T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Nicki » Fr 24. Mär 2017, 08:55

Kleb "Count Doka" im Star Wars-Font auf die Heckscheibe :lol:
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Julez » Fr 24. Mär 2017, 10:59

Na dann frohes Basteln, und wenn du fertig ist, die Karre mit Mike Sanders, Seilfett o.ä. spülen.
Und kipp kein Rapsöl in den Tank, daran ist der Motor meines Bruders verreckt.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon manuel » Fr 24. Mär 2017, 11:18

Und kipp kein Rapsöl in den Tank, daran ist der Motor meines Bruders verreckt.


Was ist denn genau passiert ? Motoröl polymerisiert ? Normalerweise verrecken Dieselmotoren nicht wegen Pflanzenöl, eher wohl wegen schmerzbefreiten, taubblinden Fahrern welche sowas wie einen vorgeschriebenen Wartungsplan ignorieren. Wobei Pflanzenöl als Kraftstoff heute zu tage eh preislich uninteressant ist. Würde mich trotzdem interessieren was konkret das Problem war. Danke.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon scotty-utb » Fr 24. Mär 2017, 14:17

Julez hat geschrieben:Na dann frohes Basteln, und wenn du fertig ist, die Karre mit Mike Sanders, Seilfett o.ä. spülen.
Und kipp kein Rapsöl in den Tank, daran ist der Motor meines Bruders verreckt.

Ja, Pölschäden sind vielfältig... bei mir ist das Ausrücklager und/oder das ZMS durch, am G4.

Was war am Motor konkret?
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Freak » Fr 24. Mär 2017, 15:03

...wobei ich mir nicht sicher bin ob der letzteres überhaupt hat. Tendenz nein. Update: Umgemeldet ist der Bomber, Versicherung steht, meine Bleche sind dran. - Tolles Gefühl das.
Erste Maßnahmen erfolgen schon - frei nach 'Car Tuning Part One: HOW TO CHOP' werden erst mal ein paar Änderungen rückgängig gemacht, so z.B. die Lautsprecheraufnahmen hinten oben - ein Meisterwerk der Tischlerkunst, nur dass man dem Meister den Einsatz von Karosseriekleber hätte verbieten sollen. Rollos sind raus, hinten links kommt die Tönung raus (Ja, für mich ist 'Tönung' ein Bauteil und kann ausgebaut werden) ein Verstärker (kein Radio!) kommt rein.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 24. Mär 2017, 17:53

Die Schmierung der VEP selbst mit schwefelarmen DK mag noch ausreichen, aber irgendwelche Pflanzenöle schmieren noch deutlich schlechter, so dass hier auch Schäden an der VEP eintreten können. Eigengeschmierte EPs oder durch das Ölkreislauf des Motor beölte EPs sind da etwas unmkritscher. Verkokte Düsen usw. sind ja das andere Thema.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Nicki » Fr 24. Mär 2017, 20:36

Ob bei dem dann öfter fälligen Ölwechsel nicht die Wartungskosten die Kraftstoffersparnis auffressen?
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon ZBPDT4MWM » Sa 25. Mär 2017, 22:48

Ich tanke immer in den Dieseltank etwas Motoröl dazu (T4 - 75l-80l Diesel+0,25l-0,5l Motoröl). Die Ersparnis an Lärm und Dieselverbauch ist enorm im Vergleich zum Preis des Motoröls. Motoröl kaufe ich bei Motoröl-Günstig, die sitzen bei mir um die Ecke und sind, ähm günstig :D
Die Pumpe und die Düsen werden es dir danken! Apropos Düsen, diese zu erneuern bringt auch noch mal Kraftstoffersparnis, Vorstrahldüsen lassen den Motor leiser laufen (Nageln nicht so hart).

Gruß vom Dieselvernarrten
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Freak » So 26. Mär 2017, 00:07

Muss das Motoröl dafür eigentlich neu sein, oder geht auch gefiltert? Ölwechsel sozusagen zum Durchreichen umfunktionieren?
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Nicki » So 26. Mär 2017, 00:11

Ersparnis?
Wie denn das?
Ich kannte bisher nur von meinem Benzindreitopf geringfügigen Mehrverbrauch, als ich ihm unbeabsichtigt eine Art Zweitaktgemisch eingeflößt habe.
Gebrauchtes Öl verfahren bereitet mir etwas Bauchschmerzen, ich suche noch nach einem schön feine Filter, um die Späne herauszubekommen, nicht dass die ESP sich zu sehr abnutzt.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon ZBPDT4MWM » So 26. Mär 2017, 00:59

@Freak und Nicki,

ich nehme lieber neues Öl! So eine ESP ist so empfindlich und die Instandsetzung so teuer, dass ich da nicht sparen mag. Und ein Trabold-Filter (Vorsicht vor den Werbeversprechenlügen - das kann nicht funktionieren!) ist auch so teuer, dass ich es gar nicht probieren will.

Gruß vom Vorglüher
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Nicki » So 26. Mär 2017, 01:34

Filtrieren würde ich nur für die thermische Verwertung.
Aber im Bus steckt auch eine Standheizung...
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Julez » So 26. Mär 2017, 23:06

scotty-utb hat geschrieben:
Julez hat geschrieben:Na dann frohes Basteln, und wenn du fertig ist, die Karre mit Mike Sanders, Seilfett o.ä. spülen.
Und kipp kein Rapsöl in den Tank, daran ist der Motor meines Bruders verreckt.

Ja, Pölschäden sind vielfältig... bei mir ist das Ausrücklager und/oder das ZMS durch, am G4.

Was war am Motor konkret?


Man konnte ein Pleuel von außen sehen. Ich denke, Schmierbohrungen der Kurbelwelle verstopft durch irgendwelche Rückstände vom Pöl, daraufhin Lagerfresser am unteren Pleuelauge, gefolgt von Pleuelbruch und Durchlag des Motorgehäuses. Also volles Programm.

Öl in den Kraftstoff zu tun ist ja altbewährt, aber da würde ich kein Motoröl nehmen, das besteht ja zu 1/3 aus Additiven wie Disperganten und Schmutzfängern, was man im Sprit nicht braucht. Ich nehm immer vollsynthetischens Zweitaktöl, 1:500 bis 1:1000 im Benziner und soviel man mag im Diesel.
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Re: Ja wo isser denn? Suche Rost am T3 Doka

Beitragvon Freak » Mo 27. Mär 2017, 23:28

Auer! Gut, Pöl also mit Vorsicht zu genießen.
Gute Nachrichten aber von mir: Unter dem Riffelblech im Bodenbereich hinten waren keine größeren Durchrostungen wie vermutet- überraschend gut erhaltener Originalboden mit leichten Flugansätzen und ein paar 'Stellen'. Rückbank erst mal draußen, Bleche auch, da wird erst mal aufgearbeitet, dann je nach Meinung vom FA auf -bis zu 5 Spl. umgetragen.
Ach ja: Irgendeine Dämmwolle, vermutlich Glas, bestens zu entfernen, ist hinten raus und entsorgt, wenn nötig Neudämmung mit Gummimatte, sicher ist sicher :mrgreen: . Ausgesaugt ist erst mal.
Edit: So, der Thread bekommt mal einen neuen Namen, dann passt das besser zur weiteren Berichterstattung..
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon derrdaniel » Di 28. Mär 2017, 07:56

Von Jochen Sommer wurde eine Stellungnahme von Hatz weitergeleitet:
Aktueller Hinweis zur Kraftstoffverwendung!
04.09.2016 / 10:06
In letzter Zeit ist bekanntgeworden, dass einige unsere Kunden dem alten Mythos nachhängen Zweitaktöl in geringer Dosis im Dieselkraftstoff würde „dem Motor und den Teilen der Einspritzanlage guttuen“. Hierzu geistern zahlreiche Befürwortungen in unterschiedlichen Foren durch das Internet. Man verspricht sich weicheren Motorlauf, längere Lebensdauer der Einspritzanlage und vieles mehr.

Wir möchten an dieser Stelle, auch im Namen von unserem Motorenlieferanten HATZ/Ruhstorf, eine deutliche Warnung hierzu aussprechen und von der Verwendung von Zweitaktöl im Kraftstoff mehr als deutlich abraten.
Der Motor ist ausschließlich für die Verwendung von Dieselkraftstoff nach EN 590 konstruiert und justiert worden. Schäden, die durch die Verwendung anderer Kraftstoffe oder Kraftstoffmischungen entstehen sind von jeglicher Gewährleistung ausgeschlossen.
Der technische Hintergrund:

Zweitaktöl im Kraftstoff arbeitet gegenläufig zur Cetanzahl. Die Zündwilligkeit wird vermindert. Der Zündverzug wird „chemisch“ verschoben. Sie fahren also mit falschem Zündzeitpunkt, da dieser undefiniert in Richtung OT verschoben wird. Die Folge ist ein milderer Motorlauf, der von den Befürwortern als angenehm wahrgenommen wird und schonenden Motorlauf suggeriert. In Wahrheit ist der Grund der verschobene Zündzeitpunkt, der auch mit geringerer Leistung einhergeht, da die Druckwelle der Zündung zu spät ihr Maximum erreicht. Der Motor wird schlicht überlastet. Messungen haben bezogen auf die Kopftemperatur bis zu 25% Mehrbelastung bei Vollast ergeben.

Wir Bitte diesen Hinweis zu beachten. Die Konstrukteure von HATZ haben Ihr Bestes gegeben Ihnen einen optimalen Motor zu bieten.


Für alle Teile vor der Einspritzdüse ist das Öl sicherlich gut.
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon KopfMurks » Di 28. Mär 2017, 09:50

Mein Senf:

Seit mein Vater irgendwann in den 80'er Jahren einen gekauft hat (weil 8 koepfige Familie) ist der T3 mein Traumauto.
Seit dem ich mir ein Auto leisten kann, haben wir immer einen T3 in der Garage gehabt. Zuerst einen 78 PS WBX Transporter mit Fenstern, der nach und nach Reisetauglich ausgebaut wurde, spaeter dann, als die Steuer auf Kat-freie Autos unangenehm wurde, fanden wir einen Multivan mit G-Kat 92PS WBX.
Der ist immer noch fahrtauglich, auch wenn das ein oder andere gemacht werden muesste (Benzinleitungen neu, Wasserrohre in Edelstahl, Scheiben-Sprueh-Anlage, Schaltkulisse, Fahrwerk und viiiiiel Rost). Der wird bei schoenem Wetter auch schon mal gefahren.

Bei Fragen bin ich hier immer fuendig geworden: http://www.vwbus-online.org/forum/forum.php
Dort habe ich auch auf meinen lieblings Teilehaendler gefunden: https://www.tk-carparts.de/

Was ich dem T3-Neuling rate / sage:
- Der Behaelter fuer die Scheiben-Waschanlage ist unter dem linken Fuss des Fahrers (wenn der normal auf dem Fahrersitz sitzt). Fussmatte dort mal anheben.
- Wenn die langen Wasserrohre unter dem Auto aus Stahl sind -> im Auge behalten, wenn Rost, bald wechseln!
- Wenn die langen Wasserrohre unter dem Auto aus Plastik sind -> im Auge behalten! An ihren Enden sind die mit einem Metallring verstaerkt, vermutl. damit man die Gummischlaeuche mit Schlauchschellen ordentlich fest ziehen kann. Dieser Metallring macht sich im Alter (das hat JEDER T3) selbststaendig. Er wandert z.B. aus dem Rohr und verdreht sich im Gummischlauch, so dass die Kuehlleistung fuer den Motor reduziert wird -> immer schlecht! Deshalb gegen Edelstahl Rohre wechseln oder Frickelloesung finden ;-)
- Wenn die langen Wasserrohre unter dem Auto aus Edelstahl sind -> sehr gut! Trotzdem die Uebergaenge im Auge behalten. BTW. Das ist dann nicht mehr original, aber besser!
- Alte Spritleitungen (vor allem bei den Benzinern) scheinen Zeitbomben zu sein. Die werden irgendwann poroes und wenn dann Sprit auf einen heissen Motor tropft kann es auch mal brennen. Das endet meisstens im Totalschaden!
- Ein Motor hinten im Auto ist eigendlich eine tolle Sache, aber kuehltechnisch kritisch. Deshalb sollte die Kuehlanlage immer gut in Schuss sein! Ausserdem empfielt sich fuer alle Motoren (oder zumindest alle Benziner) ein zusaetzlicher Oelkuehler. Der 92 PS WBX kann den T3 mit bis zu 160 km/h treiben, aber dann wird es schon seeehr warm im Heck. Komischerweise war ziemlich bald nach so einer Aktion (ohne Oelkuehler) eine Kopfdichtung hin....

Ansonsten viel Spass mit der DoKa!

// KopfMurks
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon manuel » Di 28. Mär 2017, 11:29

Das HATZ ausdrücklich empfiehlt ausschließlich DIN konformen Kraftstoff zu verwenden ist logisch, sobald eine Firma aus Haftungsgründen und Planbarkeit den Zufallsfaktor ausschließen muss (Risikomanagement) dann fordert man das erfüllen von Normen ein, dafür sind diese ja da. Aber IMHO ist es eher wichtig das die Steuerzeiten richtig eingestellt werden. Es gibt viele Gründe warum das schief gehen kann, auch in Fachwerkstätten.
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Freak » Di 28. Mär 2017, 18:39

KopfMurks hat geschrieben:[...] Wasserrohre [...] gegen Edelstahl Rohre wechseln oder Frickelloesung finden [...]

Besser noch: Edelstahlrohre als Frickellösung.
Bezüglich Ölkühler: Ich werde es erst mal lassen, die meisten Fahrten sind zur Arbeit oder mal was im Landkreis - und irgendwie muss das Kondensat aus dem Kreislauf auch mal raus. Wenn ich da mit 90 Grad rumeier, bis man mich beim Altöl abgeben fragt, wo denn die Pommes dazu sind, ist das auch doof.
Apropos ALT - meine Reifen (Allwetter) sind schon recht alt. Wenn die noch bisschen runter sind, sollen neue drauf, ich habe da von Goodyear Cargovector und Vredestein Comtrac gutes gehört. Hat hier jemand noch Erfahrungen? Der Händler redet viel, wenn er verkaufen will....
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Nicki » Di 28. Mär 2017, 20:45

Du glaubst aber nicht ernsthaft, dass das Pöl wieder bei normalen Temperaturen verdampft, oder?
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Gary » Di 28. Mär 2017, 20:58

Nicki hat geschrieben:Du glaubst aber nicht ernsthaft, dass das Pöl wieder bei normalen Temperaturen verdampft, oder?


Ja, entzündet sich sogar !
Also bei normalen Temperaturen im Brennraum

Von der Schmierwirkung ist es nicht schlecht für die Einspritztechnik. In altem Pflanzenöl kann sich aber viel verbergen, Wasser, teil sauer.
Hab schon 2000 bei Aldi getankt, hatte auch Rapsöl im Tank auf dem Weg zum Kreißsaal.
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Maschine » Di 28. Mär 2017, 21:42

Umpf! Diesel an sich ist ja schon Öl, was soll der Unfug???

Zwar ziemlich dünnflüssig, aber diejenigen wo das konstruierten haben das
mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit berücksichtigt.

:roll:

Was aber für alte Technik nicht so toll ist, ist, dass jetzt ja Biodiesel in
normalen Diesel gepanscht wird, das haben die Ingenieure nicht bedacht.
Aber: Alte Technik muss kaputt gehen, damit die neue verkauft wird.
So ist das, das sind die Spielregeln in unserem derzeitigen System.

Beim Benzin ists gleich, da ist jetzt auch noch Bioalkohol drin.

Das mit dem irgendwas magisches hinzumischen ist doch wie
Weihwasser oder Homöopathie. Heiligenbildchen gefällig?
Problem an solchen Mythen ist, das es logisch gedacht etwas bringt.
Frage ist aber wie viel bringt es eigentlich? Wahrscheinlich gerade so viel
wie: fast nichts. Lediglich dem Nutzer hilfts, denn er hat ja "Gutes" getan :D
Nächstes Problem ist, solche Mythen sind solange Wahr, bis man das Gegenteil
beweisen kann, und das fällt bei nur marginalen Unterschieden schwer, oder
müsste die Statistik dazu sehr groß sein um einen Unterschied festzustellen.

Hatz empfiehlt Kraftstoff nach DIN, damit er danach seine Motoren auslegen kann,
wofür er garantiert, das es funktioniert. Wenn die noch jede Schnapsidee, die so
manchen Menschen einfallen, abkönnen sollen ist das doch schlichtweg unmöglich.
Habt Ihr schon mal ein Lastenheft für Motorenbauteile gelesen? Das ist so schon nicht lustig.

Maik
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Freak » Di 28. Mär 2017, 22:23

Kondensat - DHMO... Edit: Das mit den Pommes bezog sich auf die Majonäse, die ich wegen HzwO im Ford schon hatte.
Edit - Noch ne Frage: Wo hat die Kiste eigentlich ca. den Schwerpunkt? Ich wollte mir mal, wenn Zeit und Geld aus dem Urlaub wiederkommen, eine 'Mobilbühne' bauen - Basis Rangierwagenheber, darauf eine Art Andreaskreuz, das in die Wagenheberaufnahmen greift. Drunterfahren, ausrichten, hochpumpen - alle vier Räder frei. Wenn man unten mittig arbeiten muss, stört das zwar, da würde ich aber eh auf Unterlagen abstellen, Sicherheit und so...
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon KopfMurks » Mi 29. Mär 2017, 16:49

Der Schwerpunkt muesste (fuer heutige Verhaeltnisse) schon gut in der Mitte liegen, zumal die Doka ueber dem Motor wenig Karosserie hat.
Wenn die DoKa zu kopflastig ist kannst Du noch das Reserverad abbauen und hinten auf die Ladeflaeche legen.
Wenn hecklastig, dann Winterreifen in die Fahrerfussraeume ;-)

Aber mal im Ernst: Den Wagen, an einem Punkt komplett anheben, finde ich grenzwertig! Ein Windstoss und die Konstruktion kippt dir um, noch bevor du was unterlegen kannst.

Die Werkstaette die ich bisher konsultiert habe haben meistens unter den Wagenheber Aufnahmen angehoben. Da habe ich aber Angst, dass sich die Aufnahmen derart verformen, dass der originale Wagenheber nicht mehr rein geht. In meiner Garage versuche ich das zu vermeiden und setze unter den Quertraegern direkt hinter den Wagenheberaufnahmen an.
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Freak » Mi 29. Mär 2017, 17:58

Hm, hast nen Punkt. Mal sehen, vielleicht mit automatischen Sperrstangen an den Ecken.
Wo ich grad hier bin: Owatrol soll ja nicht schlecht sein, nur wie verwenden? Direkt Owatrol 'CIP'-Grundierung und dann mit irgendwas drüber, oder eher Owatrol 'ohne alles' mit Brantho nitrofest mischen? Sollte ja aufs Gleiche hinauslaufen, nur tut es das?
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Re: T3-Doka: Autoschrauben die X-te + Werkstattpraxis

Beitragvon Julez » Mi 29. Mär 2017, 19:49

Lass das Owatrol mal ruhig weg, das ist bloß Leinölfirniss mit Benzin. Für Hohlräume, die nicht Spritzwasser ausgesetzt sind, nimm Mönnich-Fett, gibts bei nem Autohaus beim Fingertreffen in der Nähe.
Für Unterboden und Fahrwerk Seilfett mit 10% Mönnichfett gemischt.
Für normale Stellen dann halt Epoxy-Grundierung, Lack, das übliche halt.
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