XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Der chaotische Hauptfaden

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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Virtex7 » Sa 6. Apr 2019, 10:08

richtig.
und für den Rest werden auch Teile verwendet, die ich noch hier als Reelware habe. Also Spulen, Dioden und Kondensatoren (Elkos, Kerkos)
Leider keine Synchrongleichrichtung, aber eine einigermaßen taugliche Diode..
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Sa 6. Apr 2019, 17:26

Chefbastler hat geschrieben:@Fritzler
Wie schnell ist denn deine Last in den an und abschaltflanken?
Das Regelverhalten bei Lastwechsel ist bei manchen schlecht konstruierten Regelern schön anzuschauen. :lol:

Also ich erwarte keine Wunder bei dem I Regler: viewtopic.php?f=14&t=11358&p=236889&hilit=elast#p236490
Eine v3 mit besserem Display ist schon in Plaung und dann vllt mit digitalem PID Regler, aber nicht mehr in diesem Jahrzehnt.

Virtex7 hat geschrieben:Leider keine Synchrongleichrichtung, aber eine einigermaßen taugliche Diode..

Für geschenkt reichts ja.
Beim Neukauf kommen mir keine SNT ICs mehr unter mit externer Diode.

Ansonsten wär ich so weit, dass die E-Last in python jetzt aussieht wie ein Objekt.
Ein "ModbusSlaveSink" ist durch die yaml Datei recht frei Konfigurierbar:
Code: Alles auswählen
reg_set_current:
 unitprefix: milli         # Unit Prefix for the Unit given as: none, milli, micro
 unitcoding: uint32         # Unit encoding as: float, int16, int32, uint16, uint32 (float is 32bits)
 unitlsb: 1               # can be 1 or the smallest fixkomma like 0.25 or 10 (DPS have 10mA per lsb)
 registerlo: 40001         # register of the modbus slave
 registerhi: 40002         # only used for 32bit values


Sieht dann so aus:
Code: Alles auswählen
from pymodbus.client.sync import ModbusSerialClient as ModbusClient

from modbus_slave import ModbusSlaveSink

client = ModbusClient(method='rtu', port='COM4', baudrate=115200, timeout=1)
client.connect()

slave = ModbusSlaveSink("../mbslavesconfigs/elastv2.yaml", client, 247)
slave.setcurrent(500)
while True:
    print(slave.getcurrent())
    print(slave.getvoltage())
    print("----------------")


Die Hauptkonfiguration (Welche Geräte sind angeschlossen und wie wird der Modbus gefahren) wird auch noch per yaml bestimmbar sein.
Als letztes dann noch eine Datei um einzustellen welche Spannungen/Ströme rein/raus sollen und wie lange pro Stufe.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » So 7. Apr 2019, 17:23

So, nochmal kurz drannegesessen.

Sollwerte setzen, check.
Messwerte nach x sek abholen, in die CSV speichern und neue Sollwerte setzen, check.
Bissle zugucken per TK GUI, check.

Bild

Wäre die Platine schon da könnt ich jetzt den DPS5005 an Modbus hängen und könnte die erste Messung starten.

Das war der leichte part.
Die Auswertung der CSV Dateien wird dann lustig wenn man da Kurvenscharen plotten wil.
Aber da hab ich was gefunden: https://matplotlib.org/tutorials/introd ... yplot.html
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Gary » So 7. Apr 2019, 18:54

Ich habe ja 5 Platinchen mit Fake LM2596 bei Amazon gezogen.
Bei der letzten Pollin Bestellung habe ich zum testen einen LM2591HV für 1,65€ gekauft. Der ist kein Fake und werkelt unauffällig. Keine 3A, aber dafür gleich bis 60V wenn man den C im Eingang tauscht.
Für einen LM2596 will Max 3,40€.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Chemnitzsurfer » So 7. Apr 2019, 20:30

Hat jemand damit schon herum gespielt?
https://www.amazon.de/dp/B07GFCFWST/
75V in und bis zu 720W klingt brauchbar für meinen 2*22V 800VA Ringkerntrafo, der hier noch herumliegt, seitdem mir die DPS 5015 um die Ohren geflogen sind, liegt der nur in der Ecke rum ( hinter Gleichrichter und Elkos 60..63V)
Produkt parameter:
Eingangsspannungsbereich: 10V-75V
Einstellbarer Ausgangsspannungsbereich: 0-60V
Einstellbarer Ausgangsstrombereich: 0-12A
Ausgangsleistung: 0-720W
Auflösung für die Einstellung der Ausgangsspannung: 10 mV
Ausgangsstromeinstellung Auflösung: 10 mA
Stromversorgungseffekt: CV <0,5% + 10 mV CC <1% + 10 mA
Load-Effekt: CV <0,5% + 10 mV CC <1% + 10 mA
Ausgangswelligkeit: <50mVpp (Eingang 54V, Ausgang 12V, Strom 5A)
Übertragungsverhältnis der 100Hz-Fluktuation: <1/10000
Typischer Wirkungsgrad: 94% (Eingang 54 V, Ausgang 30 V, Strom 5A)
Spannungsanzeigefehler: ± 1% + 20mV
Aktueller Anzeigefehler: ± 1% + 20mA
Antwortzeit: <50ms
Speicheroperation: M0 ~ M9 10 Datengruppen
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Mo 8. Apr 2019, 17:01

TADAA!
Effizienz bei 1A am Ausgang:
Bild

Ich wollt nicht auf die Platine warten und hab den Modbus im Script splitbar gemacht in der config.
Somit konnte ich einen extra USB-UART Adapter an den DPS5005 hängen.
Wie man sieht sollte ich noch einrn Durschnitt einbauen bei den Messdaten.
Bei den 1,8V hatte der DPS5005 bei der Messung der Stromaufnahme des DCDC echt Probleme (weil so wenig Strom floss).

edit:
hier noch für 2A:
Bild
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Mo 8. Apr 2019, 17:34

WTFH!!!
Dieses LM2596S ist ja noch schlechter als gedacht.
(wir wissen, das gefakede Teil)

Hier ein Vorgeschmack:
Bild
Man achte auf knapp 5W Verlust, mal gucken wann das Teil trotz Lüfter hochgeht.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Do 11. Apr 2019, 16:54

Sö, dann hätte ich mal den 1205ACME und den LM2596S fake durchgemessen.
Einer recht gut und der Andere eine Vollkatastrophe.
Wenn beim LM2596S fake Lücken in den Graphen sind liegt das daran, dass er fiepend abgeschmiert ist unr nurnoch 0,8V geliefert hat.
Das geflatter in den Graphen wurde auch mit fieptönen garniert.

Als Vergleich dann noch was von Recom RPM1.0-5 der mit 90%+ direkt vom vetrreter in meine Hände gelangte :lol:
Die hät er auch ein, der hält als Referenz her was mein Setup leisten kann.

In den Links gibts dann verschiedene Diagramme:
- iidle.png
Stomaufnahme im idle bei Ausgangsspannung x und imemr höher werdender Eingangsspannung.

- ioutXYZ.png
Effiziennz und Verlustleistung bei der Stromentnahme XYZ über verschiedene Ausgangsspannungen

- udropXYZ.png
Spannungseinbruch des Wandlers bei der Ausgangsspannung XYZ über den gezogenen Strom.
Ein Graph pro Eingangsspannung

- uoutXYZ.png
Effizienz und Verlustleistung über Eingangsspannung.
Jeder Graph ist ein anderer Ausgangsstrom.

- uout_shuffleXYZ.png
Effizienz und Verlustleistung über Ausgangsstrom.
Also quasi ein umgedrehtes Diagramm.

Bittesehr:
https://www.fritzler-avr.de/gallery/mai ... var1=DCDC/
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Do 11. Apr 2019, 20:55

Im Link jetzt noch dieses "DCDC D-SUN 3A"

Das ist auch eiens der DCDC, die hier im Forum schon verteufelt wurden und das zurecht.
Nicht nur der Wirkungsgrad ist für den Poppes, sondern auch die Spannungsregelung!
Du stellst auf 5Vout und bekommst:
0A -> 5V
1,5A -> 6,1V (auaaaa!)
2,5A -> 4,8V
3A -> 0,5V (abgeschmiert)

http://www.fritzler-avr.de/gallery/main ... var1=DCDC/
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Julez » Fr 12. Apr 2019, 10:18

Also da muss ich schon sagen, ich bin beeindruckt! Reschpekt!
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Fr 12. Apr 2019, 10:34

Hehe, dabei wollt ich ja nur wissen wie gut/schlecht so manche DCDC sind.
Dabei Andere vor Fehlkäufen abhalten und/oder abgebrannten Projekten bewahren.
Aber, da die Quelle momentan ein DPS5005 ist gibts ab und zu auch mal so Ausreißer, beim 1205CME Test sind ja welche zu sehen.

Wenn ich dann mein eignes ModBus NT fertig baue wird es noch etwas bekommen was sich im Vorabtest schon als wichtig herrausstellt:
Nur in 1mA Schritten messen bei der Quelle ist nicht genug, es braucht µA Auflösung.
Daher bekommt das NT ein extra Shunt für 200mA und weniger, was dann bei hohen Strömen überbrückt wird.
Für Stepup Wandler rbauchts ja auch STROOOOOM wenn man zB nen 150W Stepup bis 5V runter quälen will.
Meine E-Last werde ich auch mal noch so pimpen, dass die Messung bei geringen Strömen µA messen kann.
Bei unter 1A ist bei der E-Last nämlich nur 1 Kanal aktiv, der kricht dann auch diesen Spezialshunt.

Der LM2596S fake scheint ja ein LM2575 zu sein.
Weil die Freq ist 50kHz statt 150kHz und man sieht in den udrop Diagrammen wie die Spannung nach 1A Ausgangsstrom stark wegbricht.
Was kann 1A und hat 50kHz? RICHTIG! -> LM2575

Wobei mich gafu darauf auferksam gemacht hat, dass es DCDC im aussehen des LM2596S fake gibt, aber es ist ein XL4015 verbaut.
Diese XL____ Ics sind CHina Eigenkreationen zum Spottpreis, da muss nix gefaked werden.
Der DCDC mit dem scheint brauchbar zu sein, also hab ich mal bestellt zum durchtesten (ich habe 3 Geschmacksvarianten bestellt, kost ja nix)

So: denn schlagt mir mal DCDC zum Testen vor!
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Chefbastler » Fr 12. Apr 2019, 11:14

Nur so als Anregung:

Ich würde nebenbei auch den Rippelstrom am Eingang und Ripplespannung und Strom am Ausgang mit nem Oszi messen Schaltfrequnz würde ich auch nachmessen ob die stimmt. Und dass alles als Bild mit anfügen.

Auch würde ich Werte festhalten wann dass Ding unerträglich heiß wird oder in Thermal Shutdown geht.(wenn Wärmebildkamera vorhanden auch mit Bild)

Regelverhalten bei Plötzlicher Laständerung wär auch noch ein wichtiger Punkt. Wenn die Regler beschissen ausgelegt wurden machen die bei Lastabfall unter Umständen nen Überschwinger...

Eigenstromverbrauch im Leerlauf Kennlinie/Kennpunkte(für Batteriebetrieb interessant).

Auch würde ich dei Messungen mit nem kleinen Text versehen was so alles an rausgefundenen Mist der Messung/Sichtkontrolle aufgedeckt wurde.

Ich war schon am überlegen im Fingerwiki eine Rubrik für die Schaltregler Ausmessung anzubringen wo jeder seine Messungen einbringen kann.

Für Wirkungsgrad Kennlinien Messung können wir die dann an Fritzler schiken.

Vorschlag für nächstes Messobjekt:
https://www.ebay.de/i/362544217923?chn=ps
Sicherungshalter fängt bei 5A zum Stinken an.
Drangemurkste Strombegrenzungsschaltung ist Mist(Spannungsabhängig, shunt auf 0V Seite)
Nach entfernen von dem Mist funktioniert das Ding sogar soweit anständig.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Fr 12. Apr 2019, 11:37

Anregungen sind was schönes, auf manches kommt man ja erst garnicht.

Mit nem Oszi messen wollte ich schon, aber was anderes.
Python kann mit Sigrok sprechen und der mit einem Rigol DS2202 :mrgreen:
Die Frage ist ob der DSUN 3A wirklich so hoch regelt oder einfach schwingt wie Hulle.
Daher wollt ich von jedem Messpunkt ein Oszi Sreenshot machen zum nachher schnell durchgucken.

Ich würde nebenbei auch den Rippelstrom am Eingang und Ripplespannung und Strom am Ausgang mit nem Oszi messen Schaltfrequnz würde ich auch nachmessen ob die stimmt. Und dass alles als Bild mit anfügen.

Wenn du mirn Sigrok kompatibles 4 Kanal Oszi spendierst mit Stromtastköpfen für den Frequenzbereich, dann gerne ;)
Schaltfrquenz nachmessen muss man selber machen und als BIld einbauen, da man dafür an den Schaltpin muss.
Das wurde ja schonmal gemacht und würde in einen Webseitenartikel reinwandern.

Auch würde ich Werte festhalten wann dass Ding unerträglich heiß wird oder in Thermal Shutdown geht.(wenn Wärmebildkamera vorhanden auch mit Bild)

Thermal Shutdowns sind ja schon ersichtlich, wenn im Powerloss Diagramm der Graph in die Höhe schnellt und sehr früh aufhöhrt :lol:
Wenn eine Platine mit 4x2 cm 12W+ verbrennt is einfach Schluss, auch mit dem Lüfte davor.
Thermisches verhalten messen würde einen Messdurchlauf sehr stark verlängern um ein thermisches Gleichgewicht hinzubekomen.
Da würds ja schon reichen Sensoren an FET, Spule und Dode zu bappen und per ModBus auszulesen.
Messungen von 5V bis 30V in 250mV Schritten und 0A bis 3A in 250mA Schritten bei 3s settling time brauchen jetzt schon 90 min ;)
Und das für nur eine eingestellte Ausgangsspannung am DCDC! Also alles mal 5 oder mehr.

Regelverhalten bei Plötzlicher Laständerung wär auch noch ein wichtiger Punkt. Wenn die Regler beschissen ausgelegt wurden machen die bei Lastabfall unter Umständen nen Überschwinger

Guter Punkt, dann aber nicht bei allen Messgrößen, sondern für ein paar ausgesuchte?
Meine E-Last kann Transientenmodus und hat nen Triggerausgang fürs Oszi.
Nur ist die Frage ob meine E-Last dazu steil genug ist, ach dann schalten wir eben per FET nen Bratwiderstand (über Modbus und mit Oszi Triggerausgang)
So oder so wäre das ein eigenes Unterprogramm in Python.

Eigenstromverbrauch im Leerlauf Kennlinie/Kennpunkte(für Batteriebetrieb interessant).

Gibts ja schon als iidle.png.
Ist nur momentan total wertlos, da der DPS5005 nur 1mA Auflösung hat und von Genauigkeit reden wir lieber garnicht erst.
(Erweiterungen für µA sind ja, siehe oben, schon geplant)

Auch würde ich dei Messungen mit nem kleinen Text versehen was so alles an rausgefundenen Mist der Messung/Sichtkontrolle aufgedeckt wurde.
Ich war schon am überlegen im Fingerwiki eine Rubrik für die Schaltregler Ausmessung anzubringen wo jeder seine Messungen einbringen kann.

Artikel schreib ich erst wenn ich eine ordentliche Spannungsquelle habe, alle Messungen wiederhol ich eh nochmal.
Das Wiki wär nich so super dafür, die Diagramme sollen nicht nur als png rauspurzeln, sondern auch als html/js.
Damit kann man sich Graphen reinklicken oder rausnehmen zum Vergleichen.
Daher solls dann auf meine Webseite (2 Seiten zum selben Thema pflegen is sehr aufwendig)
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Attimus » Fr 12. Apr 2019, 12:48

@ Fritzler: noch nen Denkanstoß für deinen Messaufbau: Dein Oszi hat ja Ethernet und spricht LXI / SCPI!
Damit solltest mit nem TCP Socket in Python direkt alles steuern können und auch automatisiert Screenshots abholen usw... ;)
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Fr 12. Apr 2019, 19:59

Ja schon, dann müsst ich das alles selbermachen.
Sigrok tut das dann für mich.

Bzw ich muss mal nach der SCPI Doku des DS2202 suchen.
Vllt isses ja doch einfacher als gedacht.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Virtex7 » So 14. Apr 2019, 22:37

Eigenbau-Modul ist so weit...
ein Modul.jpg


Fritzler bekommt jetzt mal zwei für Tests.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » So 14. Apr 2019, 22:59

Wie sind die Specs?
Also mit welchen Ausgangsströmen bei welchen Eingangsspannungen solls denn gequält werden?
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Virtex7 » Mo 15. Apr 2019, 01:42

uff.

Ausgangsspannung wählbar durch umlöten.
Auslieferungszustand 5V, wenn man R6 weglötet (7,5k) schaltet die Spannung auf 3,3V um.

Diode kann 3A, die Spule auch sowas..

Ich sage mal bis 1,5 bis 2A Ausgangsstrom sollte das Ding laufen.

Vin bis 36V, normaler Betrieb denke ich 12V bis 24V... Arduino-Versorgung mit LCD.
IC ist ein TPS5420.
http://www.ti.com/product/TPS5420


Ich hab jdf. ein Paket fertiggemacht.
Aale inclusive.


EDIT: der Widerstand den man weglöten muss, hat 7,5k Ohm. Habe es oben berichtigt.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Mi 17. Apr 2019, 20:21

Der DCDC Wandler von Virtex7 wurde grade gut geröstet vom Rost gehoben: (nein er blieb sehr kühl)
http://www.fritzler-avr.de/gallery/main ... CDC%2FVT7/

Ganichmal übel das Teil.

Bei hohen Eingangsspannungen und Ausgangsströmen von mehr als 1A schaltet der Regler ab.
Da muss ich mal gucken ob meine E-Last daran Schuld ist, denn mit 1000µ Am DCDC Ausgang ist das Problem weg.
Der 1205CME wiederrum brauchte sowas nicht.

(Bei dem LM2596 fake hatte ich 2200µ am Ausgang und er ist trotzdem abgeschmiert, auch mit nem normalen Widerstand als Last)
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Matt » Mi 17. Apr 2019, 20:39

Komisch,dass Effizienz mit grössere Eingangsspannung schlechter wird. Ich erwartet da dass es geringfügig besser wird.

Ansonst schaut gut aus, ich freue mich doch, dass es goldrichtige Entscheidung ist, TPS5420 (ich hatte mitm TPS5430 verwechselt) Rolle mitzunehmen.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Fritzler » Mi 17. Apr 2019, 20:44

Dass die Effizienz schlechter wird mit höherer Spannung ist normal, das sieht man auch in vielen Datenblättern so.
Beispiel: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps54308.pdf

Es sieht nur imemr weniger drastisch aus, weil deren Diagramme von 0 bis 100% gehen.
Weil die ab 0mA anfangen und bis zu den ersten 100mA wohl in 1mA Schritten hochgehen.
Das kann ich aber noch nicht machen wenn ich grademal 1mA Auflölsung bei beiden Geräten habe und die bim DPS5005 gut flattern.
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Virtex7 » Do 18. Apr 2019, 14:41

Danke für die Messungen!

schaut ja ganz brauchbar aus..
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Till » Mi 24. Apr 2019, 16:23

Hat hier zufällig jemand Erfahrungen mit den step Up Wandlern, die zu hauf aus Übersee kommen?

Ich könnte günstig an ein bis zwei lifepo Zellen kommen, allerdings vom Kaliber 1s 360Ah.

Da ich schon lange auf der Suche nach einem Universal Akku für diverse Gerätschaften bin würde sich das ja anbieten.
Allerdings wäre aus Handlinggründen maximal eine Zelle möglich, nur müsste ich ja dann irgendwie von 3-4V auf mindestens 12v kommen, um auch das ein oder andere Gerät versorgen zu können.

Für eine Anwendung wären sogar +-36V interessant (Musik).

Gibt es da einigermaßen Wirkungsgrad starke Module, oder sollte ich die Idee lieber wieder begraben?
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon gafu » Mi 24. Apr 2019, 21:44

es wäre dem wirkungsgrad recht behilflich, wenn du vor dem step-up erstmal die zellen in reihe schaltest (was du ja eher nicht wolltest).
Das ist dieses viel strom bei kleinen spannungen verlustarm durch einen mosfet und über eine diode bekommen problem.
je geringer die spannungen, desto größer der wirkunsggradverlust an den spannungsfällen über den bauteilen. Je größer der strom, desto spannungsfall.

wenn auf 3V speisespannung 0,8V im regler auf dem weg untergehen, dann ist das viel schlimmer als bei 6v..
Mosfets steuern auch bei so kleinen spannungen nicht so richtig weit auf...
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Re: XM1584 oder chinesische StepDown Geschichten

Beitragvon Till » Do 25. Apr 2019, 08:31

Das Problem ist, dass die Zellen halt extrem unhandlich werden.
Eine Zelle ist eigentlich schon so ziemlich das Maximum, was bequem transportabel ist.
Bei zweien ist man schon wieder beim Kaliber Autobatterie.
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