Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Chefbastler » Do 28. Dez 2017, 20:22

Matt hat geschrieben:Noch keine 100% Erfolg... aber ich bin recht weit gekommen.

Tektronix und Elko-Pest ist schon ziemlich hardcore-Reparatur.

http://www.wellenkino.de/forum/thread.p ... thread=317

Grüss
Matt


Hier steht auch noch ein TDS540. Macht kein Bild. Sämtliche Fischdosen getauscht. Da ist warscheinlich auch noch was unterbrochen oder Firmware zerschossen.

Als ich damals bei Tek nach Service Unterlagen/Firmware angefragt hatte. Bekam ich nix mit der Begründung das Gerät sei Obsolet aber wir könnten ihnen das aktuelle vergleichbare Gerät zum spitzen Horrorpreis anbieten. Somit war der Laden für mich gegessen. :x

Ich werde die Kiste warschinlich trotzdem bald wieder weiter untersuchen da ich bald ein 2 Kanal HF Oszi brauch.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Matt » Do 28. Dez 2017, 20:27

ja, erstmal nach Unterbrechung auf digitale Teil von ACQ- Board suchen.
Du kannst TDS520 Manual für ihm nehmen, der ist fast gleich bis auf eben diese stark betroffene ACQ Board.

Der startet nix, wenn ACQ-Prozessor nichts reagiert. Tek-Service hat für diese Fall Dummy-Board mit Schaltung, der ihm ins Servicemodus schickt, wenn CPU Baord ihm ansteuert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Anse » Sa 30. Dez 2017, 20:48

Nach über 25 Jahren wurde das Haustürschloss immer unzuverlässiger. Absperren ging von innen, aufsperren von außen nicht mehr. Der Schlüssel ging nicht immer komplett rein und ließ sich wenn
er drin war auch nur mit viel Andruck drehen. Also mal nach einem neuen Schloss umgesehen. Bei den Preisen was die üblichen Verdächtigen aufrufen hab ich nochmal über einen Reparaturversuch nachgedacht.
Das Zerlegen hat sich als gar nicht so einfach erwiesen. Man muss zwei Ringe rechts und links neben dem Mitnehmen zerstören. Dann bietet sich einem dieses Bild:
IMG_20171224_170306.jpg
Das Problem sind die zwei kleinen Zinkteile neben dem Mitnehmer.
Also mal die Drehmaschine und Fräsmaschine konsultiert und die Teile nachgemacht:
IMG_20171228_114822.jpg
IMG_20171229_131115.jpg

Links die alten Teile zusammen gesteckt. Deutlich ist der Spalt zu sehen den der Mitnehmer in den Zinkdruckguss geschliffen hat.
Materialkosten für die Reparatur unter 1€ für die 50mm Rundstahl.

Noch ein Tipp falls jemand so ein Schloss zerlegen will: Nie auf die Idee kommen die Schließzylinder komplett heraus zu ziehen. Eine wahre Flut von Schließstiften wird sich ergießen getrieben von vielen kleinen Federn. Zum Zusammenbau brauchts dann Spezialwerkzeug.
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Wechselrichter wieder ok

Beitragvon Hightech » So 31. Dez 2017, 13:11

Moin,

hab ich gebibbert als ich nach dem Tausch der Transen die 400V auf die Wechselrichter gegeben habe :)
In den Elkos steckt halt doch eine beträchtliche Energie, wenn das ans Netz geschaltet wird kann das gut knallen.

Aber alles blieb ruhig, die Wechselrichter gingen ans Netz und speisen ein.

8 Transen getauscht, dabei einen netten Webshop gefunden, wo man echt eine Riesenauswahl hat, so wie bei RS o.Ä aber auch für Privatleute.

https://www.tme.eu/de/

Der Ersatztyp scheint zu passen :)

Bild

Bild

Das sind die Opfer: der Solarswitch, die Transen und die Erdungssets.
Bei den Erdungssets muss nur die Sicherung neu.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Harley » So 31. Dez 2017, 13:28

Hallo Hightech,

lass uns doch an diesem netten Webshop teilhaben! :mrgreen:
URL ??
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Fritzler » So 31. Dez 2017, 13:39

Das haste aber shcnell gefixt inkl Bestellung von Material :shock:
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon duese » So 31. Dez 2017, 13:59

Glückwunsch zur Reparatur.

Was ist denn die Funktion der Solarswitches (Strings vom WR wegschalten?) und Erdungssets (Strings um Erde symmetrieren?)?
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Re: Wechselrichter wieder ok

Beitragvon Arndt » So 31. Dez 2017, 16:54

Hightech hat geschrieben:...hab ich gebibbert als ich nach dem Tausch der Transen die 400V auf die Wechselrichter gegeben habe :)
In den Elkos steckt halt doch eine beträchtliche Energie, wenn das ans Netz geschaltet wird kann das gut knallen.


Ja, das sind die Momente in denen man dann feststellt, dass Feinripp rosten kann :lol:

Gratulation zur geglückten Reparatur!!!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » So 31. Dez 2017, 17:03

Harley hat geschrieben:Hallo Hightech,

lass uns doch an diesem netten Webshop teilhaben! :mrgreen:
URL ??

Hab ichs vergessen ;)
https://www.tme.eu/de/
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » So 31. Dez 2017, 17:15

duese hat geschrieben:Glückwunsch zur Reparatur.

Was ist denn die Funktion der Solarswitches (Strings vom WR wegschalten?) und Erdungssets (Strings um Erde symmetrieren?)?

Ja :) Korrekt.
Die Erdungssets dienen der Erdung des negativen Pols der Strings. Geht nur bei WR mit Trafo.
Das wirkt dem Derating entgegen und ist vom Solarpanelhersteller vorgeschrieben.
[url]
https://www.photovoltaikbuero.de/pv-kno ... dulen-pid/[/url]
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon duese » So 31. Dez 2017, 17:22

Danke!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon sparky » So 31. Dez 2017, 17:40

@Hightech Was ein schönes Foto! :mrgreen: Aber besser so, als nachher Fiepen in den Ohren oder Splitter in den Augen.

Mir ist neulich beim "forcierten" Laden einer NiMH-Knopfzelle selbige geplatzt. Junge, das fetzt! Nächstes Mal begrenze ich den Ladestrom dann doch wieder...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » So 31. Dez 2017, 20:42

sparky hat geschrieben:@Hightech Was ein schönes Foto! :mrgreen: Aber besser so, als nachher Fiepen in den Ohren oder Splitter in den Augen.

Mir ist neulich beim "forcierten" Laden einer NiMH-Knopfzelle selbige geplatzt. Junge, das fetzt! Nächstes Mal begrenze ich den Ladestrom dann doch wieder...

Mir ist als etwa 14jähriger die Neumannzelle eines 50er Jahre-Kofferradios um die Ohren geflogen :? als ich "da geht sicher noch was" "mehr Dampf" in den hermetisch dichten Nickel-Cadmium-Akku gepumpt habe. Der Akku sah nicht so aus wie die DEAC-Knopfzelle die im Abzockmuseum beim Pinguin abgebildet ist, er sah diesem russischen NTC
Bild
zum Verwechseln ähnlich. Irgendwann habe ich in einem Eck noch ein Stück aufgerolltes Metallsieb gefunden dem die Enge in dem Gehäuse wohl nicht gepaßt hat.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon tschäikäi » So 31. Dez 2017, 20:55

Moin, schön das es geklappt hat.
Was ist denn das 50%ige Gerät, das auf dem Peak Tech LCR-Meter steht?
Guten Rutsch,
Gruß Julian
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » So 31. Dez 2017, 23:56

tschäikäi hat geschrieben:Moin, schön das es geklappt hat.
Was ist denn das 50%ige Gerät, das auf dem Peak Tech LCR-Meter steht?
Guten Rutsch,
Gruß Julian

Moin, das ist der Transistortester
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Transistortester
Hatte ich auch im Forum vorgestellt, aber die Suche ist kaputt :(
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » So 31. Dez 2017, 23:59

Nachtrag:

Da ich sonst nicht schlafen kann, habe ich die Bypass-Dioden der Solarstrings nachgemessen, das geht gerade gut wegen der Witterungsverhältnisse.

Da ich auch jedem String eine 1,6A Sicherung verpasst hatte, hatte ich die Hoffnung, das die Sicherungen in einem Störungsfall die Platten und die Dioden schützen.

Es ist keine Sicherung durch und alle Strings zeigen 4,4V@1A Rückwärtsstrom.

Also kann ich wohl schlafen ;)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » Mo 1. Jan 2018, 00:05

Die Suche in der Indexdatei bei not-so-greatnet ist zwar momentan wegen Krankheit geschlossen, aber mit denselben Begriffen funktioniert das auch auf Google!
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Re: Wechselrichter wieder ok

Beitragvon Chefbastler » Mo 1. Jan 2018, 00:37

Arndt hat geschrieben:
Hightech hat geschrieben:...hab ich gebibbert als ich nach dem Tausch der Transen die 400V auf die Wechselrichter gegeben habe :)
In den Elkos steckt halt doch eine beträchtliche Energie, wenn das ans Netz geschaltet wird kann das gut knallen.


Ja, das sind die Momente in denen man dann feststellt, dass Feinripp rosten kann :lol:

Gratulation zur geglückten Reparatur!!!



Jo, sowas ist nicht ganz ohne. Bei manchen Versuchen am Labortisch hab ich auch schon ne Sicherung zwischen Transistoren und Zwischenkreiselkos gehängt. Das gibt dan bei evetueller Fehlfunktion nicht so große Haverie.

Bei Diskreten Transistorn findet sich immer irgendein passender Ersatz. Ist ne Bauform die hoffentlich nicht so schnell Ausstirbt
Bei ganzen IGBT Powermodulen findet sich meist auch was, notfalls bei irgend einem Broker(ist meist aber sau Teuer und ungewisse(abgelagert,fake,ausgelötet) Ware)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Roehricht » Mo 1. Jan 2018, 22:12

Hallo,
die Sache mit der WR Erdung abe ich von Anfang an mit eingebaut. Ich hatte wegen HF Störungen ein Trafo WR gekauft. Der lässt sich besser und einfacher entstören. Da habe den Plus Anschluss geerdet. Nicht weil ich das wegen dem Derating gewusst habe, sondern in alter Gewohnheit wie bei Fernmeldeanlagen Plus an Erde . Bei meiner Anlage zu Haus ist im Höchstfalle 580V gegen Erde. Solargestell mit 16mm² an Potentialschine mit dran.

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » Mo 1. Jan 2018, 23:37

Schau mal nach, was für Module du hast und auf welcher Seite man die am besten Erdet.
Wenn das falsch herum ist, gehen die schnell kaputt.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon ESDKittel » Di 2. Jan 2018, 14:05

Hightech hat geschrieben:Wenn das falsch herum ist, gehen die schnell kaputt.

Ist das "Derating" ein Elektrolysethema bei Leckströmen?

Chefbastler hat geschrieben:Bei Diskreten Transistorn findet sich immer irgendein passender Ersatz. Ist ne Bauform die hoffentlich nicht so schnell Ausstirbt.

Kommt drauf an...wenn die Gehäuseform oder die Technologie überholt sind und/oder abgekündigt werden...
Bei bipolaren schnellen Leistungsschaltransen im TO-3 z.B. wird das schon schwierig.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Matt » Do 4. Jan 2018, 19:54

Matt hat geschrieben:Noch keine 100% Erfolg... aber ich bin recht weit gekommen.

Tektronix und Elko-Pest ist schon ziemlich hardcore-Reparatur.

http://www.wellenkino.de/forum/thread.p ... thread=317

Grüss
Matt



Heute bin ich weiter:

Fehler bei TDS520 ist bis auf Kanal2-Offsetsprung und Darstellungsproblem in Sample-Mode (Unterabtastung) verschwundet.
Darstellungsproblem in Sample-Mode schiebe ich Schuld an defekte ADC in Kanal 2, denn es läuft in diese Modus immer mit.

Weg zum feststellen von defekte ADC.
ADC ist mit Multiplexer über 16 Leitung verbunden, der mit ECL Pegel läuft. Multplexer füttert mehre SRAM Bank abwechselnd ( 250Mhz 8 bit, gab das so schnelle SRAM in frühe 1990er ? Sicher nicht, deshalb Multiplexer)
Pegel sollte -0,7V und -1,7V sein, bei eine Leitung dümpelt mit -5V rum.

Ich habe ADC rausgelötet und an kaputte Ausgang gemesst (Diodentest), tja, ADC ist kaputt und taugt nur noch als 6bit 250MS/s ADC bzw. Brutofen (wird sehr heiss)
Prompt werde ich mit ADC aus Platine-Leiche ausgeholfen. Einer hat viele TDS540 wiederbelebt, da ist zwangläufig, dass Ersatzteilspender benötigt wird und ADC ist NIE bei ihm defekt. Öfter ist Trigger & Taktgeber-IC wegen vergammelte Beine aus Eisen kaputt.

Es dauert noch, bis ADC bei mir ankommt.

Nicht aufgeben ist richtige Weg. ;)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon ando » So 7. Jan 2018, 01:28

Moin,

der Autowagen kann wieder im Flachland benutzt werden:

http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=16&t=10173&p=214792#p214792

lg

Ando
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » Mo 8. Jan 2018, 00:29

Der Diehlomat 880 für die Nachtabsenkung macht schon sein einiger Zeit Klappergeräusche. Die sind bei solchen Uhren eigentlich normal. Neulich war sie total verstellt. Und am nächsten Tag schon wieder eine halbe Stunde zu spät.
Heute also das Schwarzwälder Präzisionsprodukt ausgebaut. Erst 20 Jahre Dauerbetrieb hat das Teil auf dem Buckel. Für eine Uhr mit dem Veräußerungswiderstand ist das doch garnix. Und beim Winzer meines Vertrauens kann ich das Geld viel sinnvoller anlegen.

Nach einiger Probiererei auch den Geheimschlüssel im Zentrum der Zeitanzeige gefunden. Zwei Schrauben später liegt das Prachtstück dann offen vor mir.
Bild
Bild
Ein Synchronmotor mit Rücklaufsperre, letztere ist offenbar auch die Geräuschquelle. Ursache ist eine minderwertige Schmiere, die die Sperrklinke in der richtigen Drehrichtung vom Motor wegheben soll. Bloß schmiert da nichts mehr, die Klinke fällt durch ihr Eigengewicht immer wieder herunter und klaut dem Motor ein paar Perioden.
Nach Totalreinigung und mit ein paar winzigen Tropfen frischem NOS Großuhrenöl ist nur noch sporadisch ein Klickern zu hören, da hat wohl ein Zahnrad eine kleine Macke.
Ich hoffe bloß daß das Öl in dem kleinen Gehäuse keine Beklemmungen bekommt.
20180107_192116ra.jpg
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Toyota Carina E - T19 Einspritzdüsen /Einspritzventile tausc

Beitragvon Lore » Mo 8. Jan 2018, 12:07

Hallo,

ich habe erfolgreich an Toyota Carina e T19 Einspritzdüsen /Einspritzventile gewechselt

(das ist übrigens ganz einfach: es gibt 3 Stück Schrauben mit 10er Kopf an dieser Brücke die alle 4 EV (Einspritzventile) verbindet, wenn die ab sind kann man vorsichtig die Brücke nach oben abziehen und alle EV liegen dann frei, muß man nur den Stecker abziehen und fertig)

die Originale sind:
23250-02030
Das Besondere ist: es gibt Vergleichstypen:
23250-11110
von Toyota Paseo/Tercel / Corolla
Die Originalen sind schwer zu bekommen und teuer, ich habe mir in der E-Bucht genau so ein (gebrauchtes Teil für 29,-€) bestellt - und obwohl es etwas kürzer an der Spitze ist, funktioniert es bis jetzt tadellos.


inspiriert wurde ich von diesem Beitrag:
https://www.toyota-forum.de/threads/carina-einspritzventil-loesungen.131968/
hiermal kopiert:

"Hallo Carina E-Fahrer,
ich möchte an dieser Stelle mal was "zurückgeben". Habe hier eine Menge über Einspritzventile gelernt - ohne dieses Wissen wäre ich sicher nicht weitergekommen.
Problem war stotternder Motor bis zum Totalausfall eines Zylinders. Auch ICH habe zuerst die Zündkerzen gewechselt - teurer Spaß beim 7A-FE: 96 € - kann ja aber nicht schaden. Dann habe ich hier im Forum gelernt, dass die EVs Ursache sein können und wie man das herausfindet. Dafür DANKE! Meine Orig.-Ventile sind die blauen von Bosch 23250-02030 (23209-02030). So eines habe ich versucht zu bekommen - nat. gebraucht, denn wer weiß, wann das nächste hin ist.....? Bei Toyota wurde mir aus diesem Grunde nahegelegt, alle 4 in einem Rutsch zu wechseln. Kostenpunkt mit Einbau um die 800 € - eher mehr.
Zuerst habe ich versucht, das defekte Ventil zu reinigen: Ultraschall, Düsenreiniger etc. Habe mir dafür eine "Station" gebaut: Autobatterie, um das Ventil zu öffnen, oben Schlauch Zuführung, unten Schlauch Austritt, dann mit Pressluft literweise Reiniger und Benzin durchgepumpt. Ging auch prima! Ventil wieder eingebaut: Nach20 km wieder Ausfall.
Den Ein - und Ausbau schaffe ich mittlerweile in knapp 4 Min. (soviel zum Arbeitslohn!)
Also habe ich bei EBAY ein Bosch-Ventil ersteigert
(UNGLAUBLICH schwer zu finden!). 50€.
Hatte mich schon gefreut - leider war es genauso defekt wie mein altes.
Keine Bange DAS habe ich aus dem Verkehr gezogen - taucht NIE wieder auf - schätze, da hat einer den schwarzen Peter einfach an mich weitergegeben.......)
Dann habe ich weitergesucht - weltweit (ebay) - nichts zu machen. Also bin ich nur noch Kurzstrecken auf 3 Zylindern gefahren.
Dann habe ich zufällig einen Mechaniker auf unserem dörflichen Werkstoffhof getroffen, der exakt das gleiche Auto neben meinem geparkt hatte. Auch er hatte das Problem mit den EVs.
"Da kannst du die vom Toyota Paseo/Tercel (grün 23250-11110) nehmen, ich fahre schon ein Jahr mit zweien - läuft prima!" Er hatte noch zwei weitere rumliegen und mir eins geschenkt! Muss man sich mal vorstellen - SOWAS gibt's noch!!
Problem gelöst - Wagen lief/läuft 1a!
Ich hab zur Sicherheit ohne Stress weiter gesucht und bin fündig geworden:
Ebay England: 4 Celica-EVs (rot 23250-16160) 7A-FE-Motor für 19 Pfund Sterling. Ein ganzer Satz!
Sahen irgendwie anders aus, aber 7A-FE? Das könnte passen!
Habe dann nach Werten der verschiedenen EVs gesucht und
kuckst du hier:
http://injector-rehab.com/kbse/flowrates.htm
Dort ist das besagte Bosch-Ventil zwar NICHT aufgeführt, aber unter "Nippon-Denso" das Paseo/Tercel-Ventil. Da dieses beim Carina funzt, habe ich eins mit ähnlichen Werten gesucht, und 23250-16160 HAT ganz ähnliche Werte.
Also habe ich die 4 Engländer auf gut Glück gekauft und siehe da: Passen trotz anderer Optik exakt von der Größe (Alle Dichtungen, Stecker auch!!) und laufen einwandfrei im Carina E!
Jezt hab ich 7(!!) funzende Ventile (vor einer Woche nur 3) - 3 hab ich im Kofferaum und einen 10er Steckschlüssel. Mehr braucht man nicht, sollte während der Fahrt noch ein EV den Geist aufgeben.
Rastplatz und 4 Min. Gutes Gefühl.
Viele Grüße - ich hoffe, irgend jemandem hiermit helfen zu können so wie mir geholfen wurde.
Creamo"



leider habe ich jetzt Wasser im Kofferraum und weiß noch nicht woher das kommt :evil:

Gruß
Lore
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