Der Raspberry Pi & Co-Faden

Der chaotische Hauptfaden

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Fritzler
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Mo 27. Jul 2020, 20:46

Asko hat geschrieben:
Mo 27. Jul 2020, 20:40
Warum bei Dir Samsung an zweiter Stelle steht, leuchtet mir nicht so ganz ein.
Also ich dachte immer, Samsung wäre der Speicherhersteller vor dem Herrn?!
Weil Sandisk bei SD Karten meist günstiger ist, aber nicht schlechter.
Das sollte nicht heißen, dass Samsung schlecht ist.

Bei SSDs dann Crucial MX500 bei SATA und Samsung bei PCIe (M.2)

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Landjunge
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Landjunge » Mo 27. Jul 2020, 21:01

Hier PiHole auf einem Raspberry 1 B mit 16GB Goodram SD (lag beim Prusa 3D Drucker bei). SD Karte hält. Letztens erst ein Upgrade auf Raspi OS Buster gemacht. 40+ Clients im LAN. Raspi lacht sich kaputt. Klar, muss ja auch nur bischn DNS machen und kein Traffic schaufeln.
Ansonsten laufen Samsung und Sandisk Karten in den 20 Boinc Raspis. Noch keine einzige hochgegangen in sagen wir ca. 1,5 jahren 24/7

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Mo 27. Jul 2020, 21:24

Landjunge hat geschrieben:
Mo 27. Jul 2020, 21:01
Hier PiHole auf einem Raspberry 1 B mit 16GB Goodram SD (lag beim Prusa 3D Drucker bei). SD Karte hält. Letztens erst ein Upgrade auf Raspi OS Buster gemacht. 40+ Clients im LAN. Raspi lacht sich kaputt. Klar, muss ja auch nur bischn DNS machen und kein Traffic schaufeln.
Ansonsten laufen Samsung und Sandisk Karten in den 20 Boinc Raspis. Noch keine einzige hochgegangen in sagen wir ca. 1,5 jahren 24/7
Hallo Landjunge,
hast Du wirklich eine Raspi-Farm für Boinc ?
Bei mir rennt ein Xeon X3 seit ca. 2015 für Bionc.
https://boinc.bakerlab.org/rosetta/show ... id=2143972

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Landjunge
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Landjunge » Mo 27. Jul 2020, 22:01

Sagen wir mal eine fast fertige Raspi Farm. Noch sind nicht alle Raspis auf die PVC Platte geschraubt. Und leider auch nur 3b+, die ich Stück für Stück nachgekauft habe. Am liebsten würde ich ja auf Raspi 4 mit 4GB oder mehr gehen. Aber das ist mir momentan der Aufwand nicht Wert. Dann lieber nen AMD Ryzen. Da gibts dann auch mehr Projekte die man rechnen kann da man nich auf ARM Architektur beschränkt ist. Paar Xeons V2 laufen hier auch schon seit 2013. Aber eher unregelmäßig.
Die Pi Farm war halt so ein Projekt weil mans öffter mal in netz gesehen hat.
https://boinc.bakerlab.org/rosetta/show ... rid=235679
PS: Habe hier nur alte Krücken. Das neueste sind Xeon V2 aus 2012 :geek:

sysconsol
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sysconsol » Di 28. Jul 2020, 08:04

Asko hat geschrieben:
Mo 27. Jul 2020, 20:40
Aber jetzt mal ehrlich, eine SSD für ein PiHole ist ja nun wirklich mit Kanonen
auf Spatzen geschossen.
Was kostet eine ggf. gebrauchte 32...64GB SSD?
Oder kleiner, wenn das reicht?

Immerhin, eine SSD ist für viele Schreibvorgänge ausgelegt.

Ich habe von Anfang an das Konzept "OS auf SD-Karte" nicht verstanden.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 08:47

So kleine SSDs sind P/L mäßig unterirdisch.
Inzwischen gibts 120GB für 17! EUR (Crucial BX500).
Dagegen erscheint eher eine 32Gb SD Karte schon überteuert :lol:

Für 20€ dann 120GB Kingston A400 oder WD Green.

Obendrauf brauchts dann aber noch für 8€ nen USB3 auf SATAN Adapter.
Die SD Karte brauchts trotzdem, die kannd ann aber auch billig sein.
Denn von dort erwartet der RasPi das Bootimage.

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flatterband
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von flatterband » Di 28. Jul 2020, 10:31

Hallo,
Fritzler hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 08:47
...
Die SD Karte brauchts trotzdem, die kannd ann aber auch billig sein.
Denn von dort erwartet der RasPi das Bootimage.
Seit Juli gibt es für den Pi4 eine beta Firmware die Boot von USB kann.

https://www.tomshardware.com/how-to/boo ... y-pi-4-usb

Seit dem läuft mein Pi4 nur noch mit SSD.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von radixdelta » Di 28. Jul 2020, 11:39

Das Bootimage auf SD braucht er aber doch nur einmal bei der Einrichtung und danach nicht mehr!?? So hatte ich das jedenfalls verstanden.

Woran erkenne ich denn eine sparsame SSD bzw. wie suche ich gezielt danach?
Und woran erkenne ich eine zuverlässige?
Tatsächlich finde ich den Markt bei SSD total unübersichtlich.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 12:45

Zuverlässig:
Crucial/Micron
Samsung
WesternDigital
Kingston

Wenn die fürn PC ist dann darauf achten, dass diese einen DRAM Cache hat, beim rasPI is das egal (zB die BX500 von oben ist cacheless).

Zum Stromverbrauch:
Da muss man messen ;)

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Sir_Death » Di 28. Jul 2020, 13:23

Ich verwende bisher eigentlich immer diese da früher 4 und 8 GB jetzt 16 und 32 GB
https://www.amazon.de/gp/product/B008RD ... =UTF8&th=1

Bisher ist mir meines Wissens erst eine einzige 4 GB verstorben - Im Handy meiner Tochter, wo die Spiele & WhatsApp ständig die Daten draufgerödelt haben.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 13:48

Lesen: bis 20,00 MB/s
Ach du grüne neune!

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Sir_Death » Di 28. Jul 2020, 13:49

Und?
Für alles außer Serienfotos in der Digicam hat das bisher immer ausgereicht.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Hightech » Di 28. Jul 2020, 14:11

Die Ct hat 2018 und 2209 mal getestet:
https://www.heise.de/select/ct/2018/23/1541483458384707
In der ct 12/2020 23.5.2020 haben die SD Karten für Raspi-Nas getestet.

Fazit, schneller als 30-40Mb/s schafft der Raspi eh nicht.

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Fritzler
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 14:13

Beim rasPi beim booten wirds dann aber etwas zäh wenn der sein RAM vollmachen will.
Bei mir sind die Intensos bisher auch eher durch allgemeine Beschissenheit aufgefallen.
zB haben sich die schonmal mechanisch desintegriert (SD nicht µSD) .
Die Karten haben auch gerne mal Bedenkzeiten von mehreren Sekunden beim Schreiben.
das hab ich gemerkt bei meinem MIPS TTL Debugger, der beim emulieren erstmaln RAM Dump anlegt.
Bei ner Intenso Karte bleib der Fortschrittsbalken mehrmals sichtbar stehen, bei einer Sandisk ging der ohne Bedenkzeiten durch.

-> Finger weg von Intenso!

Zudem: "überteuert" ist die auch noch, eine Kingston 16GB gibts bei der Amazone für 2,70€ statt 4€ :lol:
(Für Intenso spricht einfach nix)
https://www.amazon.de/dp/B07YGZHSJS
Hightech hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 14:11
Fazit, schneller als 30-40Mb/s schafft der Raspi eh nicht.
Ist mir bekannt, aber ist ja wohl imemrnoch fast das Doppelte der lahmarschigen 20MB/s Karte :mrgreen:

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Di 28. Jul 2020, 18:41

sysconsol hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 08:04
Was kostet eine ggf. gebrauchte 32...64GB SSD?
Oder kleiner, wenn das reicht?
Immerhin, eine SSD ist für viele Schreibvorgänge ausgelegt.
Naja, ich möchte weder einen neuen Pi 4 kaufen (jedenfalls nicht dafür),
und war der Meinung, wenn 4GB reicht, dann reicht datt.
Es soll ein PiHole werden, schreibt der denn während des Betriebes
irgendwas auf seine Karte? Ich dachte der liest nur das OS und die Konfiguration
von der Karte, und der Rest läuft im RAM ab. Maximal liest er dann noch von Karte.
Irgendjemand schrieb ja sogar, das es sogar auf einem RPi1 zufriedenstellend läuft.
Da könnte ich ja glatt meinen alten aus dem Museumsschlaf holen.
Zur externen SSD ... die brauch ja auch Platz, und vor allem einen Anschlussadapter
auf USB. Das hatte ich jedenfalls alles nicht auf dem Schirm.
Das Ding soll unscheinbar und hässlich an der FritzBox baumeln.
So hatte ich mir das jedenfalls vorgestellt.
Gut, der Pi bekommt ein eigenes Netzteil. Auf der Seite von "heikorichter.name"
wird sogar die FritzBox als Netzteil missbraucht.
Ach, da fällt mir gerade etwas auf. Dort wird nach dem "Update" ein "Dist-Upgrade"
vorgeschlagen. Woran unterscheidet sich das von einem normalen "Upgrade" ?
Und dann statt "sudo reboot" ein "sudo init 6". Was ist denn das nun schon wieder?

Das sind sehr viele Fragen, aber wenn hier das geballte Wissen antwortet, frag ich halt mal.


Gruss Asko

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 19:14

Ein Dist upgrade updatet die Version der Distribution.
Da wird sehr viel geschrieben, danach is ne billig SD Karte wirklich tot :lol:
zB wird dann von Debian 9 auf 10 geupgradet.

Ansonsten legt Linux logfiles auf die SD Karte,

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Di 28. Jul 2020, 19:53

Fritzler hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 19:14
Ein Dist upgrade updatet die Version der Distribution.
Da wird sehr viel geschrieben, danach is ne billig SD Karte wirklich tot :lol:
zB wird dann von Debian 9 auf 10 geupgradet.
Hhmmmm,
Eigentlich dachte ich so bei mir, da wird ja eh nur "einmal" was geschrieben.
Wenn man mal vom schreiben vom OS mal absieht.
Ist das bei billigen Karten wirklich SO SCHLIMM?

Das Ding soll mehrere Jahre funktionieren, wenn es denn nicht mal eine halbe
Stunde hält ist das doch der größte Käse.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 28. Jul 2020, 20:01

Asko hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 19:53
Ist das bei billigen Karten wirklich SO SCHLIMM?
Ja! Haste doch selber gemerkt.
Die Dinger überleben in der Digiknipse wo ab und zu mal ein Foto draufgeschrieben wird.

Abgesehen davon sind SD Kartencontroller auf FAT32 Dateisystemzugriffe "optimiert".
Der RasPI nutzt ext4, da kommt dann das Wearleveling und Blöcke suchen durcheinander.
Die guten Karten verkraften das.

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Landjunge » Di 28. Jul 2020, 20:10

Darf man auch "sudo shutdown -r now" machen? :D

Für den PiHole würd ich immer die billigsten Karten auffahren die ich noch habe. Im Raspi1 schön die alten von den Digitalkameras. Und wenn der PiHole das erste mal zufriedenstellend eingerichtet ist ein Backup der SD ziehen und gleich ne zweite mit beschreiben. Die kann auch im Falle eines Falles schnell tauschen.

PS:4 GB reicht mit Raspian lite

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Di 28. Jul 2020, 20:21

Landjunge hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 20:10
Darf man auch "sudo shutdown -r now" machen? :D
Bitte lass mich jetzt nicht doof sterben.
Was bewirkt das?

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Zummmsel » Di 28. Jul 2020, 20:25

Asko hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 20:21
Landjunge hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 20:10
Darf man auch "sudo shutdown -r now" machen? :D
Bitte lass mich jetzt nicht doof sterben.
Was bewirkt das?
Sofortiger reboot

Man shutdown

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Mi 29. Jul 2020, 19:39

Also Öko und Effizienz ist anders...

Für ein Blister mit einer micro-SD-Karte ein Karton von 230x170x110mm.

Was für eine Verschwendung....da hätte doch ein gepolsterter Briefumschlag gereicht.
IMG_2361.JPG

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von flatterband » Mi 29. Jul 2020, 20:59

Hallo zusammen,
flatterband hat geschrieben:
Di 28. Jul 2020, 10:31
Seit Juli gibt es für den Pi4 eine beta Firmware die Boot von USB kann.

https://www.tomshardware.com/how-to/boo ... y-pi-4-usb

Seit dem läuft mein Pi4 nur noch mit SSD.
Hatte mich die Tage man mit top geschaut was auf dem Pi so passiert und dann das:

Code: Alles auswählen

   75 root     -51   0       0      0      0 S   0,3   0,0  60:32.91 irq/26-mmc0
Die Erdbeere ist also bei gezogener SDKarte nur noch damit beschäftigt mit dem leeren Kartenslot zu quasseln - statt sich um fhem zu kümmern !?!

Abgewöhnen kann man der Erdbeere dieses Verhalten mit

nano /boot/config.txt
und dann folgendes eintragen;

Code: Alles auswählen

dtparam=sd_poll_once
Da war dann Ruhe, die Zeit verbringt die Erbeere jetzt mit fhem und systemd wie sich das gehört ...

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von xoexlepox » Do 30. Jul 2020, 11:53

Mal eine allgemeine Frage zum Betrieb von Projekten mit RasPi: Wenn das Teil nicht 24/7 laufen soll, ist es ja recht ratsam (und "gesünder" für die Daten auf der SD-Karte), vor dem Abschalten der Spannungsversorgung das System herunterzufahren. Es ist ja nun kein Hexenwerk, ein Script herzustellen, welches einen GPIO-Eingang überwacht, und bei fehlendem Signal das System herunterfährt. Nur dieses Signal lässt sich eben nicht direkt aus der Stromversorgung ableiten, da der Shutdown des Systems doch einige Sekunden dauert, während der der RasPi noch mit Strom versorgt werden möchte. Ein (12V?) Pufferakku mit Spannungswandler auf 5V wäre z.B. eine Möglichkeit. Nur dann müssen die beiden Spannungen aus Netzteil und Spannungswandler über Dioden zusammengeführt werden, deren Spannungsabfall relativ abhängig von Strom ist, was zu einem "Wackeln" der Versorgungsspannung führt. Ein anderer Ansatz wäre, den RasPi immer über einen Spannungswandler zu betreiben, und die Netzversorgung auf die Akkuspannung auszulegen. Das hat jedoch den Nachteil, daß der Wirkungsgrad des Wandlers/Reglers immer in die Energiebilanz mit eingeht. Hat schon mal jemand eine "ordentliche" Lösung für dieses Problem entwickelt?

duese
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von duese » Do 30. Jul 2020, 12:24

Such mal nach Raspberry USV. Da gibts schon mehrere Lösungen.

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