Jede Menge Blubberwasser

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Hausmeister » So 29. Apr 2018, 16:59

Hast du den Kessel auch befüllt? CO2 an und Wasser an und dann etwa 3x für eine Sekunde an dem Ring am Überdruckventil ziehen.
Sonst wird der Kessel nicht voll.

Wegen der Zapfleistung, könnte sein das die Bezeichnung auf 150Liter /h hindeutet . Also 2,5 L/M. Wie groß ist das Ding denn?
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Pinzschrauber » So 29. Apr 2018, 17:51

Hallo Hausmeister!

An dem Ring habe ich natürlich nicht gezogen. Danke für den Hinweis! Verstehe ich das richtig: Damit lasse ich erstmal das Gas ab damit sich der Kessel halbwegs mit Wasser füllen kann und sich das richtige Gas-Wasser Verhältnis einstellen kann?
Werde ich auf jeden Fall beim nächsten Werkstattbesuch testen. Vielen Dank.

Der Kessel hat geschätzt ein Volumen von 3l. Als ehemaliges Gastrogerät sollte schon ein entsprechender Durchsatz möglich sein....
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Virtex7 » Mo 30. Apr 2018, 15:35

Kurzhinweis: ich hab den gleichen Kessel in meinem Selbstbaukarbonator (Bilder in diesem Thread) verwendet, mit entsprechender Pumpe (350W Procon) ist Dauerzapfen möglich.
Mit Gas.

Ein Liter braucht unter einer halben Minute, wie ich den Zapfhahn eingestellt habe.

Der Lüfter am Verflüssiger muss mit dem Kompressor zusammen eingeschaltet werden, sonst bekommt der Kältekreis seine Abwärme nicht weg.

CO2 Druck so 4 bis 4,5 bar, dann sprudelts gescheit.

Anfahren; Wasser dran, CO2 dran. Am Ablass ein paar Sekunden lang Gas rauslassen, der Wasserspiegel wird NUR durch die beiden Pegelsonden eingestellt, es ist dem Gerät scheißegal, wie viel Druck da schon im Kessel ist, überschüssiges Gas wird durch das Überdruckventil herausbefördert.
Daher MUSS auch direkt am CO2-Eingang ein Rückschlagventil sitzen (ist auch drin, habe gesehen...)

Ansonsten sind Cornelius-Geräte imho. super.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Pinzschrauber » Mo 30. Apr 2018, 23:29

Hallo Virtex7,
Auch herzlichen Dank für dein Kommentar.
Hab heute entlüftet:
Bild
Das Ergebnis war aber nicht zufriedenstellend. Keine Änderung der Zapfleistung.

Die Lösung des Problems war aber denkbar einfach:
Bild
Der Zapfhahn war schlichtweg zu weit zugedreht.
Die kleine Schraube 3 Umdrehungen raus und schon kann man 1,5l in 30sec zapfen.

Weil wir gerade dabei sind die Funktionen des Zapfhahns zu ergründen: Hat jemand eine Idee wozu die große Schraube vorne ist? Die da meine ich:
Bild

Und noch was interessantes.
Da das Leistungsproblem gelöst ist, hab ich mal die Schläuche ausmessen wollen. Nach dem Öffnen der Isolierung finde ich eine scheinbar sinnlose Schlauchschleife.
Bild
Damit werden wohl die 2 Schläuche zu den Zapfhähnen gekühlt. Ist sowas üblich?
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Virtex7 » Mo 30. Apr 2018, 23:45

jap. das ist die sog. Begleitkühlung, das muss so sein.

teilweise ist es auch so, dass die Schanksäulen wassergekühlt sind, das ist z.b. immer dann so, wenn du sie sichtbar!! betauen siehst in der Gastwirtschaft.
Du willst ja sicher auch nach 1h im Sommer direkt kaltes Wasser oder Bier zapfen und nicht das erste halbe Maß wegschütten weil es in der schwarzen Python (Multischlauch vom Kühler zur Zapfsäule) komplett warm und schal ist.

Gruß,
Philipp
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Hansele » Mi 2. Mai 2018, 18:35

Hallo zusammen,

ich verfolge den Thread hier schon lange und Träume von so einer Anlage,
welche den Sprudelbedarf hier decken könnte.

Ich möchte damit den Sprudelbedarf bei uns im Haus decken,
dass wären 4 Erwachsene die stand heute ca. 3 Kästen Sprudel pro Woche verbrauchen.
Also wie hier auch schon mehrfach geschrieben wurde, ist das finanziell nicht schön zu rechnen,
nimmt man aber meine Faulheit² mit gesparten, klingt das für mich gut genug.

Da ich ja dennoch ein typischer Schwabe bin, möchte ich dennoch möglichst wenig investieren,
sodass ein nagelneues 800€ (ohne nötiges Zubehör) erstmal nicht in Frage kommt.

Daher also eher was gebrauchtes, ihr wisst ja verwerten vor entsorgen....


Leider gibt es die Dinger nicht wie ich erst angenommen habe wie Sand am Meer,
sondern eher selten, obwohl ich viele Begriffe versucht habe?

Naja das Ding hier hätte ich gefunden:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 9-176-6817

Da wäre ja zumindest das meiste für den Betrieb gleich dabei, was meinen die Experten?

Ich habe dazu noch ein paar Fragen, die ich mir nicht selbst beantworten konnte:

1.) Kaltwasserkarbonator, kann wenn Kühlkompressor abgeklemmt wird als "Warmwasserkarbonator" betrieben werden?
2.) Gebrauchte Geräte haben die Gefahr von Rost im Kessel? Ist die Gefahr real?


Ich möchte das Ding in der Waschküche aufstellen, da dort der zentrale Anlaufpunkt im Haus ist
und dort Bodenablauf sowie Wasser vorhanden sind.

Mein Problem ist, dass die Mini-Karbonatoren zu wenig Durchsatz haben, ich möchte im Keller
quasi je Etage den Vorrat für ein paar Tage aufeinmal abfüllen, dass sollte für den WAF schnell gehen.
Welcher Durchsatz ist dabei anzustreben?
Ich bin gefühlt bei so 200-300 Liter die Stunde gedanklich hängen geblieben?


Danke für eure Hilfe
:-)

Ps:
Wer einen solches Gerät loswerden will, hier wäre ggf. ein Abnehmer ;-)
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon plottermeier » Mi 2. Mai 2018, 21:59

Mir sind grade zwei solche Kisten zugelaufen. Wenn beide funzen ist einer über. Kann aber in paar Wochen dauern, bis ich dazu komme...
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Hansele » Mi 2. Mai 2018, 22:09

plottermeier hat geschrieben:Mir sind grade zwei solche Kisten zugelaufen. Wenn beide funzen ist einer über. Kann aber in paar Wochen dauern, bis ich dazu komme...


Kein Thema, ich habe Zeit, die Idee blubbert nicht erst seit gestern,
da kommt es auf ein paarmal Sprudel holen auch nicht mehr an.
Grüßle
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon eberhardtluisa » Mo 7. Mai 2018, 14:18

Das sind doch mal gute Ideen um Blubberwasser zu machen :D
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon plottermeier » Mi 9. Mai 2018, 14:23

Hallo,

die erste Maschine ist angekommen. Sieht ganz ordentlich aus:
Bild
Natürlich auch erstmal aufgeschraubt:
Bild
Das unten links scheint ein Filter zu sein. Die Ausgangsdüse hat eine Heizung, was das Danfossteil, das über ein T-Stück am CO2-Schlauch hängt, macht erschließt sich mir noch nicht.
Abgesehen, dass ich noch noch keine Ahnung habe, wie ich den 10mm Kunststoffschlauch an die Wasserleitung anschließen soll, stellt sich mir die Frage, was ich wie reinigen sollte.
Das Teil ist Baujahr 2004 und war bis Oktober 2017 in einer Klinik installiert und wurde dort regelmäßig gewartet. Seitdem stand es unbenutzt in einer Garage. Wie habt Ihr das mit euren Kisten gemacht?

Danke
Jens
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Pinzschrauber » Mi 9. Mai 2018, 15:35

plottermeier hat geschrieben:stellt sich mir die Frage, was ich wie reinigen sollte.


ich schließe mich der Frage an.

Ich wollte bei meinem eigentlich nur die alten Schläuche erstezten, Filter raus und dann ca. 10l Wasser durchlaufen lassen.
Aber vlt hat ja jemand eine bessere (professionellere) Idee.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Virtex7 » Mi 9. Mai 2018, 15:38

Das Danfossteil wird ein Drucksensor oder Fühler sein, der erkennt wenn die CO2 Pulle leer ist und dann kein Sprudel mehr rauslässt.
Die Heizung ist für die Hygienefunktion des Zapfhahns, der heizt sich immer mal wieder auf >60° auf, das soll gegen Bakterien helfen.

Reinigen: ich hab alles angeschaut und reingerochen, alles unverdächtig.
Also angeschlossen und Wasser durch, ein paar Liter. Dann probiert ob was grausig schmeckt. Nix. -> verwenden.

evtl. würde ich den Zapfhahn entkalken und im Kessel nach Dreck/Rost schauen. Der müsste restlos weg.


Glückwunsch zu der geilen Maschine.
Die Pumpe kost btw. >400€ gebraucht... Wenn du siehst, immer ausbauen und anschauen ob sie noch gehen.
Das sind sehr hochwertige, langlebige Pumpen. (Procon und Nachbauten) Hab vorgestern auch erst eine ausgeschlachtet.


Frage an Pinzschrauber: wozu Schläuche ersetzen? Ich würde anlasslos genau gar nichts machen und nur schauen.
Für Zapfanlagen gibts Reiniger, aber der ist hier unnötig, weil es sich um reine Wasseranlagen handelt. Da kommt idr kein Dreck rein.


zum Wasseranschluss: Ich hab Festo-Verschraubungen und PUN Schlauch genommen. Hält auch seit x Jahren daheim.
Auch Festo-Steckkupplungen gehen.. alles kein Problem.

im Gastro-Bereich gibts noch die Steckanschlüsse von "John Guest", die könnt ihr auch mal anschauen.
Oder n Stück Hydraulikschlauch nehmen... Das ist komplett wurscht.

für Steckanschlüsse hier gucken:
https://www.schankanlagen-fachbetrieb.de/John-Guest--John-Guest-Verbinder--Speedfitting/
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon berlinerbaer » Mi 9. Mai 2018, 17:13

Virtex7 hat geschrieben:Für Zapfanlagen gibts Reiniger, aber der ist hier unnötig, weil es sich um reine Wasseranlagen handelt. Da kommt idr kein Dreck rein.

Wenn die mit Wasser im Gerät gelagert wurde, sieht das allerdings anders aus. Das wird nach ein paar Wochen zu einer ziemlich schleimigen Mompe, die man definitiv nicht trinken möchte ...
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Osttiroler » Mi 9. Mai 2018, 18:43

Keine Panik.
Das sind reine Wasserspender. Da ist keine Reinigung vorgeschrieben. zumindest war sie es vor ein paar Jahren, als ich das noch beruflich gemacht habe nicht.
Wenn die Maschine funktionierend abgebaut wurde, ist das Wasser im Kessel unter Druck mit CO2 angereichert.
auch wenn der Druck mit der Zeit entweichen sollte ist das Wasser immer noch leicht "kohlensauer" und ist daher schon besser als "normales" Wasser.

Ich hatte schon Karbonatoren, die nach Abbau der im Gebäude montierten Anlage natürlich drucklos aber nicht ganz leer waren.
Jahre später wieder in Betrieb genommen. Gefüllt und mal einen kleinen Gastro-Milcheimer (5l) voll Soda gezapft fürs bessere Gefühl des Kunden.
Maschine läuft.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon plottermeier » Do 10. Mai 2018, 00:03

Hallo,
danke für die Info. Hatte auch erst den Plan, alles einmal auseinander und reinigen, aber die Komplexität der Maschine und der Momentane Zustand (ist zurzeit alles dicht) verbieten das wohl.
Hinterher zischt es bestimmt irgendwo...
Kann man in den Kessel sinnvoll reingucken? Ich mach da morgen mal ein Foto von. Was würdet Ihr mit dem Filter machen, Tauschen, Rausnehmen, Reinigen, in Ruhe lassen? der Filter hängt nach dem Kessel vor dem Zapfhahn. Ich gehe auch davon aus, dass die Geräte die sonst irgendwo aufgestellt werden, nicht vorher vollständig gereinigt und steril wurden. Auf der letzten Openairfete hingen die am Gartenschlauch. Wahrscheinlich ein Jahr nicht benutzt.
Unsere Kiste auf der Arbeit hat ne 12W UV-Funzel in der Kammer. Könnte aber auch eher Marketing sein.

Bis bald
Jens
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Finger » Mo 14. Mai 2018, 11:28

Moin Jungs,

ich kann jetzt auch Vollzug melden :mrgreen: https://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/maschine/Karbonator/karbo.htm

Ciao,

Chris.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Fritzler » Mo 14. Mai 2018, 11:41

Ein interessantes FET Schaltbild haste dir da ausgedacht in karbo14.jpg.
So spart man sich den nervigen Mittelpin zu malen und der PFeil fpr N/P MOS kommt ans Source Beinchen :geek:
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon radixdelta » Mo 14. Mai 2018, 14:52

Ich habe noch etwas Bierzapfgeraffel rumliegen, habe ich mal gesammelt um eine Zapfanlage mit Fasskühlschrank zu bauen. Nun trinke ich aber nunmal das Bier lieber aus der Flasche und würde das höchstens 1-2x im Jahr wirklich benutzen. Die Geschichte vom aufkarbonatisierten Bier hat mich dann aber auf folgende Idee gebracht:

Bierfass mit Wasser füllen und in den Kühlschrank. CO2 dran und in ruhe karbonisieren lassen. An den CO2-Anschluss am Keg-Adapter kommt ein T-Stück, darüber fülle ich Wasser manuell nach. Damit ich weiß wann das Fass voll ist stelle ich eine Waage drunter. Damit der Wasserdruck reicht stelle ich die Kohlensäure ab und Zapfe erstmal noch 'ne Flasche Wasser, dann Nachfüllen, dann Kohlensäure wieder an. Das ist zwar alles unkomfortabel, aber besser als Wasserschleppen allemal. Wenn das Fass doch mal leer läuft ist es halt Pech und doof, aber kein Beinbruch. Ich brauche sicherlich nicht mehr als 10l/Tag.
Später würde ich gern noch so einen Osmoseapparat mit Remineralisierung hinzufügen (und einen weiteren Hahn für Osmosewasser für den Bügelapparat). Weil da oft ein kleiner Tank dran ist soll der Apparat dann auch in den Kühlschrank mit rein, damit das Wasser frisch bleibt.
Schön an der Lösung wäre daß man bei Bedarf die Sprudelversorgung zugunsten eines kühlen gezapften Hopfenkaltgetränkes einstellen könnte, manchmal muss man Prioritäten setzen.

Ziel ist übrigens das bescheuerte Leergut los zu werden. Die kleinen Sprudler mit Glasflaschen haben nur 0,6l Inhalt und die Flaschen sind nicht Stapelbar und teuer und so, die Plastikflaschen sind nur am Anfang toll. Das ist doch nicht praktikabel auf Dauer.

Wie lange geht eine mechanische Personenwaage genau genug wenn sie stets belastet wird? Gibt es bessere Ideen als eine Waage?
Hat das ganze eine Chance so zu funktionieren?
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Virtex7 » Mo 14. Mai 2018, 14:54

berlinerbär: ist das eine Erfahrung oder eine Vermutung?

meine Erfahrung spricht gegen deine Aussage... In den Kesseln ist eig immer Rest-CO2, da rottet nichts in relevanter Menge.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon doofi » Mo 14. Mai 2018, 15:17

@Radixdelta
"Aufblubbern" im normalen Edelstahl-Bierfass funktioniert definitiv. Habe ich in Benutzung. Allerdings fülle ich nicht kontinuierlich nach. Ich hab im Sommer ein 30l-Wassserfaß im kalten Keller stehen und das wird alle paar Tage manuell aufgefüllt. Stinknormaler Kompensatorhahn dran.
Habe immer so 2-2,5bar CO2-Druck drauf bei ~12° Wassertemperatur. Blubbert ganz hervorragend.
Ich sehe absolut keinen Grund, wieso Deine T-Stück-Idee nicht funktionieren sollte. Rückschlagventil in die Gasleitung würde ich vielleicht noch einbauen.

Edit:
Es gibt Wägezellen/Kraftaufnehmer die für Dauerbelastung geeignet sind. Z.B. für die Flaschenwaage im Klimaanlagennachfüllgerät und im Campingbedarf zum Gasflaschendraufstellen im Wohnmobil.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon radixdelta » Mo 14. Mai 2018, 17:28

Also wenn das bei 12° schon gut funktioniert dann ist das mega, und 2,5bar Druck habe ich locker auf der Leitung, das macht die Sache viel einfacher.

Ich muss das mal ausprobieren ob man mit normalem Wasserdruck überhaupt das Fass überfüllen kann, der Druck steigt ja beim Füllen an, das könnte dazu führen das man füllen kann bis es aufhört zu rauschen. Wenn das Funktioniert könnte man das auch halbautomatisch machen und das Füllen mit einem Taster triggern.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon doofi » Mo 14. Mai 2018, 18:21

Geile Idee. Kann man ja so einen Caleffi-Druckminderer für Kupferbadeöfen davorhängen, Magnetventil und ab dafür.
Es juckt in den Fingern...
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Pinzschrauber » Sa 19. Mai 2018, 21:45

Hallo Zusammen!

Ich hab mein Blubbergerät nun auch endlich verbaut:
Arbeitsplatte gelöchert (War WAF-technisch hoch riskant, ist aber alles gut gegangen)
Bild
Die neuen Schläuche eingefädelt
Bild
Von oben siehts final so aus
Bild
Der Rest sitzt darunter, wurde viel enger als erwartet
Bild

Verluste gabs leichter auch. Der Anschluss vom stillen Zapfhahn leckt.
Bild
Kann mir jemand verraten wo ich sowas herbekomme?

Danke und schönen Abend!
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon Osttiroler » So 20. Mai 2018, 10:14

Das Teil nennt sich Jochfitting
Gibts mit Gewinde 7/16 UNF 1/2 BSF, mit Schlauchtülle oder wie auf deinem Bild mit (evtl John Guest) Stecksystem.
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Re: Jede Menge Blubberwasser

Beitragvon plottermeier » So 20. Mai 2018, 13:44

Da sie aus nem Krankenhaus stammt hab ich meine Kiste nun doch mal komplett zerlegt, gereinigt desinfiziert und erst dann in Betrieb genommen. Eingangsschlauch und Zapfdüse waren leicht vergubbelt, dazwischen sah es gut aus. Zwei John Guest Kupplungen sind undicht (War schon vor dem Zerlegen so). Weiß jemand, ob man die inneren Dichtringe irgendwo nachbekommt?
Nun zu meinem Problem damit. Die Kiste hat nen 1l Kessel. Wenn ich 400ml zapfe passiert erstmal nichts. Wenn ich dann nochmal 400ml zapfe, dann springt die Pumpe an und füllt den Kessel wieder auf. Zapfe ich nun ein drittes Glas, dann hat das fast kein CO2 (weil es ja erstmal ne Weile dauert, bis es gelöst wird). Ist das bei Euch auch so?
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