TRICK 17

Der chaotische Hauptfaden

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Re: TRICK 17

Beitragvon Smily » Do 16. Nov 2017, 07:47

Wo hier gerade Tetrapack angesprochen wurde...

Die dinger eignen sich auch hervorragend als dichtpapier.

Hab damit meine zylinderfußdichtung ersetzt an der Ape.

Wie es immer so ist. Alles neu bestellt. Genau 1 mal.
Beim verbauen nicht aufgepasst und rupf, war die alte neue Dichtung hin.

Das funktioniert sogar besser als die originale, da der papp etwas dicker ist und so besser den versatz der gehäusehälften ausgleicht.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Freak » Do 16. Nov 2017, 18:43

Dafür am besten Saftpackungen nehmen, die sind mit Alu ausgekleidet, Milch nicht. [Warum eigentlich?]
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Re: TRICK 17

Beitragvon Weisskeinen » Do 16. Nov 2017, 18:58

Meine Milchpackungen haben eine Alufolie im Lagenaufbau drin...
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Re: TRICK 17

Beitragvon duese » Do 16. Nov 2017, 20:09

Kommt vermutlich auf die Milch an (Frischmilch vs. H-Milch). Die Alufolie ist wichtig für die Gasdichtheit/Diffusionsdichtheit. Das könnte bei den kurzen Lagerzeiten von Frischmilch eine untergeordnete Rolle spielen und dann spart man sich das teure Alu.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Weisskeinen » Do 16. Nov 2017, 20:12

Stimmt, ich kaufe immer H-Milch...
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Re: TRICK 17

Beitragvon Weisskeinen » Sa 18. Nov 2017, 22:35

Weniger ein Trick als eine ungewöhnliche Quelle ungewöhnlichen Materials: Gummibänder, wahrscheinlich Latex, gibt es bei (leeren) Werbeaufstellern für Milkaschokolade. Die kleinen Schokoladen werden von Gummibändern der ungefähren Größe 260x35mm, die großen Tafeln von Gummibändern der Größe 350x35mm in den Schubern nach vorne geschoben. Die langen Bänder sind auch etwas dicker. Bei falschem Aufbau oder leeren Schubern kann man die Bänder ganz einfach von ihrer Verklebung abziehen.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Mista X » So 17. Dez 2017, 22:17

Alten festen und teerartigen Kaffeegubbel aus den beliebten Vollautomaten und Espressomaschinen bekommen um diese wieder dienstbar zu machen:

Also den Kalk da drin bekommt man mit Säure wie z.b. Essig oder Zitrone klein...

Nur das bei meinen Maschinen hier 99% Kaffeegubbel und 1% Kalk drin ist und dieser Kaffeegubbel sich selbst von 30 Minuten Vollbad in Zitronensäure absolut unbeeindruckt zeigt - und das selbst unter thermischen Bedingungen, dass meine Griffel da nicht mehr rein wollten.

Also da ich mal irgendwo gehört habe, dass Kaffee und dessen Rückstände notorisch eh sauer sind hab ich mal meinen Haushaltsschrank auf Links gekrempelt und bin bei ordinärem Abflussfrei hängen geblieben.
Nach 10 Minuten Vollbad der betroffenen Teile und einer anschließenden Handwäsche mit Bürste und Piekser (HANDSCHUHE!!!) waren diese wieder blitzblank und die Kaffeemaschine machte wieder in einem angemessenen Tempo Kaffee und andere Produkte.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Phyro » So 17. Dez 2017, 22:34

Gilt fast universell:
Quasi jeder Gubbel lässt sich entweder mit Säure oder mit Lauge zerlegen.
Zitronensäure, Salzsäure und Natronlauge (Konzentration natürlich abhängig vom Schmutz-Gegner und -Träger) rücken fast allem Zuleibe!
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Re: TRICK 17

Beitragvon Desinfector » Mo 18. Dez 2017, 00:14

ich mach meine Kaffekanne immer mit ner Bürste sauber.
soll auch helfen. munkelt man ;)
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Re: TRICK 17

Beitragvon ferdimh » Mo 18. Dez 2017, 12:34

Wenn wir schon bei blöden Kommentaren sind:
Bei bestimmungsgemäßer Nutzung konnte ich noch nie Kalk in einer Kaffeemaschine feststellen:
Bild
Die Verschraubungen oben sind zwar Ungeeignete für HochFrequenz, und auf das Gewinde passt auch mit Gewalt ein Wasserrohr, aber da gehört nur destilliertes Wasser dran!
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Re: TRICK 17

Beitragvon Finger » Mo 18. Dez 2017, 12:54

Hört mal auf bitte....
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Re: TRICK 17

Beitragvon berlinerbaer » Mi 3. Jan 2018, 17:54

Mista X hat geschrieben:Alten festen und teerartigen Kaffeegubbel aus den beliebten Vollautomaten und Espressomaschinen bekommen um diese wieder dienstbar zu machen:
... und bin bei ordinärem Abflussfrei hängen geblieben.

Das funktioniert sicher.
Allerdings sollte man bedenken, daß Leichtmetalllegierungen sich in NaOH mit großer Begeisterung auflösen.

Man sollte es also bei Temperatur und Verweildauer der Lauge sachte angehen lassen und anschließend nochmal leicht sauer nachspülen, um die entstandenen Salze wieder loszuwerden.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Azze » Mo 8. Jan 2018, 13:10

Mein Trick der Woche: Excenterschleifer mit Klettteller neigen ja nach relativ geringer Nutzungsdauer dazu, die Schleifpads von sich zu werfen. Der Grund dafür ist, dass das sehr feine Klett in Wirklichkeit keines ist. Während nämlich bei "echtem" Klett entweder Häkchen oder "Pilzköpfe" auf dem Haftteil sind, hat der Klettteller bei genauer Betrachtung tatsächlich nur kurze Borsten, die reihenweise in unterschiedliche Richtungen stehen. Das Hässliche daran ist, dass natürlich gerade bei grobem Schliefpaier die Flauschseite wesentlich schneller verschleißt als die Körnung. Folge ist, dass irgendwann das Papier zur Frisbee wird und schlagartig das nackte Klett auf der Unterlage schleift. Bevor man reagieren kann und abstellt, hat sich das Klett bereits platt geschrabbelt und weiter an Haftfähigkeit eingebüßt. Eine Abwärtsspirale beginnt...

Ein neuer Teller kostet nur unnötig Geld, vor allem, wenn man alle naslang so ein Ding kaufen muss. Ich hab inzwischen rausgefunden, dass stinknormales Klebeklettband für'n Appel und ein Ei die Pads genauso gut festhält. Problem ist nur: Wie bekommt man das Klebeband auf das alte Klett geklebt? Letzteres wollte ich nicht abziehen, damit sich der Teller nicht verzieht.

Erster Versuch: Direkt aufgeklebt. Das hielt eine Weile, löste sich dann aber irgendwann, weil sich wegen des immer noch vorhandenen alten Kletts natürlich der feine Schleifstaub zwischen Klebeband und Klett arbeitet.

Zweiter Versuch: Das alte Klett mit Holzleim beschichtet. Das verkrallt sich in dem feinen Klett hervorragend und schafft nach dem Trocknen eine glatte Oberfläche, auf der dann das Klettband sehr gut haftet. Das scheint bisher recht gut zu funktionieren. Wenn das Klettband irgendwann am Ende ist, kann man es abziehen (wenn der Holzleim dabei mit will, zieht man einfach eine neue Schicht davon auf) und ersetzen.

(Edit: Um die Klebekraft nicht zu sehr zu strapazieren, ziehe ich die Pads allerdings nicht mehr ab, sondern schiebe eine breite Spachtel zwischen Klett und Schleifpad. Dadurch zerrt man nicht so sehr am Kleber)

Falls sich das irgendwann trotzdem wieder lösen sollte, überlege ich mir, einen Teller aus MDF selbst zu machen. Darauf kann man dann auch hervorragend kleben
Zuletzt geändert von Azze am Mo 8. Jan 2018, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Mino » Mo 8. Jan 2018, 13:21

Interessant. Wird das Schleifpad nicht durch die "Erhöhungen" des Klettbands punktuell abgenutzt?

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Re: TRICK 17

Beitragvon Azze » Mo 8. Jan 2018, 14:14

Konnte ich bisher nicht feststellen, aber wenn, dann kann man das ja auch abnehmen und etwas drehen.
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Re: TRICK 17

Beitragvon Phyro » Mo 8. Jan 2018, 21:37

Was auch geht: Backpapier und Bügeleisen, und die "Klettborsten" thermisch einebnen.
Fertig konfektionierte Selbstklebe-Klettscheiben gibts für nen recht kleinen Euro zu kaufen
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Re: TRICK 17

Beitragvon ESDKittel » Fr 9. Feb 2018, 20:51

Wenn man beim Verpressen von z.B. BNC Steckern nicht das 100% passende (oder nur ein schon ausgelutschtes) Werkzeug hat
und nach dem ersten Verpressen der Stecker noch leicht locker ist,
mehrere Lagen Alu-(oder Kupfer-)folie fest drumwickeln und nochmal.
Danach die Folie wieder abtüdeln.
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Des Fricklers Schnürsenkel

Beitragvon tryps » So 11. Feb 2018, 11:44

Wenn die Schnürsenkel ausfransen oder die Neuen zu lang sind, einfach abschneiden und sauber in eine AEH stecken, dann mit Sechskantzange verpressen. Man könnte fast schon meinen das käme aus einem Hipsterladen. :lol: Müsste auch mit anderem Zeug gehen, Kupferrohr etc..
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Re: TRICK 17

Beitragvon Treckergott » So 11. Feb 2018, 12:14

Schrumpfschlauch geht auch, hält aber nicht so lange
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Re: TRICK 17

Beitragvon uxlaxel » So 11. Feb 2018, 13:53

eier lassen sich vor dem kochen wunderbar mit spanplattenschrauben anstechen. evt. leicht drehen beim drücken. geht UFB
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Re: TRICK 17

Beitragvon andreas6 » So 11. Feb 2018, 15:51

Es gibt im Handarbeitshandel seit einiger Zeit sogenannte Selbsteinfädler-Nadeln. Die haben kein klassisches Nadelöhr, sondern eine Gabel mit Widerhaken darin, so dass sich der Faden einfach in diese Gabel drücken lässt. Wird dieses Gabelende abgetrennt und in eine 4er oder 2er Buchse mit Lötkelch eingelötet (lässt sich sehr gut löten), in die man vorher ein 0,8er Loch gebohrt hat, so erhält man eine sehr praktische Messspitze, mit der man zielsicher Bauteildrähte oder Pins kontaktieren kann. Selbst für Smd-Chips oder -Bauteile geht das recht gut, weil man an jeder Kante einen sicheren Halt findet. Verletzen kann man sich kaum damit, weil der Druck nicht auf einer einzelnen scharfen Spitze liegt.

MfG. Andreas
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Re: TRICK 17

Beitragvon ^^artin » So 11. Feb 2018, 16:49

Die Nadeln kannte ich auch noch nicht, aber hier werden sie vorgestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=KvOdGXseQBo
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Re: TRICK 17

Beitragvon andreas6 » Mo 12. Feb 2018, 10:10

Noch ein Bild dazu, hier als Messspitze verarbeitet:

GabelMessspitze.jpg

MfG. Andreas
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Re: TRICK 17

Beitragvon Bastelbruder » Mo 12. Feb 2018, 13:47

Dann könnte man aber auch normale Nähnadeln zu Prüfspitzen verwursten, eine Dremel-Flexscheibe kann das. Gibt nach Bedarf auch scharfkantige Kontaktstellen. Und wenn man mal eine dünne Litze erwischt hat bleibt die nicht an irgendwelchen Widerhaken hängen.
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Re: TRICK 17

Beitragvon andreas6 » Mo 12. Feb 2018, 14:06

Das hat schon jemand anders erfunden. Aber die Idee ließ sich mit dieser Nadelausführung genauso umsetzen. Gegen Hängenbleiben könnte es helfen, die Löcher in der Gabel mit Zinn zu verschließen.

MfG. Andreas
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