Balkonkraftwerk, Mini-PV

Der chaotische Hauptfaden

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Daffid
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Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Daffid » Mi 12. Feb 2020, 14:04

Hallo zusammen,

ich denke schon länger über solch ein Balkonkraftwerk/Mini-PV/Guerilla-PV oder wie auch immer die heißen.

- Hat jemand von euch sowas in Betrieb?
- Gibt es gravierende Vorteile oder Nachteile?

Mein Plan ist günstige gebrauchte PV-Module zu kaufen ca 320 Wp und einen Micro-Wechselrichter mit mppt.

Ist das ein guter Plan?

Danke im Voraus für eure Zeit
David

thinkpad
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von thinkpad » Mi 12. Feb 2020, 14:21

Hätte ich auch gerne.

Doch leider muss erst die Genehmigung der Hausverwaltung her.
Das ist leider schwierig.

bla
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Mi 12. Feb 2020, 15:57

Das Wichtigste:

Wenn es legal sein soll, brauchst du einen Wechselrichter, der die aktuellen Normen erfüllt. Also im Prinzip neu kaufen, z.B. EVT300 oder EVT560 oder ähnliche.
Maximal sind 600 VA erlaubt. Also netzseitig, obwohl einige Netzbetreiber das gerne anders sehen (die sagen dann max. 600 Watt).
Du kannst den WR also auch ausreizen, wenn da mehr Module dran gehen, durch Parallel-/Reihenschaltung, falls nötig. Allerdings darfst du da natürlich nicht die max. Eingangsspannung und den max. Eingangsstrom überschreiten. Im Datenblatt der Module nachsehen.
Der Wechselrichter muss fest angeschlossen sein oder per Wieland-Stecker und -Dose (muss extra gesetzt werden). Ist im Prinzip Geldschneiderei, aber das ist ja normal in diesem Land.

Dann musst du das Ganze anmelden und auf die EEG-Umlage verzichten, beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister registrieren. Du brauchst einen rücklaufgesperrten Zähler. Manche laufen nämlich noch rückwärts... und das wäre ungut, obwohl ich noch nie davon gelesen habe, dass mal einer bestraft worden wäre.....

Messen der Leistung ist ganz praktisch, weil du dann vielleicht auch Geräte in Abhängigkeit der Einspeisung schalten willst. Da klemmen man dann einfach ein Sonoff Pow in die Leitung und macht Tasmota oder Elecpow oder so drauf.

Und noch etwas: Mach es nicht unter 600 Watt, selbst wenn du zu Spitzenzeiten etwas Strom verschenken wirst. Reize die Grenze aus. Sonst lohnt es einfach nicht.

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Desinfector
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Desinfector » Mi 12. Feb 2020, 16:15

ich denke mal, das man im Balkon-Maßstab eh kaum zum öffentlichen Stromlieferant werden kann.
Kannst froh sein, wenn man ein paar DC-Gadgets durchgehend versorgen kann.
Telefone und Spielzeug-Akkus laden, Modem betreiben etc.
Mit Chance auch den Roller-Akku.

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Kuddel
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Kuddel » Mi 12. Feb 2020, 16:15

Meine Empfehlung: gebrauchtes Solarmodul 180 Wp, Modulwechselrichter Zackferddich. Anmeldentüddelü würde ich mir bei so kleiner Leistung ersparen. Stom geht im Rauschen unter, kräht kein Hahn nach.

Dafür sehr wichtig: Stecker wie z.B. Nutricon (hoffe, der Name stimmt)verwenden, um Stromschlag sicher zu verhindern. Und natürlich mechanisch sturmfester Aufbau.

plottermeier
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von plottermeier » Mi 12. Feb 2020, 16:25

Ich denke, wenn man schon einen elektronischen Zähler haben sollte, ist es besser anzumelden. Wenn man mal irgendwann weniger verbraucht als man erzeugt, läuft das Register für eingespeiste Energie hoch. Das könnte sonst zukünftig blöde Fragen geben.

Miraculix
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Miraculix » Mi 12. Feb 2020, 17:00

Wie sieht es eigentlich dann aus, wenn die Module mit ihrer DC direkt auf mein akkupack im Keller laufen? An dem hängt sämtliches 12/24V Gerümpel im Haus dran inklusive notlicht. (USV im Eigenbau) Wechselgerichtet und eingespeißt wird ja nicht.

Muss das auch angemeldet werden?

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Mi 12. Feb 2020, 17:16

Reine Inselanlagen (USV-Gelumpe oder Wechselrichter ohne Netzverbindung) müssen nicht angemeldet werden. Nur netzparallele Anlagen, d.h. wenn es passieren könnte, dass Wirkleistung zurück fließt. Alle diese o.g. Modulwechselrichter sind netzparallel. Die laufen ohne Netz auch gar nicht an. Wenn man die vom Netz trennt, sind die nach Millisekunden aus. Das ist so gefordert. An einen Schukostecker dürfen die in Deutschland aber trotzdem nicht.

Wenn du einen Zweiwegezähler hast, ja, da läuft dann ein Wert hoch, der normal ohne Solaranlage bei 0 sein sollte. ;)) Weiß nicht, ob das jemandem auffällt...
Fein raus ist man, wenn man einen einfachen rücklaufgesperrten Zähler hat. Die werden jetzt so schnell auch nicht ausgetauscht. Das dauert noch 10 Jahre, sagte mein Anbieter... die müssen Millionen tauschen...

bla
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Mi 12. Feb 2020, 17:25

Achso, bei den Modulwechselrichtern hat man DC-seitig nur kleine Spannungen. Die meisten vertragen max. 55 Volt. Da gehen dann max. 2 kleine Module in Reihe oder ein großes. Es sind bei den 600-Watt-Modellen zwei Eingänge vorhanden, die unabhängig voneinander den MPP suchen können. Kannst also Ost/West gleichzeitig machen... reine Südausrichtung ist aber in allen Fällen besser. Selbst ganz flach ist besser als Ost/West, sofern man dort die Module sauber hält.

Tipp: Module passend nach dem WR aussuchen, um ihn strom- und spannungsmäßig voll auszureizen!

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Mr_T
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Mr_T » Mi 12. Feb 2020, 17:31

Miraculix hat geschrieben: Wie sieht es eigentlich dann aus, wenn die Module mit ihrer DC direkt auf mein akkupack im Keller laufen? An dem hängt sämtliches 12/24V Gerümpel im Haus dran inklusive notlicht. (USV im Eigenbau) Wechselgerichtet und eingespeißt wird ja nicht.

Muss das auch angemeldet werden?
Nö, solange du nicht einspeist geht das deinen Energieversorger genau gar nichts an.

thinkpad hat geschrieben: Hätte ich auch gerne.

Doch leider muss erst die Genehmigung der Hausverwaltung her.
Das ist leider schwierig.
Ich wohne in einer Eigentumswohnung und habe letzten Sommer einfach mal mein 100W-Panel mit VA-Winkelprofilen an's Balkongeländer geklemmt. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, hing sowas ähnliches mit einem kleineren Panel ebenfalls für mehrere Jahre. In all der Zeit wurde ich noch kein einziges Mal auch nur darauf angesprochen.

Ich denke solange man auf einen sauberen und robusten Aufbau achtet, wird sich in einer normalen Wohngemeinschaft niemand über ein einzelnes, nicht zu großes Solarpanel auf Balkonien beschweren. Andere Bewohner montieren schließlich auch Blumenkübel, Blickschutz, Sonnenschirme und hastenichtgesehen.
Schlechte Karten sehe ich eigentlich nur, wenn man pfuscht, übertreibt oder einfach irgendwelche "Spezialisten" im Haus hat, die gleich wegen jedem Furz zur Verwaltung rennen.

Till
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Till » Mi 12. Feb 2020, 18:49

Ich habe hier so eine kleine Anlage am laufen, habe auch gebrauchte Module gekauft damals, insgesamt ca.500w.
Im Nachhinein ist das viel zu wenig, bei aktuellen Wetterverhältnissen sieht man kaum, dass der Zähler überhaupt Mal zuckt.
Im Sommer sieht's natürlich anders aus, aber ernsthaft sparen ist damit leider noch nicht wirklich drin.

Langfristig soll das ganze dann Mal ersetzt werden durch 4-8kwp, die dann mittels schon vorhandener Batterie gepuffert werden. Bei ca. 20kwh Speicher sollte damit schon ein bisschen Autarkie drin sein.

bla
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Mi 12. Feb 2020, 20:43

Wenn man's wirklich preiswert baut und ausreizt und optimiert, hat es sich vielleicht sogar schon nach 3,5 Jahren amortisiert. Je kleiner der WR, je weniger Module, je aufwändiger die Aufständerung, desto länger dauert es. Auch Kleinkram wie Stecker, Kabel, Einspeisebuchsen/-dosen machen es schwieriger.
Mit einer handvoll WLAN-Steckdosen und dem hier
https://www.coolhardware.de/doku.php?id=elecpow:start
kann man so Späße treiben wie "Wenn genug Leistung vom WR und Kühlschrank nicht läuft, dann Pedelec laden"

TDI
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von TDI » Mi 12. Feb 2020, 21:48

Hat jemand einen Einspeisewechselrichter schon mal selbst gebaut? Also z.B. vom Solarmodul über eine netzsynchron gesteuerte H-Brücke auf einen Trafo und so quick und ziemlich dirty Energie ins Netz drücken.
Bis sich so ein offizieller Einspeisewechselricher amortisiert hat, dauert das ja...

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von thinkpad » Mi 12. Feb 2020, 22:13

Auf der Eigentümerveranstaltung wurden von mehreren Seiten die Nasen gerümpft.
Ich hab auf der Dachterrasse ein Stück Dach, auf das perfekt zwei Panels passen würden.
Mal sehen, werde nochmal einen Antrag stellen...

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von plottermeier » Mi 12. Feb 2020, 22:46

Hm ja, sich auf der Eigentümerversammlung eine bauliche Veränderung genehmigen lassen ist immer schwierig. Meistens hat man ja einen Vollpfosten dazwischen...
Deshalb steht hier auf dem Hof ja nun ein Gabelstapler. Im Sommer hab ich den dann noch mit Solarzellen bestückt. Daran kann mein Vater nun seinen Seniorenscooter laden.
Gab wieder etwas Gepöbel und Gemotze und mir wurde eine illegale bauliche Veränderung vorgeworfen. Da das Ding aber nun mal auf Rädern steht war wieder nichts zu machen :twisted:

Wechselrichter zum Einspeisen bauen ist aufwändig. Zumindest, wenn man bei 0 anfängt. War Teil meiner Diplomarbeit und hat gedauert, bis es lief. Mechanisch mit Motor und Generator dürfte das einfacher sein...

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von TDI » Mi 12. Feb 2020, 23:15

plottermeier hat geschrieben:
Mi 12. Feb 2020, 22:46

Wechselrichter zum Einspeisen bauen ist aufwändig. Zumindest, wenn man bei 0 anfängt. War Teil meiner Diplomarbeit und hat gedauert, bis es lief.
Wie sah Dein Konstrukt aus? Worin bestand die Schwierigkeit?

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Daffid » Do 13. Feb 2020, 09:20

Wow. Sehr viele gute Informationen.

Ich habe mal grob überschlagen:

- Miniwechselrichter 300,-
- Zwei gebrauchte PV Module 180 Wp 100,-
- Stecker 50 ,-
- Installation durch bekannten Elektriker 10,-
Summe: 460 Euro

Das heißt bei einem Preis von 0,25€/kWh wären die ersten 1840kW/h für die Amortisation.
Bei geschätzten 150kWh pro Jahr würde sich die Anlage nach 12 Jahren amortisieren :o
Bei 200 kWh 9,2 Jahre

Das ist schon ziemlich lange...

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Kuddel
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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Kuddel » Do 13. Feb 2020, 09:37

Den Wechselrichter kannst Du günstiger bekommen. Google mal "Modulwechselrichter".
Den Wechselrichter kannst Du auch unterdimensionieren. Dann hast Du mittags nicht volle Leistung, aber die nimmst Du dann eh nicht ab. Dafür mehr Leistung bei bewölktem Himmel.

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Do 13. Feb 2020, 11:39

EVT560 sollte für 200 Euro zu haben sein. Habe jetzt nicht nach aktuellen Preisen geschaut, aber das hatte ich mal gezahlt.

Es amortisiert sich umso schneller, je mehr Leistung du anschließt. Deswegen der Tipp, den WR voll auszulasten, d.h. bis knapp unter die max. Spannung und den max. Strom (Kurzschlussstrom und Leerlaufspannung der Zellen beachten).

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Daffid » Do 13. Feb 2020, 12:05

Ok dann aktualisiere ich meine Rechnung.
Wo gibts die PV-Module in Neu günstiger? Die 100€ beziehen auf zwei Stück mit jeweils 180 Wp


(Der EVT560 kostet 250,-)
Der günstigste von AEConversion kostet 170,-
PV-Module gesamt 320 WP 80,-
Stecker 50,-
Elektriker 10,-
Summe 310€

bei 200kWh amortisiert sich die Anlage nach 6,2 Jahren, Bei 150 kWh nach 8,3 Jahren

Mein Ziel wäre eine Amortisationszeit von 5 Jahren was sehr unrealistisch ist da dann der Invest maximal 250 € sein dürfte.

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Do 13. Feb 2020, 12:55

Dann verdopple die Zahl der Module und nimm den größeren WR. Aber unbedingt darauf achten, dass du innerhalb des max. erlaubten Stromes bleibst. Der WR limitiert zwar bei 560-600 Watt, aber er kann sich nicht innerhalb von Sekunden davor schützen, wenn z.B. bei Aprilwetter die Sonne von 100 auf 1000 Watt schaltet.

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von BUBI-BELLA » Do 13. Feb 2020, 14:10

Was passiert denn, wenn man mehr als die 600W einspeist ? Kann das EVU überhaupt herausfinden, wo momentan die unzulässige Einspeisung herkommt ?

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von bla » Do 13. Feb 2020, 15:24

Im Zweifelsfall erregst du deren Aufmerksamkeit über deine stark gesunkene Stromrechnung. Irgendwann tauchen deine Module bei Google Earth im Bild auf. Die meisten Gemeinden machen auch Luftaufnahmen wegen versiegelter Flächen und Abwassergebühren. Da weiß man auch nicht so genau, wohin die Bilder weitergegeben werden. Also möglich ist alles.
Ich habe aber noch nie davon gelesen, dass mal einer Ärger vom Netzbetreiber bekommen hätte. Die meisten Probleme gibt es wohl nur wie oben schon angedeutet von irgendwelchen selbsterklärten Blockwarten in der eigenen Nachbarschaft.

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von Raider » Do 13. Feb 2020, 15:33

Ein Bekannter arbeitet beim Energieversorger in der Sparte und platt gesagt, sowas fällt nur auf wenn sich deine Stromrechnung abrupt ändert, da fallen ein paar 100 kWh also nicht weiter auf. So fliegen auch viele Grasplantagen auf :lol:

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Re: Balkonkraftwerk, Mini-PV

Beitrag von sukram » Do 13. Feb 2020, 15:40

Wie sieht das eigentlich mit der Reflektion aus, wenn man die Panel senkrecht bzw bis 15° aus der Sekrechten aufhängt. Muss man da mit verbanntem Rasen rechnen?

Nach einem Sonnenstandsdiagramm schlägt die Sonne im Winter bei 15°, im Sommer bei 62° bei mir ein. Bei senkrechter Montage hätte mein Nachbar das ganze Jahr Sonne auf seiner Nordseite, wenn ich auf 15° gehe, "nur" noch von März bis Oktober...

Muss ich denn da überhaupt damit rechnen oder mach ich mir zuviel Gedanken weil die PV Module sowieso das meiste schlucken (und in Hitze umsetzen).

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