Das Projekt Think City

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Hightech » Mi 28. Feb 2018, 08:24

Arndt hat geschrieben:Bild->zoom
Reichweite aktuell noch 84km, mit Heizung wäre es noch deutlich weniger! <- wäre wieder ein Argument für eine Webasto...
Die letzen km habe ich mich am "Powerlimit" nach Hause geschleppt, ging nurnoch mit <70kmh, da wird man schon echt zum Verkehrshindernis mit der Schüssel.


Wenn dir der Karren mal zu langsam wird, meine Frau würde gerne elektrisch fahren, und die fährt eh ungerne schneller :)
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon video6 » Mi 28. Feb 2018, 08:28

Heizmatten?
Hab da ausgesonderte liegen kommen zwar vom LFZ aber aus der Accuheizung von NC-Accus
Die fliegen turnusmäßig raus ich nehme die immer als Heizung für das Hühner Wasser mit verminderter Spannung die damaligen Meerschweinchen fühlten sich in der beheizten Kiste auch wohl.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon MichelH » Mi 28. Feb 2018, 09:48

Wie lange braucht so ein Meerschweinchen denn auf voller Leistung bis es durch ist? :D
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon video6 » Mi 28. Feb 2018, 10:30

Keine Ahnung die brauch sonst 28V läuft aber mit 6V bei mir.ohne Reglung.
Hab ich nur bei durchgängig Frost an.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon wernerc » Mi 28. Feb 2018, 12:25

Bei meinem heisst auch ein Think City ?
Oder was anderes ?

Gruss

Werner

Anse hat geschrieben:@Arndt, meckert das BMS eigentlich rum wenn der Akku zu kalt ist? Bei meinem geht unter 0°C keine Ladung mehr. Dann muss man erst eine ordentliche Runde fahren bis die Akkus warm sind. Rekuperieren geht dann natürlich auch nicht.
Such gerade noch eine einfache Möglichkeit für eine Akkuheizung.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon wernerc » Mi 28. Feb 2018, 12:29

Interessant.

Falls man vielleicht mal Bedarf hat und Du die Quelle wo die ausgetauschten herkommen.

Gruss

Werner


video6 hat geschrieben:Keine Ahnung die brauch sonst 28V läuft aber mit 6V bei mir.ohne Reglung.
Hab ich nur bei durchgängig Frost an.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Anse » Mi 28. Feb 2018, 15:55

wernerc hat geschrieben:Bei meinem heisst auch ein Think City ?
Oder was anderes ?
Nein, kein Think City, kleiner. Aixam Mega e-City. Die zwei Li-Fe Akkus von E4V wohnen unter den vorderen Sitzen. Liegen einfach nur auf dem Fahrzeugboden. Da wäre es ein einfaches eine Heizmatte darunter zu legen und zum Boden hin zu isolieren. Erst dachte ich an solche hier:THF-137320. Die gab es früher mal günstiger...
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon video6 » Mi 28. Feb 2018, 21:18

Das sind die Dinger 28V 144Watt so groß wie ne Normale Fliese
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon OnOff » Mi 28. Feb 2018, 21:25

video6 hat geschrieben:Das sind die Dinger 28V 144Watt so groß wie ne Normale Fliese

Wo kommen die weg ?

Ich könnte 2 gebrauchen :mrgreen:
Damit bei diesen Temperaturen die Abwassertanks an meinem WoMo nicht einfrieren...

Gruß Sebastian
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon video6 » Mi 28. Feb 2018, 21:36

Muss mal schauen wieviele ich bekommen kann hab zur Zeit nur zwei über der Rest ist verbaut.
Eine geht schon weg.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Arndt » Mi 28. Mär 2018, 19:26

Ausgelöst durch diese Diskussion:
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=12&t=322&view=unread#p225508

Mal ein paar Zahlen zur E-Mobilität:
korregiert mich, wenn ich falsch liege...

Der Think:
Vmax <<110kmh
Reichweite zwischen 85 - 115km je nach Aussentemperaturen und Zustand des Akkus selbstverständlich ohne Heizung ;-)
Akkukapazität < 25kWh
Gesicht 1,1t zzgl. ca. 100kg faules Fleisch, was ins Büro gekarrt werden will...
Steuern/Jahr: 40€ weil der Karren zwei Monate zu alt ist und die 5Jahre Steuerbefreiung rumsind :roll:
Versicherung/Jahr: 332€

Verbrauch auf 100km-> ca 20kWh auf 100km (Erfahrungswert; mit Fahrtenbuch und Energiekostenzähler ermittelte Zahlen müßte ich mal in ein Excelfile drücken)
Wenn man nicht gerade (wie wir schmerzlich gelernt haben) in Österreich lebt, kostet hier die kWh beim EWE ca 0,25€ (Ja, ESD, die Grundgebühren sind weggelassen, ist so schon schlimm genug!)

Ergo kosten mich 100km => 20kWh*0,25€ = 5[€/100km] das ist ja schonmal tooootal befriedigend...

Ich habe gehört *augenzwinker* Dieselmotoren werden billiger...
Hält man mal so unverbindlich einen 3L Lupo dagegen (Diesel ca.1,2€) fährt man schonmal günstiger mit 3,60[€/100km] UND Komfortabler mit Heizung und allem möglichen Schnickschnak!
Hey, man ist sogar durch die ganze BRD - ach was rede ich- UM DIE GANZE WELT mobiler, weil es den Stoff an jeder Ecke gibt!

Nehmen wir einen SEAT Mii, der ist genauso "hübsch" wie der Think, oder ein Lupo; sind wir bei knapp 6[€/100km] für Benzin, haben aber den gleichen Effekt in Punkto Mobilität aber es kommt noch besser ;) ;)

Thema CO2 und ich fahre mit den fossilen schneller äähhh Ökolodingsbums; jetzt wirds Lustig! :D
Bei der EWE findet man eine schöne Grafik:
https://www2.ewe.de/geschaeftskunden/ma ... nzeichnung
Diese besagt, dass ich mit meinem Auto (Zusammensetzung aller Anbieter gemittelt) 477gCO2/kWh emittiere
= > auf 100km macht das also .....*Trommelwirbel*..... 20[kWh/100km]*477[g/kWh] = 9540[g/100km]

Die folgenden Daten kommen von hier, das müsste soweit stimmen:
http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/verkehr/PKW/CO2-Emissionen-PKW.html
Nehmen wir den Mii kriegen wir:
2330[g/liter]*4,5[Liter/100km] = 10485[g/100km]
Schon nicht schlecht, wieviel CO2 man mit einem E-Auto so spart!

Und nun der Lupo:
2640[g/liter]*3[Liter/100km] = 7920[g/100km] huiiiiii

So, nicht enthalten Herstellung und Recycling für Akku & Co.
Wenn ich mir meinen Think so ansehe, wird der unter Garantie!!! keine 300Mm schaffen, ich zweifel sogar ernsthat die 100Mm an! Aktuell bin ich bei 27Mm und den ersten Akkuschaden hat der schon hintersich! Also Amortisation CO2-Footprint der Produktion *hust* Themawechsel!
Und nur so zur Anregung; ein konventionellen PKW stecke ich am Stück in den Schredder, sortiere die Schnipsel... fertig.
E-Auto.......

Ich stelle fest, ich bin voll der ÖKO! :lol:


Weiter gehts, BTT:
Ich bastel gerade an einem Heizungssteststand mit 3P-Gleichrichter für die Heizungsregelung.
Geht also bald weiter!
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon ferdimh » Mi 28. Mär 2018, 19:41

Die Rechnung hinkt an zwei Ecken:
a) der E-Antrieb macht nur Sinn, wenn man sich von der Lebensdauerbeschränkung des Verbrenners befreit. So eine Kiste müsste 500Mm+ halten.
b) Der Lupo ist nicht so sparsam, wie man glauben möchte. auch "3,99l" ist noch ein 3-Liter-Auto
c) Der 1,2-TDI hat den Motorblock des Todes und ist reparaturfeindlich.
d) Bei den Verbrennergeschichten wird das CO2, das bei der Erzeugung des Sprits (hier Nachteil vor Allem für den Ottomotor) anfällt, vergessen, ebenso, wie die Schiffe die als achso schlimme Drecksäue den Dreck abfackeln, den wir im Auto nicht haben wollen
e) Ich denke, die Vorzüge des E-Betriebs liegen an anderer Stelle. Z.B. kann einen jegliches Abgasthema mal kreuzweise und die üblichen Wehwehchen eines Verbrenners ebenso. Die regelmäßige Wartung entfällt auch.
f) E-Auto frickeln ist ein interessantes Gebiet und man kann die ultimative selbstverbastelte Karre fahren.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Heaterman » Mi 28. Mär 2018, 19:55

/OT: Neulich einen Footprint-Vergleich zwischen einem Tesla und einem Diesel gesehen: Um den Footprint des Diesels bei gleicher Kilometerzahl zu erreichen, muss der Tesla mindestens 100.000 km bewegt werden. Den größten Footprint verbraucht der Stromer nämlich bei der Herstellung. Mit der Brennstoffzelle wird das vielleicht besser, weil weniger Akkus.../OT

Ich bewundere Arndts Zähigkeit, das Thema zu verfolgen, das ist so richtig was, was man unter „Hobby” neben Haus, Hof, Familie, Windrad, Solaranlage etc. verbuchen muss, sonst machts keinen Spaß mehr...
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon video6 » Mi 28. Mär 2018, 19:57

E-Auto frickeln ist interessant siehe hier https://youtu.be/pZBNHEzzLic
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon wernerc » Mi 28. Mär 2018, 20:23

Na ja,

die Ökobilanz ist bei aktuellen und aelteren Fahrzeugen wie dem Think sicherlich fraglich.
Allerdings hat sich da auch niemand ernsthaft drum gekuemmert,
dass der Strom sauberer erzeugt wird und Akkuzellen einfacher recycled werden koennen.
Es zaehlt da sicherlich der Gedanke was zu tun und man muss ja sagen, dass trotz der
moeglicherweise schlechten Bilanz insgesamt das CO2 an einer Stelle erzuegt wird, an der man
das besser verarbeiten koennte und nicht einfach in die Luft blasen sollte.
Oder eben Partikel sollten theoretisch in einem optimierten Kraftwerk besser zu filtern sein als
in 5000 Autos jeweils einzeln.
Besser ist es tatsaechlich wenn man eine eigene Solar oder Windkraftanlage oder BHKW oder
was auch immer dazu nutzt das Auto zu laden...
Das ist wirklich Öko, denn die Erzeugung ist Öko, der begrenzt verlustreiche Transport der
Energie faellt weg usw.
Daran haben die Energiekonzerne wenig Interesse weil die da aussen vor sind.

Leider habe ich keine Solaranlage, dafuer aber mehrere E Mobile, die mit potentiellem
Ökostrom geladen werden.

Arndt -> Ich habe vergessen Dir die Teile zu senden, die liegen schon ewig hier rum und wegen
meines Umzuges ist das total untergegangen, vielleicht schaffe ich das Morgen das in die Osterpost zu geben.

Werner
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon abneustadt » Mi 28. Mär 2018, 20:31

Moin,

ganz genau erfasst Ferdimh!
für Strom bekommt man ja so ein schönen Strommix mit Co2 Angaben, Sprit jedoch kommt fertig aus der Zapfsäule ;-)

Transport mit Schiffen, Gasverbrennung auf der Bohrinsel, Transport mit LKW zu jeder noch so kleinen Tankstelle etc.
Klar ist der Akku in Herstellung und Entsorgung problematisch,keine Frage! Aber Bohrinseln und Raffinerien müssen auch gebaut werden...

Ich denke das ist nicht weit genug überlegt E-mobilität darauf zu reduzieren.
Geräusche spielen durch aus auch eine Rolle.
Es befindet sich noch in der Entwicklung, aber wenn in der Zukunft beispielsweise Stromspitzen nicht durch extra Kraftwerke abgefangen werden,sondern durch den Akku im E-Mobil... Da kann was draus werden. Leider verdient die Industrie mehr an altbewährten und es wird wenig entwickelt. Man bedenke, dass es schon den Golf3 ab Werk als Elektroauto gab.
Gruß André
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon MichelH » Mi 28. Mär 2018, 20:48

Ich bin gerade ernsthaft am überlegen mir diese Karre zu holen https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/schlepper-e-karre-zugmaschine-stapler-pomssen-rangierfahrzeug/807325327-276-7837?utm_source=sharesheet&utm_campaign=socialbuttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios

Ich rede mir zur Zeit aber ein das eine Straßenzulassung schwer wird. REDET MIR DAS NICHT AUS! :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Arndt » Mi 28. Mär 2018, 21:35

Ja, Ihr habt natürlich recht, dass diese Rechnungen nicht ganz bis zum letzten Tropfen funktionieren,
was den Lupo angeht kenne ich aber Zahlen (ebenso wie beim Mii), dass der Spritverbrauch tatsächlich so realistisch zu fahren ist.
Wichtig ist hierbei natürlich auch die Fahrweise und das Streckenprofil. So müsste man also für eine wirklich objektive Rechnung noch viel tiefer gehen.
Mich überaschte allerdings, dass der Abstand der drei CO2-Bilanzen im Betrieb garnicht soweit auseinanderliegen...
Punkt um ist mir im vergangenen 3/4 Jahr daher auch deutlich aufgestoßen, dass die Elektromobilität eben nicht so super sauber und schon garnicht kostengünstig ist...
Vom Komfort einmal ganz zu schweigen, zudem sind Mii/Lupo um einiges Kostengünstiger in der Anschaffung.

Es bedarf also noch viel Entwicklung im Bezug auf die Akkutechnologie und deren Wartbarkeit, die Lade-Infrastruktur ist geradeweg eine Katastrophe und müsste allen voran massivst ausgebaut werden! Zusätzlich natürlich die Zusammensetzung des Energiemixes und der verschlafene Ausbau des Stromnetzes...
Naja, und um an die eigene Nase zu fassen ist es morgends immer schön zu sehen, dass es schon ein SUV sein muss um alleine damit zur Arbeit zu fahren.
In diesem Sinne genug gestänkert :lol: Ich brauche einen Aufkleber "Ich fahr besser mit Kohle!" oder "Ich vergehe mich woanders an der Umwelt!" :lol:

@Werner: Klasse! Das war bei mir schon etwas in den Hintergrund gerückt. Schicke Dir gleich ne PN.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Arndt » So 8. Apr 2018, 22:14

Der DC-Server wird langsam :D
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom

Doku Überflüssig, Funktion erschließt sich aus dem Kontext :D :D :D
LS zur Sicherheit, falls ich mal auf einer Dose mit bspw. 25A-Absicherung lande und weil er halt rumlag ...
Der Motorschutschalter ist einstellbar zwischen 4A und 6A, dann weiter
auf Schütz mit Selbsthaltung, dann zum Gleichrichter, mit ein bisl C zum glätten, fertig.
Um dann nacher wieder auf bummelig 400VDC runter zu kommen tendiere ich gerade dazu, zwei Ölradiatoren parallel verschaltet vor die Thinkheizung zu frickeln...
Kann die dann ja sicherheitshalber in den Kinderpool hängen, dann brennen die nicht durch und alle haben da etwas von :lol:

@Werner zum Thema Ökobilanz vom Think.
An und für sich finde ich besonders den Enerdel-Akku gut durchdacht, weil er "einfach" zu reparieren war....
Der modulare Aufbau bis runter auf die Einzelzellen machte das komfortabel und eine Entsorgung sollte da gut machbar sein.
Sieht das bei den Zebras auch so aus?
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon wernerc » So 8. Apr 2018, 23:59

Sieht ja schon ganz gut aus.
Ich schalte fuer erste Tests bei Drehstromdingen oftmals so 1000-2000W Baustrahler vor.
Die zeigen durch Licht gleich Probleme an.

Zur Ökobilanz:
Die Zebras sind leider zellenweise nicht zu reparieren.
Allerdings duefrne da auch Zellen kaputt gehen, ohne das es Probleme gibt, aber nur ein bestimmter Prozentsatz.
Eine Selbstreparatur von Zellen oder anderen Dingen ist nicht moeglich.
Mal abgesehen von der benoetigten Heizleistung sind Zebra Batterien allerdings viel umweltfreundlicher herzustellen
und auch zu entsorgen. Zusaetzlich sind die trotz der hohen Temperaturen sehr sicher.
Vor ca. 3 Wochen ist mir hier wieder mal eine "abgebrannt", da passiert ausser eine Staubwolke aus Aluminiumoxid nix.
Der Staub kann dann allerdings bis in den Inneraum kommen und man muss das Fahrzeug dann intensiv saeubern.
Laengers Eintamen ist vielleicht auch nicht vorteilhaft, wenngleich das Zeugs nicht giftig ist aber eben allerdings sehr
fein ist, sich ueberall festsetzt und in den Hals und Lunge geraten kann und dann bei empfindlichen Leuten Reizungen
ausloesen koennte. Eine Gefahr wegen Vergiftung, sonstiger Dinge wie Asbestose, Krebs und aehnlichem soll wohl
nicht gegeben sein.
Das mit dem Abbrennen passiert entweder wenn die im Betrieb ganz draufgehen oder eben bei Versuchen bereits totgeschriebene
Batterien doch noch zu retten. In diesem Zustand hatte ich bisher so 30% Erfolgsquote, der Rest laesst sich einfach nicht
wiederbeleben oder brennt dann mit Pech eben innen auch ab. Hatte ich bisher 2 Mal.
Die Batterie wird dann an der aeusseren Huelle auch ueber 100 Grad warm, aber da die isoliert eingebaut ist und das ganze ja
nicht Tage dauert, passiert da nix, wenn die Huelle ganz ist, Kommen auch keine Flammen o.ae. raus.
Ist schon beeindruckend: Die Batterie faengt erst an innen so sonderbar zu knacken, dann kann man mit nem Monitor auch einen
Temperaturanstieg sehen. Man sollte dann sofern man zugegeben ist, die nicht weiter laden und vielleicht sogar ausschalten und
sich dann entfernen, damit man den Staub nicht mitbekommt.
Nach spaetestens ein paar Stunden hat die sich wieder abgekuehlt, mit oder ohne Staub.

Aber was erzaehle ich hier fuer Geschichten, Du hattest ja nur nach der Oköbilanz gefragt.
Und die ist halt sehr gut:
Fuer die Herstellung benoetigt man nur weit verbreitete Salze wie Natriumchlorid etc. sowie Keramik, Nickel und Edelstahl und ist voellig
ungefaehrlich. Aktiviert wird die erst beim ersten aktiven Aufheizen und Laden.
Die Entsorgung kann in normalen Hochoefen/Stahlschmelzen im normalen Prozess als Beigabe passieren.
Der Edelstahl und das Nickel als Veredler werden in diesen Prozessen eh benoetigt oder zugesetzt, die Keramik und das Iso Material
werden zu Schlacke. Die beteiligten Metalle können so zu 100% recycelt werden.
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon Arndt » Mi 11. Apr 2018, 19:15

Ein Wunder ist geschehen!
Bild->zoom
Bild->zoom

ON Semi hat die Sampels nach fast 6 Monaten rüber wachsen lassen!
Vermutlich sind die extra für mich aus dem Vollen gefräst worden ;)
Auf der anderen Seite gerate ich ja jetzt mit der Heizung unter Druck :?
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Re: Das Projekt Think City

Beitragvon wernerc » Mi 11. Apr 2018, 22:26

Na das ist doch mal was.
manche Dinge kommen auch schon mal nach einem Jahr...
Hatte ich auch schon.

Das beste war allerdings mal ein Werberbrief mit der Einladung zu einer Veranstaltung.
Der kam nach mehr als zwei Jahren an.

Darauf war ein Vermekr der Post, das der Brief durch eine Straftat dem "ordentlichen Briefverkehr" vorenthalten wurde,
aber jetzt nach Bearbeitung endlich zugestellt werden kann.
Ob die den jetzt erst nach zwei Jahren gefunden haben oder der Brief noch im Prozess als Zeuge aussagen musste stand
da nicht.

Gruss

Werner
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