Schweissgerät Empfehlung

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Virtex7 » Fr 18. Mai 2018, 00:31

Der Sohn von meinem Schrotthändler hat ein Stahlwerk und ist zufrieden damit, er schweißt VA und etwas schwarzen Stahl damit.

Ich verstehe allerdings das Problem mit den Billigdruckminderern nicht. Ich hab hier von Messer Griesheim über Linde und China alles da und wenn was undicht ist, Lecksucher raus und dichtmachen.
oder wo findet man ein dual Flowmeter für 20€ als beim Chinesen? Flussmenge ok, dicht seit ich dran war. Also alles ok.

Wozu soll ich da die >50€ Dinger kaufen, wenn ich auch welche vom Schrott holen und die Druckanzeige tauschen kann.
Oder halt für 15 bis 20€ einen vom Chinsen kaufen :P

Wichtiger wäre mir das der Schlauch zum Gerät und der ganze Gasweg im Gerät.
Bei meinem war da undicht.

Zum Helm eine Frage: ich dachte Speedglas 100V ist minimum? wenn richtig heftig, dann wird es ein 9100XX (sau geil, aber leider teuer)
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon jodurino » Fr 18. Mai 2018, 07:15

Virtex7 hat geschrieben:...
Ich verstehe allerdings das Problem mit den Billigdruckminderern nicht. Ich hab hier von Messer Griesheim über Linde und China alles da und wenn was undicht ist, Lecksucher raus und dichtmachen.
oder wo findet man ein dual Flowmeter für 20€ als beim Chinesen? Flussmenge ok, dicht seit ich dran war. Also alles ok.
......


Das wird daran liegen das Du die Erfahrung hast, denk mal aus einem anderen Blickwinkel.
Jemand wie ich spart sein Geld, kauft sich alles zusammen, baut es nach Anleitung auf und macht erste Tippelschritte und ist eh schon ein Nervenbündel, da braucht es Zubehör worauf man sich verlassen kann.
Auf den Gedanken gekommen gleich einen Lecksucher mitzubestellen bin ich noch gar nicht, gut kommt auf die Liste.

In jungen Jahren hatte ich immer einen dabei der da von Plan hatte, war gut und bequem das Gerät eingestellt zu bekommen, aber irgendwie gelernt habe ich dabei wohl nix.
Na wird schon alles gut werden.

cu
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Joschie » Fr 18. Mai 2018, 08:21

@Virtex7,

Gebrauchte Druckminderer (wo ich nicht genau weiß wo her die kommen und was damit gemacht wurde) sind bei mir sofort ein Fall für die Tonne. Mag sich jetzt etwas komisch und nach Luxusgerede anhören aber ich habe an meinem Merkle schon die kompletten Gasleitungen neu eingezogen dank eines Druckminderers der volle 180 Atü in die Kiste gelassen hat. Besonderer Spaß war es ein halbwegs passendes Magnetventil wieder zu finden (der Schweißpanzer ist vom Ende der 60er), ebenfalls hat es sehr aufgebaut das niegelnagelneue wassergekühlte Schlauchpaket mit einem neuen Gasschlauch auszurüsten.

Was die Empfehlung zu dem Harris anging, ich habe bisher bei den Harris noch nie Probleme gehabt (ok mit Zinser und M-G auch nicht) und wenn ich rechne das es einen guten Druckminderer für den Mehrpreis von rund 2 KB gibt dann wäre mir dieser Mehrpreis nicht zu hoch, wenn es natürlich eine weit größere Differenz wäre würde ich auch den Schinesen mal ausprobieren.

Nebenbei erwähnt, lag meinem Stahlwerk damals auch ein Harris bei.

@Hansele,
was mich an der Kiste viel mehr wie die Einschaltdauer interessieren würde wäre wie der Vorschub aussieht und wie gut der funktioniert.
Das A&O an einem SIGMA Schweißgerät ist in meinen Augen der Drahtvorschub, taugt der nichts wirst du keine Freude am Schweißen haben.
Ich hatte sowas an einem alten Einhell/Elektra Bekkum Schweißgerät, nachdem da ein vernünftiger Drahtvorschub reingekommen war ging das Gerät einfach nur traumhaft, ärgert mich heute noch das ich das damals verkauft hab.
Auch denke ich das in die Kiste keine 15kg Drahtrolle reingeht.
Von der Leistung her ist da nicht viel um, ob du jetzt 30 Amperes mehr bei 60% ED hast (interessant wäre jetzt auch noch zu wissen bei welcher Lufttemperatur gemessen wurde) oder nicht ist denke ich nicht groß relevant da dir vorher m.E.n. das Schlauchpaket wegkokelt.

Grüße
Josef
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Virtex7 » Fr 18. Mai 2018, 13:44

Joschie: jap.
ich hatte auch mal einen, der durchgeblasen hat, war leider ein Reinstgasminder fürs 7.0er Argon :(
Der war auch ein Fall für "Druckanzeigen ausbauen, Rest wegschmeissen", keine Teile zu bekommen.

Ich repariere die anderen Dinger eig. immer, wenn ich sie bekomme und teste sie aus, danach war noch nie was.
Der Schaden an deinem Schweißerle ist scheisse, keine Frage.

An teuren Geräten hab ich zusätzlich Überdruckventile dran.


Da ist mein Blickwinkel natürlich anders, das stimmt wohl.

@jondurino:
lass Dir alles zeigen, bis du bei jedem Knopf weißt was er tut und warum.
Ich hab den Anfang beim "richtig hartlöten" im Urlaub beim Osttiroler gelernt, vorher war nichts zu wollen und alles ist zu flüssigen Haufen geschmolzen. Und nach etwas (so ein halbes jahr ca.) Übung löte ich inzwischen Magnetventile und TEVs am Schrott mit dem Acetylenbrenner aus.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » Fr 18. Mai 2018, 19:26

@jondurino:
Für was für ein Gerät hast du dich letztendlich entschieden?

@ tryps:
Die ED ist
Einschaltdauer MIG MAG 60% bei 190 A beim 200A Gerät (ok 190A laut Daten)
Einschaltdauer MIG MAG 60% bei 175 A beim 175A Gerät

Das ist glaube ich mehr, wie bei meinem alten Alko-Schweißmeister, da muss ich morgen mal die Daten ablichten.

@ RMK:
Mein "großes" Gerät bringt auch nur 210 Ampere, dass Ding steht aber in der Schrauberhöhle
und ist einfach zu bollig um das "mal eben" irgendwo hinzubringen.


@ Joschie:
Ja, da wird nur eine 5KG Rolle reingehen, aber das reicht mir dicke, diese dürfte einige Jahre halten,
ist hierbei für mich sogar ein Vorteil, ich wollte es ja "leicht" :-).

Das Thema mit dem Drahtvorschub ist stark von Interesse, ein Kumpel hatte mal ein Güde Gerät,
dass Ding war unkontrollierbar, mal kam Draht mal nicht.

Ich denke, wenn die Technik drumherum passt, könnte ich auch einen kaputten Möller kaufen und
den Drahtvorschub umbauen, dass sollte möglich sein oder nicht?

Alternativ müsste ich mal eine neue Drahtvorschubeinheit anfragen, ansonsten kommt man bestimmt mal
an einen guten Vorschubkoffer einer Industrieanlage.

Vielleicht taugt das Ding ja für meinen Einsatzzweck ab Werk, wäre natürlich klasse.
Wenn der Kauf zustande kommt, werde ich berichten.

Grüßle
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon doofi » Fr 18. Mai 2018, 19:42

Wenn Drahtrollen zu lange halten ists auch nicht gut (Rost).
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon jodurino » Fr 18. Mai 2018, 22:37

Hallo,
es ist das Kombigerät von LCD-Vision geworden, bzw. es wird noch, ich warte noch auf Auslieferung.
Dann muss ich noch ein bisschen Geld für das Gas und Zubehör zusammenkratzen.
Importhelm und andere Sachen sind da.

Ja und ich gucke dann wie es wird mit dem MAG Schweissen.

cu
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon ferdimh » Sa 19. Mai 2018, 18:41

Ich verstehe allerdings das Problem mit den Billigdruckminderern nicht. Ich hab hier von Messer Griesheim über Linde und China alles da und wenn was undicht ist, Lecksucher raus und dichtmachen.

Zu meiner MAG-Katastrophenbrate gabs einen billig aussehenden Druckminderer dazu, der lautstark in alle Richtungen abgeblasen hat - Innerhalb einer Reaktionszeit Ventil auf - FUCK - Ventil zu waren 10 bar aus der 10l-Pulle weg. Das war dann halt kacke...
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon MatthiasK » Sa 19. Mai 2018, 23:12

Um über den Mindestbetrag eines Gutscheins zu kommen, habe ich bei der letzten Conrad-Bestellung ein paar Wolfram-Stangen mitbestellt. Zusammen mit einem 400V-Trafo (leider nur 120VA) und ein paar billigen Krokoklemmenkabeln konnte ich mit 80V aus dem Labornetzteil einen stabilen Lichtbogen zünden (brannte bei 1-1,5A). Weil ich aber zu faul war, den Schweißhelm zu holen, konnte ich bei dem auf-die-Schnelle-Versuch nicht sehen, wie lang der Lichtbogen war - geschätzt nur 1-2mm. Dafür waren die Spuren auf dem Blechrest als Anode eindrucksvoll - 3mm breite Roststreifen im rostfreien Stahl. Ist ja auch klar, so ganz ohne Schutzgas.

Dabei kam mir die Frage: Wie viel Aufwand ist es, sich einen WIG-Brenner selber zu schnitzen? Mit gekauften Verschleißteilen sollte das doch nicht so schwierig sein, oder?
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon doofi » Sa 19. Mai 2018, 23:30

Kauf' Dir ein Gaslinsenkit im Schweißbedarf. Kostet um die 10 Euro und da ist alles dabei. Linse, Spannhülse, Düse, Isolator. Da kannst Du Dir auf jeden Fall auf die Schnelle was draus frickeln.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Freak » Sa 19. Mai 2018, 23:43

Bei den Minderern kommt es mMn weniger auf die Marke [gut, Staudruck ist dann was anderes] als auf die Bauform an. Die 'Pilzform' der kleinen neigt eher zur Fehlfunktion als die grossen, warum auch immer. Vielleicht, weil der Druck frontal auf die Membran wirkt und Druckstösse beim Aufdrehen voll einschlagen?
Das 175er Stahlwerk würde ich nur nehmen, wenn man die einstellbare Induktivität braucht. Ansonsten.. Je IGOR desto mehr.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » So 20. Mai 2018, 19:30

Hallo zusammen,

was nutzt ihr eigentlich für Gas zum MAG-Schweißen?

Ich hätte hier noch eine Co2-Flasche von einem Makrofon der Bahn,
da müsste das Gewinde ja an die gängigen Druckminderer passen.

Hat einer von euch Erfahrungen damit?

Ich habe bisher immer mit Arcox 18 (82% Argon und 18% Co2) geschweißt
und somit kein Vergleich.

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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon ange12lo » So 20. Mai 2018, 21:55

Stelle meine Frage gleich hier.
Konnte für 50Euro ein billiges Aldi WIG Gerät kaufen. Schimpft sich TIG 130r. Nun stört mich die Kontaktzündung und der riesen Lichtbogen bei Wegziehen der Nadel. Mir ist klar das es ein billigst schweissgerät ist, aber für 50 Euro Kann man nichr viel sagen.

Nun gibt es die möglichkeit eine HF Zündung nachzurüsten oder zumindest ein Schalter für das Ausschalten?
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » Mo 21. Mai 2018, 18:54

@ ange12lo:
Hmm man könnte ggf. das Gerät mit einem Fußschalter vom Netz nehmen,
oder ein Minischalter an den Handgriff führen, der das mit einem Relais erledigt?

Wie schnell ziehst du das Handteil weg vom Stahl?


Hat einer von euch eine Idee, wo man so einen alten (30 Jahre) Schweißschild bekommen kann?

Bild

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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Nicki » Mo 21. Mai 2018, 19:31

Hansele hat geschrieben:Hat einer von euch eine Idee, wo man so einen alten (30 Jahre) Schweißschild bekommen kann?

Warum tust du dir freiwillig sowas an? :lol:
Automatische gibts doch nachgeworfen. Die billigen Exemplare sind zwar etwas langsam, aber die Augen habe ich mir damit auch noch nicht verblitzt.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Toddybaer » Mo 21. Mai 2018, 21:15

Also ich nehm son Ding auch noch ganz gerne her.
Wenn ich mit Elektrode brate

oder wenn ich was Bastel, wo ich zig mal anheften wieder anpassen, wieder anheften muss. Damit ich nicht immer mit dem Helm durch die Gegend laufen muss.

Oder unterm Auto, wenn für Helm nicht genug Platz ist
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Freak » Mo 21. Mai 2018, 21:52

Genau dafür hab' ich doch den automatischen. Anpassen, andrücken, keine Hand frei, wo wandert mir beim Ansetzen die Elektrode hin etc. Wechsel zwischen Brille zum flexen und Schirm zum schweissen ist auch Moppelkotze. Am schlimmsten ist Kleinteile anschweissen mit 'festhalten und weggucken' - nach einem ganzen Tag in der Firma: NIEMALS WIEDER!! Schirm unterm Auto kann ich verstehen, wenn wenig Platz ist, aber da würde ich noch die automatische Brille und 'n Lederlappen bevorzugen.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Joschie » Mo 21. Mai 2018, 22:25

@ange12lo,
Früher gab es sogenannte HF Zündgeräte zum zwischenschalten. Gelegentlich sieht man noch welche in der Bucht oder den Kleinanzeigen.
Meist war in den Kisten ein Messer-Griesheim Zündgerät verbaut welches Induktiv aufinduziert hat.
Die Zündgeräte funktionierten, warn aber in den Zündeigenschaften nicht ganz mit denen heutiger Zündgeräte zu vergleichen. Besonders an den M-G Zündern gab es eine sog. Zündpatrone (Funkenstrecke in einem Keramikelement) welche sich abnutzte und mit der Zeit wurde dadurch die Zündfähigkeit schlechter.
Ich hatte auch mal so eine Kiste, aber nie im Einsatz.

@Hansele,
Ich arbeite an sich bisher immer mit Arcox 18.
Mit Co2 hast du, wenn mein Wissen stimmt, einen höheren Wärmeeintrag. Des weiteren eine höhere Korrosionsneigung.
Nebenbei, kennst du die EWM Fibel (LINK: https://www.ewm-group.com/downloads/259 ... EXIKON.PDF -> Ab seite 85 ) ?

Diese klassischen Handschilde bekommst du beim normalen Schweißtechnikhändler.


Grüße
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » Mi 23. Mai 2018, 20:15

Nicki hat geschrieben:
Hansele hat geschrieben:Hat einer von euch eine Idee, wo man so einen alten (30 Jahre) Schweißschild bekommen kann?

Warum tust du dir freiwillig sowas an? :lol:
Automatische gibts doch nachgeworfen. Die billigen Exemplare sind zwar etwas langsam, aber die Augen habe ich mir damit auch noch nicht verblitzt.



Keine Ahnung, ich habe einen Automatikhelm, aber mir ist so ein kleines Handschild einfach lieber,
klar wenn man irgendwas aufpanzert kommt der Helm zum Einsatz aber für so kleinere Sachen?

@Josef:
Danke für den Link, dass werde ich mir mal gemütlich auf dem Balkon zu Gemüte führen.

Ich habe bisher auch immer mit Arcox 18 gerarbeitet, aber die Co2 Pulle wäre halt schon da gewesen,
hat sich aber erledigt, bin günstig an eine 5er Arcox-Pulle gekommen.
Wenn die ganz leer ist, kommt der Umfüllbogen und fertig ist die Laube.


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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » Sa 26. Mai 2018, 16:55

Hallo zusammen,

mein Chinaböller ist angekommen, ging wirklich flott,
hier mal eine paar erste Impressionen:

Bild

5 Kilo Rolle 0,8er Draht:
Bild

Drahtvorschubeinheit:
Bild
Kann man an dem Rädchen rechts den Anpressdruck einstellen oder?
Sowas hat mein altes Gerät nicht, da gibts nur eine Möglichkeit.

Technische Daten, die Stromaufnahme kann ich mal messen,
wenn dort Interesse besteht?

Bild

Massekabel und Elektrodenhalter:

Bild

Die Zange ist nicht schlecht, aber einfach für mich gefühlt etwas zu lasch,
da wird wohl eine deutlich bessere adaptiert werden:

Bild


Das Schlauchpaket:

Bild

Hier im Vergleich zu einem Binzel MB15:

Bild

Bild

Bild

Hier soll das Gerät 100% ED haben, also arbeiten wir erstmal damit:

Bild

Erster Testraupen:

Bild

Weitere Testschweißungen:

Bild

Bild

Hier noch im Vergleich zu einem Gerät mit 10 Ampere mehr Schweißstrom:
Quasi Trafo vs Inverter:
Bild


Hier gibts noch ein paar bewegte Bilder von den Testschweißungen:

https://youtu.be/vZVCYjb3cBg



Der erste Eindruck ist OK, mal sehen wie es sich beim ersten Projekt damit arbeitet.

Grüßle
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon jodurino » Do 14. Jun 2018, 16:46

Hallo,
so macht es der Profi, auspacken alles was man braucht schon da haben und starten.

Bei mir ist es anders
Auspacken
Flasche besorgen
Druckminderer besorgen
Druckminderer hat 1/4" Gewindeanschluss, also losfahren und Adapter besorgen.

Alles zusammenbauen, den 0.8 mm Draht einfädeln und
Stand gerade sich wundern das 1mm und 1,2mm Stromdüsen dabei sind.
Zum örtlichen Baumarkt flitzen und 0,8mm Stromdüsen grabschen,
Klasse die sind natürlich nur 25mm lang.
Bild

Da soll man keinen Rappel bekommen, kann ich trotzdem losbrutzeln und ein paar Probenähte machen?
Und wenn ja die originale 1mm oder die kürzere 0,8mm Düse

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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon RMK » Do 14. Jun 2018, 17:22

mach Dir keinen Kopf, das tut trotzdem.
ob jetzt die 1mm nimmst oder die etwas kürzere 0,8er.... :)
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon Hansele » Do 14. Jun 2018, 18:19

Nimm die kürzere 0,8er.

Wenn die beide ganz eingeschraubt ist der Unterschied doch fast weg.

Der Durchmesser der Düse ist wichtiger als die Länge.
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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon jodurino » Fr 15. Jun 2018, 16:08

Hallo
habe beide probiert, kann keinen richtigen Unterschied feststellen ausser das es bei der kürzeren etwas mehr spritzt kann aber auch nur subjektiv sein.

Wo finde ich eine Tabelle wo ich den Drahtvorschub von Inches auf Meter umrechnen kann?
Aus dem dürftigen Bediehnungsheft werde ich noch nicht so richtig schlau, da gibt es einfach zu viele Parameter die ich noch nicht durchblicke.

Edit sagt:
Ich habe da mal ein Hilfegesuch in Wer kann ich brauche gestellt:
https://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=18&t=11345

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Re: Schweissgerät Empfehlung

Beitragvon berlinerbaer » Fr 15. Jun 2018, 16:35

jodurino hat geschrieben:Wo finde ich eine Tabelle wo ich den Drahtvorschub von Inches auf Meter umrechnen kann?

Das solltest Du mit der Tabellenkalkulation Deiner Wahl problemfrei selber machen können, wenn Du nix fertiges findest.
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