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Der chaotische Hauptfaden

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Fritzler
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Beitrag von Fritzler » Do 6. Mai 2021, 14:48

Die TRMS mögen wohl die "Rest"welligkeit der gleichgerichteten SPannung ohne Elko nicht,

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Toni
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Beitrag von Toni » Do 6. Mai 2021, 15:26

Die gemessenen Spannungen liegen ja weit auseinander. Du kannst grob bestimmen was stimmt indem du eine Glühbirne anschließt, und eine identische Glühbirne an DC Netzgerät. Mit DC auf gleiche Helligkeit stellen -> das entspricht dann gleicher DC Effektivspannung

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reutron
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Beitrag von reutron » Do 6. Mai 2021, 16:16

Messe doch mal den Widerstand in Sperrrichtung vom Selengleichrichter, wenn der zu gering ist misst du mit der RMS Messgeräten die Summe von Gleich- und Wechselspannung. ;)

sysconsol
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Beitrag von sysconsol » Do 6. Mai 2021, 17:12

Da war mal was mit dem CREST-Faktor und dem Einfluss der Frequenz auf den Messwert.
Manche Messgeräte können zudem DC-Anteil, AC-Anteil und beides (AC+DC) anzeigen.

Mindestens zum Metrahit muss es eine glaubwürdige Anleitung geben ;)

sysconsol
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von sysconsol » Do 6. Mai 2021, 18:24

Fritzler hat geschrieben:
Do 6. Mai 2021, 14:48
Die TRMS mögen wohl die "Rest"welligkeit der gleichgerichteten SPannung ohne Elko nicht,
Der Scheitelwertfaktor als auch der Formfaktor vom Netzsinus und am Graetz-Ausgang sind gleich.
Ein echtes TRMS-Messgerät sollte damit klarkommen.

Ich tippe immernoch auf Bedienerfehler.

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Raja_Kentut
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Beitrag von Raja_Kentut » Do 6. Mai 2021, 18:44

Nochmal nachlesen:
Gleichrichtwert und Effektivwert.😉

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ferdimh
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Beitrag von ferdimh » Do 6. Mai 2021, 19:00

Die meisten TRMS-Geräte machen ihre TRMS-Funktion im DC-Betrieb aus. Andere nicht.
Nichtsdestotrotz ist für den häufigsten Fall ungeglätteter Gleichspannung die Last eine Spule. Hier ist dann der Gleichrichtwert entscheidend, und der liegt zum Effektivwert ziemlich genau in dem von dir gemessenen Verhältnis.
Daher wird z.B. bei Gleichrichtern für Bremsen an Motoren aus 230V~ 200V=, wobei tatsächlich nur 1,4V fehlen.

dom
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von dom » Do 6. Mai 2021, 20:51

Kurze Frage an die Elektriker...

Ist es wirklich sinnvoll NYM unter dem Estrich mit Installationsrohr M20/M25 zu verlegen? Es werden ohnehin 5x1.5m² verlegt und jede Steckdose bekommt ihre eigene Phase.

Der Vorteil der Erweiterbarkeit ist Wunschdenken, dass Rohr ist ja bereits voll wenn man nicht gerade M32 nimmt. Und das macht wieder Probleme mit der Höhe an Kreuzungen... Wenn man zusätzlich sämtliche Kurvenradien betrachtet, wird ein Austausch auch kein Kinderspiel.

Klar, ein leeres Installationsrohr zusätzlich legen ist immer gut, genauso KNX + Ethernet in ein Rohr zu legen (hier ist Potential für Austausch vorhanden und die Kabel flexibel). Aber sonst?

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von Chemnitzsurfer » Do 6. Mai 2021, 21:09

In Neuanalgen nimmt man eher 2,5mm² für Steckdosen.
NYM-J soll nicht direkt in verdichteten Beton etc. verlegt werden.
Zur Verlegung über, auf, im und unter Putz
Im Mauerwerk und im Beton, ausgenommen die direkte Einbettung in Schüttel-, Rüttel- oder Stampfbeton
In trockenen, feuchten u. nassen Räumen
Für die Verwendung im Freien geeignet, sofern sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind

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gafu
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von gafu » Do 6. Mai 2021, 21:46

Das rohr beim verlegen auf der rohdecke ist nur zum mechanischen schutz. In der regel wird das auch beim übergang zur UP-Verlegung an der wand mechanisch weggeschnitten.
Im prinzip könnte man auch darauf verzichten, wenn man die kabel bis zum einbau der fußbodendämmung unter dem estrich mit abdeckbrettern oder dergleichen vor beschädigung schützt.

Schweres schutzrohr oder erdkabel verwendet man bei verlegung *IN* der rohdecke, also im betonbauteil selbst. Wegen der beschädigungsgefahr beim verdichten.

Wenn man komplett bis zur Dose mit rohren geht, könnte man ja auch so installieren wie die österreicher, und dann einzeladern einziehen. Die lassen sich dann auch leichter auswechseln.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von Lukas_P » Fr 7. Mai 2021, 12:35

Ich bin widermal wissbegierig...

Welche empfindlichkeit haben "normale" Frequenzzähler so ? ich bin am überlegen was selber bauen zu wollen. Dafür will ich ein Prescaler IC verwenden (wie in SAT Tunern oder so (?) Etwa das hier. Das würde mir dann Frequenzzälung bis ~1.2GHz ermöglichen... was mehr als ausreichend sein sollte ;) . Nur die eingangsempfindlichkeit von dem IC macht mich nachdenklich (~ -18dBm (Abb3)) Ist das "gut" also was haben "professionelle Geräte" so? Weil ich mein, einen Vorverstärker für den GHz Bereich bauen stelle ich mir alles andre als lustig vor :lol: :? .... Funktioniert meine idee überhaupt so ? oder macht mir da ein eventuelles Rauschen am Signal einen Strich durch die Rechnung?

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von CH-Bastler » Fr 7. Mai 2021, 17:21

Hier hat jemand ein Frequenzzähler bis 1GHZ als Open Source Projekt gebaut. https://www.changpuak.ch/electronics/Ar ... termod.php
Hat auch andere tolle Projekte

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Bastelbruder
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Beitrag von Bastelbruder » Fr 7. Mai 2021, 18:11

Vorverstärker gibts als spottbillige Vierbeiner mit 50 Ohm in und out. Die haben u.A. den Vorteil daß der relativ teure Teiler geschützt ist, und zum Zweiten der Eingang des Teilers sich mit einem Widerstand nach Masse noch etwas weiter von der Ideallinie wegziehen läßt damit der ohne Eingangssignal sich nicht als Lottozahlengenerator aufspielt.

ch_ris
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von ch_ris » Fr 7. Mai 2021, 18:54

nachdem auch linux behauptet meine sd karten wären schreibgeschützt, hab ich mal in den schacht reingeguckt. ist ein eingebauter reader von dell latitude. um da ran zu kommen muss ich das ding komplett zerlegen. ich überlege ob ich da mit ner schlinge rein kann um das grade zu ziehen. :?: ich weis nicht wie das original aussieht. im oberen bereich sieht man die schalter/klinke/ding, etwas heller in der farbe, offenbar verbogen.
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queck
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von queck » Fr 7. Mai 2021, 20:40

Frage zur Steckverbindung zwischen ebike Akku und Fahrrad.
Kennt hier jemand diesen Buchsentyp? Der Übergangswiderstand ist hier nicht gut, ständig ist die Buchse oxidiert, dann fällt die Unterstützung aus. Wenn ich die Buchse und den Stecker putze/schmirgle läufts wieder. Ersetzen der Buchse wäre einfacher.
Im Inneren des Akkus fand ich übrigens ein langes schwarzes Frauenhaar und eine nicht verwendete Buchse :lol:
Dateianhänge
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sysconsol
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von sysconsol » Sa 8. Mai 2021, 08:38

ch_ris hat geschrieben:
Fr 7. Mai 2021, 18:54
nachdem auch linux behauptet meine sd karten wären schreibgeschützt, hab ich mal in den schacht reingeguckt. ist ein eingebauter reader von dell latitude. um da ran zu kommen muss ich das ding komplett zerlegen. ich überlege ob ich da mit ner schlinge rein kann um das grade zu ziehen. :?: ich weis nicht wie das original aussieht. im oberen bereich sieht man die schalter/klinke/ding, etwas heller in der farbe, offenbar verbogen.
Ich kann auf dem Foto nicht wirklich etwas erkennen.
Aber das Prinzip ist eigentlich, dass der Schreibschutzschieber an der Karte eine Kontaktfeder betätigt.
Bei mir war Staub die Ursache, warum kein Kontakt hergestellt wurde und damit der Schreibschutz aktiv ist.
Schacht und Karte
Schacht und Karte
kein Schreibschutz
kein Schreibschutz
Schreibschutz
Schreibschutz

ch_ris
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von ch_ris » Sa 8. Mai 2021, 08:53

Danke.
verdammt, bei mir ist der Kontakt nach hinten weggedrückt/umgeknickt.
Zuletzt geändert von ch_ris am Sa 8. Mai 2021, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Cubicany
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von Cubicany » Sa 8. Mai 2021, 09:05

Ich hab da was, was mir schon seit ein paar Tagen im Kopf heran wächst.

Und zwar habe ich die Möglichkeit gegen den Stahlpreis aufgewogen
an einen ollen Industrie-Roboter dran zu kommen. Ist augenscheinlich das
kleinste, was es so gibt, kann aber angeblich trotzdem viel Last heben.
Im Vergleich zu einem Universal Robots UR 3 ist der noch etwas kleiner, aber
so massiv wie ein ABB.

Der wurde mal überspritzt, daher kann ich keinen Hersteller erkennen. Hoffe,
ich erkenne was, wenn ich den vor Ort habe.

Zum Herumspielen also eigentlich ideal.

Es gibt nur ein kleines Manko.

Der kommt mit Antrieben und deren Kabeln, aber ohne jegliches Hirn (Steuerkasten).
Also auch die On Board Elektronik ist bereits entnommen.
Daher zögere ich halt noch, denn so einen trotzdem noch ca. 50 Kilo schweren Brecher
muss ich ja irgendwie rechtfertigen.

Ist es ein (finanziell) hoher Aufwand, das irgendwie auf die Arduino Plattform umzustricken?

Datenblätter zu Stromaufnahme der Antriebe usw. kann ich erst recherchieren, wenn der hier steht.
Zuletzt geändert von Cubicany am Sa 8. Mai 2021, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.

sysconsol
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von sysconsol » Sa 8. Mai 2021, 09:07

Eben noch mal beim D430 geschaut:

Da kommt der Kontakt von der Seite, nicht von oben.
D430-SDSchacht.jpg

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Beitrag von video6 » Sa 8. Mai 2021, 09:17

Robby würde ich immer einsacken ;)
Heutzutage ist doch die Steuerung einfacher zu realisieren wie vor 25 Jahren.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von ch_ris » Sa 8. Mai 2021, 10:36

sysconsol hat geschrieben:
Sa 8. Mai 2021, 09:07
Eben noch mal beim D430 geschaut:

Da kommt der Kontakt von der Seite, nicht von oben.
Als du's schriebst fiel mir ein, ich hab doch noch einen als Teileträger.
Da sieht es auch so aus wie bei dir. display fehlt eh schon, trotzdem muss(te) er komplett auseinander :( :( :(
eigentlich.
ich kann aber, am Speicher vorbei, gerade so beide pins sehen.
links die beiden abgesetzten sinds.
kurzschließen würde/werde ich die sowieso, den quatsch brauch ich nicht.
nur wie. mal schauen...

Glück gehabt, erst mal. ich hab mit einem Haken aus einer Fahrradspeiche drin rumgestochert, mehr oder weniger ziellos.
Karte lies sich formatieren.
Dateianhänge
noex_19.jpg
Screenshot_20210508-103953.png
Zuletzt geändert von ch_ris am Sa 8. Mai 2021, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von gafu » Sa 8. Mai 2021, 11:23

queck hat geschrieben:
Fr 7. Mai 2021, 20:40
Frage zur Steckverbindung zwischen ebike Akku und Fahrrad.
Kennt hier jemand diesen Buchsentyp?
noch nie gesehen.
sieht auf dem foto aus, als wären die aus alu?!

dann nach dem schmirgeln unbedingt mit etwas wasserabweisendem einfetten. Kann auch vaseline sein, oder die wago-paste für aludräht. Kein silikonfett.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von queck » Sa 8. Mai 2021, 12:01

@gafu Alu denke ich nicht,eher angelaufenes Messing. Das fahrrad/der Akku ist von 2015.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von Julez » Sa 8. Mai 2021, 12:27

Ich nehme für Steckverbindungen immer ein klitzekleines bisschen Graphitpaste. Ein automatisierter Versuch mit 1000 Steckzyklen an einem Modellbau-Goldkontaktstecker brachte hier mit nicht sichtbarem Verschleiß und nur 10% Übergangswiderstandszunahme das beste Ergebnis. Auch für schwergängige Netzstecker etc. zu empfehlen.

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitrag von queck » Sa 8. Mai 2021, 14:03

@julez das klingt interessant. Graphitpulver habe ich keines. Abrubbeln mit weichem Bleistift (ddr-fallbleistiftmine) wäre eine Option alternativ habe ich fahrradkettenöl mit graphitzusatz

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