Mal wieder 3D Druck...

Der chaotische Hauptfaden

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crasbe
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von crasbe » Di 6. Okt 2015, 23:34

Bügeleisen/Toaster schlachten könnte helfen ;)

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Weisskeinen
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Weisskeinen » Mi 7. Okt 2015, 10:09

Oder eine flache Wand-/Deckenlampe bei Ikea für ich glaube 1,22€ kaufen (gibt es für geringfügig höhere Preise auch bei den üblichen Möbeldiscountern wie Roller etc.), flache, sphärische Glasschüssel (außen satiniert, innen weiß lackiert) mit Fassung dahinter, Durchmesser ca. 30cm. Da sind zwei solcher Isolierhülsen dabei, ohne dass man sie sinnvoll einsetzen kann...

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von duese » Mi 7. Okt 2015, 13:57

Diese sind auch gut, wenn man eine Keramikfassung mit Bügel zum irgendwo anschrauben sucht. Die selbe Fassung ohne den Bügel kostet im Baumarkt ~6 Euro. Damit hab ich eine andere Lampe auf E27 umgerüstet und die Schüssel nimmt unsere Schlüsselsammlung auf...

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Weisskeinen
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Weisskeinen » Mi 7. Okt 2015, 14:38

Ich habe mir so ein Ding ins Bad gehängt, nachdem ich die weiße Lackierung weggesandstrahlt habe. Seither ist es locker doppelt so hell im Bad...

Sir_Death
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Mo 12. Okt 2015, 15:29

Sir_Death hat geschrieben:So...

Gestern Abend endlich angekommen http://www.ebay.at/itm/Sintron-3D-Druck ... 1753520190

Hätte schon letzte Woche kommen sollen.....
Am Wochenende fleißig weitergebaut.
Der Blech-Effektor ist fertig, alles montiert.
Elektronik angeschlossen (WICHTIG! Kühlblech am MOSFET für das Heatbed!!! + Lüfter!!!)
Knapp 5 stunden hat die Kalibrierung gedauert, mehr als 1x den Stecker rausgerissen, weil das Hotend irgendwo hinein gekracht ist.... aber schlussendlich geschafft.

Die Winkel der 3 Türme zueinander sind auf +/- 0,2° genau
Die Distanz zueinander ist auf <0,1mm genau
Rechtwinkligkeit der Türme zum Grundrahmen in der Messtoleranz
Druckbetthöhe über die gesamte Fläche +/-0,1mm

Gestern um 23:30 den ersten Ausdruck gestartet - 10mm Würfel:
Tatsächlich:
X: 9,96mm
Y: 9,98mm
Z: 10,02mm
Ich denke, so kann man das erst mal lassen.

Jetzt geht's ans Finetuning von Pronterface und Slic3r, damit es auch noch richtig schön aussieht (und um die Möglichkeiten kennen zu lernen...)

Zusammenfassend gesagt:
Ja, das Set ist durchaus sein Geld wert.
Wer jedoch nicht schon viel Übung im SAUBER arbeiten und trotzdem improvisieren hat, wird scheitern.
(entsprechendes Materiallager ist Pflicht - Schrauben, Kunststoffplatten, Metallplatten, Kühlblech, Lüfter, Hitzeschutz für Anschlussleitungen, 2,5mm² hochflexibel für den Druckbettanschluss,....)

P.S.: vielleicht schaff ich es die Tage auch noch, ein paar Bilder zu machen...

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Weisskeinen
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Weisskeinen » Mo 12. Okt 2015, 16:15

Sir_Death hat geschrieben: ..., 2,5mm² hochflexibel für den Druckbettanschluss,....
Ich dachte, das bewegt sich nicht, warum muss das denn hochflexibel sein?

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Mo 12. Okt 2015, 16:21

Weil es sonst ein Horror ist, die Druckplatte einzurichten (weil auch ein normale flexibles Kabel von unten gegen die Platte drückt, und sonst die exakte Einrichtung nix wird...) :roll: hat mir fast 30 Minuten gekostet, bis ich das kapiert habe...

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Mo 12. Okt 2015, 21:43

Ja, ein kartesischer Drucker lässt sich bekanntermaßen deutlich leichter einrichten/kalibrieren als der delta.
Aber wer starke nerven hat :)
Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg!

Jetzt kommt das komplizierter, langwierigere..
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von ange12lo » Mo 12. Okt 2015, 22:37

Ich besitze seit nun fast zwei Jahren den Velleman K8200. Von der Druckqualität bin ich eigentlich einigermassen zufrieden. Der drucker benötigt jedoch immer viel zeit und Aufwand zur einstellung so wie zur kallibrierung. Lohnt sich der ganze umbau für elektronische kalibrierung sowie z gewindespindel usw?
Oder würdet ihr einen moderneren Drucker anschafen?

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Heaterman
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Heaterman » Di 13. Okt 2015, 01:42

Ich hatte den K8200 ja auch eine Weile, hab ihn inzwischen an Jemanden hier aus dem Forum abgegeben und seither keine Klagen gehört. Im Grunde ist der sehr solide, braucht aber halt etwas Zuwendung, nämlich genau immer wieder eine neue Kalibrierung. Hast Du schon in puncto Feintuning Zabex`Seite gesehen? Danach dürfte die Stabilität deutlich besser sein.

Ich würde, wenn ansonsten die Qualität stimmt, eher beim Feintuning ansetzen, die Z-Spindel bleibt bei dem Ding ja immer ein Thema (irgendeiner hat da auch schon mal auf zwei Spindeln umgebaut), vielleicht einen zweiten Extruder anschrauben, Gehäuse drum wegen der sehr fragilen Wärmebilanz, stärkeres Heizbett und vor allem die sich immer wieder verstellende Bettjustierung gegen was Stabileres ersetzen wie z. B. mit festen Gewindebolzen und Flügelschrauben.
Frickelpotential haben die alle, auch mein von Haus aus schon nicht schlechter und selbst als Bausatz sehr teurer Multec. Der hat inzwischen SilentStepSticks für butterweichen Lauf gekriegt und eine automatische Drucktischnivellierung, Düsen mit verbessertem Filamentfluss und stand-alone-Druck.

Ich habe auch recht gute Erfahrungen (an anderen Druckern, z. B. dem K8400) mit dem Wechsel auf 1,75-mm-Extruderdüse gemacht. Mag vielleicht etwas Einbildung dabei sein, aber ich finde die äußeren Flächen da homogener und glatter. Da möge mal jemand was sagen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Wechseln würde ich heute nur in zwei Fällen bei plötzlicher Geldschwemme: sehr hochwertiger Fertigdrucker out of the box oder gleich SLA. Das Thema Basteln am 3D-Drucker ist irgendwie auch angesichts der Preisentwicklung bei mir langsam durch, die Maschine rennt, wenn man sie braucht, fertig. Jetzt gehts gerade an andere Projekte wie die Abfallverwertung und einen Scanner, um schneller Ersatzteile zu bauen. Man soll allerdings niemals Nie sagen, siehe aktuelles Thema Filament-Sensor.

Wobei natürlich immer die Kardinalfrage bleibt: nutze ich das Ding wirklich regelmäßig als Produktionsmaschine, soll die also irgendwann einfach mal nur arbeiten, vielleicht wenigstens einmal die Woche, wenn man irgendwas braucht, vielleicht als Modellbauer? Oder freue ich mich am Frickeln und Lernen an der Maschine.
Ich für meinen Teil bin schon ganz froh, da eine Maschine stehen zu haben, die mir schnell (schnell im Sinne eher von schnellem CAD, das ist nämlich der Flaschenhals bei eigenen Teilen) ein (Ersatz-)teil baut. Da gabs sogar schon tiefgrünen WAF im Haus. Meiner graviert und fräst ja nun auch noch, da ist der Nutzen noch höher.

Ist beim echten Frickler aber auch dann manchmal wie mit so einer Käsefräse bei Finger: der Weg ist das Ziel. Danach kommt das Ding in eine Transportkiste und weg. Die Nächste bitte... :mrgreen: :mrgreen:

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gafu
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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Di 13. Okt 2015, 21:31

Sir_Death hat geschrieben:Weil es sonst ein Horror ist, die Druckplatte einzurichten (weil auch ein normale flexibles Kabel von unten gegen die Platte drückt, und sonst die exakte Einrichtung nix wird...) :roll: hat mir fast 30 Minuten gekostet, bis ich das kapiert habe...
Ist die platte so windig befestigt das ein kabelchen da schon stört?
Wie ist das denn gemacht?
Ich mein nachher musst du die gedruckten teile vom bett reißen, ein bissl stabil muss das schon werden.

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Mi 14. Okt 2015, 10:02

ist auf Schrauben mit Federn gelagert, damit man es sauberer einrichten kann, und eine Berührung der Düse mit dem Druckbett nicht gleich in einem Schaden endet.
Ist ja Grundsätzlich sinnvoll, nur natürlich verzieht das Kabel da gerne mal die Feder auf einer Seite, womit dann das Druckbett nicht mehr sauber & gerade liegt...

Gestern Abend mit den Einstellungen im Slic3r gespielt.
Bei 0.3mm Layer ist das Druckergebnis OK, aber nicht besonders schön.
Bei 0.2mm Layer ist das Druckergebnis schon sehr gut - massiv besser als bei 0.3mm
Dann wollte ich probieren außen mit 0.15mm, und die Infill nur jede 2. Ebene mit 0.3mm (macht außen schön, und innen schnell)
Leider hatte ich dann plötzlich viel zu wenig Extrusion... zuerst am Extruder herumgeschraubt --> hatte nur zur Auswirkung, dass der Extrudermotor gehüpft ist, da das Zahnrad super gegriffen hat, aber einfach nix mehr rein ging in den Bowdenzug...
--> ich werde doch wohl nicht ein Jammed geschafft haben???? --> Na klar... :( :( :(
Das Hotend war das einzige Chinesenteil, das schon zusammengeschraubt war, und ich nicht nochmals zerlegt habe....... den Fehler mach ich nicht nochmal....

Na Gut. dann machen wir das eben jetzt...
Gesamtes Hotend zerlegt, und aus der Schraube (Heatbrake) zwischen Heaterblock und Heatsink einen riesen PLA-Pfropfen entfernt.... weil der Chinese durch den Schlauchhalter den Schlauch nicht bis nach unten zur Düse stecken geschafft hat.... (ca. 15mm haben gefehlt...)
Ich habe es aber auch nicht geschafft - da ist die Maßtoleranz scheinbar zu groß zwischen Schlauch und Schlauchhalter..

Schlauch von unten durch die Heatbreak und die Heatsink nach oben gesteckt, in den Schlauchhalter von der hinteren Seite 2mm rein, alles feste verschraubt, und dann an der Heatbreak plan abgeschnitten. restlichen Schlauch normal in den Schlauchhalter hinein --> verriegelt sauber, und hält.
Dadurch, dass der Schlauchhalter jetzt die beiden Schlauchteile zentriert, geht auch das Filament problemlos durch.
Heaterblock und Düse wieder angeschraubt; Heute wieder alles installieren, und hoffen, dass es passt...

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Do 15. Okt 2015, 08:59

Gestern Abend wieder zusammengebaut - gleich mal ein Temperatursensor-Fehler.... (Silikonschläuche beim Hotend waren so gequetscht, dass es gleich einen kurzen gab....)

Leider war das beim Drucker mitgelieferte Filament-Stück schon zu kurz und durch das "Jamed" in ziemlich schlechtem Zustand. So musste ich auch gleich noch auf ein anderes Filament umsteigen... (NIE mehrere Parameter auf einmal ändern!!!! - Hat mir wieder fast 2 Stunden gekostet..)
Ich habe jetzt PLA-Filament von Herz-Online. Wenn es funktioniert, sieht das Druckergebnis schon echt gut aus.

Druckparameter sind jetzt:
Heatbed Temp.: 70/65°C
Hotend Temp.: 210/205°C (relativ hoch, aber sonst schmilzt das Filament nicht schnell genug)
Druckgeschwindigkeit First Layer 5mm/sec (dann bleibt es ohne vorbehandeln - fast zu gut - auf dem Heatbed haften..)
Druckgeschwindigkeit Perimeter: 60mm/sec
Druckgeschwindigkeit Infill: 100mm/sec
PLA Kühlen während dem Drucken funktioniert gar nicht - da delaminiert es einerseits ziemlich leicht, andrerseits kühlt es das Hotend zu weit runter (auch wenn ich den Luftstrahl abschirmen versuche - ganz geht nicht.
Layer Height: 0.2mm (Nozzle 0.4mm)
Interessanterweise wird das Druckergebnis auch ohne Kühlung mit diesen Parametern schon extrem gut.

Einzig im Bereich des Übergangs Perimeter/Infill habe ich noch winzige Löcher - da werde ich mich mal mit dem Overlap-Parameter spielen müssen, bzw. wegen dem neuen Filament und der höheren Temperatur nochmals die Steps/mm für den Extruder neu kalibrieren.

EDIT: Bei den Temperaturen habe ich mich an folgendem Artikel orientiert:
http://3druck.com/lieferanten-haendler/ ... e-2020380/

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Fr 16. Okt 2015, 00:26

die steps pro millimeter sind rein vom mechanischen außendurchmesser der förderschraube abhängig und werden bei materialwechsel nicht verstellt.
Wenn du die steps pro millimeter einmal real durch manuelles bewegenb des extrudermotores und messen des tatsächlich geförderten filamendstücks korrekt eingestellt hat, ist der extruder soweit kalibriert.

bei materialwechsel drehste am flow/flussrate (repetier) oder stellt wenn zu wenig kommt einen kleineren materialdurchmesser ein.
es macht sinn, filament mal mit der schiebelehre an mehreren stellen auf tatsächlichen durchmesser zu prüfen.

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Fr 16. Okt 2015, 08:17

Stimmt schon, dass die steps/mm passen müssten....
Aber ich bin mir nicht sicher, ob bei der letzten Kalibrierung alle Rahmenbedingungen tatsächlich gepasst haben (nachdem was jetzt sonst alles nicht gepasst hat)
Dann doch lieber: Check, Check, Double Check
Außerdem muss ich sowieso nochmal ran, da die Montage der Endschalter so furchtbar war, dass die schon verstellt sind... :evil:

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von elmo » Fr 16. Okt 2015, 14:43

Hallo ,
ohne den Tread kapern zu wollen ....

hat schon jemand eine Druckraumheizung gebaut ? Mein Drucker ( Da Vinci 1 ) steht in einem ungeheizten Raum und bekommt nun Probleme ( es delaminieren sich die Schichten ,das Heitzbett braucht zu lang usw.)
Sollte möglichst gleichmäßig 25 -30 Grad halten können UND ohne große Luftströmungen .

Hat jemand eine Idee ?

mfg Elmar

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Trax » Fr 16. Okt 2015, 15:03

> hat schon jemand eine Druckraumheizung gebaut

ich hetze den innenraums meines CTC mit einem fön un rinem biligen temp regler.
funtzt ganz prima, um den bau raum zu verschliesen kann man auch karton nähmen, wen man geizig ist ;)

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Sir_Death » Fr 16. Okt 2015, 19:05

So.

Hier endlich die versprochenen Fotos, und auch die Konstruktionszeichnung des Effektor (Achtung beim Ausdrucken auf 1:1 Skalierung!)
Dateianhänge
P1060760_.jpg
P1060758_.jpg
P1060754_.jpg
Effektor 0.3.pdf
(119.79 KiB) 68-mal heruntergeladen

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von elmo » Fr 16. Okt 2015, 23:10

Hallo Trax ,
der Drucker ist geschlossen .
Was für eine Themperatur fährst du im Druckraum bei ABS ?

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Fr 16. Okt 2015, 23:50

@ druckraum beheizen:
Wenn schon mal der bauraum geschlossen ist:
normal reicht es, wenn man vor dem druckbeginn mal den fön reinhält.
später heizt dann extruder, heizbett und motoren genug nach um die temperatur hoch zu halten.
Andreas_P hat geschrieben:Keine gute Idee ist es, das mit dem 3D Drucker gedruckte Teil mit einer Spachtel von der Druckplatte zu lösen.
War aber durch ein Geräusch im Zimmer kurz abgelenkt, in dem Moment ist das das gedruckte Teil von der Platte geflogen
aber die Spachtel hat dem weg in meine Hand gefunden. :shock: Vier Pflaster habe ich für mich zum verarzten gebraucht.
Wenn man (flache) großflächige Teile druckt ist es manchmal sinnvoll, einen layer Raft drunter zu drucken. Dann sitzt es nicht so stramm auf der Platte.
Bei PVA als haftvermittler auf dem druckbett hilft das abkühlen lassen auch noch. (wobei ich meist keine so richtige geduld habe, zu warten bis alles kalt ist)

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von elmo » Sa 17. Okt 2015, 00:18

Mein Drucker steht im ungeheizten Raum . da geht es schon mal runter auf 5 Grad.
Daher die Frage :Welche Temperatur habt Ihr Im Druckraum ? 30° oder mehr ?

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Sa 17. Okt 2015, 00:31

bei kleineren und mittelgroßen teilen sind 40 grad ausreichend. wenn man sehr große sachen drucken will könnte etwas mehr vorteilhaft sein, um die inneren spannungen im bauteil zu verringern.
Jedoch werden im bauraum dann auch die motoren außerhalb ihrer spezifikation betrieben (hitzewirkung auf die isolierung der motorwicklungen) und wenns zu heiß wird, erweicht dann auch womöglich noch das filament oberhalb der hitzebarriere und das hotend verstopft.

"spezialisten" haben schon wassergekühlte komponenten gebastelt um den bauraum auf sehr hohe temperaturen heizen zu können.

Also für den ganzen Haufen teile für meinen prusa eingebaut waren die 40 grad ausreichend, und die stellen sich bei mir von selbst ein wenn ich drucke und vorn den folienvorhang runter mache.

das 110 grad heiße heizbett strahlt ja einiges an wärme ab.

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von Trax » Sa 17. Okt 2015, 13:32

ich nutze 50°C

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von elmo » Sa 17. Okt 2015, 23:50

Ja Danke ,

ich werde mal zwischen 35 und 45 Grad rumexpetrimentiern .

mfg Elmar

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Re: Mal wieder 3D Druck...

Beitrag von gafu » Mo 19. Okt 2015, 22:09

Das wichtigste ist, den Bauraum vor kühlen luftströmungen etwa durch geöffnete zimmertüren oder Fenster abzuschirmen.
Ob es dann 5 grad wärmer oder kälter ist, macht erstmal nicht sooo viel aus, so lange über dem heizbett das warme Luftpolster stehen bleibt.

Habe dieser Tage was größeres auf meinem offenen prusa i3 in Abs gedruckt, bei offener Zimmertür und eingeschaltetem Abluft Ventilator. Das war nicht die beste Idee von mir, weil die Teile in Richtung "kalte Luftzug Seite' krumm geworden sind.

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