eher 2 Haken vorbereiten und über die Straße führen

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uxlaxel
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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von uxlaxel » Fr 22. Jul 2022, 04:58

Illu-Leitung müßte es auch als 3G1,5 geben. Es gibt Lichterketten, die haben eine Kupplung hinten dran und die ist nicht in Kontur ausgeführt, sondern mit PE. Ob es das auch einzeln gibt oder nur fertig konfektioniert, keine Ahnung.
Ich würde Ölflex Solar nehmen :)

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Re: Notstrom über Wechselrichter

Beitrag von Chemnitzsurfer » Fr 22. Jul 2022, 06:00

Zur Not nimmst du halt Kranleitung, die ist dann auch für mechanische Belastung geeignet.

Davon hatte ich mal 5x2,5 im Bekanntenkreis als Zuleitung für eine Kochinsel missbraucht, weil det Bodenaufbau für NYM-J zu niedrig war ;)

https://www.eibabo.de/diverse/flachleit ... H4EALw_wcB

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