Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Fr 23. Aug 2019, 14:44

Hatte das Ding gestern Abend nur kurz angesehen und besaftet. Erste Enttäuschung war dass trotz 3-poligem Eingang kein Treiber drin war. Der dritte Pol ist ein Primärspulenabgriff nach wenigen Windungen. Bei 5V Versorgung fließen da schon mehr als 30A.
Habe z.B. noch eine olle Spule vom 3'er Golf (AEX) mit integrierter Endstufe und Signal-Schalteingang-> perfekt für Basteleien. Sowas hatte ich auch hier erhofft.

Erste Brizzelversuche brachten nur brauchbare Funken mit Parallelkondensator ca. 100...500nF. Sind halt relativ groß und kann mir daher nicht vorstellen dass die im MSG verbaut sind.
Die Golf-Spule funkt ja auch wie wild und hat definitiv keinen größeren C verbaut. Da sitzt nur ein kleines vergossenes Treibermodul neben der Zündspule.
Werde ich mir nochmal genauer ansehen...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Joschie » Fr 23. Aug 2019, 17:48

Nur kurz, wenn das so eine Spule ist wie die die ich grad vor Augen habe dann hat die Spule einen offenen Eisenkern.
Dieser wird dann durch die Montage am Rahmen geschlossen.
Mich hat das mal bei der Fehlersuche zum Wahnsinn getrieben da die Spule erst richtig läuft wenn Magnetkreis geschlossen.

Grüße
Josef
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Fr 23. Aug 2019, 19:06

Danke für'n Tipp, bei sowas kann man sich wund suchen. War's in meinem Fall aber nicht.

Habe die Zündspule vom Golf rausgekramt, die eine Endstufe drin hat. Sieht so aus:
Bild
Die Endstufe ist links das flache Teil mit Stecker, das auf den Metallträger genietet ist.
Wenn ich den Signaleingang auf Masse pegele, kommt auch bei 6V ein sauberer Überschlag raus (geschätzt 20mm).

Nächster Schritt: die neue Zündspule an die Golf-Endstufe gehängt. Brazz! Sauberer Überschlag wie bei der Golf-Spule
So sieht die neue Spule aus:
Bild

Also mal herumprobiert mit Freilaufdiode und C. Damit war kein so schöner Funke erzeugbar.

Nächster Versuch: diese 6V mini-Zündung an die neue Zündspule angeschlossen und mit dem Akkuschrauber bespaßt.
Bild
Brazz! Sauberer Überschlag, ähnlich wie bei Golf Endstufe. Da ist doch kaum etwas drin!

Die Oszillogramme der Zündspuleneingänge zeigen Folgendes (zweiter Pol auf +):
Golf-Zündspule
Bild
50V/DIV, 0,1ms/DIV
350Vpeak
ca. 17kHz Schwingung, danach für ca. 0,3ms 50V

Neue Zündspule an mini-Zündung:
Bild
50V/DIV, 0,1ms/DIV
325Vpeak
ca. 10kHz Schwingung, danach für ca. 0,15ms 50V
Ladezeit nicht sichtbar, ca. 1,7ms

Bin momentan ratlos. Wie zur Hölle könnte die Endstufe aufgebaut sein? Transistor mit hoher Spannungsfestigkeit ist klar, aber der Rest? Hat jemand eine Idee?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Fr 23. Aug 2019, 21:02

Was man an den Oszillogrammen erkennen kann ist erstens die Spannungsbegrenzung am Transistor (ca. 370 V) und zweitens die Brenndauer des Funkens. Die beginnt mit dem Impuls und endet dort wo das 50 Volt-Plateau endet und in eine abklingende Sinuskurve. Die hochfrequenten Ausschwinger werden von der Streuinduktivität erzeugt und die niederfrequenten von der Induktivität der Sekundärwicklung in Kombination mit der Kapazität der Hochspannungswicklung und der angeschlossenen Leitungen.

Was ich nicht erkennen kann ist die Schaltung und die Wirkungsweise der Strombegrenzung.

Vor Jahren hab ich mal eine Spulenzündung simuliert. Im Nachhinein stelle ich fest daß ich die Streuinduktivität der Zündspule vergessen habe.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toni » Fr 23. Aug 2019, 22:45

habe nochmals Versuche gemacht.

Testaufbau
Bild
2) wurde mit 450V FET mit Schmitt-Trigger Ansteuerung aufgebaut

1)
Bild

2)
Bild
Das isses :)
Das bringt einen schönen Funken. Man kann auch sehr schön sehen wie die Dauer der "50V-Strecke" mit zunehmender Funkenstrecke abnimmt.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon rene_s39 » Sa 24. Aug 2019, 13:00

CH-Bastler hat geschrieben:Interesant mir geht der normale auf den Keks. Deim Mobilen Modus springt ein Thead beim Draufklicken direkt auf den ersten Ungelesenen Beitrag. Im normalen Modus muss ich selber suchen bis wohin ich gelesen habe. Oder bin ich einfach zu Doof?


Da gibts durchaus einen kleinen Trick, die Schaltfläche ist nur sehr unscheinbar.
Hier im Forum ists das Symbol im roten Kreis, in manchen Foren ist es der grüne Kreis oder beide Symbole.
Wenn du bereits im Thread bist, kannst du auch den Hyperlink oben bei den Seitenzahlen nutzen.

Gruß,
Rene
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Maxi P. » Sa 24. Aug 2019, 15:44

Hat hier jemand den Vergleich zwischen einer Ersa RDS80 und der Weller WE1010?
Bei welchem ist die Leitung leichter & flexibler?
Ich schwanke zwischen den beiden Stationen und habe zur Ersa Station häufiger gelesen,dass bei der die Leitung recht starr sein soll.
Zur Weller habe ich leider nichts außer Amazon-Rezensionen gefunden.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » Sa 24. Aug 2019, 16:16

Lass es mich mal sehr positiv und wohlwollend formulieren:
Die Wellerstation kenne ich nicht, aber die RDS80 ist ein wirkliches ISO9001 Ingenieursmeisterwerk der konstanten Qualität.
An dem Ding ist wirklich _ALLES_ scheiße. Das Kabel ist so steif, dass es an NYM erinnert. Die Station hat eine digitale Temperaturanzeige ohne jeden Zusammenhang zur Spitze, da das Ding nicht mal einen Temperatursensor hat. Die Abschätzung der Temperatur erfolgt anhand des Widerstandes des PTC-Heizers, was eine halbwegs gute Regelung ermöglicht. Die Temperaturanzeige bleibt davon allerdings unberührt.
Die alte MS6000-Station (die elektrisch kompatibel und mechanisch fast kompatibel ist) macht einen deutlich besseren Job und hat ein ehrliches Display (eine rote LED).
Der RDS80-Kolben ist elektrisch identisch mit den älteren Kolben (da hießen die noch "60W", wird aber am Griff ziemlich heiß, insbesondere, wenn man die Temperatur Richtung 450°C dreht).
Bei dicken Lötstellen ernsthaft Wärme nachschieben kann das Ding auch nicht wirklich. Hier muss man vorrausschauend die Temperatur anheben (woraufhin man erstmal auf dem Ding rumtippern darf).

Die Spitzen waren mal sehr gut. Mittlerweile nicht mehr so, außer man kauft die Teuren aus der 842er Serie.

Achja, unter HF-Einfluß kann das Ding abstürzen und je nach Glück bleibt der Heizer daueran oder daueraus...
Ich habe dieses Ding dann relativ schnell auseinandergerissen und den Trafo verwendet um einen Hakkokolben mit Eigenbauzweipunktregler zu besaften.


Mit Bleifrei habe ich an dem Ding keine Erfahrungen, würde aber ansonsten jederzeit eine beliebige Billigstchinastation diesem Ding vorziehen. Oder ne Lötpistole. Oder ein Hakko 837-Klon-Kolben am Labornetzteil.
Die Hakkoklone kommen auf Bleifrei aber gar nicht klar.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Fritzler » Sa 24. Aug 2019, 17:13

Ich werf da mal die icon ersa nano in den Raum ;)

Die hat ein schön leichtes und flexibles Kabel.
Der Lötkolben selber ist auch schön klein und liegt ind er hand wie ein Bleistift.

Dank innenbeheizter Spitze schiebt die auch ordentlich Wärme nach.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon rene_s39 » Sa 24. Aug 2019, 18:01

ferdimh hat geschrieben:An dem Ding ist wirklich _ALLES_ scheiße.


Die ERSA Digital 2000A kann man ähnlich beschreiben:

Es kam der Tag, da sollten auf der Arbeit neue Lötstationen her.
Ein Kollege fand Weller gut und hat sich eine WSD81 erkämpft.
Mein Vorgänger fand allerdings ERSA besser, sowie auch die restlichen Kollegen.
Also wurde noch eine RDS80 und eben jene Digital 2000A beschafft.

Ich weiß nicht ob das Ding vor 2 Jahren einfach kaputt gegangen ist, zumindest ists mir früher nicht so stark aufgefallen:

Wenn ich auf ner gewöhnlichen Platine ohne Massefläche einen Elko einlöten möchte, muss ich die Station auf 450°C stellen, 5 MINUTEN warten, bis die Temperatur von 300°C aus erreicht wurde, und sobald ich dann den Lötkolben ansetze, fällt diese wieder um 30-40°C und DER LÖTKOLBEN KLEBT AN DER PLATINE FEST!!!

Scheinbar wurde diese technische Meisterleistung auch damals kurz nach dem Kauf mehrmals auf Garantie eingeschickt, zudem hat sie diese tollen zweiteiligen Spitzen, die bei leichtem/keinen Druck die Banane machen oder ganz zerfallen.

Ich nutze jedenfalls nur noch die Weller Station.
Die war auch nur halb so teuer wie die ERSA (damals 600€ iirc), zudem ist sogar die erste Lötspitze noch wie neu, trotz reichlicher Nutzung.

Über die RDS80 habe ich nichts schlechtes gehört, habe sie aber auch nie selbst genutzt und die Kollegen die sie nutzen können/wollen eh nicht löten (ob es da einen Zusammenhang zur verwendeten Station gibt?)

Die WE1010 wird sicher ein moderner WECP-20 Abklatsch sein, zumindest die Spitzen sind identisch.
Ich denke damit machst du eigentlich nichts falsch.
Wenn du Spitzen brauchst, ich kann dir jemanden vermitteln der reichlich abzugeben hat.

Gruß,
Rene
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon berferd » Sa 24. Aug 2019, 19:30

Ihr werdet lachen, ich nutze seit rund 30 Jahren den selben Ersa Multitip 230, ganz ohne Lötstation, nur ein Handgerät. Das Gerät wird recht viel verwendet. Die Lötspitze hab ich einmal gewechselt, von "abgeschrägt" auf "bleistiftspitz". Der Griff bzw. der grüne Kragen zeigt langsam Patina (Kratzer und Co), ansonsten funktioniert das Teil wie am ersten Tag. Für größere Lötungen (Gehäuse aus Platinen löten) hab ich einen leistungsfähigeren Zweitlötkolben. Einfach nur Glück gehabt, oder sind die neuen Teile einfach unzuverlässiger?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sir_Death » Sa 24. Aug 2019, 19:37

Also Ich weiß nicht, was ihr mit der Ersa digital 2000A für Probleme habt.
Habe ich seit Jahren mit dem Micro Tool und der bleistiftspitze 0.4mm im Einsatz. - noch immer die 2.Spitze.
Wichtig ist, den nassen Lötschwamm weit weg zu werfen, und dafür den Drahtschwamm zu nutzen - das kalte Wasser killt die Spitze.
Kabel extrem Flexibel, Temperatureinstellung passt, aufheizen keine 20 Sekunden.
Üblicherweise löte ich mit 360 Grad.

Masseflächen auslöten sind mit dem Micro Tool eher zum vergessen, mit Glück wenn man ihn vorher auf 450 Grad aufheizt, einlöten auf Masseflächen ist kein Problem.
Temperatureinstellung im Menü ist eher mühsam, aber nur extrem selten notwendig.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Matt » Sa 24. Aug 2019, 19:40

Naja, wenn ich mal JBC hinstellt, dann will ihr Ersa nicht mehr...

Ich kann da ruhig billigste JBC empfehlen, wichtiger ist 245er Spitze.

Grüss
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chefbastler » Sa 24. Aug 2019, 20:38

Hab die letzten Jahre auch einige Lötstationen durch und bin bei auch JBC hängen geblieben und hab noch nen Weller WSP80 als Reserve im Schrank.
Mit der JBC löte ich meistens mit 300-320°C verbleit wie Butter. Bleifrei auch mal 320-350°C.


Was wichtig ist: Ordentlich Leistung(Auch für SMD wegen Kühlenden Multilayerplatinen mit ordenlich Massefläche und Bleifreibrei), richtig Temperatur geregelung, Heizung so nah an der Spitze wie Möglich, Ordentliche Lötsptizen wie Meiselform für ne ordentliche Thermische Auflage auf den Lötpunkt. Lötnadeln sind nur gut für 0204 zum einlöten zwischen ein Haufen anderen Grusch. Gut in der Hand liegend mit leichtem Kabel.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ch_ris » So 25. Aug 2019, 06:50

:shock:
herrje, bei den Preisen fällt's mir nicht schwer beim Ersa ptc 75w zu bleiben.
Mit den beschriebenen Nachteilen :cry:
Das Kabel nervt, aber mehr noch wünsch ich mir eine tastersteuerung damit der in lötpausen auf min temperatur zurückgeht.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon E_Tobi » So 25. Aug 2019, 10:06

Bei Metallica in München gabs eine ziemlich irre Lightshow aus recht kleinen Geräten...

Leider unscharf:

WhatsApp Image 2019-08-24 at 09.57.41.jpeg



Man sieht das auf dem Foto schlecht, aber die jedes der Teile erzeugt nicht nur die je zwei Strahlen außen, sondern projizieren auch die Fläche dazwischen, nur halt etwas dunkler.
(Edit: Die zwei Strahlen aus jedem der Geräte wurden auch unabhängig von einander gesteuert, zum Beispiel anfangs mit nur einem Strahl gestartet, dann zweigeteilt und langsam "auseinandergefahren")
Es scheint also eine Art ablenkende Optik zu geben, die auch eine Kontrolle der Helligkeit zulässt. Spiegel vielleicht.
Dazu kommt, die sind RGB. Die Strahlen waren auch nicht perfekt einfarbig, sondern hatten am Rand etwas Drift ins Rot....ich vermute also dass irgend eine Art Farbmischung oder -filterung stattfindet.
Auffällig war auch dass die Strahlen ziemlich gut gebündelt waren.

Weiß jemand wie diese Dinger funktionieren? Laser-Quelle mit Farbrad und Spiegeltrommel? RGB-LED?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon licht_tim » So 25. Aug 2019, 11:01

RGB Laser, ist nur ein Lichtstrahl, das Auge ist zu langsam das zu erkennen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon TYT II » So 25. Aug 2019, 20:46

Hier mal ein Link in die Bucht.
Ein Batteriepulser. Als Bausatz.
Ich weiß das es das ganze auch fertig zu kaufen gibt - hier ginge es mir dann ums frickeln an sich. Und um die Frage:
Macht die Schaltung Sinn, oder ist das Quatsch?

Tobias
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon IPv6 » Mo 26. Aug 2019, 11:29

E_Tobi hat geschrieben:Weiß jemand wie diese Dinger funktionieren? Laser-Quelle mit Farbrad und Spiegeltrommel? RGB-LED?


Wie schon gesagt, ein RGB Laser. Da werden alle drei Laserstrahlen übereinander gelegt und über eine Ablenkeinheit aus zwei Spiegeln in die gewünschte Richtung gelenkt, Stichwort "Galvanometer Scanner".
Hochwertige Geräte sind da abartig schnell und können einige tausend Punkte pro Sekunde anfahren. Damit ist auch eine Projektion von Grafiken und einfacheren Animationen problemlos möglich.
Durch genaues ansteuern der einzelnen Laserlichtquellen sind auch mehrfarbige Projektionen möglich, im Idealfall überlagern sich alle drei Grundfarben annähern perfekt, oftmals sieht man aber an den Rändern, dass die Strahlen nicht perfekt übereinander liegen.
Mit Laserlicht sind diese ziemlich unvergleichlichten Effekte möglich, wesshalb das trotz diverser Hürden sehr gerne eingesetzt wird.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Julez » Mo 26. Aug 2019, 15:39

Tach zusammen, ich hab mir gestern voller Elan dieses LangeWeilige Labornetzgerät bestellt:
https://www.ebay.de/itm/LANGE-WEI-PS-30 ... 2682925204

Generelle Frage: Um die Strombegrenzung einstellen zu können, muss man den Ausgang ja kurzschließen, oder?
Macht man sowas, in dem man einfach die Ausgangsleitungen aneinanderhält? Falls ja, hab ich mir eine elegantere Lösung überlegt: 3-poligen Wippschalter einbauen, der intern die Plusleitung wahlweise mit der Ausgangsschraubklemme oder direkt mit der Minusleitung verbindet. So muss man nicht mit den angeschlossenen Kabeln rumwurschteln, und selbst, wenn man eine Batterie zum Laden oder so angeschlossen hat, gibt's keinen Kurzschluss der Schraubklemmen bei der internen Kurzschließung.
Kann man das so machen, oder bin ich total auf dem falschen dampfer?

Grüße,
Julian
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Spike » Mo 26. Aug 2019, 16:21

Gibt es eine nicht zu aufwendige Methode, die Neodymmagneten aus Festplatten von den Trägerplatten zu lösen OHNE die Magneten zu zerbrechen?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon duese » Mo 26. Aug 2019, 16:37

Ich hab erst letzte Woche einfach bei einem Magnetpäarchen die Abstandshalter zwischen den Jochen entfernt. Dadurch sind die Magneten aufeinander gepappt. Beim Auseinnanderhebeln der Joche hat sich einer der Magneten komplett vom Joch gelöst (obwohl ich das gar nicht wollte) und pappte intakt auf dem anderen Magnet. Ließ sich dann zur Seite weg abnehmen. Vielleicht läßt sich daraus ja eine Vorgehensweise entwickeln.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Weisskeinen » Mo 26. Aug 2019, 18:19

Das ist eher unüblich. Manchmal lassen sich die Magnete durch einen beherzten Stoß parallel zur Grundplatte lösen, oft zerbrechen sie dabei aber auch. Eventuell würde vorsichtiges Erwärmen helfen, wenn man es aber übertreibt, was schon bei nahe 100°C der Fall sein kann, geht die Magnetisierung flöten.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon momratze » Mo 26. Aug 2019, 20:47

Ich hatte mit zwei Ansätzen, ggfs. auch in Kombination, mehrfach Erfolg gehabt:
1. Cuttermesser zwischen Träger und Magnet ansetzen und dann auf den Messerrücken hämmern
2. mit Azeton den Klebstoff anlösen
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon andreas6 » Mo 26. Aug 2019, 21:08

Ich habe einen alten Stechbeitel benutzt. Dank der rundlichen Kanten der Neodymmagnete kann man dort ansetzen, die Trägerplatte senkrecht in einen Schraubstock gespannt. Entweder löst sich die Verklebung oder die Beschichtung vom Magneten. Nur einen ganz kleinen Holzhammer benutzen, es braucht nicht viel Kraft. Mitunter reicht der Druck des Handballens aus, dass der Magnet abhebt. Es ist nur selten ein dünner Magnet zerbrochen.

MfG. Andreas
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