Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon licht_tim » Do 14. Feb 2019, 14:06

Wenn du mit einem Metallbohrer weitermachst und dabei nicht vollständig auf dem Eisen sondern zum Teil noch im Beton bist, ist der Metallbohrer sofort stumpf.
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Beitragvon Julez » Do 14. Feb 2019, 14:34

Es gibt Steinbohrer, deren Schneide auch durch Metall geht (laut Werbung) sowie auch Bohrmaschinen, die automatisch beim Treffen auf geerdete Bewehrung stehen bleiben.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon sukram » Do 14. Feb 2019, 14:48

Stahlbeton finde ich sollte man sowieso mit einem ordentlichen Bohrhammer angehen, dann geht der Bohrer auch durch die Stahleinlagen. Selbst nutze ich einen Bosch GBH24V (2,irgendendwas Joule Schlagenergie) mit Hilti CX Bohrern recht erfolgreich dafür.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Azze » Do 14. Feb 2019, 15:02

Toddybaer hat geschrieben:
Azze hat geschrieben:....Natürlich kann dieses Band stellenweise von der Armierung berührt sein, aber zwingend vorgesehen ist das nicht......


Falsch.
Der Fundamenterder ist alle 2m mit der Bewährung durch eine Klemme zu verbinden. Die Verbindungen sind zu dokumentieren, idealerweise mit Bild. Vor gießen des Betons ist die Durchgängigkeit des Fundamenterders messtechnisch zu überprüfen. War nicht immer so.


:oops: Dann bin ich hier entweder nicht auf dem laufenden, oder es gibt regionale Unterschiede...

Wie ist dann sichergestellt, dass die Matten untereinander leiten? Muss das auch alles verbunden werden? Ist das auch zu dokumentieren? Wie weit nach oben? Was ist mit angrenzenden Decken?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Hightech » Do 14. Feb 2019, 15:28

Beton ist ein recht guter Leiter. Mit nackichen Füßen auf dem Beton solle man nicht an den Leiter packen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Blechei » Do 14. Feb 2019, 16:00

Wie ist dann sichergestellt, dass die Matten untereinander leiten? Muss das auch alles verbunden werden? Ist das auch zu dokumentieren? Wie weit nach oben? Was ist mit angrenzenden Decken?

Matten müßen verschweißt werden, jedenfalls bei Gewerbehallen. Ist ne widerwärtige scheiße weil du dabei auf den Matten rumrobben mußt. Doku? Bei uns kam immer einer vom Fachplanungsbüro, hat schweinische Witze erzählt und die Verschweißungen im Schalplan eingetragen.
Ob die schweinischen Witze jetzt allerdings sooo wichtig waren weiß ich auch nicht mehr.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Do 14. Feb 2019, 20:14

Azze hat geschrieben:
Toddybaer hat geschrieben:
Azze hat geschrieben:....Natürlich kann dieses Band stellenweise von der Armierung berührt sein, aber zwingend vorgesehen ist das nicht......


Falsch.
Der Fundamenterder ist alle 2m mit der Bewährung durch eine Klemme zu verbinden. Die Verbindungen sind zu dokumentieren, idealerweise mit Bild. Vor gießen des Betons ist die Durchgängigkeit des Fundamenterders messtechnisch zu überprüfen. War nicht immer so.


:oops: Dann bin ich hier entweder nicht auf dem laufenden, oder es gibt regionale Unterschiede...

Wie ist dann sichergestellt, dass die Matten untereinander leiten? Muss das auch alles verbunden werden? Ist das auch zu dokumentieren? Wie weit nach oben? Was ist mit angrenzenden Decken?



die normalen Matten haben meistens nicht den ausreichenden Querschnitt. und wenn doch,dann suchst dir eine der durchgehenden Stangen, oder die Stangen die mit eingegossen werden, und wo die aufhört muss die dann mindestens soundsoviel cm mit der nächsten verschweisst werden.
Wird manchmal bei senkrechten Betonträgern gemacht. Und wenn die etappenweise gegossen werden, immer schön den Erder kennzeichnen.
Manchmal macht da der Statiker aber wegen den Schweißnähten nicht mit, dann packst du neben die 30er Stähle noch den 10 VA draht
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Do 14. Feb 2019, 20:16

Achja, wegen Eisen anbohren. Gibt das Feroscanverfahren. Damit werden die Eisen im Beton geortet.

Entweder um einen nachträglichen PA Anschluss zu machen. Da musst man dann noch die Leitfähigkeit und Stromtragfähigkeit nachweisen. Oder weil man das Eisen einfach nicht anbohren darf.
Haben Kollegen am Kraftwerk mal gemacht. Nicht das die Kuppel zusammenbricht
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » Do 14. Feb 2019, 22:25

[quote="IPv6" Wenn man annimmt, dass der Bassbereich bis 150 Hz geht und der Hochtöner ab ungefähr 1 kHz übernimmt, dann wäre die siebte harmonische bei 1050 Hz die erste, die den Hochtöner erwischt. Diese liegt aber mehr als 60 dB unter dem Pegel der Grundschwingung, also über Faktor 1000. [/quote]
Ich komme auf einen Faktor 49, also -17 dB unter der (leider nicht ganz unrealistischen) Annahme, dass der Verstärker zur Pegelmaximierung "Digitalsound" macht und nur noch Rechtecke produziert.
Also rein das clippende "Bumm Bumm" kann meiner Meinung nach nicht verantwortlich für tote Hochtöner sein. Eher die verzerrenden Mitten und Höhen, die durch ihre Oberwellen massiv mehr Energie auf den Hochtöner bringen und ihn letztendlich überlasten.

Es gibt da noch eine These von Eliott Sound Products: Hochtöner sterben GAR NICHT an unterdimensionierten Verstärkern, sehr wohl aber an übersteuerten Verstärkern:
Die Mucke macht nicht Bumm Bumm, sondern UZUZ.
das "U" kann ich problemlos um 6dB absäbeln, ohne dass viele Leute es merken. Das klingt dann laut und scheiße, aber es ist immerhin laut. Die gehörfalsche (stumpfes Poti) Lautstärkeregelung verdeckt das auch noch ein bisschen, weil der Bassverlust vom Gehör teilweise weggedacht wird - wir brauchen also bei hohen Pegeln im Verhältnis weniger Bässe. Die hinzugefügten Obertöne passen ins Bild, die Intermodulation fällt bei der richtigen Partymucke kaum auf (Es können nur Stimmen rauh klingen, wenn gesungen wird). Das "Z" wird dann aber 6dB lauter, bis irgendwann die ganze Verstärkerleistung bei "Z" in die Hochtöner geht. Die "Hochtöner kriegt 10dB weniger als Tieftöner"-Regel, die sich mit Oszilloskop an jedem Stück Techno erifizieren lässt, wird dann gebrochen, und der Hochtöner wird überlastet. Mit einem schnell regelnden Limiter kann man das noch perfektionieren, dann wird nicht mal groß verzerrt, es brennen nur die Hochtöner durch.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon IPv6 » Fr 15. Feb 2019, 00:44

Vielleicht habe ich mich auch massiv verrechnet, war schon halb zwei nachts.
Auch Faktor 49 sollte für den Hochtöner nicht mehr wirklich tragisch sein. Zumal das Bumm Bumm in der Regel eher im Bereich 40 - 60 Hz liegt und der Hochtöner auch nicht unbedingt ab 1 kHz mit vollem Pegel dabei ist - Hochtöner, die man absichtlich so tief trennt, verkraften in der Regel auch etwas Leistung.

Dein Punkt klingt ebenfalls schlüssig, der Bass wird Übersteuert und die Mitten und Höhen dennoch weiter erhöht. Im Extremfall wäre der Verstärker mit seinem sauberen Rechteck für den Bass beschäftig und könnte so keine weiteren Töne mehr produzieren aber wer den Verstärker wirklich soweit aufdreht hat mächtig einen an der Klatsche.

Alle diese Effekte haben gemeinsam, dass sie sich mit ein klein wenig Verstand und nicht völlig zugesoffener Birne ganz einfach vermeiden lassen. Klingt es scheiße, wird zurückgedreht und nächstes Mal amtlicheres Material aufgestellt. Es könnte so einfach sein :D
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Fr 15. Feb 2019, 22:22

Hallo,

ich hab aus alten Zeiten noch diesen Bausatz im Keller rumliegen.

conrad 19 82 26

Kann ich den einfach zu einem Netzteil mit Strombegrenzung umbauen? Weil kurzschlussfest soll das ja schon sein
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Sa 16. Feb 2019, 04:05

Wenn eine feste ungefähr-Spannungsbegrenzung auf 0,8..1,25 V ausreicht, dann geht das mit ganzen drei Bauteilen. Den Rest muß die im LM317 eingebaute Notbremse schaffen.
In die "Masse"(wasimmerauchdasseinmag)leitung zwischen C1 und C2 einen Widerstand einbauen, an dem beim geplanten Begrenzungsstrom 0,6V abfallen, Z.B. 1 Ohm für 0,6 A. Das Amperemeter könnte an der Stelle gute Dienste tun, die Originaleinbaustelle brücken.
Einen Widerstand 100 Ohm von C1-Masse zum Emiter des zusätzlichen Transistors, die Basis an C2-Masse und der Kollektor ans obere Ende des Potis. Der Widerstand ist unter Anderem zum Schutz des Potis notwendig!

... Wenn da nicht das vollkommen unmögliche Platinenlayout wäre!
Auch wenn es sich hier nicht um ein Schaltnetzteil handelt, der Konstrukteur hat irgendwas schlechtes geraucht oder eingeworfen. Die Masse muß vor Einbau der Änderung erstmal in Ordnung gebracht werden.

Der Minus des Elkos muß direkt zum Minus des Gleichrichters und nur allein dorthin mit 1 mm Draht. Das Masseende von C2 dorthin wo C1 angeschlossen war.
Und der Strombegrenzungswiderstand (und evtl. Amperemeter) kommt in die Leitung zwischen Gleichrichter-Minus und Minus-Ausgang.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 16. Feb 2019, 08:55

Toddybaer hat geschrieben:Hallo,

ich hab aus alten Zeiten noch diesen Bausatz im Keller rumliegen.

conrad 19 82 26

Kann ich den einfach zu einem Netzteil mit Strombegrenzung umbauen? Weil kurzschlussfest soll das ja schon sein


Ist das das hier, oder ein Vorgänger davon? Zumindest bei dem wirbt ja Conrad mit Strombegrenzung ( grau schwarzes Trimpoti?) und Kurzschlussfestigkeit

https://www.conrad.de/de/conrad-compone ... 98226.html
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Sa 16. Feb 2019, 09:03

Guck, genau das ist das

Bild

und weil ich ja noch eine alte Lötstation von Startec mit kaputten Kolben hab, hab ich mir gedacht, da könnt ich das Netzteil reinbasteln
https://www.lindinger.at/at/zubehoer-un ... -profi-30w

Vielleicht dann den Kühlkörper oben auf. Vielleicht ist der Trafo auch etwas klein. Aber bis die andere Platine aus Chinesien da ist ...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » Sa 16. Feb 2019, 09:18

Exakt die hier abgebildete Platine hat ausschließlich die im LM317 eingebauten Notbremsen. Es ist nicht zu vermuten daß ein anderes Modell mit derselben Bezeichnung existiert. Der vorsätzlich mißbrauchte Begriff "Strombegrenzung" erhärtet meine Abneigung gegen dieses Wirtschaftsunternehmen.

Strombegrenzung temperaturabhängig bei min 1,5 A, typisch 2,2 A (im heißen Zustand).
Thermische Überlastabschaltung irgendwann oberhalb 150°C Chiptemperatur.

nochwas:
Operating at the absolute maximum TJ of 150°C can affect reliability.


Für den beworbenen Zweck sollte das Teil aber funktionieren, auch wenn durch verbesserte "Masse" etwas bessere Ergebnisse in Sachen Störspannungsanteile möglich sind.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Sa 16. Feb 2019, 10:28

Also, wenn ich da ein Amperemeter anklemm, den Kondensator umlöte und dann die 3 Bauteile dazu stricke, kann ich den maximal möglichen Strom von x bis 1,5A (naja, realistisch eben über 1A) einstellen?
Ganz so wie in meinem aufgerauchtem Labornetzteil?

Was für einen Transistor nehm ich da am einfachsten? Ein paar größere hab ich da, die dürften allein schon wegen der Bauform mit der Leistung wohl wenig Probleme haben.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Toddybaer » Sa 16. Feb 2019, 11:44

Hmpf...
passt nicht in das vorgesehene Gehäuse. Und der Trafo macht auch nur 12V
Also ersteinmal ein Gehäuse und einen Trafo aus dem Messikabinet suchen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 16. Feb 2019, 18:42

Taugen die Unibis RCBOs von AEG/ GE?
Bin gerade auf der suche nach einen RCBO B10/30mA mit 1TE breite und auf dem deutschen Markt hab ich jetzt nur die neue Serie von Siemens (5SV13166KK10 Stückpreis bei Conrad 70€ :roll: ) und halt die Unibis, 1PN 6kA B10 30mA FI/LS 1P+N B10,1-pol. gefunden. 2TE bekomme ich nicht unter, sonst würde ich einen von ABB für 25€ besorgen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Uwe » Mo 18. Feb 2019, 14:47

Weiß jemand auf die Schnelle, wie man diese flexiblen Rohre im Schreibtischbereich nennt?

Vielen Dank im voraus!
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Beitragvon uxlaxel » Mo 18. Feb 2019, 14:58

Kabelbündelschlauch, z.b. "helawrap HWLL"
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Gernstel » Mo 18. Feb 2019, 16:53

Ich suche den Schaltplan zu einem Röhren-TV zeno 210 von Centrum. 28 Zoll, 16:9, 100 Hz, technische Daten habe ich noch gefunden https://www.prisjakt.nu/produkt.php?e=19165
Ebenso eine Vermutung, dass solche Geräte von Vestel produziert worden sind.

Selbiges Gerät steht einige Stunden Fahrt von hier. Zuletzt hat die rote Standby-LED kaum noch erkennbar geleuchtet, und dann ließ sich plötzlich das Gerät nicht mehr einschalten. Das könnten also Kondensatoren im Netzteil sein, die da gealtert sind, aber natürlich auch alles andere. Eben mal reinschauen ist etwas mühsam aufgrund von Abmessungen, Masse und dem Anschein, dass man das Gehäuse vermutlich nur öffnen kann, wenn das Gerät auf der Vorderseite liegt, was mangels Platz mühsam ist.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon einstein2000 » Di 19. Feb 2019, 23:16

Moin!

Ich habe folgendes Problem:
Bei mir ist ein nicht näher benanntes Gerät ohne Dokumentation angespült worden, welches ich nun für meine Zwecke umnutzen will. Wenns klappt (und fertig wird), wird man das auf dem diesjährigen Treffen mitbekommen. ;)

Nun sind da nette Treibermodule drin, die offenbar optisch isoliert werden. Ich habe mich gerade an das reverse engineering dieses Boards gemacht und finde ums verrecken keine Informationen zu den schwarzen Bauteilen auf dem angehängten Bild.
Wie gesagt, das müssten Optokoppler sein.
Beschriftung lautet:
611
146

Nun ist mir das hier untergekommen:
https://www.mouser.com/ds/2/149/HCPL0611-1010328.pdf
Die Einkanalvariante sieht gar nicht mal so unpassend aus, allerding sind die Pins, die mit NC markiert sind, trotzdem beschaltet und das teils mit weit hergeholten Leiterbahnen, also offenbar nicht einfach nur zur Befestigung. Das irritiert mich im Moment nachhaltig...

Kann mir jemand sagen, in welche Richtung ich weiter recherchieren sollte oder vielleicht sogar, wie dieses Bauteil heisst? Wie gesagt, über die üblichen Wege wie Google ist leider nichts aufzufinden.

Liebe Grüße,
Dominic
Dateianhänge
photo_2019-02-19_21-16-13.jpg
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon bm02 » Mi 20. Feb 2019, 13:56

Frage: hatt hier irgendjemand Zeichnungen von einem DDR Simson Montageständer für die M53 Motoren?

Gerade die Spannvorrichtung würde mich reizen.

Die Preise bei ebay sind ja schrecklich fürn Stück Metall. Natürlich gibt auch niemand Zeichnungen raus :x
Hab mir schon die Finger wund gegoogelt :roll: , aber sämtliche Links sind irgendwie tot, das aktuellste war von 2016, wo die Bilder nicht mehr funktionieren :cry:

Bleibt mir nichts anderes übrig als selber zu Konstruieren?
Ich meine übrigends NICHT die billigen die den Motor nur ein seitig halten, die sind mist....
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ESDKittel » Mi 20. Feb 2019, 14:12

Wo sind die n.c.-Pins denn angeschlossen?
Eventuel kann es sich um einen Guard handeln oder die Pins sind bewusst auf ein (lokales) GND gelegt um die Potentialmäßig nicht frei fliegen zu lassen.
Passt die restliche Außenbeschaltung/Pinbelegung denn zum HCPL0611?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Finger » Mi 20. Feb 2019, 17:01

Eventuell auch ein Abkömmling des HCNW2611 vielleicht? Wobei.... Pin 1 und 4 sind bei denen tatsächlich intern nirgendwo angeknotet...
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