Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Julez » Mo 8. Jan 2018, 12:42

Interessant, muss ich mir mal merken deinen Beitrag, falls an meinem mal sowas ist. Ich hab vor einiger Zeit schonmal gebrauchte Düsen vorsorglich gekauft, 4 Stück €10, ha! :D

Wasser im Kofferraum, hmmm. Ist deiner ein Kombi? Dann wäre die Heckklappe unwahrscheinlich. Kannst du die feuchte Stelle näher eingrenzen oder ist alles überflutet? Bei mir fing der Gammel um den unteren Gumminöppel in der Reserverradmulde an, den hab ich mit ordentlich Mike Sanders wieder eingesetzt. Und auch die Heckklappendichtung komplett losgenommen, Mike Sanders rein und wieder aufgeschoben.
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Carina E - Wasser im Kofferraum

Beitragvon Lore » Di 9. Jan 2018, 13:59

Hai Julez,

es ist ein Stufenheck (Made in England - leider nicht Made in Japan) aber einer der letzten aus 1997
das Wasser stand ca. 2 cm hoch :shock: im Kofferraum - wer weiß wie lange schon....
an einem Gummistoppen gibt es ersten Rost :evil:
Die Dämmmatte war am Rand (also gleich vorne am "Einstieg" in den Kofferraum) vollgesogen - ich nehme an dort läuft es irgendwo rein
der Presspappaufleger auf dem Reserverad war schon etwas schimmlig :cry:

Ich stand zum trocknen mit offenem Kofferraum nur mit dem Hintern unter einem Dach
es regnete über Nacht und es war wieder Wasser drin :shock:
also muß irgenwo in den Ablaufrinnen seitlich oder hinten ein Leck sein
Ich kann berichten wenn ich mehr weiß.
ich muß auch noch was am Mazda machen :roll:


Reparaturerfolge 1:
Dafür ist der 24 V (PC) Ventilator 80x80mm im Kühlschrank (inneren) gewechselt - hat ca. 11 Jahre gehalten

Reparaturerfolge 2:
rechter Außenspiegel vom Mazda repariert:
bei Ebay gab es einen günstig (15,-€) ohne Glas und nur in Schwarz - mein Glas war noch ok und easy zu tauschen - sogar mit Heizung :)
lackierte Außenhülle am Spiegel läßt sich einfach tauschen
Seitenverkleidung von Tür entfernen und der Rest zum Tausch des Spiegels ergibt sich dann

Gruß
Lore
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Julez » Di 9. Jan 2018, 14:57

Also spontan hätte ich da jetzt auf die Dichtungen der Rücklichter oder die Wasserablaufleitungen, falls du ein Glasdach hast, getippt...
Bei meinem hab ich heute das erste Mal bewusst bemerkt, dass bei starken Bremsvorgängen die Bremswarnleuchte kurz angeht. Laut internetz soll da aber ein Schluck Bremsflüssigkeit helfen. Hoffentlich haben die recht.
Ansonsten, zur Motivation:
http://www.youngtimer-blog.de/2017/10/2 ... -carina-e/
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon basti1 » Di 9. Jan 2018, 20:06

Bremsflüssigkeit verschwindet nicht einfach. Nicht nur nachfüllen, sondern auch kontrollieren ob die Anlage dicht und/oder nicht irgendwo die Beläge runter sind.


MFG Sebastian
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Joschie » Di 9. Jan 2018, 22:15

Oder der Hauptbremszylinder Richtung Bremskraftverstärkermembrane leckt durch.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » Di 9. Jan 2018, 22:35

So ein halber Reparaturerfolg:
WEGA KS3301 Dolby rennt wieder.
Das Übliche:
Kassettendeck alle Gummis hart
Rec / Play Umschalter Kontakte oxidiert - und das bei beiden Kanälen - also 2 Stück Mistschalter (10cm lang, 10 Kontaktpaare) auseinanderpopeln und sauber machen und wieder zusammenbauen.
Linker Tapekanal tot: Transe im Vorverstärker mochte nicht mehr transen
Linkes VU Meter tot: Sony 0642 (Costum Chip) platt - den hab ich leider nicht auf Halde gehabt. Also bleibt das VU Meter ohne Funktion.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Julez » Mi 10. Jan 2018, 10:40

basti1 hat geschrieben:Bremsflüssigkeit verschwindet nicht einfach. Nicht nur nachfüllen, sondern auch kontrollieren ob die Anlage dicht und/oder nicht irgendwo die Beläge runter sind.


MFG Sebastian


Ja, ich hab, als ich die Winterreifen montierte, die Trommelbremsen hinten nachgestellt, und in dem Zeitraum dann irgendwann das erste Mal was komisches rotes beim Bremsen gesehen. Gestern nachgeguckt, und der Behälter ist nur noch ca 75% statt 100% voll. Zudem ist er länglich und der Sensor liegt hinten, kann also sein dass der trocken läuft wenn die Flüssigkeit nach vorne schwappt. Laut Internetz soll dieser Sensor auch überempfindlich sein. Also bin ich schon fast 100% sicher, dass ein Schluck DOT4 das Problem beheben wird. Ich werde berichten.
Edit: Obwohl deutlich über Min-Markierung, ging doch ein guter Schluck rein in den Behälter. Eine Testbremsung hat nun keine Warnung mehr ausgelöst. Ich werden den Stand der Flüssigkeit aber im Auge behalten. Und danke für den Tip unten mit dem Überlaufen beim Rückstellen. :idea:
Zuletzt geändert von Julez am Do 11. Jan 2018, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » Mi 10. Jan 2018, 19:52

Normalerweise wird die Bremsflüssigkeit nicht weniger, mit Verschleiß der Beläge hat im Radbremszylinder zumindest bei einer Scheibenbremse mehr Soße Platz und muß deshalb im Vorratsbehälter weniger werden. Die Pegelwarnung könnte durchaus auf Belagverschleiß hinweisen.

Was auf jeden Fall eine Sauerei gibt ist Nachfüllen auf Maximum mit anschließendem Belagwechsel.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Sascha » Mi 10. Jan 2018, 21:38

Montag und heute zwei Ford Mondeo BA7 2.0 TDCI mit identischen Fehlern repariert: Motor läuft nicht, Anlasser wird nicht angesteuert, Kombiinstrument zeigt "Motorstörung" bzw. "Wegfahrsperre" an, Motorsteuergerät per Diagnose nicht erreichbar. Also Schaltplan ausgedruckt und mal die Versorgungsspannungen geprüft. Und siehe da, Dauerplus am Steuergerät fehlt. Beim Ersten hab ich ein neues Kabel parallel zum Motorkabelbaum gelegt, nachdem das drin war hab ich mal am alten Kabel gezogen, es kam ein grünes Ende zum Vorschein. Das Kabelende endete in diesem Abzweig:
Bild->zoom
Bei beiden war auch nur dieses eine Kabel defekt, alle anderen sind OK. Beim zweiten hab ich direkt die Abzweigstelle geöffnet, 1cm defektes Kabel rausgezwickt und die Enden wieder mit nem Crimp/Schrumpfverbinder verbunden.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Weisskeinen » Do 11. Jan 2018, 13:29

Im Weihnachtsurlaub habe ich mein Tektronix 2432A-Oszi wieder zum laufen gebracht. Erster Fehler war ein durchgeschossener FET im Netzteil. Glücklicherweise hatte ich den gleichen Typ gebraucht aber funktionierend in der Bastelkiste. Nach dem Austausch funktionierte das Ding aber immer noch nicht, weil irgendwas die +15V- und die -15V-Versorgung hart runter gezogen hat. Nach einiger Suche und glücklichen Annahmen fanden sich zwei überaus leitfähig gewordene Tantalkondensatoren. Danach habe ich gleich alle Tantalkondis auf der Platine ausgetauscht. Könnten durchaus die einzigen im ganzen Oszi gewesen sein...
Jedenfalls funktioniert es wieder :D
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Weisskeinen » Do 11. Jan 2018, 13:45

Chefbastler hat geschrieben:
Matt hat geschrieben:Noch keine 100% Erfolg... aber ich bin recht weit gekommen.

Tektronix und Elko-Pest ist schon ziemlich hardcore-Reparatur.

http://www.wellenkino.de/forum/thread.p ... thread=317

Grüss
Matt


Hier steht auch noch ein TDS540. Macht kein Bild. Sämtliche Fischdosen getauscht. Da ist warscheinlich auch noch was unterbrochen oder Firmware zerschossen.

Als ich damals bei Tek nach Service Unterlagen/Firmware angefragt hatte. Bekam ich nix mit der Begründung das Gerät sei Obsolet aber wir könnten ihnen das aktuelle vergleichbare Gerät zum spitzen Horrorpreis anbieten. Somit war der Laden für mich gegessen. :x

Ich werde die Kiste warschinlich trotzdem bald wieder weiter untersuchen da ich bald ein 2 Kanal HF Oszi brauch.

Matt hat geschrieben:ja, erstmal nach Unterbrechung auf digitale Teil von ACQ- Board suchen.
Du kannst TDS520 Manual für ihm nehmen, der ist fast gleich bis auf eben diese stark betroffene ACQ Board.

Der startet nix, wenn ACQ-Prozessor nichts reagiert. Tek-Service hat für diese Fall Dummy-Board mit Schaltung, der ihm ins Servicemodus schickt, wenn CPU Baord ihm ansteuert.


Ich habe ja auch noch ein TDS540 mit einem defekten Eingangshybrid, also einer von vieren. Im Moment ist das also eher ein TDS530 :mrgreen: Wenn jemand noch so ein Teil ungenutzt rumfliegen hat und sich davon trennen würde, rufe ich mal HIER!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Matt » Do 11. Jan 2018, 14:47

welchere Version hast du? non-Letter, A, B, C?
es unterscheidet erheblich bei frühe Version
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Weisskeinen » Do 11. Jan 2018, 15:45

Muss ich heute Abend nachsehen.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Matt » Do 11. Jan 2018, 16:02

Andere Frage: Hat deine Diskette-Laufwerk bzw. Blende dafür ?
Falls ja, dann ist spätere Modelle (ab A-Version) (TDS540A, B, C )

Ur-TDS540 und TDS540B unterscheidet innerlich extrem, letztere hat andere Attentuator-Hybrid. der mit spätere Modell baugleich ist. (kein Gewähr)
Dasselbe CPU Board, es unterscheidet auch sehr.

Spätere TDS ist nicht von Elko-Pest betroffen, (schätze ich, ab 1993)da es an Elko geändert ist, sodass es zuverlässig ist.
Deshalb ist alle Elko auf CPU Board von meine TDS520 topfit. Es wurde beim Service CPU Board erneuert. Ich habe anhand Datumscode von 1995 festgestellt , wo restliche Platine andere Datumscode (91-92) besitzt.

Grüss
Matt
Zuletzt geändert von Matt am Sa 13. Jan 2018, 11:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Weisskeinen » Do 11. Jan 2018, 16:44

Muss ich auch nachsehen. Das Teil steht unter'm Tisch den Teppich platt mit Front-Cover drauf. Oft benutzt habe ich es noch nicht, seit es mir zugelaufen ist. Vorletztes Jahr hatte ich das beim Fingertreffen mit, als ich auch die kleinen Hameg und Philips-Oszis vertickt habe.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Weisskeinen » Fr 12. Jan 2018, 11:29

So, ich habe mal nachgesehen. Natürlich habe ich mich total vertan mit der Bezeichnung. Ich habe ein TDS754A. Die technischen Daten sind allerdings so ähnlich zu den 520/540ern, dass die eventuell die gleichen Eingangsabschwächer verwenden. So ein Keramik-Modul ist bei mir defekt. Das hatte ich vom 2. auf den 4. Kanal versetzt, damit nicht mitten drin ein Kanal fehlt. Durch das Tauschen habe ich eben auch festgestellt, dass der Fehler auf diesem Modul liegen muss.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Matt » Fr 12. Jan 2018, 20:53

also, da wird spassig , Hybride zu beschaffen, denn TDS7xx als Ersatzteilspender wegen Elkopest exitisiert nicht und Hybride ist auch noch oft kaputtgegangen (Überlast)

Neues zum meine TDS520, nur noch einzige Fehlermeldung (der mit Glitches-Trigger zu tun hat), Einstellung von Pulsbreite stimmt bis ca 400ns, darüber weicht logarithisch extrem ab. 470ns = 1µs , 560ns = 10µs.

Ich dachte , dass eine weitere Tek IC kaputt ist ( ADC hatte ich erneuert), es stellt sich mit Vergleichmessung mit andere TDS540 (benutzt viele gleiche IC ins TDS520) heraus, dass in eine Punkt "brutal krass" verstellt ist. -> komplette Neuabgleich ist notwendig. :-S

Grüss
Matt
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon käferthias » Sa 13. Jan 2018, 18:44

Heute habe ich eine Spühlmaschine repriert.
Genauergesagt ihren Pumpenmotor.
Bild

Es ist eine Bosch von 2010. Sie blieb mit Error 24 immer wieder stehen.
Ich habe die Maschine mit diesem Schaden gekauft, für 10 Euro. Und sie soll unsere Zweitmaschine ersetzen, die irgend einen Defekt hat, den ich nicht lockalisieren konnte.
(Es bleiben immer kleine Essenensrest-Pünktchen am Geschirr klebend zurück).

Der Fehler E24 deutet auf einen Fehler beim Pumpen hin. Eben entweder verstopft oder defekt. Bei mir ergab sich nach dem Zerlegen der Maschine, dass es leider tatsächlich eine defekte Pumpe ist.
Im Folgenden kann man den Defekt sehen.
Bild
Bild

Die Gleitlager des Nassläufers sind dermassen abgenutzt, dass die Pumpe zu schwergängig wird oder sich verklemmt.
Korrekt heisst dieses Teil übrigens Heizpumpe. Und sie ist in eigentlich allen Bosch, Siemens, Neff usw. Maschinen dieser Baujahre identisch oder zumindest sehr ähnlich.

Leider ist die Achse auch schon sehr eingelaufen, sodass es mit neuen Bleitlagerbuchsen allein nicht getan ist.
Meine Idee war nun, am hinteren Teil der Achse einfach die Lauffläche etwas runterzunehmen und eine passende Buchse neu zu drehen.
Vorn an der Achse ist es aber schwieriger. Das Gewinde (ist übrigens ein Linksgewinde!) ist die Lauffläche tiefer abgenutzt als das Gewinde.
Hier habe ich eine kleine Buchse gedreht, die über den unversehrten Teil neben dem Gewinde gepresst wird. Die abgenutzte Lauffläche habe ich mit 2K-Kleber (JB-Weld) aufgefüllt und so gleich diese Buchse festgeklebt.
Bild

Dann noch auf 7mm überdreht und poliert.
Bild

Das kleine Loch an der Rückseite, das ich bohren musste, um die Achse aus dem Gehäuse drücken zu können habe ich mit einer Schraube+Dichtmasse (aus dem KFZ-Bedarf) verschlossen.
Bild

Ich bin gespannt wie lange das so laufen wird. :D
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon enebk » Sa 13. Jan 2018, 19:18

Heute die Radlager und Dämpfer an der Hinterachse gewechselt, eigentlich hat mich nur das Lager hinten rechts genervt (= kaputt, ist über das letzte halbe Jahr immer lauter geworden... darf auch mal nach 210Mm).
Aus- und Einpressen hat erstaunlich gut funktioniert :) Wofür hat man auch sonst einen hydraulischen 8t-Holzspalter!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Sa 13. Jan 2018, 22:26

Funktionsgenerator Tek FG504 repariert. Neben der mechanischen Instandsetzung einer defekten Wellenkupplung wurden letztlich nur sämtliche internen Steckverbinder gezogen und neu gesteckt. Die vielen einzelnen Stiftbuchsen auf dem verkorksten Flying Interface Board habe ich nach mühsamer Stiftzuordnung zusammen mit passenden Leerbuchsen auf den unbenutzten Stiften zu einem Verbinder heißverklebert. Nochmal suche ich diesen Krampf nicht nach Schaltung zusammen. Alle internen Funktionen aufgerufen und mit dem Oscar überprüft. Jeder Regler und jeder Schalter tut das, was er soll. Das voll analoge Gerät hat nun knapp 40 Jahre auf dem Buckel und ist noch heute nützlich in der Werkstatt.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » So 14. Jan 2018, 00:49

Also heute bin ich ja mal ganz gepflegt vom Stuhl gefallen.
Kam ein Kunde zu mir mit einem Mercedes Benz GPS und Audiomodul unterm Arm und meinte: Guckst mal nach bitte? Da hat es wohl den Standardfehler mit kaltem Blech und Kondenswasser auf Elektronik.
War auch so und nach 1h suchen mit Lupe im Hühnerfutter hatte ich 2 gammelige Lötstellen und eine weggegammelte Leiterbahn ausfindig gemacht. Er meinte so beiläufig was ich denn so nehmen würde für die Reparatur. Ich meinte halt so 20 Euro in die Bastelkasse.

Er lachte und meinte nur: Immerhin stehst du zu deinem Wort und bist ehrlich und kein Abzocker. Pass auf, wenn die Kiste wieder rennt draussen in meinem Schlitten kriegst 200 Euro dafür. Und ich habe noch mehr davon. Er kennt viele die so nen Wagen wie er fahren die permanent diese Probleme mit den Kisten haben.

Das nenn ich einen geilen Deal...
Und direkt einen Freund mehr der nun sehr oft Kunde sein wird.
Von meinem Vorrat an Donoteats kann ich mich nun auch verabschieden... die sind nämlich nicht in den Kisten und von einer Klarlackversiegelung träumen die Platinen auch noch.
Und da er Chef von einer Sicherheitsfirma ist hab ich nun auch jemanden fürs Grobe wenn mir so einer wie der Typ mit seinem verzogenen Gör blöde kommen will.
Er schrieb mir heute noch via Whatsapp eine deftige Beleidigung und Drohung... und das obwohl ich seit Sylvester kein Wort mehr darüber verloren hatte. Er nur: Mach dir keinen Kopf, kommt da noch so ein Hirnfurz bei dem raus schickt er mal 2 seiner Jungs da vorbei.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon sysconsol » Mo 15. Jan 2018, 16:14

Kaum der Rede wert:

Bild

Riementausch.
Spezialtyp mit Außenverzahnung ;)

Das ist die Maschine (nein, nicht meine):
Bild
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Re: Toyota Carina E - T19 Einspritzdüsen /Einspritzventile t

Beitragvon Lore » Mo 15. Jan 2018, 16:47

Lore hat geschrieben:Hallo,

ich habe erfolgreich an Toyota Carina e T19 Einspritzdüsen /Einspritzventile gewechselt

(das ist übrigens ganz einfach: es gibt 3 Stück Schrauben mit 10er Kopf an dieser Brücke die alle 4 EV (Einspritzventile) verbindet, wenn die ab sind kann man vorsichtig die Brücke nach oben abziehen und alle EV liegen dann frei, muß man nur den Stecker abziehen und fertig)

die Originale sind:
23250-02030
Das Besondere ist: es gibt Vergleichstypen:
23250-11110
von Toyota Paseo/Tercel / Corolla
Die Originalen sind schwer zu bekommen und teuer, ich habe mir in der E-Bucht genau so ein (gebrauchtes Teil für 29,-€) bestellt - und obwohl es etwas kürzer an der Spitze ist, funktioniert es bis jetzt tadellos.



Nachtrag:
Anfangs war es nicht ganz dicht - und Benzinaustritt auf dem Motor ist nicht witzig...
Ich habe dann folgendes neu bestellt:
diesen Dichtungsring für 5 koffeinfreie Eurokracher
Bild
der kommt zwischen EV und Motorblock - dann war es dicht

leider ist das eine bekannte Carina-Krankheit nach ca. 120 000 km gehen die kaputt - aber sowas von zuverlässig genau :?
und genau nach 2 Kilometern zuckt nun der nächste Zylinder - na ja - ich hab nun genug Erfahrung und werd mir noch ein paar von den Ersatztypen besorgen

Um herauszufinden welchen Zylinder es erwischt hat hält man einfach an und zieht nacheinander, aber immer nur einen, die Zündkerzenstecker ab
dort wo die Zuckungen nicht schlimmer werden - der ist es dann.

ein neues EV kostet übrigens ca. 250.-€ ohne Einbau
also ca. über nen 1000er für alle 4 :shock:
dafür kann ich mir nun aber einen neuen Kühlschrank besorgen - siehe Ärgernis der Woche

Gruß
Lore
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Lexmark Netzteil

Beitragvon Lore » Mo 15. Jan 2018, 17:11

weil ich keinen gebrauchten und passenden Ersatz im I-Net fand mußte ich mir einen Adapter aus einem ähnlichen Netzteil bauen , die Drecksteile sind immer etwas anders gebaut :lol: aber nicht mit mir...
Bild
der linke Kasten ist leer geräumt
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon video6 » Mo 15. Jan 2018, 18:09

Von den Dingern hab ich einige zu liegen sind aus Lexmark Tipis
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