Projekt "Elektroeinachser"

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Towarisch » Di 27. Feb 2018, 16:15

Und als du den Schee wegkehren wolltest haste da vielleicht bloß 7 mal gezogen? :D
*duckundwech* 8-)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ando » Mi 28. Feb 2018, 10:14

Oh, er läuft!

Sehr gut, ich wollte schon vorschlagen, dem Apparat nen Coffman Starter einzubauen!

https://www.youtube.com/watch?v=vb0-br7hTw0
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 10. Mär 2018, 10:42

Am Mittwoch kam Tesla vorbei. Auf einen Werkstattkaffee.
Natürlich kam schnell das Gespräch auf den Einachser. Der blaue Güde lief ja nun wieder. Aber der Honda, mit dem wir am Monta einen Anhänger ziehen wollten, lies uns genau so im Stich. Tesla musste ihn natürlich sofort begutachten:
Bild->zoom

Zündung getestet, war wie zu erwarten sehr gut.
Und ehe ich mich versah, war der Vergaser des Hondas in Einzelteilen auf der Werkbank. Nach langem Gebastel alles wieder zusammen. Leider leckte der Vergase ab dann. Na ja, wird halt noch mal zerlegt.
Ich konnte Tesla nur schwer davon abbringen, auch den Zylinder auseinanderzunehmen ;-) Es stand ja immer noch der Verdacht im Raum, das das Benzin nach ein paar Monaten nicht mehr gut ist. Also ertmal neues Benzin kaufen. Das Altbenzin kam in den Volvo von Tesla.
@Tesla: Ich hoffe, Du bist heile angekommen?

Tags drauf kaufte ich frisches Benzin. Zwei mal gezogen: Ratatateng! Er lief. Dammi.
Ich muss also wirklich mal dieses Sonderbenzin kaufen. Irgendwer hatte dies just gerade hier verlinkt oder genannt, finde es leider nicht mehr. Hat mal jemand einen Tipp? Und vor allem darf ich keine Kunststoffkanister mehr für sowas nutzen.

Dammigen Benzinkram. Heute bastle ich am Elektroeinachser weiter. Ich schwör!

Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon licht_tim » Sa 10. Mär 2018, 10:44

Aspen, gibts als 2 und auch als 4 Takt Benzin.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ando » Sa 10. Mär 2018, 11:15

Moin,

wie was, Kunstoffkanister sind auch doof? Weil die "guten" Sahcen im Benzin durchdiffundieren?

Geht denn Diesel in Kunsstoff??

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon tryps » Sa 10. Mär 2018, 11:51

Bei Total gibt es Ethanolfreies Benzin, das könnte schon reichen. Heißt EXCELLIUM SUPER PLUS.

Wenns erst nicht ganz Zündwillig, einfach einen kleinen Schuß Bremsenreiniger in den Luftfilter, das mach ich bei den Geräten die über Winter nicht laufen. Dann rappelt auch die alte Suppe mit durch.
Wenn mal Wasser im Vergaser ist kommt das da von selbst nicht wieder raus, unten die Glocke abnehmen, reinigen und wieder drunter setzten reicht oft schon.

Wenn man Benzin lagern will am besten in Blechkanistern. Kunststoff für Diesel ist kein Problem.
Aspen etc. sind sicher 1a was Maschinen angeht, haben wir aber hier noch nie Gebraucht.

Bei Ali gibt es Propan Vergaser für diese Hondaclone: Link...

Viel Spaß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ferdimh » Sa 10. Mär 2018, 12:07

Ich muss also wirklich mal dieses Sonderbenzin kaufen. Irgendwer hatte dies just gerade hier verlinkt oder genannt, finde es leider nicht mehr. Hat mal jemand einen Tipp?

Das Sonderbenzin heißt Propan und wird in handlichen diffusionsdichten Flaschen geliefert ;-) Selbiges kann auch zum Anlassen verwendet werden, indem man den aufgedrehten (aber nicht angezündeten!) Brenner in den Luftfilter hält.

Alternativ tuts auch ein ernsthafter Schuß Aceton im Altsprit. Angeblich kann man das Zeug sogar pur verfeuern (104 Oktan...)...
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 10. Mär 2018, 12:11

ferdimh hat geschrieben:Alternativ tuts auch ein ernsthafter Schuß Aceton im Altsprit. Angeblich kann man das Zeug sogar pur verfeuern (104 Oktan...)...

Das gefällt mir, muss ich mal ausprobieren. Vereinfacht das Handling mit zwei Benzinsorten.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Tesla » Sa 10. Mär 2018, 18:25

Jau, bin Planmäßig wieder in Varel gelandet. Da war die erste Vermutung mit dem Altsprit doch richtig :) Den Volvo hats nicht gejuckt, ich brauche das Benzin allerdings auch nur zum Anlassen/Warmfahren weil er ein Gaselch ist.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 17. Mär 2018, 17:21

Es ging heute nicht wirklich weiter. Zum einen, weil langsam ein anddres Projekt in den Vordergund rutscht:
Bild->zoom
Habe nun ja den 35er Bohrer. Was ein Spaß! Zack, reingemullt das Loch.


Außerdem musste ich das Gehäuse neu bauen, weil meine Art der Befestigung nicht mit dem Material harmonierte.
Bild->zoom

Dafür jetzt auch am Einachser befestigt, und elektrisch angeschlossen.
Bild->zoom
Der Messerschalter und der Stromschalter funktionieren erstaunlich gut. Wobei ich bei dem Seilzusystem wenig Vertrauen habe. Aber es kommt ja noch die elektronische Steuerung dazu. Also insgesamt 3 Schalter in Reihe. Was soll da passieren [Im Hintergrund hört man einen Hr. Murphy leise kichern]
Ich könnte also jetzt direkt nach draußen gehen, und eine Test machen. Er läuft schließlich. Es spricht nichts dagegen, dass Garagentor aufzumachen und loszulegen. Alles Systeme laufen. Einfach so...raus. In dieses "draußen". Zack, irgendwas ziehen.

Glaubt mir: Es ist hier draußen so kalt, dass die Werkstatt trotz Dauerkaminbetrieb nicht über 10°C kommt. Hölle. Ostwind mit 7 Beaufort und minus etliche Grad. So gerne ich das machen würde. Wäre so ein Gaudi...Aber geht nicht. Zu kalt. Wenn hier heute Leute raus müssen, werden sie mit einer Feier verabschiedet. Selbst, wenn sie nur die Zeitung holen. Wir wissen ja nicht, ob sie zurückkommen. Die Luft ist so trocken, dass sich alles statisch auflädt. Kein Witz, das sieht hier aus wie beim Autoscooter, überall Funken. Das Wasser gefriert, sobald es die Leitung verlässt. Schlagartig!

Und nein, ich übertreibe nicht.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Tesla » So 18. Mär 2018, 02:21

Ich bin heut abend auch kurz runter, hab den Ofen angeheizt und ein die Standfüße für die Strahlkabine zammgebraten. Warm wurde es nach einer Stunde einheizen nicht wirklich :? Wir haben hier im Keller wenigstens den Vorteil der geringen Deckenhöhe.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Mo 30. Apr 2018, 18:47

Brückentag. Werstatttag! Einachsertag!
Wichtig war mir, den Schalter umzubauen. Mir gefiel einfach die Schaltrichtung nicht. Die Gefahr ist natürlich, dass bei eventuell verschweißenden Kontakten mehr Kraft zum entkoppeln da ist. Aber warum sollten Kontakte verschweißen? Nur weil zwei Stahlbleche unter hohen Strom mit Kraft zusammengedrückt werden? :D

So sieht das ganze umgebaut dann aus:
GrößenänderungP1040977.JPG


Der Messerschalter wird auch umgedreht, damit man ihn bei Vorwärtsfahrt zur Not besser hochreißen kann. Ist natürlich nicht nötig, was soll schon passieren?
GrößenänderungP1040979.JPG


Wichtig ist natürlich eine Abdeckeung. Diese muss natürlich richtig gut aussehen? Irgendwas zwischen Iphone und Ferrari. Das wird richtig geil. Mal gucken, was ich so an Material da habe.

Hier die fertige Abdeckung:
GrößenänderungP1040981.JPG

Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon sysconsol » Mo 30. Apr 2018, 18:59

Die Abdeckung verdeckt doch das interessante Detail.

Allerdings ist ein Schutz am Übergang vom Griff zum Messer von Vorteil.
Der verhindert, dass man im Ernstfall beim Greifen und Ziehen am Messer mit der Hand in die Schneide rutscht.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Di 1. Mai 2018, 09:00

Als nächstes muss ein hochwertiger Batteriehalter her. Es werden nämlich zwei größere Akkus benötigt, da der Strom wohl doch recht hoch ist.
01-Grnnderung01-P1040983.jpg

Später suche ich hierfür schön kleine 36 Ah-Akkus. Dürfte die kleinste Batteriegröße sein, die man günstig kriegt. Darunter sind es Sonderanwendungen mit Sonderpreis.

Meine Frau muss damit auch klarkommen, also Probefahrt:
02-erung01-P1040984.jpg


Der WAF ist grün. Was durchaus eine knapp war, denn nicht nur genau jetzt brannte sich ein Kontakt fest (Wie konnte dass denn passieren? ;) ). Und die offenen Drahtenden hatte ich nicht ausreichend bedacht.
Größenänderung03-gr÷02-P1040987.jpg


Tja, das mit dem Festbrennen der Kontakte nach nur 3x Schalten hätte ich nicht gedacht. Ich habe auf 7 x Schalten getippt. :lol: Muss ich den Schalter doch wieder umdrehen? [STRG-Z]? Feder stärker? Oder Kontaktfett dazwischen? Kontakte verkupfern? Hier ist die Schweißstelle zu sehen:
04-gr÷01-P1040989.jpg

Eigentlich sollen die beiden Kontaktbleche am Gegenkontakt entlangschleifen, also eine Art Selbstreinigender Kontakt. Funktionierte vor dem Umbau auch sehr gut. Muss ich wohl noch mal nachbiegen.

Eigentlich wird er in Zukunft nicht unter Last geschaltet, dass soll ein Halbleiter übernehmen. Aber das Schaltkonzept ist ganz nett, und eine Regeleletronik ist vom Fahren her gar nicht unbedingt nötig, wie ich nun inzwischen feststelle.

Nächsten Schritte:
- Verkabelung rein
- Amperemeter dran.
- Solarmodule drauf
- Ansteruerelektronik basteln
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon berlinerbaer » Di 1. Mai 2018, 14:00

Beim Chinesen gibt es bis 800A spezifizierte Anlasser-Relais für etwa 15€.
Allerdings muss die Spule gut gekühlt werden, wenn es länger an sein soll, ist halt für typischen Anlasser duty-cylcle ausgelegt.
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