3D Druck und die Kosten

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bulle
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3D Druck und die Kosten

Beitrag von bulle » Mo 4. Apr 2022, 12:40

Hier ein Download und die Frage, wer kann das und was kostet das
https://www.chip.de/downloads/3D-Vorlag ... 62146.html

winnman
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von winnman » Mo 4. Apr 2022, 18:18

Hast du mal über Verdrahtungskanäle aus dem Verteilerbau nachgedacht. Die kann man ganz einfach in der Mitte trennen und hat dann ganz was ähnliches zu fast "0" Kosten.

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Hightech
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von Hightech » Mo 4. Apr 2022, 20:06

Was ist denn die Frage?
Suchst du jemanden der das für dich druckt und was der dafür haben möchte?

bulle
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von bulle » Mo 4. Apr 2022, 20:28

ja

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Hightech
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von Hightech » Mo 4. Apr 2022, 20:35

bulle hat geschrieben:
Mo 4. Apr 2022, 20:28
ja
Aha ;)
Ich war zu faul, ich habs mir schlicht aus Holz gelasert oder in eine Holzlatte gesägt.

bulle
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Erledigt

Beitrag von bulle » Fr 8. Apr 2022, 17:52

Hat sich erledigt

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Bastelbruder
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von Bastelbruder » Fr 8. Apr 2022, 18:26

Das mit der Holzlatte hätte mich jetzt auch interessiert. Die Idee Verdrahtungskanal hatte ich auch, aber die Finger sind zum Rausbrechen vorbereitet und sie halten sich an die Abmachung.

Die Nagelmethode ist etwas naja, aber eine Latte mit 8er Löchern und Dübeln (vom laufenden Meter) find ich nicht so schlecht. Da lassen sich auch noch 4er Löcher für Bananenstecker anbringen.

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Lukas_P
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von Lukas_P » Mo 13. Jun 2022, 16:08

So für die generelle Kostenfrage beim 3D Druck:
In meiner Abschlussarbeit habe ich die Verfahrenskosten etc aufgestellt. Mit Verschleiß und Strom kommt man (ohne Arbeitszeit und Verbrauchsmaterial) auf ca. den gleichen Preis was das Filament kostet (wenn man von ~30€ pro Rolle ausgeht)

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gafu
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von gafu » Di 14. Jun 2022, 23:09

Da bin ich auch herausgekommen, +/- ist filamentkosten *2 der selbstkostenpreis.
Gerade stromkosten (bei heizbett 110 grad für ABS) machen da einen großen brocken aus.
Da ist man dann noch nicht bei "maschine abbezahlen" und "was für den zeitaufwand bekommen" oder "nachbearbeitung"

Wobei ich mit 20 euro pro kilo filamentkosten angesetzt habe.

Aber fertiges teil (mit support) abwiegen auf der feinwaage oder küchenwaage und 4-5 cent pro gramm ansetzen ist für aufwandsentschädigung ok.
will man da wirtschaftlich davon leben, muss man das wohl auch noch mal verdoppeln.

Man sieht dann schon, das es totaler quatsch ist, sich dinge zu drucken die man für 2 euro im zehnerpack fertig kaufen kann. Aber so ist es ja auch nicht gedacht.
Klar sind damit 3d-gedruckte elektronikgehäuse unwirtschaftlich, aber eben nicht genau 5mm zu schmal und 15mm zu tief, sondern so wie man sie haben will. Nachdem man noch mehr zeit am CAD verschwendet hat^^

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zauberkopf
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von zauberkopf » Di 14. Jun 2022, 23:53

Gerade stromkosten (bei heizbett 110 grad für ABS) machen da einen großen brocken aus.
Mir ist eben aufgefallen, das das nicht nur nach oben heizt, sondern auch nach unten.
d.h. das Gerät wo die ganze elektronik sitzt, wird dadurch gut warm.
Ich denke, das muss nicht sein.
Da werde ich beigehen.

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sukram
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von sukram » Mi 15. Jun 2022, 09:47

zauberkopf hat geschrieben:
Di 14. Jun 2022, 23:53
Gerade stromkosten (bei heizbett 110 grad für ABS) machen da einen großen brocken aus.
Mir ist eben aufgefallen, das das nicht nur nach oben heizt, sondern auch nach unten.
d.h. das Gerät wo die ganze elektronik sitzt, wird dadurch gut warm.
Ich denke, das muss nicht sein.
Da werde ich beigehen.
Theoretisch könnte man ein, zwei Lagen Alufolie oder Rettungsdecke sowie eine Lage verdichtete Mineralwolle (z.b. Brandschutzplatte von Knauf, o.ä.) drunter machen, dann wird die Hitze stärker reflektiert. Ich wollte erst XPS/EPS vorschlagen, aber das fängt bei >100°C an zu stinken :?

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gafu
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von gafu » Fr 17. Jun 2022, 15:00

zauberkopf hat geschrieben:
Di 14. Jun 2022, 23:53
Gerade stromkosten (bei heizbett 110 grad für ABS) machen da einen großen brocken aus.
Mir ist eben aufgefallen, das das nicht nur nach oben heizt, sondern auch nach unten.
...
Da werde ich beigehen.
rechne mal mit 15% einsparung der heizbett-leistungsaufnahme wenn du das von unten dämmst.
früher verkaufte mal ein shop aus chemnitz passende zuschnitte von silcawool ofendämmung für fairen preis, den gibts aber leider nimmer

bei leiterplattenheizbetten keine alufolie in direkten kontakt bringen. ne lage kaptonband dazwischen oder so

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Später Gast
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Re: 3D Druck und die Kosten

Beitrag von Später Gast » Do 23. Jun 2022, 23:46

Nicht genutzte Teile des Druckbetts könnte man ja auch von oben dämmen. Wenn man nen magnetisches PEI-Blech benutzt einfach nen paar quadratische Magnetbepper mit Iso bekleben und überall da hin, wo nix gedruckt wird.

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