Der Raspberry Pi & Co-Faden

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon zauberkopf » Mi 4. Mär 2015, 19:06

Apropos Stromverbrauch.. wie schauts eigentlich mit dem runtertakten aus ?!
Beim olinuxino hatte ich mal ganz gewaltig mA gespart (weis aber nicht mehr wie viel)..
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon xoexlepox » Mi 4. Mär 2015, 20:40

zauberkopf hat geschrieben:wie schauts eigentlich mit dem runtertakten aus ?!

Bei meiner Version "B" hat das herzlich wenig gebracht. Und der dickste (externe, und bei der Messung nicht angeschlossene) Verbraucher war ein alter WLAN-Stick, der anscheinend auch mehrfach dafür gesorgt hat, daß ich mir mit dem SD-Inhalt "nur noch ein Brötchen belegen" durfte... Seit dem ich den gegen eine modernere Variante ausgetauscht habe, hatte das Teil bisher keine "fatalen Abstürze" mehr.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon flogerass » Mi 4. Mär 2015, 21:32

zauberkopf hat geschrieben:Apropos Stromverbrauch.. wie schauts eigentlich mit dem runtertakten aus ?!

Ich weiß nicht wie sich die Himbeere verhält, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Runtertakten bei den heutigen Energiesparmodi ab einem gewissen Punkt eher kontraproduktiv ist, weil der Prozessor länger aktiv und seltener im Idle ist.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon gafu » Sa 7. Mär 2015, 14:22

Sven hat geschrieben:Für ein kleines Stromsparendes Bastel NAS ist das eine völlig akzeptable Leistung. Für eiun Netzwerk mit user homes, die nur auf dem Server liegen könnte das zu knapp sein, vor allen Dingen wenn mehrere Benutzer gleichzeitig aktiv sind.
Aber das ist auch schon lange nicht mehr das Einsatzgebiet von fertigen Consumer NAS Geräten mit popeligen SATA Festplatten ;)


Vielen Vielen Dank für die Erfahrungswerte.
Ich hab auch vor zwei wochen einen BananaPi bestellt, wegen der besseren Netzwerk- und Sata-anbindung.
Das riecht ja richtig nach einem backup-server.

Doch ich will eigentlich ganz was anderes fragen:

FRAGE:
Ein raspi A+ für 19 euro als Standalone-Netzwerk Druckserver schwebt mir gerade im kopf vor.

Folgende Problemstellung: Ein Brother LaserFax/Drucker MFC 9050 mit parallelschnittstelle soll als kleiner mobiler drucker, der wasserfest druckt und kopieren kann zum einsatz kommen. Jetzt hat ja keine sau mehr parallel.
Ich möchte gern folgendes: von einem Linux-Laptop soll per Wlan gedruckt werden. Dabei wär es am besten, wenn der drucker selbst sein eigenes Wlan (als Infrastruktur/Accespoint mit DHCP- und Cups-server) zur verfügung stellt (mit dem raspi), und dann die druckaufträge über parallel an den drucker raushaut.

edit: zu raspi als wlan-ap hab ich was gefunden, zu parallelschnittstelle am raspi eher weniger
http://www.tacticalcode.de/2013/02/rasp ... ridge.html

Ist ein Raspi da geeignet?
Für den MFC9050 Drucker gibts linux-treiberunterstützung. Gibts Softwarelösungen wo der Raspi sich als Wlan-Accesspoint benehmen kann?
Ist Parallelschnittstelle mit dem Raspi-GPIO sinnvoll und ohne große verrenkungen anzusteuern? Sonst könnte man ja auch einen USB-Parallel-Adapter nehmen, aber das gibt nur einen haufen Kabelsalat.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon xoexlepox » Sa 7. Mär 2015, 16:05

gafu hat geschrieben:Ist Parallelschnittstelle mit dem Raspi-GPIO sinnvoll und ohne große verrenkungen anzusteuern?

Genug Portpins gibt es zwar, aber einen Umsetzer/Treiber von 3.3V (RasPi) auf 5V ("Centronics") brauchst du auf jeden Fall. Eine (zugegebenermaßen kurze) Recherce hat auch nichts in Richtung "existierender Treiber" erbracht, nur eine Diskussion über das Thema :(

Sonst könnte man ja auch einen USB-Parallel-Adapter nehmen, aber das gibt nur einen haufen Kabelsalat.

Eine Alternative wäre vielleicht ein alter "Druckerpuffer" (Seriell rein, ein wenig Speicher, parallel raus), denn bei der Anbindung einer externen seriellen Schnittstelle brauchst du weniger Treiber/Pegelumsetzer, aber so richtig effektiv erscheint mir diese Lösung auch nicht.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon gafu » Sa 7. Mär 2015, 16:43

hmm, also dann eher usb.
ich hab mal gewühlt und auch einen brandneuen original eingeschweißten usb 1.1 *hüstl* parallel adapter gefunden.
am laptop immer übertragungsfehler, anderes kabel versucht (also sub-d-25-auf centronics) und das gleiche. usblpr error reading from printer.
jetzt als letzten versuch die genau gleiche config an einen anderen linuxrechner gesteckt, geht auf anhieb. scheint wohl usb-hostcontroller und usb-hostcontroller zwei verschiedene paar schuhe zu sein :/

weiter erkenntnisse: gebrauchte raspis bei ebay sind so teuer wie neue bei pollin. nur wenn gutes zubehör dabei ist würde sich das wohl lohnen.
ein raspi A+ ist billiger als ein gebrauchter B auf ebay. leider hat der sinnloserweise nur eine einzige usb-schnittstelle, und ich brauch ja zwei - eine für den drucker und eine für wlan.

dafür die gewissheit, das im drucker innen an der erweitungsklappe für zusatz-arbeitsspeicher platz für den einbau des raspi ist.

Nachtrag: wie sind die Erfahrungen mit SD-karten im Readonly betrieb?
Ich habe leider so aus den Foren gelesen, das die SD-Karten sonst eher so nach einem halben Jahr platt sind, und allgemein ist es ja problematisch die rechner einfach per strom im laufenden betrieb abzuschalten. Bei einem im Drucker eingebautem Druckserver ist das aber der normale Betriebfall, das der einfach hart abgeschaltet wird.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Captain Einsicht » Sa 7. Mär 2015, 22:05

Habe hier einen RasPi B+ der wird seit cirka 8-9 Monaten hard abgeschaltet bis jetzt keine Probleme.

Einfach Sicherheitskopie von der SD machen und hoffen :D

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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Duffman » Sa 7. Mär 2015, 22:42

Leg dir einfach ne bespielte, frische SD daneben. 8gb gibts Mittlerweile für deutlich unter 10 Euro, da lohnt es sich meiner Meinung nicht, sich Gedanken zu machen, wenn nicht grad wchtige Sachen drauf sind. Aber bei nem Printserver gehe ich eher nicht von aus :twisted:
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon ferdimh » So 8. Mär 2015, 04:02

@Centronics an Raspi-GPIOs:

Centronics sieht TTL-Pegel vor! Das heißt, High=2,4V-5,0V Low=0,0-0,8V, schwelle bei 1,4V
Das passt genau auf 3,3V CMOS und ist ein _GRUND_, warum 3v3 für CMOS eingeführt wurde.
Eingangsseitig sollte man Schutzwiderstände vorsehen, falls der Drucker tatsächlich in 5V CMOS (zwangsweise HCT oder äquivalent) ausgeführt ist.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon duese » So 8. Mär 2015, 08:55

Zum booten guck mal hier:

viewtopic.php?f=14&t=2383&hilit=Booten+raspi

Hat bis jetzt einige Stromausfälle ohne Murren über lebt. Fritzler hat damit auch gute Erfahrungen.

Zum booten gibts auch einen Wikieintrag (siehe Ende des Fadens).

Mein Hauptproblem war aber bis jetzt die verbogene SD Karte.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon sparky » Fr 20. Mär 2015, 18:05

Ich hab gerade ein etwas spezifisches "Problem". Ich setze gerade testweise einen Pi mittels https://github.com/debian-pi/raspbian-ua-netinst neu auf. Soweit so gut. Kann ich übrigens jedem empfehlen, der es leid ist, das aufgeblähte Raspbian von Hand für seine Zwecke abzuspecken und dabei feststellen muss, dass doch nicht alles so zufriedenstellend rund und vor allem schnell läuft.

Heute habe ich aber festgestellt, dass ich beim Start von Diensten wie z.B. Apache2 via

Code: Alles auswählen
 service apache2 restart


keinerlei Meldungen erhalte. Im Gegensatz zur "althergebrachten" Methode via

Code: Alles auswählen
 /etc/init.d/apache2 restart


Letzere Methode ist im jedem Fall weitaus auskunftsfreudiger auf der Konsole.

Jemand eine Idee, wo und wie sich dieses Verhalten beeinflussen lässt?
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon shaun » Fr 20. Mär 2015, 22:18

>Centronics sieht TTL-Pegel vor! Das heißt, High=2,4V-5,0V Low=0,0-0,8V, schwelle bei 1,4V

Genaugenommen sieht Centronics Open Collector auf diversen, wenn nicht allen, Leitungen vor.
Daran dürfte sich aber seit 20+ Jahren kein Mutterbrett mehr halten, spätestens seit die Parallelports in Multi-IO-Chips integriert sind, sind es bestenfalls open drain, seit EPP wohl eher Tri-State.
Aber die von Dir genannten Sicherheitswiderstände an Eingängen sind sicher eine gute Idee, nur bei den Ausgängen würde ich davon abesehen, wenn der Drucker wirklich 2k2 Pullups hat, bleibt vom Low-Pegel nicht viel über.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon zauberkopf » Mo 23. Mär 2015, 16:57

Okay.. ich weis jetzt nicht ob ich hier richtig bin oder im AVR faden..

Mir kam gerade wieder mal ne blöde idee :
Hintergrund ist, das viele Analoge Daten Samplen, berechnen, und darauf reagieren muss.
(noch hat leider nix mit HF zu tun).
Ich überlege daher von AVR auf ARM umzusteigen.
genauer auf irgendeinen Cortex M4..

Und nach nem Gespräch mit Franz, der gerne interaktiv algorithmen an seinem Z80selbstbaucompi erprobt.. (monitorprogramm)
dachte ich.. hey ! Das wäre doch was !
ARM... irgend ein Userinterface (z.B. Seriell) und dann ein Monitorprogramm drauf, mit dem ich einzelschritt machen kann, register übewachen.. etc..
So .. wie früher !

sinnvoll ?! gibbet sowas ?!
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Fritzler » Mo 23. Mär 2015, 17:17

Sag doch gleich, dass du eine Debugumgebung willst. :D

Für den ARM M4 nimmste erst einmal irgendein STM32 Devboard, die haben scnonmal Debughardware mit drauf und es gibt etwas eingeschränkte Software dazu,
Ansonsten kannstes ja noch mit der GCC Toolchain erschlagen.
Also GDB+GUI dazu.

Oder mal die testversion vom IAR ziehen, mit dem arbeite ich grade, was für ein Debuggenuss :mrgreen:
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon zauberkopf » Mo 23. Mär 2015, 17:30

He he...
Kennste die alten "Monitor-Betriebsysteme" die es für z80 oder c64 und so gab ?
das ganze funktionierte wenn ich mich recht erinner mit nem Interrupt.
Bei den ganz edlen, konntest Du auf knopfdruck dissassemblieren.
Ich hatte da mal so ein modul für den c64er...

Übrigens, Du hast ja Franz mal kennengelernt... ich habe ihn letztens mal gefragt wie er seine programme auf seinem Nascom abspeichert.
Zuerst hat er es mit Kasette getan.. später kam dann ne floppy hinzu.. war ihm aber auch zu langsam.
Dann hat er sich mit Sram's sich kleine Batteriegestützte Speichermodule gebastelt....
Auf gut Deutsch : DER HATTE SCHON NE SSD DA HATTE ICH NOCH KEINE HAARE AUF DEM SACK !

wenn ich lese.. das diese st32 und consorten so viel speicher haben.. naja.. ein und ausgabe via rs232 und datenübertragung via zmodem..
das wär mal was..
Dann ein Debug-knopf und schwups kommt das monitor programm !
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Fritzler » Mo 23. Mär 2015, 17:35

AACCHHSSSOOO!!!
Ein Monitorpogramm AUF dem Target?
Ich hab keeinee AAhnung was es da so gibt :mrgreen:
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon zauberkopf » Mo 23. Mär 2015, 17:54

https://cowlark.com/cgi-bin/fossil.cgi/ ... index.wiki

This means you can use it to run Videocore programs directly on the bare metal without having to use the ARM-Videocore APIs.


HAR HAR HAR
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Nicki » Mo 23. Mär 2015, 19:22

zauberkopf hat geschrieben:ARM... irgend ein Userinterface (z.B. Seriell) und dann ein Monitorprogramm drauf, mit dem ich einzelschritt machen kann, register übewachen.. etc..
So .. wie früher !

sinnvoll ?! gibbet sowas ?!

Das mache ich mit dem STM32, einem Debugger (Original 250€ oder so, ich habe den Chinanachbau für etwa 10€ der bei nem Bundle dabei war) und dem Keil MDK-ARM. Kostet drei- bis hoch vierstellig, mit dem sehr schön gemachten K3yg3n nichts.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon zauberkopf » Mo 23. Mär 2015, 19:39

ohaaa...
Naja.. vielleicht bin ja wirklich ein bisschen alt.
Aber ich fand früher solche tools doch ganz hilfreich.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... nitor.jpeg

Ich bin zwar nicht so ein Minimalist wie Franz.. aber ich merke immer wieder gerne, das ich meine eigenen ganz einfachen tools gerne nutze.
Und diese Monitorprogramme waren ziemlich gut, um die maschinen und dessen sprache zu lernen.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon Nicki » Mo 23. Mär 2015, 19:44

Ich habe einfach nicht die Zeit, mich beim ARM in die Assemblerebene reinzufuchsen - für ausgefeiltere Sachen taugt der STM32 mangels vielfältiger Trigger auch nicht, da muss dann der PIC32 ran.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon flogerass » So 5. Apr 2015, 19:50

Hat wer Erfahrung mit Mehrkanal-USB-Soundkarten an der Himbeere oder Banane? Wie kriegt man die Audiostreams möglichst einfach als WAV auf die Platte?
Ziel ist es den Fostex D2424LV am Behringer X32 zu ersetzten. Momentan steckt ne ADAT-Karte im Pult. Ich würde dann wieder die USB-Karte einbauen. Diese stellt dann ein 32x32-Interface zur Verfügung. Das Obst soll dann einfach 32-Spuren aufnehmen oder wiedergeben. Eventuell solle er noch während der Aufnahme mp3-Dateien oder evtl DLNA-streams über die ersten beiden Kanäle abspielen.

Ist das Leistungsmäßig überhaupt zu realisieren? Wenn, dann wahrscheinlich nur mit der Banane mit SATA-Platte?
Kann man per Script die Audiostreams in WAV-Dateien schieben, oder brauch ich eine vollständige DAW?
Krieg ich die Daten irgendwie üfer USB-OTG von der Platte? Oder als was meldet sich das Teil am PC?
Oder soll ich doch lieber einen wie auch immer gearteten PC (Notebook, Netbook, Tablet?) hinstellen?

Ich bin für jeden Tip bzw. Link dankbar. Dann wurstel ich mich selber durch.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon ferdimh » So 5. Apr 2015, 20:13

Ich mache mal eine Betrachtung der Datenraten:
2 Spuren 44kHz/16Bit sind 1,4MBit/s.
32 Spuren 44kHz/16Bit sind also 22,4MBit/s oder knapp 3MB/s.
Das ist ungefähr die Datenrate, die ein Raspberry Pi von USB-HDD auf LAN (das intern am USB hängt) schafft.
Theoretisch sollte das also gehen, sofern nicht noch Latenzanforderungen hinzukommen, die die Bus-Last weiter hochtreiben. Die CPU sollte das schon packen.

Nichtsdestotrotz fühle ich mich mit diesem Kleinkram im Audiobereich nicht so wirklich wohl. Schon wegen der Winzstecker, der windigen kleinen nicht zu 19" passenden Gehäuse, Anschlüssen an allen Seiten, etc.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon flogerass » So 5. Apr 2015, 21:04

Danke für die Einschätzung. Es sind aber leider 48kHz/24bit. Dann wirds wohl doch eher die Banane. Die hat immerhin die schnellere CPU und SATA, was mir persönlich sympatischer ist. Wegen der Stecker: Ich habe lieber eine USB-Verbindung in der Schutzzone als drei bis vier Toslink die unter den Tisch gehen. Die sind auch nicht wirklich stabil. Ein stabiles Gehäuse kann man ja drumrum bauen.
Bleibt noch die Frage, wie ich die Daten auf die Platte kriege. Geht das per Script, oder gibts da einfache Proramme? Ich will eigentlich keine DAW nutzen. Dann kann ich nämlich gleich den Rechner hinstellen.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon ferdimh » So 5. Apr 2015, 21:22

Also das ganz dumme arecord kann ein PCM-File mit beliebig vielen Kanälen aufzeichnen.
Irgendwie so
arecord -Dhw:0 -c32 -r48000 -fS24_LE vielaudio.wav

Es gab früher (tm) mal so PCI-Soundkarten mit einer 19" Breakout-Box, die über einen DSUB angeschlossen wurde. Das ist so das Kaliber Hardware das ich gern habe.
Aber ja, dann brauchts nen kompletten PC mit PCI-Slot dafür.
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Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitragvon flogerass » So 5. Apr 2015, 21:37

ferdimh hat geschrieben:Also das ganz dumme arecord kann ein PCM-File mit beliebig vielen Kanälen aufzeichnen.

Danke! Das geht eindeutig in die richtige Richtung. Dann werde ich mal mit nem alten Linuxrechner rumprobieren. Und mir bei Gelegenheit ne Banane kaufen.

DSUB kann mich im Veranstaltungsbereich auch nicht überzeugen. USB gibt's immerhin von Neutrik mit D-Flansch und Verriegelung. Dann passt das.
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