Audio-Signal Umwandlung

Der chaotische Hauptfaden

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Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » Mi 13. Jun 2018, 19:05

Hallo,

ich habe es mir mal wieder zu einfach vorgestellt. Ich möchte ein Audio-Signal (Cinch) erkennen und habe mal schnell folgende Schaltung zusammengelötet:

AudioSignalErkennung.jpg


Ich habe mal ein Oszi an den Eingang gehängt und quasi keinen Unterschied zum Grundrauschen festgestellt, wenn das Signal leise ist. Aber ich mache bestimmt einen Messfehler.

Die Schaltung funktioniert, aber das Signal muss schon mittelprächtig laut sein, bis es erkannt wird. Da ich mich mit analog-Elektronik fast gar nicht auskenne, wäre ich über Tipps dankbar. A1:PD3 ist der Eingang eines Controllers. In der Software möchte ich dann etwas einschalten, wenn das Signal da ist, und wieder verzögert ausschalten. Das bekomme ich hin. Nur wie erkenne ich auch ein leises Signal?

Viele Grüße,
Andreas
Zuletzt geändert von Bumbum am So 1. Jul 2018, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Audio-Signal Erkennen

Beitragvon Bastelbruder » Mi 13. Jun 2018, 21:32

R15 1 k
C16 10 µF
R10 1 Meg
Macht 200fache Empfindlichkeit (+46 dB)

Apropos: Was tut eigentlich die andere Hälfte des 5532?
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Re: Audio-Signal Erkennen

Beitragvon Bumbum » Do 14. Jun 2018, 18:01

Hallo Bastelbruder,

danke, funktioniert. Ich hab' aber mal "nur" 10k anstatt 1k genommen.

Die andere Hälfte dient als Vorverstärker für das Signal auf das benötigte Level.

Viele Grüße,
Andreas
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Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » So 1. Jul 2018, 19:50

Hallo,

dieses Projekt ist nun weit fortgeschritten. Ich muss mal etwas mehr dazu schreiben. Es handelt sich um vollaktive Lautsprecher. Der Anteil an Altteile-Verwertung liegt allerdings wohl bei <20%. Ich bin mir nicht sicher, ob hier Interesse an einer Vorstellung besteht? Zwei Bilder kann ich mal posten, damit man eine grobe Vorstellung hat:

BlackSevenBack.jpg


BlackSevenBack.jpg


Das Thema "vollaktiv" hat viele Vorteile, allerdings auch den Nachteil, dass ich die Lautsprecher nicht an "normale" Verstärker anschließen kann. Dies wollte ich aber probieren, um diese in meinem 5.1 Setup zu testen, und auch mal mit einem Subwoofer zu betreiben, bei dem mein AVR die Trennung usw. übernimmt. Dafür habe ich mir einfach folgende Audio-Übertrager bestellt:

BlackSevenÜbertrager.jpg


Allerdings ist das Ergebnis grausam. Ca. 50% Störgeräusche und ca. 50% Nutzsignal. Das ist komplett unbrauchbar. Ich habe die runden "Bömbchen" mal aufgemacht. Da sind einfach zwei Übertrager drin und zwei Widerstände. Warum das so stört, weiß ich nicht.

Die Frage ist: Wie kann man es besser machen? Wie baut man einen High-Level-Eingang, der aus einem (eventuell symmetrischen) Lautsprecher-Verstärker-Signal wieder ein passendes Low-Level-Cinch-Signal macht, am besten galvanisch getrennt?

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Hightech » So 1. Jul 2018, 20:13

3 verschiedene Bilder sind interessanter als 3 gleiche Bilder.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bastelbruder » So 1. Jul 2018, 20:36

Der Trafo ist eigentlich die beste Methode der Potenzialtrennung. Wenn da nicht noch irgendwelche magnetischen Störfelder rumschwirren.
Parallel zum Trafo-Ausgang 1 kΩ und dann auf den Verstärkereingang. Am Eingang mindestens 1 kΩ in Reihe, dann funktionieren diese Car-HiFi-Trafos ganz ordentlich.

Störgeräusche? Da war doch was mit dem zweiten OpAmp, ich hab nicht umsonst gefragt. Vielleicht sind die Impulse des Komparators die Störgeräusche? Oder die Übersteuerung des Fox*-Vorverstärkers?
Probier mal ein Taschenradio oder einen analogen Kassettenabspieler als GeräuschSignalquelle. Es ist nicht auszuschließen daß sich die aktuell verwendete Quelle allein zwar schön anhört, das Signal aber eher hochfrequent ist. Dann könnte ein kleiner Tiefpaß vor dem Verstärker wahre Wunder bewirken.

Fox = Einschaltautomatik
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » So 1. Jul 2018, 21:01

Moin,

ja schreib gerne mal mehr drüber was verbaut ist und wie die aktive Weiche gebaut hast usw.

Also dein AVR hat wahrscheinlich auch Cinch out Ausgänge die du nutzen könntest. Aber die sind wahrscheinlich nicht Lautstärke geregelt. Das ist eher selten und bei manchen Stereoverstärkern so wo man vor- und Endstufe auftrennen kann.

Wenn du denn Sub anbinden willst gibts mehrere Varianten.
Wenn du es an die Lautsprecherausgänge deines AVR dranhängen willst ist das aber die denkbar schlechteste. Das mit deinen Übertragern funktioniert nicht. Die sind nur da um ein Cinch Signal von ~ 1 Volt 1:1 galvanisch zu trennen. Die könntest du auch gehimmelt haben bei der Auktion übrigens.
Du müsstest die ~ 30 - 70 Volt die bei voller Lautstärke bei den Lautsprecherausgängen dort rauskommen auf ca. 1 V (ca. Cinch Eingang Niveau) also per Widerstandsteiler runterskalieren. So ähnlich wie bei den Hochpegeleingängen von manchen SUBs.
Aber Qualitätstechnisch ist das nicht so dolle.

Besser wäre es wenn du die Trennung des Subs vor dem Cincheingang deiner Boxen selber vornimmst.
Da gibts mehrere Möglichkeiten :
-Kleine passive Weiche mit ein paar Bauteilen, funzt, habe ich selber schon probiert. Nachteil keine grosse Steilheit. Und man kann halt nicht einfach am Regler drehen sondern muss ein paar Kondis dazuschalten. Falls dichs interessiert such ich die Seite mit den Infos raus.

-Aktive Subwooferweiche.

-Oder falls es ein üblicher aktiver Sub ist einfach per y Cinch Kabel beides dranhängen (Sub und deine Boxen).

Dein AVR hat ja wahrscheinlich auch nur nen Cinchout für den SUB oder ?
Evtl. kann man den AVR nach der Volumenregelung anzapfen, dh. ein geregeltes "Cinch Signal rausführen.

Grüsse Stefan
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » So 1. Jul 2018, 21:27

Moin, hier mal was zu dem Thema

http://www.selfmadehifi.de/schalt.htm#hp-line

Wenn du sicher bist das kein Gleichstromsignal bei deiner Quelle mitgeliefert wird (bei normalen Quellen wie CD usw. ist da keins dabei) kannst du den Kondensator weglassen. Wenn du es mit einem Poti machst dann aber zusätzlich einen Widerstand dazunehmen. Nicht das das Poti mal an der falschen Seite am Anschlag ist und das volle LS Signal an deinen Eingang anliegt...

Die Seite ist übrigens top zum Thema Lautsprecher.

Grüsse Stefan
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Roehricht » So 1. Jul 2018, 22:57

Hallo,
sone Dinger dazwischenschalten. Dann ist Ruhe:

Bild

NFLUes haben zusätzlich noch einen statischen Schirm zwischen den Wicklungen. Damit bekommt man surrende und brummende Verstärker beruhigt. :mrgreen:

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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Fritzler » So 1. Jul 2018, 23:06

Aus nem Verstärker kommt nunmal nen Signal für Lautsprecher raus, da hört man das bisschen Störsignal nicht.
Du willst mit den Übertragern das Verstärkersignal direkt zu nem Linesignal machen.
dDas rauscht/pfeift dann eben, denn der Amp hat die Störsignale ja schon verstärkt.

Aktivsubwoofer mit "high pegel in" greifen das Signal intern über Lastwiderstände ab.
Du brauchst also nen 8 Ohm Widerstand pro kanal und sagen wir noch einen 0,47Ohm.
Beide schalteste in Reihe an den Verstärkerausgang.
Über den 0,47Ohm klemmste den Übertrager.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » So 1. Jul 2018, 23:40

Moin,

naja, hmm sorry Fritzler, die Erklärung kann ich jetzt nicht nachvollziehen...

Die abgebildeten Übertrager die der TE benutzen wollte sind für Cinch Signale ca. 1 Vrmms bei ca. 47k Impedanz ausgelegt. Also von der Drahtstärke bis zur Sättigung usw. Wenn du da 150 Watt (ca 30 Vrumms ;-) Stromspannung dranbläst kann da nix vernünftiges mehr rauskommen... Da kann man ja nicht mal mehr von übersteuern oder verzerren reden ;-).

Bei dem Spannungsteiler würd ich mal mit 15kOhm/1KOhm rumprobieren. Nen Transistorverstärker braucht jetzt soviel ich weiss keine grosse Last ala 8 Ohm um zu funktionieren. Ich denke sowas ist in den Subs mit Hochpegel auch nicht verbaut. Würde ja unnötig Leistung abziehen und die Eingangsimpedanz (und demzufolge auch der Strom der da fliesst) ist bei dem darauffolgenden Verstärker sowieso auch so um die 47K. Also minimaler Strom im Vergleich zu dem was Boxen mit 8/4 Ohm ziehen.
@Röhrricht Du hast aber auch alles rumliegen... Ist ja der Wahn. Ist das Bruel dela champagne ?

Btw: Einer der teuersten Transen Verstärker (MC irgendwas oder waars Krell ?) überhaupt arbeitet mit Übertragern. Was mir gar nicht in mein Wissen passte ;-) Aber letztens habe ich einen Schwung Röhrenradios veräussert und der alte Sachsenhase hat beim anschliessenden Gequatsche gesagt das ich mal probieren sollte einen Übertrager auszuprobieren. Das habe mit der "Betriebsspannung"/"Feld" des Transistors zu tun der somit entkoppelt wäre von den Wechselwirkungen des Lautsprechers (R/L) etc...

Grüsse
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Fritzler » Mo 2. Jul 2018, 07:46

@Kellerkind:
Guck dir das bild der Übertrager an, da hat er Lautsprecherbuchsen rangelötet.
Also das Ganze sollte schon an die Endstufe ran.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon ferdimh » Mo 2. Jul 2018, 09:14

Es ist schon eine gute Idee, den Verstärker etwas niederohmig (muss nicht gleich 8 Ohm sein) zu belasten: Wenn der aus geht, wird der (ungeschirmte) Ausgang hochohmig. Ganz ohne Last wird das Ding anfangen zu brummen. Dafür reichen aber auch 100 Ohm.
Man kann hier nicht genug auf dem Thema "Wie passe ich einen Übertrager an" rumreiten. Am Besten wird der Spannungsteiler um den Übertrager rum verteilt; Für Lautsprecherpegel vielleicht primärseitig 10k in Reihe und sekundärseitig 470 Ohm - 1K parallel. Dann sollte auch der abgef...teste Trafo 20-20000 machen.
Gegen Brumm müssen die Übertrager ein Stück weit von jeglichen Netztrafos weg. Sonst wird das nix. Magnetfelder sind scheiße abzuschirmen.

Btw: Einer der teuersten Transen Verstärker (MC irgendwas oder waars Krell ?) überhaupt arbeitet mit Übertragern. Was mir gar nicht in mein Wissen passte ;-) Aber letztens habe ich einen Schwung Röhrenradios veräussert und der alte Sachsenhase hat beim anschliessenden Gequatsche gesagt das ich mal probieren sollte einen Übertrager auszuprobieren. Das habe mit der "Betriebsspannung"/"Feld" des Transistors zu tun der somit entkoppelt wäre von den Wechselwirkungen des Lautsprechers (R/L) etc...

Das halte ich für Esoterikgeschwurbel. Nicht jeder teure Verstärker ist auch ein sinnvoll konzpierter Verstärker. Sie Gegenaussage ist meiner Meinung nach deutlich näher an der Realität.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » Mo 2. Jul 2018, 19:34

Fritzler hat geschrieben:@Kellerkind:
Guck dir das bild der Übertrager an, da hat er Lautsprecherbuchsen rangelötet.
Also das Ganze sollte schon an die Endstufe ran.


Moin,
und wenn er da ne Drehstromdose anlötet passt das trotzdem auch nicht :lol:
Sorry, die kleinen Übertrager sind wie ich schon schrieb zu galvanischen massetechnischen entkuppelung (kann Brummschleifen verhindern, deswegen u.a. auch gern Autozubehör) von Cinch/Rca wie auch immer "kleinen" (~ 1 Vrmss) Audiosignalen wie sie von CD Playern usw. kommen gedacht. Die gehören definitiv nicht an einen LS Ausgang.
Die sind auch im Verhältnis 1:1 gewickelt. Also pegelst du damit nichts runter. Die verzerren halt schon bei minimalsten Lautstärken. Ich schätze wenn die ca. 5Vrmss sehen wird schon Schluss sein. Er kann sich damit auch seine Eingangsstufe kaputtmachen übrigens.

Die Methode wie von Bastelbruder vorgeschlagen mit einem 1K in Reihe zu den Übertragern müsste funzen. Müsste man mal gucken obs dann nicht ein RL Tiefpass wird.
Ich würd erstmal nen Spannungsteiler machen. Wenns brummt dann denn 100Ohm paralell dazu. Wenns dann noch brummt die Übertrager nach dem Spannungsteiler dran.

Aber das ist eh nicht Sinn der Sache, aber evtl. kann diese Diskussion mal jemand nützen wenn er einen Aktivsub ala Hochpasseingang drannflanschen will.

Grüsse Stefan

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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Fritzler » Mo 2. Jul 2018, 19:45

Du hast aber schon gelesen, dass ich 8R und 0,47R in Reihe geschrieben habe?
Und dass der Übertrager über den 0,47R abgreifen soll?
Nein? Dann lies nochmal :twisted:

Solange er den Amp nicht auf Vollstoff dreht sollt das tun.
ferdimhs Lösung mit 100R und extra Spannungsteiler geht natürlich auch.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » Mo 2. Jul 2018, 20:10

Moin, oh sorry das hatte ich wirklich überlesen, besser gesagt gestern noch gelesen heut schon wieder vergessen ;-).

Edit: Jetzt hatte ich Käse geschrieben

Ja dann würde dass schon eher passen da damit so 1/9 runterskaliert wird. Würde evtl. aber 100 Ohm/10 Ohm nehmen. Das müsste den Amp doch genug belasten.

Grüsse
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Roehricht » Mo 2. Jul 2018, 21:19

hallo,
warum muss das Geraffel unbedingt an den LS Ausgang vom Receiver/Verstärker ran. Das ist ne absolut Notlösung. Fast alle dieser Jubelgerät die mir übern Weg geeiert sind haben einen NF Ausgang der vor den Endstufen rausgeführt ist. Die sind als RCA/Cinch Buchsen ausgeführt mit der alten deutschen Bezeichnung "Line Out" bezeichnet. Zusatzlich noch mit Front, Rear, Center und Sub. Das heisst an diesen Buchsen steht das gleiche Signal wie an den LS Anschlüssen. Nur mit um den vermutlich 30dB geringerem Pegel.

Wenns an den LS Klemmen mit ran soll muss man aufpassen. Viele der Gerät haben Endstufen in Brückenschaltung. Da ist kein Lautsprecher Anschluss Masse bzw 0V obwohl die Klemme schwarz ist. Wenn dem so ist dann schliesst man den Nachbrenner an die rote LS Klemme und den Schirm direkt an (0V) an Masse / Chassis .
Den Spannungsteiler l würde ich mit 22k - 1k in Serie , 22k an den LS Anschluss , die Verbindungsstelle 22k/1k an den zu steuerenden Verstärker.

Übertrager kommen dann ins Spiel wenns brummt. Die 1:1 Spielzeugübertrager aus dem KFZ HIFI Zeug kommt dann hinter den Teiler vorm zu steuerndem Gerät.

Und a, der NF Amp in der Box sollte ne Empfindlichkeit haben die für Endstufen üblich ist. ca 1V eff , das sind ca 3dBu. ist der Möller zu empfindlich hat man in der Regel Sauerein wie surren, fiepen, knistern und brummen. D.H es gehört ein Einstellpoti an Eingang des Konstruktes.

Diese POST NFLUes kann man ohne weiteres direkt an die LS klemmen anschleissen. Die Vertragen bei 20Hz immer noch 50-70V !!!!. Das liegt daran das in der originaaalen Anwendung der Ruf mit rübermusste. Die meisten gehen auch bis 108kHz , wegen TF Betrieb.


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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » Mo 2. Jul 2018, 21:53

Hallo,

vielen dank für die rege Beteiligung. Es ist schon spät, deshalb kurz von mir nur noch ein paar klärende Worte, bevor ich euch wegen der Übertrager die Köpfe einschlagt ;) :

Die Lautsprecher funktionieren mit einer normalen "Niederspannungsquelle" (MP3-Player, Handy, Bluetooth-Empfänger ,etc.) absolut störungsfrei und ohne Nebengeräusche.

Ich wollte diese zuhause im Wohnzimmer mit meiner bestehenden Anlage Gegenhören. Auch in verschiedenen Setups (5.1, mit Subwoofer, etc...) Mein Verstärker hat (wie bereits geschrieben) keine Cinch-Ausgänge. Deshalb der Umweg über die Übertrager.

Die Übertrager sind nicht im Verhältlnis 1:1, sondern laut Produktbeschreibung genau für diese Aufgabe vorgesehen: Die Litzen kommen an die Ausgänge der Endstufe, und die Cinch-Buchsen sind der Ausgang.
Ein Beweis dafür ist, dass die Musik tatsächlich ca. so laut ist, wie wenn ich meine normalen Lautsprecher am AVR betreibe. Wenn die Übertrager 1:1 wären, müsste es bei gleicher Lautstärke-Stellung wohl dermaßen übersteuern und verzerren, dass man panikartig zum Not-Aus springt. :shock:

Mit den Übertragern rauscht und stört es wie verrückt. Es kann schon sein, dass es eine Fehlanpassung ist. Dann müssten diese Dinger aber totaler Schrott sein, was ich fast nicht glauben kann.

Einen einfachen Spannungsteiler wollte ich nicht nehmen, aus Gründen die hier schon genannt wurden: Ich weiß nicht, welche Endstufen in meinem AVR verbaut sind.
Eine weiterer Gedanke wäre die Übertrager fest einzubauen und somit die Lautsprecher auch optional mit High-Eingängen zu versehen.

Wenn es wirklich hilft krame ich morgen mal in meiner Weichen-Bauteile-Kiste, ob ich Widerstände in der Nähe von 8 Ohm finde. Soweit ich verstanden habe, sollte ich diese parallel zum Eingang der Übertrager anschließen, damit der Verstärker eine passende "Last" sieht. Ich glaube ich messe morgen erst mal den (DC-) Eingangswiederstand der Übertrager.

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » Mo 2. Jul 2018, 22:16

Moin, ok erstmal danke für die klärenden Worte ;-)
Poste mal Bilder wo man die Schaltbilder von den Übertragern sieht. Und evtl. ne Bezeichnung.

Wenn die dafür gedacht sind als Hochpegeleingang dann sollte das aber wiederum gehen. Da ist evtl. dann ne 15:1 Wicklung mit evtl. nem kleinem Lastwiderstand parallel drin verbaut.

Ich probier das gleich noch selber aus mit dem Spannungsteiler ;-), Ich meint ich hätte das schon in einer Schaltung von nem Aktivsub gesehen.

Den 8 Ohm finde ich deswegen übertrieben weil man 100Watt verballert um ein bischen cinchsignal von 0,1 oder so Watt abzuzweigen. Wenn andere Boxen dranhängen musst du auch aufpassen den 8Ohm Boxen + 8 Ohm Widerstand parallel sind 4 Ohm. Und das kann manch einfacher AVR nicht ab.

Poste auch mal welcher Sub.

Gruss
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » Di 3. Jul 2018, 19:50

Hallo,

ich habe heute mal die Übertrager seziert. Da ist doch etwas mehr drin, wie ich auf den ersten flüchtigen Blick gesehen habe. Im Prinzip genau das, was ihr fordert. Ich habe mal einen Plan zur Übersicht gezeichnet:

Übertrager.jpg


Jetzt ist die Frage, warum rauscht und brummt es trotzdem? Oder anders gefragt: Gibt es eine Möglichkeit dass zu retten, sodass ein rauschfreier Genuss draus wird?

Ich habe den DC-Widerstand von Ein- und Ausgang gemessen: 120R zu 380R. Daraus wollte ich das Übertragungsverhältnis schätzen. Das wird aber wohl nix. Vermutlich wurde für Primär und Sekundär eine andere Kupferdrahtstärke verwendet. Primär komme ich auf einen Spulenwiderstand von ca. 220R, Sekundär auf ca. 407R. Das würde einem Verhältnis von nur 1:2 entsprechen.

@Bastelbruder: Hier mal der komplette PreAmp-Teil in der Box, wie er jetzt aktuell verbaut ist:

PreAmp.jpg


Das Signal Oben rechts gehts zur Aktiv-Weiche in der Box.

Da nach dem Konzept gefragt wurde: Ich habe die Box auch gemessen und optimiert, um die Vorteile der Vollaktivierung auszunutzen. Dabei ist für mein Gedächtnis ein Protokoll entstanden, welches ich um eine Projektbeschreibung erweitert habe. Wer Interesse hat, hier gibt es ca. 1,4MB:
Projektbeschreibung und Messbericht Black Seven.pdf
(1.31 MiB) 20-mal heruntergeladen


Der Grund, warum ich die Lautsprecher in mein Heim-Setup einbinden möchte ist, dass ich im Wohnzimmer mit Raummoden zu kämpfen habe. Ich habe mich deshalb für einen potenten Subwoofer entschieden (2x Transmissionline), welche ebenfalls aktiv entzerrt und auf den Raum eingemessen sind. Alle Lautsprecher laufen auf "Small", um einen perfekten Bass im Raum zu erreichen.
Zum Vergleichstest ist es deshalb notwendig die neuen Lautsprecher ebenfalls mit diesem Bass zuversorgen, was ohne größeren Aufwand nur geht, wenn diese am AVR angebunden sind. Dieser übernimmt neben der Trennung auch die zeitliche Korrektur, um einen perfekten Übergang zum Sub zu ermöglichen.
Alles in allem ein eher aufwändiges Konzept, was ich bei Interesse gerne in einem eigenen Thread erkläre.

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon ferdimh » Mi 4. Jul 2018, 08:00

Stört der Haufen auch, wenn der Übertrager an den Boxen, aber nicht am AV-Receiver hängt? (AV-Receiver dabei eingeschaltet).
Wie sieht es aus, wenn man den AV-Receiver nur einpolig anklemmt?

Was ist das für ein AV-Receiver? Hat der zufällig aus irgenwelchen Gründen eine Class-D-Endstufe?
Was ich auf jeden Fall sehe: Der Eingang deiner Box geht ohne Tiefpass direkt auf einen Bipolaroperationsverstärker. Bei ausreichender Frequenz (>500 kHz) reichen dann 10mV Müll auf dem Kabel für einwandfreie Gleichrichtung am Eingangstransistor mit direkter Hörbarmachung.
Der Übertragerausgang ist ebenfalls relativ hochohmig (zumindest für HF) und daher auch gut geeignet, um irgendwelchen Mist zu fangen.
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » Mi 4. Jul 2018, 19:16

Hallo,

ich habe heute durch Zufall eine Lösung gefunden: Ich habe für eine Quelle ohne Lautstärke einfach ein 10k Poti vor die Boxen geklemmt. Wenn ich die Übertrager an dieses Poti anschließe ist das Signal sauber. Wenn ich das Poti voll aufrehe habe ich wieder die Störgeräusche. Ab ca. 3/4 sind sie komplett weg. Erklären kann nich mir das nicht. ferdimh hat es in seinem letzten Satz erwähnt. Könnte das die Lösung sein mit den 10k vom Poti noch mal parallel?

@ferdimh: Der Receiver ist ein Denon AVR-X1100W. Hast du einen Vorschlag für einen Tiefpass?

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » Mi 4. Jul 2018, 19:52

Moin, klingt als wären Sie einfach übersteuert. Evtl. sind Sie für max. Autoradioausgänge ausgelegt.

Btw, nette Box, paar Sachen würd ich ändern aber das wäre wirklich einen neuen Thread wert.
Ich höre übrigens auch aktiv. Allerdings mit aktiver 19" "Studio"weiche an 6 Eingänge/Endstufen eines Denon AVR welcher dann TT/MT/HT jeweils einzeln bedient. Spitzen Lösung wie ich finde, günstiger kommt man kaum an ein sehr gutes Aktivsystem. Ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen, habs nur bezahlbar bekommen.
Boxen/Chassis: TT 2xPozdus Görlich, MT: Isophon 130, HT Visaton KC Keramikhochtöner. Naja das ist halt nich mehr so billig (~1500 pro Seite)
Gehäuse Schiefer... (100kg)

Grüsse
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Kellerkind » Mi 4. Jul 2018, 20:11

Moin,

dein AVR hat doch nen Preout, ist der Lautstärke abhängig, bzw. evtl. im Menü dazu einzustellen ?

Grüsse
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Re: Audio-Signal Umwandlung

Beitragvon Bumbum » Mi 4. Jul 2018, 20:54

Hallo Kellerkind,

es gibt vermutlich zwei Fassungen davon. Meiner hat definitiv keinen Pre-Out. Sonst hätte ich den Aufwand nicht betrieben.

Viele Grüße,
Andreas
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