Interessante und kuriose technische Bilder

Der chaotische Hauptfaden

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robert_

Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von robert_ »

Gegen Alu würd bei ner Starthilfeleitung ja nix sprechen (Crimpverbindungen bei großen Querschnitten halten und bewegt wird es ja nur sehr selten), wenn es denn dann nen nötigen Querschnitt hätte. also 35mm^2 Cu -> 50mm^2 Alu. Das hält dann schon, und leichter isses auch als Cu.
bastelheini
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von bastelheini »

Brüchiges Alu für ein Starterkabel? Würde ich nicht machen....
Anse
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Anse »

Brüchiges Alu für ein Starterkabel? Würde ich nicht machen....
Naja, Pollin sieht das natürlich wieder anders: http://www.pollin.de/shop/dt/NDQyOTQxOT ... 0_mm_.html
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xoexlepox
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von xoexlepox »

Profipruckel hat geschrieben:Kannst' den Strom der "Birne" messen und die Spannung ueber der LED bestimmen?
Jau, habe ich gemacht: 18.2mA (AC) und über der LED liegen 28.6V (DC). Aber ich bezweifle, daß man die Werte "so einfach" multiplizieren darf (da großteils Blindstrom) ;)

Von dem Kolbenmaterial habe ich mal die Spitze eines Bruchstücks in eine Feuerzeugflamme gehalten: Mattierung verschwindet, es "glüht", und es bildet sich ein "Kügelchen" an der Spitze -> Das scheint tatsächlich Glas (0.8mm) zu sein.
robert_

Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von robert_ »

bastelheini hat geschrieben:Brüchiges Alu für ein Starterkabel? Würde ich nicht machen....
Alu-Litze hält schon einige Zeit. Und wie oft wird ein Starthilfekabel jetzt verwendet, und wie intensiv wird das dabei verbogen? Ich hab meines im Durchschnitt einmal pro 3 Jahre für 5 Minuten gebraucht.
Mir wärs eindeutig lieber, wenn ehrliche 50mm^2 Alu drin sind, als vielleicht 4mm^2 Kupfer, und der Rest dann Plastik.
Profipruckel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Profipruckel »

xoexlepox hat geschrieben:
Profipruckel hat geschrieben:Kannst' den Strom der "Birne" messen und die Spannung ueber der LED bestimmen?
Jau, habe ich gemacht: 18.2mA (AC) und über der LED liegen 28.6V (DC). Aber ich bezweifle, daß man die Werte "so einfach" multiplizieren darf (da großteils Blindstrom) ;)
In Deinem anderen Post hast' den C mit "274" benannt - 27 und vier Nullen. Der Strom passt passt recht genau zu 270 Nanofarad.

Blind oder nicht, der Strom ist im gesamten Kreis gleich. Die Leistungsangabe "5 Watt" ist auf jeden Fall eine Falschangabe, mehr als die Scheinleistung von 230 x 18,2 = Rund 4 VA ist da nicht drin. Wie genau Deine Messung ist ... True-RMS wurde gerade im Digitalmultimeter-Thread angerissen, der Strom ist sicherlich etwas krumm.
Von dem Kolbenmaterial habe ich mal die Spitze eines Bruchstücks in eine Feuerzeugflamme gehalten: Mattierung verschwindet, es "glüht", und es bildet sich ein "Kügelchen" an der Spitze -> Das scheint tatsächlich Glas (0.8mm) zu sein.
Jetzt muß ich doch Bilder von einer LED-Lampe hinstellen, die ich neulich offen hatte:

Bild
(Bei der ist ein Wandlernetzteil im Fuß, die Leistungsangabe wird in etwa eingehalten. Plunder ist es trotzdem, Ausfall nach kurzer Zeit)

Bild
(Man achte auf den Nonius, in der Schieblehre steckt ein Stück Glas)
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gafu
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von gafu »

die leds sind nett, 0,5W mit Thermal-Pad auf der unterseite.
Leider wird keine Wärmeleitpaste drunter sein, vermutlich auch nicht angelötet.

Macht auch nix, weil von der Aluplatine die Wärme auch nicht wirklich fort kommt.

Das wärmeproblem ist halt das grundübel der LED-lampen.

0,7mm Glas. Ist wirklich bissi dünne. Mein letztes hatte ca. 1,2..1,5mm (auch an ner LED-Lampe)
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8051fan
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von 8051fan »

Ein Kollege hat mir ein Datenblatt von TI gezeigt - wir lagen unterm Tisch vor Lachen.
Dass TI sich so was leistet:

LM2623.PDF auf der Seite 8 der Abschnitt "CHOOSING THE CORRECT C3 CAPACITOR"

Kann mir nun bitte jemand erklären, wie der C3 zu dimensionieren ist?
(Vor allem, nachdem auf der ersten Seite bereits auf diesen Abschnitt verwiesen wird, gaaanz wichtig für ein erfolgreiches Design ! )

Ich bin ganz sicher, dass ich diesen Baustein nie einsetzen werden.
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nonever
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von nonever »

Herrlich :D
Wenn das kein echtes Bauteil wäre, könnte man glauben da hätte sich jemand einen Scherz erlaubt.
Solche Datenblätter liebt jeder Entwickler: Überschrift ist Design Procedure und die einzige Information die das Ds gibt ist, dass man es mal mit Trial and Error probieren kann :D:D
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Kuddel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Kuddel »

Endlich mal ein Baustein, der sich ganz mit meiner Vorgehensweise deckt. Erstmal machen. Denn gucken, was passiert. Dann denken. Frühestens dann. Und das auch nur, wenn es nicht wie gedacht funktioniert ;-)
Gruss
Kuddel
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ESDKittel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von ESDKittel »

8051fan hat geschrieben: Kann mir nun bitte jemand erklären, wie der C3 zu dimensionieren ist?
(Vor allem, nachdem auf der ersten Seite bereits auf diesen Abschnitt verwiesen wird, gaaanz wichtig für ein erfolgreiches Design ! )
Schätze mal das da im Laufe der Evaluation von dem Teil ein Dreckeffekt entdeckt wurde, der von geschätzt einem dutzend Parametern abhängt und man dem nicht sinnvoll beikommen kann oder darf (kein Redesign erlaubt), der Chip aber unbedingt vermarktet werden soll.
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Roehricht
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Roehricht »

uxlaxel hat geschrieben:
cellarius hat geschrieben:
cellarius hat geschrieben:Wer wars?

http://www.nordbayern.de/region/bamberg ... -1.3988526

Schönen Gruß

cellarius
Die Auflösung:

http://www.nordbayern.de/region/bamberg ... -1.3992005
Die Polizei prüft jetzt, ob dem jungen Mann die Kosten des Einsatzes auferlegt werden können.
wohl im suff vergessen? der ärmste, da ist er ehrlich und nun soll er vielleicht auch noch dick blechen. was kann er denn dafür, daß die beamten keinerlei elektronikkenntnisse haben und zusätzlich gaffa als hochgefährlich einstufen? hmm

was lernen wir daraus, schnittlauch versteht keinen spaß und unser einer darf nichts irgendwo versehentlich liegenlassen. ich nehme mal an, daß ein SEK auch teuer ist
Hallo Axel,
achtlos weggeworfene Batterien können die sonst so gelassene englische Polizei auch aus der Reserve locken.:

http://www.kentonline.co.uk/maidstone/n ... ous-26578/


73
Wolfgang
doofi
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von doofi »

moin!
Hab heute nen Abgastester zerlegt und in der Messzelle war ein richtig schoenes Bauteil drin.
Muesste ne UV-LED sein.
Sitzt auf einem fetten Kuehlkoerper und drinnen sieht man schoen den Aufbau. Der Chip sitzt auf einem ungefaehr 5x5mm grossen Pelztier. Und ein Temperatursensor ist auch mit dran. Das Pelztier ist an einer H-Bruecke auf der Steuerplatine dran und kann also heizen und kuehlen.

Foto ist nicht so dolle, mein handy hat kein macro.
Wenn jemand ein ordentliches Foto will kann ich eins machen.

Bild->zoom
uli12us
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von uli12us »

Kleiner Tip zu Makro, halt einfach ne Lupe davor, dann kannst viel näher ran. Ist beim Händi aber nicht ganz so einfach wie bei nem Fotoapparat mit richtigem Objektiv.
Profipruckel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Profipruckel »

gafu hat geschrieben:die leds sind nett, 0,5W mit Thermal-Pad auf der unterseite.
Leider wird keine Wärmeleitpaste drunter sein, vermutlich auch nicht angelötet.
Verstehe ich nicht wirklich, die LEDs sind aufgelötet.
Macht auch nix, weil von der Aluplatine die Wärme auch nicht wirklich fort kommt. Das wärmeproblem ist halt das grundübel der LED-lampen.
Die ist nicht bei mir verstorben, von daher kenne ich die zugehörige Leuchte nicht. Auf jeden Fall teile ich Deine Aussage, der Kram stirbt wegen thermischer Probleme. Ich weiß nicht, ob ich die Bilder schon einmal hier hatte.

Der E27-Sockel sitzt auf einer Kunststoffhülse, in der sich ein Schaltwandler befindet, mit Vergussmasse zugekleckert. Der Wandler ist ungeregelt, die Birne dürfte dimmbar sein:
Bild

Über diesen wird ein Metallzylinder gestülpt, ich vermute Zinkdruckguss - grau, schwer, aber nicht magnetisch:
Bild

Bild

Auf diese übergestülpte Hülse wird die Aluplatte mit den LEDs mit Wärmeleitpaste aufgelegt und mit zwei Schrauben gegen den Kunstoffkörper gehalten:
Bild

Man kann also zumindest den Versuch erkennen, thermisch etwas zu tun. Das Gebilde wird träge genug sein, ein paar Dutzend Sekunden im therrmisch zulässigen Bereich zu bleiben. Das ganze Gebilde ist in Kunststoff gekapselt, wobei mir der Werkstoff unbekannt ist. Der ist matt und leicht rauh, angeblich gibt es ja wärmeleitende Kunststoffe.

Man fragt sich auch, wie der Riss im unteren Kunstoffteil zustande gekommen ist:
Bild

Ich selbst habe E27-Lampen, wo der gesamte Außenkörper Aluguß und verrippt ist, denen traue ich mehr zu. Da die nicht zerstörungsfrei zu öffnen sind, kann ich deren Aufbau erstmal nicht dokumentieren.
0,7mm Glas. Ist wirklich bissi dünne. Mein letztes hatte ca. 1,2..1,5mm (auch an ner LED-Lampe)
Ich habe nie gemessen, wie dick es bei einer klassischen Glühlampe war, aber es reicht doch hin.
Azze
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Azze »

uli12us hat geschrieben:Kleiner Tip zu Makro, halt einfach ne Lupe davor, dann kannst viel näher ran. Ist beim Händi aber nicht ganz so einfach wie bei nem Fotoapparat mit richtigem Objektiv.
Oder direkt auf die Linse einen Tropfen Wasser geben (nicht zu groß, dass das nicht ins Gehäuse läuft)
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GuyJin
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von GuyJin »

Makrofotos mit Wasser auf die Linse? Verzeih mir aber ich lachte eben lauthals hier im Büro los und keiner weiss warum :lol:
Man kann sich ne Collimatorlinse aus einem DVD-Laufwerk holen und die mit Klebestreifen auf dem Telefon-"Objektiv" fixieren.
so etwas am Linsenrand ankleben, das geht sogar ohne störende Ränder im Bild. Das wäre dann allerdings nur für den Centimeterbereich. andere Linsen gibts in Faxgeräten oder Kopierern und natürlich alten Fotoapparaten.
Und wen man gewisse Halogenlampen schlachtet ist da auch noch was brauchbares dabei, aber doch kein Wasser
Azze
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Azze »

Tja, dann lach mal schön weiter. Hab eben auf die schnelle zwei Fotos gemacht, eins am Limit der Fokussierung und das zweite dann mit einem sehr flachen Tropfen Wasser auf der Linse, wesentlich schärfer und mehr als doppelt so groß. Und da ist sicher noch "Luft" drin. Wenn ich wüsste, wie man die hochladen kann, würde ich sie anhängen :geek:

EDIT:
Danke für die Hilfestellung. Denn mal los. :

Man sieht im ersten Bild: Die Tischplatte kriegt es noch scharf, den Stift bereits nicht mehr.
Die Unschärfe im zweiten Bild ist eher der Abschattung des Stifts durch das schlaue Fon selbst und der somit längeren Belichtung geschuldet.
Dateianhänge
Original
Original
gewässerte Linse
gewässerte Linse
Zuletzt geändert von Azze am Di 11. Nov 2014, 10:18, insgesamt 9-mal geändert.
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xoexlepox
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von xoexlepox »

Azze hat geschrieben:Wenn ich wüsste, wie man die hochladen kann, würde ich sie anhängen :geek:
Dann schau mal hier rein. Das Teil spuckt dir nach dem Upload u.A. den "skalierten BBS-Code" aus, den du einfach in dein Posting einfügst.
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Bzzz »

Oder schicks zu abload.de, Bildcode steht drunter.

In den heutigen Flüssiglinsen verwendet man auch Wasser, und dazu ein Öl o.ä., welches bei gleichem Brechungsindex die gleiche Dichte aufweist, aber sich damit nicht mischt. Ein bisschen Igor-Magic, und der Tropfen formt eine Linse mit genau den Parametern, die man haben möchte. Soo abwegig ist das mit dem externen Wassertropfen nicht, nur unpraktisch ;)
SebiR
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von SebiR »

Azze hat geschrieben:
EDIT2: Irgendwie tut's nicht...

Das liegt am Bildnamen. Das hab ich auch ständig. Der Imghost baut dann noch weitere eckige Klammern ein, die das Forum fälschlicherweise als BBCode interpretiert
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Sven
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Sven »

Für die Problematik mit den eckigen Klammern gibt es derzeit leider keine Lösung. Die Forensoftware ist auf dem aktuellsten Stand.
Das Problem ist bekannt und es wird darauf verwiesen, solche Dateinamen zu vermeiden. Für den Bilderhost bin ich leider nicht zuständig, da kann ich also leider nicht
sehen, warum und wann der eckige Klammern einfügt.

Das Forum hat auch eine Upload Funktion für Anhänge. :) Falls es also mal nicht mit dem Imagehost klappt. Das Forum zeigt auch eine verkleinerte Vorschau der Bilder an. Dann muss sich auch niemand hier wegen zu großer Bilder aufplustern und auf µC.net Modus schalten um seiner allgemeinen Frustation freien Lauf zu lassen.
Externe Bilderhosts sind hier nicht gerne gesehen.
uli12us
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von uli12us »

Es geht ja nur darum, der Linse eine vergrössernde Vorsatzlinse zu verpassen. Dazu sollte ein Tropfen Wasser bei den Minidurchmessern an sich auch taugen. Sinnvollerweise aber nur dann wenn man entweder direkt nach oben oder unten schaut. Hat halt auch den Nachteil, dass man Demiwasser nehmen muss, weil Leitungswasser, wenns trocknet Rückstände hinterlässt.
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Sunset
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Sunset »

Sven hat geschrieben:Für die Problematik mit den eckigen Klammern gibt es derzeit leider keine Lösung. Die Forensoftware ist auf dem aktuellsten Stand.
Das Problem ist bekannt und es wird darauf verwiesen, solche Dateinamen zu vermeiden. Für den Bilderhost bin ich leider nicht zuständig, da kann ich also leider nicht
sehen, warum und wann der eckige Klammern einfügt.
Vielleicht ist es folgendes:
Manche Rechner/Programme machen das mit Dateinamen, wenn der Name schon vorhanden ist.
Dann wird beim Versuch, eine neue Datei zu speichern, die aber schon vorhanden ist, die vorhandene Datei nicht überschrieben, aber dafür an den "neuen" Dateinamen eine (1) oder eben [1] angehangen. Damit will die Weichware die beiden Dateien unterscheiden.

Die einzige Möglichkeit, das in der Forensoftware zu berücksichtigen, könnte möglicherweise ein Patch sein, der so eine Datei vor dem Laden/Anzeigen umbenennt und die "[]" dabei in ein anderes Zeichen z.B. ein "_" ändert. Alternativ beim Hochladen darauf achten / umbenennen.
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Sven
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Sven »

Es gibt keinen brauchbaren Patch für die Forensoftware. Das ist dem Syntax der BB Codes geschuldet.

Jetzt aber bitte wieder interessante Bilder posten. :) Ohne eckige Klammern im Dateinamen, dann klappt das auch mit der Anzeige hier ;)
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Chefbastler
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Chefbastler »

doofi hat geschrieben:moin!
Hab heute nen Abgastester zerlegt und in der Messzelle war ein richtig schoenes Bauteil drin.
Muesste ne UV-LED sein.
Sitzt auf einem fetten Kuehlkoerper und drinnen sieht man schoen den Aufbau. Der Chip sitzt auf einem ungefaehr 5x5mm grossen Pelztier. Und ein Temperatursensor ist auch mit dran. Das Pelztier ist an einer H-Bruecke auf der Steuerplatine dran und kann also heizen und kuehlen.

Foto ist nicht so dolle, mein handy hat kein macro.
Wenn jemand ein ordentliches Foto will kann ich eins machen.

Bild->zoom
Ich glaube nicht dass das eine UV LED ist, ich glaube eher dass das der eigenliche Sensor ist oder wie kommst du zu diesem entschluss? Steht auf dem bauteil irgendetwas verwertbares drauf?

Hab auch schonmal Kaminkererabgasanalysegeräte(Hatte ich und Omega ne Bananekiste voll auf nen Flohmarkt gefunden) Zerpfückt allerdings waren da etwas andere Sensoren drin bzw ich hate die Sensoren nicht direkt zerlegt. Wir hatten nur rausgefundne dass die Sensoren nur eine kurze Lebensdauer haben und auswechselbar sind.
Jedoch dein Sensor könnte evtl. eines der haltbaren sein wenn du Daten dazu findest.
Azze
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Azze »

uli12us hat geschrieben:Es geht ja nur darum, der Linse eine vergrössernde Vorsatzlinse zu verpassen. Dazu sollte ein Tropfen Wasser bei den Minidurchmessern an sich auch taugen. Sinnvollerweise aber nur dann wenn man entweder direkt nach oben oder unten schaut. Hat halt auch den Nachteil, dass man Demiwasser nehmen muss, weil Leitungswasser, wenns trocknet Rückstände hinterlässt.
Ein klein wenig Schräglage funktioniert durchaus auch noch, dann muss man eben mit dem Bildausschnitt ein wenig spielen. Normales Leitungswasser ist auch kein Problem, man lässt das ja nicht auf der Linse austrocknen, sondern wischt es wohl komplett ab. Wenn ich sehe, wie meine Linse im Normalzustand aussieht (verschmierte Fingerabdrücke), dann mache ich mir über etwas Kalk keine Gedanken... ;)

Besser geht es natürlich immer. Hier geht es auch nicht darum, magazinfähige Superaufnahmen zu schießen, sondern in der Not eine Lösung zu haben. Wäre das nicht ein Beitrag für "Trick 17" ?
Profipruckel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Profipruckel »

Chefbastler hat geschrieben:
doofi hat geschrieben:moin!
Hab heute nen Abgastester zerlegt und in der Messzelle war ein richtig schoenes Bauteil drin.
Ich glaube nicht dass das eine UV LED ist, ich glaube eher dass das der eigenliche Sensor ist oder wie kommst du zu diesem entschluss?
Ich kann mir anhand der Bildes garnichts vorstellen, hat das Teil eine Scheibe oder ist es offen? Hilfreich wäre auch die Angabe, welche Meßgrößen der Abgastester erfassen kann.

Wenn doofi denkt, daß es ein optisches Element sein könnte - Trübung messen?
Hab auch schonmal Kaminkererabgasanalysegeräte
Ja, da sind chemische Zellen drin, die einem Verbrauch unterliegen. In meinem Testo musste ich eine Meßzelle tauschen, der Aufdruck warnt, das Teil nicht zu öffnen:

Bild
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IQON
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von IQON »

Manche sagen ja das Strom ein lebendiges Wesen ist...

Den Herzschlag vom Strom gibt es jetzt jedenfalls auf Video:

https://www.youtube.com/watch?v=xizzB88yG3E

Viele Grüße IQON
Gernstel
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Gernstel »

Ich habe mich ja schon (fast) daran gewöhnt, dass heute nicht nur Abwasserrohre, sondern auch Trinkwasserrohre aus Kunststoff gefertigt werden.
Aber Gasleitungen??????

Bild
Hier sind Hauptrohr (schwarz mit gelben Streifen) und Anschlussleitung (gelborange) offenbar aus Kunststoff gefertigt.

Gibt es für Kunststoffrohre allgemein Angaben zur Lebenserwartung? Halten die ewig, oder sind sie nach zwanzig Jahren turnusmäßig zu tauschen, oder lassen wir uns einfach überraschen, wie lange es gut geht?
Azze
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Azze »

Ja, warum auch nicht? Ich kenne das seit Jahren bei uns nicht anders, da sind es komplett gelbe Kunststoffleitungen. Fern-Gasleitungen werden idR. mit etwas um die 60 Bar betrieben, Stadtnetze wohl eher darunter. Das in Kunststoff dicht zu kriegen, ist kein Problem.

Und was ist schlimmer: Eine Gussleitung, die rostet, oder eine Kunststoffleitung, die ihre Weichmacher verliert..? Ich vermute in beiden Fällen angewandte Risikoanalyse: Die Geruchsschwelle liegt um Tausenderpotenzen unter der Explosionsgrenze. Bedeutet: Ein Leck ist wesentlich früher zu riechen als eine zündfähige Atmosphäre entstehen kann ;)
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Weisskeinen
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Weisskeinen »

Ich weiß gar nicht, ob in solchen Rohren überhaupt Weichmacher drin sind. Davon abgesehen sind die Umgebungsbedingungen doch ziemlich gut: geringe Temperaturänderungen, keine UV-Belastung, kein Lichteinfall. Die dürften schon halten...
uli12us
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von uli12us »

Kann sein, dass ich mich täusche, aber Heizungsrohre sind doch auch aus so Zeug, da ist innen ein dünner metallkern, der Plastikmantel rundum sorgt doch bloss dafür, dass der Kern nicht gammelt.
kalmi01
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von kalmi01 »

so ganz ohne weichmacher kann ich mir nicht vorstellen.
viele von diesen rohren haben ja sogar selbstheilende eigenschaften, ein schatfer knick "heilt" wieder wenn man ihn entlastet.

da kunststoffe von gasen doch mehr oder minder gut durchdrungen werden, tip ich auch auf wenigstens ein bischen weichgeglühte alufolie als gashemmer in dem gesamtaufbau.

michael
winnman
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von winnman »

Da ist kein Metall drin.
janosch
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von janosch »

Hallo
ich kenne Alu Verbundrohre für Heizungs und Wasserinstallationen z.B. http://www.heima24.de/rohrsysteme/alu-verbundrohr/.
Ist wohl teurer als einfache PE Rohre aber eben 100% Gasdicht und das hat wohl Vorteile in geschlossenen Heizungssystemen in Punkto Gammel.

Die Gasleitungen die ich kenne sind komplett aus Kunststoff. Vielleicht ist die Wandstärke so groß gewählt das der Verlust durch selbige sich in Grenzen hält.
Die werden verschweißt http://www.rothenberger.com/de/produkte ... issen-185/ und dann vergraben.

Gruß
Janosch
doofi
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von doofi »

@profipruckel

War ein klassischer Abgastester. CO, CO2, HC und O2 und Lambda.
Ich glaube mittlerweile auch dass das Ding auf dem Foto der Sensor war.
Die andere Seite der Messkammer habe ich noch nicht komplett zerlegt.
Ist auf jeden Fall noch ein Motor mit einem Farb/Filterrad drin.
Auf jeden Fall muss ich nach dem Schlachten von dem Teil vermutlich bis an mein Lebensende keine A/D-Wandler und keine Opamps mehr kaufen.
Da waren/sind ungefähr drei Millionen verbaut.
alexander_d
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von alexander_d »

Gernstel hat geschrieben:Ich habe mich ja schon (fast) daran gewöhnt, dass heute nicht nur Abwasserrohre, sondern auch Trinkwasserrohre aus Kunststoff gefertigt werden.
Aber Gasleitungen??????
Bei uns wurde die alte Stahlleitung in der Straße durch ein Kunststoffrohr ersetzt. Für die Abzweige werden Löcher gebohrt wurden und dann Manschetten mit dem Abzweig über das Rohr gelegt und verschraubt. Das Hauptrohr stand übrigens unter Druck, als diese Arbeiten durchgeführt wurden. Es hat mächtig gezischt...

Gruß,
Alexander
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MatthiasK
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von MatthiasK »

Als bei uns 1992 oder so Gasleitungen gelegt wurden, wurden nur gelbe Kunststoff-Rohre verlegt. Dürfte PP sein, da ist garantiert kein Weichmacher drin (wozu auch). Die Wandstärke der damals verlegten Rohre lag bei ca. 10% vom Durchmesser.
Aurora
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Aurora »

Hallihallo

Das passt wohl am Besten hier hin...

Ich nominiere die Bauer und Benutzer des nachfolgenden Kabel für die Auszeichnung "Angewandte Dummheit am Arbeitsplatz 2014":
IMG_1225.JPG
Seite 1: Stecker Typ J 230V, Seite 2: Döschen Typ "Nordamerika" 110V. Was passiert, wenn man frisch aus Amiland importiertes Laborzeugs mit diesem Kabel an unser Stromversorgungsnetz hängt? Ja, es schreit olfaktorisch um Hilfe.

Idioten.

LG
Aurora
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Weisskeinen
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Weisskeinen »

Nicht bei einem Weitbereichsnetzteil im Laborzeugs. Das ist eigentlich das gleiche wie die bekannten Reisesteckeradapter. Die sollte man auch nur einsetzen, wenn man weiß, was man tut.
Bzzz
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Bzzz »

Das ist aber leider nicht Standard bei Laborkrams, auch nicht bei 4- und 5-stelligen Preisschildchen. Warum auch immer...
Andererseits ist sowas ja auch nur von Fachpersonal zu bedienen. Und das sollte in der Lage sein, die erlaubte Eingangsspannung und deren Frequenz von neuem/fremdem Equipment VOR der möglicherweise tödlichen Besaftung zu prüfen ;)
Aurora
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Aurora »

Bzzz hat geschrieben:[...]Andererseits ist sowas ja auch nur von Fachpersonal zu bedienen. Und das sollte in der Lage sein, die erlaubte Eingangsspannung und deren Frequenz von neuem/fremdem Equipment VOR der möglicherweise tödlichen Besaftung zu prüfen ;)
Vergiss das mal ganz schnell wieder! 1. Lehrstunde im [Pharma|Chemie|Informatik|Staatsbetriebs]bereich: Da ich es nicht bezahlen musste werde ich es wie Ausscheidungen behandeln.

Zum Glück hats nur zwei Netzteile gefedert, und der Verursacher wurde vom Mitarbeitenden des Herstellers vor versammelter Mannschaft ausgelacht. Ist aber unglaublich, was so ein Netzteil kosten kann...

Liebe Grüsse
Aurora
Bzzz
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Bzzz »

Aurora hat geschrieben:Vergiss das mal ganz schnell wieder! 1. Lehrstunde im [Pharma|Chemie|Informatik|Staatsbetriebs]bereich: Da ich es nicht bezahlen musste werde ich es wie Ausscheidungen behandeln.
Oh, Entschuldige, ich komm aus der Physik, da ist das anders :mrgreen:
(auch bei uns gibts Hohlbrote, aber meist aus Unwissenheit und nicht wegen Ignoranz und Mutwilligkeit. Netzteile, insbesondere HV, fährt man langsam hoch und runter anstatt sie einfach an- und auszuknipsen, der grüngelbe Freund in fingerdicker Sternverkabelung entscheidet zwischen Messung und gemessenem Rauschen, unsauberes Arbeiten an der UHV-Anlage zieht weitere Arbeiten nach sich, verbratene und verlorene Kleinteile wie Filamente und Probenträger werden erst bei der nächsten Kammeröffnung (ggf. Monate später) wieder zugänglich, Chemie-Panscherei kann man sich mit Aceton erlauben, nicht aber mit Flusssäure, wenn Luft in die Heliumrückleitung kommt, steht ne Viertelstunde später der Wächter der Heliumverflüssigung vor der Tür, etc. pp. ;) )
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Weisskeinen
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Weisskeinen »

Bzzz hat geschrieben:
Aurora hat geschrieben:Vergiss das mal ganz schnell wieder! 1. Lehrstunde im [Pharma|Chemie|Informatik|Staatsbetriebs]bereich: Da ich es nicht bezahlen musste werde ich es wie Ausscheidungen behandeln.
Oh, Entschuldige, ich komm aus der Physik, da ist das anders :mrgreen:
(auch bei uns gibts Hohlbrote, aber meist aus Unwissenheit und nicht wegen Ignoranz und Mutwilligkeit. Netzteile, insbesondere HV, fährt man langsam hoch und runter anstatt sie einfach an- und auszuknipsen, der grüngelbe Freund in fingerdicker Sternverkabelung entscheidet zwischen Messung und gemessenem Rauschen, unsauberes Arbeiten an der UHV-Anlage zieht weitere Arbeiten nach sich, verbratene und verlorene Kleinteile wie Filamente und Probenträger werden erst bei der nächsten Kammeröffnung (ggf. Monate später) wieder zugänglich, Chemie-Panscherei kann man sich mit Aceton erlauben, nicht aber mit Flusssäure, wenn Luft in die Heliumrückleitung kommt, steht ne Viertelstunde später der Wächter der Heliumverflüssigung vor der Tür, etc. pp. ;) )
Das hört sich irgendwie genauso an wie mein Studium... :mrgreen: Mit der Zeit verklärt sich auch die Erinnerung an die Arbeiten an UHV-Apparaturen und den ganzen großen und kleinen Problemchen, die die gemacht haben. Würde fast mal wieder Spaß machen, an so was rumzuschrauben...
(P.S.: Es ist erstaunlich, wie gut Luft schmieren kann. Merkt man erst, wenn keine Luft mehr da ist...)
Bzzz
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Bzzz »

Da bist du herzlich eingeladen, Handschuhe werden gestellt :twisted:
49Leipold_Doehle_PE_Veterinaerhandschuhe_orange_nicht_steril_ca_900_mm_lang_EinheitsGroesse_40_Beutel_agrave_50_Stck_1_Pack_2_000_St_14696_g.jpg
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Weisskeinen
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Weisskeinen »

Was hat denn das Bild mit UHV zu tun? ICH verstehe unter UHV UltraHochVakuum...
Oder soll das 'in der Sch***e wühlen' bedeuten?
Bzzz
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Bzzz »

Ich auch. Hol mal ne Probe aus den Untiefen der Kammer. Armkompatiblen CF in der Nähe aufmachen, rein in den Handschuh, ggf. noch nen Greifer als Verlängerung, zweiter Mann spendet Licht und guckt rein, und los geddat. Mir wär keine andere Methode bekannt, um da zuverlässig fettfrei reinzugriffeln. Fusseln von Klamotten will man ja auch nicht haben, und alle angegriffelten Teile sauberwischen macht/schafft auch keiner...zumal Lömidämpfe bei manchen Analysatoren und auch Elektronenkanonen nicht grade beliebt sind. Also: Veterinärhandschuhe, und nen normalen Gummihandschuh drüber, damit nix rutscht und man zuverlässig greifen kann.
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von duese »

Azze hat geschrieben: Und was ist schlimmer: Eine Gussleitung, die rostet, oder eine Kunststoffleitung, die ihre Weichmacher verliert..? Ich vermute in beiden Fällen angewandte Risikoanalyse: Die Geruchsschwelle liegt um Tausenderpotenzen unter der Explosionsgrenze. Bedeutet: Ein Leck ist wesentlich früher zu riechen als eine zündfähige Atmosphäre entstehen kann ;)
Ich meine aber gehört zu haben, dass in den Hochdruckleitungen noch kein Odorierungsmittel drin ist. Ein Leck in einer 60 bar-Leitung findet man trotzdem recht einfach, glaube ich.

Die Abzweige gibts glaube ich auch in Schmelztechnik. Manschette über die Leitung, Abzweig anschließen und abdrücken. Dann Stromquelle an die zwei Kontakte in der Manschette anschließen und es wird ein Loch in die Hauptleitung geschmolzen.
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Weisskeinen
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Re: Interessante und kuriose technische Bilder

Beitrag von Weisskeinen »

Bzzz hat geschrieben:Ich auch. Hol mal ne Probe aus den Untiefen der Kammer. Armkompatiblen CF in der Nähe aufmachen, rein in den Handschuh, ggf. noch nen Greifer als Verlängerung, zweiter Mann spendet Licht und guckt rein, und los geddat. Mir wär keine andere Methode bekannt, um da zuverlässig fettfrei reinzugriffeln. Fusseln von Klamotten will man ja auch nicht haben, und alle angegriffelten Teile sauberwischen macht/schafft auch keiner...zumal Lömidämpfe bei manchen Analysatoren und auch Elektronenkanonen nicht grade beliebt sind. Also: Veterinärhandschuhe, und nen normalen Gummihandschuh drüber, damit nix rutscht und man zuverlässig greifen kann.
Also WIR hatten da sowas:
Bild

(Wenn die Probe in den Untiefen der Kammer verschwunden war, war die eh unbrauchbar und von den anderen, die da schon lagen nicht zu unterscheiden :mrgreen: )
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