Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Der chaotische Hauptfaden

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caprivi
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Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Mo 8. Aug 2022, 12:37

Ich habe seit Mitte der 90er Jahre meinen ersten Laptop im Regal liegen, einen 386DX-33 von Vobis. Den Unteren der beiden hier:
http://www.medien-museum.de/museum/Computer/Comp11.htm
Jetzt hatte ich den mal kurz angesaftet, worauf sich das BIOS über vergessene Daten beschwerte. Nach dem Öffnen war auch klar warum. Die NiCd-Stützbatterie hat sich desintegriert und auf die Platine ejakuliert. Blöderweise auch noch durch die Durchkontaktierungen bis auf die Rückseite.
IMG_E1955.JPG
IMG_E1956.JPG
Der Laptop fährt noch hoch; womöglich habe ich genau den letztmöglichen Moment zur Rettung erwischt.
Wie mache ich das am Besten? Den gesockelten Chip erst mal rausnehmen, das verseuchte Ende der Platine ins Ultraschallbad tun, immer wieder Wasser wechseln und dann irgendwie neutralisieren. Aber womit? Es sieht ja so aus, als hätte sich die Kalilauge (ist doch Kalilauge, oder?) evtl. schon in die Platine gesogen. Ich würde den Laptop gerne noch ein paar Jahre haben. Es müsste eine "sanfte" Säure sein, wo weder die Säurereste noch die gebildeten Salze weiter fressen. Was nimmt man da, Essig, Zitronensäure, was ganz Anderes?

Edit: Akku schreibt sich mit 2 Kah.
Zuletzt geändert von caprivi am Sa 20. Aug 2022, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Bastelbruder
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Bastelbruder » Mo 8. Aug 2022, 13:06

Erstmal weit weg mit Spannung / Stromquellen. Alles was mit Plus verbunden ist, will sich auflösen. Dabei ist Kupfer stärker gefährdet als Zinn.

Ich würde nur mit entspanntem Wasser (es gibt nicht schäumende Waschzusätze speziell für US) beschallen. Der unterfressene Lötlack geht gleich mit ab, die verbliebenen Kupferfusseln / Durchkontaktierungen sind dann sehr empfindlich, auch gegen Oxidation und Abfressen durch aktiven Flux.

Und dann weiß ich nicht so recht ob anschließendes Restaurieren der Kupferreste per Tamponverfahren nicht angebracht wäre.

yehti
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von yehti » Mo 8. Aug 2022, 14:40

Moin!
Ja, die ausgelaufene Kalilauge mit Essigessenz oder Zitronensäure neutralisieren.
https://www.youtube.com/watch?v=sVxqLBp6l1c https://www.youtube.com/watch?v=XdT0byPMnZY und weitere Reparaturvideos.
Die Batterie dann durch eine CR2032 mit Sperrdiode ersetzen.
Gruß Gerrit

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Finger
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Finger » Mo 8. Aug 2022, 15:08

Wenn du Matt (vielleicht per PN) erreichen kannst hat der bestimmt auch ein paar Tips für dich.

caprivi
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Mo 8. Aug 2022, 18:17

Vielen Dank schon mal. Ich habe jetzt Erste Hilfe geleistet, das Ende des Mainboards eine Stunde in Spülwasser eingeweicht und dann eine Viertelstunde beschallt, dann mit IPA nachgespült (also mit dem Lösungsmittel, nicht mit dem Bier). An den nächsten Tagen wiederhole ich das evtl. noch mal und gebe auch ein kleines Löffelchen Essig dazu; die Essigsäure müsste ja bei >70°C wieder verfliegen. Dann leg ich das mal unters Stemi und schaue mir den Schaden an.

BernhardS
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von BernhardS » Mo 8. Aug 2022, 19:53

Das bißchen Kalilauge wird das Wasser schon weggewaschen haben. Inzwischen ist es ja ohnehin durch das CO2 in der Luft zu Pottasche geworden.
Ich würde da nicht groß verschlimmbessern - wie es schon da steht, allenfalls "nur einen wänzigen Schlock" Essig zugeben.

Ist das Ultraschall so ein Labor-/Werkstattdings? Die bewegen ja meist nur die Flüssigkeit - in Kavitation kommen die normalerweise nicht.
Nur mit dem richtigen Tensid, mit Temperatur oder, wenn es unbedingt sein muss, mit Alkohol. Hier also nur mit kalten Wasser mit ein
bißchen Seifenzeugs. Meist sind doch US-Reiniger sauer-neutral-alkalisch dabei.

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Desinfector
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Desinfector » Di 9. Aug 2022, 09:46

wenn de Plateng wieder läuft und wieder einen Akku bekommen soll:

Den Akku nicht wieder da direkt auf die Platine, sondern schauen, ob man den nicht verlagern kann und den dann in
eine kleine Dose oder ein Plastikbeutelchen verbannen kann.
Da kanna dann so richtig schon rumsiffen.

caprivi
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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Fr 12. Aug 2022, 17:37

So. ich hab mal bisschen mikroskopiert.
IMG_9902.JPG
IMG_9903.JPG
IMG_9904.JPG
Dir Erstreinigung hatte ich mit einem Bandelin Ultraschallbad gemacht. Erst das Wasser eine Viertelstunde allein beschallt, dann Fit (also ostzonales Spüli) dazu und eine Stunde ohne Ultraschall weichen lassen sowie eine Viertelstunde beschallt. Das Bad kann Löcher in Alufolie reissen, das geht schon ganz anständig. Weiss aber nicht, ob das vielleicht nicht genug Energie einträgt, wenn die Platine senkrecht drin hängt oder steht.

Jedenfalls, wenn ich mich nicht ärgern würde, dass das Problem noch da ist, würde ich die Salzkristalle in den Durchkontaktierungen glatt bewundern.

Und nun: Länger schallen? Über ein paar Tropfen Essig hatten wir ja schon gesprochen. Netzmittel in Form von Spüli war auch dabei, ich könnte auch noch Klarspüler versuchen; oder sollte man da wirklich ein paar Euro ausgeben und sich sauren US-Reiniger besorgen? Die vorigen Posts liessen das ja annehmen.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Gernstel » Fr 12. Aug 2022, 19:53

Die Germaniumdiode würde ich vor und nach dem Ultraschall messen, dass die keinen Schaden nimmt.
Die Lauge ist wohl auch noch unter die Fassung gekrochen :(
Bei Essig und den filigranen Strukturen hätte ich Sorge, dass der zu viel auflöst.
Falls das eine Multilayer-Platine mit innenliegenden Leiterbahnen ist, dann brauchen die Durchkontaktierungen besonders viel Zuwendung - und Glück, das ich hiermit wünsche.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Matt » Fr 12. Aug 2022, 20:21

Da ich mir via PN angeschrieben wurde, denk ich, dass es besser ist, dass ich hier antwortet.

NICHT Essig reintunken, der hintenlässt zuviel Ablagerung.
Besser WC-Reiniger (noch besser, wenn ohne Duftstoff und so) und schrubben, nicht zu lang lassen. (maximal paar Minute ! )
Danach mit abgeschraubte Duschbrause gut spülen, mit DRUCK! (bisschen unter Wasserhahn haalten reicht nicht aus )
gut schleudern, dass 95prozent Wasser raus ist.


Danach alle korrodierte Teile ersetzen (bei dir wohl hauptsächlich PLCC Fassung, aber bei dir schaut in Markoaufnahme relativ gut aus..aber trotzdem..) Alles anders wird unzuverlässig.
Auch beschädigte Lötstopplack sollte man mit Glasradierstift oder ähnlich entfernen, um restliche Lauge unter Lotstopplack entzufernen.


BTW grüne kristall , das ist Kupfersulfat oder ähnlich, Lauge (Nicht Säure) hat mit Kupfer zusammen reagiert.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Sa 13. Aug 2022, 18:20

So, ich bin ein Bisschen weitergekommen. Zwischenzeitlich hatte ich ergoogelt, dass die hübschen Kristalle vermutlich aus Kupfer(II)hydroxyd sind.
Wikipedia hat geschrieben: Kupferhydroxid kann durch Reaktion von Kupfersalzen mit Alkalilaugen hergestellt werden. Kupfer(II)-hydroxid ist unlöslich in kaltem Wasser.
In warmem eigentlich auch nicht. Was erklärt, dass das Ultraschallbad dort nichts wegkreischen konnte.
Wikipedia hat geschrieben: Die Reaktion mit Mineralsäuren führt zu den entsprechenden Kupfer(II)-salzen.
Nun bin ich anscheinend doch kein richtiger Frickler, denn ich habe weder HCl noch HNO3 oder H2SO4 zuhause, aber Matt schrieb ja auch von Kloreiniger. Das passt, der ist auch sauer. Also die Flasche VISSS Krrraft-Ontt-Glanntz hergenommen, aufgebracht, gewischt. Nichts. Nun weiss ich aber zufällig, dass dort Amidosulfonsäure drin ist, mein Lieblingsentkalker im 5kg-Eimer, also flugs ein Schnapsglas gesättigter Lösung angerührt, kräftigen Spritzer Spüli dazu und nach Matts Rat hart, aber kurz die Platine abgebürstet. Das brachte dann den Durchbruch. Die Kristalle schäumen auf und sind weg. Nach dem Nachspülen unter dem Mikroskop nachgesehen und festgestellt, dass in den Durchkontaktierungen noch jede Menge Kristalle wohnen, also einen 0,3 mm Platinenbohrer hergenommen und behutsam einmal in jedes Loch gegiekelt. Dann die Säureprozedur wiederholt, noch 10 Minuten ins Ultraschallbad mit klarem Wasser, Auspusten mit dem aus Duschschlauch und Daumen bestehenden Hochdruckreiniger für Arme, dann noch mal mit Friseurschnaps nachgespült und trocknen lassen.

Das Ergebnis kann sich erst mal sehen lassen.
vorher
vorher
nachher
nachher
Allerdings sind einige Durchkontaktierungen schon arg in Mitleidenschaft gezogen, und ja, es ist eine Mehrlagenplatine ;)
IMG_9910.JPG
Ich werde jetzt also mal nach Tampongalvanisierung googeln wie es Bastelbruder vorgeschlagen hat und schauen, wie weit ich damit komme. Vielleicht muss man auch die Dukos mit einem feinen Litzendrähtchen nachlöten.

Die Säure hat natürlich auch das Lötzinn angefressen, aber das ist noch keine bleifrei-Platine, also müsste man da mit dem guten Amtech-Flux und dem Heissluftfön die SMD-Widerstände auch wieder gut aussehen lassen können.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Aku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Sa 20. Aug 2022, 11:06

So, ich habe mich mal ein Bisschen zu Tampongalvanisierung belesen. Es wird aber nicht durchsichtiger.
Man kann mit sauren und alkalischen Kupferlösungen arbeiten, was auf eine Mischung aus CuSO4 und H2SO4 bzw. CuSO4 und KOH hinausläuft. Ok, kann man kaufen. Da die Oberfläche auch schon Kupfer ist, ist das vermutlich egal. Oder habe ich etwas übersehen?
Nächstes Problem. So ein kaputtes Via sieht ja ungefähr so aus.
IMG_E1987.JPG
Wenn ich da jetzt Elektrolyt draufgebe und Elektroden anbringe, habe ich doch noch lange keine Garantie, dass ich den verborgenen Layer erwische? Der müsste ja definiertes Potential haben. Es kann sein, dass der über ein anderes Via schon das gleiche Potential hat, genauso gut aber auch nicht. Und dann würde von dort aus ja auch nichts wachsen oder sich ablagern.
IMG_E1989.JPG
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass man mit Flux, Litzendrähtchen und Zinn, oder mit SMD-Lot, Litzendrähtchen und Heissluft eine größere Chance hat, den innenliegenden Layer zu kontaktieren, aber Bastelbruder sprach von aggressivem Flux, der solche Restkupferfusseln vernichten könnte. Das Blöde ist, ich hab nur einen Versuch. Was sagt die Gemeinde zum Für und Wider?

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Mista X » Di 23. Aug 2022, 13:18

Schau mal, er hier fixt auch weggegammelte Durchkontaktierungen.

https://www.youtube.com/watch?v=xYUW0uVBp0k

Gedankengang:
Was passiert, wenn du das Loch zunächst mit Kontaktreiniger usw. so weit frei machst und dann mit Lötpaste da rein gehst. Die enthält doch Lot + Flussmittel in einem guten Verhältnis. Steckst du während des Lötvorgangs dann nochn Kupferfussel aus einer Litze mit durch sollte der Erfolg gelingen.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von video6 » Di 23. Aug 2022, 17:39

ja die Kupferfusseln in die Löcher mache ich auch immer ist zwar oft mühselig aber so gut immer von Erfolg gekrönt.
Bei den Geräten geht das wenigstens noch ;)

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Di 23. Aug 2022, 18:53

Mista X hat geschrieben:
Di 23. Aug 2022, 13:18
Schau mal, er hier …
https://www.youtube.com/watch?v=xYUW0uVBp0k
O Mann. Ich hab mir jetzt sechs(!) identische(!) Käsewerbungen ansehen müssen. Muss mich dringendst mit Pihole befassen.

Aber danke für den Link! Das sieht ermutigend aus. Ich hatte die Tage jetzt bisschen mit einer Streifenleiterplatte, CuSO4-Lösung und ein paar Volt experimentiert, aber das ist tatsächlich nicht so, dass man da dem Kupfer beim Weiterwachsen zusehen kann. Irgendwo stand auch was von 1 µm/min, das würde glaub‘ich schon von der Zeit her nichts werden.

Ich werd das mal probieren, Litzendrähtchen und SMD-Lot, und vorher vielleicht noch mal eine sanfte Kloreinigersitzung, damit das Kupfer wieder munter wird, das ist schon wieder ein Bisschen angelaufen. Wenn dann innenliegende Layer nicht kontaktiert werden, ist das halt Schicksal. Hätte ja auch schon mal früher reingucken können.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Bastelbruder » Di 23. Aug 2022, 19:27

1 µm / min ist jetzt nicht soo langsam. Die üblichen Leiterbahnen sind 35 µm dünn. Natürlich gibts auch Sondermaterial, das findet man aber nicht bei Unrad und Konsorten. Ich weiß nicht wie lange modern gefertigte Platinen baden dürfen um beispielsweise die chemisch mit Braunstein angehauchten Durchkontaktierungen auszufüllen ... Jedenfalls wird dort die Brühe mit Gewalt umgewälzt.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Hightech » Di 23. Aug 2022, 19:34

Für die Werberöhre nutze ich den Browser Vivaldi auf dem PC und Brave auf dem Fallobst.

Pihole hilft nicht gegen DuRöhrenWerbung.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Di 23. Aug 2022, 20:21

Hightech hat geschrieben:
Di 23. Aug 2022, 19:34
Für die Werberöhre nutze ich den Browser Vivaldi auf dem PC und Brave auf dem Fallobst. Pihole hilft nicht gegen DuRöhrenWerbung.
Ach schade. Ich liege beim Lesen meistens mit Apfelstreichelgeräten im Garten rum.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Hightech » Di 23. Aug 2022, 22:25

caprivi hat geschrieben:
Di 23. Aug 2022, 20:21
Hightech hat geschrieben:
Di 23. Aug 2022, 19:34
Für die Werberöhre nutze ich den Browser Vivaldi auf dem PC und Brave auf dem Fallobst. Pihole hilft nicht gegen DuRöhrenWerbung.
Ach schade. Ich liege beim Lesen meistens mit Apfelstreichelgeräten im Garten rum.
Da kannst du den Browser „Brave“ benutzen

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Fr 26. Aug 2022, 11:07

Hightech hat geschrieben:
Di 23. Aug 2022, 22:25
Da kannst du den Browser „Brave“ benutzen
Ach, das verstehende Lesen, das ist immer wieder schwer :)
Der Tipp war aber Spitze! Jetzt wird YT plötzlich wieder sehenswert!
Danke!

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Fr 26. Aug 2022, 11:10

So. Mal noch ein kleiner Schnipsel fürs Archiv.
Was nicht funktioniert ist anzunehmen, dass SMD-Lot und Flux sich von selbst auf einen angefressenen Leiterzug legen und diesen sozusagen aufbauen.
SMD-Lot.JPG
Das geht also doch nur mit Lötkolben und Litzendrähtchen und Geduld.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von video6 » Fr 26. Aug 2022, 14:54

Das hätte ich auch schon sagen können.
Litzen sind das Erfolgsrezept ;)

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Bastelbruder » Fr 26. Aug 2022, 16:12

Die Benetzung mit der Zinnpaste funktioniert bloß wenn Spalte vorhanden sind wo sich das Zeug reinsaugen kann.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von caprivi » Fr 26. Aug 2022, 17:01

Na, ich wollte es mal ausprobiert haben. Aber die Oberflächenspannung ist wohl auch mit Flux viel zu hoch.

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Re: Wie durch ausgelaufenen NiCd-Akku verseuchte Platine retten?

Beitrag von Bastelbruder » Fr 26. Aug 2022, 21:58

Das war doch nicht etwa Bleifrei? Dann fehlt's auch am Gewicht, das Lot soll natürlich nicht oben auf der Soße schwimmen. :lol:

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