"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Sven, Heaterman, TDI, Finger

Aw: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon PowerAM » Fr 4. Mai 2018, 10:09

Ein befreundeter Lackierer hatte es mir mal so erklärt:
Spachtel füllt Kratzer, Steinschläge, kleine Unebenheiten.
Dellen oder Knicke im Blech beseitigt man, bevor sie Spachtel zu sehen kriegen.
Denn: Spachtel füllt Kratzer, Steinschläge, kleine Unebenheiten.
:lol:
Benutzeravatar
PowerAM
 
Beiträge: 2284
Registriert: Di 13. Aug 2013, 23:14
Wohnort: JO62rr

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 5. Mai 2018, 14:26

Hallo zusammen,

@ enebk:
Alles klar, dann werde ich die Tage mal hier im Fachhandel vorbei schauen und fragen,
ob diese Handschuhe oder vergleichbare auf Lager haben.
Soviel schweiße ich nicht und wenn doch, habe ich noch dicke Handschuhe,
aber die mag ich für so feine Sachen nicht so.

@ wink:
Herzlich Willkommen hier :-)
Wie hast du denn zum Projekt-G gefunden?

@ PowerAM:
Ja kann man so sagen, es gab mal ein Video bei Youtube,
dort hat einer seine Karre tatsächlich mit Gips gespachtelt
und dass mit soviel Material, dass selbst an einer Wand nie gehalten hätte.


Da am ich am Feiertag und den Tag davor am anderen Auto beschäftigt war,
bin ich heute etwas in die Werkstatt geschlichen.


Leider hatte ich beim hochheben der Hütte ein Detail nicht beachtet,
die Hütte steht nicht im Wasser:

Bild

Ist nicht viel, aber zuviel denke ich:

Bild

Also die Böcke rausgekramt:

Bild

War binnen ein paar Sekunden passiert, nun steht alles im Wasser:

Bild

Weiter geht´s mit dem zusägen des Materials für die hintere Aufnahme:

Bild

Während ich am sägen bin, macht es "DUUUNK":

Bild
Jetzt ist doch gerade die Hütte in Zeitlupe nach hinten gekippt,
ist aber so sanft und langsam aufgekommen, dass nichts weiter passiert ist.

Hinten brauche ich zusätzliche Abstandshalter, diese werden auch gebohrt:

Bild

So soll das ganze montiert werden:

Bild

Jop passt:

Bild


Im Anschluss habe ich die Hütte wieder (diesmal im Wasser) auf die Bühen genommen
und auf ihre spätere Höhe gebracht:

Bild

Sieht im ersten Moment recht hoch aus, aber so müsste es passen,
natürlich ist etwas Puffer drin:

Bild

Nun wird es langsam ernst:

Bild

So möchte ich die Verbindung vorne herstellen:
Bild

Ob das so hält?

Bild

Hinten ist gleich vorbereitet:

Bild

Bild


Zum Thema Stabilität gibt es in kürze ein eigenes Thema.

Schönen Samstag noch zusammen.

Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon wink » Sa 5. Mai 2018, 18:30

Hansele hat geschrieben:@ wink:
Herzlich Willkommen hier :-)
Wie hast du denn zum Projekt-G gefunden?


Servus,

danke :-)

Ich bin gerade selber auf der Suche nach einem Zweitwagen, der auch Geländegängig ist.
Und da mit der G rein optisch schon immer sehr gut gefallen hat, habe ich halt mal gegoogelt, was da so an Instandsetzungsaufwand drinsteckt und bin hier kleben geblieben.
wink
 
Beiträge: 8
Registriert: Do 3. Mai 2018, 10:11

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon MatthiasK » Sa 5. Mai 2018, 19:40

wink hat geschrieben:Ich bin gerade selber auf der Suche nach einem Zweitwagen, der auch Geländegängig ist.
Und da mit der G rein optisch schon immer sehr gut gefallen hat, habe ich halt mal gegoogelt, was da so an Instandsetzungsaufwand drinsteckt und bin hier kleben geblieben.


Vor dem gleichen Problem stand ich vor einem Jahr auch. Das Auto sollte nur nicht nur geländegängig sondern auch wirklich funktauglich sein. Außerdem mag ich einfache und robuste Technik am Auto und Lenkungen ohne Force-Feedback kaufe ich nicht. Das spricht eigentlich alles für Ex-Militärfahrzeuge. Der Iltis war mir zu klein, also schaute ich mir den Wolf genauer an. Die frühen Versionen haben praktisch keine Elektronik, die man stören kann und einen Diesel-Motor der nicht stört. Und mit Baujahren bis 1988 darf man sogar in die Umweltzone. Man muss zwar auf einiges an "Komfort" (wie Sitzheizung und Klimaanlage) verzichten, kann dafür aber im Sommer auch die Frontscheibe auf machen. Und man hat deutlich weniger verbaute Leitungen als Hansele.

Weil ich mich aber noch nicht so alt fühle, dass ich Mercedes fahren muss, wurde es letztendlich ein Peugeot. :lol:
Benutzeravatar
MatthiasK
 
Beiträge: 635
Registriert: Mo 19. Aug 2013, 22:12

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 8. Mai 2018, 20:15

Hallo zusammen,

hier der Projekt-G spezifische Inhalt:

@ wink & MatthiasK:
Ich hatte ja noch eine ganze Zeit mit den Puch´s geliebäugelt,
diese sind absolut baugleich und tragen nur andere Markensymbole.
Fand ich an sich super spannend, dort schaue ich immer wieder mal bei Mobile und co.
leider gibt es in Summe keine wirklichen Schnäppchen die man sich mal so auf den Hof stellen kann.

Daher hatte ich den Traum von einer Restaurierung eines Autos (sollte man doch mal gemacht haben oder nicht? ;-))
mit dem Kindheitstraum einen solchen "Geländewagen" zu fahren verbunden.
Ja die "G"eschädigung hat im zarten Kindesalter angefangen, aber das ist eine andere Geschichte ;-)

Damit die Story hier in Summe vollständig ist und meine PDF-Doku am Ende passt,
geht es unter der gestrichelten Linie weiter mit dem Beitrag aus dem anderen Faden zum Thema Drehgestell.

----------------------------------

Auszug aus meinem Stabilitätsthread:
viewtopic.php?f=14&t=11089

Hallo zusammen,

heute ging es etwas weiter,
eure Optmierungen habe ich versucht bestmöglich umzusetzen.

Zuerst wurde das Rechteckrohr durch ein 50x50x3 Quadratrohr ersetzt:

Bild

Auch der Übergabepunkt an den Drehpunkt ist auf dem 50iger Quadratrohr:

Bild

Hier hatte ich leider die Idee von E_Tobi und Gobi falsch im Kopf:

Bild

Um das zu befestigen gibt es zwei Möglichkeiten, welche ist besser geeignet?

Nr.1:
Links und rechts angeschweißt, am Rechteckrohr mittig platziert:

Bild

Bild

Sollte hier dann auch noch ein Versteifungseck rein?
Ich hätte da jetzt mal ein 5mm Stahldreieick reingebraten?

Bild

Variante Nr. 2 wäre, die zwei 45 Grad Winkel zu verschweißen und so von unten an das Quadratrohr anzuschweißen:

Bild


Ich könnte nun noch zusätzlich die Streben zum Drehpunkt anbringen,
da hätte ich noch ausreichend 25x25x3mm Quadratrohr:

Bild


Hinten hat es für mehr nicht gereicht, aber die Vorgehensweise sollte ja gleich sein?

Bisher ist alles nur gepunktet und kann vollkommen geändert werden.

Danke und Gruß
Pascal

Ps.
Ich stehe mit dem Drehpunkt immer noch gedanklich auf Kriegsfuß,
da muss ich mir zum nächstenmal ein Papiermodell bauen und probieren.

€dit:
Reichen denn diese Reste als Versteifungsecke hier und da?
Davon wären jede Menge da:

Bild

----------------------------------------------------

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon MatthiasK » Mi 9. Mai 2018, 00:28

Hansele hat geschrieben:Hallo zusammen,

hier der Projekt-G spezifische Inhalt:

@ wink & MatthiasK:
Ich hatte ja noch eine ganze Zeit mit den Puch´s geliebäugelt,
diese sind absolut baugleich und tragen nur andere Markensymbole.
Fand ich an sich super spannend, dort schaue ich immer wieder mal bei Mobile und co.
leider gibt es in Summe keine wirklichen Schnäppchen die man sich mal so auf den Hof stellen kann.


Den Puch hatte ich mir auch überlegt, aber der ist etwa genauso schwierig zu bekommen, wie der P4. Wahrscheinlich ist das aber auch gleich anders, sobald man die Grenze überschritten hat. Der Import aus Österreich ist sicher nicht so ein großes Problem, aus der Schweiz wird das aber sicher lustig. In Frankreich muss man ein paar Meter weiter fahren, im Elsas und in Lothringen ist das Angebot dünn (da wurden wahrscheinlich viele exportiert), aber schon in den Vogesen gibt es Autos. Wirkliche Schnäppchen sind das dann aber auch nicht, wenn man die richtig zulassen will (selbst mit fehlerfreier CT bekommt man nicht unbedingt gleich TÜV). Ich war daher ernsthaft am überlegen, mir eine 07er-Nummer zu holen, damit ich das Auto wenigstens selber zur Werkstatt fahren kann.

Hansele hat geschrieben:Daher hatte ich den Traum von einer Restaurierung eines Autos (sollte man doch mal gemacht haben oder nicht? ;-))
mit dem Kindheitstraum einen solchen "Geländewagen" zu fahren verbunden.
Ja die "G"eschädigung hat im zarten Kindesalter angefangen, aber das ist eine andere Geschichte ;-)


Ja, ich habe echt Respekt vor dem, was du da vor hast. Bei mir ist ja deutlich weniger und einfachere Technik verbaut und schon da gibt es genug Arbeit (z.B. läuft der Betriebsstundenzähler auch bei stehenden Motor und natürlichb gibt es einige Roststellen).
Benutzeravatar
MatthiasK
 
Beiträge: 635
Registriert: Mo 19. Aug 2013, 22:12

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » So 13. Mai 2018, 11:01

Hallo zusammen,

gestern Nachmittag ging es noch etwas weiter,
ich hatte mir ein Ziel gesetzt, dass ich sogar testweise erreichen konnte.

Zuerst habe ich die vordere Aufnahme gekürzt um die Kräfte zu reduzieren:

Bild

Dadurch waren die falsch gesägten Teile, nun genau richtig:

Bild

Somit sollten diese einiges an Last aufnehmen können:

Bild

Damit die Aufnahme unten auch flächig stattfinden kann, noch etwas Stahl passend gemacht:

Bild

So ist es gefühlt aufjedenfall besser, da vollflächig:

Bild

Bild

Die vordere Aufnahme ist nun fertig:

Bild

von oben:

Bild


Das passiert, wenn man dem Schlauchpaket etwas zuviel zumutet:

Bild

Die Feder war komplett festgebacken, beim entfernen war ein neuer Düsenstock fällig:

Bild

Hier ist das ganze Isoliermaterial einfach abgefackelt und rausgebröselt:

Bild



Weiter geht es am hinteren Ende, auch hier etwas eingekürzt:

Bild

Hier war es nicht möglich direkt eine Versteifung auf den Drehpunkt hinzubekommen:

Bild

Dabei hilft diese Konstruktion:

Bild

Auch hier kommt etwas Flachstahl zum Einsatz,
damit das sauber und gerade angeschweißt werden kann:

Bild

So in etwa:

Bild

Nun alles flächig an die Aufnahmeplatte geschweißt:

Bild

Und die weiteren Versteifungen eingeschweißt:

Bild

Bild


Durch die jeweilige Verkürzung haben die 2 Meter Quadratrohr fast gereicht:

Bild

Daher habe ich die faule Methode gewählt um das zu verbinden:

Bild

Mit ein paar ordentlichen Heftern, sollte das halten:

Bild


Nachdem ich die Hütte geleert hatte und die Kabelbäume angebunden waren:

Bild

Habe ich es gewagt:

Bild

Und die Hütte auf die Seite gedreht:

Bild

Hier noch die Aufnahmen von "unten":

Bild

Bild

hinten:

Bild

Es müssen noch wie hier der schwarze kleine Quadrohrabschnitt zeigt (bis kurz unter den Drehpunkt),
weitere Versteifungen rein, dann müsste das halten:

Bild


Achja natürlich rieselte gleich wieder eine Menge Sand aus allen Ritzen:

Bild


Schönes Wochenende noch.
Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Tobi » So 13. Mai 2018, 11:06

Das sieht nun wirklich stabil aus, sauber!
Tobi
 
Beiträge: 512
Registriert: So 11. Aug 2013, 16:52
Wohnort: Stolberg

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon doofi » So 13. Mai 2018, 11:13

Bild

Macht man eigentlich nicht, sowas allseitig zu verschweißen. Entweder längs oder quer.
Bei Deinem Einsatzzweck vermutlich wurscht, aber im "Reallife" gibt das Ärger. Sowas nimmt Dir niemand ab.
scnr.
doofi
 
Beiträge: 2496
Registriert: So 15. Sep 2013, 14:32
Wohnort: Berlin Ost

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon video6 » So 13. Mai 2018, 11:24

ne Drehvorrichtung wünsche ich mir auch. Ist besser als jede Hebebühne.
Da man so bequem überall rankommt.
Nur leider sind komplette Autos eher selten für andere Betriebslagen ausgelegt.
Benutzeravatar
video6
 
Beiträge: 2244
Registriert: Mi 23. Sep 2015, 09:18

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » So 13. Mai 2018, 14:35

doofi hat geschrieben:Macht man eigentlich nicht, sowas allseitig zu verschweißen. Entweder längs oder quer.
Bei Deinem Einsatzzweck vermutlich wurscht, aber im "Reallife" gibt das Ärger. Sowas nimmt Dir niemand ab.
scnr.


Hi doofi,

wusste ich nicht, kannst du das näher erläutern, warum das so ist?

Wäre interessant zu wissen, wie ein echter Stahlbauer die Stellen und die länge der jeweiligen Naht definiert,
für die jeweilige Konstruktion, denn durchgänige Nähte sieht man dort meistens nicht.
Okay in diesem Fall (weil so kurz) vermutlich schon, aber somit könnte ich das in Zukunft beherzigen.


Hallo Tobi,
ja ist wirkich massiv geworden, da stecken nun einige Kilo Stahl drin,
macht bisher auch einen guten Eindruck, auch beim ersten kippen auf die Seite :-).


Hallo video6,
ja ist ganz praktisch, wenn auch nicht unbedingt nötig, aber so 45 Grad sollte ein normales ganzes Auto doch abkönnen oder?

Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon doofi » So 13. Mai 2018, 14:47

Bin kein Stahlbauer, aber hab halt gelernt dass man Spannungen die "nicht weg können" vermeiden muss. Also bei Trägern wie in Deinem Fall nicht komplett durchschweißen und eine Seite offen lassen. Das kurze Stück Naht an der Stirnseite hält/trägt sowieso nix,bringt nur Spannungen ins Materialgefüge rein.

Edit:
Bin kein Metallbauer, wie gesagt, deshalb ohne Gewähr. Wenn einer zugegen ist würde ich mich über ein "so isses" oder ein "laber keinen Scheiß, Du Depp" sehr freuen.
doofi
 
Beiträge: 2496
Registriert: So 15. Sep 2013, 14:32
Wohnort: Berlin Ost

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sascha » So 13. Mai 2018, 20:12

Wie gut hast du den Schwerpunkt der Konstruktion getroffen? So was ähnliches hat ein Kumpel auch mal gebaut um die Karosse eines VW Caddy zu restaurieren. Dabei waren wir wohl etwas übervorsichtig, sodass es einige Kraft kostete, die Karosse zu kippen.
Benutzeravatar
Sascha
 
Beiträge: 660
Registriert: Di 13. Aug 2013, 15:20
Wohnort: Irgendwo bei Heilbronn

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 15. Mai 2018, 19:16

Hallo zusammen,

@ doofi:
Ja das wäre gut, also gelernte Stahlbauer vor, was sagt ihr?

@ Sascha:
Geht eigentlich ganz gut, eine ganze Drehung geht allerdings nicht,
da wäre das Gestell viel zu hoch geworden.
Lässt sich aber recht bequem auch alleine (wenn man an der Seite packt) drehen,
dazu gibt es auch noch ein Video, wo man das sehen kann.



Heute wollte ich das Gestell fertigstellen,
dazu brauche ich noch die Verstärkungen zum Drehpunkt hin:

Bild

Noch eine Frage an die Metallbauer, beim verschweißen von solchen Verbindungen immer etwas Luft lassen?
So wurde mir das mal gesagt:

Bild

So da sind die Rohre nun, 100% Altteile, wurde alles schonmal in meiner Lackierkabine genutzt:

Bild

Hier schon an Ort und Stelle:

Bild

Diesmal keine Schweißnaht rundum, sondern nur an je einer Seite:

Bild


Gut also wagen wir eine erneute Drehung:

Bild

Der alte Stuhl bzw. das Unterteil davon hält die Hütte an Ort und Stelle,
sonst würde diese aufs Dach kippen:

Bild


Die Löcher die schon da sind, passen nicht, hier bräuchte ich ein Loch:

Bild

Also habe ich mal auf gut Glück gebohrt, tja viel zu wenig Material an der Stelle bleibt:

Bild

Okay also an einer anderen Stelle für den nötigen Halt gesorgt:

Bild

Bild

So sieht´s nun unter Last aus:

Bild

Ich denke diese Schwachstelle in Form von China Schrauben links und rechts muss noch weg,
(die wo durchs Quadratrohr zu sehen sind) dann müsste das noch etwas besser stehen.

Bild

Was meint ihr, soll ich noch zwischen die Verbindungen ein bis zwei Streben einschweißen?


Immerhin bleibt der Kabelbaum (der sieht so viel bedrohlicher aus :-)) an Ort und Stelle:

Bild


Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 16. Mai 2018, 17:15

Hier noch ein kurzes Video von der Drehung in die "stabile Seitenlage":

https://www.youtube.com/watch?v=mX4_2PbEXZ0


Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 19. Mai 2018, 15:27

Hallo zusammen,

heute war ich auch wieder etwas zu gegen,
nicht lange aber Kleinvieh macht ja auch Mist.

Die untere Dämmatte muss noch entfernt werden:

Bild

Diese ist mit Kunststoffmuttern auf Schweißbolzen geschraubt:

Bild

Bei der Montage brauche ich das nicht genauer ausrichten,
geht sowieso nicht, dass Ding spannt auf den Bolzen:

Bild

Ziemlich groß und vorallem versifft mit Fettspritzern,
mal sehen wie ich das am besten halbwegs sauber bekomme:

Bild

Dreimal dürft ihr raten, Sand ist natürlich auch in Mengen vorhanden:

Bild

Bild

Oben nur etwas sandig, sonst aber schön sauber:

Bild

Hier hat wohl mal ein Wüsteninsekt gelebt:

Bild

Hinten befindet sich noch der Hitzeschutz vom Mittelschalldämpfer,
dass Teil muss auch noch aus dem Weg geschafft werden:

Bild

Keine Überraschungen zu finden:

Bild

Dieses Blech gibt es nur auf der Fahrerseite, ob das Ding auf der BFS fehlt ist noch zu klären:

Bild

Damit ich mit den Seiten nicht durcheinanderkomme, wurden diese markiert:

Bild

Nun ging es an das entfernen der Stopfen:

Bild

Diese sind mal mehr und mal weniger gut zu finden,
hier sieht man ihn noch deutlich:

Bild

An jeden blauen Fleck gehört ein solcher Stopfen:

Bild

Bild

Hinten:
Bild

Ich werde später alle Löcher mit Stopfen verschließen,
da wird nicht dann nicht gespart:

Bild


Weiter geht´s mit den länglichen Stopfen:

Bild

Jeder rote Fleck gehört zu einem solchen Stopfen:

Bild

Tja war ja klar, dass ich später noch mehr Stopfen finde:

Bild

Diese Stopfen kommen auch noch weg:

Bild

Die sind wie die anderen nur "falschrum" montiert:

Bild

An der B-Säule ist noch je so ein Ablaufstopfen:

Bild

Und die gleichen findet man auch an der Aufbaulagerung vor dem Radkasten:

Bild

Die Stopfen die falschrum sind, wurden mit weißen Punkten markiert:

Bild

Und 6 kleine Stopfen gibt es noch zu lösen, diese sind für die Trittbretter ab Werk vorhanden:

Bild

Diese sind nun mattschwarz:

Bild

4 gängige Arten Stopfen gibt es:

Bild

Hier die Ausbeute, nicht gerade wenig:

Bild


Zu guter letzt wird noch hier etwas freigelegt, darauf warte ich schon länger:

Bild

Ok, nicht so übel gemacht, mal sehen ob ich´s besser hinbekomme:

Bild

Tja und das erwartet mich die nächste Zeit, UBS entfernen:

Bild

Schönen Samstag noch.
Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 22. Mai 2018, 19:28

Hallo zusammen,

heute sollte es wieder etwas weiter gehen,
hier erstmal die Ausgangsituation:

Bild

Hier die ersten Fortschritte mit Spachtel und Heißluftföhn:

Bild

Ahh deshalb war an dieser Stelle nochmals dick Dichtmasse in schwarz
obendrauf auf die normale Schicht zu finden:

Bild

Bild

Der Unterbodenschutz ist an den meisten Stellen mindestens 5mm und auf allen Flächen,
in etwa 10mm stark:

Bild

Alles in allem geht es schon, aber es geht nicht gut,
kann man das so sagen?

Bild

Klar an solchen Stellen hakt der Spachtel nur ewig rum und bringt nichts weg,
man fährt immer ins untere Blech:

Bild

Hmm, normal ist auf der 550 Watt Flex immer eine Topfbürste drauf,
ob die 1400 Watt da etwas besser gehen?

Bild

Die beiden Teststellen, gingen echt gut, aber da bin ich auch gut hingekommen:

Bild

Der UBS qualmt nicht, er wird quasi zu Fäden verarbeitet:

Bild


Da ich vermutlich 100 Dosen UBS brauche um die Schichtdicken wieder so hinzubekommen,
bin ich nun ernsthaft am überlegen ob ich nur die Schadstellen großzügig neu machen sollte?

Bild

Bild

So wie hier in etwa, nur rund herum noch ca. 3-5cm mehr im Umkreis:

Bild

Im Detail sind es erstmal nur punktuelle Schäden:

Bild


Achja die Werkstatt sieht aus wie die Sau:

Bild

Und das ist nur sagen wir mal 5% der Gesamtmenge:

Bild

Endstand für heute:

Bild


Was würdet ihr machen, punktuell richten oder doch alles entfernen?
Weniger UBS als original drauf war, will ich nicht verwenden,
dass würde sonst zuviel dröhnen im Innenraum.
Man hört den Unterschied schon mega deutlich, dazu gibt es noch die Tage ein paar Sekunden Bild und Ton.

Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Tobi » Di 22. Mai 2018, 19:51

Eignet sich zum entfernen evtl besser so ein Multimaster?
fein_multimaster_quick_start_fmm350qsl2_1.jpg
Tobi
 
Beiträge: 512
Registriert: So 11. Aug 2013, 16:52
Wohnort: Stolberg

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon urmel » Di 22. Mai 2018, 23:20

Grundsätzlich schafft es Daimler, wohl einen Unterbodenschutz zu verwenden, der im Gegensatz zu den meisten anderen weder aushärtet noch sich sonderlich wölbt, wenn der Rost darunter sitzt. Der Mompf ist wohl so ziemlich resistent gegen alles, kann aber im Alter eben doch hier und da beschädigt sein und dann von Feuchtigkeit unterkrochen werden.
Aus dem Aspekt wäre es eigentlich schon sinnvoll, das ganze Zeugs da runterzuholen. Eventuell ist da mit Trockeneisstrahlen was zu reissen, einen Versuch wäre es eventuell wert. Allerdings soll das Zeug sich wohl selbst da ganz gut widersetzen, meinte ein Autoschlosser in der Bekanntschaft.
urmel
 
Beiträge: 737
Registriert: Di 22. Apr 2014, 13:47
Wohnort: Karlsruhe & Wittlingen

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Di 22. Mai 2018, 23:52

Also eigentlich macht man ja heutzutage keinen Unterbodenschutz mehr drauf, da kontraproduktiv. Bekommt Risse, Feuchtigkeit drunter, dann gammelts, und man sieht es noch nicht mal. Bei meinem Toyota war in den Radkästen der stärkste Rost unter dem Unterbodenschutz. Da wo kein UBS war, war deutlichst weniger Rost.
Daher empfehle ich folgende Vorgehensweise: Immer das Wort "Unterbodenschutz" mental durch das Wort "untaugliche Scheiße" ersetzen. Hält man diese eine zeitlang durch, wird es einem möglich, ein realistisches Weltbild in Bezug auf dieses Produkt aufzubauen.
http://www.abload.de/img/rost1u4c.jpg
https://www.autoextrem.de/attachments/f ... cf7156.jpg
https://data.motor-talk.de/data/galleri ... 8-h741.jpg
http://www.neighborsforpeaceandjustice. ... en-ros.jpg
http://up.picr.de/28804017qj.jpg
https://www.caplan.de/wp-content/upload ... G_2224.jpg
https://uploads.tapatalk-cdn.com/201709 ... 37a7ea.jpg
http://www.marc-heckert.de/wp-content/u ... st_800.jpg
https://i.imgur.com/zbo6Ggt.jpg
Ist dies geschafft, folgt der nächste Schritt, nämlich die Suche nach tauglichen Alternativen.
Hierbei empfehle ich zur Hohlraumversiegelung das sogenannte Mönnichfett. Das Autohaus Mönnich ist sogar ganz in der Nähe vom Fingertreffen. Für die Unterbodenversiegelung und das Fahrwerk nehme ich derzeit Seilfett mit 20% Mike Sanders. Ist ne Sauerei, aber dafür auch der Endsieg gegen Rost.
Benutzeravatar
Julez
 
Beiträge: 703
Registriert: Di 5. Apr 2016, 15:38
Wohnort: Münster

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mi 23. Mai 2018, 07:13

Der Großteil dieser Schäden ist durch die immer größeren Streusalz- und Laugenmengen verursacht. Regenwasser allein verursacht bei den meisten Fahrzeugen, die nicht bei Salz gefahren werden, auch nach Jahren nicht solche Schäden, wie es bei ganzjährig gefahrenen Kfz bereits nach kurzer Zeit der Fall ist.
Robby_DG0ROB
 
Beiträge: 1638
Registriert: Do 19. Mai 2016, 21:13
Wohnort: Regensburg

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Towarisch » Mi 23. Mai 2018, 15:30

Selbst wenn du jetzt richtig gut bist und 98% aller Schadstellen findest bleiben doch Stellen übrig, die gerade "in Entstehung" sind, oder? Da bist du dann durch mit dem Projekt und nach 2 Wintern geht es vielleicht nahtlos weiter mit Rost. Schlaf da nochma drüber.
Grüsse Tom
Towarisch
 
Beiträge: 103
Registriert: Sa 3. Jun 2017, 18:29

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 23. Mai 2018, 19:51

Hallo zusammen,

@ Tobi:
Gute Idee, da muss ich mal schauen wo mein billig Multimaster rumfährt,
hmm den hatte ich doch mal verliehen, werde ich antesten.

@ urmel:
Ja das Zeug ist tatsächlich noch weich, zumindest eine starke Leistung auf das Alter der Pampe gesehen,
daher ist das entfernen auch etwas mühseliger als es sonst bei dem Alter ist.

Trockeneistrahlen habe ich angefragt, war ein echt nettes Telefonat.
Aber das Ergebnis ist, keine Chance beim Daimler UBS, der Kollege hat einige 100 Fahrzeuge behandelt,
geht wohl immer recht gut, aber bei Mercedes und meiner Schichtdicke hat er ganz klar gesagt,
dass es keinen Sinn macht.

Vielleicht würden noch feine Reste entfernt werden können, aber dafür ist der finanzielle Aufwand zu hoch.


@ Julez:

Da habe ich auch eins stammt von meinem Baby-Benz damals:

Bild

Meine erste Überlegung war, den UBS komplett wegzumachen und den Unterboden
nur in weiss zu lackieren, on Top dazu noch etwas Wachs und fertig.

Diese Überlegung ist aber nun vollständig verworfen worden, ich brauche die Pest,
in dem Fall nicht wegen dem Schutz an sich, sondern wegen der Antidröhngeschichte.



Hier geht´s lang zum Soundcheck:
https://youtu.be/LsgsrS6V3CQ


Im Innenraum großartig extra dämmen fällt denke ich flach,
da die Teppiche extrem passgenau sind, da stören vermutlich schon ein paar MM mehr.

Alubutyl außen ist wohl auch nicht sinnvoll und mit 1 mm innen brauche ich wohl nicht anfangen.

Daher wird wohl wieder die Pest zum Einsatz kommen müssen,
denn die Lautstärke im inneren ist im Vergleich zu anderen Geländewagen aus der Zeit extrem gering,
naja hier hilft viel offensichtlich viel.


@ Robby_DG0ROB:
Ja das ist mir schon mehrfach aufgefallen, mein Alltagsauto wird daher diesen Sommer von unten auch noch gesandert,
dann hat sich das erstmal erledit, auf die Sauerei beim etwaigen Reparaturen muss man sich dann halt einstellen. :-)


@ Towarisch:
Ja du hast recht, wobei das Auto vermutlich erstmal keinen Winter bekommt, außer das Weibchen fährt den G im Winter,
aber dennoch eines ist sicher, egal wie ich hole das Zeug da runter! :twisted:


Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 26. Mai 2018, 16:25

Hallo zusammen,

heute wollte ich noch kurz die Sache mit dem Multimaster testen,
mein "Multigerät" kommt von Parkside und hat glaub um die 19€ gekostet,
dass Ding hatte ich mal für den Maiwagenbau angeschafft.

Bild


Die Schaberkline habe ich im laufe des Projekt-G mal irgendwann schon angeschliffen,
ich glaube ich wollte damit den Rahmen sauber machen, dass ging aber garnicht.

Hier geht es jedenfalls wirklich ganz gut:

Bild

Man kann sogar dünne Schichten noch abvibrieren:

Bild

Schafft man es den Winkel sauber gleichmäßig zu halten,
sieht es beim ersten Durchgang schon so aus:

Bild

Ein bisschen habe ich rumgemacht, konnte aber nicht länger bleiben,
heute kommt noch Besuch:

Bild

Auch die etwas krummen Flächen gehen noch halbwegs,
dazu muss ich mir noch etwas Zubehör besorgen, bzw. Schaber mit weniger Breite:

Bild

Will jemand das Unterbodenpuzzle haben? :P :lol:
Ne im Ernst, dass Zeug ist echt noch mega flexibel, hatte ich bisher so nicht:

Bild


Schönes Wochenende noch.

Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 29. Mai 2018, 19:27

Hallo zusammen,

heute ging es wieder etwas weiter,
irgendwann kam das hier zum Vorschein:

Bild

Dauerelastische Dichtmasse, damit der UBS nicht überall hinkommt:

Bild

Durch den Dreck der an dem Zeug haftet sieht man ganz gut,
wo man mit dem Spachtel schon war, da ist der UBS nämlich richtig sauber:

Bild

Naja mühsam geht es Vorwärts:

Bild

Aus zwei versauten Sägeblättern habe ich noch kleinere Spachtel geschliffen,
wobei es mit dem großen richtigen am besten funktioniert:

Bild

Für eine etwas bequemere Position sorgt die Kiste und ein paar alte Lumpen,
so ein verstellbarer Stuhl wie ihn die Zahnärzte haben hätte was,
aber sowas findet man kaum und wenn dann in unbezahlbar.

Bild

Auch die verwinkelten Stellen kann man so vom gröbsten befreien:

Bild

Vorher:

Bild

Nachher:

Bild


So, hier wollte ich eigentlich Feierabend machen:

Bild

Ist ja auch schon wieder eine Menge zusammengekommen,
meine Hände vibrieren jetzt noch, dass ist ja schlimmer wie ein Tag mit der Motorsäge...

Bild

Aber so schnell gebe ich nicht auf, also nochmals kurz zusammengerissen und
noch ein Stück (okay ein bequmes) freigemacht:

Bild

So das war´s aber nun wirklich,
schönen Abend noch zusammen.


Grüßle
Benutzeravatar
Hansele
 
Beiträge: 1739
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeine Diskussion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot], Marsupilami72, Propeller, radixdelta, vossie und 31 Gäste

span