Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Cubicany
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Cubicany » Mi 22. Jul 2020, 20:13

Habe es nun hinbekommen, dem Signalhorn nach fisseligem Stößel justieren endlich den richtigen Sound abzuringen.

Ich finde es tönt dank dem Gusseisen und den großen Schlagteller sehr massiv und nicht so "plastisch" flach wie die neueren aus Kunststoff.

Habe mal ein kurzes Video mit dem Handy erstellt:
https://www.youtube.com/watch?v=Y47Bf9fmGEk

Es wurde die gebrochene Blattfeder durch zwei Stücke Eisensägeblatt ersetzt, die ausgeleierte Befestigung der Mechanik, welche bis dato aus einem
geschlitzten Messingstift und eingeschobenen Drahtstiften bestand, durch eine fein justierbare Schraubbefestigung ersetzt und gleich mal die
Kabeleinführung ausgewechselt.

Jetzt überlege ich, ob ich das Teil so rostig lasse und nur grob abbürste, oder ob da der originale schwarze Lack erneuert werden soll.

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Cubicany » Mi 22. Jul 2020, 22:11

Was meint ihr?

Farbe drauf, oder lieber ruhig nach "alter Roster" aussehen lassen?

Ich neige ja irgendwie zu letzterem.

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Herrmann
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Herrmann » Mi 22. Jul 2020, 22:13

+1 für Lack erneuern
Zumal der schwarz ist :mrgreen: :mrgreen:

Cubicany
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Cubicany » Do 23. Jul 2020, 17:56

Jaaaa, jaaaa, jaaaa, nur bringt mich das wieder vor das Problem, wie ich zum einen eine recht dünne Schicht drauf bekomme, da
auf dem Dom oben das Fernsig Logo eingeprägt ist und welche Sorte Farbe da in Frage kommt. Mit dieser Baumarktplörre stehe
ich seit ein paar Projekten nicht so gut.

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Herrmann
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Herrmann » Do 23. Jul 2020, 19:35

Was hälst Du von Pulverbeschichtung, wie man es auch auf vielen Restaurationsvideos in "DuRöhre" sieht ?

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Gary » Do 23. Jul 2020, 20:13

Leinöl auf rostigen Guss macht sich auch nicht schlecht

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von bulle » Fr 24. Jul 2020, 12:11

neee das muss in öndlikem Schwatt matt

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von ESDKittel » Fr 24. Jul 2020, 12:34

Losen Rost abbürsten, dann matten Klarlack aus der Sprühdose drüber.
Die Kabelverschraubung aber bitte in Bakelite!

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von ch_ris » Fr 24. Jul 2020, 14:46

im Zweifelsfall:
prinzipiell macht man mit einer bewahrenden Restaurierung nix verkehrt.

ok, bin auch ein gebranntes kind, aufgewachsen in nem umfeld wo "umgestaltet" wurde.
heißt, scheinbar nicht mehr so gute sachen mutwillig schlechter bis ganz schlecht gemacht wurden.

ob die tröte den begriff Restaurierung verdient weiß die Zukunft. (hätte hätte)

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Matt » Mo 27. Jul 2020, 15:22

Ist grösste Gerät, die ich mit Erfolg Reparatur abgeschlossen habe.

Dieser Drescher (Claas Dominator 48 aus 1985) hat nur 1200 Stunden auf Zähler, aber war bei Vorbesitzer mal "öfter" draussen abgestellt.. Nur eine Vermutung wegen diverse Roststelle.
Das ist Nachfolger von ausgelutschte Mähdrescher (gleiche Modell aus 1986) mit 2900 Stunden.

Neue macht sehr ungesunde Klappergeräusch bei Umkehr -Elevator. (http://www.agropartner-o-h-b.com/Artikel/Elevatorketten)
Ich hatte anfangs an einseitig gebrochene Ketten bzw. verbogene Paddeln vermutet und es laufen lassen. Kette und Paddel sieht gut aus und hatte sogar vermutet, dass Schneckenwelle (Archimedische Schraube ) verbogen ist und hatte Gas gegeben, das Verhalten passt nicht und ich guck an andere Ende des Elevenlator -> Ursache gefundet: Neue hatte eine Loch in Umkehr Elevator-Kasten (Abnutzung und Rost) Da hat Vater in Eile ne Metallplatte drinnen geworfen und geschweisst.
Paddel ist Gummi mit Gewebe-Verstärkung (ähnlich Förderband) und reibt massiv an diese Metallplatte und ab und zu gibt Zuck, daraus wurde ungesunde Klappergeräusch erzeugt.
IMG_20200727_090901.jpg
Anfangszustand, Notreparatur mit Metallplatte ist bereits raus, zwecks Entscheidung des weitere Vorganges.
IMG_20200727_091412.jpg
Entschieden, so rausschneiden mit Angst vor Brand durch Funkenflug. Sicherhalb Giesskanne mit Wasser geholt.

IMG_20200727_092211.jpg
Neue Blech wurde anhand alte Blech und vermessen von "Loch" hergestellt .
IMG_20200727_093431.jpg
Krumm gekloppt und anpassen.
IMG_20200727_093724.jpg
Halter für Abdeckplatte ausbauen: Schweisspunkt gebohrt und rausgerissen.
Alte Blech ist an diese Stelle schon stark geschwächt.
IMG_20200727_094759.jpg
Sorry für Augustmars-Fotoqualität, Halter an neue Blech geschweisst.
IMG_20200727_095140.jpg
Mit Magnete neue Blech an Elevator-Kasten fixieren
IMG_20200727_095648.jpg
Man möge mich für mässige Schweissarbeit verzeihen, ich schweisse einfach zu selten.
Punktschweissen reicht mehr als dicke aus.
IMG_20200727_100430.jpg
Traurige Rest des alte Bleches.


Probelauf: Zucken und ungesunde Klappergeräusche ist verschwunden, Elevator-Kette nachgespannt, am Ende steht übliche tägliche Wartung (Luftfilter säubern, abschmieren und Riemenspannung checken, Schneidtisch checken, Steinfangmulde leeren, ) Ab Donnerstag wird wieder weiter geerntet, Pferdfras..äähm..Hafer.

Vater hat ständig nach Mähdrescher geguckt, nicht dass der wegen Schweissarbeit in Brand steht. 2 Stunden keine Auffälligkeit , alles gut .

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Jannyboy » Do 30. Jul 2020, 23:40

Irgendwie ist gerade die Zeit wo alles kaputt geht.
20200729_115215-01.jpeg
Also flugs ein Stück Stahldraht mit der Kneifzange ein paar Kerben verpasst. Das hohlbohren der Welle hatte Gardena schon übernommen :lol:
Und Endsieg 3000 darauf.
20200729_120132-01.jpeg
Und gebetet das der Epoxy nicht soweit hochkriecht dass der die Welle verklebt. Damit der Kleber langsamer abbindet und weniger kriecht kann das ganze für einen Tag in den kühlen Keller.

Und siehe da es geht wieder wie an ersten Tag.

Grüße Jan

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Mista X
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Mista X » Mi 5. Aug 2020, 07:50

Grundig Transistor Satellite 6000 ist fertig.... was ne Höllenmaschine...

Also fangen wir mal an nach der zeitlichen Entdeckungreihenfolge:

Netzbuchse defekt (Stift verbogen) und ein findiger Depp hat ein Loch in die Rückwand gepopelt und eine Ersatzleitung OFFEN mitten ins Kabel gelötet.
Lösung: Netzbuchse ersetzt, Loch mit Bieberkotze und Holzkleber zu gemacht. Kunstleder mit Heißkleber, Schmiergel und Edding nachgebildet.

Netzteil: Wackelkontakt beim Spannungsumschalter Primär und Sekundär. - Drahtbrücke und fest auf 220V gestellt.
Netzteil: 2 Taube Elkos - erneuert
Netzteil: WaKo im Batterieclip - Drähte dauerhaft ans NT gelötet

UKW Antenne: Draht abgerissen
Skalenbirnchen defekt - ersetzt
Lautstärke, Bass und Höhenpoti am kratzen - gereinigt und abgeschmiert
Bandumschalter gereinigt

KW Bandumschalter Trommelriemen gerissen - ersetzt durch Gummiriemen
KW Trommeleinheit - Alle Kontakte schwarz oxidiert - gereinigt

Fein... so mal ansaften...
Es spielt!! YEAH!!! ... 2 Minuten später nur noch leises rauschen. Nanu??
Kurzes Messen ergibt statt der 9V am Netzteil nur noch 5V und es riecht ein wenig warm aus selbigen. Dafuq? Zum Glück kurzschlussfest.

Geguckt... ach in der Endstufe sitzen noch 4 Elkos die gerne in Rente gehen würden. Gesagt getan.

Wieder an... gleiches Spiel nur dieses mal nach 5 Minuten hä?
Pff... Okee... Labor NT dran. 9V bei 1A eingestellt und gib ihm.
2 Minuten später zieht das Gerät auch 1A und die Strombegrenzung sagt HALT STOP!
Nix qualmt, nix riecht komisch...
Also mehr Strom... und bei 2A dann Pffffffffft PAFF. Jo, ok, das war der Fehler. Da steckte doch in der Endstufe unter einem Röhrchen noch eine Tantalperle! DRECK! Daneben noch eine. Beide raus und gegen normalen Elko ersetzt und es geht!

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Mista X
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Mista X » Do 6. Aug 2020, 07:34

Arbeitskollege:
Du mein Rasierer tut sich schwer und geht immer aus. Guck mal ob du einen neuen Akku einbauen kannst.

Ok... erstmal den Scherkopf abnehmen...

Bild

Problem gelöst!

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xanakind
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von xanakind » So 9. Aug 2020, 21:42

Ich hüte ja aktuell die Blumen und das Haus meiner Vermieterin.
"Kannst du mal nach dem Licht im Garagentorantrieb schauen? das ist voll die Funzel"

Kein Ding, darf ich auch mal nach der Sprechanlage schauen?
"Tob dich ruhig aus"

Das Licht habe ich gestern aufgebohrt, heute war die Sprechanlage dran:
IMG_20200808_205601[1].jpg
:o
Alle Drähte sind natürlich verdrillt :roll:

Die Klingel war mal mit der Telefonanlage gekoppelt. Darum gibt es auch noch einen Post Verstärker-Dings (Der linke schwarze Kasten)
Das ist alles schon seit Jahren ausser Betrieb, darum habe ich das alles nach dem "0815" Schaltplan verdrahtet.

Dabei gibt es einige gemeinheiten:

Die Kabel sind natürlich nicht richtig beschriftet.
Die Adern können innerhalb des Hauses mal die Farben wechseln. Vorne am Hoftor ist die Ader Grün, unten im Keller ist die Grau :roll:
Wegen obigen Punkt gibt es Innerhalb des Hauses mehrere Verbindungsstellen. Natürlich alles verdrillt.
Es kommen mehr Kabel an, als ich Sprechstellen habe :?:

Die Sprechstelle am Hoftor war auch noch defekt:
Mikrofon defekt, Lautsprecher knarrte nurnoch leise und es gab gerissene Leiterbahnen.
Also das volle Programm!

Ich habe meine Nachbarschaft heute Mittag mit Hörbüchern und Test-Durchsagen beschallt (habe dafür extra eine kleine Laber-Lautsprecherbox)
Dann noch die Aussenstelle mit Schaumstoff akustisch optimiert (gegen Rückkopplungen) und schon ist der Ton auf beiden Seiten laut und deutlich :D

Dafür funktioniert nun der Klingeltaster meiner Vermieterin nicht mehr, da muss ich morgen mal schauen.

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Chemnitzsurfer » So 9. Aug 2020, 22:07

War bei dir im Sicherungskasten nicht auch noch Klingeldraht gewesen an dem ein Eltako Funktionslos hing? Der Rest wird dann vermutlich zu irgendeiner Telefondose im Haus gehen
Bild

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von xanakind » Mo 10. Aug 2020, 00:54

:!:
Stimmt! Du hast völlig recht!
Bei einer Leitung waren sogar nur Rot & Blau angeschlossen. Das muss die also sein.
Bleiben nurnoch 2 Unbekannte Leitungen.
Vermutlich gab es in dem Haus früher mal weitere Haustelefone. Meine Wohnung war ja z.B. mal das Schwimmbad.
Es gibt auch eine (funktionierende) Alarmanlage. Dazu hängt bei der alten stillgelegten Auerswald Telefonanlage auch noch ein Selbstwählgerät.
Da gibt es wohl auch noch eine Steuerleitung.
Da muss ich morgen also nochmal genauer schauen, danke für den Hinweis!

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Anse » Fr 14. Aug 2020, 00:03

Von Ebay Kleinazeigen ein schon etwas betagten Roomba für 25€ geangelt. Beschrieben als defekt, netterweise mit Beschreibung des Fehlers: Bürstenfehler nach kurzen Betrieb.
Äußerlich nichts Auffälliges zu sehen. Also mal das Getriebe geöffnet: :shock:
IMG_20200812_115640.jpg
Hmm, zusätzlicher Schmutzbehälter?
IMG_20200812_123919.jpg
Nach dem Säubern läuft der hilfreiche Hausgeist wieder einwandfrei.
Mit was würde man den eigentlich solche Kunststoffzahnräder schmieren? Das Internet ist voll von Threads, in denen sich die Beteiligten nach wenigen Beiträgen wüste Beschimpfungen an den Kopf werfen. Scheint ein kontroverses Thema zu sein.
Interessant ist auch, das der Robo vor dem Lithium-Akku-Zeitalter gebaut worden ist. 4500 mAh NiMH sind verbaut. Auch damit schaft er mehr als seine Stunde Betrieb.
Das genialste finde ich ja, das er beim rückwärts Wegfahren von der Ladestation, piept wie ein LKW :lol:

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Jannyboy » Fr 14. Aug 2020, 09:11

Ich würde zum schmieren Vaseline nehmen.

Grüße Jan

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von gafu » Fr 14. Aug 2020, 11:41

zum schmieren: sind bestimmt nylon/PA zahnräder. Die müssen nicht zwingend geschmiert weden.
Ansonsten geht natürlich auch noch silikonfett
In manchen teilen die eine lange lebensdauer haben sollen auch polyharnstofffett, das ist aber sehr teuer und fraglich, ob das wirklich nötig ist.

Wenn sich da so viel staub sammelt der dann am fett kleben kann, ist trocken vermutlich noch die beste variante.

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von gafu » Fr 14. Aug 2020, 11:44

xanakind hat geschrieben:
So 9. Aug 2020, 21:42
Das Licht habe ich gestern aufgebohrt, heute war die Sprechanlage dran:
Häufig hat der sekundär elko im "netzgleichrichter" nur noch wenig restkapazität. Wenn der 1000uF Elko dann richtung <100nF geht brummt es dann ziemlich.
Wenn man da einmal die finger drann hat, lohnt es sich, den elko mit zu erneuern, damit das wieder einige jahre durchhält.

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Anse » Fr 14. Aug 2020, 12:42

Hab jetzt auch Vaseline genommen zum Schmieren. Mehr weils da war und recht harmlos wirkt. Bei Kunststoffen weiß man nie.
Silikonfett hätte ich auch noch da gehabt aber das Zeug klebt wahnsinnig stark.

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Julez
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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Julez » Fr 14. Aug 2020, 13:41

Anse hat geschrieben:
Fr 14. Aug 2020, 00:03
[]
Mit was würde man den eigentlich solche Kunststoffzahnräder schmieren? []
Mit Vaseline besser nicht. Diese ist im technischen Bereich als Korrosionsschutzmittel geeignet, als Schmiermittel aber viel zu undefiniert und temperaturabhängig. Bei Kälte hart, bei Wärme flüssig - genau so sollte ein Schmiermittel nicht sein. Ich persönlich schmiere Reibpaarungen mit mindestes einem Kunststoffpartner mit Teflonfett:
https://www.ebay.de/itm/ATLANTIC-Brilla ... 1912736840

Autol Top 2000 sollte aber genauso gut gehen denke ich. Familienpackung:
https://www.ebay.de/itm/AUTOL-TOP-2000- ... 1962836602

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von inse » Fr 14. Aug 2020, 15:00

Für einen Staubsauger wird der Temperaturbereich von Vaseline schon ausreichen, oder?

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Jannyboy » Fr 14. Aug 2020, 15:04

Leute es geht um einen Staubsauger und nicht um den Stellantrieb der Steuerstäbe eines AKWs.
Vaseline schmiert immerhin noch 1000 mal besser als keine Vaseline. :)

Grüße Jan

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Re: Reparaturerfolge

Beitrag von Julez » Fr 14. Aug 2020, 16:39

Ich denke, das Ziel dieses Forums sollte es nicht sein, den kleinsten gemeinsamen Nenner herauszufinden, sondern bestmögliche Lösungen zumindest darzulegen. Inwieweit diese dann tatsächlich angewendet werden, möge jeder für sich selbst entscheiden.

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