"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 24. Feb 2018, 14:12

Hallo zusammen,

Hansele hat geschrieben:Hier noch kein Video zum ersten Versuch und etwas gelaber zum Spotter,
ist so nebenbei entstanden und nicht sonderlich professionell.

Ich dachte so kann man sich vielleicht eher etwas darunter vorstellen:


https://youtu.be/nxO4EDdO0e4

Schönes Wochenende.
Grüßle


Kuddel hat geschrieben:Endlich sehen wir dich mal Live und in Farbe. Sehr schönes Video, danke für die Mühe.
Gruß
Kuddel



@Kuddel:
Ja das habe ich mir auch schon länger mal gedacht,
allerdings habe ich kein Stativ und auch sonst kaum gute Stellen wo ich filmen könnte.

Wenn Interesse besteht, gibt es nun immer wieder mal ein paar bewegte Bilder,
entweder wie bei der Ausbeulaktion oder auch nur als kleiner Zeitreiffer.

@ Harley:
Ohhh das werde ich mir mal in einer ruhigen Minute zu Gemüte führen.



Heute sollte es ein bisschen weiter gehen, also mal die Beifahrertür geholt:

Bild

Und angefangen den miesen Zustand zu markieren:

Bild

Hier sieht es so aus, als ob man von innen die großen Dellen schlampig nach außen gedrückt hätte,
was meint ihr?

Bild

Bild

Ansonsten ist der Zustand der Tür eine totale Katastrophe:

Bild

Das Schadensbild passt zur A-Säule:

Bild

Bild

Bild


Die Tür ist für mich erstmal als unrettbar abgeschrieben,
dass wird vermutlich nie wieder richtig gut werden.

Daher habe ich mal mit der A-Säule angefangen,
erstmal den Lack weg:

Bild

Hätte ich vorher kurz nachgedacht, wäre nun nicht wieder alles total verstaubt:

Bild


Hier sieht man das Produkt der heutigen Aktion, jede Menge kleiner Spotterpunkte:

Bild

Noch nicht 100% gut, aber es geht in die richtige Richtung:

Bild

Auch im mittleren Bereich ging es schon etwas vorwärts:

Bild

Endstand für heute:

Bild

Weiter geht´s nächste Woche wieder.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 26. Feb 2018, 19:50

Hallo zusammen,

morgen reicht es mir nicht, ga gibts lecker Kaffee und Kuchen
und Abend bestimmt noch was gutes zum essen.

Daher habe ich heute gleich versucht in der Werkstatt durchzustarten,
bei -10 Grad Außentemperatur garnicht so spaßig.

In meiner Ecke waren es immerhin nur -5 Grad, mit der Heizung habe
ich es wenigstens ca. 1,5 Stunden ausgehalten, bis die Füße sich schmerzhaft gemeldet haben.


Zuerst habe ich die A-Säule nochmals sauber gemacht,
damit ich eine saubere Basis für die heutige Aktion habe:

Bild

Dann habe ich mich mit mein Rechteckrohr mal hingesetzt
und markiert wo es Blechtechnisch noch fehlt, sind die vielen Punkte:

Bild

In der Mitte habe ich etwas zuviel gezogen, sodass es hier etwas Konvex wurde:

Bild

Beim glätten, ging ein großer Teil wieder etwas zurück,
auch hier gibt es nun wieder "zieh mich raus" Stellen:

Bild

Mit dem "Heizmodus" habe ich dann die kleinen Spitzen im Blech geglättet,
die sind dort entstanden wo ich es gut gemeint habe beim ziehen:

Bild

Oben und unten passt es schon recht gut:

Bild

In der Mitte noch nicht so, also mit einem kleinen Stemmeisen,
von innen etwas gehebelt, die Alustange dient als flächiges Widerlager:

Bild

Dabei habe ich es absichtlich etwas weiter nach außen gezogen als nötig,
und dann wieder etwas nach innen geklopft:

Bild

Wenn man am Spotter auf Stufe "Wellendraht" stellt, wird das Blech ordentlich erwärmt
und der Stern hält deutlich besser, mein Blech scheint fast zu dick zu sein.
So ergeben sich die größen Einbrandstellen, dabei stirbt die Grundierung auf der Innenseite,
dass ist im normalen Modus nicht der Fall:

Bild

Auch wieder sauber gemacht, damit ich zur finalen Messung (jaja kalte Füße, Heulboje..) ansetzen kann:

Bild

Ist ganz gut geworden, ca. 0,5mm fehlen noch, aber das wird die Spachtelmasse beim Lackierer richten?

Bild

Auch in der Mitte passt es nun halbwegs, reicht das schon, was meint ihr?

Bild



Ich habe mir überlegt ob ich die Stellen noch verzinnen sollte, als Spachtelmassenersatz?
Habe ich allerdings noch nie gemacht, aber irgendwann wollte ich das sowieso mal lernen.

Bitte um Tipps oder auch gerne was würdet ihr tun, wenn ihr hier werkeln würdet?

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon MatthiasK » Mi 28. Feb 2018, 17:28

Mach da blos kein Zinn drauf. So lange da alles unzerkratzt ist, geht es, aber mit dem ersten Kratzer hast du ein galv. Element, bei dem das Zinn die edlere Elektrode ist. Der Rost frisst sich dann ziemlich Flott unter dem Zinn lang und man merkt es erst spät.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 3. Mär 2018, 19:01

Hallo zusammen,

okay dann sind die Arbeiten für mich dort beendet,
dass dürfen dann Profis übernehmen.

Ich haue bei geeigneten Temperaturen die billig Grundierung drauf,
damit´s nicht rostet und fertig.


Heute früh ging es für ne gute Stunde ans Werk,
bevor die restlichen Verpflichtungen losgehen sollten.


Hier war ja noch was zu tun:

Bild

Das ging fast zu einfach, ich war total erstaunt wie gut das ging:

Bild

Jedenfalls ist die A-Säule nun fertig, dass Blech fühlt sich zwar nicht glatt an,
ist aber in sich wieder recht stabil geworden.

Der Rest wird hoffentlich der Lackierer mit etwas Spachtel hübsch machen,
sooooo hier ist der Endstand:

Bild

Bild

Bild


So hat´s am Anfang ausgesehen, ist doch echt gut geworden,
jedenfalls bin ich zufrieden:

Bild



Hat einer von euch eine Idee, wie ich das vor dem Lackierer,
schön blank bekomme?

Ich dachte schon an punktuell sandstrahlen?

Bild

Bild




Da ich noch etwas Luft hatte, habe ich den nächsten Patient ins
warme Abteil geholt, die Hecktür:

Bild

So sieht eine schlecht beilackierte Stelle aus:

Bild

Außer dem Rost, ist die Tür in guter Verfassung:

Bild

Hier sieht man links, ein typisches G-Problem,
unterm Gummi scheuerts und rostet dann:

Bild

Für die innere Seite hatte ich ja schonmal ein Blech bestellt:

Bild

Also mal vorsichtig mit der Befundung begonnen
und hier den gröbstem Scheiß rausgeschnitten:

Bild

Gammel wie er zu erwarten war:

Bild

Auch ein Stück weiter, dass gleiche Bild:

Bild

Auf der rechten Seite ist es besser, da kommt ziemlich bald gutes Blech:

Bild

Auch links, findet sich ein Stück weiter, eine gute Basis:

Bild


Daher wird die Tür gerettet, eine neue kostet auch 4-stellig,
da lohnt sich die Arbeit und die Zeit...


Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 6. Mär 2018, 20:11

Hallo zusammen,

passend zum guten Wetter gab es im Discounter um die Ecke,
diese Grundierung, dass sollte für meine Zwecke doch gut passen:

Bild

Mal kurz an der BFS Fondtür angetestet:

Bild

Jab lässt sich einfach wegwischen, genau das richtige:

Bild

Also drauf damit, nun sieht man erst die Spuren vom ausbeulen so richtig:

Bild

Nicht schön, aber wenigstens kommt so kein Rost dazu:

Bild

Nachdem mein Blechteil für die Hecktür noch nicht da ist,
habe ich heute weiter gemacht mit der Befundung der Karosserie:

Bild

B-Säule der Beifahrerseite:

Bild

Immerhin hört der Rost recht bald auf:

Bild

So sollte es eigentlich aussehen:

Bild

Mal grob ein Fenster anreißen:

Bild

Und vorsichtig eingeschnitten:

Bild

Nicht gut, da bröselt einem doch glatt Blattrost entgegen:

Bild

Dahinter ist keine Hohlraumversiegelung zu finden,
bzw. diese ist nicht an die Stelle gekommen.
Daher werde ich wohl noch deutlich mehr freilegen müssen:

Bild

Aber da geht es ein andermal weiter, heute wird nur befundet,
damit ich mir überlegen kann, was ich wie angehen kann.


Die Batteriehalterung ist auch mal geändert worden,
kann mir einer von euch sagen, wie das aussehen müsste?

Bild

Bild




Auf der Fahrerseite und Beifahrerseite sehen die vorderen Enden der Schweller komisch aus,
da wurde zumindest mal dick Unterbodenschutz draufgeschmiert:

Bild

Bild

Ahhh, damit wurde schonmal ein Rostloch versteckt:

Bild

Hmm sieht man hier genauer hin, sieht man einen Falz den es
normal nicht geben sollte:

Bild

Nicht gerade gut, aber auch nicht gerade so übel gemacht,
jedenfalls war der TÜV wohl halbwegs zufrieden:

Bild

Hier mal ein Stück nach unten gebogen, kann und will ich so nicht lassen,
dass kommt alles raus:

Bild

Der Grund für den Gammel an der Stelle könnten die Wasserabläufe
des Schiebedaches sein, dieser endet nämlich in der Spitze der A-Säule.

Bekommen wir hin, dauert halt ein bisschen :-).


Das mit dem verzinnen lässt mir aber noch keine Ruhe,
normalerweise ist das doch der Garant für eine "fachmännische" Arbeit.
Ist das wirklich so eine Katastrophe, mit dem Rost?

Hätte ich nämlich ganz gerne mal versucht und solche Falzgeschichten,
wären da vielleicht ganz gut, wenn diese dicht sind.

€dit:
Oder kommt einfach die Zinngeschichte aus der Vergangenheit, wo die Spachtelmasse
noch lange nicht so gut und hochwertig war wie heute?
Ich meine da hat sich ja die letzten Jahre viel getan und sollte somit auch neu bewertet werden?



Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bastelbruder » Di 6. Mär 2018, 21:01

Mit der Horrorstory vom Böhsen Zinn kann ich mich nicht so ganz anfreunden. Erstens ist Karosserie-Schmierzinn 40%ig, das besteht also zu 60% aus dem ab April hochgiftigen Blei. Blei wird mit Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid ziemlich passiv. Und zudem wird Eisen gern verzinkt um den Rost zu bändigen. Zwischen Zinn und Zink ist kein so großer Unterschied, anständig verzinntes Weißblech rostet auch nicht. Zumindest wachsen kleine Verletzungen nicht weiter.
Daß das Blech unter dem Zinn wegrostet habe ich noch nicht gesehen.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Mario20v » Mi 7. Mär 2018, 08:58

Der Kotflügel von meinem Audi ist von innen nach aussen durchgerostet
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 10. Mär 2018, 20:19

Hallo zusammen,

mit der Zinngeschichte, muss ich noch weiter lesen
und auch mal bei Youtube schauen, vielleicht versuche ich´s einfach mal aus.

Habe ich ja noch nie gemacht und vielleicht klappts auch garnicht :-).



Heute habe ich es auch wieder in die Werkstatt geschafft
und ein paar Stunden mit dem Projekt verbracht.

Bei Ebay hatte ich noch einen Satz Repataturbleche geordert,
dass bereits vorhandene war für meinen Schaden nicht passend:

Bild

Hmm so sitzt das, dann also später:

Bild

Nun geht´s dem schadhaften Material an den Kragen,
dass soll alles weg:

Bild

Mit der Flex wehrte sich das Blech nur kurz:

Bild

Bühne frei:

Bild

Hier sieht man den Grund, warum die meisten die Türen austauschen,
ich würde als Werkstatt da auch keine Garantie drauf geben müssen.
Zumindest dann, wenn man nur das äußere Blech flickt:

Bild

Von den anderen Seite wird der Rest rausgetrennt:

Bild

Das ist die Ausbeute der Schneiderei:

Bild

Eine klaffende Wunde bleibt an der Tür zurück,
diese soll nun wieder hübsch werden:

Bild

Das hier gilt es also nachzubauen:

Bild

Moment mal, meinem Repaturblech fehlt ein Stück Material,
so würde das nur Pfusch werden:

Bild

Somit ist das Reparaturblech erstmal gestorben,
im Fundus findet sich einiges an Vierkantrohr, mal schauen:

Bild

Hmm, dass kommt doch fast hin:

Bild

Also wird das Teil passend eingepasst:

Bild

Ja so könnte das was werden:

Bild

Ohjaa, sieht ganz brauchbar aus:

Bild

Doch so lassen wir´s:

Bild

Bild

Brzzzzzt, Brzzzzzzt:

Bild

Punkt für Punkt, im Pilgerschritt geht es voran:

Bild

Bis alles zu ist:

Bild

Sauber verschleifen:

Bild

Und passt doch super:

Bild

Aus dem Rest, soll die im Reparaturblech fehlende Abkantung nachgebildet werden:

Bild

Nachdem verschleifen und groben richtigen der Materials,
kommt an jede Seite ein Blechstückle um die Materialstärke passend zu berücksichtigen:

Bild

Und so wird´s dann mal angeheftet und ausgerichtet:

Bild

Passt, dass Blechle kommt nun einfach wieder weg:

Bild

Hier sieht man die fehlenden 0,8mm ganz gut:

Bild

Naja der Spalt lässt zu wünschen übrig,
dass wird nun "zugepilgert" :lol: :

Bild

....

Bild

Bis alles sauber verschlossen ist:

Bild


Im Anschluss wird alles etwas verschliffen:

Bild

Bild

Hier mal noch den Schrott auf die neue Basis aufgelegt:

Bild

Das nächste mal muss ich hier noch etwas schleifen:

Bild

Aber, dass wird erst nächste Woche passieren,
bevor Feierabend ist, habe ich noch ein Paket ausgeladen.

Darin verbirgt sich eine neue alte Beifahrertür:

Bild



Schönes Restwochenende zusammen,

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 10. Mär 2018, 22:11

Hier noch eine kurze Videozusammenfassung vom ausbeulen der A-Säule:

https://youtu.be/LzrNzvBNLNg

Viel Spaß beim anschauen,

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 13. Mär 2018, 20:29

Hallo zusammen,

dass Projekt hat ein weiteres Opfer gekostet,
meine alte Werkstattkamera macht keine Bilder mehr mit Blitz.

Das Teil fährt zwar aus und die Belichtungszeit geht auf die mit Blitz zuürck,
aber der Blitz kommt halt nicht.

Ob das Ding geahnt hat, dass ich seit gestern Ersatz habe?

Die SX270HS wird ersetzt durch eine deutlich ältere SX120IS:

Bild


Jedenfalls sollte es heute an der Hecktür weiter gehen,
daher ging es ans einpassen des Reparaturbleches:
Bild

Hmm die Abkantung ist sehr großzügig:

Bild

Noch etwas zu breit:

Bild

Also mal angerissen:

Bild

Nach viel schleifen, passte das Ding sowie es sollte:

Bild

Naja jedenfalls von den Abmessungen her:

Bild

Die Testlochung ging ins leere, also etwas vom Blech wegnehmen:

Bild

Ja so siehts brauchbar aus:

Bild

Eingeheftet:

Bild

Bild

Nochmals prüfen, ja passt doch:

Bild

Los geht´s mit der Punkterei:

Bild

Auch ein paar Löcher gibts, teilweise war ich mit dem Spalt etwas großzügig:

Bild

Nachdem groben bürsten, siehts schon etwas sauberer aus:

Bild

Die Lücken werden, wie gewohnt Punkt für Punkt geschlossen:

Bild

Bis es nach dem verschleifen so ausgesehen hat:

Bild

Tjaaaaaa so sollte es aussehen:

Bild

Hätte ich das mal vor dem schweißen kontrolliert?

Bild
dann wäre mir das aufgefallen und ich hätte das Blech vorher gerichtet.

Nun gibts erstmal nur eine Option, diese ist etwas risikobehaftet:

Bild


Also mit Gefühl aber doch mit Nachdruck geklopft,
nun schon viel viel besser:

Bild

Bild

An ein paar Stellen, muss ich nochmals etwas Blech rausziehen,
aber der Spotter wird sowieso noch zum Einsatz kommen,
dann mache ich das dort gleich mit.


Bevor´s auf Sofa geht noch die Tür ausgepackt,
der Zustand ist wirklich super:

Bild

Bild

Bild

Aber bevor es zum Lackierer geht, ist das mein schwarzes Schaf:

Bild


Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle vom fast Sofa :-)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 20. Mär 2018, 20:03

Hallo zusammen,

schon wieder ist der Dienstag gekommen,
auch heute ging es wieder minimal weiter,
so wie sonst halt auch, Stück für Stück :-).

Heute sollte der Überstand noch weg:

Bild

Kurz mit der Flex abgeschnitten, ging ohne Probleme:

Bild

Meine neu eingeschweißte Stelle ist etwas dicker,
aber das sollte egal sein, denke ich:

Bild

Achja, hier sind ja immer viele Detailbilder zu sehen,
hier sieht man die Stelle schon fast nicht mehr:

Bild

Von der Seite auch nicht wirklich:

Bild

An einigen meiner Türen sind diese Stellen arg vergammelt,
da muss ich mir noch was einfallen lassen, an der Stelle werden
die Türgriffe verschraubt.

Ist:

Bild

Soll von innen gesehen:

Bild

Ein bisschen Grundierung solange das Blech noch blank ist:

Bild

Jaaa sehr professionell grundiert, nicht wahr? ;)

Bild


Weiter geht es mit etwas Befundung,
hier diesmal der vordere Schweller der Beifahrerseite:

Bild

Da wurde auch schon dran gewerkelt:

Bild

So sieht die besser gemachte Stelle der Fahrerseite aus,
komisch dort sieht man eine saubere Kante:

Bild


Also mal den Bollen Unterbodenschutz heiß gemacht,
damit der sich besser wegmachen lässt:

Bild

Ja das war ein Brocken:

Bild

Da muss ich mir was einfallen lassen,
dass sollte ganz anderst aussehen:

Bild


So sieht übrigens der Arbeitsplatz aktuell aus,
dass kann man ich so auf Dauer nicht lassen:

Bild


Die Grundgestelle sind ja noch da:

Bild

Irgendwie sowas in der Richtung wird es wohl werden,
dass muss aber erst noch im Detail überlegt und durchdacht werden.

Deshalb bin ich wohl kein Maler geworden:

:lol:

Bild



Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 27. Mär 2018, 18:59

Hallo zusammen,

heute ging es wieder minimalst weiter,
der Rollwagen muss weg:

Bild

Ging ohne Probleme:

Bild

Also raus mit dem Gestell:

Bild

Wie es bei so einem Projekt immer ist,
wird sofort wieder alles Belagert...
...der Himmel ist nun mobil :-)

Bild


So hat das schon lange nichtmehr ausgesehen,
leider kommt jetzt nicht der fertige Rahmen drunter:

Bild


Für einen G-Kollegen habe ich noch etwas nachgeforscht
und zwar geht es um die Kabel in der B-Säule:

Entfernt man den Stopfen:
Bild

Bild

Kann man mit den Fingern die Kabel ertasten,
endlich ist das Rätsel auch gelöst.



Ansonsten ist nun die Stelle frei an die ich erstmal rankommen wollte:

Bild

Es geht um die vorderen/hinteren zwei Aufnahmepunkte der Karosserie:

Bild


Dort möchte ich das Drehgestell anflanschen:

Bild

Und hinten:

Bild


Nun geht es weiter mit messen und überlegen:

Bild

Vorne 35cm:

Bild

Hinten 45cm:

Bild

Bild

Macht 10cm Höhenunterschied, dass habe ich für ein wichtiges Maß gehalten,
daher wurde das mal ermittelt.

Hier noch die Ausbeute des heutigen Tages,
nun kann ich den ersten Stahl ordern:

Bild


Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 4. Apr 2018, 19:05

Hallo zusammen,

gestern war ich anderwaltig eingespannt,
daher ging es heute als Ausgleich etwas weiter.


Mein örtlicher Stahlhändler verlangt für Stahlprofile
ein halbes Vermögen, da lohnt sich der bequeme Kauf vom Sofa aus.

Der Paketmann hat dafür sichlerlich keine Freude an diesen Paketen:

Bild

Der Händler ist dieser, einen günstigeren habe ich nicht gefunden,
die Lieferung war schnell und problemlos:

http://stores.ebay.de/groupmg-sales-and ... 7675.l2563

Hier ist also der Stahl aus dem mein Drehgestell gebaut werden soll:

Bild

Also erstmal die Bandsäge rausgekramt und an 10mm Flachstahl,
noch final justiert:

Bild

Geht für die kleine Maschine erstaunlich gut,
vorallem ohne Staub und viel Dreck:

Bild

Auf ca. 10cm breite 0,5mm Abweichung, dass ist mehr als gut:

Bild

Auch der Schnitt ansich ist sauber, liegt auch bisschen an den feinen Zähnen?

Bild


Solange die Säge alleine ihre Arbeit macht,
kommen die alten Halter der Längsverbindung weg:

Bild

Mal sehen, als was diese wieder verwendet werden können,
da findet sich sicherlich mal ein Projekt:

Bild

So ist nun die Grundlage geschaffen für das neue Gestell:

Bild

Diesmal werde ich die Längsverbindung professioneller angehen,
dass wird richtig massiv und stabil:

Bild

60x60mm Vierkantrohr drüber kommt 70x70mm,
dass ist die gleiche Größe wieder Motorständer selbst hat:

Bild

Aus zwei mach, vier:

Bild

Bild


So kurz zusammenräumen und schon ist der heutige Tag in der Werkstatt wieder vorbei,
in der Zeit konnte ich meine Überlegungen etwas verfeinern.
Soll heißen, dass Gestell ist nun langsam gedanklich fertig konstruiert, sodass es bald ans bauen gehen kann.


Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 9. Apr 2018, 19:58

Hallo zusammen,

morgen bin ich wiedermal verhindert,
daher habe ich mir heute etwas Zeit aus den Rippen geschnitten,
sonst wäre ja eine Woche Pause, nicht gut wäre das :-).

Die unteren Vierkantrohre passen nicht in das Gestell,
dort sind die Schrauben der Rollen im Weg:

Bild

Also mal etwas von Chinagammelfarbe weggebürstet:

Bild

Und die Butterstahlschrauben durch ein paar Schweißstellen ersetzt,
dass stinkt und qualmt ganz schön, sieht man hier am Foto ein bisschen:

Bild

Nun passt es auch mit dem Rohr:

Bild

Um ausreichend Platz für die Drehung zu haben,
muss das Gestell höher werden:

Bild

Markieren, schadet nie ;-)

Bild

Beide sind nun einen Kopf kürzer:

Bild


Hmm die Rohre die dort eingeschweißt werden sollen, sind etwas krumm?

Bild

Also aus der Holzmannsäge alles rausgeholt was geht:

Bild

Hätte ich echt nicht gedacht, dass das so gut geht:
Bild

Ziel erreicht zwei gerade gesägte Stücke und gleichlang sind die auch noch,
besser geht´s nicht:

Bild


Durch das damalige Strahlen sind die Drehflächen ziemlich mitgenommen:

Bild

Diese habe ich noch etwas glatt geschliffen, damit das ganze am Ende gut läuft,
zumindest dann, wenn am Fett nicht gespart wird.
:roll:

Bild

Passt:

Bild


So wird das mal irgendwann aussehen:

Bild


Aber nicht mehr heute, aufräumen und Feierabend.

Habt ihr noch Tipps oder Anregungen zum Gestellbau,
bin immer froh über Ratschläge, aber auch gerne Kritik,
die meisten Arbeiten mache ich ja auch zum erstenmal.

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 17. Apr 2018, 19:36

Hallo zusammen,

erstmal war ich am Freitag etwas beim shoppen,
war echt schwer im Werkzeug/Eisenwarenladen nur diese paar Schrauben zu kaufen:

Bild

Wem sag ich das, ich denke das kennt hier wohl jeder,
aber ich war stark und habe wirklich nur die Schrauben gekauft :lol: .



Heute ging es an die Grundplatten der späteren Aufnahe an den Gestellen,
daher erstmal die Flacheisen beidseitig angefast:

Bild

Nicht schön aber selten:

Bild

Heften, dass ganze beidseitig damit das Ding halbwegs gerade bleibt:

Bild

Im Anschluss wird geschweißt, bei der Materialstärke was das Gerät hergibt:

Bild

Etwas verputzen:

Bild

Unglaublich was dabei an Staub und Co frei wird,
da zeigt mein alten Toughbook seine stärken ganz klar auf:

Bild

Erste Anprobe, so habe ich die Punkte für die Schrauben markiert,
ganz einfach ohne Messerei:

Bild


Nun müssen da die Löcher rein, hier sieht man das Setup,
mal sehen wie sich der Schrauber schlägt:

Bild

Das ersten beiden Löcher gingen schonmal ganz gut:

Bild

Auch Nr.8 ging noch gut, der 3AH Akku hat aber nicht ganz gereicht,
ich bin mir auch nicht sicher ob der voll war:

Bild

Auch die Ruko Lochsäge hat sich super geschlagen,
dass Teil hat den Härtetest bestanden:

Bild

Die Teile kommen in die Messieschublade, vielleicht brauche ich sowas mal?
;)
Bild

Jedenfalls sind nun alle 8 Löcher an Ort und Stelle:

Bild

Schrauben durchstecken und verschrauben:

Bild

Und direkt im Anschluss verschweißen:

Bild

Die Schweißspritzer noch kurz abschleifen und fertig sind
die Grundplatten für die weiteren Arbeiten:

Bild


Kaum zu glauben, aber mehr habe ich heute nicht geschafft,
die guten 2 Stunden waren wie im Flug vorbei.

Weiter geht´s nächste Woche.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Mr_P » Di 17. Apr 2018, 22:18

Servus,

was hast du denn da für Schrauben genommen? Der Farbe nach sieht es nach verzinkten Stahlschrauben aus. Ist das nicht beim schweißen hochgiftig? :?:

Gruß
Andi
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 18. Apr 2018, 18:48

Hallo Andi,

ja sind normale Schrauben, also regulär verzinkt nach der Herstellung.

Giftig, ist das bestimmt alles ein bisschen, aber das ist ja heutzutage jedes Auto auch,
mehr als Zinkfieber wird es nicht geben denke ich.

Waren ja nur 8 Schrauben und das kurz vor Feierabend, da sehe ich das nicht so eng.

Wenn es jemand genau sagen kann, haut mal raus, was da so passiert?

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon berlinerbaer » Mi 18. Apr 2018, 22:44

Daß man die dabei entstehenden Zinkverbindungen nicht auf Lunge ziehen sollte, ist ja klar.
An der frischen Luft schweißen oder Schweißmaske mit Atemluftzuführung von hinten.

Wenn das jetzt ne zertifizierte Naht für einen Reakor-Druckbehälter werden sollte, müsste das Zink runter, damit es nicht mit in die Schweißnaht gerät, denn dadurch verschlechtern sich die Festigkeitswerte.

Aber ich denke, mal schnell ein paar Schrauben anbraten, das passt schon.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon urmel » Do 19. Apr 2018, 10:22

Das Zink löst eingeatmet das so genannte Zink- oder Gießereifieber aus. Das geht aber von alleine wieder weg.
Kann einem aber schön das Wochenende verderben sowas.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 24. Apr 2018, 19:39

Hallo zusammen,

heute bin ich etwas später als ich geplant hatte aus der Firma gekommen,
auch wenn das Ende heute schon fix geplant war, hat es noch für ein bisschen gereicht.


Dieser Bausatz wird heute wieder komplettiert:

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Dazu kommt erstmal die Chinafarbe runter,
kaum zu glauben aber die Farbe hält echt super:

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Nachdem ich mir gleich die Hand mit ein paar Schweißspritzern verbrannt habe,
wird es glaube ich langsam Zeit für dünne Lederhandschuhe.
Kann einer von euch da was empfehlen?

Naja lernen durch Schmerz, führt hier nur bedingt zum Ziel,
die Teile fügen sich dennoch gut zusammen:

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Die Aufnahe der Drehachse wird so angeschweißt, dass diese bestmöglichim Wasser ist:

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Wird schon passen, dass Ding fliegt ja später nicht auf den Mond...

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Ob mein Plan funktioniert, wird sich zeigen, baaaaald werde ich es wissen:

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und fertig:

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Rein mit den Halteplatten, dann muss ich die endlich nicht dauernd aus dem Weg räumen:

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Das Rechteckrohr für die vordere Aufnahme wird noch gebohrt:

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Und verschraubt:

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Hier soll in der Zukunft die Verbindung hergestellt werden,
da muss ich aber noch scharf nachdenken, oder ihr helft mir auf die Sprünge:

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Von der Mitte der Schraube sind es zur Außenkante der Karosserie ca. 40cm.

Wenn ich nun von der Unterkante des Aufnahmerechteckrohres +50cm zur Oberkante der Rollgestelle rechne,
müsse das später doch mit dem Drehpunkt sauber passen oder nicht?
(10cm Puffer, wegen etwaigen Spiel im Gestell bzw. den Aufnahmen und co.)

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Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Würde mich freuen, wenn ihr mir da gedanklich vom Schlauch runterhelfen könntet,
auf dem ich aktuell stehe...

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon enebk » Di 24. Apr 2018, 22:11

Hansele hat geschrieben:Nachdem ich mir gleich die Hand mit ein paar Schweißspritzern verbrannt habe,
wird es glaube ich langsam Zeit für dünne Lederhandschuhe.
Kann einer von euch da was empfehlen?


In meinem Ausbildungsbetrieb hatten wir immer Handschuhe von Weldas, für MIG/MAG ein grobes Modell "10-2392 MIT".
Für privat habe ich mir die etwas bequemeren "10-2178" (für Elektrode) sowie die feineren "10-1005" (für WIG) geholt, kann mich nicht beschweren. Habe auch ein Paar der "10-2178" an meine Eltern für den Kamin verschenkt, so einen bequemen und haltbaren Handschuh hatten sie noch nie.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » So 29. Apr 2018, 11:56

Hallo zusammen,

@ enebk:
Danke für den Tipp, mal schauen ob ich die hier in der Gegend
mal anprobieren kann, ansonsten wird´s ein Schuss ins blaue.

Würden die WIG-Handschuhe mit den schweren MAG-Spritzern auch klarkommen,
ohne das diese gleich durchbrennen?



Anonsten hat von euch keiner eine Idee zur Geschichte mit dem Drehpunkt?

Vermutlich werde ich es am Montag sonst auf die harte Tour lernen,
oder zumindest den Grundstein dafür legen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon enebk » So 29. Apr 2018, 15:43

MAG-Spritzer sollten bei deiner Anwendung kein Problem sein, du schweißt ja auch nicht mit deutlich >250A nehme ich mal an. Wenn man aber lange die Nicht-Brenner-Hand in Lichtbogennähe bzw. an heißen Bauteilen entlang führt merkt man schon die fehlende Wärmeisolierung, daher habe ich für jeden Zweck eigene Handschuhe.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon wink » Do 3. Mai 2018, 10:15

So, jetzt habe ich die letzten 2 Wochen damit verbracht das Thema hier in den Pausen zu lesen.

Meinen allergrößten Respekt für die Planung und Durchführung!
Ich glaube ich hätte längst aufgegeben oder mich heillos verzettelt beim Zusammenbau.
wink
 
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Propeller » Do 3. Mai 2018, 18:25

Noch mal zum Thema Zinn und Un-sinn:

Bastelbruder hat geschrieben:Mit der Horrorstory vom Böhsen Zinn kann ich mich nicht so ganz anfreunden. Erstens ist Karosserie-Schmierzinn 40%ig, das besteht also zu 60% aus dem ab April hochgiftigen Blei. Blei wird mit Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid ziemlich passiv. Und zudem wird Eisen gern verzinkt um den Rost zu bändigen. Zwischen Zinn und Zink ist kein so großer Unterschied, anständig verzinntes Weißblech rostet auch nicht. Zumindest wachsen kleine Verletzungen nicht weiter.
Daß das Blech unter dem Zinn wegrostet habe ich noch nicht gesehen.


Oh, doch: Das habe ich schon des öfteren gesehen. Ich vermute allerdings, daß es weniger mit elektrolytischer Korrosion als mit Chloridkorrosion zu tun hat.
Salzsäurehaltige Flußmittel waren schon immer sehr beliebt und wenn da ein paar Chloridionen in der Stahloberfläche verbleiben ergibt das einen Quell steter Freude. Ich bin vom Verzinnen vollkommen weg und arbeite nur noch mit vernünftiger Spachtelmasse, die nach entsprechend sorgfältiger Vorarbeit nur sehr dünn aufgetragen wird. Dann hält das auch. Anders sieht das aus, wenn man an seinem Auto mit dem Zeug Stukkateursarbeiten macht. Ab einer gewissen Stärke gibt es Schwundrisse oder die dicke Schicht ist so unflexibel, daß sich mit der Zeit Risse bilden, in die das Wasser reinkriecht.
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