Der Raspberry Pi & Co-Faden

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Sven, TDI, Heaterman, Finger, duese

sysconsol
Beiträge: 2138
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sysconsol » Do 30. Jul 2020, 12:56

Für einen normalen PC, der als Server dient und ferngeschaltet wird, habe ich das per Zeitschalter gelöst.

Prinzip: Der PC erhält das Signal zum Herunterfahren (das wirkt in dem Fall auf den hardwareseitig vorhandenen Taster).
Damit wird auch der Timer gestartet.
Der PC fährt herunter, die Zeit ist relativ gleich.
Der Timer schaltet nach dieser Zeit + etwas Sicherheitszuschlag die Netzversorgung weg.

Wenn der PC nicht herunterfährt, dann ist etwas faul.
Da man sich jedoch auf das Herunterfahren und Abschalten verlässt, akzeptiert man das harte Abschalten im Fehlerfall.


Ich behaupte jedoch, dass es da elegantere Lösungen gibt.
Was versorgt denn der RasPi noch mit, solange er herunterfährt?
Mit dieser Spannung ein Zeitrelais ansteuern.
Ein Kondensator (Superkondensator) ginge auch.
Die gibt es auch für 5V.

Asko
Beiträge: 141
Registriert: Di 13. Dez 2016, 12:27

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » So 2. Aug 2020, 21:54

Asko hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 19:39
Also Öko und Effizienz ist anders...

Für ein Blister mit einer micro-SD-Karte ein Karton von 230x170x110mm.

Was für eine Verschwendung....da hätte doch ein gepolsterter Briefumschlag gereicht.

IMG_2361.JPG
Also ich zitier mich mal selbst....
Genau mit solch einer Karte hat es funktioniert.

Das "Loch" läuft also, wie es soll!!

Das hat heute meinen Besuch so beeindruckt, das er auch sowas haben möchte.
Der RPi 3B+ mit einer 16GB Sandisk-Karte geht vollkonfiguriert an Ihn, und ich darf mir ´nen RPi4 gönnen !
Da es Freund von mir ist muss er natürlich nur den Preis von dem 3B+ zahlen. (Netzteil und Karte gibts gratis)
Ich kann also für den halben Preis eine Liga weiter aufsteigen.

Gruss Asko

Benutzeravatar
video6
Beiträge: 3782
Registriert: Mi 23. Sep 2015, 09:18
Wohnort: Laage bei Rostock

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von video6 » So 2. Aug 2020, 23:03

Mich würde eine fertig konfigurierte SD Karte für das Loch interessieren.
So PI aus Schachtel nehmen Karte rein einschalten geht.

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 3304
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von gafu » So 2. Aug 2020, 23:23

flatterband hat geschrieben:
Mi 29. Jul 2020, 20:59
Die Erdbeere ist also bei gezogener SDKarte nur noch damit beschäftigt mit dem leeren Kartenslot zu quasseln - statt sich um fhem zu kümmern !?!

Abgewöhnen kann man der Erdbeere dieses Verhalten mit
es gibt ja orange pi, banana pi, raspberry pi

aber strawberry pi?

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 3304
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von gafu » So 2. Aug 2020, 23:26

das pi-hole kann man auch leicht auf ein anderes linux device packen, was man sowiso laufen hat.
vom wohnzimmer-xbmc (jaja das heißt jetzt anders) über verschiedene NAS bis IoTserver

So ein pi kostet ja auch geld beim anschaffen, und dann verballert der nochmal 50 kwh strom im jahr, jetzt für für ein bissl dns-relay..

Benutzeravatar
reutron
Beiträge: 1596
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 19:58
Wohnort: Gottow
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von reutron » Mo 3. Aug 2020, 06:27

Mein Raspberry Pi 3B verbraucht mit Pihole weniger als 5€ Strom im Jahr....finde ich OK und ist billiger als die Ganze Werbung zu laden. ;)

Benutzeravatar
Hightech
Beiträge: 5775
Registriert: So 11. Aug 2013, 18:37

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Hightech » Mo 3. Aug 2020, 07:13

Theoretisch möglich (praktisch geht das) wäre ein öffentlichrt Pi-Hole.
Ich hatte meinen mal auf einem Root-Server im Internet stehen und konnte dann auch mit meinen Mobilen Geräten unterwegs den Pihole nutzen.
Aber es ist nicht so gut, einen DNS öffentlich im Netz zu haben, der kann schnell mal Ziel von Angriffen sein.
Ein größerer Anbieter könnte das sicher anbieten.
Derzeit hab ich einen Server im Internetz stehen, auf dem der Pihole läuft, und ich tunnel alle meine mobilen Geräte über wireguard dort hin und erst von dort ins Internet.
Werbefrei unterwegs ;)

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 8885
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Mo 3. Aug 2020, 07:28

Gibts denn irgendwelche inkompatibilitäten mit manchen Webseiten?
Es kann ja mal das falsche Script nicht nachgeladen werden und dann geht anmelden oder sowas nicht.
Das ist immernoch der Vorteil wenn Noscript und Ublock Origin selber im Browser laufen.
Den Feuerfuchs mit Plugins gibts ja auch für Android.

Oder gibts den Fall einfach nicht?

Bzw ich nutz Ublock auch dazu um nervige Animationen zu blocken.
Wenn ich nen Text lese und daneben bewegt sich was krich ich ne Meise (ADHS lässt grüßen).

sysconsol
Beiträge: 2138
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sysconsol » Mo 3. Aug 2020, 12:25

gafu hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 23:26
das pi-hole kann man auch leicht auf ein anderes linux device packen, was man sowiso laufen hat.
vom wohnzimmer-xbmc (jaja das heißt jetzt anders) über verschiedene NAS bis IoTserver

So ein pi kostet ja auch geld beim anschaffen, und dann verballert der nochmal 50 kwh strom im jahr, jetzt für für ein bissl dns-relay..
Idealerweise müsste man den Router des Internetanbieters durch eine Eigenbau-Lösung ersetzen, welche grob die Funktionalität einer Fritzbox hat
(LAN- und WLAN-Router mit Firewall, VoIP-Anlage, ggf. DECT-Gateway, Druckserver, NAS,...).
DSL-Modem als extra Gerät. Die Energiekosten für ein extra Modem gegengerechnet zu einer Neuanschaffung...

Da drauf muss man noch das PiHole installieren.

Ein NAS mit mehreren LAN-Schnittstellen müsste sich doch als Hardwareplattform fast schon eignen.

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 8885
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Mo 3. Aug 2020, 12:52

Es geht auch auch nur 1 Lanport.
Das PPoE des Modems findet auch so seinen Weg :mrgreen:
Dann wird aber die Firewall etwas sinnlos.

DECT wird aber schon schwerer.

sysconsol
Beiträge: 2138
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sysconsol » Mo 3. Aug 2020, 15:54

Das mit dem Lanport verstehe ich, wenn man alles per WLAN anbindet.
Aber das mit der Firewall musst du mir erklären.

Asko
Beiträge: 141
Registriert: Di 13. Dez 2016, 12:27

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Mo 3. Aug 2020, 17:50

video6 hat geschrieben:
So 2. Aug 2020, 23:03
Mich würde eine fertig konfigurierte SD Karte für das Loch interessieren.
So PI aus Schachtel nehmen Karte rein einschalten geht.
Vom Prinzip her geht das. Aber nur vom Prinzip her.
Die IPs müssen angepasst werden, auf die aktuelle vorhandene Umgebung.
Der Pi muss den Router mit Vornamen kennen, und der Router muss zuerst den Pi fragen ob er darf.
Ist aber wirklich kein Hexenswerk, wenn sogar ich das hinbekommen habe.
Das scheitern waren wirklich die Billig-Karten. Jetzt funktionuckelts prima.

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 3304
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von gafu » Mo 3. Aug 2020, 21:31

das einfachste ist es, den pihole als lokalen dns im netzwerk zu haben
im router die ip vom pihole als ersten DNS server einzustellen, und als zweiten den des ISP

Dann hat man fallback, wenn der pi offline ist, und alle geräte im heimischen LAN laufen per default drüber

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 8885
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Mo 3. Aug 2020, 21:35

sysconsol hat geschrieben:
Mo 3. Aug 2020, 15:54
Das mit dem Lanport verstehe ich, wenn man alles per WLAN anbindet.
Aber das mit der Firewall musst du mir erklären.
Na ne 1 Port Firewall wär sinnlos, dann ist die ja umgehbar.
1 Port Router geht, weil PPoE über den selben Port rausgehen kann.
Son Setup hatte ich mal früher.

sukram
Beiträge: 726
Registriert: Sa 10. Mär 2018, 18:27
Wohnort: Leibzsch

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sukram » Di 4. Aug 2020, 07:14

1 Port Firewall geht mit VLAN. Ist dann halt nur langsamer als 1 Port pro Richtung...

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 8885
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Fritzler » Di 4. Aug 2020, 07:30

Jagut, jetz haste mich :geek:

sukram
Beiträge: 726
Registriert: Sa 10. Mär 2018, 18:27
Wohnort: Leibzsch

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von sukram » Di 4. Aug 2020, 07:52

Richtig pervers wirds erst, wenn noch MPLS, Openflow und Q in Q VLAN dazu kommt... Dann hat die Hardwarestruktur des Netzwerks genau nichts mehr mit der logischen zu tun :shock:

Zum Thema: wenn man xDSL in den gängigen Varianten nutzt, braucht man eh VLAN, sofern nicht das Modem schon das Tagging erledigt. Um mir den Stress zu sparen habe ich eine solche Konstellation am Start:

xDSL Modem - Switchport mit VLAN 7 tagged, ConfigVlan untagged
Router WAN - Switchport mit VLAN7 untagged
Router LAN - Switchport internes LAN untagged
Router Configlan - Switchport ConfigVlan untagged

Theoretisch könnte man das auf weniger Ports reduzieren, aber das kostet Bandbreite (habe nur 100M Lanports, weil Modem und Router etwas gereiftere Hardware haben...) So macht der Router auf seinem WAN stumpf PPPoE nach draussen und ich kann Quer von verechtigten Geräten auf die Config/Diagnoseinterface zugreifen

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 3304
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von gafu » Di 4. Aug 2020, 19:49

war da m it dem x-forwarding nicht eine möglichkeit, einzelne programmfenster umzuleiten?
Aus meiner erinnerung heraus ging das ganz gut

Wozu brauch man eigentlich desktop-environment auf einem mini-einplatinenrechner mit nur 0,25.....1 GB RAM?

Asko
Beiträge: 141
Registriert: Di 13. Dez 2016, 12:27

Re: Der Raspberry Pi & Co-Faden

Beitrag von Asko » Di 4. Aug 2020, 20:57

gafu hat geschrieben:
Mo 3. Aug 2020, 21:31
das einfachste ist es, den pihole als lokalen dns im netzwerk zu haben
im router die ip vom pihole als ersten DNS server einzustellen, und als zweiten den des ISP

Dann hat man fallback, wenn der pi offline ist, und alle geräte im heimischen LAN laufen per default drüber
Das habe ich auch so in der Fritz!Box eingestellt, der erste DNS-Server ist der Pi.
IPv4 wie auch IPv6.
Der zweite Eintrag ist dann der erste , der im Pi steht.
Als öffentliche DNS-Server hab ich die IPs genommen, die vom CCC vorgeschlagen wurden.
Also die, die nicht "petzen".

46.182.19.48 / 2a02:2970:1002::18 (digitalcourage)
204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, ISC, USA)
2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, ISC)
194.150.168.168 (dns.as250.net; Berlin/Frankfurt)

Gruss Asko

Antworten