OSB-PLatten / Werkstattdecke

Der chaotische Hauptfaden

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tuempeltaucher
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von tuempeltaucher » Mo 29. Dez 2014, 08:41

reutron hat geschrieben:Ich muss aber ein wenig auf den Preis schauen und der Preis von mehr als 16€/qm bei den Platten geht gar nicht, egal wie gut die sind. :shock:
Ich habe letzten Monat 80m² OSB in 22mm gekauft und das lag brutto bei knapp unter 10 EUR/m².

Hausmeister
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Hausmeister » Mo 29. Dez 2014, 09:51

OSB soll ja eigentlich die Eigenschaft einer Dampfbremse haben...

kalmi01
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von kalmi01 » Mo 29. Dez 2014, 15:20

Hausmeister hat geschrieben:OSB soll ja eigentlich die Eigenschaft einer Dampfbremse haben...
hat sie auch, wenn sie verleimt verlegt wird.
leider lässt sie sich aber nur wiederwillig beleimen.
ich hatte anfangs ein wenig leim in die nut gegeben, dann kriegste die platten nur noch schwer strack ineinander geschoben.
final habe ich mir den leim verdünnt und dann die feder satt damit bepinselt. da ging es wenigstens mit dem hammer rein zu prügel und es blieb auch so.

osb lässt sich sehr gut mit dem blauen gips für feuchtraum-basteleien verfüllen, z.b schraubenlöcher oder sonstige fugen

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » Mo 29. Dez 2014, 22:31

Sven hat geschrieben:Rigips Platten haben den unschlagbaren Vorteil, dass man sie nur mit dem Messer zu ritzen braucht um sie zu kürzen.
Das gilt auch für Fermacell, das habe ich Palettenweise verarbeitet. Guckst Du da: http://www.fermacell.de/de/docs/fermace ... au_PuV.pdf

"Vorgeritzte Linie an Arbeitstisch- oder Stapelkante schieben, den jeweils
größeren Plattenteil fest auf dem Stapel liegen lassen und den überstehenden
Teil über die Kante brechen. Ein rückseitiges Einritzen oder Einschneiden der
fermacell Gipsfaser-Platten ist nicht erforderlich" ... "Bei winkelförmigen Ausklinkungen kann folgendermaßen vorgegangen werden: Zuerst ist die kurze Seite einzusägen und die lange Seite zu ritzen und zu brechen; bei U-förmigen Ausklinkungen zwei Seiten einsägen und eine Seite ritzen und brechen."

Der Nachteil ist, dass die nicht imprägnierten Platten instabil werden, sobald sie einmal nass waren.
Dafür gibt es grüne Platten und Rigicell, auch schon verbaut. Schlimmer finde ich, dass sich beim Spachteln der Fugen die Papierbeschichtung anlöst - wenn man es nicht kann (so wie ich). Ich finde es auch doof, bei Rigips die Kanten anfasen zu sollen, Fermacellfugen spachtelt man stumpf.

Mag sein, dass es vom Gesamtaufbau abhängt, Fermacellwände empfinde ich auch akustisch als angenehmer.

Wie bei vielen Sachen, greifen auch hier individuelle Vorlieben - sowohl Gipskarton- als auch Gipsfaserplatten sind seit Jahrzehnten am Markt und funktionieren.

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Sven
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sven » Mo 29. Dez 2014, 23:08

Das mit der Ritzbarkeit von Gipsfaserplatten wusste ich auch noch nicht!
Rigips ist halt signifikant günstiger. Da habe ich Quadratmeterpreise von knapp unter 2€. Bei Gipsfaser wurden mir vom Baustoffhändler Preise von über 5€ pro Quadratmeter genannt. Was bezahlst du dafür so?

Die grünen Platten sind Feuchtigkeitsbeständiger als die nicht imprägnierten. Hier hatte ich aber einen ausgewachsenen Wasserschaden, da würde ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass die grünen das auch aushalten. Nächstes Mal schalte ich schneller und melde das einfach der Versicherung. Die reguliert mir den Schaden dann.
Es sind ja auch nur Feuchtraumplatten und keine Unterwasserplatten :D . Der Teil des Kellers ist zudem furztrocken.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Profipruckel » Mo 29. Dez 2014, 23:50

Sven hat geschrieben:Das mit der Ritzbarkeit von Gipsfaserplatten wusste ich auch noch nicht!
Und ich wusste nicht, wie Heraklith seine Produkte weiterentwickelt hat. Das macht doch den Reiz hier aus: Jeder gibt seinen Senf dazu und Viele erfahren neue Dinge oder Ideen!
Rigips ist halt signifikant günstiger. Da habe ich Quadratmeterpreise von knapp unter 2€. Bei Gipsfaser wurden mir vom Baustoffhändler Preise von über 5€ pro Quadratmeter genannt. Was bezahlst du dafür so?
Kann ich nicht sinnvoll beantworten, mein Ausbau liegt über 10 Jahre zurück. Was ich aber sagen kann, dass die Fels-Werke als regionaler Hersteller zum Salzgitter-Konzern gehörten - als quasi hier zuhause sind. Ich kann mich nicht erinnern, dass Rigips (oder Knauf) deutlich günstiger waren, ich habe streng auf die DM geschaut, mein Haus bewohnbar zu machen.
Die grünen Platten sind Feuchtigkeitsbeständiger als die nicht imprägnierten. Hier hatte ich aber einen ausgewachsenen Wasserschaden, da würde ich mich nicht darauf verlassen wollen, dass die grünen das auch aushalten. Nächstes Mal schalte ich schneller und melde das einfach der Versicherung. Die reguliert mir den Schaden dann.
Bei einem Wasserschaden, wenn der Kram richtig naß wird, versagt vermutlich jede Platte.

Was die Versicherung angeht - deckt die das wirklich?

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uli12us » Mo 29. Dez 2014, 23:54

Wegen OSB verleimen, lass das bloss bleiben. Einfach weil sich Holz ungleich Mauerwerk ausdehnt. deswegen sollte man die Platten auch mit etwas Abstand verlegen. Also nicht andrücken wie irre sondern dass Nut und Feder a bissi Luft haben. Als Bodenbelag ist das weniger problematisch, weil das schwimmend verlegt wird, An der Decke hälts aber nicht durch Schwerkraft, auch Siemens Lufthaken bewähren sich da nicht, weil man zuviele davon bräuchte.

Wegen der Versicherung, da kommts halt sehr aufs kleingedruckte an. Wenns direkter Wasserschaden durch Rohrplatzer ist, kommen sie wohl nicht raus. Wenn das indirekt ist, meinetwegen, wenn der Schlauch zur Wasch oder Spülmaschine platzt würd ich mich nicht drauf verlassen. Wenn das dagegen ein heftiger Regenguss ist, bei dem das Wasser durch ein undichtes Dach eindringt, dann kann man sich die Schadenanzeige gleich sparen.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sven » Di 30. Dez 2014, 00:00

Profipruckel hat geschrieben: Was die Versicherung angeht - deckt die das wirklich?
Ja, die deckt das. Man sollte nur vorher in die Versicherungsbedingungen schauen, woher das Wasser gekommen sein muss. Das erzählt man dann der Versicherung und macht die Bilder natürlich erst im hellen am nächsten Tag.
Je nach dem ist das Wasser von der Straße einfach reingelaufen oder die Rückstauklappe im Gulli vor der Kellertür hat versagt. Eines von beiden war nicht gedeckt. Es passiert aber eh immer beides gleichzeitig. ;)


OSB Platten würde ich auch nicht verleimen. Dann würde ich lieber unter die Platten die Dampfbremse bauen. Die soll ja nur verhindern, dass sich die Isolierwolle nasschwitzt. Oben auf die Platten könnte man dann die billigste lose Isolierwolle raufschmeißen. So wurde das hier auch mal mit der obersten Decke gemacht.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von IQON » Di 30. Dez 2014, 00:31

Hallo

Das Problem beim verleimen entsteht wenn man den Kleber in die Fuge füllt.
Probiert man dann die Platten zusammen zu stecken dichtet die Feder bereits so gut ab das sich der kleber nur noch zu den Rändern rausquetschen kann.
Wegen der konsistenz von dem Zeug passiert das aber nicht und man hat das Prinzip Luftballon in Flasche aufblasen...

Ich weiß jetzt nicht wie es richtig geht aber ich würde vermuten das man einfach nur die Feder beiseitig einschmieren muss,
der überschüssige Leim wird dann beim einschieben ja abgestrichen und quillt beiseitig aus der Fuge...
So würde ich das zumindetsens machen wenn ich mal den Boden in ne Schublade Leimen will...

13mm OSB Plus Rigip habe ich als Trennwand im Keller, das ist super!
Sieht aus wie ne normale Wand, lässt sich so streichen spachteln und alles, aber man kann sein ganze Gedöns einfach frei an die Wand spaxen und das hällt extrem gut...
Bei mir hängt der Werkstattschrank dran und cee Steckdosen bis jetzt keine Probleme......

Farmazell ist wohl gut wenns im Aussenbereich ist Balkondecke zB...

Viele GRüße IQON

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Sunset
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sunset » Di 30. Dez 2014, 08:35

Sven hat geschrieben:Nächstes Mal schalte ich schneller und melde das einfach der Versicherung. Die reguliert mir den Schaden dann.
Dann brauchst Du doch nur auf das nächste Mal 'Hochwasser' warten... :mrgreen: Die nächste Sturmflut kommt bestimmt... ;)

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von tuempeltaucher » Di 30. Dez 2014, 10:00

Normalerweise klebt man die Stöße doch mit dem SIGA-Zeug ab und verleimt nicht, damit man es dampfdicht bekommt.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uli12us » Di 30. Dez 2014, 11:13

So dauerelastisches Zeug mag günstiger sein, funktioniert aber nicht wirklich. Wie gesagt am boden ist das kein problem, da lässt man am Rand ausreichend Luft damit sich die Platten dehnen bzw zusammenziehen können. An der Decke geht das aber nicht, weil man die Platten entweder nageln oder schrauben muss.
Wenn die jetzt untereinander verbunden sind, verbiegen die im besten Fall die Lattung, wenn man Pech hat, arbeitets auf lange Sicht die Befestigung auf und irgendwann kommt die komplette Decke runter.

Am Boden ists gar nicht so selten, wenn zu wenig Dehnfuge da ist, dass sich der Boden nach oben schiebt.

radixdelta
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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von radixdelta » Di 30. Dez 2014, 12:10

Ist das wirklich so tragisch? Ich kenne osb-Decken und osb-Wände, alles verschraubt. Hier und da wird das auch so propagiert eben weil es als Dampfbremse gilt. Wieviel dehnt sich OSB denn so pro Meter bei üblichen Temperatur- und Feuchteschwankungen?

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von bulle » Di 30. Dez 2014, 14:28

Wenn etwas dampfdiffusionsdicht sein muss, dann muss man zugelassene Klebebänder oder Dichtstoffe nehmen. Diese garantieren auch eine Haltbarkeit von 15 Jahren. Randanschlüsse von Dampfsperren wurden früher (also vor 15 Jahren ) mit einer Folieschlaufe, Kompriband und Anpresslatte hergestellt. Das galt dann als Stand der Technik. Heutzutage nimmt man SIGA Primur o.vgl. zieht eine Wurst an der aufgehenden Wand (aber nur wenn sie geputzt ist) und bildet eine Folietasche aus und drückt dann die Folie drauf. Das ist dann auch mindestens 15 Jahre dicht. Wenn die aufgehenden Wände nicht geputzt sind, lässt man die Folie an der Wand runterhängen, nagelt Streckmetall drauf und zieht da die Putzschicht drüber.

Nasse Gipskartonplatten trocknen ohne Probleme und Strukturverlust, wenn das Wasser weg ist. Problem ist aber, das hinter den Gipskartonverkleidungen Dämmstoffe eingebaut worden sein können. Dies Dämmstoffe können sich vollsaugen mit Wasser und immer schön das Wasser wieder an die Gipskartonplatten abgebe, so das diese "ewig" brauchen um zu trocknen. Ich habe immer, bei nassen Gipskartontrennwänden, einen Dosenbohrer genommen und große Löcher in die Wände gebohrt. Unten angefangen und im Abstand von einem Meter das nächste Loch gebohrt, solange bis man einen Abstand voen einem Meter zur nassen Wandstelle nach oben und zur Seite hat. Antischimmel draufsprühen kann auch nicht schaden.

Gipsfaserplatten sind härter in ihrer Struktur wie Gipskartonplatten. Diese GF Platten bestehen aus einem Gemisch aus Naturgips und Papier. Dadurch sind die Platten hydrophob, das heisst, sie können eine Menge Wasser aufnehmen und speichern. Dieses zusätzliche Wasser lässt die Platte beträchtlich anschwellen und, wenn es im Raum trocken wird, durch Abgabe des Wasser an die Luft wieder abschwellen. Durch diesen Ab- und Anschwellvorgang wird eine enorme Kraft auf die Spachtelnähte ausgeübt. Das bedeutet, das GF verkleidungen sehr oft an den Spachtelnähten reißen. Einzig wahre Verarbeitung ist das Klebeverfahren. Die erste Platte wird an die Konstruktion geschraubt, dann wird eine Kleberwurst auf die Kante gelegt, wo die nächste Platte dran bzw. wahrscheinlicher draufkommt. Richtig ist es, wenn der Kleber vorne und hinten aus der Naht hervorquillt. Durch diesen Druck klebt die Naht dann dauerhaft. Das setzt natürlich voraus, das man für die Verklebung nur gerade, rechtwinkelige Schnittstellen gebrauchen kann. Mit dem Messer anritzen und dann über eine Kante brechen ergibt zu grobe Kanten. Mit der Baustoffsäge arbeiten, ist hier die beste Wahl der Plattenzuschnittes. Übrigens, Mit dem GF Kleber kann man auch Feldsteine zusammenkleben, das hält dann wie Sa..
Gipskartonplatten bestehn aus einem Kern Naturgips und einer Ummantelung aus Karton. Diese Platten quellen und schwinden nur ganz gering, so das keine so große Belastung auf die Spachtelnähte geleitet wird. Es braucht auch keine geragen Kanten, da die Spachtelmasse nicht an den Plattenkanten angebracht wird, sondern über der Stossstelle.

NfG
Klaus

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Maschine » Di 30. Dez 2014, 15:23

IQON hat geschrieben:
Mal ne Frage wie viel Wohnräume kennt ihr wo die Zimmerdecke aus OSB Platten besteht?
Meine Decken sind alle OSB.

Wie ich das sehe ist das ja ein Schuppen, und die Aufgabe ist die Wärme vorm abhauen zu hindern?
Und geheizt wird da ja nicht ständig? Dann würds ja fast eine Plastikfolie tun die reingetackert wird.

Der Balkenabstand ist schon groß. Also ich nehme so 62,5 cm für 12er OSB.
Die Konterlattung dient ja nicht nur zum verteilen der Last, sondern auch zum Unebenheiten auszugleichen, und das man genug Schrauben reinbekommt.

Maik

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von kalmi01 » Di 30. Dez 2014, 16:42

ich habe hier 2 lastzüge osb verbaut.
bei decken, böden und wänden wurden die platten untereinander verleimt und scheibenbildenden mit dem ständer verschraubt.
je eine schraube vor und hinter einer fuge, sowie eine in der plattenmitte. also quasi 3 schrauben je 50cm.
meistens wurden die platten "strack auf press" verbaut. das ist jetzt über 15 jahre her und alles noch gerade und auch noch dicht.
zugesicherte dichtigkeit von unter 30 jahren, wer will denn sowas haben ?
ich wollte nicht alle 20 jahre wind- und dampfsperre erneuern.

da wo ich es mal nicht so genau mit "strack auf press" genommen habe, gibt es im winter kleine risse im putz, die im frühjahr wieder unsichtbar werden.

also, auch wenn ich laut einiger vorredner alles das gemacht habe, was falsch ist, ich würde es wieder genau so machen.
nur die fehler, zb. mit dem leim in die nut statt auf die feder, würde ich auslassen.

bei all dem bereits gesagten spielt sicher auch das holz, auf das man die beplankung aufbringen will eine rolle.
bei uns war es lärche / douglasie


michael

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Kuddel » Di 30. Dez 2014, 18:33

Sunset hat geschrieben:
Sven hat geschrieben:Nächstes Mal schalte ich schneller und melde das einfach der Versicherung. Die reguliert mir den Schaden dann.
Dann brauchst Du doch nur auf das nächste Mal 'Hochwasser' warten... :mrgreen: Die nächste Sturmflut kommt bestimmt... ;)
Nicht so einfach wie gedacht:
a) Versicherungen bezahlen bei uns bei Hochwasser gar nicht.
b) Svens Keller liegt höher als der Deich. Da kommt die Sturmflut gar nicht hin. :-)
c) Ich hingegen müsste alles zwischen Schornstein-Oberkante und Kellerunterkante erneuern :-(
;-)
Gruß
Kuddel

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sven » Di 30. Dez 2014, 20:38

Die Hochwasserversicherung bei uns heißt Deichverband. Wer unter Null liegt drückt dafür auch ab.

Wenn bei mir Landunter wäre dann hätte ich andere Probleme als die Versicherung. Wir liegen über jeder Deichkrone.

Bei Wasserschaden geht es darum, ob das Wasser durch den Kanal kam, aus der Frischwasserleitung oder von der Straße reingelaufen ist.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Propeller » Di 30. Dez 2014, 21:07

Die Frage ist, wo der Fragesteller herkommt...
Ich habe hier einen größeren Posten gebrauchte Zimmertüren aus der Sanierung von Neubaublöcken an Land gezogen. Sie bestehen aus einem Holzrahmen, 2 Schichten Hartfaserplatte und dazwischen wärmedämmendem Wabenzellenpappzeug. Damit habe ich ohne Konterlattung meine Werkstattdecke abgehängt. Unten drunter eine Lage Rigips (zwecks Brandschutz) - und schon war die Bunde warm.
Inzwischen sind die Balkenzwischenräume mit Hobelspänen und geschreddertem Styropor verfüllt; oben drauf 18er OSB als Fußboden. Funktioniert seit ca. 10 Jahren hervorragend.

Es wären noch etliche Türen übrig und an Selbstabholer zu verschenken...

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Sven » Di 30. Dez 2014, 21:38

Die Idee mit den alten Türen ist gut :)

Ich habe hier auch noch einen größeren Posten auf dem Dachboden aber das sind alte Vollholztüren, die hier zum Haus gehören ;) Mit modernen Türen, die etwas leichter sind und eine weitestgehend ebene Oberfläche haben dürfte das sehr gut gehen.

Neulich habe ich gelernt, dass man für echten Brandschutz zwei Lagen Gipskarton verbauen sollte. Wenn man es richtig machen will, nimmt man speziell zugelassene Platten. Man sollte Holz im Brandfall nicht unterschätzen. OSB gibt es auch direkt in brandhemmender Variante. Außerdem brennt das Zeug sowieso nicht so leicht. Eine Holzvertäfelung steht vorher in Flammen.

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von uxlaxel » Di 30. Dez 2014, 22:25

Propeller hat geschrieben:Die Frage ist, wo der Fragesteller herkommt...
umland berlin grob

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von Propeller » Mi 31. Dez 2014, 01:38

...und ich wohne 7 km von Lärz weg.
Bei Interesse...

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Re: OSB-PLatten / Werkstattdecke

Beitrag von radixdelta » Mi 31. Dez 2014, 11:32

Ich habe den Vergleich schonmal erlebt. Gipskarton einlagig und OSB-Verschalung im Vergleich. Warum auch immer da OSB für die Dachschräge im Bad genommen wurde, genau an dieser Stelle, und nur da, ist das Feuer vom Dachboden nach unten gewandert. Natürlich wahrscheinlich keine Flammhemmende Variante, aber was eine einzelne Schicht Gipsplatte schon ausmacht ist toll.

Doppelschicht ist wohl hauptsächlich weil durch Hitze natürlich die Fugenverspachtelung rausfallen kann, oder sowiso unvollständig sein kann. Inwieweit die Wärmeleitung durch die Schrauben eine Rolle spielt weiß ich garnicht, kann da jemand aushelfen?

15 Jahre finde ich auch bescheiden. Ich glaube bis zu 20 Jahre Amortisationszeit muß man Tolerieren bevor man von der ENEV befreit werden kann. Wenn ich das Dach dämme will ich da 50 Jahre nicht mehr bei.

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