Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Lutz » Mi 10. Jan 2018, 13:47

In Norderney gibt es wieder einen Start 10.01.2018, 12Z.

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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Taucher » Mi 10. Jan 2018, 15:56

Hat jemand Zeit und Lust eine RS41 Firmware abzugreifen?
Das hier liest sich dazu recht vielversprechend: https://www.aisec.fraunhofer.de/en/Firm ... ction.html
:)

Update: Die letzte Methode scheint nur bei F0 zu gehen... :cry:
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Radiosonde » Fr 19. Jan 2018, 14:46

Hallo
Weis wer wo SC500466 herkommt?
Hab ich im Salzburger Raum noch nicht gesehen.
Hatt schon jemand von euch eine C50 erbeutet?
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Taucher » Fr 19. Jan 2018, 15:04

Radiosonde hat geschrieben:Hallo
Weis wer wo SC500466 herkommt?
Hab ich im Salzburger Raum noch nicht gesehen.
Hatt schon jemand von euch eine C50 erbeutet?


Also ich habe nur die die Daten von https://wetterson.de/karte/?SC500466
Invers berechnet ist der Start aus dem Bodenseeraum heraus getätigt worden (Attachment)

EDIT:
SC50048A auf APRS.fi ist vmtl gleicher Startort
https://aprs.fi/#!mt=roadmap&z=11&call= ... tail=86400
auf Wetterson.de leider weniger Daten: https://wetterson.de/karte/?SC50048A
Ich halte fest: 6m/s Rise, 47.565220° 10.004711° @ 11451m first - Invers: WEINFELDEN, CH

Fazit: wiedermal die Schweizer aus dem Raum Weinfelden (ich vermute MIL)
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C50 - SC500466 t+i und SC50048A invers.zip
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 19. Jan 2018, 18:05

Bisher waren nur Payerne und Wetzikon bekannt.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Taucher » Fr 19. Jan 2018, 18:16

Robby_DG0ROB hat geschrieben:Bisher waren nur Payerne und Wetzikon bekannt.

Ich kann mal in meinem Archiv suchen, habe aber schon mehrfach welche empfangen, die aus dem Raum Weinfelden oder Wil kamen... manchmal auch welche aus irgendwelchen einsamen Gebirgsteilen - öfters warens auch verschiedene Sondentypen. Darum vermute ich MIL - mobil und sporadisch.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon derTom » So 21. Jan 2018, 21:53

Die ETH Zürich hat schon mehrfach Wettersonden gestartet, im Rahmen eines studentischen Praktikums. Teils wurde aus Zürich, teils aus einem Forschungsinstitut nicht weit von Wil gestartet. Quellen:
http://www.iac.ethz.ch/edu/courses/mast ... -work.html
http://www.iac.ethz.ch/group/land-clima ... ching.html
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Taucher » So 21. Jan 2018, 22:21

derTom hat geschrieben:Die ETH Zürich hat schon mehrfach Wettersonden gestartet, im Rahmen eines studentischen Praktikums. Teils wurde aus Zürich, teils aus einem Forschungsinstitut nicht weit von Wil gestartet. Quellen:
http://www.iac.ethz.ch/edu/courses/mast ... -work.html
http://www.iac.ethz.ch/group/land-clima ... ching.html


Super, Danke - das sieht sehr gut aus! :)
Habe mal in meinem iMet-Archiv gekramt und die iMet-CH-Tracks rausgesucht... sind nicht die besten aber eindeutig einige aus der Gegend bei Gähwil!
KMLs: siehe Attachment

Bei Büel-Gähwil ist die Meteostation in GE leicht zu finden: 47.380446° 8.993503° - dürfte jährlich ANFANG JUNI aktiv sein :)
Dateianhänge
__MWSnap 2018-01-21, 21_14_22_small.jpg
CH-special.zip
(416.95 KiB) 18-mal heruntergeladen
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon dalotel » Mi 24. Jan 2018, 13:32

Radiosonde hat geschrieben:Hatt schon jemand von euch eine C50 erbeutet?



Ja, habe schon einige,
auch Ozon ist schon dabei.
Zuletzt geändert von dalotel am Fr 26. Jan 2018, 18:15, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mi 24. Jan 2018, 15:50

Die Wiederinbetriebnahme soll aber etwas tricky sein und die HW insgesamt eher einem A-Muster als einer Seriensonde gleichen. Ich habe selber aber noch keine gesehen, sondern kenne sie auch nur von der Beschreibung und den groben Bilder auf der .eu-Seite.

Heute gibt es mal wieder etwas aus Nürnberg auf der 405.310. => Kleinenzenried, südlich Rötz.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon dalotel » Fr 26. Jan 2018, 13:35

Die nächste C50 gab es heute Nacht.
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C50_.jpg
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 26. Jan 2018, 22:53

Wo genau ist sie denn niedergegangen?
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon dram_dave » Sa 27. Jan 2018, 21:44

Hat jemand einen Entschlüsselungsalgorithmus in Betracht gezogen, der die Daten ausnutzt, die bereits aus dem starken Signal bekannt sind, bevor eine niedrige Höhe erreicht wird? Zum Beispiel könnten fehlerhafte Daten für die Sondenseriennummer, Kalibrierungsdaten, Grobzeitstempel, Grobbreitenposition und Groblängenposition durch gültige Daten ersetzt werden, die früher beim Abstieg erhalten wurden. Dann könnten die ECC-Bits verwendet werden, um die wichtigen neuen Daten mit feiner Auflösung wiederzugewinnen, anstatt sie zur Korrektur bereits bekannter Daten zu verschwenden.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon zilog80 » So 28. Jan 2018, 11:57

Bei der rs41 kann man das gut machen. Die Paket-Header bieten sich an, damit koennte man auch noch einmal synchronisieren. Und das Ende des Frames wird mit Nullen aufgefuellt, gerade bei Frames mit aux-Daten sind das viele Nullen, wo bei schwachem Signal schnell ein paar Fehler reinkommen. Im Moment mache ich das optional als zweiten Durchgang. Bei der Seriennummer muss man aufpassen, dass es auch funktioniert, wenn man zwischendurch eine andere Sonde decodieren will.
Wenn man eine Aufnahme hat, die man spaeter nochmal versucht zu decodieren, hat man mehr Zeit, verschiedene Ansaetze durchzuprobieren, und kann den Decoder auf eine bestimmte Sonde anpassen (Seriennummer, 0-Bytes am Ende, und falls rs41-sg ohne Drucksensor, dann sind da auch ein paar Bytes Null. Hab fuer eine bestimmte Aufnahme auch schon nachtraeglich PTU-, Satellitendaten und Position fuer bestimmte Frames verbessert oder auch die Frame-Nummer, bis die Fehlerkorrektur griff. Diese Daten aendern sich ja von Frame zu Frame nicht so stark, bei den PTU-Daten z.B. gibt es Referenzwerte, wo man Bitfehler gut erkennen kann; die Calibrier-/Configdaten bleiben sogar konstant. Habe dann auch versucht, fuer die einzelnen Bytes die Signalqualitaet abzuschaetzen, um sie fuer die Erasure-Decodierung zu markieren. Allerdings war das doch recht muehsam, die passenden Positionen zu finden. Da die rs41 zwei Reed-Solomon-Codewoerter hat, hilft es auch, wenn nur eines der Woerter repariert werden kann, in der Naehe der korrigerten Bytes dann im anderen Codewort Erasures zu markieren. Oft sieht man aber auch einfach durch Hinschauen, dass ein bestimmtes Bit in einem Byte gekippt ist, und setzt das Byte sozusagen per Hand neu. Die CRC-Werte der einzelnen Pakete/Bloecke koennen zudem einen Hinweis geben, wo man am ehesten Fehler suchen muss und ob ein Korrekturversuch einen Block mit korrektem CRC-Wert liefert, auch wenn Reed-Solomon noch nicht decodieren kann. Die Vorgehensweise erinnert an Forensik, einzelne Frames im Nachgang zu rekonstruieren - kann ein durchaus spannendes Raetseln sein.
Es gibt also eine Menge Moeglichkeiten, die man durchprobieren kann. Fuer eine automatisierte Unterstuetzung der Fehlerkorrektur bieten sich wohl am ehesten der 00-Block und die Paket-Header an und fuer eine bestimmten Sonde, bei der man schon gute Frames decodiert hat, die konstanten Teile wie Seriennummer und Calibrier-/Configdaten.
Wenn beim Abstieg der Sonde allerdings die Signalqualitaet ab einen bestimmten Punkt sehr schnell abnimmt und die Sonde auch noch schnell faellt, gewinnt man vielleicht nur 1-2 Frames dazu. Bei einer Sonde am Boden koennte es vielleicht helfen, obwohl man da oft schon zufrieden ist, wenn ein einziger Frame korrekt decodiert wird.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon dram_dave » Di 30. Jan 2018, 22:27

Vielen Dank zilog80 für Ihre ausführlichen Kommentare. Kanada nutzt den RS41 noch nicht, aber ich kann Ihre Kommentare im Zusammenhang mit dem hier verwendeten RS92 und dem LMS-6, der von vielen amerikanischen Websites verwendet wird, schätzen. Ich habe viele manuelle Dekodierungen für das LMS-6 durchgeführt und in der Tat kann eine solche numerische forensische Analyse eine unterhaltsame Denkaufgabe sein.

Unter Verwendung von bereits bekannten Daten, die von früher beim Abstieg erhalten wurden, könnte man vielleicht eine GPS-ähnliche Signalkorrelation durchführen, um ein sehr schwaches Sonden-Signal aus dem Rauschen zu ziehen. Eine solche Technik liefert möglicherweise keine neuen Standortdaten, könnte aber ein interessantes Werkzeug für die Funkrichtungssuche sein, wenn die Sondenlandeposition für normalen Empfang zu weit entfernt oder schwach ist.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Radiosonde » Mi 31. Jan 2018, 21:44

Hallo
Was heisst es eigentlich wenn,bei Wetterson als Sondentyp nur DFM angegeben ist?
LG
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon andreas6 » Mi 31. Jan 2018, 22:58

Dort übt das Militär.

MfG. Andreas
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Do 1. Feb 2018, 00:45

Es gibt ja verschiedene Hard- und Firmwarevarianten der DFM06 und DFM06, die sich unterschiedlich gut unterscheiden lassen.. Hier waren es aber erstaunlicherweise noch richtige DFM06. Woher auch immer dieser Lagerbestand stammt, denn es werden noch immer Tag und Nacht Sonden aufgelassen, die derzeit nach Thüringen fliegen. Aber es war auch zu hören, dass einige mit den Batterien schon sehr an der Grenze waren, da die schon sehr rauh und verzerrt klangen.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon zilog80 » So 4. Feb 2018, 12:48

Letztes Jahr gab es von der alten M10 mit Trimble-GPS eine neue Version M10+ mit G.top-GPS. (iMet hatte auch schon von Trimble zu ublox gewechselt.) Das Format der Zeit-/Positionsdaten ist nun etwas anders. Im Januar kamen einige M10 bei starkem Westwind gut 500km weit nach Osten geflogen. Das gab die Gelegenheit, sich die neue Version naeher anzusehen.
M10_Gtop-Trimble_k.jpg

Links die neue M10+V01, rechts zum Vergleich die alte M10V05. Ein etwas groesseres Bild hier:
https://www.flickr.com/photos/116298535 ... 188590557/


dram_dave hat geschrieben:Unter Verwendung von bereits bekannten Daten, die von früher beim Abstieg erhalten wurden, könnte man vielleicht eine GPS-ähnliche Signalkorrelation durchführen, um ein sehr schwaches Sonden-Signal aus dem Rauschen zu ziehen. Eine solche Technik liefert möglicherweise keine neuen Standortdaten, könnte aber ein interessantes Werkzeug für die Funkrichtungssuche sein, wenn die Sondenlandeposition für normalen Empfang zu weit entfernt oder schwach ist.

Bekannte Bitfolgen wie z.B. beim Header kann man mit Correlation auch bei sehr schwachem Signal erkennen. Die weiteren Bits sind dann schon etwas schwieriger zu rekonstruieren. Bei der rs92 mit Manchestercodierung hat man allerdings den Vorteil, dass fuer ein Info-Bit sozusagen zwei Rohbits "10" oder "01" gebraucht werden, da kann man gegenueber der rs41 einfacher entscheiden, um welche Kombination und welches Info-Bit es sich handelt. Andererseits braucht die Manchester-Codierung dafuer auch doppelt soviel Zeit bzw. samples, man kann nicht ganz soviel Informationen in gleicher Zeit senden.
Bei GPS ist das garnicht soviel anders, da hat ein Info-Bit jedoch eine sehr viel laengere Folge von "Rohbits" oder die invertierte Folge. Die Folge dieser Bits ist auch speziell so gewaehlt, dass Correlation gut funktioniert, das ist bei den Radiosonden-Headern nicht immer so der Fall. Da bei GPS die Information derart gestreckt ist, verschwindet sie im Rauschen, eigentlich braeuchte man fuer die 50bit/s viel weniger Bandbreite und das Signal koennte ueberm Rauschen erscheinen. Das Spreading hat halt den Vorteil, mit (nahezu) orthogonalen Signalsequenzen verschiedener Satelliten auf gleicher Frequenz senden zu koennen.

Um nur das Signal einer Radiosonde zu erkennen, kann man die Correlation mit der Headerfolge als Mass nehmen. Bei einer Peilung haette man den Nachteil, dass der Header nur einmal pro Sekunde gesendet wird, da muesste man recht langsam die Antenne drehen. Wahrscheinlich koennte man aber auch nach verschiedenen kuerzeren Bitsequenzen parallel correlieren, fuer ein byte gibt es 256 Kombinationen. Wenn da ein Signal im Rauschen ist, koennte es sich hervorheben lassen. Da man die Bitrate kennt, koennte man auch das Vorhandensein von Daten erkennen, wenn man das Signal zeitversetzt auf sich selbst addiert.
Weiss aber nicht, wie zuverlaessig sich auch ein Header mit sagen wir 8 Bytes Laenge durch Correlation erkennen laesst, also ob man da mehr erkennt als in der Wasserfalldarstellung des Spektrums, wo man auch recht schwache Signale erkennen kann.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon StephanT » Do 8. Feb 2018, 18:45

Hallo
Ich habe heute eine Sonde bei mir in der Nähe empfangen und bin dann gleich mit Laptop und Handy in die nähe der Landedaten gefahren . Dort habe ich sie sehr gut empfangen und habe dann in der Karte von Sondemonitor mit der rechten Maustaste auf einen der Roten Punkte geklickt ( natürlich so das alle empfangspunkte grün waren ) und dann die Koordinaten ins Googlemaps eingetragen. Dann losgelaufen und 1,5 Stunden erfolglos gesucht.
Was mache ich da mit der Peilung und den Koordinaten falsch.????

Unbenannt.JPG


Grüße Stephan
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Chefbastler » Do 8. Feb 2018, 19:06

Falsche Software für RS92.

Die hatt schonmal ne Grundundunauigkeit von 300m. Wenn die Sonde am Boden oder im Gebüsch liegt geht meist gar nichts mehr mit der Software.

Nimm den Zillog Docoder oder den von OE5DXL die funktionieren wesentlich besser.

Was nimmst du zum Peilen her?
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon StephanT » Do 8. Feb 2018, 19:18

Ok

Der Zillog Docoder ist doch ein linux Programm oder .????
Direkt zum Peilen einen Handscanner und ne eigenbau jagi aber meistens laufe ich nur die Koordinaten an und schaue ob ich sie in den Bäumen oder am Boden liegen sehe.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon EDDS » Do 8. Feb 2018, 21:40

Hallo,

ich habe Probleme beim decodieren dieser SGP?
Was stimmt hier nicht?

https://vocaroo.com/media_command.php?m ... wnload_wav
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon EDDS » Do 8. Feb 2018, 21:47

StephanT hat geschrieben:Ok

Der Zillog Docoder ist doch ein linux Programm oder .????
Direkt zum Peilen einen Handscanner und ne eigenbau jagi aber meistens laufe ich nur die Koordinaten an und schaue ob ich sie in den Bäumen oder am Boden liegen sehe.


Sondemonitor ist bei SGP Sonden bis zu 700m ungenau.
Aber mit etwas Peilerfahrung eigentlich kein großes Problem.
Vielleicht hattest Du Reflektionen vom Wald oder Hügeln.

Ein variables Dämpfungsglied hilft hier.

P.S: Heute gibt es in Stuttgart diverse Aufstiege von C34-DFM-SGP die hängen aber Teils an Drohnen und Ballons mit Schnur, also nicht versuchen einzusammeln.
Studenten machen damit Messungen ;)
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon andreas6 » Fr 9. Feb 2018, 00:35

Das Sgp-Signal ist wahrscheinlich keins, vielleicht eine alte Agp oder Bgp (kenne ich praktisch nicht). Vom Spektrum her ähnelt es einer Sgp, aber die Wiederholrate der Daten ist etwa doppelt so hoch. Das ist jedenfalls akustisch deutlich wahrnehmbar. Die Sgp hat längere Datenpakete, diese Aufzeichnung viel kürzere.

Zum Anfahren eines Landepunktes sucht man sich die tiefste aufgezeichnete Höhe oder die davor heraus, nicht irgendeine, sondern eine erdnahe plausible (die davor und dahinter sollten auch nicht in die Sahara verweisen) und schätzt dann anhand der Windwerte den Landepunkt ein. Die dargestellte Position ist von über 1km Höhe bei langsamem Fall, der Landepunkt über einen km weit weg. Wenn die Sonde dort gut zu hören ist, hängt sie hoch, meist auf einem Baum. Da peilt man sich mit einem Scanner zu Tode. Wenn der Empfänger ein S-Meter hat, kann man das bis Vollanschlag ausnutzen, darüber hinaus ist ein Hf-Pegelmesser sehr zu empfehlen. Speziell auf den letzten hundert Metern bis auf Null Abstand funktioniert so etwas sauber.

Ansonsten kann man auch recht planlos mit der Antenne auf dem Autodach die Gegend durchkreuzen. Sonden ohne Killtimer senden recht lange, meist kann man die allein per Pegel finden. Die beste Lösung ist heute allerdings ein guter Decoder, der decodiert auch Sonden am Boden. SM kann das bei RS92 nicht.

MfG. Andreas
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