"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » So 4. Nov 2018, 13:25

Hansele hat geschrieben:....

Ps: ich bin mal gespannt, ob euch in diesem Beitrag etwas auffällt...


Ist auch garnicht so einfach zu sehen, konkrekt achtet auf das Blech,
dass ich angepasst habe, bzw. damit angefangen habe.

@Sir_Death:
Fahren?
Fahren?
Fahren?
Ohjee, ich denke ein paar Jahre wird der Zirkus hier schon noch gehen :-)

Wobei hoffentlich die erste Madmax-mäßige Probefahrt schon einige Zeit eher stattfinden wird,
aber das werdet ihr hier zu sehen bekommen.

@ Kuddel:
Am Ende muss wieder etwas hin, auch wenn nicht ganz soviel :-)

Würde ich das Fahrzeug nur kurz über den TÜV braten, wäre das ruckzuck fertig,
dass würde so ähnlich aussehen, als das was ich gerade entferne :-).

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sir_Death » So 4. Nov 2018, 23:20

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich finde das so absolut Ober-Affen-Geil was du mit dem Auto abziehst und bin echt schon gespannt, wie lange wir hier noch deinen Ausführung lauschen dürfen. - Keine Ahnung wer in deine Fußstapfen treten soll. Wird verdammt schwer. ;)

Aber selbst wenn ich mir 5 mal das Blech ansehe, sehe ich leider nicht, was du uns da rätseln lässt. Bin gespannt, ob es jemand anderes findet.
Sir_Death
 
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 6. Nov 2018, 20:25

Hallo zusammen,

dass Rätsel mit dem Blech war, dass ich die erste Kantung komplett falschrum gemacht habe,
wenn man es weiss kann man es anhand der Beschriftung erkennen.

Nachdem ich gesehen habe, was die richtigen Hämmer neu kosten
und ich schon immer gerne gebraucht gekauft habe, war ich bei den Kleinanzeigen unterwegs.

Hmm, nicht viel drin nur eine Anzeige die schon fast einen Monat online war,
also mal frech nach einem Preis für alle Hämmer gefragt und zack zugeschlagen.

Die Teile sind von Picard, den Hersteller habe ich bisher immer mit Qualität verbuden
und ich glaube da hat sich zu meinem Latthammer nicht viel geändert.

Was wäre ein angemessener Kurs für 4 solcher Hämmer?

Bezahlt habe ich 67€ mit Porto, dass fand ich wirklich fair.

Heute (just in time) waren die Teile auch schon da:

Bild

Blöderweise hatte ich bei Ebay auch schon auf 2 Hämmer geboten und den Zuschlag bekommen,
diese beiden Kollegen müssen auch noch eintrudeln, hoffentlich ist keiner doppelt.


Und wo wir schon dabei sind, angeregt durch den PSA-Faden habe ich mir noch eine Brille besorgt,
mal sehen wie das Teil sich so schlagen wird in Zukunft:

Bild


Trotz 12 Grad Außentemperatur, soll dieses Bild sich hier ganz schnell wandeln,
der Winter kann ja jederzeit zuschlagen:

Bild

Die Hütte lässt sich ja wirklich gut rollen, aber diese Stelle geht nur mit Schwung
und etwas daumendrücken, dass alles glatt geht:

Bild

Augen zu und durch, alles ging gut:

Bild

So nun noch die Plane runter und kurz die Heizung final aufgebaut
und schon hat es in meinem Winterquartier ca. 17 Grad, also legen wir los.


Soweit war ich bisher gekommen:

Bild

Zuerst habe ich mich an der Kante versucht:

Bild

Ging wirklich sehr gut, aber ich bin da mit zuviel Kraft an die Sache rangegangen:

Bild


Anprobe:

Bild

Passt noch nicht wirklich, also nochmals auf Anfang:

Bild

Das geradeklopfen ging auf den Lederhandschuhen recht gut von der Hand,
an der roten Linie soll nochmals gekantet werden:

Bild

Und da ist die Kante:

Bild

Passt noch nicht...

Bild


Nach vielem Dengeln und Schnippeln, habe ich nun eine Idee
wie es aussehen könnte, ich hatte da ein falsches Bild im Kopf.

Es ist erstaunlich wie schnell man sich an die verschiedenen Kopfformen der Hämmer gewöhnt,
nun kann ich auch verstehen warum es noch zuviele andere Formen gibt.
Aber die nun vorhandenen müssten für meine Zwecke gut ausreichen, denke ich.

Es wird langsam, auch wenn das Blech nun versaut ist:

Bild

Bild

Bild

Das ist also der Endstand für heute, das vermurkste Blech, wird als Vorlage genutzt werden:


Bild


Und weil ich es selbst oft vergesse, davon sieht man später nichts mehr:

Bild

Bild



Danke nochmals an die Kameraden aus dem 4x4 Forum,
nun ist es auch klar, wie das ab Werk gemacht war.

Link dazu:
http://www.viermalvier.de/ubbthreads.ph ... Post669470

Micha hat mir netterweise erlaubt diese Bilder hier zu zeigen,
so soll es am Ende aussehen:

Bild

Bild

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 10. Nov 2018, 20:16

Hallo zusammen,

heute Mittag hatte ich etwas Luft,
diese Zeit habe ich dem Projekt hier gewidmet.

Die restlichen zwei Hämmer sind gekommen,
keine doppelt, nun habe ich einen 300gr und einen 175gr Kugelhammer:

Bild

Zuerst habe ich mir etwas Blech angerissen:

Bild

Und gleich etwas ausgeklinkt:

Bild

Die Stellen an denen gekantet wird, wurden auch angerissen,
sind je 15mm:

Bild

Und vorischtig, mit vielen (unzähligen) Schlägen umgelegt:

Bild

Zwei Rechteckrohre helfen beim zweiten Teil:

Bild

Ich bin sehr zufrieden damit, es fehlt noch Übung und Erfahrung im Blechhandwerk,
aber für den Anfang bin ich zufrieden:

Bild

Und schon sind sie fertig, die Blechle für die beiden Seiten:

Bild

Anprobe am Fahrzeug:

Bild


Wieso die Abkantung so kurz ist und nicht bis nach ganz unten geht?
Das war ab Werk auch so gelöst, man sieht hier noch den ursprünglichen Blechverlauf:

Bild

An der Stelle wo der Schatten verläuft ist auch das Ende des Blechstückes:

Bild

Nun sollte der Zustand der Kante geprüft werden, diese muss dazu sauber sein:

Bild

Interessant, Drahtbürsten habe ich gesucht (wo ist die verdammte Schachtel?),
gefunden habe ich das hier, achjaa ich wollte ja mal noch die Druckluft verbessern...

Ein andermal vielleicht:

Bild


Am Ende habe ich dann wenigstens eine von vermutlich noch 6 anderen Bürsten gefunden:

Bild

Gut, der Zustand ist super, da brauchen wir nicht mehr wegschneiden:

Bild


Passen tut das:

Bild

Auch von oben, OK:

Bild

Das Blech hat in Summe noch die falsche Form, bzw. muss beschnitten werden,
dazu mal angezeichnet:

Bild

Nun wird aus Spaß ernst, es steigt der wohlriechende Rauch auf,
es wird geschweißt!

Bild

Bild

Und den Innenschweller aufgesetzt und geprüft:

Bild

Hmm, hier gibt einen Spalt, aber sonst passt es:

Bild

Der Spalt wird mit einem kleinen Blechstückle dichtgemacht:

Bild

Bild

Der Rest wird später verschwinden:

Bild

Damit die Flucht stimmt, habe ich ein Winkeleisen an den guten Teil,
des Innenschwellers geschweißt, der gibt die Linie vor:

Bild

Nachdem die ersten Punkte sitzen, kommt das Eisen wieder weg:

Bild

Der Spalt wird nun auch zugepunktet, Pilgerschritt mit kleinen Pausen dazwischen:

Bild

Bis sich alles langsam verschließt und der Spalt verschwindet:

Bild

Als Pausenfüller wird noch das Loch hier verschlossen (wart ihr nur höflich, oder habt ihr es nicht gesehen?):

Bild

Erst mit wenig Strom und Draht langsam zu machen:

Bild

Und dann mit ordentlich Strom und hohem Drahtvorschub durchschweißen:

Bild

Alles zu was zu sein soll:

Bild

Die Punkte grob angeschliffen und die Schweißperlen entfernt,
kann sich sehen lassen, denke ich:

Bild


Und hier nocheinmal abgelichtet in der richtigen Position:

Bild

Bild


Weiter geht´s nächste Woche.

Schönen Abend noch zussammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Kuddel » Sa 10. Nov 2018, 20:31

Toll.
Ich weiß, dass laut Fingers Regeln solch einfache Erfreudnisbekundungen nicht gewünscht werden ("Jo, dasiskool"), aber in Ermangelung eines Gefälltmir-Buttons und ob der schönen Arbeit muss ich einfach irgend wie meine Begeisterung ausdrücken.
Gruß
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 10. Nov 2018, 20:36

Hi Kuddel,

in dem Faden hier ist das schon in Ordnung, dann werden die Seiten auch nicht immer so elends lang :-).

Manchmal scrollt man sich hier wirklich einen Wolf, dass sind ja auch immer einige DIN A4 Seiten.

Danke für die Blumen, freut mich!

Grüßle

Ps:
Ob ich meine Posts hier wohl in ein Buch drucken lassen sollte?
Wäre sicherlich witztig für das H-Gutachten, einen G-Kofferraum voll mit Büchern ;)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon bastelbjoern » Sa 10. Nov 2018, 21:20

Ich würde es machen, dann kannst du es deinen Enkeln noch zeigen....
so al la cewe Fotobuch.

Guck mal was der Opa so gemacht hat. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon manuel » So 11. Nov 2018, 01:52

Jetzt habe ich in den letzten 2 Tagen schon wieder an zwei Autos Gummi Unterbodenschutz schreckmomente gehabt. Rötlicher Schleier auf der lackierten original Gummischicht, Schraubenzieher angesetzt und Handteller große Stellen von Rost unterwanderter Gummischeiße :(
Lass die Unterboden Gummischeiße weg, dazu ist der G zu schade. Echt jetzt.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Propeller » So 11. Nov 2018, 11:01

Hansele hat geschrieben:Ob ich meine Posts hier wohl in ein Buch drucken lassen sollte?


Auf jeden Fall! Der Aufwand, den Du betreibst, um hier jeden einzelnen Schritt sorgfältig zu dokumentieren ist doch schon die halbe Arbeit.
Über meine Busrestaurierung mache ich auch ein Fotobuch. Das ist nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern mit Sicherheit auch vorteilhaft, wenn man es dem H-Prüfer vorlegen kann bzw. -was der Himmel verhindern möge- einem Unfallgutachter.

manuel hat geschrieben:Lass die Unterboden Gummischeiße weg, dazu ist der G zu schade. Echt jetzt.


Das kann ich nur unterstreichen! In dem Zeug entstehen immer unbemerkte Beschädigungen, die dann ein perfektes Gammelbiotop erzeugen, das man viel zu spät bemerkt. Reparaturen sind daran auch eine unnötige Sauerei. Ich habe auch schon Unterböden gesehen, die der TÜV-Prüfer mit seinem Schraubendreher alle 10 cm perforiert hatte und die Jahre später Schrott waren.
Mittel der Wahl ist eine sorgfältige Lackierung und jährliche Inspektion mit reichlichem Einsatz von Konservierungsmitteln wie Elaskon K60ML o.ä.

beste Grüße
Peter
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » So 11. Nov 2018, 15:42

Dieses Problem ist auch im Elektronikbereich immer wieder anzutreffen, wenn es darum geht, Schaltungen zum Schutz vor Feuchtigkeit zu Lackieren/Beschichten. Oft verursacht das durch eingeschlossene Feuchte oder die fehlende Möglichkeit der kompletten Abtrocknung mehr Schwierigkeiten, als man ohne diesen Schutz hat.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon barclay66 » Mo 12. Nov 2018, 10:36

Hansele hat geschrieben:Ob ich meine Posts hier wohl in ein Buch drucken lassen sollte?
Wäre sicherlich witztig für das H-Gutachten, einen G-Kofferraum voll mit Büchern

Hi,

auf jeden Fall!
Möglicherweise würde sich sogar anbieten, einen später völlig verschlossenen Hohlraum zur Unterbringung einer "Zeitkapsel" zu verwenden. Wenn der Hobel in 100 Jahren wieder so einer De- und Rekonstruktion unterzogen wird, kann man sich dann an den News aus 2018 ergötzen...

Gruß
barclay66
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 12. Nov 2018, 20:52

Hallo zusammen,

mal sehen was es am Ende an Doku gibt, ich denke es wird ein 100 Seiten kurzabriss
über die Arbeiten der letzten Jahre werden.

Wenn größeres Interesse seitens Prüf.Ing vorherrscht gibt es ja den Faden hier noch.



Das Thema Unterbodenschutz ist für mich extrem zweischneidig,
zum einen hat das Originale bei 0 Pflege über 20 Jahre gehalten.

Dafür ist der Gammel unter dem Unterbodenschutz wirklich noch ok,
für verstopfte Wasserabläufe (A-Säule aktuell) kann das Zeug auch nichts.

Der Hauptgrund warum ich das Zeug brauche ist die Entdröhnung der Blechteile,
es wäre schade, wenn es am Ende überall dröhnt und scheppert, weil dem Blech Gewicht fehlt.

Hier habe dazu mal ein paar bewegte Bildchen mit Ton hochgeladen vor einiger Zeit:
https://www.youtube.com/watch?v=LsgsrS6V3CQ

Die Alternative wäre Alubytul, aber außen geht das Zeug nicht und innen ist an vielen Stellen
der Teppich zu passgenau geformt, sodass mehr als 5mm wohl nicht drin sind.

Würde das denn schon ausreichen?

Ich hatte mir nämlich schon überlegt, noch etwas zusätzlich zu dämmen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon manuel » Mo 12. Nov 2018, 22:40

Wegen Unterbodenschutz aus Gummi: vielleicht hilfts das Zeug zusätzlich einzufetten und wachsen und regelmäßig warm machen, dann wäre wenigstens die Chance dass das Wachs/Fett schneller kriecht als Wasser. Alubutyl ist denke ich kein bischen besser, wenn einmal - warum auch immer- ne Wassertasche da ist, dann bleibt diese bis zum bitteren Ende. Das ist ja das Problem. Oder gibt es durchdichtiges Gummizeug ? Das man wenigstens ne Chance hat was zu merken. Hmm, oder ob man mit ner IR Kamera was sieht wenn das Gummizeug versagt ?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Di 13. Nov 2018, 09:45

Ich sag mal so: Ordentlich Schichtdicke bekommt man auch mit fettigem Unterbodenschutz hin. Nur Seilfett beispielsweise ist zu flüssig und tropft ab, wenn es zu dick aufgetragen wird. Aber 1 Teil Mike Sanders auf 5 Teile Seilfett, und dann warm gemacht, bewirkt schon dass es beim Auftreffen auf das Blech genug abgekühlt wird, um zähflüssig zu werden und eine sehr große Schichtdicke zu ermöglichen.

Ansonsten mach doch mal ein "Lärmtestblech" (oder mehrere) auf denen du verschiedene Beschichtungen auf Lärmschutzeffizienz überprüfen kannst.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 13. Nov 2018, 20:24

manuel hat geschrieben:Wegen Unterbodenschutz aus Gummi: vielleicht hilfts das Zeug zusätzlich einzufetten und wachsen und regelmäßig warm machen, dann wäre wenigstens die Chance dass das Wachs/Fett schneller kriecht als Wasser. Alubutyl ist denke ich kein bischen besser, wenn einmal - warum auch immer- ne Wassertasche da ist, dann bleibt diese bis zum bitteren Ende. Das ist ja das Problem. Oder gibt es durchdichtiges Gummizeug ? Das man wenigstens ne Chance hat was zu merken. Hmm, oder ob man mit ner IR Kamera was sieht wenn das Gummizeug versagt ?



Naja nach der Lackierung, wird die Kiste unterhalb der Schwellerkante mit Mike-Sanders geflutet,
da hätte ich auch den PVC-Unterbodenschutz nicht verschont.

Somit wäre der Aufbau am Unterboden so:
1. Brantho-Korrux 3in1
2. Nahtabdichtung an allen Falzen und Co.
3. PVC Unterbodenschutz
4. Brantho Korrux 3in1 in Wagenfarbe (ggf. MIPA Produkt, die Verträglichkeit muss ich noch erfragen)
5. Mike Sanders

Ich denke damit fahre Lärmtechnisch am besten, denn das alte Zeug hat wie gesagt einen guten Job gemacht
und so schlimm wird es das Autole am Ende wohl nichtmehr haben.

Auch vor etwas Restrost habe ich nicht so große Angst, denn das Fahrzeug steht nun seit 2014 absolut trocken
und hat keinen Tropfen Wasser mehr gesehen.


Heute habe ich den Innenschweller erstmal eingekürzt:

Bild

Der Spalt hier scheint groß, aber die Rundung fehlt ja noch:

Bild

Also langsam angefangen mit Schweißen und die Kante mit stetigem Klopfen
nach unten zur leichten Rundung geformt:

Bild

Etwas verputzt und für´s erste somit OK:

Bild


Weiter geht´s mit der genauen Befundung der Beifahrerseite:

Bild
(hier kann man beim genauen hinsehen, welche Rostplacken aus dem Träger gefallen sind,
diese sind durch meine Drehaktionen nach oben gerutscht und haben sich wohl verkeilt)

Das soll ja bald auch so aussehen:

Bild

Hier ist der Gammel nicht so schlimm, die Ecke ist ganz gut,
was mich wundert ist das längliche Loch im Blech, Rostplacken waren da keine.
Pfusch ab Werk??, die Stelle kam schon "blank" zum Vorschein.

Bild

Also die Ecke ausgeschnitten:
Bild

Ja da ist gutes Blech:

Bild


Hier sieht es schlimmer aus:

Bild

Also erstmal alle Punktschweißungen suchen und markieren:

Bild

Mit dem Lochfräser auffräsen:

Bild

Und das Blech kann entfernt werden:

Bild

Darunter kommt gutes Material zum Vorschein:

Bild

Bietet somit eine super Grundlage für den Innnenschweller Neu:

Bild

Der Rost ging noch etwas weiter, also nochmals ein Stück entfernt:

Bild

Hier die Gammelausbeute des heutigen Tages:

Bild

Ein letztes Bild, aus der richtigen Perspektive und Feierabend:

Bild


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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 20. Nov 2018, 20:15

Hallo zusammen,

heute ging es wie gehabt ein klein bisschen weiter im Programm,
diese Stelle hier habe ich mit Kupfer unterlegt:

Bild

Und anschließend verschweißt und etwas verputzt,
dass Blech war einfach zu gut um es einfach rauszuschneiden:

Bild

Nun sollte die vordere Ecke nachgebaut werden:

Bild

grob übertragen:

Bild

Und einfach mal hingehalten:

Bild

Ja das wird passen, denke ich:

Bild

Geheftet und etwas platt geklopft, sieht gut aus:

Bild

Und wie gehabt, im Pilgerschritt verschweißt:

Bild

Minimal verputzt und fertig:

Bild

Ansonsten habe ich noch den Innenschweller vorbereitet und etwas eingepasst:

Bild

Bild

Und auch noch das kleine Blechlein vorbereitet, so soll das zusammen am Ende werden:

Bild

Beim nächstenmal wird alles geputzt und final vorbereitet,
sowie am Ende auch geschweißt werden, hoffe ich.

Dann ist das Kapitel vordere Ecken und Innenschweller abgeschlossen,
spannend geht es für mich mit dem Außenschweller weiter, ihr könnt gespannt sein.

Schönen Abend zusammen,
Grüßle Pascal
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Do 22. Nov 2018, 14:55

Hallo zusammen,

heute früh ging es noch etwas weiter,
erstmal alles geputzt:

Bild

Der kleine Flicken sitzt schonmal und das restliche Blech passt auch noch:

Bild

Also erstmal ringsrum gelocht:

Bild

In einem Anfall von geistiger Abwesenheit, habe ich das Blech noch "final" zugeschnitten:

Bild

Der Hammer hat einen Fiberglasstil und wurde somit als Niederhalter eingeklemmt:

Bild

Zuerst habe ich die Löcher genutzt um alles fest zu verschweißen:

Bild

Weiter ging es mit der Kante hier:

Bild

Nachdem alles verschweißt war, ging es an das verputzen, bzw. abschleifen der Punkte,
damit diese nicht soviel auftragen. Die Punkte in den Lochungen braucht man eigentlich nicht verputzen,
diese sind flach genug:

Bild

Hier habe ich die Schräge angezeichnet und meinen dummen Fehler bemerkt:

Bild

Das schön eingesetzte Blech ist schön und gut, passt aber nicht zum Rest,
daher musste ich leider noch ein Stück anstückeln:

Bild

Das Blechlein muss weichen, ist aber an der Stelle auch unnötig und sorgt gefühlt,
nur für eine Gammelecke?

Bild

Also raus damit und ein neues Stück eingesetzt:
Bild

Und alles wieder verschweißt:

Bild

Am Ende noch grob verputzt und Feierabend für heute:

Bild

Das eingesetzte gebogene Blech, werde ich auf der anderen Seite weitesgehend entfernen,
die Blechfahne nach hinten, brauche ich an der Stelle eigentlich nicht, so spare ich mir einen Gammelhohlraum.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Fr 23. Nov 2018, 13:06

Hallo zusammen,

heute ging es nochmals einen kleinen Schritt nach vorne.

Da die schlechtere Seite die Fahrerseite ist, wird also heute hier angefangen:

Bild

Hier mal das Blechstück dazu:

Bild

Die Ecke vorne hat mit dem Schwelle schon nichts mehr zu tun,
die Kante endet ein gutes Stück vorher, sieh man hier ganz gut:

Bild

Die Bohrungen brauche ich später wieder, also erstmal messen,
immer von mitte zur mitte der nächsten Bohrung:

Bild

Der Außenschweller braucht noch einen geraden Schnitt:

Bild

Bild

Nun machen wir Platz:

Bild

An dieser Stelle muss der Innenschweller ganz bleiben:

Bild

Daher vorsichtig eingeschnitten und unten die Punktschweißungen rausgefräst:

Bild

So kann das Blech einfach entfernt werden:

Bild

Das äußere Blech ist sauber durchgeschweißt, sieht man ja sonst nie:

Bild

Das Blech an Ort und Stelle:

Bild

Die vordere Ecke, müsste ich aus einem anderen Stück Blech machen,
ich weiss nicht ob ich das 1mm Dicke Blech um diese Ecke sauber geformt bekomme:

Bild

Die Frage ist noch, diese Kante hier absetzen, oder auf Stoß einschweißen?

Bild

Der Dreck kann nun bequem rausgeholt werden:

Bild

einfach von hinten mit Druckluft rein und fertig:

Bild

Zum Thema der vorderen Ecken, so sollte es aussehen:

Bild

Bild

Also habe ich es mal mit einem Reststück versucht:

Bild

etwas eingeschnitten:

Bild

und quick&dirty im Schraubstock geformt:

Bild

So langsam beginnt es Spaß zu machen, dass Blech zu bearbeiten:

Bild

Es passt nicht ganz, da unten noch etwas im Weg ist:

Bild

Was meint ihr, so würde ich es mal mit einem größeren Stück versuchen?

Grüßle Pascal
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Tobi » Fr 23. Nov 2018, 15:52

Ich bin immer wieder begeistert dass du nicht die Motivation verlierst das alles so penibel und sauber auszuführen!
Wenn ich an der Karre schweiße muss ich immer aufpassen dass ich nicht nach einer Weile anfange zu pfuschen :?

Zu den Schweißstellen: Ich habe bisher immer alles auf Stoß geschweißt. Das macht zwar mehr Arbeit weil mann alle Bleche wirklich sauber und Spaltfrei einpassen muss, aber dadurch habe ich keine Überlappungen die evtl wieder anfangen zu gammeln. Wenn man das sauber durchschweißt (wie bei dir), habe ich da keine Bedenken wegen der Stabilität.
Die vordere Ecke würde ich probieren aus kleinen Blechen zu stückeln wenn die Form zu komplizert wird.
Mach weiter so! :D
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 27. Nov 2018, 20:20

Hallo zusammen,

@Tobi:
Das geht nur, wenn du das Auto nicht brauchst und auch nicht zwingend fertig werden musst,
ansonsten schaut man auf die Uhr und schon muss es gegen "Ende" schnell gehen.
Kenne ich von meinen anderen Autos so, aber hier ist es ja mehr Ausgleich und Erholung
als wirkliche Arbeit, zumals es ja durchaus auch stellenweise spannend hergeht (jedenfalls für mich:-)).


Heute ging es etwas weiter, zuerst habe ich das Schwellerstück,
mal etwas vom Lack befreit, geht an der Werkbank besser wie am Auto:

Bild

Die Löcher passen nicht zur Leiste, daher werden wie diese mit Kupfer hinterlegt:

Bild

Achja, so ein Stück Kupfer wird gefühlt nie schlecht, leider nicht immer ganz passend:

Bild

Nun habe ich das ganze einfach zugepunktet:

Bild

So sieht es hinter dem Kupfer aus:

Bild

Am Ende habe ich innen auch noch ein paar Punkte gesetzt und alles verschliffen,
damit die Löcher spurlos verschwinden:

Bild

Okay soweit so gut, kann also weitergehen:

Bild

Über das Blech bzw. die Blechdopplung habe ich mir ja Gedanken gemacht,
die Entscheidung ist gefallen, die Dopplung kommt weg:

Bild

Einfach stumpf rausgeschnitten von außen und innen dann verschweißt:

Bild

Hier also mal das Außenschwellerblech angezeichnet:

Bild

Sieht schon ganz gut, ein bisschen fehlt aber noch:

Bild

Hier sind solche Magnete übrigens wirklich klasse, sonst könnte man da nicht so stressfrei arbeiten:

Bild

Damit alles so ist, wie ich es will und das auch die Linien stimmen,
musste nochmals ein bisschen Material weg:

Bild

So hat alles gepasst, also mal geheftet und final abgeprüft:

Bild

Und nun wie gehabt, geht´s ans punkten:

Bild

Immer schön in den Zwischenraum:

Bild

Bis diese immer kleiner werden:

Bild

Irgendwann bilden diese eine "geschlossene Naht":

Bild

So hätte ich es wohl gelassen, wenn ich das Auto nur für den TÜV richten würde:

Bild

Bild

Aber im Zuge der Restauration, sind die Ansprüche ein bisschen größer,
um das so zu verschleifen, muss es sauber durchgeschweißt sein:

Bild

Etwas kann man die Punkte noch erahnen, aber es wird ja noch etwas gespachtelt:

Bild


Diese Stelle muss auch noch gemacht werden, ja verrückt sieht man eigentlich kaum,
aber dass muss gemacht werden:

Bild

Um diesen Fehler geht es, den habe ich ja selbst erzeugt und nur grob gerichtet:

Bild

Also ein paar Punkte aufgeschweißt:

Bild

Und schön verschliffen, somit wieder unsichtbar:

Bild

Nun geht es noch hoch hinaus bzw. nach oben:

Bild

So brauche ich das nicht über Kopf schweißen:

Bild

Auch das wird Punkt für Punkt dichtgemacht:

Bild

Und am Ende verschliffen, damit es optisch sauber passt:

Bild

Fügt sich gut ein, damit bin ich zufrieden:

Bild

Aber hier fehlt doch noch etwas?

Bild

Ja genau, ein paar schöne Punkte um das alles final für immer zu verbinden:

Bild

Langsam bekomme ich etwas Gefühl für die Zange:

Bild

Sind nun ein paar Punkte mehr wie ab Werk, aber das macht einfach zuviel Spaß :twisted: :

Bild


Achja das Kabel der Zange ist eine echte Katastrophe, hat einer von euch noch einen Rest hochflexibles 5x1,5² rumliegen?
So 2-3 Meter sollten reichen, dann geht das aufräumen der Zange besser von der Hand, ohne dieses scheißharte Kabel.

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 4. Dez 2018, 19:44

Hallo zusammen,

heute ging es minimalst weiter, es wollte noch eine andere Baustelle (Alltagsauto von meinem Bruder) behandelt werden
und das beißt sich etwas mit dem Projet, da man sich ja doch laufend im Weg ist.

Heute gehts an die Beifahrerseite, erstmal angezeichnet:

Bild

Und ausgeschnitten:

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Hier noch die Kante, welche mit Kupfer unterlegt geschweißt wurde:

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Oben das originale Blech unten die "Werkstattecke :

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Der Schweller ist leider noch ein Stück weiter hinten auch rostig,
also frei machen und anschauen:

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OK das muss raus:

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Langsam geht das ohne größere Bedenken von der Hand:

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Hier kann man noch Reste der Werkstattreparatur erkennen:

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Und so sieht es leider aus, wenn einfach auf den Gammel aufgebraten wird,
keine schöne Sache:

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So das wars auch schon, weiter gehts nächste Woche :-).

Grüßle
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Hansele
 
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