Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Der chaotische Hauptfaden

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ando
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von ando » Mi 20. Jan 2021, 21:25

1700 Lumen sind nicht grade viel.

2000 sollten es schon sein bei 120cm.

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gafu
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von gafu » Mi 20. Jan 2021, 22:49

1700lm bei 18W?

also der wettbewerb liefert solche:
die Helligkeit ist besonders hoch und liegt für dieses Produkt bei 2.500 lm. Für die Philips LEDtube EM UO 15.5W 840 120cm (MASTER) liegt die Lichtausbeute bei 161 lm/W.
leider ist das nur die nackte röhre, kostet 10 euro ca.
Hatte schon überlegt endkappen mit schraubbefestigung für die decke im 3d-druck herzustellen, und einfach die heiße seite der röhre mit ner lüsterklemme anzuklemmen.
Gäbe jedenfalls sehr schlanke leuchten :)

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Bastelbruder
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Bastelbruder » Mi 20. Jan 2021, 23:26

gafu hat geschrieben:
Mi 20. Jan 2021, 22:49
... Gäbe jedenfalls sehr schlanke leuchten :)
Kann ich nur empfehlen!
Das ist eine nicht mehr soo neue Lampe die 4 Wochen später von ursprünglich 7,99 auf 4,99 reduziert mehrheitlich beim Aldi in der Grabbelkiste lag. Ursache: 150 lange Lampen waren zu lang für die überwiegend 120 kurzen Halter :lol:
6 Stück davon unter den Arm geklemmt und 6 km mit dem Fahrrad bis Zuhause.
Die Pendelleitung ist Sensorleitung mit 2 schwarzen Adern, :roll: der Verguß Heißkleber. Auf der anderen Seite trägt ein weißer Schnürsenkel.

Müller 22 W 2k Lm 4000 K, nicht der allerneueste Schrei. Die neueren Lampen sind aber schlechter, die brauchen meist wieder einen Reflektor. Hier ist noch eine richtige Aluleiste verbaut. Und die 4 Watt sind es mir wert. Den rötlichen Schimmer verursacht die Händilampe. Auch EMV-mäßig keine Auffälligkeiten, eingebaut ist eine Arme-Leute PFC mit vielen Elkos und Dioden.
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von ando » Do 21. Jan 2021, 01:11

Jepp,

so mache ich das auch!

Die Transportschutzkappe auf die Seite mit der Brücke, und die heiße Seite mit Lüsterklemmen anschliessen.
Als Berührungsschutz noch ne schmale, weiche Abzweigdose drüber, und das ganze mit 2 Kupa-Rohrschellen an die Decke gedübelt.
Alternativ lässt sich das natürlich auch mit Lochband befestigen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen bitte "Kuddel" fragen!

Billiger und besser kannst du als Frickler keine Leuchte mit IP 20 bekommen.

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Torpert » Do 21. Jan 2021, 03:18

Danke 😍
ich habe ein paar von den Philipps geordert und probiere 🤗

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Harley » Do 21. Jan 2021, 08:55

Das ist die Version für arme Frickler :mrgreen:
P1060652.JPG
Das hängt bei mir seit über 2 Jahren so im Büro.
Passt.
Andere Leuchten in der Wohnung sind mit gefrästen Eichenklötzchen versehen (WAF!)

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von ando » Do 21. Jan 2021, 09:56

... un dwenn du jetzt über den Deckenauslass noch ne Dose drübermachst, siehts noch besser aus, und keiner meckert über das rumhängende Kabel.

Bild

Sowat hier. Einfachmit den Stufenbohrer ein Loch reindrillern und über die Anschlüsse schieben.

Es gibt tatsächlich Leuchten, die genau so ab Werk gebaut sind. Ich mag die.

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zKuEexNDW8g

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Torpert » Do 21. Jan 2021, 10:10

Und ich habe diese Fassung entdeckt: https://special-led.de/lampenfassung-la ... weiss.html

Eure Ansätze gefallen mir aber besser :)

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Geoschreiner » Do 21. Jan 2021, 16:02

Joschie hat geschrieben:
Mi 20. Jan 2021, 17:09
Servus,

Ja, das Teil vom Eder ist schon toll, aber für ein zwei mal? Auch der Hobel wäre manchmal sehr praktisch, aber doch etwas exorbitant teuer.

Zudem passt das nicht an meine Fichtenmopeds da ich nur Echo und Shindaiwa habe, da müsste man dann etwas vergleichen und suchen welche Kupplungsglocke da von Stühl, Dollmar oder Husquatsch passt.
Daher der Gedanke mit der Scheibe für den Winkelschleifer.

Grüße
Josef
Billig sind die Eder-Anbaugeräte nicht gerade, manchmal findet man die gebraucht. Ich habe bisher sowas mangels Anwendungsfall nicht, aber sollte sich mal Bedarf ergeben...

Wenn es eine Scheibe für die kleine Flex sein soll, dann dürfte Arbortech die bewährte Adresse sein, bei der die Werkzeuge auch zuverlässig spandickenbegrenzt und relativ sicher sind. Ich wäre damit trotzdem recht vorsichtig unterwegs, weil man dabei mit dem Werkzeug näher am Körper ist als bei der Motorsäge und beim Trog außerdem wohl auch in unangenehmen Haltungen arbeiten muss.
Einiges findet man z.B. da: https://www.bildhau.de/de/fraesen-schleifen

Alternativ könnte man nach dem Ausstechen des meisten Materials mit der Kettensäge natürlich auch mit Handwerkzeugen arbeiten (Dechsel, Stichaxt, usw.), aber das dürfte recht anstrengend werden.

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RMK
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von RMK » Do 21. Jan 2021, 16:14

ausbrennen? so werden andernorts wohl Kanus gebaut... :)

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Julez
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Julez » Do 21. Jan 2021, 16:36

Ehrliche Handarbeit, so werden Tröge gefälligst gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=V_V9GIMWfWA

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Torpert
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Ein neues Auto muss her

Beitrag von Torpert » Fr 22. Jan 2021, 08:30

Welches ist das ideale Auto, um die nächsten 3 Jahre 3x wöchentlich 150 km zu pendeln (tschechische Autobahn)?

Der 20 Jahre alte Corsa macht die Tortur nicht mehr mit und fällt gerade auseinander. Ich fahre nicht selbst, finanziere das neue Auto aber für den Nachwuchs. Ich suche was, das nicht unnötig teuer ist. Ich will aber auch die nächsten 3 Jahre Ruhe vor dem Thema haben ;)

duese
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von duese » Fr 22. Jan 2021, 08:34

Dacia Sandero?

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Joschie
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Re: Ein neues Auto muss her

Beitrag von Joschie » Fr 22. Jan 2021, 09:15

@Torpert,

empfehlen kann ich Ford Fiasko Modellserie 09 (1,2ltr. oder 1,0Ltr. 100PS) sind standfest und zuverlässig.
Der 1,0er EcoBoost 100ps von Schwesterchen hat jetzt 270tkm runtergerappelt (ja die ist drei Jahre lang einfach 90km in Arbeit gefahren) und der wird sportlich gefahren. Einzig Pflege will der kleine Motor beim Fordler haben da der im Bezug auf Öl sehr anspruchsvoll ist, und Kühlerkreis ist etwas zu beäugen (1. WaPu war nach 30tkm inkontinent die zweite ist problemlos, Kühlerdeckel gehen gelegentlich kaputt).
Der 1,2er mit rund 65Pferdchen ist eher etwas träge aber auch ein zuverlässiger Begleiter.
Die Fiestas sind langstreckentauglich wenn man die nicht stets am Anschlag tritt. Der 1,2er ist mit 120 sehr angenehm zu fahren, leise und sparsam.

Ansonsten, Ford Fusion sind sehr sehr zuverlässige und langlebige Autos.
Auch Mondeo MK3 bekommt man günstig, der 2.0er TDCi Diesel (135 PS) ist gut und robust, einzig die ESD's sind so alle 180-200tkm fällig.
Genauso ist der 3.0er V6 sehr zu empfehlen, seidenweicher lauf, Kraft in allen Lebenslagen, Verbrauch geht 11-13 Liter bei gemäßigter Fahrweise, einzig Öl sehr empfindlich, verträgt nur 5W30.

Was man natürlich immer beachten muss ist, was ist bei den Vorbesitzern an Wartung gemacht worden, ich habe hald die Erfahrung gemacht das eine gute Werkstätte (das kann auch eine Hinterhofschrauberei sein!) viele Probleme im Vorfeld schon umschifft, auch ist es bei Ford ratsam zum Markenschrauber zu gehen da die internen Rundschreiben die Fremdmarken und Unabhängigen nicht mitbekommen, ob die dann jedoch ausgführt werden steht auf einem anderen Blatt.

Bei Dacia schlagen sich die Dokker bei uns in der Arbeit wacker, würde ich aber nur neu kaufen und nach 8-10 Jahren verschrotten. Langstrecke geht mit denen, ist aber krachtechnisch eher kein großer Spaß.

Grüße
Josef

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PowerAM
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Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von PowerAM » Fr 22. Jan 2021, 14:11

Vorsicht bei den Ford Ecoboost-Motoren mit "nassen" Zahnriemen. Die laufen im Motoröl, ihre kalkulierte Lebensdauer ist nicht ewig und der irgendwann nötige Austausch geht böse ins Geld.

Die Empfehlung für den 1.2er Fiesta kann ich sonst aber bestätigen - wir haben die Dinger dienstlich und die werden beim besten Willen nicht geschont. Im Flachland kommt man mit dem ziemlich blutleer wirkenden Motor noch einigermaßen aus, hat aber auf der Autobahn links nichts mehr verloren. Sobald es bergiger wird, ist der Motor aber total überfordert und säuft dann wahrscheinlich aus Frust.

Kaum jemand hat den Suzuki Swift NZ (Link zu Auto Motor und Sport) auf dem Schirm, gebaut von 2010 bis 2017. Fahrwerk und Lenkung sind sportlich bis straff, die Sitze langstreckentauglich. Der 1.2er mit 92 PS ist agil und drehfreudig, seine Steuerkette macht Suzuki-typisch keine Probleme. Als Schluckspechte sind die 1.2er nicht bekannt. Die Getriebeprobleme des Vorgängers MZ (2005 - 2009) beim 1.3er sind beim NZ offenbar kein Problem mehr. Wobei es auch genug alte Swift gab und gibt, die mit dem Getriebe keine Probleme haben. Der NZ ist praktisch nie rostig, Motoren und Getriebe verlieren kein Öl. Modelle mit Scheibenbremsen an der Hinterachse sollte man so benutzen, dass diese Scheibenbremse auch etwas zu tun hat. Sonst werden sie schwergängig und die nächste HU wird nichts. Ansonsten kann man mit dem Swift NZ blind hin fahren, für gewöhnlich haben sie nichts. Die Anforderungen ans Motoröl halten sich in Grenzen, ein 5W40 oder 10W40 reicht. Nachteilig empfinde ich die schlechte Sicht nach hinten raus und die hohe Ladekante zum ziemlich kleinen Kofferraum. Trotzdem würde ich lieber zum Swift greifen, als zu einem Polo oder Corsa.

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Pythonm
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Pythonm » Fr 22. Jan 2021, 21:08

Pythonm hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 21:02
Ich bin auf der Suche nach einem Bunsenbrenner-Aufsatz (Flamme senkrecht) für Schraub- (Ventil-) Kartuschen, der nicht aus Messing ist und sich vernünftig einstellen läßt....
Ich bin fündig geworden und sehr zufrieden:

https://www.usbeck.eu/de/index.php?artikel&gruppe=1422

gibts bei http://www.ehlert-partner.de/

Der Brenner ist für Schraubkartuschen, die muß man da also nicht bestellen...

b0n3
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung - Lötstation

Beitrag von b0n3 » Mo 25. Jan 2021, 02:36

Hallo,
Bin auf der Suche nach einer besseren Billigeren Lötstation,
Hintergrund: nutze meinen Miniware TS100 der eigentlich für unterwegs gedacht ist
zu lange schon als quasi ersatz, Da das Teil zum Löten super ist, vor allem für große LED COBs und so Zeug.
Meine alte 60W Lötsation kommt da nicht ran.
Will halt auch so ein DirektDrive Teil ( Heizung direkt in der Spitze).

Das wäre bisher mein Favorit
https://www.banggood.com/KSGER-T12-STM3 ... &ID=514179
Nachteil ist das das Stationsgehäuse nicht Geerdet ist, was ich aber bereit bin, selbst zu erledigen.
Hat wer mit den Teilen Erfahrung?
Oder eine bessere/günstigere Lösung?

Gruß Andi

j.o.e
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von j.o.e » Mo 25. Jan 2021, 03:23

Wieso nicht 'n gebrauchten Magnastat? Kurze 7er Spitze rein und Bleilot - und ich garantier Dir du bist glücklich.
Wimre hatte Matt schon mal sowas abzugeben.

sysconsol
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von sysconsol » Mo 25. Jan 2021, 08:44

Dienstlich habe ich eine analoge JBC-Lötstation mit T245-A genutzt.
Ist mir privat zu teuer für die wenige Zeit, die ich habe.
Ich nutze noch immer einen Ersa Multitip 25W/12V am Leistungssteller (keine Regelung).
Für ganz feine Sachen auch mal eine Lötnadel aus DDR-Zeiten. Die gibt es aber heute auch noch. Nur sollte man eine Dauerlötspitze aufstecken.

Für grobe Sachen hatte ich mal einen Noname-Lötkolben ähnlich der ZD99 - gekauft um 2009.
Wenig genutzt. Letztend hat das Heizelement vor Freude laut geklatscht ... :x


Mit etwas namhaften gebrauchten sollte man nichts falsch machen - außer die Ersatzteileversorgung vergessen.

Wenn man sich die Station selbst baut, reicht ein Lötkolben aus.

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von RMK » Mo 25. Jan 2021, 09:59

ketzerische Frage, wenn Dir der TS-100 so gut gefällt, warum nicht den beibehalten oder
vielleicht noch einen besorgen und nur einen "gescheiten" Halter mit ordentlich Leistung
dafür bauen?

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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung - Lötstation

Beitrag von Julez » Mo 25. Jan 2021, 10:18

b0n3 hat geschrieben:
Mo 25. Jan 2021, 02:36
Hallo,
Bin auf der Suche nach einer besseren Billigeren Lötstation,
[]
Ich habe diese und bis sehr zufrieden:
https://de.aliexpress.com/item/4000436747604.html
An einem Trafo wegen galvanischer Trennung und weil ich eh einen dahatte.
Als fertiges Gerät für Netzbetrieb würde ich dann dieses empfehlen:
https://de.aliexpress.com/item/32803295956.html
Set 8, da der schlankere Spitzenhalter wesentlich besser ist, da die Spitze nicht so weit rausguckt, was das Arbeiten vereinfacht. Als Spitze empfehle ich C4 für's Grobe und KF für's Feine.

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Joschie
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Joschie » Mo 25. Jan 2021, 11:01

PowerAM hat geschrieben:
Fr 22. Jan 2021, 14:11
Vorsicht bei den Ford Ecoboost-Motoren mit "nassen" Zahnriemen. Die laufen im Motoröl, ihre kalkulierte Lebensdauer ist nicht ewig und der irgendwann nötige Austausch geht böse ins Geld.

Die Empfehlung für den 1.2er Fiesta kann ich sonst aber bestätigen - wir haben die Dinger dienstlich und die werden beim besten Willen nicht geschont. Im Flachland kommt man mit dem ziemlich blutleer wirkenden Motor noch einigermaßen aus, hat aber auf der Autobahn links nichts mehr verloren. Sobald es bergiger wird, ist der Motor aber total überfordert und säuft dann wahrscheinlich aus Frust.
Kann ich so nicht bestätigen, Zahnriemen alle 8 Jahre oder 200tkm.
Kostete bei meiner Schwester inkl. Service um die 1000 Euro. Ist bei VauWeh und Co. auch nicht günstiger und dafür öfter fällig.

Noch kurz zum 1,2er. Ich hab den auch mal einige Wochen im Urlaub getreten (damit der auch mal Kilometer sieht) und konnte mich nicht beklagen. 120 - 130 Autostrada im Voralpenland vollkommen ausreichend. Einzig die Heizerfraktion die meint auf der Autobahn müsse man auf der linken Spur 250 zur Stoßzeit fahren hat ein Problem mit mir.
Sprittechnisch, ja, zwischen 6 und 8 Liter laufen durch.

Ach noch zum Suzuki, das Problem von Suzuki ist das es keine Händler mehr gibt (bei uns im Gai auf jeden Fall). Bei uns im Umkreis von 50km gerade noch einen.
Ähnlich ging es mit ZieDröhn, siehst du bei uns keinen einzigen mehr fahren. Pfuigott, Lancia oder FiAT haben sich auch zurück gezogen und die siehst du auch nur noch ganz sporadisch.

Und ich würde mir kein Auto mehr kaufen das nicht zu hunderttausenden verkauft wurde und in der breiten Masse läuft. Erfahrung macht klug.

Grüße
Josef

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Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von PowerAM » Mo 25. Jan 2021, 12:00

Meinem rumänischen Nachbarn hat man für den Zahnriemenwechsel beim Focus 1.5 EcoBoost ohne irgendwelche Extras knapp 1300 abgenommen. Zudem war das Fahrzeug 1,5 Wochen weg, weil man nicht wusste, wann man Zeit dafür haben würde. Der leihweise angebotene Fiesta hätte 45 EUR pro Kalendertag mit 50 Freikilometern gekostet - er hat drauf verzichtet. Ich vermag nicht zu sagen, ob man das anderswo auch für weniger kriegen würde.


Wir hatten einen Suzuki-Händler im Nachbarlandkreis. Suzuki hat sich jedoch von der überwiegenden Zahl seiner Vertragshändler getrennt, hatte aber auch selbst massive Probleme, die Händler in der Vergangenheit mit den Fahrzeugen zu versorgen, die sie haben und verkaufen wollten. Im Gegenteil! Es wurden den Händlern Fahrzeugpakete aufgedrückt, die bei der Kundschaft wenig oder kaum Akzeptanz fanden. Kleinstwagen mit Automatikgetriebe fände ich zwar toll, bei einem knapp über 10 kEUR teuren Fahrzeug gehen 1,5 kEUR Aufpreis dafür aber nicht mehr. Die Händler waren bei schwer verkäuflichen Modellen quasi genötigt, auf Teile oder ganz auf ihre Marge zu verzichten. Der genannte Händler blieb aber wegen selbst haufenweise verkauften Fahrzeugen im Umkreis eine "auf Suzuki spezialisierte Werkstatt" und schickt seine Mitarbeiter weiterhin auf die einschlägigen Schulungen.

Den von mir empfohlenen Swift NZ (mit Bauzeitraum bis 2017) kriegt man jetzt noch für sehr vernünftige Kurse und mit erträglichen Laufleistungen. Mit Extras war man bei den Deutschland-Modellen geizig, die allerbeste Ausstattung (ohne einen "Sport" nehmen zu müssen) bringt immerhin Tempomat, Sitzheizung, Klimaautomatik und manchmal sogar keyless mit. Wirkliche bekannte Schwachstellen gibt es nicht, die Markenforen beschäftigen sich eher mit Tuning. Man muss sich ja keine Bastelbude aussuchen.

Der Swift war in der letzten Zeit das verkaufsstärkste Modell und ging neben dem Verkauf an private Nutzer auch an Autovermietungen. Die flogen zwar allerspätestens nach zwei Jahren mit dann etwa 40 Tkm aus der Flotte, tauchen jetzt aber aus der Hand privater Verkäufer wieder auf. Ihre Technik ist beherrschbar, die Kiste ist auch ohne markengebundene Diagnosetechnik im Griff zu behalten. Ich hätte keine Bedenken, die Wartung in eine freie Werkstatt zu geben, solange dort markenoffen und auch sonst gewissenhaft gearbeitet wird. An Verbrauchsmaterialien ist über die lokalen Werkstattlieferanten alles zu bekommen. Fahrwerksteile gelten als robust und die Bremsen als standhaft. Brechende Fahrwerksfedern scheinen auch kein Thema zu sein. Wer selbst nichts kaputt fährt, der hat an den gewöhnlich sehr lange rostbeständigen Swift-Karossen wenig zu tun.

Mein Papa hat einen 2010er Swift NZ 1.2 als voll gepacktes Sondermodell - vollkommen problemlos mit jetzt etwas mehr als 70 Tkm. Der 2012er Jimny meiner Mutter ist mit gut 200 Tkm bislang auch unauffällig, war aber noch nie im Gelände. Dieses ist das einzige Modell, bei dem man mit Rost aufpassen muss. Das Exemplar wurde nach dem Kauf mit Fett geflutet und wird jährlich kontrolliert/ausgebessert. Ich habe einen 2008er Swift Sport mit etwas mehr als 120 Tkm - auch technisch unauffällig. Der ist aber nicht mein Alltagsauto, würde in Berlin weder Spaß noch Sinn machen. Diese Aufgabe erfüllt ein 2002er Smart 450 besser und für weniger Kosten.

b0n3
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von b0n3 » Mo 25. Jan 2021, 13:07

RMK hat geschrieben:
Mo 25. Jan 2021, 09:59
ketzerische Frage, wenn Dir der TS-100 so gut gefällt, warum nicht den beibehalten oder
vielleicht noch einen besorgen und nur einen "gescheiten" Halter mit ordentlich Leistung
dafür bauen?
Hab ich schon überlegt, allerdings ist mir vom handling ne Station lieber als das Display im Griff.
Die von Julez ist das was ich mir ausgesucht hab in alt und ohne Neztteil.
Will aber ein Netzteil drin haben und nicht mit Netzteilklotz arbeiten, auch wenns recht billig ist.

Gruß Andi

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Julez
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Re: Kaufberatung/Kaufentscheidung/Kaufempfehlung

Beitrag von Julez » Mo 25. Jan 2021, 13:39

PowerAM hat geschrieben:
Fr 22. Jan 2021, 14:11
Vorsicht bei den Ford Ecoboost-Motoren mit "nassen" Zahnriemen. Die laufen im Motoröl, ihre kalkulierte Lebensdauer ist nicht ewig und der irgendwann nötige Austausch geht böse ins Geld.
[]
Und immer fleißig Öl wechseln. Mein Kumpel hat mich ausgelacht dass ich immer jährlich Öl wechsele trotz nur 3-4000km Laufleistung. "30.000 km gehen locker."
Er hat jetzt einen neuen Motor für 5k€. Dafür kann ich 200x Öl wechseln.

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