Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Sven, Heaterman, TDI, Finger

Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » So 12. Aug 2018, 12:01

So, ich habe den Schritt gemacht:Vor dem Haus steht ein Motorrad! :D
Gehörte mal einer Fahrschule und danach noch einem Vorbesitzer. Paar Schönheitsfehler hat es, ist schonmal auf der Seite gelegen, deshalb bekam ich es für 1300 Euro, auch wegen der fast 84176 km.
Nun hab ich es mir mal genauer angeschaut: Die Bremsscheibe vorn muss wohl neu (Mindestdicke 5 mm, gemessen 4,25 mm); die hintere ist noch gut (Mindestdicke 4 mm, gemessen 4,1 mm). Und die Kontrollleuchte für den Blinker links geht nicht. Und die Kette sollte mal nachgespannt werden.
Hab ich mich da jetzt über den Tisch ziehen lassen? :oops: Der Preis (runtergehandelt von 1500) kam mir für ein ABS-Motorrad recht günstig vor. Außerdem war es als einziges weit und breit unter meinem Preislimit von 2 k€. Die ersten 93 km (davon ca. 40 Autobahn bzw. Schnellstraße) hatte ich auch nicht das Gefühl, bei Tempo 120 Vollgas zu fahren, und noch Reserve zum Überholen. Die 57 PS reichen locker aus.
Morgen zur Zulassungsstelle, dann zum L... shoppen gehen: Kettenfett, was zum Reinigen der Kette, Kühlflüssigkeit. Bei der Gelegeheit auch gleich zum P..., wo ich den Helm gekauft hatte. Der hat so einen Atemabweiser, der immer wieder rausfällt. Keine großartige Sache, aber ein Nerv-Faktor. :x Ansonsten ist der Helm recht bequem.

Ein Werkstatthandbuch in deutsch gibt es im Ebay für 99 € :roll: , ein englischprachiges für umgerechnet 26,29 € inkl. Versand. Will ja auch ein paar Sachen selber machen.

Werde weiter berichten.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon xanakind » So 12. Aug 2018, 13:04

Den Preis finde ich völlig ok.
Günstiger wird der Hobel nicht mehr, eher teurer.
Das Werkstatthandbuch würde ich auf jeden Fall kaufen, sowas ist immer sehr Sinnvoll, auch wenn die 100€ erstmal teuer erscheinen.
Solltest du bei den üblichen keine Teile finden, schaue mal hier:
https://www.cmsnl.com/
Da bekomme ich für meine fast 40 Jahre alte Suzuki auch immer Teile her.

Die Bremsflüssigkeit und die Beläge würde ich dann gleich mit neu machen.
Als Hilfreich hat sich da diese Flasche erwiesen:
https://www.louis.de/artikel/rothewald-bremsenentluefter-0-5-liter/10009141?filter_article_number=10009141&list=5f9c4d82722614fb51c4c6ef6d86647e
Die nehme ich für´s Auto auch immer, ein Marmeladenglas tuts aber notfalls auch.

Und 50PS sind völlig ausreichend. Es ist ja nur ein Motorrad und kein Auto.
Ich schaffe mit meinem Bock (auch 50PS) über 180 Sachen.....Aber schön ist das nicht, so schnell möchte man damit nicht fahren :lol:
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon crasbe » So 12. Aug 2018, 15:19

1300€ für ein Fahrschul(!!)-Motorrad mit 84k km ist zieeemlich viel. Du kannst immer davon ausgehen, dass z.B. die Kupplung stärker verschlissen ist (und sicher schon einmal getauscht wurde) und das Motorrad allgemein schon einiges an Misshandlung gesehen.
Naja jetzt ist das Kind ja in den Brunnen gefallen und du hast das Motorrad da stehen, also mach das beste draus.

Du kannst ja mal die Zündkerzen herausschrauben und inspizieren und beim nächsten Ölwechsel den Ölfilter aufsägen und schauen, was sich dort so abgelagert hat. Das gibt immer einen guten Einblick, wies dem Motor so geht.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon queck » So 12. Aug 2018, 18:46

Also ich hätte lieber ein Fahrzeug bei dem die Kupplung vor ein paar Jahren schonmal getauscht wurde als ein ebenso altes Fahrzeug mit weniger Kilometern aber Ursprungskupplung ;)
Wenn die Kiste unter Deinem Budget war, ist doch prima. Jetzt kannst Du den Rest des avisierten Geldes in Teile stecken und hast dann ein super gewartetes Motorrad :D :D
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » So 12. Aug 2018, 19:16

Die Bremsscheiben, die Kette und den Vorderreifen werde ich wohl hoffentlich nächste Woche machen lassen. Selbst dann bin ich noch im Budget. Für später werde ich wohl noch ein paar Werkzeuge brauchen, die ich bisher nicht in meinem Fundus habe.
Kann mir vielleicht jemand einen Drehmomentschlüssel bis 100 Nm empfehlen? Den bräuchte ich, wenn ich ein Rad wieder einbauen will, ohne das Gewinde zu überdrehen. Nach "fest" kommt bekanntlich "ab". :shock:
Die Kupplung scheint soweit in Ordnung zu sein, ich kann nichts Außergewöhnliches feststellen. Klar, Fahrschulfahrzeuge (auch Autos) werden ganz anders belastet als andere. Abwürgen, Kupplung schleifen lassen, und beim Motorrad auch mal Umkippen. Kenne ich ja aus meiner eigenen Fahrschulzeit.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon xanakind » So 12. Aug 2018, 20:33

Ich hätte wegen dem Fahrschulmopped keinerlei Bedenken.
Abwürgen schadet dem Motor nicht wirklich nennenswert und die Kupplung wird ja nicht permanent schleifen gelassen.
Und den Motor würgt man auch nicht dauernd ab, gerade bei einem Motorrad.
Ansonsten?
Die Moppeds (und Autos) bei meiner Fahrschule waren immer regelmässig zur Wartung und Inspektion in der Werkstatt.
Schliesslich müssen die Fahrzeuge ja in Schuss sein und zuverlässig funktionieren.
Auto kaputt--> keine Fahrstunden--> Verdienstausfall
Und umkippen kann die auch so.
Meine ist auch mal umgefallen, weil der damalige Hof einen sehr schlechten Zustand hatte und etwas nachgab :evil:
Ist aber zum glück nichts passiert. Das geht schneller als einem lieb ist.

Was ich dir noch empfehlen kann:
Neben Kettenreiniger und Kettenspray, auch eine Kettenbürste besorgen.
Die gibt es bei den üblichen 3 Händlern für etwa 10€
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon duese » So 12. Aug 2018, 21:08

Es gibt genau zwei Arten von Motorrädern: Die, die schon umgefallen sind und die, die noch umfallen...

Gehört dazu, in meinen Augen. Genauso, wie einem bei jedem Start von Modellheli/Flieger/Copter das Ding abgeschrieben sein muss. Es kann jederzeit ein Totalverlust sein.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Hightech » So 12. Aug 2018, 21:28

Ich lach mich immer scheckig, wenn so ein Joghurtbecher umfällt und der Besitzer Rotz und Wasser heult weil an der Verkleidung was abgebrochen ist.
Oft wird es dann wieder teuer.
Ich muss dann nur den Spiegel richten, den Brems- oder Schalthebel geradebiegen je nach Seite.
Blöd ist wenn man während der Fahrt auf die Seite fällt.
Dann ist mit Materialverlust zu rechnen.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Joschie » So 12. Aug 2018, 23:39

Hallo Heinz,

ich denke da hast du nichts falsch gemacht.
Und wegen den Kilometern, lieber ein Motorrad das gefahren wurde als sich kaputt gestanden hat (ja das gibt es wirklich, ich hab so eines und hatte damit bis alle Standschäden behoben waren genügend Ärger).

Wegen der Bremsen, schau vorher was du montiertst, Orginal ist teilweise sehr teuer.
Als gute Ersatzteile kann ich EBC empfehlen.
Als Bezugsquelle meine Empfehlung: Brems-Spur in Freiburg (Telefon 0761 8889517 ) sehr kompetent und toller Service

Bei der Kette schau mal wie weit du die vom Kettenblatt abheben kannst.

Grüße
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Mo 13. Aug 2018, 17:38

War heute mittag "shoppen". Bei Louis gibt es diesen Kettenmax zum Reinigen und Schmieren der Kette. Kostet n Fuffi. Außerdem fehlten an meiner Hose noch Hüftprotektoren.
Wieder zu Hause angekommen, wollte ich meine Kette schmieren. SCHEISSE! Das Ding ist ja fast gar nicht benutzbar, wenn der Bock auf dem Seitenständer steht. Oder man braucht 4 Hände. :roll: OK, dann noch einen Hauptständer geordert (gab es im Ebay billiger). Es hat schon seinen Grund, dass ich am Fahrrad schon von Anfang an einen Zweibeinständer montiert habe. Hoffe, man kann das Ding montieren, wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht. :oops:
@xanakind: Danke für den Tipp, die Seite hab ich schon gefunden!

Ah, noch ne Frage: Den Reifendruck soll man ja an kalten Reifen messen. Wie ist es, wenn ich erst 4 km zur nächsten Tankstelle fahren muss? Sind die Reifen dann schon "zu warm"?
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Sascha » Mo 13. Aug 2018, 19:21

Luftdruck ändert sich wohl um 0,1bar bei 10K Temperaturdifferenz. Ich würd mir da garkeinen Kopf machen.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Mi 22. Aug 2018, 17:52

Der Hauptständer ist bei auf dem Seitenständer stehenden Motorrad kaum zu montieren, also zurück damit! Ist ja unkompliziert möglich. Stattdessen so eine "Hebebühne" bei Polo geordert.
Und die Bremsen mach ich wohl selber.Das Reparaturhandbuch von Haynes ist inzwischen angekommen. Da werden die Arbeiten ganz gut beschrieben. Bei Louis im Onlineshop auch noch eine Bestellung abgesetzt (Werkzeuge und Kleinkram), und am Fr fahre ich meine Mühle mal in den Offline-Shop nach Reutlingen. die können mir wohl sagen, was für Bremsscheiben und Bremsbeläge ich brauche. Auf Youtube gibt es zwei recht seriös wirkende Videos (HIER und HIER), wie man an der CBF 500 zumindest die Bremsbeläge wechselt. Die Scheiben sind ja nur mit je 6 Schrauben am Rad befestigt, das kriege ich wohl so hin. Drehmomentschlüssel ist unterwegs, denn nach fest kommt bekanntlich ab. :D
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon doofi » Mi 22. Aug 2018, 18:06

Kannst das Ding auch einfach über den Seitenständer kippen, dann Wagenheber/Bierkiste/Holz drunterpacken.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Joschie » Mi 22. Aug 2018, 23:50

Hallo Heinz,

nur kleiner Tipp am Rande, meist sind die Bremsscheibenschrauben mit einer Chemischen Schraubensicherung noch gesichert.
Nimm nen Handpolitiker (Heißluftföhn) und halt ca. 30-40 Sekunden auf die Schraube damit die warm wird sonst bekommst du die nur sehr schlecht auf.
Durch die Hitze wird die Schraubensicherung zerstört.

Zu dem Bremsbelägen, wie gesagt meine Empfehlung geht eindeutig zum Material von EBC. Hiermit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht was Bremsleistung angeht.
Was Tante Louise anbietet (die ich seit Warren das Geschäft übernommen hat sehr meide) und Polo ist glaub ich TRW-Lucas, auch nicht schlecht wäre aber nicht meine erste Wahl.

Wichtig noch, schau dir an wie gut die Bremssättel noch laufen, wenn ich das richtig gesehen habe ist das auch eine Schwimmsattelbremsanlage. Schau das der Sattel in den Führungen schmatzend gleitet. Wenn die Dichtmanschetten um die Kölbchen porös oder rissig sind - austauschen! Wenn du das schon machst dann gleich die Dichtungen an den Kolben direkt auch mit tauschen.

Zum Entlüften kann ich dir empfehlen, geh in die Apotheke und beschaff dir zwei-drei große Spritzen (50-100mml, auch bekannt als Perfusor-Spritzen) und etwas günstigen durchsichtigen Schlauch der auf die Spritze sowie auf den Entlüfternippel geht.
Dies erspart dir die Sauerrei und macht die Arbeit sehr handlich.

Wenn du schreibst das du nach Reutlingen fährst, darf man fragen wo du herkommst?
Reutlingen wäre zwar an sich nicht soo weit weg, liegt hald verkerhstechnisch a weng blöd.
Aber zur Not wenn Hilfe brauchst meld dich dann pack ich die Seitenkoffer voll und komm vorbei.

Grüße aus'm Landkreis Günzburg

Josef
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Do 23. Aug 2018, 17:55

Hallo Josef,
ich komme aus Tübingen, das ist von Dir noch 15 km weiter weg als Reutlingen.
Kann an einem Samstag oder Sonntag auch gern nach Günzburg kommen und die Teile mitbringen, dann hast Du den Weg nicht, und ich bin wohl auch zeitlich flexibler.
Danke für den Tipp mit dem Handpolitiker, ich hab schon vermutet, dass die Schrauben mit Schraubensicherung gesichert sind. Ist es dann auch korrekt, die Schrauben beim Wiedereindrehen mit nem Tropfen Loctite zu beglücken?
Aber erst mal muss ich die Mühle aufgebockt kriegen, dass ich ein Rad ausbauen kann. Mit dem Ding von Polo hab ich es mal probiert, immer ist irgendwas im Weg (Kette, Auspuff, Hinterrad) oder ich bin zu blöd dazu, bzw. sehe die Bäume im Wald nicht. Oder kann ich das Teil unter die Ölwanne schieben?
Noch mal zur Bremse: Es sind die Original-Bremssättel von Nissin verbaut. Kann ich da jede Scheibe und Beläge einbauen, wenn sie für die Maschine passen? Oder bin ich da an einen Hersteller gebunden?
Gruß aus Tübingen,
Heinz
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Joschie » Do 23. Aug 2018, 23:42

Hallo Heinz,

Zuerstmal wegen dem Aufbocken, OK ich hängs Motorrad immer an den Werkstattkran, da geht auch so ein ganz einfaches Konstrukt wie:
https://www.polo-motorrad.de/de/sport-m ... fd95d.html
https://www.louis.de/artikel/rothewald- ... r/10003310
https://www.louis.de/artikel/rothewald- ... n/10002630
Und die ganz günstige Version: https://www.louis.de/artikel/universal- ... r/10002727

Damit kann man das Motorrad aufbocken, alleine würd ich das aber nicht machen wollen da da eine zweite Hand dies Motorrad mithält besser ist. Auch vorne kann ,an aufbocken, nur sollen die Schrauben vom Vorderrad da schon gelöst sein und der Lenker u.U. mit einem Spannhurt gegen verdrehen gesichert sein.

Ansonsten empfiehlt sich m.E.n. immer ein Hauptständer.

Was die Schrauben angeht so habe ich die auch wieder mit etwas Loctite gesichert (aber bitte kein endfest nehmen!). Nebenbei verringert der dünne Film Loctite im Gewinde die Korrosion von verz.Stahl in Alu.

Was die Bremsbeläge und Scheibe angeht an sich ja, aber das Zeug sollte auch eine Betriebserlaubnis für das Motorrad haben.
Auch solltest du etwas darauf achten was für Paarungen du fährst. Orginal Gussscheiben z.B. haben zwar mit Sintermetallbelägen einen erhöhten Verschleiß aber eine giganzische Bremsleistung, organische Beläge reißen dafür die Scheiben nicht so schnell runter.
Das ganze ist eine Wissenschaft für sich.
Wart bitte noch ein zwei Tage mit dem Kauf bon Belägen und Scheibe ich schaj mal obs den Saffrich moch gibt, der hatte eine spitzen Beratung und sehr gut Preise.

Das mim kommen wäre kein Problem, nur hab ich etwas angst das dann z.B. rauskommt das die Sättel noch liebe brauchen und du dann mit nem teil zerlegten Moped dahstehst und nicht weißt wie heimkommst.
Aber da telefonier mer besser mal.

Grüße
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Fr 24. Aug 2018, 19:32

So, hab jetzt zwei Bremsscheiben bestellt und zwar diese für vorn und diese für hinten. Sind wohl als einzige kurzfristig lieferbar. :shock:
Sehen meinen Bremsscheiben am ähnlichsten und haben ABE.
Mit den Belägen: Gehe ich recht in der Annahme, dass Sintermaterial härter ist als das organische? Klar, dass es die Scheibe dann schneller runterrubbelt. Und dann gibt es noch keramische Beläge. Da geht es wohl auch um die Wärmeabfuhr in den Sattel und die Scheibe, wird ja ordentlich warm.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon doofi » Fr 24. Aug 2018, 19:59

Ich sehe das Aufbock-Problem nicht. Kipp' das Ding über den Ständer und dann stell was drunter. Ansonsten kannst Du auch einen Wagenheber nehmen und den halbwegs geschickt positionieren. Dann kannst Du je nach Wagenheberposition entweder das Vorderrad oder das Hinterrad hochdrücken.
Edit:
Mit ausgeklapptem Seitenständer natürlich.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Sa 25. Aug 2018, 11:51

Problem des Aufbockens gelöst: Ich hab einfach ein paar Kantholz-Stücke genommen und mitsamt dem Heber unter die Schwinge vor dem Hinterrad gelegt. So klemmt nichts ein. Und das Motorrad steht recht stabil auf dem Heber und dem Vorderrad, so dass das Hinterrad frei dreht.
Uff! War das Ding doch kein Fehlkauf :D
Ich brauch wohl immer ein paar Tage, bis ich auf die einfachste Lösung komme. :roll:

Und ich hab gleich mal die Kette gereinigt und geschmiert.
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Joschie » Sa 25. Aug 2018, 23:27

Hallo Heinz,

schön zu hören das es mim Aufbocken klappt.

Wegen der Belagsfrage, meine Erfahrung ist die das die Sintermetallbeläge aggressiver zugreifen beim bremsen aber auch die Bremsscheibe hierdurch stärker verschleißt.
Organische Beläge sind nicht so aggressiv im bremsverhalten, brauchen m.E.n. aber mehr Kraft am Hebel für die gleiche Leistung.

Im Grunde kannst du nichts großes Falsch machen wenn du bei Belägen eines Markenherstellers bleibst (TRW Lucas, Ebc, Honda Orginal, ...). Von den ultrabilligen würde ich Abstand nehmen nachdem ich schon mal (Vorbesitzer sei dank) den Belag vom Trägerblech verloren habe.

Nochwas, die Beläge auf der Rückseite und an den Führungen leicht mit Keramikpaste einschmieren um ein dauerhaftes Gleiten zu ermöglichen bzw. ein quitschen zu verhindern.

Ach ja und, die Neläge brauchen bei neuen Scheiben mal ca. 100 bis 200 km Einfahzeit, d.h. wenn du nachm Bremsenwechsel losfährst sei vorsichtig da die Bremsleistung nur bei (ein Erfahrungswert) ca. 25% auf den ersten Kilometern liegt.

Grüße
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Mo 27. Aug 2018, 19:22

Als Bremsbeläge hab ich jetzt die Polo-Eigenmarke "Hi-Q" hier. Hoffe, dass die nicht unter Deine Definition von "ultrabillig" fallen. Vorn Sinter und hinten organisch. Die Scheiben sind unterwegs (bzw. es gibt eine Trackingnummer bei DHL :roll: ).

Ah, eine Frage noch: Müssen eigentlich die Schrauben ebenfalls ersetzt werden? Steht jedenfalls so in meinem Haynes-Werkstattbuch zur Vorderrad-Scheibe: "Discard the bolts as Honda specify new ones must be fitted on reassembly". Zur Hinterradscheibe steht in dem Buch nur, dass man das Gewinde saubermachen und neue Schraubensicherung an die Schrauben machen soll. Oder geht das auch am Vorderrad? Jetzt schätzt mal, was EINE Schraube als Ersatzteil kostet? Zwischen 3,50 und 10 Euro :evil:
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Heinz » Di 28. Aug 2018, 19:25

Bilder sagen mehr als Worte.
Mein Heizgerät:
CBF 500.jpg

Gut zu sehen die abgefahrenen Bremsscheiben. :D

Hinterrad auf der Schwinge aufgebockt:
Hinterrad aufgebockt.jpg

Vorderrad auf der Ölwanne aufgebockt:
Vorderrad aufgebockt 3.jpg

Der Krümmer berührt das Kantholz, wird aber nicht eingedrückt.

Ah, und noch zu meiner Frage: Muss ich die Bremsscheibenschrauben erneuern?
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon xanakind » Di 28. Aug 2018, 19:44

Auch wenn es nicht nötig ist:
Wenn es mein Bock wäre, würde ich die Schrauben einfach neu machen.
Daran würde ich persönlich nicht sparen, soooo teuer sind die ja nun nicht.

Ansonsten sieht die ja wirklich ziemlich gut da und wirkt in einem guten Zustand. :)
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Beitragvon PowerAM » Mi 29. Aug 2018, 11:26

Man muss die Bremsscheibenschrauben nicht original kaufen. Beim freien Teilehöker danach fragen, das hätte vermutlich ca. 40 Ct je Stück gekostet. Und daran hat der dann auch schon seine 100 % gemacht. :)

Ansonsten: Schau dir mal die Schraubenköpfe ganz genau an! Vermutlich wirst du grübeln, ob die jemals jemand erneuert hat. :?

Optisch wirkt das Geschoss doch ganz ansprechend...
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Re: Neues "altes" Motorrad Honda CBF 500

Beitragvon Julez » Mi 29. Aug 2018, 13:19

Heinz hat geschrieben:[]
Kann mir vielleicht jemand einen Drehmomentschlüssel bis 100 Nm empfehlen? Den bräuchte ich, wenn ich ein Rad wieder einbauen will, ohne das Gewinde zu überdrehen. Nach "fest" kommt bekanntlich "ab". :shock: []

Ich empfehle Stahlwille Manoskop. Bei ebay (Kleinanzeigen) habe ich meine gebraucht her, man muss ein bisschen gucken, aber irgendwann ist der perfekte Deal da.
Vorteile: Sehr schnell ohne mühsames Drehen verstellbar, und man muss sie nicht entspannen zum Lagern.
Ich hab 4 Stück von 4-400Nm, und möchte sie nicht mehr missen. Hol aber einen mit Ratsche.
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