Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Schneewittchen » So 28. Jan 2018, 15:34

Danke, das hatte ich schon gefunden. Aber ich kann weder englisch noch möchte ich mich wegen einem 5 Cent Teil dort anmelden, darum meine Frage hier.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Frickelfreddy » So 28. Jan 2018, 22:18

Weswegen benutzt man bei PWM-Modulen wie Reglern oder elektronischen Netzteilen immer nervtötende Frequenzen um 13 khz?
Vier Kilohertz drüber und die Nachtruhe wäre gesichert.

Technische Gründe?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » So 28. Jan 2018, 22:39

Frickelfreddy hat geschrieben:Weswegen benutzt man bei PWM-Modulen wie Reglern oder elektronischen Netzteilen immer nervtötende Frequenzen um 13 khz?
Vier Kilohertz drüber und die Nachtruhe wäre gesichert.

Technische Gründe?
Oft hört man nicht die eigentliche Schaltfrequenz sondern die Regelschwingungen im Leerlauf. immer wenn der Pufferelko sich leert geht der Schaltregler kurz in Betrieb. Ich hab auch so ein Akkuladegerät. Wenn der Akku läd ist alles ruhig. Sobald er voll ist geht das Fiepen los.
Was auch sein kann ist das die Umschaltverluste in den Mosfets zu hoch werden. Schaltregler laufen aber normalerweise alle bei über 20kHz.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon video6 » So 28. Jan 2018, 23:08

Meist fiepen die wenn die Elkos so langsam am sterben sind.
Wenns piept im Hinterkopf behalten “Elko Kur steht an” sonst macht’s einfach mal bumm dann Ruhe.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Wurstblinker » So 28. Jan 2018, 23:16

Nachdem meine Standbohre nun nen Motor hat , die Elektrik auch funktioniert ,
dachte ich , schau mal eben noch warum die Pinole so schwer geht.........
Nach 2 Stunden hatte ich das teil endlich draußen und das Problem gefunden.
Es gibt jetzt 2 mögliche Fehler:
1.Pinole zu dick
2. Führung zu dünn
Was nun?
Die GG Führung ausschleifen oder die Pinole auf die Drehe, was natürlich erheblich einfacher währ...

Bild
Bild
Edit: hab natürlich schon versucht die Führung zu schleifen ,da ist kein Rost drinn , auch wenn es so aussieht auf dem Bild
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » So 28. Jan 2018, 23:25

Wurstblinker hat geschrieben:Die GG Führung ausschleifen oder die Pinole auf die Drehe, was natürlich erheblich einfacher währ...
Schon mal alles gut ein geölt?
Vom Abdrehen rate ich ab weil das nie so genau ist wie Du dir das vorstellst. Sonst könnte man noch mit Polierpaste vor Ort die zwei Teil zusammen einschleifen.
Um was für eine Maschinen handelt es sich den?
Bei schweren GG Maschinen spielt durchaus die Aufstellung eine Rolle wegen Verzug durch Eigengewicht.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon tschäikäi » So 28. Jan 2018, 23:26

Moin,

ich kenne das von der Frässpindel meine Drehe. Hä? Is ne HQ400B, da kommt sowas vor.
Also: die Führung kann man doch feststellen, also klemmen.
Da vielleicht mal mit nem dicken Schraubenzieher oder Meißel Spannung drauf geben.
Hat bei mir geholfen.
Material abnehmen würde ich keinesfalls. Das vorher mit Sicherheit mal gepasst und war leichtgängig.
Und zu viel Spiel is kacke. Die Schneidbrennermethode ist leider irreversibel.
Gruß Julian
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Wurstblinker » So 28. Jan 2018, 23:42

Anse hat geschrieben:
Wurstblinker hat geschrieben:Die GG Führung ausschleifen oder die Pinole auf die Drehe, was natürlich erheblich einfacher währ...
Schon mal alles gut ein geölt?
Vom Abdrehen rate ich ab weil das nie so genau ist wie Du dir das vorstellst. Sonst könnte man noch mit Polierpaste vor Ort die zwei Teil zusammen einschleifen.
.

Zusammen Einschleifen macht wohl am meisten sinn..
Wollte auf der Drehe eh nur Schmirgeln
Hier ist die Kleine mal komplett im Bild
Bild
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Geoschreiner » Mo 29. Jan 2018, 02:02

Ich würde besonders die Nut und die Passfeder nochmal penibel auf mögliche Grate, durch Druck aufgeworfene Ränder und ähnliche mechanische Problemverursacher untersuchen. Vorsichtshalber sollten auch alle Kanten der Nut, der Passfeder und der Verzahnung dezent entgratet werden bzw sein. Falls sich ohne weiteres nichts erkennen lässt, kannst du auch die Pinole mit dunklem Edding ganz oder zumindest an verdächtigen Stellen färben und nach Trocknung dann vorsichtig zumindest ein Stück weit wieder in die Bohrung schieben und entfernen. Klemmende Stellen (=höhere Bereiche) sollten sich dann als Bereiche mit abgeriebenem Edding eindeutig erkennen lassen. Du kannst natürlich auch Tuschierpaste nehmen, falls du sowas hast (ich habe es nicht).

Unbedingt (!!!) alle Bereiche, in denen schon mal geschliffen wurde, penibelst von allen Schleifkörnern reinigen, bevor die Pinole nochmal probiert wird. Grate und ähnliches entferne ich bei solchen Teilen nur per Feile und Schaber, dann habe ich nicht den Zirkus mit den Schleifkörnern, die sich überall dort ablagern, wo man sie sicher nicht haben möchte. Abdrehen oder Einschleifen würde ich nicht machen, das sollte eigentlich nicht nötig sein.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon the_placebo » Mo 29. Jan 2018, 08:24

Ich bin gerade auf der Zielgeraden mit dem Compaq Portable 3, Das letzte Puzzleteil ist diese Lithium Batterie:
oben.png

unten.png


Innen erkennbar ist eine Diode und ein Widerstand.
Kann ich die einfach durch einen 2-Fach Batteriehalter ersetzen?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Wurstblinker » Mo 29. Jan 2018, 09:57

Bin etwas weiter gekommen.
Schuld ist die Pinole,wenn ich sie von oben reinstecke, klemmt sie auch im letzten Drittel.

Die Austreiböffnungen für den Morsekegel hab ich schon nachgeschliffen
sowie das Langloch gegen verdrehen, entgratet.
Die Verzahnung hat keinen Grat.

Die Pinole etwas dünner Schleifen im unteren Bereich ?
Oder doch Schleifpaste drauf und 1000 mal rauf und runter?
Bin da immernoch unsicher.....
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Mo 29. Jan 2018, 18:30

Zu der Batterie gibts sogar ein Datenblatt. In Reihe sind da eine 1N5817 und 1,6 k. Deshalb ist die Spannung etwas niedriger als die üblichen 3,6 Volt angegeben. Dem CMOS-SRAM reichen aber auch 3 Volt, unbedingt aber den Widerstand in Serie schalten.

Es spricht aber kaum etwas dagegen, eine andere LiSOCl2-Zelle einzubauen, das sind im Gegensatz zu allen anderen Zellen die einzigen, die hundertprozentig dicht sind und die angegebenen Daten einhalten.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon the_placebo » Mo 29. Jan 2018, 18:56

Dankeschön, dann schau ich mich nach einer entsprechenden um :)
Anscheinend hab ich mich beim Suchen verkompliziert...

Mfg Placebo
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Wurstblinker » Mo 29. Jan 2018, 19:26

the_placebo hat geschrieben:Anscheinend hab ich mich beim Suchen verkompliziert...


Ich wohl auch wieder, man sollte einfach nicht so viel nachdenken!
Hab das Teil auf die Drehe gepackt , abgeschliffen , passt

Bild

Jetzt noch nen FU drann und Fertig.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Mi 31. Jan 2018, 15:42

Step-Up Wandler mit NE555-Ansteuerung: spricht etwas gegen diese Art von Spannungsregelung? Dabei würde der Oszillator mit einem BC547 gegen Masse abgewürgt.
Bild

Im ersten Schritt hatte ich den Reset-Eingang mit dem BC547 gegen Masse gezogen, aber das unterdrückte nicht zuverlässig die Oszillation <kopfkratz>???
Die Regelung der Ausgangsspannung ist nicht anspruchsvoll. +/- 10% Spannung wäre kein Problem. Wäre nur doof, wenn die Regelung wieder durchgeht und damit die Ausgangsspannung hochschießt, genau das war mit Reset-Eingang passiert...
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Beitragvon Bastelbruder » Mi 31. Jan 2018, 17:07

Ich meine daß das nicht so effektiv wirkt. Wenn der Timingkondensator leer ist, rennen Ausgang und Discharge auf high und der Schalttransistor fängt an zu braten...
Besser die Z-R-Kombination direkt an den Kondensator.
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Beitragvon Toni » Mi 31. Jan 2018, 18:00

Bastelbruder hat geschrieben:Ich meine daß das nicht so effektiv wirkt. Wenn der Timingkondensator leer ist, rennen Ausgang und Discharge auf high und der Schalttransistor fängt an zu braten...
Besser die Z-R-Kombination direkt an den Kondensator.


Das kommt davon, wenn man Spannungsverläufe vom 555 aus dem Inet saugt und einfach davon ausgeht dass die Darstellung der Phasenlage U[out] zu U[c] korrekt ist :x

Ich versuch's mal mit ZD + R direkt an Pin 2, jedoch wird damit U[out] von der Versorgungsspannung des 555 beeinflusst. Mal schauen wie stark...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Treckergott » Mi 31. Jan 2018, 21:26

Habe ja jetzt einen 5000 V Isolationstester.
Bei dem Würde ich gerne den Ausgangsstrom messen:
maximal ~ 250 mA bei 5000V 50Hz
Macht das für Stromwandler einen Unterschied ob da statt 230V 5000V anliegen?

Gibt es Stromwandler mit Display für ~ 500 mA als Komplettset beim Chinesen? Finde selber immer nur welche für eher 500 A
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Mi 31. Jan 2018, 23:03

Bastelbruder hat geschrieben:Ich meine daß das nicht so effektiv wirkt. Wenn der Timingkondensator leer ist, rennen Ausgang und Discharge auf high und der Schalttransistor fängt an zu braten...
Besser die Z-R-Kombination direkt an den Kondensator.


Vorhin probiert: Regelung klappt einwandfrei über Z-Diode und R=1k an Pin 2. Die Versorgung vom 555 hängt auch über Diode an der Ausgangsspannung, ist somit halbwegs stabil.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sir_Death » Do 1. Feb 2018, 09:00

Hast du da mal einen fertigen Schaltplan? (Skizze) - Würde das gerne mal richtig nachbauen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Do 1. Feb 2018, 10:59

Sir_Death hat geschrieben:Hast du da mal einen fertigen Schaltplan? (Skizze) - Würde das gerne mal richtig nachbauen.


voilà:
Bild
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sir_Death » Do 1. Feb 2018, 11:29

Dankeschön ;)
Dann hab ich mal etwas für meine Kiste NE555 zu tun, und bringe vielleicht meinen ersten Step up endlich zum laufen - 3 Versuche gaben bisher magischen Rauch von sich :oops:

Habe ich es überlesen, oder wie hast du das Tastverhältnis mit R1/R2 eingestellt?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Do 1. Feb 2018, 12:36

Tastverhältnis kann über R1 / R2 eingestellt werden, allerdings nur etwa von 50%..100%.
Für kleiner 50% müsstest du den Spieß umdrehen (z.B. Ausgang invertieren).

zum Thema Auswahl der Bauteilwerte und Frequenz gibt's bei Sprut Infos: http://www.sprut.de/electronic/switch/schalt.html#up
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sir_Death » Do 1. Feb 2018, 13:43

Danke - da werde ich mich mal schlau lesen!
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Do 1. Feb 2018, 15:45

Hier ist auch eine schöne Seite zur Dimensionierung von Wandlern, incl. Berechnungstools: http://schmidt-walter-schaltnetzteile.de/smps/smps.html
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