Reparaturmisserfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon daruel » Fr 12. Apr 2019, 09:30

Also das kann ich so nicht bestätigen.
Bis jetzt hat auch mit den ältesten Tuben eigentlich noch jeder Flicken gehalten.

Ich nehm dann immer 2 Holzstücke und ne Zwinge zum pressen für ne halbe Stunde und dann ist gut. Das geht natürlich nur Zuhause, wenn man keine Zwingen mitschleppen will. Unterwegs hab ich eh immer einen Schlauch dabei.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Weisskeinen » Fr 12. Apr 2019, 10:04

:shock: Hatte ich auch noch nicht. Wenn das Lösungsmittel raus war, war klar, dass das Zeug nichts mehr taugt, weil die Konsistenz eher kaugummiartig wurde. Solange das Zeug flüssig war und sich verstreichen ließ, funktionierte es auch gut...
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Julez » Fr 12. Apr 2019, 10:09

Nun, bei €1/Tube bin ich nicht länger bereit, dieses Risiko einzugehen. :|
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon daruel » Fr 12. Apr 2019, 10:17

Vielleicht ist es wie überall heute; das neue Zeug taugt nichts mehr ;)

Mittlerweile kauf ich auch lieber für 3€ nen Schlauch und flick eigentlich garnicht mehr. In der Kindheit war das ja einmal die Woche mindestens fällig. Zumindest als Dorfkind.
Bin zwar auch erst anfang 30, aber sag heute mal nem Kind es soll sein Fahrrad flicken :roll:
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Weisskeinen » Fr 12. Apr 2019, 11:05

daruel hat geschrieben:Bin zwar auch erst anfang 30, aber sag heute mal nem Kind es soll sein Fahrrad flicken :roll:

Lustig, ich musste in der Grundschule noch einen Aufsatz schreiben in Form einer Anleitung zum Fahrradreifen flicken :lol:
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon daruel » Fr 12. Apr 2019, 11:25

Weisskeinen hat geschrieben:Lustig, ich musste in der Grundschule noch einen Aufsatz schreiben in Form einer Anleitung zum Fahrradreifen flicken :lol:


Das macht auch 1000x mehr Sinn, als an ein 200 Jahre altes Buch eine Interpretation dran zu dichten, von der nicht mal die Lehrer selbst wissen können, was der Autor sagen wollte.
Vielleicht hat er alles bewusst in die Irre geführt oder war seit Jahren auf irgendeiner seltsamen Droge.

Ich habe in 13 Jahren Schule (Gymnasium) nicht mal eine Bewerbung geschrieben :roll:

Aber wir schweifen hier schon wieder vom Thema ab.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Fritzler » Fr 12. Apr 2019, 12:26

@daruel:
Mein Beileid, wir hatten extra Leute fürn Bewerbungstraining dagehabt und Eltern die Firmenchefs waren haben mitgemacht.
Wenns in Deutsch mal wieder um Interpretationsmurks ging hatte ich immer ein Kissen mit (DE war 8 Uhr) und nen Schild "Bitte nicht stören".
Die Klausuren zu dem Thema hab ich leer abgegeben nach 5min und bin raus gegangen, die 5.0 hab ich so oder so bekommen :roll:
SO viel Drogen kannste nicht nehmen um dir son Murls ausm *rsch zu ziehen.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Bastelbruder » Fr 12. Apr 2019, 13:05

Fahrrad-Vulkanisiermittel = gaanz dünner Pattex. Hat mit echtem Vulkanisiermittel wie's bei Autoreifen verwendet wird nichts zu tun, garnichts!

Ich flicke meine Reifen seit 10 Jahren ausschließlich mit flüssigem Sekundenkleber, der in das mit den Fingern auseinandergezerrte Loch getropft wird. Dazu kann man vielleicht einen Helfer brauchen. Danach kommt ein paar Minuten lang gaanz wenig Luft in den Schlauch daß die Flickstelle nicht auf der gegenüberliegenden Seite festklebt. Nach 5 Minuten wird auf Sollmaß (Durchmesser) aufgepustet, etwas gesäubert und ein Stück alter Schlauch mit abgeschliffenen Rändern wiederum mit Sekundenkleber draufgeklebt. Nochmal 5 Minuten warten und das nach Druck ablassen an der Flickstelle ziemlich runzelige Gebilde wieder einbauen.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Mino » Fr 12. Apr 2019, 13:17

Ich hab auf alle Räder pannensichere Reifen draufgemacht....seither nie mehr nen Platten.
Hab letzten sogar ne Tackerklammer aus der Lauffläche rausgezogen 8-)
Klar sind die schwerer...aber...pfff..was soll´s

Jetzt aber BTT....


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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon licht_tim » Fr 12. Apr 2019, 14:07

Lieg der Preis für einen neuen Schlauch nicht in der gleichen Größenordung wie so ein Flickset?
Ich tausch einfach den Schlauch, wobei die das echt selten geworden ist, seit überall die "unkaputtbar" Mäntel von Schwalbe drauf sind.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Weisskeinen » Fr 12. Apr 2019, 14:08

Bastelbruder hat geschrieben:Fahrrad-Vulkanisiermittel = gaanz dünner Pattex. Hat mit echtem Vulkanisiermittel wie's bei Autoreifen verwendet wird nichts zu tun, garnichts!

Ich flicke meine Reifen seit 10 Jahren ausschließlich mit flüssigem Sekundenkleber, der in das mit den Fingern auseinandergezerrte Loch getropft wird. Dazu kann man vielleicht einen Helfer brauchen. Danach kommt ein paar Minuten lang gaanz wenig Luft in den Schlauch daß die Flickstelle nicht auf der gegenüberliegenden Seite festklebt. Nach 5 Minuten wird auf Sollmaß (Durchmesser) aufgepustet, etwas gesäubert und ein Stück alter Schlauch mit abgeschliffenen Rändern wiederum mit Sekundenkleber draufgeklebt. Nochmal 5 Minuten warten und das nach Druck ablassen an der Flickstelle ziemlich runzelige Gebilde wieder einbauen.

Aber Sekundenkleber wird doch glashart. Bröselt das nicht und wird wieder undicht, wenn das ständig durchgewalkt wird?
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Matt » Fr 12. Apr 2019, 16:04

Hart wird es bei sparsame Dosierung auf Gummi doch nicht... Ich war auch verwundert und an Gummi ausprobiert. Das stimmt., dass Sekundenkleber Gummi anlöst und bleibt weich.

Grüss
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Zuletzt geändert von Matt am Mi 17. Apr 2019, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Landjunge » Fr 12. Apr 2019, 16:59

Im RC Automodellbau verwendet man auch Sekundenkleber der elastisch bleibt für die Verklebung der Reifen auf der Felge. Damit nicht abspringt bei extremen Kurvenfahrten und blähenden Reifen. Funktioniert gut zum Flicken.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Bastelbruder » Fr 12. Apr 2019, 18:36

Seit über 10 Jahren ist bei mir für fast alle Kleinigkeiten bloß noch Maxens dünnflüssiger Billigkleber im Einsatz.
Sobald die Flasche offen ist, wird der Originaldeckel nicht mehr verwendet, ich drücke einen "Lötnagel" (mit der runden Seite) ins Loch. Mit einer kleinen Zange kommt der auch wieder raus.

Die Flasche kommt eventuell in den Kühlschrank, muß aber nicht unbedingt. Ein einfacher Schrank reicht auch, UV-Licht könnte neben Feuchtigkeit und hoher Temperatur ebenfalls lebensdauerbegrenzend sein.
Der Kleber wird steinhart, allerdings bloß in dicken Schichten, das ist wie mit Glas. Und bei den Gummiflicken ist wichtig daß die Klebestelle so dünn wie möglich ist und nach dem Aushärten nicht auf Zug belastet wird. Deshalb kommt der Verstärkungsflicken auf den AUFGEBLASENEN Schlauch.

Die Fahrradflicken mit dem superweichen roten Rand gleichen das durch extreme Dehnungsfähigkeit aus, so lange sie bei der Anwendung noch weich sind. Und der Vulkanisierpattex bleibt in der geschlossenen Aluminiumtube eigentlich immer flüssig. Bis man einmal die Membran durchstoßen hat.

Vor einem Jahr hab ich die ziemlich aprupt abgefallenen Sohlen eines noch recht gut erhaltenen Paars 15€-Aldi-Geländetreter nicht mit Kövulfix sondern mit selbigem Sekundenkleber neu befestigt, die haben seither garantiert schon 100 km Gelände und 1000 km Fahrrad hinter sich ohne erneut unangenehm aufzufallen.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon sparky » Fr 12. Apr 2019, 19:12

Wegen dem Sekundenkleber: Ich packe seit geraumer Zeit die angefangenen Tuben in ein Glas mit dicht schließendem Deckel (z.B. leeres Marmeladenglas). Das verhindert zum einen recht zuverlässig das vorzeitige aushärten in der Tube und zudem den Umstand, dass sich Reste überall wo die Tube liegt als weißer Niederschlag bemerkbar machen. Bleibt alles an Ort und Stelle. In den Kühlschrank zu den Lebensmitteln möchte ich mir so was echt nicht packen.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Schneewittchen » Sa 13. Apr 2019, 08:14

sparky hat geschrieben: den Umstand, dass sich Reste überall wo die Tube liegt als weißer Niederschlag bemerkbar machen.



Woher kommt das eigentlich?
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon sparky » Sa 13. Apr 2019, 17:14

Das ist m.W. nach einfach verdampfter Sekundenkleber. Der schlägt sich dann nieder. Nach dem Kleben bleibt ja gerne mal ein Rest an der Tülle / Verschluss hängen. Mein Glas mit dem Sekundenkleber ist jedenfalls mittlerweile Opak. Das nutzt man doch glaube ich sogar gezielt in der Forensik aus, um Fingerabdrücke sichtbar zu machen?!
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Reparaturmisserfolge

Beitragvon PowerAM » Sa 13. Apr 2019, 17:36

Was für ein Teufelszeug ist das denn tatsächlich? Vor dem oft als Trick des Lagerns im Kühlschrank (neben den Lebensmitteln) kann man angesichts dessen wirklich nur warnen. Wobei die von Plastikverpackungen abgegebenen Weichmacher ja auch nicht harmlos sein können.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon sparky » Sa 13. Apr 2019, 18:03

Das ist normaler, dünnflüssiger Sekundenkleber wechselnder Hersteller. Das Glas ist allerdings schon älter. Das hat also eine Weile gedauert, bis das so aussah.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon gerd » Sa 13. Apr 2019, 18:37

Kühlschranklagerung ist großer Mist, alle Oberflächen sind kalt und auf denen kondensiert ohne Ende Wasser aus der Raumluft. Ihr müsst unten in das Einmachglas etwas schön getrocknetes Silicagel packen. Ich hatte, seit ich das mache, nie wieder Probleme mit verklebten Verschlüssen oder zu dickflüssig gewordenem Sekundenkleber. Der Kleber übersteht mehrere Jahre Lagerung, sofern das Glas schön dicht ist. Am Besten sind solche Medikamentengläser:
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sekundenkleberglas.jpg
Sekundenkleber im Medikamentenglas
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon ando » So 14. Apr 2019, 11:07

Moin!

Ich hab grad mein Auto repariert. Licht war defekt. Nachdem ich ALLES getestet und ausgetauscht hab, inkl neuem Lichtschalter, sah ich und es dämmerte mir, das die Karre ja neben der H7 noch ne H 4 Birne hat. Und genau dieses Birnchen is das Abblendlicht.... Jetzt gehts- Nach 2 Wochen suchen.

Ich glaub, ich brauch Urlaub!

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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon sparky » So 14. Apr 2019, 11:36

@gerd Sach ich doch :) Gut, das mit dem Silikagel ist natürlich die Krönung. Ich such mal welches...
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Matt » Mi 17. Apr 2019, 16:47

Matt hat geschrieben:So richtige Misserfolg ist es noch nicht.

Tektronix S-2 (nicht der erfolgreiche Repraratur mit Snap-Off Diode von Macom, ich habe 5x S-2 Samplerkopf)
Eine Sampler-Diode ist kaputt, ich bin (bisher) da schmerzbefreit und ersetzt ihm durch HSMS2822.

1.) Reparatur
Es funktioniert wieder, aber Spezifikation von Anstiegszeit von 50ps wird nicht erfüllt, (gemesst, 125ps)
Ursache ist Ladungslebendauer in Sperrschicht von HSMS2822: ca 100ps.

2.) Reparatur
Es gibt noch schnellere Diode: MMDL301 mit Ladungslebendauer von 15ps.
Aber diese Diode ist SOOO scheisse für Sampler. 15ps ist geschönt. Es ist allein wegen Sperrschichtkapazität von 1,5pf nicht brauchbar, 2x in Reihe geschaltet = brauchbar, aber langsamer als HSMS2822.

3.) Reparatur
Mischer-Diode für UHF und SHF Bereich ausgewählt: BAT17-04 von Infenion.
Ist ne Tick besser als HSMS2822, aber Spezifikation von tr =<50ps wird nicht erfüllt, ich rede Verschlechterung von Faktor von 2.

4.) Reparatur

Ich habe noch schnellere Mimose ausgewählt: BAT 15-04, noch schnellere Mischer-Diode
Aber ich habe NULL Bock, ihm einzulöten........


5.) 4.) habe ich übergesprungt und mit 5082-2835 angefangen, die ich 80 Stück aus USA importiert habe.
Eingelötet und geägert, dass es nicht schneller als 130ps schafft.

Also 4.) nachgeholt und nach Einstellerei ist 70ps beste Ergebnisse ( Meine Ziel ist alte Spezifikation von 50ps). Nun gut, nach neue Spezifikation von 75ps ist 70ps mit Bravour erfüllt.
IMG_20190417_065821.jpg


Spalt, wo Diode drin ist, ist ca 2,5mm breit.

Mittweile weiss ich nicht, ob ich dieser Reparatur an dieser Sampler-Kopf als Reparatursmisserfolg bzw. Reparaturerfolg definieren soll. :roll:
Es funktioniert wieder, aber alte Spezifikation wird nicht erfüllt.
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Fritzler » Mi 17. Apr 2019, 19:23

Was haben die denn da für ein Wunderbauteil eingebaut, wenn du mit neueren Dioden nicht an die alte Spec rankommst?
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Re: Reparaturmisserfolge

Beitragvon Matt » Mi 17. Apr 2019, 19:35

Diode hat Tek selber in 1960er Jahre produziert und hat anfangs mit grosse Problem Spezifikation von tr =< 50ps zu erreichen. Der Hersteller ändert irgendwann Spezifikation zu tr =< 75ps.

Dass Sampler-Kopf 2x Diode mit gleiche UF braucht, macht ganze nicht besser mit Einzeldiode (Diode für heftige HF hat starke Streuung)
Selbst BAT15-04W -Diodepaar hat UF-Unterschiede bis zu 20mV. Das lässt noch kompensieren. Geringfügig langsamere Diodepaar HSMS2822 hat Streuung oft weniger als 1mV.

http://w140.com/tekwiki/wiki/S-2
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