Der PSA-Faden

Der chaotische Hauptfaden

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doofi
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von doofi » Di 6. Nov 2018, 11:33

Haix-Schuhe halten bei mir persönlich nicht ganz das, was sie versprechen. Meine haben sich nach zwei Jahren ziemlich aufgelöst. Da bleibe ich bei meinen "Standardstiefeln" in S3 aus der Slowakei. Kosten 30 Euro im Berufsbekleidungsladen in Bratislava und halten genauso lange. Allerdings habe ich da immer die Nomex-Schnúrsenkel aus dem Haix-Laden drin...

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reutron
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von reutron » Di 6. Nov 2018, 22:30

egal welche Marke Arbeitsschuhe die länger als 2 Jahre halten wenn sie täglich getragen werden hatte ich noch nicht. :shock:

Kevin_B
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Kevin_B » Di 6. Nov 2018, 23:50

Sodele, ich war heute einkaufen:

- es gab die Uvex Ultrasonic (Saugeiles Teil! Trotz Brille einwandfreier Sitz, lediglich an das Gefühl, Gummi statt Plastik um die Augen zu haben, muss ich mich noch gewöhnen, fühlt sich so offen an)
- Billige Kapselohrschützer
- Nitrilhandschuhe

Der Rest an Handschuhen und Maske kommt nach und nach ;)

RobbyJump
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von RobbyJump » Mi 7. Nov 2018, 01:24

Da ich selber einiges im bereich Haus und Hof mache, aber auch grobe Metallarbeiten wie Schweißen, Trennen usw. nutze ich grob das folgende:

-Schutzbrille: Uvex i-works
-Gehörschutz: 3M Peltor 3 Kabseln oder Uvex stöpsel
-Gesichtsschutz: 3M Bionic
-Schweißhelm: (aus Geiz bis jetzt nur einen von Stahlwerk)
-Handschuhe: Feinmechanik, dickes Leder, Schweißerhandschuhe und natürlich Nitryl in dick und dünn
-Klamotten und Schuhe von EngelbertStrauss (die ich teilweise seit fünf Jahren halten und sogar meine Erstausbildung überlebt haben)

Bis jetzt bin ich damit immer gut gefahren, lediglich brauche ich mal langsam eine ordentliche Vollmaske für manche Arbeiten.

Zum Thema Schutzbrille: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig tragen, das geht leider schneller als einem lieb ist und endet mit Pech sogar im Bereich der Sehbehinderung

rene_s39
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von rene_s39 » Mi 7. Nov 2018, 10:17

Ich sammle die ausgemusterten Schutzbrillen von der Arbeit, meist fliegen die wegen Kratzern oder gebrochenem Gelenk raus.
Aber: Aus 3 mach 1 und schon hat man eine neue Brille.

Was ich persönlich wichtig finde: Für alle möglicherweise anwesenden Personen PSA auf Lager haben.
Ich bin nicht selten zu zweit oder zu dritt in der Werkstatt, also sind 3x Gehörschutz (3M Peltor Optime Gelb) Pflicht.

Arbeitsschuhe sind auch für jeden da, ich trage aber meistens Crocs oder "Stahlkappen-Sicherheits-Schlappen" :D

Die Handschuhe kommen auch meist von der Arbeit, KCL Waredex Work.
Die wasche ich dann, und dann sind die wieder wie neu.
Grundsätzlich unzerstörbar, schweineteuer und wird meist wegen dreckig entsorgt.
Wenn ich die selber kaufen müsste, wäre es aber nicht meine erste Wahl.

Gruß,
Rene

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Mista X
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Mista X » Do 7. Mär 2019, 08:58

Vorgestern wieder beim arbeiten gemerkt wie wichtig eine PSA ist.
Tätigkeiten:
Flexen und feilen am Schweißinverterchassis zwecks Umbau zum Trenn / Stelltrafogehäuse

Neben 2 Korundscheiben die sich bei Höchstdrehzahl zerlegt haben wären ansonsten noch diverse Späne in meinen Augen gelandet.
Dank Brille prallten diese nur ab und nichts ist passiert.
Die Mechanikerhandschuhe hielten dann noch scharfe Metallgrate und Späne von meinen Fingern fern.

Einzig was keine gute Idee war, sind in dem Fall Crocks mit Löchern oben. Die Späne landeten von oben drin - bei entsprechender Temperatur dieser seeehr unangenehm.

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Freak
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Freak » Do 7. Mär 2019, 19:57

Ach ja, Werkzeuge: Nehmt die guten, da wird die PSA weniger belastet! Ich hatte lang die einfachen Flexscheiben von Lidl - und die letzten 30 einfach entsorgt. Jetzt nehme ich Klingspor, die können ordentlich was ab - hatte schon mehrere Stellen, wo doch Spannung drauf war. Es ruckt kurz, Vibrationen steigen an, nachher sieht man die Flachstelle in der Scheibe. "Nur" ein Stück herausgebrochen. Die billigen haben sich zu dem Zeitpunkt schon vollständig in Schrapnell verwandelt. Dazu noch ein besseres und schnelleres Arbeiten, da hat man gleich weniger Zeit, Unfälle zu haben.

jodurino
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von jodurino » Mi 28. Aug 2019, 09:10

Hallo
ich muss da mal eben zum Schornstein und die Steinchen neu verfugen.
Weil ich ein kleiner unbeholfener bin möchte ich so eine Absturzsicherung

Gerüst Steht vor dem Haus, Fangnetz kann ich auch noch montieren.

Was nehme ich jetzt für ein Gurtsystem, bei Ebay gibt es schon welche für 50-70,-€
von den Kletterern die so Freizeitfelsen hochkraxeln habe ich mitbekommen das Petzl Produkte gut sind

cu
jodurino

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Joschie
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Joschie » Mi 28. Aug 2019, 09:31

Dir reicht an und für sich ein einfacher Auffanggurt aus.
z.B. sowas:
https://hoehenpass.de/3m-protecta-1-pun ... ndard.html

Ich würde mir jedoch überlegen ob ich nur eine Rückenöse möchte oder ob nicht eine Brustanschlagöse + Positionierungsanschlagstelle auch sinnvoll wären.
z.B.:
https://hoehenpass.de/skylotec-auffangg ... trion.html
Du schlägst nach wie vor deine Sicherung hinten oder vorne an, kannst aber um den Stand zu erleichtern seitlich noch in Hüfthöhe zusätzlich anschlagen.

Bei den Herstellern gibt sich das recht wenig ob du Petzl, Skylotec, Miller, SingingRock, Bornack oder Edelrid nimmst.

Was du auf jeden Fall auch brauchst ist ein Falldämpfer, hier würde ich zum Bandfalldämpfer greifen.
Und überleg dir gleich wo du anschlägst bzw. was nimmst du als Sicherungsanschlagpunkte her? Schlupf um Dachlatte ist nicht!

Ebenfalls noch die Empfehlung, beim Kauf auf das Produktionsdatum achten!
Im gewerblichen Bereich sind die Auffanggeräte nach 8 Jahren bzw. Herstellervorgabe zu entsorgen.

Mein Tipp an dich, geh zu einem Fachhändler für Arbeitsschutz und lass dich beraten.
Probier den Auffanggurt vor dem Kauf an, passt er (es gibt verschiedene Schnitte), zwickt er nicht und klemmt er dir nichts ab.

Und was ich dir auch noch empfehlen möchte ist mind. eine zweite Person bei den Arbeiten da haben sowie sich vorher etwas mit dem Thema Hängetrauma zu beschäftigen und dies in die Arbeitsplanung mit einfließen lassen.

Grüße
Josef

jodurino
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von jodurino » Mi 28. Aug 2019, 10:19

Joschie hat geschrieben:Dir reicht an und für sich ein einfacher Auffanggurt aus.

Und überleg dir gleich wo du anschlägst bzw. was nimmst du als Sicherungsanschlagpunkte her? Schlupf um Dachlatte ist nicht!

......

Und was ich dir auch noch empfehlen möchte ist mind. eine zweite Person bei den Arbeiten da haben sowie sich vorher etwas mit dem Thema Hängetrauma zu beschäftigen und dies in die Arbeitsplanung mit einfließen lassen.

Grüße
Josef
Ok,
tendiere zur 2. Version, vom anderen Hersteller haben wir das beim Kistenklettern eingesetzt, leider sind da nur noch Gurte in xxs,xs und s für Kinder dort
der andere Betreuer hat sein privates Zeug mitgenommen.
Hängetrauma, ja das kommt mir dunkel aus dem Hirn aber THW ist ja schon so viele Jahre her.
Einen 2. Menschen dabei zu haben wäre immer gut (eigentlich Pflicht) aber man kennt es ja. Bis mal einer Zeit hat sind 6 Wochen vergangen.

Anschlagen würde ich auf der gegenüberliegenden Dachhälfte, öffnen und am Balken.

cu
jodurino

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duese
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von duese » Fr 11. Okt 2019, 18:24

Es ist tatsächlich gut, wenn genug Schutzbrillen rumliegen, dass man sie aufsetzt. Sogar bei so augenscheinlich harmlosen Sachen wie eine Löten. Hab gerade am Flieger nen Stecker abgelötet (1,5qmm Silikonkabel feinstdrähtig). Plötzlich: Schlontz, fliegt ein ordentlicher Batzen Lötzinn durch die Gegend. Hat mich zwar nicht im Gesicht getroffen, hätte er aber leicht können. Ein gutes Gefühl, wenn man die Brille auf hat.

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Propeller
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Propeller » Sa 12. Okt 2019, 12:45

Gibt es eigentlich außer 3M noch einen anderen Hersteller von brauchbaren Staubschutzmasken?
Ich habe den Fehler gemacht, einen großen Karton Masken von "Heldenwerk" zu bestellen, weil die günstiger als die von 3M waren. Die Paßform ist miserabel und der Alublechstreifen, mit dem man die Maske an die Nasenkontur anpasst, so weich, daß er sich sofort von selbst zurückbiegt. Man zieht also links und rechts der Nase permanent Falschluft und bläst sich beim Ausatmen direkt in die Augen und die Brille beschlägt. Jetzt stehe ich da und flexe mit der Lackiermaske. :roll:

Wurstmensch
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Wurstmensch » Sa 12. Okt 2019, 13:53

Hallo,

das mit den zerkratzenden Schutzbrillen kenne ich zu gut. Aber mir ist schon mehrmals! beim Trennen ein Funken/Splitter als Querschläger oder was weiß ich ins Auge gekommen. Einer hing unsichtbar für mich in der Hornhaut und kratzte beim Blinzeln am Augenlied. Ich denke die statistik schlägt irgendwann zu. Da geht dann echt was am Brillenrand vorbei :| Ebenso sind diese selbstzerstörerischen Minitrennscheiben vom Handbohrschleifer ganz schön fies.
Auf Handschuhe und Gehörschutz habe ich oft verzichtet. Handschuhe gehen bei mir auch immer kauputt, bzw kriegen Risse oder Löcher, so dass sich das dreckige Öl im Handschuh auf der Haut verteilt. Oder diese Einweghandschuhe, ständig wechseln. Ist zwar verschwenderisch aber es werden nur die Fingerkuppen schwarz.

Zum leidigen Thema der Schutzbrillen. Ich habe vor einigen Jahren auf Arbeit in der Werkstatt eine Kiste gefunden, da lag so altes Zeug von irgend einer anderen Firma drin. Bestimmt schon 10 Jahre her. Dort lag eine Schutzbrille, wie man sie von Autogenschweißen oder Brennen kennt. Nur hatte diese normal durchsichtige Gläser(!). Kein Kunststoff. Diese habe ich von nun an immer benutzt und habe keine zerkratzten Gläser mehr. Einfach mit der schmutzigen Arbeitsjacke abwischen und die Sicht ist wieder frei. Gleichzeitig ist sie an den Rändern ausreichend abgeschlossen, damit wenig funken zum Auge gelangen kann.
Glas hat natürlich auch einen riesen worst-case Nachteil, aber vielleicht könnt ich ja mal PC oder PET innen aufbringen.

MfG

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Julez
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Julez » Sa 12. Okt 2019, 16:56

Ebenso sind diese selbstzerstörerischen Minitrennscheiben vom Handbohrschleifer ganz schön fies.
Man verzeihe das kurze Off-topic: Selbermachen aus großen Trennscheiben.
https://www.youtube.com/watch?v=z2YHmsiMmN0

Wurstmensch
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Wurstmensch » Sa 12. Okt 2019, 22:20

Off:

danke.

Die kleinen gibts aber auch als verstärkte Variante. Nur ist für die Schnittbreite die Leistung (IBS Proxxon) grenzwertig bis absolut unzureichend, zumal die Werkzeugaufnahme nicht dem erforderlichem Drehmoment gerecht wird.

edit: Ich sehe gerade du hast anscheinend eh eine größere Maschine? Für so KFZ Blecharbeiten suche ich einen größeren Handschleifer. Bis ich ein Schnitt durchgeführt habe ist der Proxxon IBS sauheiß. Hält aber schon 7 Jahre.

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Finger
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Finger » So 13. Okt 2019, 08:51

Julez hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 16:56
Ebenso sind diese selbstzerstörerischen Minitrennscheiben vom Handbohrschleifer ganz schön fies.
Man verzeihe das kurze Off-topic: Selbermachen aus großen Trennscheiben.
https://www.youtube.com/watch?v=z2YHmsiMmN0
Sagt er in dem Video, womit er die ausschneidet?

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Hansele
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Hansele » So 13. Okt 2019, 09:20

Sowie ich das sehe, wird das nur halbwegs rund gebrochen und dann am Stahl abgerichtet.

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duese
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von duese » So 13. Okt 2019, 10:51

Frag ihn direkt. Das Video ist von Julez :D

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Propeller
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Propeller » So 13. Okt 2019, 10:53

Wenn ich die Scheiben wirklich selber anfertigen wollen würde, dann würde ich einfach die billigen Diamant- Glasbohrkronen vom Chinamann nehmen. Kosten als Satz einen einstelligen Eurobetrag.
Zuletzt geändert von Propeller am So 13. Okt 2019, 10:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Propeller » So 13. Okt 2019, 10:55

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jodurino
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von jodurino » So 13. Okt 2019, 12:35

Joschie hat geschrieben:
Mi 28. Aug 2019, 09:31
Dir reicht an und für sich ein einfacher Auffanggurt aus.
..........
Mein Tipp an dich, geh zu einem Fachhändler für Arbeitsschutz und lass dich beraten.
Probier den Auffanggurt vor dem Kauf an, passt er (es gibt verschiedene Schnitte), zwickt er nicht und klemmt er dir nichts ab.

Und was ich dir auch noch empfehlen möchte ist mind. eine zweite Person bei den Arbeiten da haben sowie sich vorher etwas mit dem Thema Hängetrauma zu beschäftigen und dies in die Arbeitsplanung mit einfließen lassen.

Grüße
Josef
Hallo
mal ein Update von mir. der Schornstein ist jetzt neu verfugt man kann nicht mehr durchgucken, allerdings ist er auch gleich verputzt, nur die Fugen hat nicht geklappt mit mir.
Das hält jetzt ein paar Jahre und bekommt mal eine Verkleidung, egal.
Habe mich für den Petzl Newton Eaysyfit entschieden.

https://www.petzl.com/DE/de/Professiona ... Ausführung
gibt sicher billigeres aber mir war eben der recht.

Als Bandfalldämpfer habe ich:
Suchtext wenn der Eabylink nicht mehr geht: Doppel Verbindungsmittel mit Bandfalldämpfer Fallschutz Gerüsthaken Auffang Seil
[https://www.ebay.de/itm/222156218577][/url]

Letzteres ist nicht wirklich gut wenn man den ganzen Tag damit zu tun hat, für Heimwerker reicht es.
Die Karabiner sind unhandlich und gefühlt sehr schwer, bei meiner Arbeit hätte es auch einer mit einem Haken gereicht.

Damit ich nicht immer alle Pfannen zertrampel habe ich mir eine 4,85m Dachdeckerleiter mit Haken gekauft.
so eine in der Art, https://leitern-ebertz.de/Leitern-und-T ... erleitern/aber beim örtlichen Dachdeckervertrieb für fast das gleiche Geld.
Wenn man sie so vom Anhänger runter und um das Haus trägt, fallen die 23kg nicht weiter auf, aber Gerüst hoch und alleine in den obersten Haken einfriemeln ist dann schon sportlich.

Na es jat ja so einigermaße geklappt und nu ist das Gerüst schon auf der Südseite um dort auch die zerschossenen Plastedachrinnen gegen verzinkte zu tausch.

cu
jodurino

Lukas94
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Lukas94 » So 13. Okt 2019, 13:06

Propeller hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 12:45
Gibt es eigentlich außer 3M noch einen anderen Hersteller von brauchbaren Staubschutzmasken?
Ich habe den Fehler gemacht, einen großen Karton Masken von "Heldenwerk" zu bestellen, weil die günstiger als die von 3M waren. Die Paßform ist miserabel und der Alublechstreifen, mit dem man die Maske an die Nasenkontur anpasst, so weich, daß er sich sofort von selbst zurückbiegt. Man zieht also links und rechts der Nase permanent Falschluft und bläst sich beim Ausatmen direkt in die Augen und die Brille beschlägt. Jetzt stehe ich da und flexe mit der Lackiermaske. :roll:
Alles was mit Atemschutz zu tun hat: Dräger.
Eine FFP2-Einwegmaske mit Ausatemventil kostet dort etwas über drei Euronen. Die sind dann auch vernünftig dicht und beim ausatmen beschlägt die Brille nicht.
Wenn man wirklich viel staubigen Kram macht könnte man auch über eine wiederverwendbare Halbmaske mit Partikelfilter nachdenken, wird sich aber für den Hausgebrauch wahrscheinlich nicht lohnen.

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Später Gast
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Re: Der PSA-Faden

Beitrag von Später Gast » So 13. Okt 2019, 13:25

Lukas94 hat geschrieben:
So 13. Okt 2019, 13:06
Wenn man wirklich viel staubigen Kram macht könnte man auch über eine wiederverwendbare Halbmaske mit Partikelfilter nachdenken, wird sich aber für den Hausgebrauch wahrscheinlich nicht lohnen.
Ich finde, das lohnt sich schon bei der ersten Benutzung allein wegen der besseren Funktionalität. Passform, Tragekomfort, Dichtheit, Atemwiderstand. Finanziell lohnt sich das eher nicht, weil selbst einzelne Wechselfilter für Mehrwegmasken immernoch mehr kosten als Einwegmasken. Da ist doch schonwieder irgendeine mafiöse Marktverschwörung am Werk...? ;)

Bei Halbmasken hat man meistens auch noch die Möglichkeit, ABEK-Filter zu verwenden und damit Schutz vor Lösungsmitteldämpfen.

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