Der AVR-/ARDUINO-Faden

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Sunset » So 20. Sep 2015, 14:41

ando hat geschrieben:Die "For" Schleife hab ich mir nich selbst ausgedacht. Die hab ich aus nem Beispielprogramm geklaut.

Ist doch ok. Ich habe ein bisschen das Gefühl, das Du zwar weißt, was die FOR Schleife macht, aber über die dahinterstehende Logik an dieser Stelle des Programms könnte ein Missverständnis entstanden sein.

Ich möchte noch einmal versuchen, das anders zu erklären:

Nachfolgend soll ein Zeitstrahl sein, dabei sollen die Sybole darstellen:
+ über dem Schwellwert
- unter dem Schwellwert
0 der Schwellwert
P die Messung
V der Vergleich ob der Schwellwert über oder unterschritten ist
. Füllzeichen, macht nix

Die FOR Schleife macht jetzt folgendes:
Zeit -> 000000+++++++0+++0-000----------00---00000++++++++
Loop 1: PPPPPV.........................................................
Loop 2: ........PPPPPPV.................................................
Loop 3: .................PPPPPV.......................................
Loop 4: ..........................PPPPPPV...............................
Loop 5: .....................................PPPPPV..................

Alternativ, wenn man mit einer Tabelle arbeitet, die den jeweils 1. Messwert vergisst und die neue Messung am Ende zufügt, dann wandert der Messbereich anstatt zu springen:

Zeit -> 000000+++++++0+++0-000----------00---00000++++++++
Loop 1: PPPPPV.........................................................
Loop 2: .PPPPPV........................................................
Loop 3: ..PPPPPV.......................................................
Loop 4: ...PPPPPV......................................................
Loop 5: ....PPPPPV.....................................................
Loop 6: .....PPPPPV....................................................
Usw.

Ich glaube, so wird der Unterschied besser deutlich, oder?
Beide Methoden sind valide, weder ist die erste falsch, noch die 2. richtiger, es kommt halt nur drauf an, was man erreichen bzw. machen und messen möchte.
ando hat geschrieben:
Ich nehm meinen Helligkeitswert- Wenn der über dem Schwellwert ist, addiere ich zu einer Variable x "1" dazu.
Dann mache ich einen Delay, von zb 5000ms und prüfe wieder.
Das ganze dann 6 mal hintereinander.
Wenn x = 6 , dann schaltet mein Ausgang. ( digital High)
Wenn nicht, (digital LoW)

Sollte gehn, oder?


Was macht das Programm denn, wenn ein Messwert kleiner oder gleich dem Schwellwert ist?
Die Variable x muss doch auch irgendwie wieder kleiner werden können, oder?

Das addieren von Variablen hat xexplox schon erklärt, subtrahieren geht genauso: x = x - 1 oder abgekürzt x--

Viel Spaß beim frickeln ;-)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon ando » So 20. Sep 2015, 14:59

So,
die Hysterese habe ich hinbekommen.

Code: Alles auswählen
void loop()
{
  // Nimmt N Abfragen in einer Reihe, mit einem kurzen delay
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    abfrage[i] = analogRead(ldr);
    delay(400);
  }
 
  // Mittelt alle Abfragen
  durchschnitt = 0;
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    durchschnitt += abfrage[i];
  }
  helligkeit = durchschnitt/abfrageZahl;
 
  // Ausgabe an den Seriellen Monitor
  Serial.print("LDR ");
  Serial.println(helligkeit);
 
  // Schalte bei Dunkelheit die LED an
  if ((helligkeit < 300) && (digitalRead (led) == LOW))  // grüne LED oder Relais
  {
    digitalWrite(led, HIGH);
  }
  else {
    if ((helligkeit > 600) && (digitalRead(led) == HIGH))
    {
      digitalWrite(led,LOW);
    }
  }
}


Jetzt will ich natürlich den Helligekitswert mit nem Poti einstellen können.
So wie ich das sehe, brauche ich nun aber 2 Potis, für die obere und die untere Stellung.

Boah, ich hab langsam nen Knoten im Hirn. Leider sollte die ganze Sache bis morgen am laufen sein.

Edith: ICh stell meinen Dämmerungswert jetzt analog ein, indem ich nen Poti in Reihe zum LDR schalte. ( Da war ohnehin nen 1K Ohm R , der mit dem LDR nen Spnnungsteiler gebildet hat.
damit funktioniert es ersteinmal einigermassen.

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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Sunset » So 20. Sep 2015, 15:44

ando hat geschrieben:Jetzt will ich natürlich den Helligekitswert mit nem Poti einstellen können.
So wie ich das sehe, brauche ich nun aber 2 Potis, für die obere und die untere Stellung.

Das Poti liest Du genau so ein wie den Ldr, nur halt von einem anderen Pin.
Danach berechnest Du den oberen und unteren Grenzwert und anstelle der festen Werte vergleichst Du mit den berechneten Werten.
Code: Alles auswählen
const int poti = A2;
const hysterese = 50;

int grenze=0;
int oGrenze=0;
int uGrenze=0;

pinMode (poti, INPUT);

grenze = analogRead(poti);
oGrenze = grenze + hysterese;
uGrenze = grenze - hysterese;


So in etwa, dann die Werte 300 und 600 aus Deinem Programm durch oGrenze und uGrenze ersetzen.
Der Code oben ist natürlich für sich alleine so nicht lauffähig... :geek:
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon ando » Mo 21. Sep 2015, 07:52

Hi,

das ist ne super Idee, die ich auch direkt umgesetzt habe.

Code: Alles auswählen
// Konstanten
const int abfrageZahl = 2;      // Je mehr abfragen, desto stabiler isr das Ergebnis
const int ldr = A1;             // Pin für den Fotowiederstand
const int led = 12;
const int led2=11;
const int hysterese = 50;

// Variablen
int helligkeit = 0;            // Variable für die Helligkeit 
int abfrage[abfrageZahl];      // Array Variable für das Mitteln der Temperatur
float durchschnitt = 0;        // Variable für das Mitteln der Temperatur
int grenze = 0;
int oGrenze = 0;
int uGrenze = 0;
int poti = A2;

void setup()

  Serial.begin(9600);       // Baudrate für die Ausgabe am Serial Monitor
  pinMode(ldr, INPUT);      // Pin des NTC Wiederstands als Eingang
  pinMode(led, OUTPUT);
  pinMode(led2, OUTPUT);
  pinMode (poti, INPUT);   // Schwellwertpoti

}


void loop()
{
grenze = analogRead (poti);
}

oGrenze = grenze + hysterese;

uGrenze = grenze - hysterese;

{
  // Nimmt N Abfragen in einer Reihe, mit einem kurzen delay
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    abfrage[i] = analogRead(ldr);
    delay(400);
  }
 
  // Mittelt alle Abfragen
  durchschnitt = 0;
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    durchschnitt += abfrage[i];
  }
  helligkeit = durchschnitt/abfrageZahl;
 
  // Ausgabe an den Seriellen Monitor
  Serial.print("LDR ");
  Serial.println(helligkeit);
 
  // Schalte bei Dunkelheit die LED an
  if ((helligkeit < 40) && (digitalRead (led) == LOW))  // grüne LED oder Relais
  {
    digitalWrite(led, HIGH);  // einschalten
  }
  else {
    if ((helligkeit > 160) && (digitalRead(led) == HIGH))
    {
      digitalWrite(led,LOW);
    }
  }
}


Läuft aber nicht:

am_hys.cpp:36:1: error: †˜oGrenze†™ does not name a type
dam_hys.cpp:38:1: error: †˜uGrenze†™ does not name a type
dam_hys.cpp:40:1: error: expected unqualified-id before †˜{†™ token

ÄH- ich hab die Fehlermeldung gegoggelt- stack overflow?? bzw soll es an irgendwelchen dateien liegen? kanndochncisein, oder?


Ich hab ja zwischenzeitlich noch ne weitere Idee: Wenn ich die Hysterese so wie im Beispiel als Konstant angebe, könnt eich die ja auch mit nem zweiten Poti einstellen, und zb als Blinkende LED ausgeben lassen: Shcnell blinken: kleine Hysterese, langsam Blinken, große Hysterese.
Das wäre nahezuperfekt- nur leider scheiterts grade eher an der Programm Syntax *grumel*

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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Sunset » Mo 21. Sep 2015, 08:02

Überprüfe bitte mal Deine Klammern }{.

Ich glaube unter grenze ist eine } zu viel und unter uGrenze eine { zu viel.
So besteht die Funktion loop() nur aus einer Zeile.

Selbstverständlich kannst Du den Wert von hysterese auch von einem Poti einlesen und damit einstellbar machen.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Raider » Mo 21. Sep 2015, 15:46

Genau, da sind zwei Klammern zu viel.

Code: Alles auswählen
// Konstanten
const int abfrageZahl = 2;      // Je mehr abfragen, desto stabiler isr das Ergebnis
const int ldr = A1;             // Pin für den Fotowiederstand
const int led = 12;
const int led2=11;
const int hysterese = 50;

// Variablen
int helligkeit = 0;            // Variable für die Helligkeit 
int abfrage[abfrageZahl];      // Array Variable für das Mitteln der Temperatur
float durchschnitt = 0;        // Variable für das Mitteln der Temperatur
int grenze = 0;
int oGrenze = 0;
int uGrenze = 0;
int poti = A2;

void setup()

  Serial.begin(9600);       // Baudrate für die Ausgabe am Serial Monitor
  pinMode(ldr, INPUT);      // Pin des NTC Wiederstands als Eingang
  pinMode(led, OUTPUT);
  pinMode(led2, OUTPUT);
  pinMode (poti, INPUT);   // Schwellwertpoti

}


void loop()
{
grenze = analogRead (poti);


oGrenze = grenze + hysterese;

uGrenze = grenze - hysterese;


  // Nimmt N Abfragen in einer Reihe, mit einem kurzen delay
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    abfrage[i] = analogRead(ldr);
    delay(400);
  }
 
  // Mittelt alle Abfragen
  durchschnitt = 0;
  for (int i=0; i < abfrageZahl; i++)
  {
    durchschnitt += abfrage[i];
  }
  helligkeit = durchschnitt/abfrageZahl;
 
  // Ausgabe an den Seriellen Monitor
  Serial.print("LDR ");
  Serial.println(helligkeit);
 
  // Schalte bei Dunkelheit die LED an
  if ((helligkeit < 40) && (digitalRead (led) == LOW))  // grüne LED oder Relais
  {
    digitalWrite(led, HIGH);  // einschalten
  }
  else {
    if ((helligkeit > 160) && (digitalRead(led) == HIGH))
    {
      digitalWrite(led,LOW);
    }
  }
}

So macht Arduino bei mir keine Fehlermeldung mehr....
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 00:14

Aus einem anderen Thread hierher kopiert, damit es dort nicht zu sehr OT wird:

zauberkopf hat geschrieben:Der nachteil : Zeitkritische Dinge.. also im ms bereich.. würde ich sein lassen.

Stimmt! An so Etwas klemptnere ich gerade herum (da kommt es auf 10µs an). Nachdem ich dem "Framework" durch Patchen eines Files den Timer0-Interrupt klauen konnte (trommle direkt auf den Registern herum), funktionierte es zwar so halbwegs, aber es tauchten sehr seltsame Effekte auf. Nun versuche ich es (durch Umstricken der Makefiles) mit "pure gcc", was soeben zur Folge hatte, daß das Nano-Board nun überhaupt nix mehr macht :(
Andere Idee : Arduino-Board und ASM oder GCC Compiler. Dazu ein Makefile von ozonisator und virtex.. und man hat die volle kontrolle über das teil.

Ok, den Weg sind auch schon Andere gegangen... Sind Erfahrungen (bzw. Makefiles) dazu hier verfügbar?
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon zauberkopf » Di 22. Sep 2015, 07:35

Also, das klappt eigentlich ganz gut..
Ich brauchte das auch mal, also ein paar signale in us Bereich.. das habe ich dann mit Assembler gelöst, ohne Timer.
Der effekt, das der Arduino nicht reagiert habe ich auch.
Aber dann im Betrieb. Beim einschalten oder reset, kann ich ihn für ein paar sek lang ansprechen.. dann beginnt mein Programm.
Es sei denn, Du hast die Serielle Leitung für Deine Zwecke angezapft..
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 09:24

zauberkopf hat geschrieben:Es sei denn, Du hast die Serielle Leitung für Deine Zwecke angezapft..

Jau, auf den USART-Registern trommele ich auch rum ;) Mit dem Arduino-Make läuft das Programm, mit "pure-gcc" nicht. Ich vermute mal, da fehlt noch ein ganz klein wenig von dem Gebimsel, was das Arduino-Make da noch einbindet. Momentan habe ich die Interrupt-Vektorliste im Verdacht...
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon zauberkopf » Di 22. Sep 2015, 09:35

Denk dran.. sobald Du die Arduino IDE verwendest, wird auch der komischer timer.. etc.. gestartet.
Und dann beginnt der ganze mist..

Ich halte es so : Zeitkritisch = gcc und Makefile = Normaler AVR halt mit Bootloader....
Nicht Zeitkritisch und andere Anfänger sollen auch damit rumspielen können : Arduino IDE.
Ich sehe das so : Mit dem 8051er AH Basic konnte ich schon damals nicht alles machen, was in Assembler ging.
Aber das Basic hat mir schon ein wenig damals die Lust am Controller gegeben.
Obwohl ich damals schon am C64 Assembler konnte.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 11:58

zauberkopf hat geschrieben:Denk dran.. sobald Du die Arduino IDE verwendest, wird auch der komischer timer.. etc.. gestartet.

Die (Java) IDE benutze ich zwar nicht, aber das Zeugs, was "darunter" werkelt, also die Arduino-Klassen (das "Arduino.mk"). Und die versuche ich gerade loszuwerden, indem ich mir ein eigens entsprechendes Makefile erzeuge ;)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon ozonisator » Di 22. Sep 2015, 13:13

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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 13:57

Danke für den Link! Das sieht (auf den ersten Blick) genau nach so etwas aus, was ich suche :D Ich probiere es mal aus.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Fritzler » Di 22. Sep 2015, 14:31

Besorgt euch WinAVR, da is nen makefile Editor bei und das Linkerscript auch.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 15:49

Fritzler hat geschrieben:Besorgt euch WinAVR, da is nen makefile Editor bei und das Linkerscript auch.

Ich bin mir nicht so sicher, daß das einem Linux-Nutzer irgendeinen Vorteil bringen könnte ;)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Fritzler » Di 22. Sep 2015, 16:15

Denn nimmste det hier: (Programmierung in C)
https://wiki.ubuntuusers.de/AVR
Ist quasi das WinAVR für Linux, das makefile sieht auch 1zu1 gleich aus.
Musst ja nichtmal geany nutzen, das Makefile lässt sich ja kopieren.

Ansonsten eben avr-gcc selber nageln :mrgreen:
hab ich jetz erstmal alles für MIPS durch:
gcc nageln
Linkerscript mit .data von flash nach RAM kopieren etc.
Makefile dazu
kann ich ja mal Anleitungen heute Abend hochladen, gibt aber keinen Support, hab zu wenig Zeit :P
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 19:09

Fritzler hat geschrieben: gibt aber keinen Support, hab zu wenig Zeit :P

Das ist ja wohl klar -> Durch so etwas muss sich jeder selbst durchwurschteln ;) Aber ich habe den Fehler an meinem Makefile gerade gefunden: Es wurde keinerlei Interrupt ausgelöst, da das globale "interrupt enable" bei dem Arduino-Zeugs aktiv ist, bei meinem Kram aber nicht :oops: -> ein "sei()" wirkt Wunder...
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Fritzler » Di 22. Sep 2015, 19:45

Trotzdem gibts etwas Hirninput, da man sich sowas sonst immer zusammensuchen muss:
Doku_GCC_nageln_ff.pdf
(11.22 KiB) 64-mal heruntergeladen

Doku_Startup_Linker_Make_ff.pdf
(54.42 KiB) 55-mal heruntergeladen


Das Linkerscript muss antürlich an die Adressen im AVR angepasst werdn und andere libc Funbktionen werden im Startup benötigt, da flash/RAM andere Speicherbusse haben.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 20:07

Fritzler hat geschrieben:...an die Adressen im AVR angepasst werdn und andere libc Funbktionen...

Genau deshalb habe ich das "Arduino.mk" als "Ausgangsmaterial" genommen ;)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon Fritzler » Di 22. Sep 2015, 20:12

*würg* *röchel*
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 20:54

Fritzler hat geschrieben:*würg*

Und genau das möchte ich mit der Aktion entfernen ;)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon zauberkopf » Di 22. Sep 2015, 22:19

Fritzler : *kicher*..

Aber ozonisator und virtex : Ich muss noch mal danke sagen für Euer Makefile !
Ich stand ja immer schon mit Makefiles irgendwie auf Kriegsfuß.. keine Ahnung warum.
Aber das Makefile hat mir echt den spass wiedergegeben !
Keine Fuses mehr... Und ich kann mit meiner geliebiten Kate (Editor) weiterarbeiten.
(ich habs gern puritanisch.. zwar nicht so puritanisch.. wie die vi leute.. aber .. )
Wie doch ein paar Bytes manchmal freude bereiten können..
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xoexlepox » Di 22. Sep 2015, 22:47

zauberkopf hat geschrieben:Ich stand ja immer schon mit Makefiles irgendwie auf Kriegsfuß.. keine Ahnung warum

Ich vermute mal, daß du dir nie die Mühe gemacht hast, in diese (zugegebenermaßen etwas kryptische) "Sprache" weiter einzusteigen. Iirc gibt es sogar ein eigenes "Handbuch" (aus der Serie mit den lustigen Viechern drauf) dafür ;)
zauberkopf hat geschrieben:Wie doch ein paar Bytes manchmal freude bereiten können..

Tja, auch ohne "bunt und hübsch anzusehen" lassen sich u.U. "kleine, unscheinbare, aber funktionale Meisterwerke" schaffen ;)
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon felixh » Mi 30. Sep 2015, 23:51

Hi!

nutze AVR-GCC (Winavr-2010) und Code::Blocks.

Versuche gerade das eeprom von nem Mega128 zu lesen.
Soweit ich verstanden habe, wird ein eeprom_read_dword zu einem __eerd_dword_m128 "umdefined", um dann eine fehlermeldung 'undefined reference to "__eerd_dword_m128"' zu werfen.
wenn ich die build-optionen auf nen mega32 umstelle klappt alles...

ich nehme mal an, dass da irgendwo ne library falsch eingebunden ist?

Jemand nen Tipp?

Im ganzen web scheint sonst keiner diese problem zu haben, mit google bin ich jedenfalls nicht schlauer geworden

//edit: ich hab versucht, an das makefile zu kommen, aber das wird von Codeblocks wohl on the fly erzeugt.
Linker-optionen sind jedenfalls:
Code: Alles auswählen
-mmcu=atmega128
-Wl,-Map=$(TARGET_OUTPUT_DIR)$(TARGET_OUTPUT_BASENAME).map,--cref


sorry, ich kann einigermassen akzeptabel Programmieren, aber sobald ich das Wort "makefile" usw höre, setzt es bei mir aus ;-)
(ich hab also nicht die leiseste ahnung, was die Zeile da oben macht. ich kann gerade noch mittels -l weitere librarys linken)

//edit: OK, das linken von /avr/lib/avr51/libc.a hat geholfen! Kompiliert jetzt. Obs geht zeigt die Zukunft.
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Re: Der AVR-/ARDUINO-Faden

Beitragvon xanakind » So 4. Okt 2015, 23:02

Kurze Info:Ich hab mich diesen Abend nun mal in ruhe an mein Kotzlampenprogramm gesetzt und es funktioniert nun alles so wie ich es will!

Modus Weiss und sogar RGB (mit Potiauswertung) funktioniert!
Ich fasse es nicht! :D

Dann kann der ganze Kram endlich mal in ein Gehäuse und dann geht´s an die Lepton.... :?
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