Physik Nachhilfe

Der chaotische Hauptfaden

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ando
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Physik Nachhilfe

Beitrag von ando » Mi 4. Dez 2019, 18:13

Moin Jungs ,

ich brauch mal Hilfe bei so ner blöden Physik Hausaufgabe- ich komm nicht drauf:

Ein mit Wasser randvoll gefüllter Glaskolben hat die Masse von 126,8 g.
Nun wirft man ein Metallstück mit der Masse 5,26 g da rein.
Es läuft Wasser raus, das Metallstück liegt im Gefäß.
Nun wiegt das ganze 131,34 g.

Frage: Dichte des Metallstücks?

B) Gewichtskraft des Metallstücks auf dem Mond, Ortsfaktor 1,6 N / kg


Hat da jemand die Lösung bzw nen Ansatz parat?
Natürlich mit rechenweg!

Thx

Ando
Zuletzt geändert von ando am Mi 4. Dez 2019, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Münsterländer
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Münsterländer » Mi 4. Dez 2019, 18:18

Edit sagt: Wenn man keine Ahnung hat, besser mal den Beitrag löschen!
Ist hiermit geschehen.

ando
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von ando » Mi 4. Dez 2019, 18:24

Moin,

das muss Lösbar sein!

Sonst hätte derm Lehrer das doch nciht ausgewählt.

Ist von hier: https://mathe-physik-aufgaben.de/aufgab ... te_01A.pdf

Die Lösungen gibts auch, Kosten aber 35 Euro.....

Und ich muss doch noch meinen Heizkörper schweisse und hab grad keinen Nerv diese blöden Schulaufgaben vom Nachbarskind zu machen.....

Ando

Automator
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Automator » Mi 4. Dez 2019, 18:43

ando hat geschrieben:
Mi 4. Dez 2019, 18:24
Moin,

das muss Lösbar sein!
Klar. Die Dichte der Münze ist aber abhängig von der Wassertemperatur. :lol:
Dichte ist gleich Masse pro Volumen. Masse der Münze haben wir schon, 5,26 g.
Das Volumen der Münze ist das übergelaufene Wasser. Also (126,8 g - (131,34 g - 5,26 g))
Mit dem Gewicht des übergelaufenen Wassers kann man nun dessen Volumen ausrechnen und hat das Volumen der Münze.

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Treckergott
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Treckergott » Mi 4. Dez 2019, 18:51

Das Metall dürfte Zinn sein

TiTaB
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von TiTaB » Mi 4. Dez 2019, 18:55

Meine Überlegung.:Ahnung hab ich aber keine!
Anahme: wir haben ideal Bedingungen und da hat Wasser eine dichte von 1 kg/l
Somit verdrängt das Metallteil 0.00072 kg oder l Wasser (massegesamt-masseMetallteil-Masseohnemetallteil=131,34-5,26-126,8)
Nun noch Masse durch Volumen und gut is
Oder?
Hmm seh gerade ich schreibe zu langsam...

Pinocchio
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Pinocchio » Mi 4. Dez 2019, 18:57

m_Kolben+m_H2O=126g
m_Kolben+m_H2O+m_Münze- (m_Münze / \rho_Münze) \cdot \rho_H2O=131g

Dichte Wasser ist denke ich bekannt? Dann musst du nur noch auflösen, das ist mir jetzt zu langweilig...

Edith: Fuck, phpBB frisst keine TeX-Steuerzeichen...

Bastelbruder
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Bastelbruder » Mi 4. Dez 2019, 19:33

Münzen aus Zinn, das erinnert mich an irgendwelche Jugendstreiche. :?

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Treckergott
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Treckergott » Mi 4. Dez 2019, 19:55

ando hat geschrieben:
Mi 4. Dez 2019, 18:13

Frage: Dichte des Metallstücks?
Von einer Münze ist in der Aufgabe keine Rede!

Automator
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Automator » Mi 4. Dez 2019, 19:59

Oh, sorry, die Münze habe ich da rein interpretiert. Besser zu schreiben als Metallstück.

dixi
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von dixi » Mi 4. Dez 2019, 20:20

Das Erinnert mich an folgende Geschichte.

ARCHIMEDES und die Krone

Vieleicht hilft der Link weiter.

https://www.leifiphysik.de/mechanik/auf ... -die-krone

BernhardS
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von BernhardS » Mi 4. Dez 2019, 20:24

Bei einer Denkblockade: Schrittweise hinschreiben oder laut aussprechen, was passiert - hilft wirklich, ist aber leider nicht prüfungstauglich:
- Das Gefäß mit Wasser drin wiegt 126,8 Gramm.
- Man schmeißt 5,x Gramm Metall rein
- Wenn man das zusammenzählt, dann kommt man auf 132 Komma bißchen Gramm
- Soviel wiegt das aber nicht, sondern nur 131 Komma dings Gramm. Also ist Wasser rausgelaufen
- An der Stelle weicht die Denkblockade erstmals auf und man kann das übergelaufene Wasser ausrechnen.
... und so weiter

ando
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von ando » Mi 4. Dez 2019, 20:34

Danke Danke!

lockade weg! Hab ich mich in der Schule schon verunsichern lassen, von dem Text- oh besonders schwer!

Dichte von dem Metall ( wahrscheinlich eine Münze) 7,3

Gewichtskraft auf dem anderen Planet ( was hat das jetzt mit dem wasser zu tun?? ) 8,416x10 -³

Stimmts?

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RMK
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von RMK » Mi 4. Dez 2019, 21:07

naja, Gewichtskraft auf der Erde ist 9,81 N/kg, also das Gewicht /9,81 * 1,6 ...

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Lukas_P
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Lukas_P » Mi 4. Dez 2019, 21:07

also mal überlegen ....

Wasser wiegt 126.8g
du schmeisst die Münze rein, der kakk wiegt danach
131.34g (also wasser + münze)

d.h. das gewicht des reinen wassers danach beträgt 126.08g --> es wurden 0.72g wasser verdrängt

0.72g entsprechen 0.72 cm³ also wiegen 0.72cm³ des goldklumpens 5.26g --> das zeug hat eine dichte von 7,205 g/cm³ und ist damit leider doch kein gold sondern normales eisen

edit : eisen hat 7.8 ... eher ist es chrom, graugruss oder zinn

Anse
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Anse » Mi 4. Dez 2019, 21:11

Lukas_P hat geschrieben:
Mi 4. Dez 2019, 21:07
das zeug hat eine dichte von 7,205 g/cm³ und ist damit leider doch kein gold
Hast Du da vielleicht ein Tippfehler? Komme auf 7,305 g/cm³
Das passt perfekt zu Zinn,

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Lukas_P
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Lukas_P » Mi 4. Dez 2019, 21:13

oh kann sein :lol:

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Landjunge
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Landjunge » Mi 4. Dez 2019, 21:18

Habe den ersten Beitrag gelesen und sofort gerechnet. So wie ich es mir gedacht habe ohne Anreitze durch die anderen Antworten. Ergebnis: 7,306g/cm³
Zuletzt geändert von Landjunge am Do 5. Dez 2019, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.

ando
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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von ando » Do 5. Dez 2019, 00:22

Vielen dank an euch.
Mal sehn ob der komische Physik Lehrer die Eins dafür spendiert.

73

Ando

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von radixdelta » Do 5. Dez 2019, 10:56

RMK hat geschrieben:
Mi 4. Dez 2019, 21:07
naja, Gewichtskraft auf der Erde ist 9,81 N/kg, also das Gewicht /9,81 * 1,6 ...
Ja, Nein, Ja...
Das umgangssprachliche Gewicht ist ja eigentlich die Masse. Das "Kilo" oder korrekt das Kilogramm. Und das Multipliziert man direkt mit den 1,6N/kg um auf die Gewichtskraft zu kommen. Auf der Erde nimmt man 9,81. Komplizierter wird es wenn man sich bewusst macht daß wir mit dem Gewicht dann doch eigentlich die Gewichtskraft meinen und trotzdem in Kilogramm angeben was wir in Newton messen und auch beim Tragen spüren. So richtig Relevant wird das alles ja auch erst wenn wir das Schwerefeld der Erde verlassen (Oder Physikhausaufgaben machen).

Wenn du natürlich das Gewicht im Sinne Gewichtskraft auf der Erde bereits ausgerechnet hast (in Newton), dann ist deine Rechnung korrekt. Bei der Aufgabenstellung erhält man aber direkt die Masse.

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Desinfector » Do 5. Dez 2019, 11:20

Das Kilogramm ist die Einheit für die Masse und die ist überall gleich.

Das Newton ist die Einheit für die Kraft (hier Gewichtskraft)
Die Gewichtskraft ist überall verschieden, letztlich selbst auf der Erde

auf dem Jupiter würde das eine Kilogramm Masse auf der (für die Erde geeichte) Waage ca 2,5 anzeigen.
Das eine Kilogramm wird statt 9,81 mit 24,8 m/s² angezogen.

selbst auf einem Neutronenstern wäre ein Kg immer noch ein Kg.
aber wenn ein würfelzuckergrosses Stück dessen Materie sagen wir 1500 Tonnen wiegt,
kann man das eine Kg dieser Materie dort wohl nur noch mit dem Mikroskop finden.

-Und schon garnicht werfen :mrgreen:

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von radixdelta » Do 5. Dez 2019, 11:51

Ich habe eine Mechanische Waage, im Prinzip eine Balkenwaage. Die funktioniert auch auf dem Mond und auf einem Neutronenstern* oder dem Jupiter².

Sie funktioniert aber nicht auf der ISS. Wie wiegt man Dinge in der Schwerelosigkeit? Alle mir bekannten Waagen funktionieren über den Umweg Gewichtskraft.

*: Die Waage ist teilweise aus Kunststoff und der Rest aus Eisen, ich denke das geht auf einem Neutronenstern kaputt...
²: Ob man bei einem Gasplaneten von "auf" reden kann? Und worauf stelle ich meine Waage? Und die wichtigste Frage: Kann ich mit einem Raumschiff durch den Jupiter hindurch fliegen?

Es hat wohl auch praktische Gründe warum wir uns auf Mond und Mars konzentrieren im Moment, dahin kann ich meine Waage mitnehmen. 8-)

Man kann aus Physikhausaufgaben auch weitreichendere Erkenntnisse gewinnen :)

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von RMK » Do 5. Dez 2019, 11:58

eine weitere interessante Frage stellt sich mir, wie weit kann man Deine Waage auf dem Mond werfen? *fg*

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von Desinfector » Do 5. Dez 2019, 12:07

wenn die Balkenwaage nur das Gleichgewicht zwischen beiden Seiten anzeigen soll,
funktioniert sie in allen Gegenden. Sei es Erde, Mond Jupiter.
einfach deswegen, weil die "Messgewichte" genauso stark angezogen werden wie die gleiche zu messende Masse.

auf dem Neutronenstern dürfte die Waage verzogen werden. :lol:

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Re: Physik Nachhilfe

Beitrag von radixdelta » Do 5. Dez 2019, 12:45

Was soll sie sonst tun? Eine Balkenwaage vergleicht Massen anhand ihrer Gewichtskraft. Dadurch funktioniert sie leider nicht ohne Schwerkraft, mit Schwerkraft dafür aber unabhängig von der stärke der Schwerkraft. Wobei Messfehler bei geringerer Schwerkraft mehr ins "Gewicht" fallen dürften.

In der Schwerelosigkeit wird wohl vor allem das Gewicht der Astronauten bestimmt, dazu werden sie entweder in einem Feder-Masse-System zum Schwingen angeregt oder mit definierter Kraft beschleunigt. Ob überhaupt für Experimente gewogen wird? Bei bekannter Dichte kann man das auch Volumetrisch machen oder man wiegt auf der Erde und Portioniert.

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