Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » Fr 26. Jan 2018, 19:50

Ich würde es anders rum machen:
Grund: der Trenntrafo hat einen festen Innenwiderstand. Wenn man eine deutlich geringere Spannung als 230V einstellt, hat die Quelle den Innenwiderstand des Stelltrafos (der bei geringer Spannung ungefähr proportional zur Stellung des Schleifers ist) + den Innenwiderstand der Quelle (einschließlich Trenntrafo), der mit dem Quadrat der Schleiferposition eingeht, also bei allem unter Halbgas problemlos vernachlässigbar ist. So hat man auch bei geringen Spannungen eine potente Spannungsquelle.
Wenn der Trenntrafo hinten hängt, hat man immer den vollen Innenwiderstand des Trenntrafos in Reihe, der, davon abgesehen, dass er ohnehin höher ist, als der eines Stelltrafos ist, auch nicht weniger wirksam wird, wenn man runterdreht. So wird der Bereich unter ~50V nicht mehr sinnvoll belastbar.

Anders ist das, wenn der Trenntrafo geringer belastbar ist als der Stelltrafo: Dann hält man sich so die Möglichkeit offen, den Trenntrafo nur zu nutzen, wenn man ihn wirklich braucht und hat außerdem noch eine potente nicht netzgetrennte Stromquelle, um z.B. Saugbrenner zu regeln.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon uxlaxel » Fr 26. Jan 2018, 20:36

richtig: zu erst den trenntrafo und dann den stelltrafo. ich habe mich da auch belehren lassen. eine versuchsreihe hat auch bewiesen, dann die umgekehrte reihenfolge bei niedrigeren spannungen nur noch extrem weiche spannungen (also unter last schnell zusammen brechen) heraus spuckt.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Luftwatz » Fr 26. Jan 2018, 22:17

"Und ein Punktscheissgerät, bräuchte ich auch unbedingt mal.." , finde ich gut, dass zauberkopf so offen damit umgeht :mrgreen: .
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon zauberkopf » Sa 27. Jan 2018, 00:19

Das ist noch gar nichts.. xanakind hatte mal den Vogel abgeschossen, in dem er an seinen Quadrokopter einen Vogelkackesimulator implementiert hat.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon xanakind » Sa 27. Jan 2018, 01:53

Jap!
Hier:
https://www.youtube.com/watch?v=HpHa21dUW7E
Also ein fliegendes Punktscheissgerät! :lol:
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon reutron » Sa 27. Jan 2018, 12:00

Immer erst den Trenntrafo und dann den Stelltrafo, der Trenntrafo ist schließlich für 230V berechnet und nicht für 0-230V. (sonst hast du starke Spannungseinbrüche bei Belastung des Trafos und erhöhte Verlustleistung im Trafo, was der überhaupt nicht mag ;) )
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 27. Jan 2018, 12:47

wie wird das Schätzchen angeschlossen?
Netz zwischen U/J und dann den Verbraucher zwischen 180V/J ?

wattmeter.png
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ESDKittel » Sa 27. Jan 2018, 13:56

Kann sein daß die Pfade getrennt sind, also Strompfan J_li <-> J_re, und Spannungspfad U <-> 90V/180V/1000(V?)
Miß mal die Verbindungen zwischen den einzelnen Anschlüssen aus.
Kann es sein daß da bei den 2,5A 5A Markierungen ein Shunt fehlt oder Sicherungshalter?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 27. Jan 2018, 14:02

Da waren glaub ich noch zwei Steckbrücken bei, muss ich mal schauen wo die sind. Hinter den 1000 steht noch Ohm, das sieht man leider auf dem Foto nicht.

zwischen der linken J Klemme und allen 2,5 und 5A Anschlüssen, sowie zischen jeden der 2,5/ 5A Anschlüssen messe ich immer ca. 0,6KOhm, zwischen der anderen J klemme und den 2,5/5A Anschlüssen kann ich etwa 0,7K messen.

zwischen 90V und 180V etwa 3,5 KOhm , zwischen 180V und 1000 Ohm messe ich 5,6K , und zwischen 90V und 1000 Ohm 2,6K Ohm
Zuletzt geändert von Chemnitzsurfer am Sa 27. Jan 2018, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ESDKittel » Sa 27. Jan 2018, 14:11

Dann schätze ich mal das es 30V(1000Ohm), 90V(3000Ohm) und 180V(6000Ohm) als Spannungspad sind.
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Nickel/Gold Oxidation, Migration

Beitragvon E_Tobi » Sa 27. Jan 2018, 14:12

Hat einer von euch vielleicht Erfahrung mit verschraubten Nickel/Gold Kontaktstellen?
Man liest viel über elektrochemische Spannungsreihen, Metall-Migration, uvm, aber ich kann keine tatsächlichen Versuch sehen in dem zum Beispiel ein Nickel-Kabelschuh und ein Goldbeschichtetes PCB die Kontaktstelle mit der Zeit zerstört hätten...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Sa 27. Jan 2018, 14:58

Die Kombination Goldplatine - vernickeltes Batteriekontaktfederblech findet sich in den meisten Taschenrechnern. Da ist das bisher meist gut gegangen.
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Beitragvon ESDKittel » Sa 27. Jan 2018, 15:41

Gold und Nickel liegen auf der Spannungsreihe eventuell nicht weit genug auseinander, oder es fehlt die dauerhafte Einwirkung eines Elektrolytes.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » Sa 27. Jan 2018, 18:09

Ne Frage ist eher an Retro-PC Baslter (486er Ärä) gerichtet.
mometan bin ich beim Eltern und bastelte mit ne 486er, wo der bis zu 60MHz FSB läuft

Hatte mehre alte WD Caviar mit rundliche schwarze Gehause ausprobiert, keiner davon tut, aber alte Quantum proDrive LPS tut astrein und MS DOS startet.
ebenso WD 39044 (3,5" doppelte Bauhöhe, 40MB) tut 1A


Sagmal, hat alte HDD Sorte wie "WD caviar 2540" extreme Problem mit Alterung.??

PS: diesemal läuft 486 DX2 mit gesunde FSB von 33mHz und nicht mit extremwerte wie 55 /60MHz FSB.
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Beitragvon video6 » Sa 27. Jan 2018, 18:36

Muss mal in meinen Beständen kramen einige hab ich vor einiger Zeit aber nen Kumpel zur Verwertung gegeben der hat die zerlegt.
Waren aber eher neuere von 2000 er
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » Sa 27. Jan 2018, 18:39

Mario,, nein, ich brauche keine neue HDD.

Ich frage nur, ob man mit extreme Alterung von diese Festplattesorte mitbekommt. WD in schwarze rundliche Klotz. (ich habe diese Sorte, 5 Stück, keiner tut..)

http://www.computer-retro.de/Bilder/Fes ... D-1993.jpg
Zuletzt geändert von Matt am Sa 27. Jan 2018, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon andreas6 » Sa 27. Jan 2018, 18:43

Drehe solche alten Platten mal ruckartig um die Plattenstapelachse. Wenn die länger gelegen haben, schafft es der Motor nicht, den Stapel loszudrehen.

MfG. Andreas
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Sa 27. Jan 2018, 18:49

Da war kürzlich irgendwo ein Bild, ich weiß nicht welches Fabrikat...
Der Kopfträger-Anschlagpuffer aus schwarzem Gummi ist zerflossen und die Schmiere hat alles zusammengeklebt.

Bei der Gelegenheit sind die Köpfe vom Rand der Platte gerutscht.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon E_Tobi » Sa 27. Jan 2018, 20:23

Bastelbruder hat geschrieben:Die Kombination Goldplatine - vernickeltes Batteriekontaktfederblech findet sich in den meisten Taschenrechnern. Da ist das bisher meist gut gegangen.

ESDKittel hat geschrieben:Gold und Nickel liegen auf der Spannungsreihe eventuell nicht weit genug auseinander, oder es fehlt die dauerhafte Einwirkung eines Elektrolytes.


Klingt als wäre das Problem eher akademisch...vorhanden, aber nicht relevant, so lange man das nicht in Salzwasser absäuft...
Dann lohnt es sich das mal zu testen. Danke schon mal!
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » Sa 27. Jan 2018, 22:14

Bastelbruder hat geschrieben:Da war kürzlich irgendwo ein Bild, ich weiß nicht welches Fabrikat...
Der Kopfträger-Anschlagpuffer aus schwarzem Gummi ist zerflossen und die Schmiere hat alles zusammengeklebt.

Bei der Gelegenheit sind die Köpfe vom Rand der Platte gerutscht.

Das waren Quantum ProDrive LPS mit SCSI Anschluss.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon berlinerbaer » Sa 27. Jan 2018, 22:24

Laufen die Platten denn überhaupt an?
Sollte man spüren können, wenn man sie in der Hand hält.

Daß absolut alle kaputt sind, könnte natürlich auch ein Serienfehler sein, aber bei SCSI würde ich mir, wenn sie sich drehen, den Bus inkl. Termination (die gesteckten arrays in den Platten oder am Busende) und die SCSI-IDs am Bus (keine Dubletten) mal sehr genau anschauen.
SCSI kann da extrem zickig sein.

Da Du zumindest eine zum Laufen gekriegt hast, solltest Du dem Problem eigentlich recht zügig beikommen können.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » So 28. Jan 2018, 06:54

achja, der läuft schon an, das merke ich schon. Bei mir ist nur IDE angesagt und getestet, auch wenn ich bei Eltern mehre SCSI Platte gelagert habe.

Eine ist bereits gepackt, damit ich zuhause es testen könnte, nicht dass IDE Controller Problem habe.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » So 28. Jan 2018, 10:37

Nachtrag: Problem mit Festplatte, langsam härtet Verdacht zu Netzteil: alle 486 Board und 386SX Board hat manchmal Startproblem.
Da hatte ich anfangs nur mit eine Board (der mit extrem hohe FSB) und hab Schuld an Tantal-Elko in Reset-Schaltung geschoben.
Selten hängt der mittendrin in Betrieb auf.


Gnarf.. hab keine weitere AT Netzteil zum ausprobieren, dann kann ich vielleicht erklären, warum keine schwarze WD-HDD tut.

Grüss
Matt
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Schneewittchen » So 28. Jan 2018, 14:59

Schneewittchen hat geschrieben:Die Oberfläche ist definitiv geschmolzen, was noch ganz rechts zu lesen ist:

76B das "B" könnte auch eine 8 sein!
23L



Also, das Teil heisst FP6276B, hier das Datenblatt: http://www.feeling-tech.com.tw/km-master/ezcatfiles/cust/img/img/24/fp6276bv066-g1.pdf
Hat jemand so ein Teil rumliegen, ich wüsste sonst nicht wo ich sowas herkriegen soll?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon tom » So 28. Jan 2018, 15:26

Schneewittchen hat geschrieben:
Schneewittchen hat geschrieben:Die Oberfläche ist definitiv geschmolzen, was noch ganz rechts zu lesen ist:

76B das "B" könnte auch eine 8 sein!
23L



Also, das Teil heisst FP6276B, hier das Datenblatt: http://www.feeling-tech.com.tw/km-master/ezcatfiles/cust/img/img/24/fp6276bv066-g1.pdf
Hat jemand so ein Teil rumliegen, ich wüsste sonst nicht wo ich sowas herkriegen soll?


Hier ?
http://www.alibaba.com/trade/search?fsb ... xt=FP6276B
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