Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Finger, Sven, TDI, Heaterman, Marsupilami72, duese

Azze
Beiträge: 2925
Registriert: Di 13. Aug 2013, 09:53

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Azze »

ohu hat geschrieben: ↑Mo 8. Sep 2025, 12:26 Alternativ die Tischplatte aussteifen, z.b. durch von unten angeleimschraubte Hartholzleisten.
Das führt dann halt im Zweifel zu Resonanz in einer anderen Frequenz. Wären evtl ein oder zwei Vierkantrohre mit Sand gefüllt und darunter geschraubt eine Lösung?
ohu
Beiträge: 480
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 08:59
Wohnort: Bruckmühl

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von ohu »

Azze hat geschrieben: ↑Mo 8. Sep 2025, 13:49
ohu hat geschrieben: ↑Mo 8. Sep 2025, 12:26 Alternativ die Tischplatte aussteifen, z.b. durch von unten angeleimschraubte Hartholzleisten.
Das führt dann halt im Zweifel zu Resonanz in einer anderen Frequenz. Wären evtl ein oder zwei Vierkantrohre mit Sand gefüllt und darunter geschraubt eine Lösung?
Wahrscheinlich wäre die Vierkantrohrlösung ebenfalls erfolgreich, da auch diese die Steifigkeit erhöhen. ;)

Resonanzen bekommt man eh nie weg. Man kann sie nur in Bereiche schieben, die nicht stören bzw. nicht zur Anregung passen. Der Sand dämpft durch Energie-"vernichtung", erhöht aber auch die Masse und setzt damit die Eigenfrequenz herunter. Eigentlich will man diese erhöhen, da i.d.R. die Anregungsenergien geringer werden.

Man könnte sich auch die Schwingform der Platte ansehen (mittels Highspeedkamera Wellen und Täler erfassen) und gezielt aussteifen. Bei der vorliegenden, einfachen Geometrie lässt sich das auch schätzen.
Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 13305
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Bastelbruder »

Für die Schwingform reicht etwas Sand (und ein kleiner Rand um den Tisch. Ein kleiner, erhabener Rand ist sowieso empfehlenswert damit man nicht so viel am Boden suchen muß.
Chladni-Figuren
Benutzeravatar
MatthiasK
Beiträge: 4232
Registriert: Mo 19. Aug 2013, 22:12

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von MatthiasK »

ohu hat geschrieben: ↑Mo 8. Sep 2025, 12:26 Alternativ die Tischplatte aussteifen, z.b. durch von unten angeleimschraubte Hartholzleisten. Kann man auch bei allen anderen Dröhnplatten machen, sofern es der Funktion keine Einschränkungen macht.
Ich kenne das Prinzip von der Modellbahn. Bei manchen Modulen sind unter dem Trassenbrett Aussteifungsleisten, diese sind leise. Bei manchen Modulen fehlen diese, diese Module sind laut. Ich habe mal einen Hör-Test gemacht, ich lag zu 100% richtig.
ohu
Beiträge: 480
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 08:59
Wohnort: Bruckmühl

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von ohu »

Bastelbruder hat geschrieben: ↑Mo 8. Sep 2025, 18:36 Für die Schwingform reicht etwas Sand (und ein kleiner Rand um den Tisch. Ein kleiner, erhabener Rand ist sowieso empfehlenswert damit man nicht so viel am Boden suchen muß.
Chladni-Figuren
Oh. Das geht ja auch vollanalog. Großartig. Kannte das nur in der Hightechvariante.

(Bei sehr leichter Platte bzw schwerem Sand verstimmt sich das System durch den Sand - aber der Fehler ist, denke ich, in diesem Umfeld, gering)
Benutzeravatar
Gobi
Beiträge: 5445
Registriert: Fr 29. Mai 2015, 08:12
Wohnort: Kreuzberg
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Gobi »

Temperatur: gibt es vielleicht versch. Thermostate für den Motor?

Schaltkulisse mit Schaumgummi auspolstern wirkt Wunder!
Benutzeravatar
PowerAM
Beiträge: 4986
Registriert: Di 13. Aug 2013, 23:14
Wohnort: JO62rr

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von PowerAM »

Wenn kein anderer Motor rein gekommen ist, sollte ein riemengetriebenes Gebläse das luftgekühlte Triebwerk kühlen.
Gobi hat geschrieben: ↑Di 9. Sep 2025, 13:32Temperatur: gibt es vielleicht versch. Thermostate für den Motor? [...]
Aus meiner Kindheit sind mir noch vor den Grill knöpfbare Abdeckungen in Erinnerung geblieben, die mit wenigen Handgriffen teilweise oder ganz wieder zu öffnen waren. Es wird sie nicht grundlos gegeben haben.
Robby_DG0ROB
Beiträge: 5122
Registriert: Do 19. Mai 2016, 21:13
Wohnort: Regensburg

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Robby_DG0ROB »

Gobi hat geschrieben: ↑Di 9. Sep 2025, 13:32Temperatur: gibt es vielleicht versch. Thermostate für den Motor?
Das gab es bei den Deutz Motoren, wo zwischen Riemenscheibe und Gebläse eine Föttinger-Kupplung saß, das ist wie ein Wandler, nur ohne Leitrad und kann damit nur Leistung vernichten, aber kein Drehmoment "transformieren". Die Ölzufuhr wurde über ein thermostatisch gesteuertes Ventil gesteuert, was von der Abgaswärme beheizt wurde. Im Störungsfall konnte man das durch Herausnehmen einer Scheibe unter einer Schraube dauerhaft aktivieren. Das wurde aber bei den DDR-Motoren nicht verbaut.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Bild

Der Tisch liegt auf der Wandseite auf einem Winkelprofil aus Alu auf, mit dem er an 4 Stellen verschraubt ist. Vorn ist nur der Fuß und Aussteifungen sind noch keine vorhanden.
Ich habe die Platte jetzt mal an verschiedenen Stellen mit der Hand angeschlagen und erziele ein dem Dröhnen während der Fahrt ähnliches Geräusch, wenn ich auf eine der vorderen Ecken schlage. Wie es aussieht, gerät der Tisch während der Fahrt in Torsionsschwingungen. Das mit den Chladnifiguren sollte ich wirklich mal ausprobieren. Momentan scheitert das aber daran, daß sich hier niemand findet, der den Bus fahren würde, damit ich zum Experimentieren hinten sitzen kann. :oops:
Ob es zielführend wäre, wenn ich als ersten Versuch 2 Hartholzleisten V- förmig von den äußeren Ecken nach innen zur Wandseite verlaufend aufleime? Die Idee mit den sandgefüllten Dämpfern ist auch interessant, aber vorher würde ich gern eine einfachere und optisch diskretere Lösung versuchen.
Den Tisch klappbar zu machen geht nicht ohne weiteres, weil er nicht an den Sitzbänken vorbei passen würde und auch länger als hoch ist. Dann kommt noch das Panel mit den Bedienteilen für Heizung, Wechselrichter, Licht usw. hinzu.

Der Motor hat eine Maximaldrehzahl von 2600/min. Ich schätze die Drehzahl, bei der das ganze in Resonanz gerät, auf irgendwas um die 2400/min. Im 5. Gang, den man auf ebener Strecke ab ca. 50 km/h einlegt, ist die Getriebeübersetzung 1:1. Demnach hat die Kardanwelle die selbe Drehzahl. Also nehme ich an, daß die Resonanzfrequenz des Tisches in der Nähe von einem Vielfachen von 40 Hz liegen muß.

Wegen Temperatur:
Der Motor hat einen permanent vom Keilriemen angetriebenen Lüfter ohne Viscokupplung oder ähnliches. Auch einen Ölthermostaten gibt es nicht.
So eine >Winterschutzmatte< habe ich nicht, aber bei 25°C sollte sowas auch eigentlich nicht gebraucht werden. Ich vermute, die haben die Kühlung einfach so ausgelegt, daß ein vollbeladener LKW bergauf auch bei Sommerhitze noch genug Wärme los wird und fertig. Ich muß mal messen, was die farbigen Bögen der Temperaturanzeige überhaupt in °C bedeuten.

So sieht das Ganze nach einer ca. 8,5km langen Warmfahrrunde aus:

Bild

Bild
Benutzeravatar
Joschie
Beiträge: 2803
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 18:19
Wohnort: JN58FG

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Joschie »

Hallo Peter,

zu deiner Motortemperatur, ich würd da nichts tun.
Lass den Motor so rennen und gut ist.
OK, im wirklichen Winter kann man da wenn man gewillt ist mit einem Abdecker den Lufteintritt in den Motorraum etwas bremsen so das er mehr warme Luft wieder ansaugt.
Aber im Sommer bei Stau bzw. stockendem Verkehr wirst du froh darum sein das er gut kühlt.

Ich kenn das von den Deutz Motoren das die auch meist sehr gut gekühlt sind und problemlos bei 30° und normalem Fahrbetrieb die Hitze weg bekommen.
Hab mal einen Vierzylinder Deutz überführt dessen Kühlgebläse gefressen hatte, war an einem kühlen Novembertag mit Nieselregen, ist nicht mal in die Mitte der grünen Anzeige gekommen.

Noch was zu der Kupplung im Deutz LKW, die wurde aus zwei gründen eingebaut.
Der erste Grund waren die LKW Fahrer die über die Deutz Kisten mehr geschimpft haben als Deutz lieb war, der Spruch hieß ja deswegen "Luft kocht nicht, Luft gefriert nicht, Luft dämmt nicht und Luft heizt nicht!".
Das wurde erst mit einer Gebläsekühlung etwas besser.
Der zweite Grund war das manche Motoren wenn die lange Zeit unterlastig liefen anfingen bläulich zu räuchern mit einer sehr beißenden Note im Abgas. Dies kommt von zu niedriger Verbrennungstemperatur.


Zu deinem Tischgedröhn, spann doch einfach zum Testen oben oder unten ein oder zwei Holzleisten mit mehreren Schraubzwingen drauf, dann weist du gleich obs was bringt oder nicht.

Grüße
Josef
Azze
Beiträge: 2925
Registriert: Di 13. Aug 2013, 09:53

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Azze »

Joschie hat geschrieben: ↑Mi 10. Sep 2025, 17:02 Zu deinem Tischgedröhn, spann doch einfach zum Testen oben oder unten ein oder zwei Holzleisten mit mehreren Schraubzwingen drauf, dann weist du gleich obs was bringt oder nicht.
Die Schraubzwingen würden die Wirkung der Leisten krass verfälschen, weil sie ziemlich schwer sind. Ich würde diesen Versuch eher mit doppelseitigem Klebeband machen, das kommt dann eher hin
Benutzeravatar
Gobi
Beiträge: 5445
Registriert: Fr 29. Mai 2015, 08:12
Wohnort: Kreuzberg
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Gobi »

ich meinte den Wasserthermostat. Aber ich würde das auch nicht all zu sehr überbewerten, andersrum hättest du ein Problem
Benutzeravatar
PowerAM
Beiträge: 4986
Registriert: Di 13. Aug 2013, 23:14
Wohnort: JO62rr

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von PowerAM »

Gobi hat geschrieben: ↑Mi 10. Sep 2025, 19:32 ich meinte den Wasserthermostat. Aber ich würde das auch nicht all zu sehr überbewerten, andersrum hättest du ein Problem
...den gibt es nicht. Der Motor ist zwangsbelüftet und hat nur Öl und Luft.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Gobi hat geschrieben: ↑Mi 10. Sep 2025, 19:32 ich meinte den Wasserthermostat. Aber ich würde das auch nicht all zu sehr überbewerten, andersrum hättest du ein Problem
Der Bus ist luftgekühlt. ;)

Dauerhaft kalt laufen ist auch schlecht für nen Motor, aber ich glaube, der ist tatsächlich so ausgelegt. Ich unternehme da erstmal nichts. Früher oder später kommt ja sowieso der Deutz aus dem Messykabinett rein.
Benutzeravatar
Gobi
Beiträge: 5445
Registriert: Fr 29. Mai 2015, 08:12
Wohnort: Kreuzberg
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Gobi »

:shock: oh!
jodurino
Beiträge: 3527
Registriert: So 17. Nov 2013, 19:43

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von jodurino »

Propeller hat geschrieben: ↑Mi 10. Sep 2025, 21:13
Das mit den Chladnifiguren sollte ich wirklich mal ausprobieren. Momentan scheitert das aber daran, daß sich hier niemand findet, der den Bus fahren würde, damit ich zum Experimentieren hinten sitzen kann
Bau doch eine Kamera mit Aufzeichnung auf dann haben alle was davon
setiherz
Beiträge: 538
Registriert: Di 13. Aug 2013, 09:02
Wohnort: Epfendorf

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von setiherz »

Kenne deinen Motor jetzt nicht genau. Aber wir ( mein Sohn ) hat einen Pinzgauer 710 mit luftgekühltem Benzinmotor. Der wurde bei Teillast auch nicht warm . Den größten Fortschritt brachte ein Thermostat im Ölkreislauf um zumindest dieses auf Betriebstemperatur zu bekommen. Im Winter muss halt großteils die Zuluft abgedeckt werden.

Grüße Steffen
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Der Deutz im Messykabinett hat nen Ölthermostaten und sogar Anschlüsse für einen Öl- Heizungswärmetauscher. Ich bin echt gespannt, ob da tatsächlich Wärme raus kommt. Die originale Roburheizung zapft einfach nur Kühlgebläseluft ab und leitet sie am Krümmer vorbei. Das reicht gerade so zum Frontscheibe frei halten. Wenn es wirklich kalt wird, muß die Standheizung mitlaufen.

A propros Standheizung:
Ich habe mir bei Obelink* einen "Trigasalarm mit externem CO- Sensor gekauft. Der Sensor im Grundgerät erkennt Propan und "Narkosegase". Da diese recht schwer sind, muß das Gerät natürlich in Bodennähe montiert werden, klar.
Wie sieht es aber mit dem CO- Sensor aus? Das Gas ist ja nur sehr geringfügig leichter als Luft. Muß da der Sensor wirklich unter die Decke? Für mich würde es einen gewaltigen Aufwand bedeuten, mit den Kabeln jetzt noch da hinzukommen. Es ginge noch neben der Passagiertür, aber da zieht reichlich Frischluft durch, die das Ergebnis verfälschen würde.
Ein Platz käme noch in Frage, der etwa einen Meter über dem Boden, also ungefähr in der Raummitte ist. Was meint Ihr, ist das als Platz für den CO- Sensor ok?
Das einzige Szenario, das mir für einen CO- Alarm einfällt ist, daß die Standheizung Abgas ansaugt. In diesem Falle würde die Raumluft aber sowieso vom Heizgebläse umgerührt werden.
Hm.


*Danke an Protracker für die Erwähnung. Kannte den Laden vorher noch nicht und bin recht angetan davon.
duese
Beiträge: 6833
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von duese »

Mein Hinterkopf sagt was von Kopfhöhe für CO (und auch O2) Sensoren. 1m trifft recht gut die Mitte zwischen liegen und sitzen, könnte dafür passen.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Dann mache ich das jetzt einfach so.


Nebenbei habe ich spaßeshalber eben mal den Chatbot befragt:
Gute Frage – bei Kohlenmonoxid (CO) lohnt es sich, den Sensor wirklich überlegt zu platzieren, weil das Gas heimtückisch ist:

Eigenschaften von CO:
CO ist etwas leichter als Luft, verteilt sich aber sehr schnell gleichmäßig im Raum. Deshalb ist es nicht wie Propan (unten montieren) oder Rauch (oben montieren), sondern kann praktisch überall gefährlich sein.

Empfohlene Montagehöhe:
Hersteller von CO-Meldern empfehlen in der Regel:

In Atemhöhe während des Schlafens (also etwa in Kopfhöhe im Bett, ca. 0,75–1,5 m).

Nicht direkt unter der Decke (das ist eher für Rauchmelder).

Nicht direkt am Boden.

Möglichst zentral im Aufenthaltsbereich, aber mindestens 30–50 cm Abstand zu Decke, Wänden oder Möbeln.

Für dein Wohnmobil (2 m Innenhöhe):
Ein Meter Höhe, also die Raummitte, ist optimal – dort entspricht es in etwa Atemhöhe beim Sitzen/Schlafen.
Wenn du in deinem Wohnmobil feste Schlafplätze hast, macht es Sinn, den Melder in Kopfnähe der Schlafplätze an der Wand zu montieren (ca. 1,2–1,5 m).

Zusätzliche Tipps:

Nicht direkt über oder neben Gasherd, Kühlschrank oder Ofen, damit der Melder nicht durch kurzzeitige Abgase falschen Alarm schlägt.

Möglichst nicht in Ecken oder hinter Vorhängen (CO verteilt sich dann schlechter).

Prüfe die Herstellerangaben deines Sensors – manche geben sehr klare Vorgaben.

👉 Kurz gesagt: Ja, 1 m Höhe in der Raummitte ist absolut geeignet. Wenn möglich, zusätzlich in Schlafplatznähe.
Klingt vernünftig.
unlock
Beiträge: 1274
Registriert: Sa 31. Dez 2016, 19:21

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von unlock »

Propeller hat geschrieben: ↑Di 16. Sep 2025, 23:44 Der Deutz im Messykabinett hat nen Ölthermostaten und sogar Anschlüsse für einen Öl- Heizungswärmetauscher. Ich bin echt gespannt, ob da tatsächlich Wärme raus kommt.
Da wird im Winter nicht viel rüber kommen da das Öl durch den Motor gut gekühlt wird. So etwas ist zur Kühlung im Sommer gedacht wo die Umgebungstemperatur schon hoch ist und möglicherweise ein Turboladerlager nebst Kolbenböden auch gekühlt werden möchte.
Nicht zu vergessen: der Wärmetauscher wird wie im Großen Wasserkühlkreislauf erst bei Wärmeüberschuss bedient, also wenn das Thermostat öffnet.
Benutzeravatar
Joschie
Beiträge: 2803
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 18:19
Wohnort: JN58FG

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Joschie »

Propeller hat geschrieben: ↑Di 16. Sep 2025, 23:44 ... und sogar Anschlüsse für einen Öl- Heizungswärmetauscher. Ich bin echt gespannt, ob da tatsächlich Wärme raus kommt....
Willst ne ehrliche Meinung hören, lass die Anschlüsse zu. Spar dir die Arbeit.

Bin einen Winter auf einem Magirus Eckhauber Winterdienst gefahren.
Ich kann mich nur wiederholen:
"Luft kocht nicht, Luft gefriert nicht, Luft dämmt nicht, Luft heizt nicht!"
Ohne funktionierende Standheizung bist auf dem Hobel verfrohren obwohl du aus dem F8L das letzte quändtchen Leistung gewürgt hast.
Im Sommer soll er dafür gut geheizt haben.

Dannach durfte ich dann MistAusNürnberg fahren, F8 und Kurzhauber, das war ganz was anderes.

Grüße
Josef
Benutzeravatar
Desinfector
Beiträge: 13758
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 07:50
Wohnort: ___3,1415(...)___

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Desinfector »

statt mit ner Decke rumzu tüdern,
könnten da in der Front nicht sowas wie verstellbare Lamellen komfortabler sein?
Wenn kalt dann zu?
Robby_DG0ROB
Beiträge: 5122
Registriert: Do 19. Mai 2016, 21:13
Wohnort: Regensburg

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Robby_DG0ROB »

Bei der Bw hatten wir den Deutz-LKW 110-17 mit BF6L913. Der hatte auch als Heizkörper nur den Ölkühler und keine Standheizung o.ä. Es hat zwar ewig gedauert, bis das Thermostat das Öl durch den Ölkühler bzw. den Heizungskühler geschickt hat, aber dann war es kaum dosierbar. Man musste die Innentemperatur über den Fenster regulieren. Von mangelnder Heizleistung kann also ganz sicher keine Rede sein. Diese Kübel waren dennoch bei der Truppe äußerst unbeliebt und wurden weitgehend gemieden.
sysconsol
Beiträge: 4650
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von sysconsol »

Propeller hat geschrieben: ↑Mi 10. Sep 2025, 15:19 Das mit den Chladnifiguren sollte ich wirklich mal ausprobieren. Momentan scheitert das aber daran, daß sich hier niemand findet, der den Bus fahren würde, damit ich zum Experimentieren hinten sitzen kann. :oops:
Ich würde einen leistungsfähigen Subwoofer zur Anregung nutzen.
Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 13305
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Bastelbruder »

Der Woofer heißt Bodyshaker. Und hat bei Jump-GTIs gern zu Rissen im Bodenblech geführt.
Benutzeravatar
Raja_Kentut
Beiträge: 2049
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 13:11
Wohnort: Veitsbronn-Bernbach

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Raja_Kentut »

wegen dem Dröhntisch, evtl bringt es schon was die Winkelleiste an der Wandseite mit Moosgummi zu belegen.
Das Tischbein mit Gummipömpeln ( die mit eingebauten Gewindebolzen ) vom Boden entkoppeln, den möglicherweise hilfreichen Sand dann ins Tischbein.
Vielleicht reicht auch Moosgummi am Bein oben und/oder unten alleine schon aus…
Benutzeravatar
Wulfcat
Beiträge: 3816
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 22:43
Wohnort: Neuss, NRW, Dland,Kontinent Europa, Planet Erde, 3ter Planet Solsystem, Nördliche Spiralarm Milchstr

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Wulfcat »

Da hier im Forum gerne Probleme mit maximalem einsatz von Technik erschlagen werden, habe ich einen Vorschlag ;) :
Bodyschaker unter den Tisch schrauben+Mikrophon. Dann das Ganze zum entdröhnen gegenphasisich ansteuern.
Vielleicht kann man dann den Tisch auch zum gesammt ent Lämen der ganzen Fuhre nutzen.......

Duck und wech....
Benutzeravatar
Desinfector
Beiträge: 13758
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 07:50
Wohnort: ___3,1415(...)___

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Desinfector »

Robby_DG0ROB hat geschrieben: ↑Do 18. Sep 2025, 07:14 Bei der Bw hatten wir den Deutz-LKW 110-17 mit BF6L913. Der hatte auch als Heizkörper nur den Ölkühler und keine Standheizung o.ä. Es hat zwar ewig gedauert, bis das Thermostat das Öl durch den Ölkühler bzw. den Heizungskühler geschickt hat, aber dann war es kaum dosierbar. Man musste die Innentemperatur über den Fenster regulieren. Von mangelnder Heizleistung kann also ganz sicher keine Rede sein. Diese Kübel waren dennoch bei der Truppe äußerst unbeliebt und wurden weitgehend gemieden.
aber statt 20meilen zu marschieren nimmt man den bestimmt gerne
Robby_DG0ROB
Beiträge: 5122
Registriert: Do 19. Mai 2016, 21:13
Wohnort: Regensburg

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Robby_DG0ROB »

Ich habe den Schein auf so einem Teil gemacht und hatte lange Zeit auch noch keine Einweisung auf den "1017", so dass ich den schon benutzt hatte. Ich kannte den Motor auch schon von unseren 60 kW Stromerzeugern.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Ich sitze gerade an der Planung und Beschaffung der Brauchwasseranlage.
Dieser Wassertank hier passt sehr gut ins Staufach. Dort könnte ich ihn mit zwei Spanngurten fest machen , so daß er sich zum Saubermachen schnell ausbauen ließe. Die 89 Liter sollten ein paar Tage reichen, wenn es nur für zwei Personen zum Geschirr abwaschen, Hände waschen und ne schnelle Katzenwäsche zwischendurch dienen soll -denke bzw. hoffe ich. Zum Kochen nehmen wir wohl lieber Wasser aus Flaschen, weil das da im Tank bestimmt nicht lange hygienisch bleibt.
Im Urlaub habe ich spontan zugegriffen und diese Pumpe hier eingepackt. Dazu kommt noch so ein Druckspeicher. Damit kann ich dann einen normalen Küchen- Wasserhahn verwenden.
Noch nicht ganz klar ist mir, wie ich den Trockenlaufschutz bei leerem Tank realisiere. Erste Überlegung: Einen Füllstandssensor und die Spule eines Relais so an die Pumpe anklemmen, daß beides nur bei eingeschaltetem Druckschalter besaftet wird und dann den Motor über die Kontakte des Relais laufen lassen. Vielleicht könnte man den Öffnerkontakt dann gleich noch für eine Warnlampe nutzen. So wäre das Ganze erstmal ruhestromfrei, so lange der Tank voll ist. Am Liebsten würde ich einfach nur nen Schwimmerschalter nehmen und fertig, aber ich habe keinen gefunden, der die Leistung der Pumpe ab kann.
Hat irgendwer eine bessere Idee?

Nächste Frage: Würde es funktionieren, wenn ich so einen kapazitiven Näherungssensor an den dünnwandigen Plasteschlauch lege, um zu erkennen, ob Wasser drin ist oder nicht?
Danke schonmal.
duese
Beiträge: 6833
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von duese »

Ich würde das ganze so simpel wie möglich halten. Auch brauchst, willst Du nicht den selben Durchfluss wie zu Hause in der Küche haben. Je weniger Dein Durchfluss, desto weniger der Verbrauch beim Händewaschen. Und die Zeit, bis der Topf oder Zahnputzbecher voll ist, stört mich im Urlaub auch nicht, wenn die länger ist.

Einfach wäre Campingwasserhahn mit Ventil und Schalter. Dann brauchst Du noch eine kleine Tauchpumpe. 12V hast Du eh. Fertig. Trockenlaufschutz kannst Du Dir sparen. Das macht der Benutzer. Wenn kein Wasser kommt, Hahn zu. Hilfreich ist da noch, wenn die Pumpe vom Hahn aus zu hören ist. Die Pumpe hat schon über 40 Jahre inkl. Betrieb mit Kindern überlebt.

Wenn Du hauptsächlich am Campingplatz bist, brauchst Du eh nicht so viel Wasser. Handewaschen und Zähneputzen passiert meist im Waschhaus.

Unser Wohnwagen hat so einen Kanister:
https://www.campingwagner.de/product_in ... qMQAvD_BwE
Ich dachte zwar, wir haben 20 Liter, habs aber nie nachgemessen, können auch 15l sein, wie abgebildet. Mit Wasser für hin und wieder Nudeln und regelmäßig Tee kochen und ein bisschen Hande waschen und Zähne putzen, muss ich den mit zwei Erwachsenen und Kleinkind etwa einmal pro Woche nachfüllen.

Vorteil des Kanisters gegenüber dem Tank, Du kannst ihn zum Auffüllen einfach rausnehmen und zum Wasserhahn tragen. Für einen Tank brauchst Du eine Gieskanne oder ähnliches.
Nachteil dieses konkreten Kanisters im Wohnwagen: zur Fahrt darf er nur etwa halb voll sein, sonst schwappt es etwas raus.

Die Anlage in unserem Wohnwagen ist seit über 40 Jahren unverändert. Das Wasser wird zum Kochen inkl. Tee und gelegentlich Zähneputzen verwendet. Nur zum direkt Trinken holen wir das Wasser in Flaschen vom Sanitärhaus. Der Kanister wird nur beim füllen ausgeschwenkt, kann über den Winter austrocknen und die Leitungen zu den zwei Zapfstellen werden am Beginn der Saison eine Minute oder so gespült. Nie irgendwelche Probleme gehabt.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Nuja, die Pumpe und der Wasserhahn liegen ja nun bereits da...
Bei einem solchen "Hauswasserwerk"- System kann ich einen normalen Baumarktwasserhahn nehmen und die Durchflussrate ist sehr leicht fein dosierbar. Gefiel mir einfach.
Benutzeravatar
barclay66
Beiträge: 1386
Registriert: Di 13. Aug 2013, 04:12
Wohnort: im Speckgürtel Münchens

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von barclay66 »

Bei einem 89l-Tank würde ich in Bezug auf Verhinderung von Biofilm-Bewuchs und Säuberung ins Grübeln kommen. Da erscheint mir die Lösung von duese deutlich praktikabler.
Zudem: Wäre der Tank halb voll, würden sich während der Fahrt mal eben ~45Kg Gewicht dynamisch hin und her bewegen. Das stelle ich mir auch problematisch vor, sofern der Einbauort relativ hoch sitzt.
Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 13305
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Bastelbruder »

Und der Druckbehälter könnte eine PET-Mehrwegflasche sein, in deren aufebohrtem Originaldeckel ein T-Stück festgeschraubt ist.
Hausmeister
Beiträge: 508
Registriert: So 11. Aug 2013, 20:24

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Hausmeister »

Wie löst du dass mit dem Abwasser?
Und ich würde empfehlen, einen Hauptschalter für die Pumpe einzubauen! Sonst flutet dir bei einem Leck das Mobil.
sirell
Beiträge: 1831
Registriert: Mi 8. Apr 2015, 13:38
Wohnort: DE/Herzogenaurach

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von sirell »

Bastelbruder hat geschrieben: ↑Fr 26. Sep 2025, 12:49 Und der Druckbehälter könnte eine PET-Mehrwegflasche sein, in deren aufebohrtem Originaldeckel ein T-Stück festgeschraubt ist.
Sodastream Flaschen eignen sich auch. Ventil ab, durchbohren (alles raus), T-Stück einlöten. Wieder drauf, Fertig.
So hab ich das bei der Terrariumbewässerung gemacht. Ich traute dem übergang PET-T-Stück nicht so...
Um "totes Wasser" zu vermeiden habe ich im T-Stück ein Messingblech eingesetzt das den Abgang in die Flasche halbiert aber einen Durchfluss erzwingt.
Damit hat man entsprechend Durchfluss. Das machen die Trinkwasserdruckgefäße ähnlich:
Eingang ist ein Steigrohr, Ausgang ist direkt unten für vollständige Entleerung. Deswegen haben die Dinger auch ne vorgeschriebene Einbaulage.
Benutzeravatar
Propeller
Beiträge: 3766
Registriert: So 29. Sep 2013, 09:40
Wohnort: 17252
Kontaktdaten:

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Propeller »

Ein Hauptschalter kommt auf jeden Fall dazwischen.
Als Druckspeicher möchte ich schon lieber ein Gefäß mit Membran, da Luft sich im Wasser löst und und deshalb langsam aus dem Speicher verschwindet. Das Problem kenne ich vom Brunnen, wo ich alle paar Wochen mit dem Kompressor bei muß.
Für das Abwasser habe ich einen Rolltank, der bei Bedarf unter das Auto gestellt wird.
Ob das Schlingern ein Problem wird, muß sich zeigen. Der Tank kommt in ein seitliches Staufach, was sehr weit unten im Fahrzeug liegt und die Kiste hat 2660kg Leergewicht. Wie machen die das eigentlich bei Wohnmobilen mit 250l- Tank? Bei den Tanks, die ich so gesehen habe, waren keine Schlingerwände drin.
MSG
Beiträge: 2732
Registriert: Fr 9. Nov 2018, 22:24
Wohnort: Nähe Dieburg

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von MSG »

Propeller hat geschrieben: ↑Do 25. Sep 2025, 23:11...noch so ein Druckspeicher.
Letztens habe ich ein Video gesehen, wo ein Typ so ein Druckspeicher nach ein paar Jahren zerlegt hat. Das war alles andere als lecker.
Das ist vermutlich auch der Grund, warum ich so etwas bisher noch nicht in einem Wohnwagen oder Wohnmobil gesehen habe.
Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 13305
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Bastelbruder »

Ich plädiere deshalb für die durchsichtige PET-Flasche.
Daß so ein Behälter nach mehreren Wochen keine Luft mehr enthält, ist tatsächlich möglich, aber der aufgeweckte Nutzer sollte den Fehler an Einschaltverzögerung und Laufzeit der Pumpe erkennen. Genauso wie der Vorratsbehälter, Pumpe und die Leitungen sporadisch mit Coregatabs o.ä. gepflegt werden sollten, kann auch der Druck mal abgelassen werden, die Flasche läßt sich dazu einfach abschrauben und vielleicht durch eine Neue ersetzen.
duese
Beiträge: 6833
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von duese »

Als Abwasserbehälter tut bei uns ein 10l Eimer, der drunter gestellt wird. Muss ich seltener leeren als den Frischwasserkanister füllen.

Während der Fahrt wohnt der mit seinen Artgenossen gestapelt im Deichselkasten. Da gibts inzwischen einige:
- Abwasser
- Restmüll
- Wertstoffe (das wird selbst in Italien zwischenzeitlich getrennt)
- Lagerplatz für Sachen wie Wasserwaage, Lappen, Klappspaten und anderes, was dauerhaft im Deichselkasten wohnt, ist logischerweise der oberste Eimer des Stapels
- 2x zur freien Verfügung wie Saubermachen vom Zeug beim Abbau, Einsammeln von Heringen und Zeltschnüren und so.
Mirqua
Beiträge: 998
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 08:53
Wohnort: 15345

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Mirqua »

Ganz ehrlich, spar dir den Tank und nimm einen 15 Liter Kanister.
Ich habe einen Unterflurtank montiert und noch nie benutzt.
In meinem Tank wird eine Tauchpumpe gesteckt und das wars. Kein Druckbehälter, kein Dröhnen solch einer Membranpumpe...

Meine Meinung
Gary
Beiträge: 5949
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 01:02

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Gary »

Villarriba und Villabajo

Während Villarriba noch nach einer perfekten Steuerung sucht, steht Villabajo mit Tauchpumpe und Kanister schon am Strand.

Soll doch die Bestand Pumpe mit dem Wasserhahn ins Gewächshaus ziehen, muss ja keiner an klemmen.
Benutzeravatar
MatthiasK
Beiträge: 4232
Registriert: Mo 19. Aug 2013, 22:12

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von MatthiasK »

Wir hatten im Wohnmobil mehrere verschiedene Pumpen ausprobiert, nachdem die beim Kauf verbaute kaputt ging.

Die Shurflo Membranpumpe funktionierte zwar gut, aber sie brachte die Möbel zum Brummen. Billige Tauchpumpen sind leise, aber bringen kaum Durchfluss. Die beste Lösung war die Comet Tauchpumpe Vip Plus, die noch immer relativ leise war aber brachte trotzdem 1 bar brachte.
Hausmeister
Beiträge: 508
Registriert: So 11. Aug 2013, 20:24

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Hausmeister »

Also ich habe einen 100 l Tank im Wohnmobil und ich merke beim Fahren nichts dass da etwas schwappt oder sich die Fahreigenschaft verändert. Egal wie voll der Tank ist. Zur Pumpe, ich bevorzuge die Tauchpumpe, da wie oben geschrieben ich schon ein Wohnmobil erlebt habe das durch die druckpumpe durch einen Leck das Wohnmobil geflutet wurde.
Allerdings Steuern bei mir die Schalter in den wasserhähnen ein Relais das dann wiederum die Pumpe steuert. Da manchmal diese Mikroschalter aufgrund des hohen Stroms den Geist aufgeben.

Abwasser habe ich auch 100 Liter drin und so ist es maximale was ich mit führe100 Liter.

Ducato 280 6,50 m lang 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht leer etwa 2,5 Tonnen.
Gary
Beiträge: 5949
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 01:02

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Gary »

Im Ducato hast du keine Diagonal Reifen und ein moderneres Fahrwerk. Andersrum betrachtet ist es egal ob der Robur etwas mehr schaukelt als sonst, hört man eh nicht.

Mit fällt da ein Kollege ein mit dem ich auf Schulung war. Er behauptete sein Koffer sei aus Penisleder gemacht, ist er zu klein muss er nur streicheln und der Koffer wird groß.
Die richtige Größe beim Wassertank variiert auch, man ist wohl tendenziell "hinterher" schlau.
Mich
Beiträge: 55
Registriert: So 21. Sep 2025, 19:04

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Mich »

Haben Kraftstofftanks Schwallwände? Die haben ja eine ähnliche Größe. Ich habe einen Transit, da hat der 80l (längs eingebaute) Tank defintiv keine Schwallwände drin. Kann man manchmal beim Bremsen hören: Gluck! Aber erst wenn nur noch zu ca. einem drittel gefüllt. Ist dann auch nicht mehr viel Gewicht, welches schwappt.
Du willst das Wasser ja eh nicht trinken, aber mit mehreren 20l Kanistern könnte man trotzdem verschiedene Wasserquellen auseinander halten.
TDI
Beiträge: 3402
Registriert: Fr 28. Jun 2013, 09:43
Wohnort: plattdeutsches Nordland

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von TDI »

Mein Golf 2 damals hatte nix in der Art.
Wenn der Tank ziemlich leer war, bin ich auf der BAB in einer langgezogenen Linkskurve ein paar mal fast liegengeblieben, weil der Sprit in die falsche Ecke trieb und der Motor „Falschluft“ zog.
Das habe ich bei neueren Autos nicht mehr erlebt. Da scheint also irgendwas in der Art drin zu sein, was das verhindert. Schwallblech würde man es aber vermutlich eher nicht nennen.
Metalfreak
Beiträge: 195
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 15:35
Wohnort: Westlich von Düsseldorf

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von Metalfreak »

TDI hat geschrieben: ↑So 28. Sep 2025, 10:48 Da scheint also irgendwas in der Art drin zu sein,
Ja da ist ein Topf um die Pumpe:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Beruhigungstopf
sirell
Beiträge: 1831
Registriert: Mi 8. Apr 2015, 13:38
Wohnort: DE/Herzogenaurach

Re: Jetzt geht's los: Robur Bus aufbauen

Beitrag von sirell »

Es gibt auch getrennte (Kraftstoff)Tanks links und rechts und es wird mit Saugstrahl (um-)gepumpt.
Nehme an bei KFZ mit recht weit oben liegender Kardanwelle.
Die Autodocs hatten da mal was dazu. Find es nur grade nimmer.

Beim Wassertank könnte man ja ne Filtermatte aus dem Aquarium (einmal ausgekocht) plazieren.
Die würde das bereits gut dämpfen ist aber sehr grob und nimmt nicht viel Volumen weg.
Schwallwand in einem Tank aus PE odgl. stelle ich mir schwierig vor zu befestigen.
Antworten