OSB-PLatten / Werkstattdecke

Der chaotische Hauptfaden

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reutron
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OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von reutron » Sa 27. Dez 2014, 18:40

Es machen sich winterliche Temperaturen in mein Frickelreich breit. :cry:
Da muss sich was ändern....
Decke1.JPG
Da sich die Kosten in Grenzen halten sollen dachte ich an 12mm OSB.
Der Balkenabstand beträgt aber 1,2m so mit brauche ich eine Unterlattung damit sich die Platten, dann unter den Gewicht der Dämmung nicht durchbiegen.
Leider hab ich keine Infos dazu im Netz finden können, ich wollte aber auch nicht mehr Lattung als nötig verbauen.
Hat einer von Euch damit Erfahrung?

bastl_r
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von bastl_r » Sa 27. Dez 2014, 18:58

Guckstu in dem PDF ab Seite 19.
18er könnte demnach gerade so ausreichen.

bastl_r

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Trennerzieher
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Trennerzieher » Sa 27. Dez 2014, 19:01

12mm Osb mit 1,2m Abstand und nur Glaswolle oben drauf ist kein Problem. Das biegt sich garantiert nicht durch.
Ich habe vor ein paar wochen eine Decke aus 9mm Feder-und-Nut Brettern mit 85cm Sparrenabstand und 16cm Isolierung oben drauf gemacht.
Du musst nur die Stoßstellen entweder auf einen Balken legen oder sie mit einem Brett dahinter verschrauben.

kalmi01
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von kalmi01 » Sa 27. Dez 2014, 19:19

bastl_r hat geschrieben:Guckstu in dem PDF ab Seite 19.
18er könnte demnach gerade so ausreichen.
die angaben sind für begehbar.

15 mm ist schon anzuraten weil n+f da mehr halt haben und stabiler sund, aber wenn da nur dämmung drauf soll, reicht das auch dicke.
ausser osb gibt es auch noch msb, ist glatter und härter, dadurch bessere akustik-eigenschaften und noch so einiges mehr.
osb ist gegenüber feuchtigkeit recht empfindlich, msb nicht so. ich habe mal 2 plattenstücke in wasser eingelegt und über die zeit miteinander verglichen.
in unserem haus ist mindestens ein lastzug osb (das meiste davon von mir) verbaut.
wenn ich es heute nochmal machen würde, dann mit msb.

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gafu
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von gafu » Sa 27. Dez 2014, 20:36

um eine glatte fläche und winkelige anschlüsse zu erhalten, ist eine konterlattung sicher trotzdem kein fehler.
Dachlatten sind so teuer auch wieder nicht.
Wenn Brandhemmend dann könnte man auch gipsfaserplatten nehmen, das ist zudem noch schimmelhemmend.

wichtig auch entsprechend überall gescheit abzudichten, wenns da oben kalt drüber sein wird.
nicht das da feuchtwarme luft aufsteigt und oben das wasser kondensiert.

uli12us
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uli12us » Sa 27. Dez 2014, 20:40

Warum nicht sauerkraut, wenn niemand drauf rumlaufen muss reicht das als Decke und ist wesentlich einfacher zu verlegen. Dazu isolierts auch noch etwas, zwar nicht grossartig, aber besser wie OSB auf jeden Fall.

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Hightech
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Hightech » Sa 27. Dez 2014, 20:48

Krautplatte Mdf biegt sich selber durch und hängt dann durch
. OSB hat lange Fasern das biegt sich nicht so.
Zuletzt geändert von Hightech am Sa 27. Dez 2014, 20:55, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uxlaxel » Sa 27. Dez 2014, 20:49

1,2m, das biegt sich auch ohne belastung mit der zeit durch. die höhere luftfeuchtigkeit / der temperaturunterschied und dann doch etwas kondenswasser bzw. -dampf unten dran lassen die platten doch etwas weich werden.
ich habe in meiner werkstatt mal 15er osb als regalbrett nehmen wollen und die etwas mehr über 1,5m hielten nichtmal ohne zeugs oben drauf.
daher würde ich vom gefühl her grob konterlattung auf ungefähr 0,5m machen. du ärgerst dich mehr als nur einmal, wenn es sich dann doch verbiegt!
so sehr teuer sind doch dachlatten 24x48 nicht. irgendwas um die 60ct/stück glaube ich neulich gelesen zu haben.
du machst es schließlich für dich und nicht für die firma oder nen weitläufigen bekannten! ;-D

lg axel

p.s. weltherrschaft ! :-)

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von reutron » Sa 27. Dez 2014, 22:05

Meine Wahl fiel auf OSB da diese als Dampfsperre zulässig ist (wird daher auch verklebt) und ist ca 40% günstiger als MSB-Platten.
Das ich eine Lattung benötige war klar, da ich die selben Erfahrungen wie Axel gemacht habe und eine Weltherrschaftszentrale mit durchhängender Decke geht ja garnicht. ;)
Da man auf ca.50qm so einige Latten und Schrauben benötige habe ich hier nachgefragt.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » Sa 27. Dez 2014, 22:42

reutron hat geschrieben:Es machen sich winterliche Temperaturen in mein Frickelreich breit. ... Da sich die Kosten in Grenzen halten sollen dachte ich an 12mm OSB.
12mm halte ich für etwas sehr dünn, zu OSB habe ich wenig Vertrauen. In jedem Fall bitte beachten, dass diese "für Innenräume geeignet" sein müssen, Thema Schadstoffausdünstungen.

Mir käme eher die Idee, Bretter mit Nut und Feder (Rauhspund) zu verbauen, sowas habe ich in 21 mm Stärke mit über 5 m Länge günstig beim lokalen Holzhändler bekommen und damit meinen Dachboden begehbar gemacht. Dazu gleich den Hinweis, dass lokal ansässige Baustoff- und Holzhändler oftmals billiger als die Baumärkte sind.

Wärmedämmung bringt das Holz wenig, da muß Mineralwolle drüber. Da es oben kälter ist, darf auch eine Dampfsperre nicht fehlen!

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uxlaxel » Sa 27. Dez 2014, 23:08

Profipruckel hat geschrieben: Mir käme eher die Idee, Bretter mit Nut und Feder (Rauhspund) zu verbauen, sowas habe ich in 21 mm Stärke mit über 5 m Länge günstig beim lokalen Holzhändler bekommen und damit meinen Dachboden begehbar gemacht.
das kann man doch jederzeit später noch auf die balken oben drauf legen. vorgehobelt sind die meistens auch kaum teuer. alternativ 2 lagen 22er OSB oder so. muß man sich durchrechnen, wenn man es wirklich braucht. nächste frage ist dann, halten das die balken und die außenwand überhaupt? wieviel zusätzliches gewicht erwartet man so über die jahre auf den angenommenen 30m2? 2 tonnen?
Dazu gleich den Hinweis, dass lokal ansässige Baustoff- und Holzhändler oftmals billiger als die Baumärkte sind.
ich habe da ganz gegenteilige erfahrungen gemacht. das scheint aber wohl lokal eben überall anders zu sein.
Wärmedämmung bringt das Holz wenig, da muß Mineralwolle drüber. Da es oben kälter ist, darf auch eine Dampfsperre nicht fehlen!
meines erachtens kommt die dampfsperre grundsätzlich auf die warme seite, sprich nach unten. also entweder eine folie auf die OSB oder die OSB verleimen.
eine folie über der steinwolle würde die wolle absaufen lassen und sie hätte keine chance evt. feuchtigkeit wieder loszuwerden. die fällt dann innerhalb von paar wenigen jahren soweit zusammen, daß sie fast keinen isolierwert mehr hat und schlicht schlabbriger sondermüll wird.
sowas wieder auszubauen ist eklig und entsorgen wird außerdem teuer.
achja, deswegen dürfte ein oben aufgelegter fußboden auch nicht komplett dicht sein, also entweder bewußt nicht bis ganz nach außen oder spalten zwischen den dielen / platten.

lg axel

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uli12us » Sa 27. Dez 2014, 23:18

Krautplatte ist nicht MDF, die heisst heraklit. Das ist Styropor das beidseitig mit ner Pampe aus Zement und Stroh bestreut ist. Wiegt fast nix und hat sogar nen gewissen Dämmeffekt.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » Sa 27. Dez 2014, 23:28

uli12us hat geschrieben:Krautplatte ist nicht MDF, die heisst heraklit. Das ist Styropor das beidseitig mit ner Pampe aus Zement und Stroh bestreut ist. Wiegt fast nix und hat sogar nen gewissen Dämmeffekt.
Die klassische "Sauerkrautplatte" kennt kein Styropor, das sind mit Zement gebundene Holzfasern. Keine Ahnung, ob es diese ausschließlich von Heraklith gibt. Mal den Google fragen, oh, Heraklith wurde inzwischen von Knauf übernommen und hat neue Produkte: http://www.knaufinsulation.de/sites/def ... 20_WEB.pdf

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Kuddel » Sa 27. Dez 2014, 23:39

Habe in der Werkstatt Rigips eingebaut, etwa 50 cm Abstand bei den Dachlatten. Rigips hat den Vorteil, dass es Feuchte gut regulieren kann.
Gruss
Kuddel

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uli12us » So 28. Dez 2014, 13:54

Heratekta heisst diese Platte mittlerweile. Gibts eigenartigerweise immer noch zu kaufen. Du hast insofern recht, dass es kein Stroh sondern Holzspäne sind, was vom Aussehen her aber aufss selbe rauskommt.
Wenn nix schweres drangehängt werden soll, taugen solche Platten allein immer noch. Falls doch muss man sich die Lattung irgendwie anzeichnen und da dran befestigen.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von reutron » So 28. Dez 2014, 14:06

Ich muss aber ein wenig auf den Preis schauen und der Preis von mehr als 16€/qm bei den Platten geht gar nicht, egal wie gut die sind. :shock:

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von bulle » So 28. Dez 2014, 14:13

Hallo erstmal,
Eine Unterkonstruktion aus Dachlatten soll nicht nur die Deckenbekleidung oben halten, sondern das Durchbiegen >> l/500 verhindern (Profianspruch)
Ich würde auf alle Fälle eine anständige Dämmung und eine Damnpfsperrfolie sd Wert > 100 m einbauen. Dies Dampfsperre gilt als dampfdiffusionsdicht, also kann kein Wasserdampf in die Balkenkonstruktion gelangen und dort am Taupunkt als Wasser ausfallen. Das schützt die Balken vor Rotfäule. Wichtig ist noch, die Dampfsperrfolie auch an den Rändern 100 % dicht anzuschließen. Die Dämmstoffindustrie hält dafür spezielle Anschlussdichtungen bereit. Da dafür an den aufgehenden Wände "Konstruktionsfläche" vorhanden sein muss, erfüllt eine Unterkonstruktion auch diese Anforderung.

MfG
Klaus

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von radixdelta » So 28. Dez 2014, 18:26

Weil bei Dampfsperre so viel zu beachten ist halte ich davon garnix. Dampfbremse finde ich besser. Dann aber mit Diffusionsoffenen Dämmstoffen, Styropor fällt da eher flach, kaschierte Wolle auch.

Der U-Wert-Rechner bringt da aber schnell klarheit: http://www.u-wert.net/berechnung/u-wert-rechner/

Auf jeden würde ich dann einen evtl. vorhandenen Gasofen verbannen, damit bringt man so viel Wasser in die Luft das alles absaufen muss. Holzofen in die Werkstatt und die Luft wird von alleine Staubtrocken ;)

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IQON
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von IQON » So 28. Dez 2014, 19:56

Hallo

Mal ne Frage wie viel Wohnräume kennt ihr wo die Zimmerdecke aus OSB Platten besteht?

Da wird normal immer Gips genommen...

Ich würde da einfach Rigips Dran schrauben vieleicht sogar doppelt beplankt...
Aufbau ist ja normal so: Sparen, dann Folie, Konterlattung, Regips...

Aber was gegen den Dampf muss man schon machen wenn man ne Tepmeratur unterschied ereichen will,
sonst kondensierts an der Fuge wo die Luft nach oben abzieht...
Also wirklich einmal ringsrum abkleben, macht man so: Dichtpampe als wulzt auf die Wand dann folie dran pappen und ne Dachlatte gegen schrauben...

An ner Dampfbremse würde ich nicht sparen ich habe mir da einmal was fehlerhaft konstruiert was dermassen geschimmelt hat, iiigitt...


Viele Grüße IQON

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » So 28. Dez 2014, 23:39

radixdelta hat geschrieben:Weil bei Dampfsperre so viel zu beachten ist halte ich davon garnix.
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewto ... ter#p52380

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » So 28. Dez 2014, 23:49

IQON hat geschrieben:Mal ne Frage wie viel Wohnräume kennt ihr wo die Zimmerdecke aus OSB Platten besteht?
Keinen. In älteren Gebäuden meist feiner Maschendraht ("Karnickeldraht") oder Stroh auf Holzlatten genagelt und verputzt.
Ich würde da einfach Rigips Dran schrauben vieleicht sogar doppelt beplankt...
Diese papierkaschierten Platten mag ich nun garnicht, habe davon nur wenige verbaut. Lieber Gipsfaserplatten, bekannt als Fermacell.

Doppelt habe ich diese nur in meiner Schlosser- / Schweißecke gelegt.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sven » Mo 29. Dez 2014, 00:11

Rigips Platten haben den unschlagbaren Vorteil, dass man sie nur mit dem Messer zu ritzen braucht um sie zu kürzen.
Der Nachteil ist, dass die nicht imprägnierten Platten instabil werden, sobald sie einmal nass waren. Ich habe hier im Keller eine Wand, deren unteren Teil ich neu machen muss, weil mal Regenwasser im Keller stand. Bröselt schön weg, wenn ich die daran befestigten Fußleisten entferne.
Ich war damals so blöd, dass nicht der Versicherung zu melden und darf jetzt selber mit Rigips Abfall die morschen Stücke ersetzen.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von bastl_r » Mo 29. Dez 2014, 00:45

Jetzt wo ich nochmal drübergeh...
Nur einfach latten an die Sparren nageln ist da wohl nicht! Da müssen schon Rahmenschenkel, also Vierkanthölzer hochkant drunter. Und dann kannst Du im Gegenzug, wenn das Ganze nicht begehbar sein muss mit der Stärke der OSB-Platten runter. Bei 50er Abständen auf 12 - 15mm.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uxlaxel » Mo 29. Dez 2014, 04:42

ich habe ünrigens OSB erfolgreich als wand und decke verbaut. bei meinem bruder haben wir zur saniertung den gesamten trockenbau mit 15er OSB gemacht und dann 12er gibtskarton drauf. der gipskarton ist nur drauf gekommen, weil wir nichts zum spachteln & verfugen gefunden haben, was für OSB geeignet wäre.
alle baumärkte abgeklappert, alls holchfachhändler besucht, mehre bekannte aus dem bauumfeld ausgehorcht. nichts.
auch scheint es keine wirklich geeignete grundierung zu geben, daß man schwere tapeten zum halten bringt.

ich habe bei mir in der wohnung noch eine zwischenwand, die direkt aus OSB und dachlatten aufgebaut ist, da war es ein krampf die strukturtapete zum halten zu bekommen.
sehr dick angerührter "spezialkleber für schwere tapeten" hat dann schlußendlich gehalten. ich war ganz kurz davor, die tapete mit 100 schrauben zu befestigen! :)
dispertionsfarbe hält ausreichend gut, aber beim späterem übertapezieren löst sich das nach paar minuten ... 1/2h.

aber wie gesagt, die kombi OSB und dünne gipsplatte ist tierisch stabil!
man muß nur aufpassen mit der wanddicke, daß man standard-türzargen reinbekommt. notfalls einseitig mit rester-streifen an den ständern aufdoppeln.

achja, mein bruder kennt hohlraumdübel nur vom hören-sagen, er braucht die schlichtweg nicht ;-)

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von reutron » Mo 29. Dez 2014, 06:18

Bei modernen niedrigenergie Häuser werden die Wände und Decken ja auch aus OSB auf Holzständerwerk gebaut und der Rigibs ist nur Verkleidung.

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